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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Dragon:

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Klein aber tot von Jo Fischler

Kommissar Jojo jagt brisante Beweise

Mit „Klein aber tot“ bringt Autor Jo Fischer den ersten Teil einer neuen Krimireihe heraus, die in der fiktiven Kleinstadt Knuffingen spielt, die im wirklichen Leben ein Teil der Attraktion im Miniatur Wunderland Hamburg ist, wo liebevolle Szenen rund um die Eisenbahnwelt kreiert wurden. Der Auftakt der neuen Krimireihe stellt Kommissar Jojo nicht nur vor die Aufgabe, den Feuerteufel zur Strecke zu bringen, der in Knuffingen sein Unwesen treibt, sondern sich auch noch um einen ganz brisanten Mordfall zu kümmern, in dem plötzlich einige seiner Familienangehörigen und Freunde verdächtig sind.

Wer schon einmal das Miniatur Wunderland besucht hat, wird von den vielen kleinen Szenen, die ihre ganz eigenen Geschichten erzählen, begeistert gewesen sein und nicht selten bleibt man an einer Darstellung etwas länger hängen und fragt sich, was die Geschichte dahinter ist und was die Modellfiguren wohl gerade erlebt haben und wie ihre eigene kleine Story lautet. Dass daraus nun eine Buchreihe entstehen wird, finde ich eine grandiose Idee! Autor Jo Fischer gelingt es wirklich wunderbar, eine direkte Brücke zwischen Realität und Fantasie zu schlagen, die dem Krimi eine charmante, fast heimelige Atmosphäre verleiht. Er schafft es gekonnt, die Balance zwischen klassischem Ermittlerdrama und der persönlichen Belastung des Protagonisten zu halten, denn Jojo steht nicht nur vor der Aufgabe, den Brandstifter zu fassen, sondern auch vor dem moralischen Dilemma, das durch den Verdacht über Verwandte und Freunde entsteht. Dabei trifft der Lesende auf sympathische, teils skurrile Personen, die die Story erst interessant machen, da jeder seine eigenen Macken, Ecken und Kanten besitzt und in dieser Vielfalt auch sehr glaubwürdig wirkt. Der Humor kommt keinesfalls zu kurz und die Story macht auch Lust auf einen realen Besuch im Miniatur Wunderland.

Für Fans von wendungsreichen Krimis mit einem sympathischen Ermittler und tollen Protagonisten bietet „Klein aber tot“ eine gelungene Lektüre. Der Auftakt der Reihe macht Lust auf mehr, um wieder in die Knuffingen-Welt einzutauchen. Ein kleiner, feiner Krimi, der sich durch Herzblut und eine klare Liebe zum Detail auszeichnet.

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Klein aber tot

Rezensionen von Tara:

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Der Club der Unbeugsamen von Kathryn Stockett

Drei starke Frauen

„Der Club der Unbeugsamen“ ist ein grandioser Roman der Autorin Kathryn Stockett.

Die Handlung beginnt 1933 während der Weltwirtschaftskrise in Mississippi. Die drei Protagonistinnen - Meg, Birdie und Charlie - stehen an vollkommen unterschiedlichen Punkten in ihrem Leben, aber es gibt eines, was sie verbindet: Keine von ihnen ist bereit, ihr Schicksal hinzunehmen, jede ist bereit für ihr Leben zu kämpfen.

Birdies Schwester Frances hat reich geheiratet und gehört seitdem zur Oberschicht. Nun will Birdie ihre Schwester um Geld bitten. Allerdings ist bei ihr nichts zu holen. Ihr Ehemann Rory ist weg und sie steht vor dem Aus.
Die elfjährige Meg wurde von ihrer Mutter Charlie allein gelassen und lebt nun in einem Waisenhaus. Sie leidet unter der Leitung von Mrs. Garnett, die sie unterdrückt und tyrannisiert. Dort lernt sie Birdie kennen.

Schon nach wenigen Seiten war ich mitten in der Zeit der wirtschaftlichen Unsicherheit, sozialen Ungerechtigkeiten und der gesellschaftlichen Ungleichheit. Von Gleichberechtigung ist hier noch nichts zu spüren.

Die Handlung wird im Wechsel aus Birdies und Megs Sicht geschildert. Beide Perspektiven sind mitreißend und haben mich emotional berührt.

Kathryn Stockett hat ihre Charaktere gekonnt ins Leben berufen, sie sind nahbar, stark und werden facettenreich dargestellt.
Trotz der Nöte und der schwierigen Umstände geben die Protagonistinnen niemals auf. Sie sind bereit Risiken einzugehen und zeigen, dass mit viel Mut und Zusammenhalt fast alles möglich ist. Sie machen deutlich, was möglich ist, wenn sie sich über gesellschaftliche Konventionen hinwegsetzen und was sie bewegen können, wenn sie ein gemeinsames Ziel vor Augen haben.

Mit 848 Seiten ist der Umfang des Buches eine Herausforderung. Diese habe ich gerne angenommen und habe mich im Nachhinein gewundert wie schnell diese gelesen waren. Auch wenn die Geschichte zwischenzeitlich etwas ruhiger wird, gibt es keine Längen.
Trotz der Schwere der Thematik konnte ich auch immer mal wieder lachen. Diese Gabe der Autorin, den Humor nicht außen vor zulassen, gefiel mir sehr.

Es ist ein mitreißender und berührender Roman, in dem Kathryn Stockett die Zeit der Weltwirtschaftskrise und die damalige gesellschaftliche Situation gelungen abbildet.
Wer gerne historische Romane über starke Frauen liest und sich für gesellschaftliche Normen vergangener Zeiten interessiert, könnte an diesem Buch gefallen finden.

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Der Club der Unbeugsamen

Rezensionen von Nele33:

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Weil sie lügt von Caroline Seibt

tolle Wendungen

"Weil sie lügt" der Autorin Caroline Seibt als Hörbuch wurde eingelesen von Rebecca Veil und Elke Appelt und hat mir einige spannende Stunden beschert.

Julie ist vor über einem Jahr verschwunden und Anna ihre Schwester kann nicht loslassen und um sie trauern, da sie sich um ihren kleinen Bruder kümmern muss.

Nach dem Versschwinden von Julie ist ihre Mutter nach der Verhaftung des Vaters in eine tiefe Depression abgerutscht. Anna glaub nicht an die Schuld ihres Vaters und versucht die letzten Stunden ihrer Schwester herauszufinden. Ihr Gefühl, das die Polizei kein großes Interesse an der Aufklärung des Verschwindens von Julie hat und ihren Vater als Täter klar im Visier hat, wird durch einen Knochenfund im Keller untermauert. Ab diesem Moment setzt Anna alles daran mit allem ihr zur Verfügung stehenden Mitteln Julies Schicksal aufzuklären und die Unschuld ihres Vaters zu beweisen.

Prima fand ich die unterschiedlichen Perspektiven, wird die Story doch aus Sicht von Anna und der Polizistin Katharina Engel erzählt, was verschiedene Blickwinkel auf das Geschehen zulässt und die Spannung steigert.

Die Autorin hat es geschafft unvorhersehbare Wendungen einzubauen, die ich so nicht erwartet hatte und auch das Ende konnte mich überzeugen.
Die Sprecherinnen Rebecca Veil und Elke Appelt haben den Charakteren überzeugend Emotionen und Leben eingehaucht.

Klare Empfehlung von mir für dieses Hörbuch mit einer Länge von 9 Stunden 19 Minuten für spannende Stunden.

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Weil sie lügt

Rezensionen von Nele33:

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Feine Risse von Elisa Hoven

interessante Thematik

Nachdem mich " Dunkle Momente" der Professorin für deutsches und ausländisches Strafrecht an der Universität Leipzig und Richterin am Sächsischen Verfassungsgerichtshof und Autorin Elisa Hoven absolut begeistert hat, war ich auf "Feine Risse" sehr gespannt.
Eingelesen wurde das Hörbuch von Nina Kunzendorf, die dem Geschehen genau die richtige Intonation gibt.

Eva Herbergen eine Strafverteidigerin kurz vor dem Ruhestand lässt ihr Leben, ihre Fälle und auch ihr Privatleben an sich und mich als Leserin vorbeiziehen. Ihr Mann Peter, ein Literaturprofessor wird in Kürze schon in den Ruhestand gehen, ihre Ehe blieb kinderlos. Sehr harmonisch und gefestigt wird die Ehe, die erst spät geschlossen wurde geschildert. Die Beziehung scheint durch Respekt, tiefgründige Gespräche und einen kleinen, aber stabilen Freundeskreis zu bestehen.

Die Fälle von Eva Herbergen sind so unterschiedlich wie die Menschen und das Leben selbst. Teilweise waren sie mir durch Presseberichte schon bekannt, manche jedoch nicht. Was auf den ersten Blick wie eine Aneinanderreihung einzelner Fälle scheint, bekommt durch die privaten Einsichten und Geschehnisse einen tieferen Aspekt und am Ende schließt sich ein Kreis, den man zu Beginn nicht erwartet hätte.

Immer wieder eingearbeitet sind die Gedanken im letzten Abschnitt des Lebens: Wie möchte der sogenannte Lebensabend verbracht werden? Was wurde im Leben versäumt, was im Nachhinein bereut?

Mir hat "Feine Risse" als Hörbuch sehr gut gefallen und Nina Kunzendorf als Sprecherin prima gewählt.
Eine klare Hörempfehlung von mir.

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Feine Risse

Rezensionen von Eternal-Hope:

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Die Liebeshungrigen von Karine Tuil

Die Liebeshungrigen

In ihrem neuen Roman "Die Liebeshungrigen", im französischsprachigen Original treffender "La guerre par d'autres moyens" ("Der Krieg mit anderen Mitteln") genannt, lässt uns die französische Autorin Karine Tuil hinter die Kulissen der Reichen, Schönen und Mächtigen schauen.

Und was man hier zu sehen bekommt, ist kein schönes Bild: hinter dem schönen Glanz verbirgt sich sehr viel Verkommenheit, Intrigen, Manipulation, Verrat und Misogynie. Im clever konstruierten Roman erleben wir abwechselnd viele Perspektiven der Menschen rund um den ehemaligen (fiktiven) französischen Staatspräsidenten Dan Lehman mit.

Dan Lehman selbst hat Schwierigkeiten mit dem Machtverlust und ein immer größer werdendes Alkoholproblem. Von seiner loyalen langjährigen Ehefrau Marianne, mit der er drei erwachsene Kinder hat, hatte er sich im Vorfeld der Wahl für eine weit jüngere Schauspielerin getrennt, mit der er ein weiteres kleines Kind bekommen hat. Doch nun ist auch diese Beziehung nicht mehr gut.

Marianne wiederum ist Autorin und ihr erfolgreiches Buch zum Thema Gewalt gegen Frauen soll verfilmt werden, doch besetzt wird die Rolle ausgerechnet mit der neuen Partnerin ihres Ex-Mannes. Dann gibt es noch den Regisseur Nizan, der nach außen auf Feminist tut, aber eigentlich im Verborgenen zutiefst misogynes Verhalten an den Tag legt und mehrere junge naive Frauen, die sich ebenfalls für modern und feministisch halten, aber auf den erfolgreichen Mann hereinfallen.

Mit Ausnahme der Person Marianne, die durchaus einiges an Souveränität und gereifter Persönlichkeit zeigt, handelt es sich bei allen porträtierten Charakteren um solche mit massiven Charakterschwächen, was insgesamt ein hässliches Bild der Welt der Superreichen, Einflussreichen und Mächtigen zeichnet. Auch wenn man hoffen könnte, dass dieses Bild übertrieben wäre, und sich integre Menschen an der Spitze des Staates wünschen würde, wissen wir doch mittlerweile von vielen Berichten und Recherchen, dass dem leider nicht unbedingt so ist und es gerade da, wo nach außen Glanz, Ruhm, Ehre und Macht groß erscheinen, es oft auch sehr viel innere Leere gibt.

Insofern handelt es sich um ein durchaus authentisches, wenn auch deprimierendes, Porträt eines ganz bestimmten Teils der gesellschaftlichen Oberschicht in Frankreich, das ich gerne gelesen habe und das sehr nachdenklich stimmt in Bezug darauf, was für Charaktere prägenden Einfluss auf Gesellschaften und Länder haben und ob die Mechanismen, die bestimmen, wer erfolgreich ist, verstärkt Narzissten und Psychopathen nach oben spülen bzw. diese Eigenschaften für manche Machtpositionen fast schon Bedingung zu sein scheinen (viele psychologische Studien zur dunklen Triade zeigen da tatsächlich einen Zusammenhang).

Ich kann das Buch jenen, die keine Angst vor Desillusionierung haben und sich für die Abgründe der Eliten in den Bereichen Politik und Medien interessieren, jedenfalls empfehlen: es liest sich leicht und unterhaltsam und hat gleichzeitig durchaus Tiefgang.

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Die Liebeshungrigen

Rezensionen von Daggy:

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Die Welt in Meran - Schattenflamme von Angela Marina Reinhardt

Hier wird Historisches und Privates zu einer spannenden Geschichte

Wir treffen Helen von Burt in Meran, diesmal ist sie mit ihrem Bruder, einem preußischen Kriegshelden, angereist. Sie wohnen zunächst im „Prasserhof“, der sich zum Hotel gemausert hat. Im Schloss Waldegg wird zum grüßen Herbstball geladen und Helen erscheint dort zusammen mit ihrem Bruder, der sofort das Gespräch mit Max sucht.

Zuvor aber begegnet Helen auf der Giselapromenade Jean mit seiner kleinen Tochter. Er ist für das dunkelhäutige Mädchen ein liebevoller Vater, der sie mit seinem Leben verteidigt. Die schottische Lady Clementine, eine passionierte und anerkannte Bergsteigerin, ist häufig an Helens Seite zu finden. Johann Haller, der Bruder der Frau Prasser kehrt nach zwei Jahren Arktisexpedition wieder zurück in seine Heimat. Doch zunächst wird er im ganzen Land gefeiert und bejubelt. Dr. Hirsch hat seinen Sohn zu sich geholt, doch seine Ehe wirkt leider nicht sehr glücklich. Max macht nach dem Börsenkrach Geschäfte in anderen Kontinenten und auch Helens Freundin Jette ist mit ihrem Mann nach Batavia gezogen.
Neben Meran wird im letzten Teil des Buches auch Wien zum Schauplatz. Hier kommt es zu einem dramatischen Ende des Buches. Helens Schicksal, dass ich als ein typisches Frauenschicksal dieser Zeit bezeichnen möchte, ihre Unterleibsbeschwerden gelten als Hysterie, sie kann nur heimlich und unter Pseudonym ihre Werke veröffentlichen und sie steht unter der Vormundschaft ihres Bruders. Gesellschaftliche Zwänge lassen die Beteiligten nicht frei entscheiden, lediglich Lady Clementin scheint sich durch ihre Bergsteigerambitionen und dem Wunsch nicht heiraten zu wollen, davon frei gemacht zu haben. Auch Dr. Hirsch und seiner Frau wird klar gemacht, dass sie nicht zur Adelsgesellschaft gehören. Die Männer scheuen auch nicht vor Gewalttaten zurück, wobei sich Max als besonders rücksichtlos erweist. Zum Ende des Buches bleiben viele Fragen offen und so freue ich mich sehr auf den 3. Band.

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Die Welt in Meran - Schattenflamme

Rezensionen von Goejos:

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Ochsenkopf von Manik Sarkar

Vorbestimmt

Rensings Leben ist vorbestimmt. Er wird Metzger, so wie sein Vater. Aber er hat eine Begabung. Er erkennt auf den ersten Blick, den Wert und die Güte eines Tieres. Ihn kann kein Verkäufer etwas vormachen. Aber dafür hat er andere Defizite. Außerdem ist er von sich eingenommen. Er will den Leuten nur das beste Fleisch verkaufen.

Allerdings zu einem Preis, den in Zeiten der aufkommenden Supermärkte fast niemand bezahlen will. Auch als er Jacomine zur Frau nimmt, ändert sich nichts an seinem Verhalten. Er steuert unaufhaltsam seinem Untergang entgegen. Ein Buch, welches einen tiefen Einblick in den menschlichen Unverstand bietet, aber gleichzeitig auch den Glauben an seine persönlichen Ideen offenbart. Es vermittelt auch die Veränderungen im Leben und in der Industrie, welche Rensing allerdings nicht wahrnehmen will. Ein geniales Werk, mit einem fürchterlichen Finale. Das Cover zeigt unverblümt das Verhalten des Hauptdarstellers. Es lohnt sich, dieses Werk zu lesen.

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Ochsenkopf

Rezensionen von Goejos:

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Ochsenkopf von Manik Sarkar

Vorbestimmt

Rensings Leben ist vorbestimmt. Er wird Metzger, so wie sein Vater. Aber er hat eine Begabung. Er erkennt auf den ersten Blick, den Wert und die Güte eines Tieres. Ihn kann kein Verkäufer etwas vormachen. Aber dafür hat er andere Defizite. Außerdem ist er von sich eingenommen. Er will den Leuten nur das beste Fleisch verkaufen.

Allerdings zu einem Preis, den in Zeiten der aufkommenden Supermärkte fast niemand bezahlen will. Auch als er Jacomine zur Frau nimmt, ändert sich nichts an seinem Verhalten. Er steuert unaufhaltsam seinem Untergang entgegen. Ein Buch, welches einen tiefen Einblick in den menschlichen Unverstand bietet, aber gleichzeitig auch den Glauben an seine persönlichen Ideen offenbart. Es vermittelt auch die Veränderungen im Leben und in der Industrie, welche Rensing allerdings nicht wahrnehmen will. Ein geniales Werk, mit einem fürchterlichen Finale. Das Cover zeigt unverblümt das Verhalten des Hauptdarstellers. Es lohnt sich, dieses Werk zu lesen.

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Ochsenkopf

Rezensionen von Lesestern:

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Die Worte, die ich niemals schrieb von Amy Lynn Green

Die Macht der Worte

Mit ihrem neuen Buch " Die Worte, die ich niemals schrieb" stellt uns Amy Lynn Green eindrucksvoll vor Augen, wie Ängste unser Leben bestimmen können und wie schnell Vorurteile zu Hass führen.
Erschienen ist der historische Briefroman im Frühjahr 2026 bei Francke-Buch

Vor Jahren schon hat die ehrgeizige Linguistikstudentin Johanna Berglund ihrer Heimatstadt den Rücken zugekehrt, um an der Universität in Minnesota ihre Zukunftspläne zu verwirklichen.

Nun wird sie in ein Gefangenenlager in Iowa katapultiert, um ihre Sprachkenntnisse in den Dienst der Regierung zu stellen.

Um ihr Stipendium nicht zu gefährden tritt sie die Stelle entgegen ihres Widerwillens an und wird neben den Herausforderungen bei den Kriegsgefangenen mit ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert.

Schreibender Begleiter und wichtiger Ansprechpartner für Johanna ist Peter Ito, japanisch- stämmiger Amerikaner, treuer Freund und Sprachlehrer, der sie immer wieder ermutigt trotz Feindseligkeit ihrer Heimatstadt ,ihre Werte nicht zu vergessen.
Während sich Johanna um eine gutes Miteinander mit den Gefangenen bemüht, beginnt die Bombe zu ticken...

Mein Lese- Eindruck:
Ein fesselnd- bewegender Roman, der in Rückblicken eine Geschichte am Ende des Zweiten Weltkrieges erzählt und nur aus Briefen, Zeitungsartikeln, Notizen und Protkollen besteht. Die Spannung steigert sich von Dokument zu Dokument und entfaltet nach und nach die Hintergründe für die am Anfang stehende Anklage des Landesverrats gegen Johanna.
Gleichzeitig wird man als Leser mit hineingenommen in die Gedankenwelt der Personen, die hinter den Worten der geschriebenen Schriftstücke stehen, entdeckt deren Charaktere, erlebt das Vergangene neu, wird gepackt von den Geschehnissen und bekommt ein Gesamtbild, dessen Konturen immer schärfer werden.

Mein Fazit:
Eine starke Geschichte, die sich in ungewöhnlicher Form präsentiert, Themen wie Nächstenliebe, Mut und Glaube in herausfordernden Zeiten aufgreift und noch lange nach dem Lesen bewegt...
Ein aktuelles Plädoyer für Mitmenschlichkeit Prädikat wertvoll !

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Die Worte, die ich niemals schrieb

Rezensionen von Tina:

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Ein Haus aus Salz und Tränen von Erin A. Craig

Düster, geheimnisvoll und fesselnd

"Ein Haus aus Salz und Tränen" hat mich von Anfang bis Ende gefesselt. Besonders beeindruckt hat mich die düstere und geheimnisvolle Atmosphäre, die sich durch das gesamte Buch zieht. Die Mischung aus Familiengeheimnissen, Trauer, Spannung und mystischen Elementen sorgt dafür, dass ich immer wissen wollte, wie es weitergeht und welche Wahrheit sich hinter den tragischen Ereignissen verbirgt.

Besonders gut gefallen hat mir der Schreibstil. Die Autorin schreibt sehr bildhaft und detailreich, sodass ich mir die Schauplätze und die besondere Stimmung jederzeit gut vorstellen konnte. Die Beschreibungen wirken oft fast märchenhaft und gleichzeitig unheimlich, wodurch beim Lesen eine besondere Spannung entsteht. Vor allem die dunkle Stimmung auf der Insel, die geheimnisvollen Ereignisse und die emotionalen Momente wurden so beschrieben, dass ich mich sehr gut in die Geschichte hineinversetzen konnte. Trotz vieler Details bleibt es angenehm flüssig und leicht zu lesen, sodass das Buch für mich nie langatmig wirkte.

Auch die Figuren fand ich spannend, weil ihre Gefühle und Konflikte glaubwürdig dargestellt werden. Besonders die Themen Verlust, Zusammenhalt und Angst wurden emotional beschrieben und haben die Geschichte für mich noch intensiver gemacht.

Das Cover finde ich passend, da es die geheimnisvolle, düstere und leicht melancholische Atmosphäre des Buches perfekt widerspiegelt. Schon vor dem Lesen hat es meine Aufmerksamkeit geweckt, und im Nachhinein passt es für mich noch besser zur Geschichte.

Insgesamt hat mir "Ein Haus aus Salz und Tränen" sehr gut gefallen. Die Mischung aus Spannung, Geheimnissen und emotionalen Momenten hat mich überzeugt.

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Ein Haus aus Salz und Tränen