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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von trebor:

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Supermond und Kugelblitz von Emily Hawkins; Vlad Stankovic

In die Bilderflut versinken und Neues lernen

Emily Hawkins und Vlad Stankovic haben mit ihrem anspruchsvollen und aufwändig gestalteten Kinderbuch "Supermond und Kugelblitz - Außergewöhnliche Naturphänomene und ihre Geheimnisse" ein überaus beeindruckendes Werk geschaffen.

Alleine schon die hochwertige Aufmachung der Buchdeckel mit einer der vielen ganzseitigen Illustrationen des Grafikers Vlad Stankovic in einem metallisch schimmernden Matt-Glanz-Effekt gedruckt, lädt ein, das großformatige Buch vorsichtig zu öffnen.

Und dann : Vorderdeckel sowie das fliegende Blatt leuchten in Blau, dies hilft, sich ehrfurchtsvoll zu sammeln, bevor es losgeht.
Das vielversprechende Inhaltsverzeichnis erhöht die Spannung und dann gibt es nur noch eines : Eintauchen in die Bilderflut und begeistert eine nach der anderen Sach-Geschichte aufsaugen ! Wunderbar.

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Supermond und Kugelblitz

Rezensionen von Vobabooks:

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Der Einsiedlersommer von Anne Sverdrup-Thygeson

Ein norwegischer Sommer, zwei Frauen und die Natur

„Der Einsiedlersommer“ ist ein Roman von der Naturschutzbiologin Anne Sverdrup-Thyheson. Die 33jährige Biologin Eva verbringt den Sommer 2012 auf Lapperud in Norwegen. Sie wird von der Gemeinde beschäftigt und sucht den Eremiten, eine seltene Käferart. Dort begegnet sie ihrer Nachbarin, der 76jährigen Olga.

Und zwischen Schmerz, Freundschaft und den weiten Wäldern stellt Eva sich große Fragen.
Das war ein berührendes und nachklingendes Buch, welches ich sehr gerne gelesen habe. Es ist voller Faszination und Liebe für die Natur, und auch voller Traurigkeit angesichts der Situation des Klimaschutzes. Das Erzähltempo ist leise, ruhig und gediegen. Eva und Olga sind zwei starke Charaktere mit Ecken und Kanten. Ihre Biografie, ihre Familiengeschichte, ihr Schmerz und ihre Hoffnungen bekommen viel Raum in der Geschichte. Aus der Perspektive von Eva und Olga geschrieben, zudem gibt es noch Tagebucheinträge aus Evas Biologietagebuch. Sommerlich, melancholisch, tragisch und hoffnungsvoll zu lesen.

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Der Einsiedlersommer

Rezensionen von lesemaus:

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Brombeerblaue Tage von Simone Veenstra

überzeugend

„Brombeerblaue Tage“ von Simone Veenstra ist ein schöner Roman, der mich überzeugen konnte. Allein in das Cover war ich schockverliebt.
Es ist kein einfacher Wohlfühlroman, der Roman hat auch Tiefe. Eine sehr schöne emotionale und teils humorvolle Story, die sich sehr schön hat lesen lassen.

Der Schreibstil gefiel mir sehr gut. Die Autorin setzt die Charaktere sehr gut in Szene und beschreibt die Emotionen sehr gut.
Elisas Leben ist streng strukturiert. Sie ist Landschaftsarchitektin hetzt von Termin zu Termin. Immer auf der Welle, immer unter Strom. Sie willigt nur widerstrebend ein, als ihr Vater zu einer Untersuchung ins Krankenhaus muss, für einige Tage sein Gutshaus auf Rügen zu hüten.
Bei der Ankunft ist Elisa entsetzt, das Haus runtergekommen und der Garten von Brombeerranken überwuchert, WLAN und fließend Wasser Fehlanzeige. Elisa beginnt im Garten zu arbeiten und entdeckt ihre Liebe zu den Pflanzen wieder. Während der Gartenarbeit stößt sie Geheimnisse aus der Vergangenheit, die auch sie uns ihr Leben betreffen…

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Brombeerblaue Tage

Rezensionen von Igela:

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Die Klippe - Jede Lüge könnte deine letzte sein von Ulf Kvensler

Ueberraschend!

Da sein gehyptes Buch eine Eintagsfliege war, arbeitet Autor Marcus Andersson wieder als Postbote. Seinen Traum, einen weiteren Bestseller zu schreiben, hat er jedoch noch nicht ganz aufgegeben. Deshalb sagt Marcus zu, als er von seinem Bekannten Ernst gebeten wird dessen Manuskript zu prüfen und vielleicht auch bei einem Verlag unterzubringen.

Das Buch schlägt ein wie eine Bombe. Aber Ernst Fabricius möchte nicht unter dem eigenen Namen, sondern unter einem Pseudonym veröffentlichen. Durch ein Missverständnis prangt jedoch Marcus Namen auf dem veröffentlichten Buch, es wird ein Bestseller.

Als Ernst Forderungen an Marcus stellt, verliert dieser die Kontrolle über die Situation.


Eine Story mitten aus Schweden:

Diese Geschichte handelt in der Welt der Literatur und zeigt die Geduld und den Durchhaltewillen, die ein Schriftsteller haben muss. Dies vor allem, wenn ihm nach einem gefeierten Buch nichts mehr einfällt, um nachzudoppeln. Es zeigt aber auch, wie abhängig die Autoren von wohlwollenden Rezensionen ihrer Leser oder der Buchkritiker sind.

Marcus hatte einen hochgelobten Bestseller geschrieben und ihm will nun nichts Gescheites mehr einfallen, geschweige denn gelingen. Er musste sich eine andere berufliche Perspektive suchen. Ist er aus der Not heraus so empfänglich für die Bitte seines alten Freundes Ernst? Dieser bittet ihn nämlich, für seinen Erstling die Fühler auszustrecken.

Marcus, der durchwegs aus seiner Sicht erzählt, kommt dem Leser unheimlich nahe. Ich konnte seine Gedankengänge gut nachvollziehen. Ehrlich gesagt, habe ich auch verstanden, dass und wie er in diesen Schlamassel hineingerutscht ist. Plötzlich stand da sein Name, statt des vereinbarten Pseudonyms, auf dem Cover des Buches. Was sich der Protagonist gegen Schluss noch einfallen lässt, darüber kann man sicher geteilter Meinung sein...

Mich hat die Richtung, in die die Geschichte geht, völlig überrascht. Auf dem Cover steht ganz klar nicht "Thriller". Etwas, was mir gefällt und mich auch beeindruckt. Bedauerlicherweise wird nämlich oft diese Genreeinteilung auf die Cover gedruckt, auch wenn der Inhalt es keinesfalls ist.

Diese Geschichte hier würde ich als Spannungsroman betiteln, auch wenn es mittendrin Opfer gibt. Tote, die ermordet wurden.

Ein Gedanke noch zu Nathalie, mit der Marcus verheiratet ist. Sie ist ein wahres Biest, von sich mehr als überzeugt und eine Nummer für sich. Nathalie hat bei mir Emotionen ausgelöst, jedoch eher negative. Ebenso Ernst, der es, wie sich am Schluss zeigt, faustdick hinter den Ohren hat.

Mit einigen überraschenden Wendungen konnte mich Ulf Kvensler begeistern.

Die Handlung enthält Lügen, Betrug, Rechtfertigungen, Trennung, Hass und ja auch Mord. Ulf Kvensler hat nach "Die Insel" und "Der Ausflug" wieder ein Buch abgeliefert, das mich fesseln konnte.

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Die Klippe - Jede Lüge könnte deine letzte sein

Rezensionen von lese maus:

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Brombeerblaue Tage von Simone Veenstra

überzeugend

„Brombeerblaue Tage“ von Simone Veenstra ist ein schöner Roman, der mich überzeugen konnte. Allein in das Cover war ich schockverliebt.
Es ist kein einfacher Wohlfühlroman, der Roman hat auch Tiefe. Eine sehr schöne emotionale und teils humorvolle Story, die sich sehr schön hat lesen lassen.

Der Schreibstil gefiel mir sehr gut. Die Autorin setzt die Charaktere sehr gut in Szene und beschreibt die Emotionen sehr gut.
Elisas Leben ist streng strukturiert. Sie ist Landschaftsarchitektin hetzt von Termin zu Termin. Immer auf der Welle, immer unter Strom. Sie willigt nur widerstrebend ein, als ihr Vater zu einer Untersuchung ins Krankenhaus muss, für einige Tage sein Gutshaus auf Rügen zu hüten.
Bei der Ankunft ist Elisa entsetzt, das Haus runtergekommen und der Garten von Brombeerranken überwuchert, WLAN und fließend Wasser Fehlanzeige. Elisa beginnt im Garten zu arbeiten und entdeckt ihre Liebe zu den Pflanzen wieder. Während der Gartenarbeit stößt sie Geheimnisse aus der Vergangenheit, die auch sie uns ihr Leben betreffen…

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Brombeerblaue Tage

Rezensionen von lesemaus:

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HELENE FISCHER: Das große Vorlesebuch für die ganze Familie mit Geschichten und Liedern von Helene Fischer

tolles mitmachbuch

Für die Entwicklung der Kinder ist es ungemein wichtig, sie bereits von klein an an Bücher heranzuführen. Eltern und Großeltern sind hier in der Pflicht, die Kinder nicht nur vor ein elektronisches Gerät absetzen, sondern sich mit den Kindern beschäftigen. Etwas vorlesen, ein Buch anschauen. Ich komme aus einem Beruf, in dem ich täglich miterlebe, wie sich Kinder entwickeln, die auch mal ein Buch in der Hand haben dürfen.

Es ist enorm wichtig für die spätere Konzentration, Aufnahme von Informationen etc.
Das Buch ist sehr kindgerecht und auf die Bedürfnisse der jungen Leser*innen abgestimmt. Tolle Illustrationen und Informationen, genau richtig. Ich kann nur appellieren diese Art Medien auch für Kinder zugänglich zu machen. Eltern und Großeltern sollten den Kindern eher mal ein Buch und gemeinsame Zeit damit schenken. Mit diesem Buch gelingt es auf jeden Fall. Frau Fisher ist auch als Autorin unschlagbar. Tolles Mitmachbuch, kann ich nur empfehlen.

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HELENE FISCHER: Das große Vorlesebuch für die ganze Familie mit Geschichten und Liedern

Rezensionen von Kwinsu:

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Nicht von Dror Mishani

Die Verworrenheit ist die Kraft dieses Buches

Als Eli seine Frau verliert, glaubt er nicht, dass er noch einmal glücklich werden kann. Doch dann lernt er Lia kennen und es beginnt prickelnd und wunderbar. Bald jedoch unterläuft ihm ein fataler Fehler, der das frische Glück zu zerstören droht. Eli baut ein Netz aus Lügen auf, das unter dessen schwerer Last zu reißen droht - doch Eli gibt nicht auf.

Zugegeben: nach dem Lesen von "Nicht" bleibt eine gewisse Verwirrtheit zurück. Was war das jetzt? Meine erste, intuitive Reaktion: genial, auch wenn ich nicht so genau weiß, weshalb eigentlich. Aber von vorne...

Der Roman beginnt etwas traurig, Eli kann sich sein Leben ohne seine verstorbene Frau nicht so ganz vorstellen, steckt in der Trauer, hat wenig Antrieb. Bei einem Abendessen mit Freunden lernt er die Musikerin Lia kennen. Mit ihr beginnt es wunderbar, von vornherein stellt sie klar, dass ihr Hund Felix für sie das Wichtigste sei, und Eli kann sich mit dem Gedanken anfreunden, neben diesem die zweite Rolle zu spielen. Das wird ihm aber zum Verhängnis, denn als Lia ihn bittet, ihn während einer Konzertreise nach Österreich zu hüten, entwischt ihm der Hund und läuft vor ein Auto. Im Schock verabsäumt er es, das Tier in eine Tierklinik zu bringen, dieser verstirbt schließlich, woraufhin ihn Eli verscharrt. Er sieht sein Glück mit Lia den Bach hinunter gehen und so beschließt er spontan zu lügen und behauptet ihre gegenüber lediglich, Felix sei ihm entwischt. Er verstrickt sich immer mehr in Lügen, auch als Lia tagelang verzweifelt immer wieder nach ihrem geliebten Hund sucht, will er von seiner Version nicht abrücken, so lange, bis ihm gar nichts mehr anderes übrigbleibt, als weiter zu lügen.

Ich bin ganz fasziniert von dem Buch: der Autor schafft es meisterlich in nur 187 Seiten eine äußerst packende und dichte Geschichte mit vielen Wendungen zu konstruieren, die seine hervorragende Beobachtungsgabe zu Tage treten lässt. Die Charaktere - allen voran Eli - sind authentisch und ihre Handlungen sind oft nicht nachvollziehbar, oft mag man den Protagonisten schütteln, um ihm zuzurufen: jetzt sag schon endlich die Wahrheit! Trotzdem konnte ich seine Entscheidungen, seinen inneren Konflikt nachvollziehen, er will um jeden Preis ein gutes Leben mit Lia, nachdem er seinen traurigen Schicksalsschlag überwunden hat. Diese selbst ist ganz eingenommen von der Suche um Felix, kann kaum noch klar denken, ist misstrauisch, hinterfragt Elis Aussagen, auch durch zutun ihres Ex Peter - doch erstaunlicherweise will sie mit Eli zusammenbleiben.

Außergewöhnlich ist die Erzählperspektive, ist sie doch in der "Du"-Form gehalten. Das gibt der ganzen beabsichtigt wirren Geschichte noch einen zusätzlichen Anreiz auf Spekulationen. Spekulieren ist ohnehin etwas, was man nach Beendigung des Romans vortrefflich tun kann, denn es bleibt vieles offen, aber nicht auf ungute Weise, sondern als Beflügelung der Fantasie. Lediglich die Frage, weshalb Elis Sohn den Kontakt mit ihm abgebrochen hat, hätte ich gerne gewusst, konnte es aber aus dem Text nicht herauslesen. Das ist auch das Schöne am Buch: es gibt einige Nebenschauplätze, man erfährt viel nebenbei über Eli und auch wenn nicht alles aufgelöst wird, entsteht ein schlüssiges Charakterbild des Protagonisten. Ein Psychogramm eines Lügners, der auf ein Gegenüber trifft, das diese Lügen akzeptiert - warum auch immer.

Das hohe Tempo des Romans, die Verworrenheit, die Unklarheiten, die zahlreichen Lügen - das mag nicht allen Leser*innen gefallen. Ich war gefesselt von der speziellen Art, wie das Buch geschrieben wurde und von der Story, die fast schon Richtung Krimi geht. Und "Nicht" wird sicher nicht das letzte Werk des Autors sein, das ich lesen werde!

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Nicht

Rezensionen von Kwinsu:

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Orion von Petra Morsbach

Portrait eines normalen Lebens

Nora befindet sich ganz in ihrer geistigen Welt: neben dem geisteswissenschaftlichen Studium jobbt sie in einem Archiv, wo sie ihren künftigen Ehemann kennenlernt. Nach dem Studium wird sie Deutsch- und Geschichtelehrerin und versucht ihren Schüler*innen viel fürs Leben mitzugeben. Kurz vor der Pension dann trifft sie eine Erkrankung, die ihr Leben umkrempeln wird.

Petra Morsbach zeichnet in "Orion" ein hingebungsvolles Portrait eines ganz normalen Lebens. Die Autorin weiß es vortrefflich, die alltäglichen Probleme ihrer Protagonistin so authentisch darzustellen, als wären wir Lesenden stille Begleiter*innen einer bildungsbürgerlichen Biographie. Selbstzweifel -vs- Selbstbewusstsein, der Wunsch nach einem Kind -vs- der folgenden postpartalen Depression, feministische Haltung -vs- Leben und Gewohnheit im Patriarchat, Übergriffigkeiten -vs- der Mantel des Schweigens, die Sehnsucht nach Liebe und Sexualität -vs- einer pragmatische Beziehung, geistige Nährwelten aus der Antike -vs- gegenwärtige Vermittlungsversuche literarischer Texte, Körperlichkeit -vs- Krankheit - all diese Gegensatzpaare - und viele mehr - werden in dem Buch verhandelt, mit all diesen setzt sich die Ich-Erzählende in ihren Gedanken auseinander.

Es ist kein außergewöhnliches Leben das Nora führt, es sind keine außerordentlichen Probleme, mit denen sie sich auseinandersetzen muss, aber ihre sehr kognitiv fixierte Gedankenwelt ist glaubhaft, zeigt die inneren Konflikte, die wohl jede und jeder von uns nur zu gut kennt. Und das ist das Reizvolle an diesem Buch, dass wir in die Gedanken mit hineingerissen werden, uns zurücklehnen und Entwicklungen von außen betrachten können. Uns wundern, uns bestätigt fühlen, den Kopf schütteln oder zustimmend nicken und wissen: ja, das hätte ich wohl auch so gemacht - oder eben nicht.

Nora wirkt oft distanziert, was auf ihre Kopflastigkeit zurückzuführen ist. Das Verhältnis zu ihrem Mann ist nicht ganz einsichtig, ist es Liebe oder bloße Zweckbeziehung? Die gegenseitige Zuneigung spürt man kaum, nur als Nora eine Affäre eingeht und ihr Mann Theseus (der Name!) nach Jahren dahinterkommt, merkt man eine Gekränktheit, die darauf hindeutet, was Nora ihm bedeutet. Auch die Beziehung zu ihrem Sohn Aeneas ist schwierig - kein Wunder bei diesem Elternhaus. Trost und geistige Nahrung findet die Protagonistin oft in antiken Autoren und sie findet für die meisten Lebenslagen passendes intellektuelles Futter. Man erkennt eine Leidenschaft in Noras Lehrerinnenberuf, eine Berufung, in die sie viel Energie legt. Umso schöner, wie einfach sie sich davon lösen kann, als sie am Ende ihrer Berufslaufbahn schwer erkrankt und ihr Leben neu ausrichten muss. Oder darf, denn Nora sieht es als eine Chance.

Untermauert ist dieses Lebensportrait von einem feinen Humor, der all die Vorkommnisse weniger schwer wiegen lässt und ihm eine gewisse Leichtigkeit verschafft. Um das Buch zu genießen, sollte man offen sein für die kleinen Momente und Begegnungen, die Selbstreflexionen, aber auch die normalen Verdrängungen, die das Leben so mit sich bringen. Außerdem darf man sich nicht erwarten, dass in "Orion" viel Herzlichkeit und Emotionen stecken - dafür ermöglicht es ein glaubhaftes Abtauchen in geistigen Welten. Ich habe es sehr genossen dieses Buch, das von der großartigen Beobachtungsgabe der Autorin lebt, zu lesen und kann es uneingeschränkt empfehlen.

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Orion

Rezensionen von lese maus:

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HELENE FISCHER: Das große Vorlesebuch für die ganze Familie mit Geschichten und Liedern von Helene Fischer

tolles mitmachbuch

Für die Entwicklung der Kinder ist es ungemein wichtig, sie bereits von klein an an Bücher heranzuführen. Eltern und Großeltern sind hier in der Pflicht, die Kinder nicht nur vor ein elektronisches Gerät absetzen, sondern sich mit den Kindern beschäftigen. Etwas vorlesen, ein Buch anschauen. Ich komme aus einem Beruf, in dem ich täglich miterlebe, wie sich Kinder entwickeln, die auch mal ein Buch in der Hand haben dürfen.

Es ist enorm wichtig für die spätere Konzentration, Aufnahme von Informationen etc.
Das Buch ist sehr kindgerecht und auf die Bedürfnisse der jungen Leser*innen abgestimmt. Tolle Illustrationen und Informationen, genau richtig. Ich kann nur appellieren diese Art Medien auch für Kinder zugänglich zu machen. Eltern und Großeltern sollten den Kindern eher mal ein Buch und gemeinsame Zeit damit schenken. Mit diesem Buch gelingt es auf jeden Fall. Frau Fisher ist auch als Autorin unschlagbar. Tolles Mitmachbuch, kann ich nur empfehlen.

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HELENE FISCHER: Das große Vorlesebuch für die ganze Familie mit Geschichten und Liedern

Rezensionen von peppi:

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Weil sie lügt von Caroline Seibt

Spannend bis zur letzten Seite

"Weil sie lügt" von Caroline Seibt ist ein intensiver, emotionaler und unheimlich clever aufgebauter Psychothriller, der bis zur aller letzten Seite fesselt.
Der Autorin ist es gelungen, mich immer wieder zu dem Punkt zu bringen, an dem ich dachte-aha das ist es- nur um einige Seiten wieder zu merken-nein, das ist es nicht.

Sie verbindet Familiendrama und Krimispannung zu einem Roman, der unter die Haut geht und lange nachhallt.
Es gibt zwei Perspektiven. Einmal die von Anna, der jüngeren Schwester der spurlos verschwundenen Juli. Die Polizei geht schnell von einem Verbrechen aus und verdächtigt den Vater. An diesem Druck, den Schuldgefühlen und dem Misstrauen zerbricht die Familie. Anna versucht die Familie zusammenzuhalten und vor allem für den jüngeren Bruder da zu sein. Gleichzeitig ist sie wütend und versucht auf eigener Faust zu ermitteln.
Parallel dazu begleitet der Roman die Ermittlerin Katharina, deren Perspektive dem Roman. zusätzliche Tiefe gibt.
Ein starkes Buch, meine Leseempfehlung!

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Weil sie lügt