Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Karina :
Die Gesetze von Liebe und Logik von Debra Curtis
Zwischen Liebe und Verlust
Manche Bücher sind schwer zu rezensieren, und 'Die Gesetze von Liebe und Logik' von Debra Curtis gehört für mich definitiv dazu. Die Geschichte begleitet die Schwestern Lily und Jane durch die Höhen und Tiefen des Erwachsenwerdens, wobei der Fokus vor allem auf Lily, ihrer ersten großen Liebe und deren Verlust liegt.
Die Liebesgeschichte hat mir vor allem am Anfang gut gefallen. Noch interessanter fand ich jedoch die Beziehung zwischen Lily und Jane. Ihre Dynamik hat mich durch die gesamte Geschichte hinweg mehr gefesselt als die Liebesgeschichte selbst, und gerade über Jane hätte ich gerne noch mehr erfahren.
Etwas irritiert hat mich, dass Lilys erste große Liebe durchgehend nur "der Junge" genannt wird, obwohl er eine wichtige Rolle in der Geschichte spielt. Wieso bekommt er als einzige Figur keinen Namen?
Das Buch habe ich sowohl gelesen als auch als Hörbuch gehört, gesprochen von Sandrine Mittelstädt. Tatsächlich hat mir die Hörbuchversion sogar noch etwas besser gefallen.
Insgesamt ist es ein schöner Roman mit einem sehr starken ersten Drittel, einigen Längen im Mittelteil und einem überraschenden Ende. Gerne gehört - aber kein persönliches Highlight.
Rezensionen von Petra:
Der Einsiedlersommer von Anne Sverdrup-Thygeson
Die Natur heilt Wunden
Eva soll einen seltenen Käfer in einem bestimmten Gebiet nachweisen. Als Wissenschaftlerin lebt sie für mehrere Monate in einem Waldgebiet in Norwegen und kartografiert die Gegend und stellt Insektenfallen auf um die heimische Insektenweilt zu erforschen. Sie lebt wie eine Einsiedlerin, genau wie Olga ihre einzige Nachbarin und der Käfer den sie sucht ist ein Einsiedlerkäfer.
Der Titel beschreibt drei Lebewesen die sich selbst genug sind und andere Menschen oder Tiere nur bedingt brauchen. Die beiden Frauen haben persönliche Gründe warum sie allein sein wollen, sie teilen auch ein gemeinsames Schicksal. Dem Käfer liegt es in seiner Natur.
Es geht auch und vor allem um den Schutz der Natur im Gegensatz zur wirtschaftlichen Entwicklung des Ortes.
Die Autorin hat ihre verschiedenen Themen sehr gut vernetzt. Das die Arbeit in und mit der Natur tiefe Wunden heilen kann, erscheint nach dem Lesen logisch. Das Wissen wie lange es gebraucht hat um solche majestätischen Bäume wachsen zu lassen wie sie in diesem Buch beschrieben werden, lässt uns Menschen klein dagegen erscheinen. Das Wissen was diese Bäume "erlebt und gesehen" haben lässt unsere Verletzungen klein dagegen aussehen. Vor allem wenn wir nicht allein mit unseren Gedanken und Gefühlen sind.
Einfühlsam beschreibt die Autorin die Erlebnisse der Frauen wie sie sich aufeinander einstellen und trotz des Altersunterschieds Freundinnen werden. Sie plädiert auch für das miteinander reden als ein Heilmittel nicht nur bei persönlichen Problemen und Schicksalsschlägen auch und vor allem bei gegensätzlichen Ansichten und Erwartungen.
Rezensionen von Lies_ein_Buch:
Code Null. Dieses Spiel kennt keine Regeln von Florian Schwiecker
Unfassbar packend
Rein thematisch ist dieses Buch absolut brisant, trifft den Nerv der Zeit und spiegelt Potential und Gefahr von und durch KI eindrucksvoll wider. Ein absolut grandioser Thriller, der an die Nieren geht, aber auch einfach höllisch Spaß macht. Florian Schwieger hat hier echt stark abgeliefert.
Wer auf Politthriller und Verschwörungen im großen Stil steht, der wird hier fündig.
Das Buch bringt eine schöne Bandbreite an Themen mit, bleibt aber allgemein genug, dass auch Fachfremde Leser gut mitkommen und verliert sich nicht in verklausulierten Details. Wer hier High-Level-IT sucht, wird enttäuscht werden. Das ist auch gar nicht der Fokus der Geschichte. Vielmehr wird die Thematik rund um KI auf sehr nahbare und verständliche Weise runtergebrochen und Szenarien kreiert, die nachvollziehbar und vor allem sehr gut vorstellbar sind. Und genau darin liegt in meinen Augen eigentlich auch der Schrecken der Handlung.
Charlie ist ein absoluter Rockstar. Sie ist schlau, gerissen, mutig und unfassbar cool. Allein für ihre Figur lohnt es sich, ins Buch reinzulesen. Sie vereint die Nerdigkeit von IT mit dem Selbstbewusstsein eines Hackers, biegt sich Regeln auch mal zurecht und schreckt nicht davor zurück, sich selbst in Gefahr zu bringen um das Richtige zu tun. Liebe es, dass wir hier eine zentrale Heldin haben.
Ich fand den Plot durchweg spannend und durch die verschiedenen Perspektiven bekommt man auch echt tiefe Einblicke in das Szenario. Dadurch, dass es mehrere Angriffe gibt, bei denen man nie weiß, wie sie ausfallen werden, fiebert man eigentlich konstant mit und die Geschichte legt ein gutes Tempo vor. Vor allem zum Ende hin spitzt es sich nochmal richtig nervenaufreibend zu. Der Schluss teasert mehr oder weniger einen weiteren Band an, den ich kaum erwarten kann. ich fands großartig. gerne mehr davon
Rezensionen von nessabo:
Eine Maus namens Merlin von Simon Van Booy
Ein leiser Roman über Mitgefühl
Der Roman hat es mir ehrlicherweise nicht leicht gemacht, weil er sehr leise und auch langsam beginnt. Auf den ersten 80 Seiten passierte verhältnismäßig wenig und ich habe mich zwischenzeitlich gefragt, ob ich die Lektüre nicht doch nochmal vertagen sollte. Zum Glück wurde die Handlung dann ereignisreicher und es kam auch zu mehr Interaktion zwischen der Protagonistin und ihrer Mitwelt, sodass ich doch froh war, durchgehalten zu haben.
Simon Van Booy fängt die Einsamkeit der 83-jährigen Helen wirklich toll ein. Er setzt auf eine leise Sprache und relativ viel inneren Monolog. Das finde ich durchaus herausfordernd, weil ich zwar grundlegend das emotionale Innenleben einer Figur spannend finde, aber auch handlungsgetriebene Geschichten präferiere.
Und das ist wirklich erst in der zweiten Hälfte der Fall, da zieht das Tempo spürbar an und die Handlung wurde durch einige Nebenfiguren richtig lebhaft. Für mich hätte es noch ein wenig mehr Beziehungsentwicklung zu diesen Figuren geben können, allerdings spiegelt diese leichte Distanz den Charakter der Protagonistin wohl ziemlich gut wider.
Dass das Kümmern um eine scheinbar ausgesetzte Maus als Inspirations- und Reflexionsmoment dient, habe ich mich Skepsis betrachtet. Ich finde, Van Booy zeichnet die Entwicklung Helens hier zwar schlüssig, aber ich hatte doch lange die Befürchtung, dass es mir zu platt inspirierend wird und Tiere wieder einmal nur dem menschlichen Nutzen dienen sollen.
Doch da hat mich der Autor wirklich positiv überrascht. Die Protagonistin überträgt doch tatsächlich das Lebensrecht sowie die Leidensfähigkeit der Maus auf sogenannte Nutztiere und passt dann auch noch ihr Verhalten an - ich konnte es kaum glauben! Viel zu oft schiebt bei solchen Elementen die kognitive Dissonanz nämlich Überstunden und es scheint völlig schlüssig zu sein, einen Streunerhund liebevoll zu umsorgen, während sich parallel das Schweineschnitzel angebraten wird. Respekt an der Stelle für diese ganz wichtige Selbstreflexion.
Das hat meine Bewertung auch noch etwas nach oben korrigiert, denn insgesamt betrachtet hat mich der Roman nicht sonderlich berührt, auch wenn einige Passagen eindrücklich auf Helens Situation eingegangen sind und mir die Nebenfiguren bzw. deren Miteinander auch sehr ans Herz gewachsen sind. Der Fokus ist einfach sehr stark auf Helen und ihre Gedanken haben mich tendenziell distanziert gehalten. Ich hatte bis zum Ende den Eindruck, sie gar nicht richtig zu kennen, obwohl ich sie so intensiv begleitet habe.
Es ist aber auf jeden Fall ein liebenswertes Werk mit einem der schönsten Cover des Jahres und wirklich starken politischen Aussagen sowie einer Protagonistin, die genau weiß, was sie will. Eine so alte Hauptfigur ist mir bislang selten begegnet und auch, wenn ich sie gern emotional greifbarer erlebt hätte, ist ihre Darstellung glaubwürdig und literarisch wichtig.
Rezensionen von clematis:
Das Haus der Erinnerung von Cynthia Ellingsen
Schatten der Vergangenheit
Vor siebzig Jahren ist Evie nach Chicago ausgewandert, nun, mit 93 Jahren, will sie noch einmal in ihre alte Heimat Irland zurückkehren. Welche Geheimnisse, welche Schatten der Vergangenheit werden Evie und ihre Enkelin Rainey hier erwarten?
Auf spannenden zwei Zeitebenen wird diese durchaus bewegende Geschichte erzählt, wobei der Klappentext freundlicherweise sehr wenig preisgibt und somit die Richtung der Handlung lange offen bleibt.
Für mich hat es ein wenig gedauert, bis ich einen Zugang zu Evie und ihrer ziemlich unnahbaren Freundin Harding gefunden habe, erst in der zweiten Hälfte des Romans sind spürbare Emotionen übergesprungen. Die Verquickung der unterschiedlichen Zeiten (1945-1952 und heute) gelingt mühelos, der Wechsel bietet kurzweilige Unterhaltung.
Ellingsen zeichnet gut vorstellbare Charaktere und schildert das Geschehen bildhaft, auch das langsame Annähern an längst zurückliegende Ereignisse passt gut in den Aufbau der Handlung, welche auch einige Details der irischen Geschichte nach dem 2. Weltkrieg bereithält. Logisch werden alle losen Fäden am Ende miteinander verknüpft und bieten einen realistischen Abschluss.
Höhen und Tiefen eines langen Lebens begegnen uns in diesem Roman, der vermutlich eher jenen Lesern gefallen wird, die auch mit schwermütigen Szenen umgehen können. Von mir gibt es 4 Sterne.
Rezensionen von Lies_ein_Buch:
People in Love von Claire Daverley
Wow, anders als erwartet
Ich hab ja gedacht, die Geschichte bedient gängige Klischees rund um verpasste Chancen und kalten Füßen vor der Hochzeit. Aber die Story war völlig anders als erwartet und ich hab glaube ich noch nie so oft meine Meinung geändert, für wen ich jetzt eigentlich mitfiebere.
Mir hat vor allem die Core-Message gefallen: es ist ok sich nach dem „was wäre wenn“ zu fragen und mal zu zweifeln, aber wir schlagen Lebenswege immer aus Gründen ein und es ist ok, wenn Träume und Pläne sich ändern.
Ich fand die Geschichte sehr dramatisch, die Figuren sind fast schon extrem angelegt in ihren Verhaltensmustern und Sichtweisen. Und gerade das erzeugt Reibungspunkte. Die Story ist unbequem, voller Konflikte und Menschen, die nicht ehrlich sagen, was sie denken. Das führt natürlich immer wieder zu Missverständnissen und Streit, trägt aber auch maßgeblich zum Unterhaltungswert bei.
Am Ende habe ich quasi den Atem angehalten, fand ich richtig gut gemacht.
Rezensionen von Lies_ein_Buch:
Komm spielen von Linwood Barclay
Genialer Vibe
Ich liebe diese schauerlichen Kleinstadt-Geschichten wo hinter der Fassade von Behaglichkeit etwas schreckliches lauert. Diese Geschichte erinnert tatsächlich stark an ähnliche Bücher von Stephen King und ich habs richtig gern gelesen.
In Lucknow erschüttert eine Reihe seltsamer Ereignisse Polizei und Einwohner.
Doch was genau geht dort vor sich und was hat der neu eröffnete Modellbahnladen damit zu tun? Die Geschichte ist leicht horror-artig angehaucht, gewürzt mit einer Prise Übernatürlichkeit. Denn das Böse lauert hinter der Facette von Alltäglichkeit und Freundlichkeit. Und es ist hungrig.
Ich mags, dass die Geschichte quasi in zwei Handlungssträngen erzählt ist, die trotzdem miteinander verbunden scheinen. Ich liebe es wie absolut schaurig die Geschichte erzählt ist, abgründig und auch ein bisschen brutal. Die Erzählart hat fast schon etwas episodisches, weshalb ich mir das ganze auch gut verfilmt vorstellen könnte, hat mir auch so ein bisschen „Welcome to Derry“-Vibes gegeben.
Ich fands sehr kurzweilig und spannend zu verfolgen. Hat mir gut gefallen.
Rezensionen von Ryria:
Chaos von Andréa Ager-Hanssen
Kindheit und Studium im Chaos
Während Hedda in der Gegenwart mit ihrer Masterarbeit kämpft und frisch schwanger ist, erkunden wir in wechselnden Kapiteln ihre Vergangenheit und erfahren, wie sie aufgewachsen ist.
Die kurzen Kapitel und die verschiedenen Zeitebenen haben mir hierbei grundsätzlich gut gefallen, durch vergangene Erlebnisse kann man oft ihre Entscheidungen und Verhaltensweisen im Jetzt besser verstehen und schön interpretieren.
Gleichzeitig liegt hierin aber auch eine Schwachstelle des Romans: Passend zum Titel ist alles ein wenig chaotisch, teilweise wusste ich nicht direkt, in welcher Zeit wir uns gerade befinden, und musste mich erstmal wieder kurz orientieren.
Statt einer zusammenhängenden Erzählung gibt es oft eher nur fragmentarische Ausschnitte, kurze Szenen aus dem Leben der Protagonistin.
Eine wirkliche Beziehung habe ich zu ihr jedoch nicht aufbauen können, sie ist für mich auf Distanz geblieben, nur zwischendurch konnte ich ein wenig mitfühlen und auch mitleiden, da es teilweise sehr bedrückend und traurig wurde.
Die Nebencharaktere sind gar nicht im Gedächtnis geblieben, auch Heddas Beziehung blieb recht blass.
Sehr gelungen fand ich dagegen die Symbolik: Immer wieder werden spannende Metaphern eingebaut, die viel über die Charaktere verraten, hier hatte ich echt Spaß, diese zu finden und zu interpretieren.
Insgesamt erzähltechnisch eigentlich ein sehr interessantes Buch, dessen Handlung mich jedoch nicht übermäßig packen konnte.
Rezensionen von mel:
Klein aber tot von Jo Fischler
Spielend in der Stadt Knuffingen, die im Miniaturwunderland in Hamburg liegt und die größte Stadt mit 6000 Einwohnern ist, die man sich dort anschauen kann. Anstatt im Maßstab 1:87 taucht man in diesem Kriminalroman in die Welt nun ein, in der die Figuren und Orte Realität sind. Das Cover zeigt dabei einen kleinen Auschnitt der Miniaturwelt, was ich eine gute Idee finde, da es gleich Bezug zum Handlungsort zeigt.
Eine interessante Idee, wobei ich vorher noch nie im Miniaturwunderland war und nicht wusste, was für Landschaften und Schauplätze mich dort erwarten. Da hätte ich mir am Anfang gerne eine Ortskarte gewünscht, um sich den Schauplatz der Handlung besser vorstellen und sich auch etwas besser zurechtfinden zu können, seien es dabei auch nur die Haupthandlungsorte gewesen.
Die Geschichte verfolgt die Klärung eines Mordes an einem Journalisten durch den Kommissar Johanes Wunder, wobei ein Mord eine wahre Seltenheit darstellt in dem kleinen Ort. Der Schreibstil ist flüssig geschrieben und mit einigen einzigartigen Charakteren, die man halt so in kleinen Dörfern findet, dies wurde meiner Meinung nach gut umgesetzt.
Für mich war es ein schöner Start in die Kriminalromane in diesem fiktiven Ort und ich bin gespannt, was für Idee sich der Autor noch ausdenkt, genug Material bietet die Welt sicherlich.
Rezensionen von Anno:
Die heimlichen Heldinnen des Stoffwechsels von Stephan Barth
Ein Richter Gamechanger
Dieses Buch ist der absolute Hammer! Es hat mir meinen Körper auf eine ganz neue Art näher gebraucht und mich durchgehend in Staunen versetzt. Man steigt dabei erstaunlich tief in die Thematik der Mitochondrien ein und lernt wie sie funktionieren und welchen Stellenwert sie im System Körper einnehmen.
Ich fand das wahnsinnig faszinierend. Und auch hilfreich, da genau ein solches Wissen mir persönlich die Fähigkeit gibt mein Leben, meine Lebensweise zu hinterfragen und entsprechend neu auszurichten. Man versteht plötzlich Zusammenhänge, begreift was Bewegung bewirkt und welchen Einfluss Nährstoffe und Medikamente haben.
Gegen Ende wird das Buch aber auch noch etwas praktischer. Hier lernt man seine momentane Situation anhand eines Fragebogens einzuschätzen und erhält Tipps für eine Mitochondrien freundliche Lebensweise, die sich sehr gut in den Alltag integrieren lassen.
Generell fand ich dieses Buch enorm durchdacht aufgebaut. Der theoretische Teil ist sehr umfangreich, aber gut verständlich. Stellen, die tiefer in die Thematik eintauchen wurden gesondert markiert und können, je nach Wunsch gelesen oder ausgelassen werden. Den Text begleiten aber auch mehrfarbige Illustrationen, die maßgeblich zum Verständnis des Gelesenen beitragen und dieses bildlich darstellen. Und die Praxis selbst ist derart ausgerichtet, dass besonders Personen mit dringendem Bedarf an einer Änderung der Lebensweise, diese gut umsetzen können. Dabei wurde bewusst darauf geschaut, dass alle Tipps auch mit wenig zeitlichen Aufwand möglich sind.
Ich hab aus diesem Buch eine Menge gelernt und sehe seitdem meinen Körper mit anderen Augen. Mir fällt mit diesem Wissen sogar eine gesündere Lebensweise deutlich leichter.
Lest es, lest dieses Buch. Es ist großartig und ein echter Gamechanger!











