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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von BarbaraM:

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Ein ganz normales Wunder von Woody Brown

Was wir von außen nicht sehen

Ein ganz normales Wunder von Woody Brown ist für mich ein ganz besonderes Buch. Nicht, weil es laut oder besonders dramatisch erzählt wird, sondern weil es Einblicke ermöglicht, die man als Außenstehender wohl nur sehr selten bekommt. In einer Tagesstätte für erwachsene Menschen mit Beeinträchtigungen begegnen wir ganz unterschiedlichen Menschen, ihren Bedürfnissen, Hoffnungen und Schwierigkeiten.

Dabei wechselt Woody Brown immer wieder die Perspektive und lässt nicht nur die Menschen mit Beeinträchtigungen, sondern auch Betreuer und Außenstehende zu Wort kommen.
Besonders beeindruckt hat mich dabei Woody Brown selbst. Er ist nichtsprechender Autist und hat als erster nichtsprechender autistischer Student einen Abschluss an der UCLA erworben, später sogar einen Master in Creative Writing an der Columbia University. Zu wissen, welchen Weg dieser Autor zurückgelegt hat, macht seine Leistung für mich beinahe unglaublich. Gleichzeitig möchte ich das Buch aber keineswegs nur aufgrund seiner Biografie bewerten. Brown kann schreiben und vor allem kann er beobachten. Mit großer Feinfühligkeit zeigt er, was in Menschen vorgehen kann, die von ihrer Umwelt allzu schnell unterschätzt oder auf ihre Beeinträchtigung reduziert werden.
Gerade dieser Blick von innen hat mich beim Lesen immer wieder beschäftigt. Wie schnell schließen wir von fehlender Sprache oder bestimmten Verhaltensweisen auf fehlendes Verständnis? Wie oft sprechen Menschen über jemanden, ohne sich bewusst zu machen, dass dieser Mensch jedes einzelne Wort hört und versteht? Brown macht deutlich, wie viel Denken, Fühlen, Sehnsucht und Persönlichkeit hinter einer für uns vielleicht schwer zugänglichen Fassade verborgen sein können.
Besonders gefallen hat mir, wie vielschichtig Brown seine Figuren zeichnet und wie sehr dabei die Individualität jedes einzelnen Menschen im Mittelpunkt steht. Er reduziert niemanden auf seine Beeinträchtigung, sondern zeigt ganz unterschiedliche Persönlichkeiten mit eigenen Gedanken, Wünschen, Eigenheiten und Bedürfnissen. Auch die Menschen, die sie begleiten und betreuen, werden differenziert dargestellt. Gerade dadurch entsteht ein sehr menschlicher Blick auf das Miteinander und darauf, wie unterschiedlich Menschen ihre Umwelt wahrnehmen und erleben.
Mir hat das Buch gut gefallen, vor allem aber hat es meinen Blick erweitert. Dass Woody Brown uns auf diese Weise an seiner Wahrnehmung und seinen Erfahrungen teilhaben lässt und Menschen sichtbar macht, die viel zu häufig unterschätzt werden, empfinde ich als große Leistung.

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Ein ganz normales Wunder

Rezensionen von Barbara G.:

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Amma kann nicht einschlafen von Regina Feldmann

Gibt's wo Eltern mit Familienbetten? Dieses Buch behandelt das Thema aus Kindersicht und ich muss sagen, es ist so eines der Bücher, wo man als Erwachsener noch was zu schmunzeln hat. Amma ist regelmäßig zwischen Mama und Papa zum Schlafen, gemeinsam mit Kuscheltier und ab und zu Spielsand. Doch eigentlich stören sie Mamas kalte Füße und Papas Geschnarche.

Also beschließt sie in eigene Kinderzimmer zu ziehen. Doch Mama und Papa fällt es nicht leicht, die Routine umzustellen.... und eigentlich stören sie Amma ziemlich bei ihrem Versuch, einzuschlafen. Aber dazu einfach das Buch lesen.

Wie gesagt, mir gefiel das Bilderbuch noch als Erwachsener gut. Es lud ein, zu überlegen, wer denn eigentlich das Familienbett gerade braucht und wer nicht. Auch hat es die Abendroutine der Familie schön beschrieben. Dass Amma PoC ist und zum Beispiel ihre Haare eine eigene Haube in der Nacht haben, wird dahei ganz selbstverständlich eingebaut. Die Illustrationen zum kurz gehaltenen Text waren auch klar und schön gezeichnet. Ein sehr stimmiges Bilderbuch ab 3 Jahren!

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Amma kann nicht einschlafen

Rezensionen von yellowdog:

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Zeiten erhöhter Gefahr von Julia von Lucadou

Der Tote im Steinbruch

Zeiten erhöhter Gefahr ist ein interessanter Roman über den seelischen Zustand eines Manns mittleren Alters, dessen Leben ziemlich festgefahren ist. Von der Familie schon lange getrennt, lebt er hauptsächlich für die Arbeit.
Als er überraschend einen toten Mann findet, kommt er außer Tritt. Er kann nicht akzeptieren, dass die Polizei das für Selbstmord hält.

Er stellt auch sein Leben und seine Vergangenheit in Frage. Gleichzeitig ist aber auch die Gegenwart ein Ort der Unsicherheit geworden.

Julia von Lucadou schreibt ihren Text mit großer Intensität. Aber man sollte keinen Thriller erwarten sondern ein psychologisch ausgefeiltes Buch.

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Zeiten erhöhter Gefahr

Rezensionen von mel:

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Eine kleine Schwindelei von Rosanna Pike

Das ungewöhnliche Cover ist mir gleich in Auge gefallen, die Protagonistin die von unten auf dem Cover erscheint und nach oben blickt umgeben von einer Art Heiligenschein, interessant gestaltet gefällt mir gut.

Angesiedelt im 16. Jahrhundert in Tudor England lebt die Protagonistin Tibb Ingleby, deren Mutter stirbt und sie sich nun als Vagabund durchs Leben schlägt, bis sich neue Wege auftun, die gut oder im Chaos enden können.

Die Protagonistin Tibb ist ein ungewöhnlicher Charakter, der so gar nicht der Zeitepoche entspricht, ihr Glauben ist erschüttert und gerade als Vagabundin, zählt sie als Außenseiterin und wird verpönt, dennoch strahlt sie eine Lebensfreude aus und hat eine erfrischende Stimme. Dennoch waren es mir manchmal etwas zu viele Schimpfwörter, dass hätte man etwas reduzieren können.

Der Schreibstil ist modern verfasst und wirkt nicht "altbacken", obwohl es in der Vergangenheit angesiedelt ist, da musste ich mich erst einmal etwas dran gewöhnen, da es mich etwas aus der Zeit "geschmissen" hat.

Insgesamt ein interessantes Leseerlebnis, welches mich positiv überrascht hat, obwohl ich gerade anfangs wegen der Epoche meine Zweifel hatte, ob es mir zu sagt.

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Eine kleine Schwindelei

Rezensionen von mel:

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Dracula & Töchter (Dracula & Töchter 1) von Emma Carroll

Drei Cousinen, die entdecken, dass ihr Vorfahr Dracula war, der bekannte Vampir aus Transilvanien. Das Cover mit dem drei Cousinen gefällt mir gut, mit dem Friedhof als Hintergrundmotiv, wirkt unheimlich und die roten Haare der Mädchen heben sich gut vom restlichen Cover ab und sorgen nochmal für den gewissen Farbklecks auf dem Cover.

Die Namen der drei Cousinen sind klar erkennbar an bekannte Persönlichkeiten im Bereich Vampire angelehnt, Mina (Dracula), Buffy (Buffy - Im Bann der Dämonen) und Bella (Twilight), ob die jungen Leser ab 10 Jahren diese Verbindung schließen können wage ich aber zu bezweifeln, trotzdem eine nette Idee.

Der Schreibstil ist spannend geschrieben und sorgt mit seiner düsteren und leicht unheimlichen Stimmung gleich für das richtige Feeling, gerade wenn es um Vampire geht.

Insgesamt ein toller Einstieg in die Reihe, mit interessanten und sympathischen Protagonisten und dem toll umgesetzten Setting, also eine klare Empfehlung meinerseits.

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Dracula & Töchter (Dracula & Töchter 1)

Rezensionen von Pusteblümchen:

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Theo in Golden von Allen Levi

Liebevoll erzählt

Die Handlung erstreckt sich über ein Jahr und beginnt im Frühjahr. Der Protagonist Theo kommt in die Kleinstadt Golden. Niemand kennt ihn, keiner weiß wo er herkommt. Letztendlich spielt das auch gar keine Rolle. Theo hat eine Mission. Er erwirbt die Porträts, die in dem Cafè der Stadt hängen und die die Menschen von Golden abbilden.

Diese gibt er ihnen nun zurück und nutzt die Übergabe zum Austausch mit ihnen.
Theo bleibt lange Zeit ein Rätsel. Dabei schwebt immer über allem die Frage, wer Theo eigentlich ist und was ihn antreibt.
Daraus entsteht eine wirklich ganz einzigartige und wundervolle Geschichte. Nach und nach werden immer mehr Einwohner der Stadt zum Leben erweckt. Sie besteht aus vielfältigen, interessanten Charaktere, die ich gerne kennengelernt und begleitet habe.
Als Leser erlebt man mit ihnen glückliche Momente, teilt ihre Sorgen und stellt sich ihren Herausforderungen des Lebens. Es entstehen Freundschaften, neue Gemeinschaften und die Dynamik im Ort verändert sich. Es ist als ob die Sonne über Golden aufgegangen wäre.
Mich hat das Buch nachdenklich gemacht und zum Lachen gebracht.
Für mich war es ein richtiges Wohlfühlbuch und ein Plädoyer für Menschlichkeit und Großzügigkeit, das ich jedem nur ans Herz legen kann.

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Theo in Golden

Rezensionen von L.:

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Crown of War and Shadow von J. R. Ward

enttäuscht

Die Leseprobe hat mich zunächst neugierig gemacht und auch der Inhalt klang vielversprechend. Leider konnte das Buch dieses Gefühl für mich nicht aufrechterhalten.

Die Grundidee klang erst wirklich gut und hielt viel Platz für eine gute Geschichte. Was mich am meisten gestört hat, war allerdings der Schreibstil.

Während er in der Leseprobe noch interessant wirkte, zog sich das eher abgehackte und für mich recht unpersönliche Erzählen durch das gesamte Buch. Dadurch fiel es mir schwer, wirklich in die Geschichte einzutauchen. Ich habe viele Passagen eher überflogen, weil es mich zwar interessiert hat wie die Handlung weitergeht, aber mehr aus Neugier auf die Ereignisse, als auch echter emotionaler Verbundenheit mit der Geschichte.

Auch die Figuren bleiben für mich auf Distanz, selbst Sorrel. Ich konnte keine wirkliche Beziehung zu ihnen aufbauen, da sie nicht wirklich nahbar wirkten. Zudem gab es viele Unklarheiten, die bei mir eher Verwirrung als Spannung erzeugt haben.

Leider fand ich das Buch aufgrund des Schreibstils ziemlich enttäuschend. Ob es an der Übersetzung lag, kann ich nicht beurteilen, aber ich hatte aufgrund der Autorin ein weitaus besseres Buch erwartet.

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Crown of War and Shadow

Rezensionen von Lila:

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Crown of War and Shadow von J. R. Ward

enttäuschend

Die Leseprobe hat mich zunächst neugierig gemacht und auch der Inhalt klang vielversprechend. Leider konnte das Buch dieses Gefühl für mich nicht aufrechterhalten.

Die Grundidee klang erst wirklich gut und hielt viel Platz für eine gute Geschichte. Was mich am meisten gestört hat, war allerdings der Schreibstil.

Während er in der Leseprobe noch interessant wirkte, zog sich das eher abgehackte und für mich recht unpersönliche Erzählen durch das gesamte Buch. Dadurch fiel es mir schwer, wirklich in die Geschichte einzutauchen. Ich habe viele Passagen eher überflogen, weil es mich zwar interessiert hat wie die Handlung weitergeht, aber mehr aus Neugier auf die Ereignisse, als auch echter emotionaler Verbundenheit mit der Geschichte.

Auch die Figuren bleiben für mich auf Distanz, selbst Sorrel. Ich konnte keine wirkliche Beziehung zu ihnen aufbauen, da sie nicht wirklich nahbar wirkten. Zudem gab es viele Unklarheiten, die bei mir eher Verwirrung als Spannung erzeugt haben.

Leider fand ich das Buch aufgrund des Schreibstils ziemlich enttäuschend. Ob es an der Übersetzung lag, kann ich nicht beurteilen, aber ich hatte aufgrund der Autorin ein weitaus besseres Buch erwartet.

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Crown of War and Shadow

Rezensionen von Lila:

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Love, Peace & wir von Carsten Müller

nett

Love, Peace & wir hat mich schon im Vorwort abgeholt, weil es angenehm persönlich und nahbar geschrieben ist. Man hat nicht das Gefühl einen trockenen Ratgeber vor sich zu haben, sondern eher ein Buch, das einen unterhält und dabei ganz nebenbei zum Nachdenken anregt.
Man kann es gut allein lesen, aber auch, wie vom Autor empfohlen, gleich zu Zeit, weil viele Beispiele gute Gesprächsanlässe bieten.

Natürlich ersetzt das Lesen des Buches keine Therapie, das möchte es aber auch gar nicht. Durch die vielen Fallbeispiele findet man sich in manchen Situationen wieder, in anderen weniger. Genau das fand ich aber interessant, weil dadurch viele verschiedene Sichtweisen vorkommen. Für mich war es vor allem unterhaltsam, stellenweise auch überraschend und immer wieder mit kleinen Gedanken, die hängen bleiben. Das Cover passt sehr gut. Es ist fröhlich und somit als echter. eyecatcher gestaltet.

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Love, Peace & wir

Rezensionen von L.:

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Love, Peace & wir von Carsten Müller

nett

Love, Peace & wir hat mich schon im Vorwort abgeholt, weil es angenehm persönlich und nahbar geschrieben ist. Man hat nicht das Gefühl einen trockenen Ratgeber vor sich zu haben, sondern eher ein Buch, das einen unterhält und dabei ganz nebenbei zum Nachdenken anregt.
Man kann es gut allein lesen, aber auch, wie vom Autor empfohlen, gleich zu Zeit, weil viele Beispiele gute Gesprächsanlässe bieten.

Natürlich ersetzt das Lesen des Buches keine Therapie, das möchte es aber auch gar nicht. Durch die vielen Fallbeispiele findet man sich in manchen Situationen wieder, in anderen weniger. Genau das fand ich aber interessant, weil dadurch viele verschiedene Sichtweisen vorkommen. Für mich war es vor allem unterhaltsam, stellenweise auch überraschend und immer wieder mit kleinen Gedanken, die hängen bleiben. Das Cover passt sehr gut. Es ist fröhlich und somit als echter. eyecatcher gestaltet.

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Love, Peace & wir