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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von rewareni:

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Dies irae von Adrian Schmelzenbart

Die Gerechtigkeit wird siegen

Selbst noch nach Jahren nagt der ungeklärte Mord ihrer Tochter Madeleine an Dolly und als sie in das Haus ihres verstorbenen Großvaters zieht, hofft sie, ein wenig Ruhe zu finden. Der kleine Ort Hardegg im Waldviertel scheint dafür wie geschaffen. Doch als eines nachts in ihrem alten Baumhaus ein seltsames Licht erscheint mit einer geisterhaften Erscheinung eines kleinen Mädchens, das sogar ihrer Tochter ähnlich sieht, hält sie das für ein Zeichen und entdeckt kurz darauf ein Kindergrab von einer verstorbenen Melanie Schweiger.

Von nun an beginnt sie unangenehme Fragen zu stellen, wo so mancher Dorfbewohner nervös wird. Einzig bei Hermine, der Schwester der ebenfalls getöteten Melanie findet sie ein offenes Ohr und so haben beide nur ein Ziel, nämlich den Mörder beider Mädchen zu finden.
,,Dies irae- Tage des Zorns“, ist ein Waldviertler Mystery Krimi aus der Feder des Autors Adrian Schmelzenbart.
Darin bekommt man als Leser geisterhafte und mysteriöse Erscheinungen präsentiert wo man immer wieder spürt, wie gequälte Seelen nicht zur Ruhe kommen und auf Erlösung hoffen.
Dafür ist Dolly zuständig, die gerade zu Beginn für mich nicht immer sympathisch rüber gekommen ist mit ihrer ruppigen und aufbrausenden Art. Aber dadurch hat sie das Leben der Dorfbewohner so aufgemischt, dass man vieles über die Menschen erfahren hat und man erlebt hat, wie ein Ort ,,schweigen“ kann. Mit ihren Methoden ist sie dabei oft unkonventionell und handelt oft scheinbar aus der Situation heraus ohne wirklich an die Folgen zu denken. Als perfekte Partnerin hat ihr der Autor Hermine zur Seite gestellt, die von allen nur ,,die Verrückte“ genannt wird, die immer wieder lateinische Worte vor sich her murmelt und die Menschen ihr lieber aus dem Weg gehen. Dass diese aber auch ihre eigenen Ziele verfolgt und dabei Dolly immer wieder manipuliert, merkt diese zu Beginn nicht.
Passend dazu hat auch der Autor die Kapitelüberschriften in Latein verfasst, mit einem deutschen Text darunter.
Besonders charmant habe ich die paar ,,humorvollen“ im österreichischen Dialekt verfassten Dialoge empfunden, wo man sich wunderbar die kauzigen Bewohner vorstellen konnte.
Es ist keine Wohlfühlgeschichte da Dinge ans Tageslicht kommen, die erschüttern und betroffen machen. Es hat zwar bei mir ein wenig gedauert, bis ich in die Geschichte hineingekommen bin da mir gerade zu Beginn die vielen verschiedenen Andeutungen wer, was gemacht haben könnte und wer aller verdächtigt wird, etwas verwirrt haben, aber mit der Zeit haben sich alle Puzzleteile dann zu einem Gesamtbild zusammen gefügt.
Das Ende ist zwar traurig, aber die Gerechtigkeit hat gesiegt und die Kinderseelen finden endlich ihren verdienten Frieden.

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Dies irae

Rezensionen von peppi:

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Ein unerhörter Wunsch von Ann Packer

Claires letzter Wunsch

"Ein unerhörter Wunsch" von Ann Packer ist ein stiller Roman über das Ende eines langen gemeinsamen Lebenswegs.
Die Autorin erzählt die Geschichte von Claire, die nach vielen Jahren mit einer Krebserkrankung an einen Punkt angekommen ist, an dem sie ihre letzten Entscheidungen bewusst trifft.

Damit fordert sie die Menschen in ihrem engen Umfeld heraus. Den Kern des Romans bildet ihr Wunsch, die ihr verbleibende Zeit nicht mit ihrem Ehemann Eliot, sondern mit ihren beiden engsten Freundinnen zu verbringen. Hier fehlt mir, die Begründung ihrer Entscheidungen. Auch waren die Freundinnen Holly und Michelle für mich zu passiv in die Geschichte eingepasst.
Es wird wird zum größten Teil aus der Sicht von Eliot erzählt. Ein Ehemann, der sich lange Jahre aufopferungsvoll um seine Frau gekümmert hat, muss plötzlich loslassen und versteht nicht warum. Ich eigentlich auch nicht. Will Claire nicht, dass er ihr Sterben mit ertragen muss? Schütz Claire ihren Ehemann, indem sie ihn ausschließt?
Diese Fragen beantwortet der Roman nicht, trotzdem eine Leseempfehlung von mir.

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Ein unerhörter Wunsch

Rezensionen von Murksy:

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Bakterien - die heimlichen Helden von Peter Wohlleben

Faszinierende Winzlinge

Obwohl ich als Wissenschaftler nicht ganz unbewandert in der Thematik bin, war ich doch sehr überrascht, welche neuen Erkenntnisse die Forschung in den letzten Jahren über Bakterien gewonnen hat. Wohlleben gelingt es in seiner Art wieder hervorragend zu begeistern. Selbstverständlich wird es einige, wenn nicht gar viele, Leser geben, die ihm vor allem in der Frage, ob Bakterien denken oder bewusst handeln esoterische Ansätze vorwerfen werden.

Trotzdem sind die Forschungsergebnisse, die unterhaltsam und leserfreundlich, sprich nicht zu wissenschaftlich präsentiert werden ein durchaus weltbildveränderndes Sammelsurium an teilweise kuriosen Entdeckungen. Bakterien, die in Gebieten entdeckt werden, die ganz sicher nicht mit Medikamenten überversorgt sind, und dennoch eine deutliche Antibiotikaresistenz zeigen. Oder Bakterien, die gegen Alkohol eine gewisse Unempfindlichkeit entwickeln. Bakterien, die manipulieren, sich mit anderen Lebewesen quasi verbünden oder gar Krieg gegen andere Arten führen. Interessant auch, dass ca. 99 Prozent aller Bakterienarten noch nicht entdeckt sind. Die Frage, wer die wahren Herrscher der Erde sind, stellt sich nach dieser informativen Reise in die Miniaturwelt auf jeden Fall. Einmal mehr ein Sachbuch, das begeistert, vielleicht in Teilen die Leserschaft spaltet, aber auf jeden Fall Einblicke in ein Forschungsgebiet gibt, das voller Überraschungen und Möglichkeiten steckt. Das einzige Manko des Buches sind die fehlenden Illustrationen. Vor allem für Leser, die mit dem Themengebiet weniger vertraut sind, wären einige Zeichnungen, zum Beispiel um Aussehen der Bakterien oder zum Zellaufbau, hilfreich gewesen.

Dies ist eine Privatrezension ohne KI erstellt. Kopie, auch in Auszügen, unterliegt dem Urheberrecht.

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Bakterien - die heimlichen Helden

Rezensionen von Claudia R.:

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Leola von Rafael Wagner

tolle Grundidee

Klappentext / Inhalt:

Das Königreich Victoria und das umgebende Grenzland werden von grausamen Angriffen seltsamer Wesen heimgesucht; die Natur spielt verrückt. Die eingeborenen Yacari müssen sich dabei sowohl vor ihrem eigenen Daheim als auch vor den Soldaten des Königreichs in Acht nehmen. Inmitten der aufflammenden Konflikte gerät die Kriegerin Leola zwischen die Fronten.

Als junge Soldatin kämpfte sie einst in den Opalkriegen, heute sorgt sie in der königlichen Opalgarde für Frieden und Ordnung.
Als Leola von einer großen Schlacht heimkehrt, findet sie ihren Bruder, der als Gelehrter im königlichen Dienst steht mit vollständigem Gedächtnisverlust vor. Er scheint an einer Krankheit zu leiden, die immer weiter um sich greift und der Leola – trotz Verbot – auf den Grund gehen will. Sie lässt sich tief ins gefährliche Grenzland versetzen und lernt dort nicht nur sich selbst besser kennen, sondern findet ihre wahre Familie und ihre große Liebe.

Cover:

Das Cover wirkt spannend und geheimnisvoll zugleich. Die Landschaft wirkt etwas karg und ausgedörrt und bringt so einen interessanten Aspekt hinein. der Edelstein im Vordergrund hingegen zieht die Aufmerksamkeit auf sich. Optisch und farblich finde ich das Ganze toll umgesetzt.

Meinung:

Die Grundidee finde ich spannend und interessant und auch der Einstieg in die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Leola gehört der Opalgarde an, doch als ihr Bruder unter vollständigem Gedächtnisverlust leidet, versucht Leola die Ursache herauszufinden. Wird sie das Rätsel lösen und was hat es mit den Opalen auf sich?

Inhaltlich möchte ich hier nicht zu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.

Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Schnell findet man in Geschichte und Geschehnisse hinein. Besonderes Highlight war für mich Mustela. Dieses kleine Hermelin sorgt immer wieder für kleine Schmunzler und lockert das Ganze sehr schön auf. Man schließt dieses kleine Wesen schnell ins Herz und es sorgt für einige schöne Momente.

Die einzelnen Kapitel sind recht kurz und erzeugen so einen Anstieg von Spannung und Tempo und auch ein guter Lesefluss ist so gegeben. Die Kapitelanfänge sind gut erkennbar und optisch gut hervorgehoben. Die Kapitel selbst sind einfach durchnummeriert. Gliederung und Gestaltung haben mir gut gefallen.

Die Geschichte beginnt sehr vielversprechend und auch sehr spannend. Mehr und mehr spitzt sich das Ganze zu und die Konflikte, Intrigen werden undurchsichtiger, auch die politischen Interessen und Zusammenhänge waren für mich manchmal nicht ganz einsehbar. Da hatte ich ab und an etwas Schwierigkeiten. Die Grundidee fand ich jedoch richtig klasse und auch das Setting fand ich gut gewählt. Vom Worldbuilding hätte ich mir fast noch etwas mehr Details gewünscht, aber dies ist Ansichtssache. Die Beschreibungen sind gut und bildlich umgesetzt und man kann sich das Ganze recht gut vorstellen. Die Charaktere sind vielschichtig und man findet sich gut in diese hinein. Die Geschichte ist spannend umgesetzt und auch das Ende konnte überraschen. Alles in allem wurde ich hier positiv überrascht, mitgerissen und gut unterhalten. Auch am Ende hallt die Geschichte noch nach.

Weitere Highlights waren die Karte am Beginn und das Glossar mit einigen wichtigen Fakten am Ende des Buches. Den Farbschnitt fand ich auch sehr schön und passend umgesetzt.

Fazit:

Die Grundidee und der Einstieg waren vielversprechend und das Ende durchaus überraschend, zwischendrin fehlten mir manchmal die Zusammenhänge.

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Leola

Rezensionen von annamichalea:

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Light my Fire von Sheila de Liz

Etwas enttäuscht

Da habe ich mich nun für das Buch entschieden und es doch länger ungelesen in der Ecke liegen lassen. Der Titel "Light my Fire" hat mich glaube ich unter Druck gesetzt. So als ob man das Buch nur dann lesen kann, wenn man das als Ergenis will. Schon irgendwie komisch.
Interessant fand ich das virwort.

Hier ist die Rede von biologischer, mediziischer und seelischer Komponente der Sexualität. So habe ich das noch nicht gesehen.
die wichtigkeit einer erfolgreichen Sexualität der Frau wird andererseits auch überspitzt gefordert. Ohne Sex beginnt das Siechtum. könnte man fast meinen, obwohl hier grandioser Sex lediglich als Gegenteil von Verfall und Siechtum erwähnt wird. aber schon sehr überspitzt.
Viele Passagen des Buches sind wie smalltalk zu lesen. Mit flapsiger Sprache und auch der Kontakt zu Patient:innen ist ungewöhnlich, in einem Beispiel per whatsapp.
Vieles hört sich schlüssig an, aber ist wohl kaum umsetzbar. Für die wichtigen Vorsorgeuntersuchungen ist schon kaum ein Termin zu bekommen beim Gynäkologen. Und dann noch eine Hormontherapie, meist als Selbstzahler und kontinuierlich überwacht? Auch einfach in ein Labor gehen und dort zum Beispiel den Testosteronspiegel zu ermitteln ist für die meisten kaum machbar und zu finanzieren.
Vielleicht eine andere medizinische Realität mit ihrer HormonOnlineKlinik.

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Light my Fire

Rezensionen von Claudia R.:

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Widdersehen von Leonie Swann

tierische Unterhaltung

Klappentext / Inhalt:

Als ihre Schäferin Rebecca urplötzlich die Europareise abbricht und die Herde rund um Miss Maple zurück in irische Gefilde führt, sind die Schafe zunächst optimistisch wie Frühlingslämmer. Denn wo könnte es schöner sein als auf der Heimatweide? Auch der jüngste Zuwachs ist gespannt – Madouc, offiziell Ziege, inoffiziell »Schaf auf Probe«, hofft auf viele neue Einblicke in die geheimnisvolle Welt der Schafe.

Kaum dort angekommen, ist das Bedauern jedoch groß: Die geliebte Weide ist gar nicht mehr so schön, wie sie es in der Erinnerung war, und obendrein haben drei fremde Schafe mit seltsamen Namen alle Lieblingskräuter weggeknabbert. Als wäre das nicht schon genug, ist Rebecca plötzlich wie vom Erdboden verschluckt. Zurückgeblieben ist nur ein einzelner Finger (kein guter Anfang) und ein geheimnisvoller Brief, aus dem sich die Schafe mangels Vorlesemenschen keinen Reim machen können. Die Herde befürchtet das Schlimmste. Es ist völlig klar: Sie müssen ihre verschollene Hirtin retten. Unversehens finden sie sich in einem Familiendrama wieder, und einmal mehr zeigt sich: Alles ist zu meistern – man braucht nur genügend Wollensstärke!
Warmherzig, klug und voller Witz führt Leonie Swann in ›Widdersehen‹ zurück ins vertraute Glennkill, wo nichts so ist, wie es zunächst erscheint.

Cover:

Das Cover zeigt einige Widder und Schafe und ist einfach klasse umgesetzt. Der Wiedererkennungseffekt zu den anderen Covern der Reihe ist deutlich erkennbar. Optisch und farblich ist es auch klasse und passend umgesetzt. Einfach und doch bezeichnend.

Meinung:

Es handelt sich hierbei um den dritten Schafskrimi und die beiden Vorgänger sind mir gut bekannt, da ich diese erst kurz zuvor gelesen hatte. Daher kam ich schnell und gut in Geschehnisse und Charaktere hinein. Für Miss Maple und ihre Herde geht es zurück nach Glennkill. Doch werden sie bei ihrer Ankunft ziemlich enttäuscht, da es nicht mehr so ist, wie sie es in Erinnerung hatten. Der nächste Fall wartet auch schon.

Die Bücher können gut unabhängig gelesen werden, Vorkenntnisse sind nicht zwingend notwendig, aber natürlich von Vorteil.

Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht zu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen zum Buch zurück. Schaut aber gern selbst hinein.

Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Die Geschichte ist spannend und interessant aufgebaut und auch die Komik und der Humor kommen nicht zu kurz. Wortwitz und Situationskomik unterstützen das Ganze zusätzlich. Es wird gut beschrieben, so dass man sich das Ganze gut vorstellen kann und auch in die tierischen Charaktere findet man sich gut hinein.

Die einzelnen Kapitel haben eine angenehme Länge und lassen sich gut lesen. Ein angenehmer Lesefluss ist vorhanden. Die Kapitelanfänge sind gut erkennbar und die Überschriften passend, ohne zu viel zu verraten.

Am unteren Rand der Seite findet man wieder kleine Schafsskizzen. Wenn man diese im schnellen Ablauf umblättert ist es fast wie ein kleines Daumenkino.

Die Geschichte ist wieder sehr spannend und humorvoll umgesetzt und man wird auch hier in jedem Fall gut unterhalten.

Fazit:

Toller Schafskrimi mit Wortwitz und lustigen tierischen Charakteren sorgt für spannende Unterhaltung.

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Widdersehen

Rezensionen von askyfullofpages:

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Konfetti im Kopf von Doreen Aldugan

Wie man Kinder mit ADHS besser versteht und unterstützt

Wie sehr ich gut durchdachte, hilfreiche, liebevoll gestaltete und wunderschöne Bilderbücher liebe.❤️

Dieses Sachbilderbuch von Doreen Aldugan erklärt kindgerecht und verständlich, was Neurodivergenz bedeutet, welche verschiedenen Erscheinungsformen von ADHS es gibt und wie sich ADHS im Alltag zeigen kann.

Die liebevollen Illustrationen von Emily Claire Völker finde ich wunderschön. Sie untermalen die Inhalte perfekt.

Das Buch zeigt, wie wichtig Verständnis ist. ADHS ist definitiv kein Mangel an Fleiß und Kinder brauchen keine Vorwürfe, sondern eine unterstützende und liebevolle Begleitung. Themen wie Reizüberflutung, Emotionen und Impulskontrolle werden verständlich erklärt und mit praktischen Beispielen und Hilfestellungen ergänzt.

Besonders wichtig finde ich die Botschaft, dass Kinder nicht ihre Diagnose sind. Sie haben nicht nur Herausforderungen zu meistern, sondern auch viele Stärken und besondere Fähigkeiten.

„Konfetti im Kopf“ ist ein wirklich gelungenes Bilderbuch, das hilft, Kinder mit ADHS besser zu verstehen, um sie bestmöglich zu unterstützen.

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Konfetti im Kopf

Rezensionen von Zaubermasu / Sandra Hennig:

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Hope! Dreams! Reality! von Stefanie Möller

Intensiv und mit ganz viel Tiefe

Stefanie Möller nimmt uns hier auf eine Reise mit, die das Leben von vier Menschen beleuchtet :
Schon beim Schreibstil möchte ich eigentlich in die Welt rufen – bitte, lest dieses Buch ! Sehr emotional und authentisch beschreibt Stefanie Möller die Figuren in ihrem Buch und gibt deren persönlichen Hintergründen ganz viel Tiefe.

Mich hat auf den ersten Seiten schon der Sog der Geschichte gepackt und ich muss sagen, das mir das Buch zum Ende hin fast wie eine lebenswichtige Entscheidung vorkam : natürlich wollte ich wissen, wie es zu Ende geht. Aber ich wollte auch nicht, dass es zu Ende ist. Versteht Ihr, wie ich das meine ? Ich hätte ewig weiter lesen können.
Dass die Geschichte aus den Perspektiven der verschiedenen Figuren erzählt wird, macht das Buch sehr lebendig, ich hatte zu jederzeit einen tollen Zugang zu der Gefühlswelt und habe alle Emotionen miterleben dürfen.
Das Leben und die Arbeit der Navy SEALS wird von der Autorin sehr gut beschrieben, alles sehr authentisch und auch da hat man gefühlt, Stefanie Möller transportiert keine „seichten“ Informationen, sondern es wird Spannungsgeladen und actionreich.
Dieses Buch lebt von seinen Charakteren, den Emotionen und der Tiefe der Geschichte. Wie meistens im Leben ist das Wichtigste Liebe, Resilienz und auch Mut, um weiter zu machen, auch wenn Schicksalsschläge manchmal unsere Wege kreuzen. Ganz besonders aber lebt das Buch durch Stefanie Möller, die ihre Liebe zum Schreiben so wundervoll und einzigartig an ihre Leser*innen überträgt.
Von mir gibt es eine absolute Empfehlung für dieses Buch, das so intensiv ist und ganz tief geht !

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Hope! Dreams! Reality!

Rezensionen von Gavroche:

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Im Morgengrauen (Art Mayer-Serie 4) von Marc Raabe

Höhepunkt der Reihe

Ich habe alle Bücher dieser Reihe als Hörbuch gehört und habe mich gefreut, dass auch dieses Mal wieder Pia-Rhona Saxe und Peter Lontzek einen so tollen Job gemacht haben, was das Hörvergnügen und die Spannung für mich noch gesteigert hat.
Der Kanzler, Henrik Westphal, ist verschwunden. Was ist passiert und wo ist er? Und was hat die Influencerin Cassie damit zu tun? Diese hat Videos über den Kanzler veröffentlicht, die ihn in keinem guten Licht stehen lassen.

Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt, wobei die erste in der Vergangenheit liegt und sich tageweise der Gegenwart annähert. Durch die Zeitangaben weiß man aber immer gut Bescheid.
Aart und Nele ermitteln und dieses Mal geht es auch wieder um die Vergangenheit von Aart und vor allem um Aart und Julie.
Lose Enden werden verknüpft, offene Fragen beantwortet und es bleibt spannend bis zum Schluss. Aber ist dies nun der Abschluss der Reihe oder wird es weitergehen?
Perfekte Hochspannung aus Deutschland und sehr zu empfehlen.

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Im Morgengrauen (Art Mayer-Serie 4)

Rezensionen von Cellissima:

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Eine zu viel von Samantha Hayes

Spannender, düsterer und atmosphärischer, aber leider auch durchwachsener Ausflug in die schottischen Highlands

"Eine von uns" fand ich ziemlich spannend und gut, und so war ich sehr gespannt auf "Eine zu viel".
Nach dem Tod des Familienoberhauptes lädt seine Frau die Kinder mitsamt deren Partnern und Kindern für zehn Tage in ein abgelegenes Haus in Schottland ein. Sie will den Inhalt von Rays Testament enthüllen.

Dieser ist brisant. Und so will sie den richtigen Zeitpunkt dafür abwarten.
Doch dann schlägt die Stimmung schon vorher um und wird so düster und gefährlich wie das Wetter in den Highlands. Jede Person hat ihre Geheimnisse, die sie gut hütete. Doch nun sucht sich die Wahrheit jeweils unaufhaltsam ihren Weg, und im Vergleich dazu ist der Inhalt des Testaments nicht der Rede wert ... nicht zuletzt, weil sich unter ihnen ein Mörder befindet ...
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Samantha Hayes´ Schreibstil ist gewohnt solide, lässt sich angenehm flüssig lesen.
Erzählt wird im steten Wechsel aus der Sicht der verschiedenen Familienmitglieder, was für einen gewissen Lesefluss und eine gewisse Sogwirkung sorgt.
Die Kulisse reizte mich schon beim Stöbern, und ich wurde nicht enttäuscht von diesem Haus in den schottischen Highlands.
Manche Figuren überzeugten mehr, andere weniger.
Mir war es ehrlich gesagt too much, was Dramen, Schicksalsschläge usw. betrifft. Der Thriller wirkt nicht zuletzt dadurch leider auch sehr konstruiert und die Handlung somit immer wieder unglaubwürdig.
Auf den letzten Seiten überschlugen sich die Ereignisse. Das Tempo wurde im Vergleich zum Rest zu schnell zu sehr angezogen, dadurch wurde es sehr unübersichtlich und verwirrend. Manche Dinge musste ich zwei Mal lesen, um sie wirklich zu verstehen. Trotzdem bleiben noch offene Fragen, sodass ich leider auch in dieser Hinsicht enttäuscht und unbefriedigt zurückbleibe. Mich überzeugt die Auflösung nicht. Ich möchte eine stimmige und überzeugende Auflösung, ohne Fragezeichen. Ohne sie mehr als ein Mal lesen zu müssen - und ohne immer noch verbleibende offene Fragen.
Die ein oder andere sehr überraschende und schockende Wendung gab es auch - diese wirkten jedoch leider auch zumindest teilweise sehr konstruiert und können dadurch letztlich nicht ganz begeistern und überzeugen.
Die Sache mit dem Testament wurde auch viel zu sehr aufgebauscht - und verlief dann im Sande.
Insgesamt also ein spannender, düsterer und atmosphärischer, aber leider auch durchwachsener Ausflug in die schottischen Highlands.

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Eine zu viel