Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Neobook:
Schlafende Vulkane von Michael Hjorth; Bjarni Thorsson
Jagd nach Serienkiller
Der Thriller Schlafende Vulkane von Michael Hjorth und Bjarni Thorsson ist eine nervenaufreibende Jagd nach einem Serienkiller.
Auf Island wird eine Frauenleiche im Pferdestall gefunden und ihr Sohn geflüchtet in die raue Vulkanlandschaft. Die unerfahrene Helga ermittelt mit dem unverwüstlichen und wortkargen Bjarki an ihrer Seite.
Und als eine zweite Tote gefunden wird, ist klar, dass es sich um den gleichen Täter handelt. Die Zeit drängt, bevor er wieder zuschlägt.
Am Anfang hab ich ein bisschen gebraucht um rein zu kommen. Das war irgendwie etwas holprig, hat sich dann aber gebessert. Der Perspektivwechsel hat mir gut gefallen. Jedoch die 477 Seiten hätte man etwas straffen können. Spannung ist aber schon vorhanden bis es zu einem actionreichen Showdown im isländischen Hochland kommt. Die raue Natur hat auch zur düsteren Atmosphäre beigetragen.
Insgesamt ein solider, rauer Thriller mit wenig Überraschungen!
Rezensionen von verhei:
Vino, Mord und Bella Italia! Folge 9: Der letzte Ausritt von Christian Homma; Elisabeth Frank
toskanischer Cozy-Crime mit einer ganzen Schar an Verdächtigen
Der Reiterhof von Fontenaia wird endlich von der Spanierin Carmen Casals neu übernommen. Die Pläne sind groß, doch das Vorhaben ist teuer und damit die Herausforderung groß. Eines Tages kommt das Pferd Maestro allein zum Stall zurück, seinen Besitzer Lorenzo Riverto findet man schließlich tot auf einem Reitweg im Wald.
Doch es ist mehr als ein tragischer Unfall – der Geschäftsmann wurde ermordet. Die einzige Spur eine Schnur die gespannt wurde. Der Kreis der Verdächtigen ist groß, und Anna schlägt vor ihren Freund Malte als Undercover Ermittler auf den Hof einzuschleusen.
Ein Roman der sich perfekt in die Reihe Vino, Mord und Bella Italia einreiht. Für Kenner der Reihe sei gesagt, dass man bekannte Gesichter wieder trifft, und es fühlt sich auch wieder an wie nach Hause zu kommen, zu alten Bekannten. Doch auch so manche Charaktere, die man bisher eher aus Anekdoten kennt, lernt man näher kennen wie Annas besten Freund Malte und Tameos Onkel Cristiano.
Für Neulinge: Wie man durch das Cover ja schon vermuten kann, handelt es sich um eine Cozy-Crime Reihe die in einem fiktiven Ort in der Toskana spielt. Man begegnet einer illustren Schar an Dorfbewohnern und Polizeikollegen, die man rasch ins Herz schließt. Die Kriminalermittlungen, bei denen Polizeireporterin Anna gerne mitmischt, wechseln sich mit Anekdoten aus dem Privatleben der Charaktere ab. Zum Drüberstreuen gibt es dann noch atmosphärische Landschaftsbeschreibungen, kulinarische Köstlichkeiten und etwas Fernweh. Und keine Sorge, auch ein Einstieg bei diesem Band ist möglich.
Ich freue mich jetzt schon sehr auf den nächsten Band, um mehr vom illustren Ort Fontenaia zu erfahren und eine kleine Auszeit vom Alltag zu genießen.
Rezensionen von DoraLupin:
Der Einsiedlersommer von Anne Sverdrup-Thygeson
Ruhige, naturverbunde Geschichte
Nachdem ich den Klappentext gelesen habe, war ich schnell neugierig auf die Geschichte, die sich dahinter verbergen würde. Ich habe die Geschichte auch sehr gern gelesen, ohne viel Spannung oder Wendungen, dafür mit viel Natur und Freundschaft und Leichtigkeit.
Nach einem schmerzhaften Verlust zieht sich Eva Wist aus Oslo in ein Dorf in Vestfold zurück, um den als ausgestorben geltenden Eremitenkäfer zu suchen.
Dort begegnet die 33-jährige Biologin ihrer neuen Nachbarin, der exzentrischen Olga. Die 76-Jährige lebt als Einsiedlerin inmitten des uralten Eichenwaldes. Auf ihrem Grundstück soll ein Steinbruch entstehen. Das Projekt verspricht Arbeitsplätze und eine Zukunft für die Region. Doch Olga will das unbedingt verhindern: Für sie ist der Wald lebendige Erinnerung – und der Schlüssel zu einem Familiengeheimnis, das sie endlich aufklären will. Während Eva die Artenvielfalt erkundet und mit Olga Freundschaft schließt, findet sie Schritt für Schritt aus der Trauer und ringt um die Frage, was bewahrt werden muss – im Leben wie in der Natur.
Der Schreibstil hat mir gleich gut gefallen, er ist leicht verständlich und angenehm zu lesen. Besonders die Beschreibungen der Natur sind anschaulich und lebendig beschrieben und man merkt der Autorin auch an, das ihr die Natur sehr am Herzen liegt.
Die Geschichte zeigt aber auch eine Gemeinschaft zwischen zwei sehr unterschiedlichen Frauen die sich begegnen und sich nach und nach näher kommen.
Oft liest man schnelllebige Geschichten die viel Spannung und Wendungen in sich tragen, diese Geschichte ist anders und punktet mit Natur und unterschiedlichen Charakteren die sich begegnen. Mir hat diese Geschichte gut gefallen und ich empfehle sie gern weiter.
Rezensionen von Philiene :
Der Fotograf der Kaiserin - Funke einer neuen Zeit von Tom Sacher
Spannender Roman im alten Wien
Der zweite Fall für ein ungewöhnliches Ermittlerduo. Kammerdienerin Liesel und Hoffotograf Viktor Angerer werden von Kaiserin Elisabth damit beauftragt den Mord an einer Tänzerin aufzuklären. Diese gehörte zum Gefolge der Schwester des Hawaiianischen Königs.
Funke eiber Zeit ist ein spannender Krimi der zur Kaiserzeit in Wien spielt.
Tom Sacher verbindet hier historisches mit Fiktion und mischt real existierende Personen mit fiktiven. So entsteht ein der gelungener Roman.
Die Geschichte lebt in erster Linie von der pfiffigen und sehr sympathischen Liesel, die so gar nicht an den Hof der Kaiserin passen will. Widerwillig nimmt sie die Ermittlungen auf, die sie bisher nach Prag führen und die Frage aufwirft, ob das Ganze etwas mit der Tänzerin Lolo zu tun hat, die beim Brand des Ringtheaters schwer entstellt wurde.
Mir hat es sehr gefallen das es in dem Roman auch um den letzten König von Hawaii und dessen Schwester ging, von deren Aufenthalt in Wien ich zum ersten Mal gelesen habe und ich finde es immer sehr interessant in Romanen von eher unbekannten Ereignissen zu lesen.
Der Krimi war sehr spannend und hat mich immer wieder überrascht, so das ich bis zur Auflösung mitgerätselt habe.
Rezensionen von Wolle:
Ochsenkopf von Manik Sarkar
Genie und Außenseiter
Der junge Rensing erlernt den Beruf des Metzgers, wie sein Vater. Geradezu virtuos geht er mit dem Fleisch um. Keine Kunst seines Handwerks ist ihm nicht bekannt. Nur im zwischenmenschlichen Bereich hapert es. Und so wird ihm eine Fleischertochter aus dem Nachbarort zur Seite gestellt. Bald heiraten die beiden und Rensing übernimmt nach dem Tod des Vaters die Metzgerei.
Kurz und knapp wird die Geschichte um Rensing und das Fleischergewerbe erzählt. Ein leichter Humor sticht immer wieder hindurch. Aber vor allem wird an den Beschreibungen nichts verschönert. So wird das Ableben der Kuh bis ins kleinste Detail sachgerecht erläutert, ohne jede Gefühlsregung. Was jedoch immer wieder verstörend wirkt ist die Begutachtung des noch lebenden Tiers durch Rensing. Wie ein psychopatischer Mörder inspiziert er den Körper des Tieres und bewundert seine Schönheit und Perfektion. So lässt er sich dazu hinreißen, überteuertes Schlachtvieh zu kaufen. Vorläufiger Höhepunkt seines Wahns ist die Tötung eines Schafs auf einer fremden Weide aus lauter Gier am Zerteilen des toten Tieres.
Ich fand den Roman sehr gutgeschrieben. Der Autor beschränkt sich auf die rein sachliche Darstellung, Emotionen bleiben komplett außen vor, sowohl gegenüber den Tieren als auch Menschen. In seinem Handwerk stellt der Autor Rensing als ein Genie heraus. Außerhalb seines Metiers ist er jedoch ein Sonderling und wirkt teilweise sogar abartig und angsteinflößend. Gekonnt versteht es der Autor diese Eigenschaften dem Leser zu vermitteln.
Rezensionen von Philiene :
Die vergessene Tochter von Soraya Lane
Für mich der beste Band der Reihe
Ich habe wirklich überlegt ob ich die Töchter Reihe von Soraya Lane weiter lesen soll. Ich war von den ersten Bänden wirklich begeistert, aber die letzten Beiden konnten mich nicht mehr überzeugen. Trotzdem war ich neugierig auf diesen siebten Band und habe mich dazu entschlossen ihn zu lesen. Und was soll ich sagen, ich bin sehr überrascht worden.
Ja dieser Band ist für mich das beste Buch der Reihe.
Es geht wieder um ein Kästchen das eine Mutter für ein Kind fertig gemacht hat und in Hopes Haus hinterlassen hat. Nach vielen Jahren geht es an die Enkelin des in den fünfziger Jahren geborenen Kindes. Diesesmal führt und die Geschichte nach Norwegen und erzählt von Charlotte und ihrer Urgroßmutter Amalie.
In diesem Teil konnte mich beide Erzählstrange überzeugen. Sowohl Amalies als auch Charlottes waren authentisch erzählt, alles war schlüssig erzählt und nicht zu kitschig. Gerade Amalias Leben war emotional und bewegend, aber das Ganze war nicht übertrieben oder unrealistisch, sondern einfach nur wunderschön erzählt.
Auch Charlotte hat mir gut gefallen. Eine tolle Frau , die es einfach verdient hat das Glück zu finden.
Ich bin jetzt sehr gespannt auf den nächsten Teil.
Rezensionen von xyz:
Supermond und Kugelblitz von Emily Hawkins; Vlad Stankovic
Der Natur auf der Spur
Emily Hawkins und der Grafikdesigner Vlad Stankovic haben mit ihrem Werk "Supermond und Kugelblitz - Außergewöhnliche Naturphänomene und ihre Geheimnisse" ein ganz wunderbar anregendes und inspirierendes Kinderbuch geschaffen.
Das große und schwere bildgewaltige Werk in die Hand zu nehmen, ist ein Genuß.
Darin zu blättern und je nach Lust und Laune die Themen näher zu betrachten, die gerade dem aktuellen Interesse entsprechen, umso mehr.
Ob nun die Details der Bilder genauer betrachtet, oder die vielen kleinen erklärenden Texte aufgesogen werden, die Lesenden können prima die Dosis und Intensität des Aufgenommenen selbst bestimmen. Dazu laden die vielen ganz- oder doppelseitigen Illustrationen, in die die Texte oder weitere kleinere Bilder integriert wurden, geradezu ein.
Thematisch gesehen ein naturwissenschaftlicher Rundumschlag, der über den Weg des Besonderen das Interesse für das Alltägliche erzeugen könnte.
Rezensionen von KersG:
If Books Could Kill von Kate Eberle
Pass auf, was du dir wünschst
Manchmal gehen Wünsche eben doch in Erfüllung. Daher sollte man aufpassen, was man sich wünscht.
Roxie wünscht sich, die Hauptfigur in dem neuen Roman ihrer Lieblingsautorin zu werden. Sie liebt deren Liebesromane und will das selbst auch mal erleben. Die große Liebe mit allem drum und dran. Doch was ist, wenn du statt in einem Liebesroman in einem Thriller landest? Umgeben von Bösewichten.
Wem kann man wirklich trauen? Und dann entführt sie aus Versehen auch noch Grant, den schüchternen Literaturprofessor.
Ich habe dieses Buch als Hörbuch gehört und es hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Die Stimme der Sprecherin ist sehr angenehm und sie bringt das Gelesene sehr gut rüber. Ich war sofort gefangen von der Story und habe so sehr mit Roxie und Grant mitgefiebert.
Eine Geschichte mit vielen unerwarteten Wendungen und Überraschungen. Aber auch mit viel Gefühl und tiefgründigen Begebenheiten.
Eine tolle Mischung aus Spannung und Gefühl.
Rezensionen von Dorsay:
Im Morgengrauen von Marc Raabe
Trifft den Puls der Zeit
Die unverkennbar gruselige Cover Gestaltung passt hervorragend zum nunmehr vierten Band der Thriller Reihe von Marc Raabe. Die Veröffentlichung eines Skandalvideos in den sozialen Medien einer jungen Frau, die angeblich vom Bundeskanzler zu sexuellen Handlungen gedrängt wurde, schlägt in der Öffentlichkeit hohe Wellen.
Wahrheit oder Fake? Die Ereignisse überschlagen sich. Der Bundeskanzler ist nicht auffindbar. Die fürchterlich entstellte Leiche einer jungen Frau wird in einem U-Bahn-Tunnel unter dem Alexander Platz gefunden. Die BKA Ermittler Art Mayer und Nele Tschaikowski übernehmen den Fall. Wie weit ist Juli, die große Jugendliebe von Art und Frau des Bundeskanzlers in den Fall verwickelt? Selbst Art gerät unter massiven Verdacht und ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Ein vielschichtiger Thriller, die einzelnen Handlungsstränge sind stimmig miteinander verknüpft Kurze Kapitel, psychologisch ausgefeilte Charaktere und nicht zuletzt dramatische Schreibweise, erzeugen einen Spannungsbogen bis zum Schluss. Die vier Bände des Romanzyklus hängen zusammen, sind aber jeweils in sich abgeschlossen. Trotzdem am besten alle lesen.
Rezensionen von Papierherz:
Die Mitternachtsreise von Matt Haig
Die Reise zu den wichtigen Dingen im Leben
Mit "Die Mitternachtsreise" ist Matt Haig erneut ein Roman gelungen, der zum Nachdenken anregt und gleichzeitig emotional berührt. Die Geschichte von Wilbur hat mich schnell in ihren Bann gezogen, auch wenn ich etwas Zeit gebraucht habe, um in die Handlung hineinzufinden. Je weiter die Reise voranschritt, desto mehr wollte ich erfahren, welche Erkenntnisse Wilbur über sein eigenes Leben gewinnen würde.
Besonders gefallen hat mir die zentrale Botschaft des Buches. Es zeigt, wie oft wir uns auf Arbeit, Erfolg oder zukünftige Ziele konzentrieren und dabei die Menschen und Momente übersehen, die wirklich wichtig sind. Die Geschichte regt dazu an, das eigene Leben zu hinterfragen und bewusster zu genießen, was man bereits hat.
Der Schreibstil von Matt Haig ist einfühlsam und leicht zu lesen. Immer wieder gibt es Sätze und Gedanken, die einen kurz innehalten lassen. Zwar konnte ich einige Entwicklungen schon früh erahnen, doch das hat mein Leseerlebnis kaum beeinträchtigt. Im Mittelpunkt stehen weniger überraschende Wendungen als vielmehr die Gefühle und Erkenntnisse, die Wilbur auf seiner Reise sammelt.
Insgesamt ist "Die Mitternachtsreise" ein berührender Roman über Liebe, Verlust, verpasste Chancen und die Frage, was am Ende eines Lebens wirklich zählt. Wer Geschichten mit Tiefgang mag und Bücher schätzt, die noch lange nach dem Lesen beschäftigen, sollte diesem Roman eine Chance geben.











