Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Daggy:
Du nervst!, schimpft die Maus von Marcus Pfister
Manchmal nervt auch der beste Freund
Schon auf dem Cover sehen wir die Maus mit dem Elefanten schimpfen, denn er kann ihr nichts recht machen.
Wenn wir das Buch aufschlagen, sehen wir in die Augen des Elefanten, denn über die Doppelseite ist sein Kopf abgebildet. Seine Augen wirken etwas müde, aber er hat die Ruhe weg. Das muss er auch haben, denn schon auf der ersten Seite schimpft die Maus „Du nervst!“ Zunächst ist der Elefant im Weg, doch er hat schnell eine tolle Lösung parat, denn die Maus kann zwischen seinen Beine durchlaufen.
Dann hockt er im Weg und die Maus hat keinen Weitblick. Da nimmt er sie auf seinen Rüssel und schon kann die Maus alles sehen.
Die Bilder sind so zauberhaft gezeichnet, besonders der Elefant ist echt ein Kunstwerk. Beide Tiere tragen Boxershorts mit weißen Punkten, was ich sehr witzig finde. Die Wiederholung des Titels macht einfach Spaß und die Gelassenheit des Elefanten, nachahmenswert! Zum Glück nimmt die Maus ihn am Ende nochmal ganz lieb in den Arm.
Ich denke, dass das ein echtes Vorlesebuch sein wird, die Kinder kennen dieses Nerven und sie freuen sich, wenn es eine positive Lösung gibt.
Rezensionen von Daggy:
Ein großer Affe von Vera Gereke
Eine beeindruckend illustrierte Geschichte, die nachdenklich macht
Das matte Cover zeigt einen leeren Käfig, der in einer ungewöhnlichen Landschaft steht.
Das Buch beginnt mit dem leeren Käfig, der im Stadtpark steht. Hier sind kleine Menschen mit und ohne Hund unterwegs. „Im Urwald lebt ein großer Affe“ ist zu lesen, aber auf dem Bild sind nur diese kleinen Menschen mit Seilen unterwegs.
Dann taucht der Affe auf, er liegt gemütlich in der Landschaft. Einige Bilder weiter liegt er gefesselt am Boden und danach sitzt er im Käfig und viele kleine Menschen sind unterwegs im Park. Weil ein Kind interessiert, was der Affe kann, stellt man ihm eine Staffelei hin und er malt viele Bilder nach dem gleichen Muster, es sind immer nur Gitterstäbe zu sehen. Dann gibt es eine Ausstellung im Museum.
Der Kontrast zwischen dem riesigen gorillaähnlichen Affen und den winzigen eckigen Menschen gefällt mir sehr gut. Er wirkt gutmütig, obwohl er nachher den Käfig verlässt und wieder in den Wald geht, um dort ein Künstler zu sein. Im Gelsenkirchener Zoo kann man von einer Affendame gemalte Bilder kaufen, das kam mir sofort in den Sinn. Dieser Affe sagt mit dem Malen von Gitterstäben etwas aus, dass traurig und betroffen macht. Als sich sein Stil ändert und er den Dschungel malt, erinnert er sich und kehrt dorthin zurück. Es gibt immer nur einen Satz auf den Seiten und ich finde das Anschauen des Buch sehr beruhigend. Auf mich wirken die Farben und die weichen Linien sehr beruhigend und ich empfinde dieses Bilderbuch als ein echtes Kunstwerk.
Rezensionen von Astrid:
Das Jahr der Wale von Kelly Anderson
Kein 08/15-Buch!
Das Buch ist kein „Reißer“ im herkömmlichen Sinne, ebenso wenig ein klassischer Liebesroman – und schon gar nicht oberflächlich oder nach einem beliebigen 08/15-Muster erzählt. Vielmehr ist es eine Geschichte, die nachhallt und zum Nachdenken anregt. Auch darüber, wie schnell und unerwartet ein Leben zu Ende sein kann.
Es hat mich daran erinnert, wieder mehr auf die eigene innere Stimme zu hören und bewusster wahrzunehmen, wie sehr wir uns von unserer Umgebung beeinflussen lassen. Warum folgen wir so oft den Empfehlungen und Vorstellungen anderer Menschen – Menschen, die es meist gut mit uns meinen oder zumindest glauben zu wissen, was für uns das Beste wäre – anstatt auf unser eigenes Herz zu hören?
Wir streben nach Glück, nach Geld, Anerkennung und gesellschaftlichem Ansehen und verlieren dabei nicht selten den Blick für uns selbst. Wir funktionieren, passen uns an und laufen einem vermeintlich erfüllten Leben hinterher, bis uns irgendwann die eigene Gesundheit einen Strich durch die Rechnung macht. Und vielleicht bleibt dann noch Zeit, innezuhalten, umzudenken und einen anderen Weg einzuschlagen.
Genau darin liegt für mich die besondere Qualität dieses Buches: Es lädt dazu ein, den gewohnten Trott zu unterbrechen, wieder auf die eigene Wahrnehmung zu vertrauen und die leisen inneren Stimmen nicht länger zu überhören. Es erinnert daran, die Natur und ihre Wirkung auf uns bewusster wahrzunehmen und den eigenen Empfindungen wieder Raum zu geben.
Ich fand „Das Jahr der Wale“ wunderbar – nicht, weil es eine leichte oder vordergründig spannende Geschichte erzählt, sondern weil es etwas in einem selbst in Bewegung bringt und noch lange über die letzte Seite hinaus nachwirkt.
Rezensionen von Katja K.:
Hof der Dornen, Band 1: The Rose Bargain von Sasha Peyton Smith
Elfenkrone meets Bridgerton: nicht ganz so viel Fantasy, aber umso mehr Charme und ein toller Schreibstil!
Ich bin begeistert! Das Buch kommt zunächst leise daher. Ich hatte immer Spaß beim Lesen, konnte es anfangs aber auch gut wieder aus der Hand legen, bis das, nun ja, irgendwann nicht mehr möglich war und ich es am Ende bis spät in die Nacht hinein regelrecht verschlungen habe.
Ein guter Schreibstil und glaubwürdige, spürbare Charaktere sind für mich meist am wichtigsten bei einem Buch und hier stimmt für mich beides.
Der Schreibstil hat mir wirklich wahnsinnig gefallen: flüssig, bildhaft, humorvoll, präzise gewählte Begriffe und eine dem viktorianischen Setting angemessene Sprache. Ich konnte mir alles wie in einem Film vorstellen und musste öfters schmunzeln und lachen. Auch die Wahl der POV hat mir gut gefallen.
Vorrangig wird hier aus Sicht von Ivy erzählt. Sie ist eine herrliche Protagonistin; ein bisschen tollpatschig, klug, verschmitzt, stur und mutig. Ich fand sie authentisch in ihrer Art und eine willkommene Abwechslung zu den typischen Badass-Heldinnen, die nie so ganz mein Fall sind. Ihre Emotionen konnte ich gut spüren. Auch die anderen Charaktere haben mir gut gefallen. Man lernt sie nach und nach besser kennen.
Die Fae werden hier tatsächlich ähnlich wie die Elfen in den Büchern von Holly Black dargestellt. Sie sind also keine zarten, sanftmütigen Wesen, sondern ... ganz anders. Es gibt in jedem Fall auch so etwas wie Trials in der Story.
Man darf hier kein komplexes Worldbuilding erwarten und insgesamt war der Fantasy-Anteil, zumindest in diesem ersten Band, eher gering. Das hat meinem Lese-Vergnügen aber überhaupt keinen Abbruch getan. Ich fand das Buch rundum stimmig und gelungen und es gab auch einige für mich überraschende Elemente.
Ein Hinweis zum Spice: Es gibt hier eine Szene, allerdings wird sie wirklich der Zeit entsprechend sehr elegant beschrieben. Auch das fand ich charmant und passend. Die Liebesgeschichte hat mich richtig berührt.
Fazit: Für mich ist dieses Buch ein rundum stimmiges Highlight und ich kann es allen empfehlen, die Lust auf eine unterhaltsame und spannende Story mit Jane Austen-Vibes und ein wenig Fantasy haben. Es soll ja Leute geben, denen Elfenkrone von Holly Black aufgrund des rudimentären Worldbuildings nicht gefallen hat. In dem Fall kann ich nicht einschätzen, inwiefern dieses Buch eine gute Wahl ist.
Rezensionen von Daggy:
Fridas Tiere von Monica Brown
Kunst für Kinder ab 2 Jahre
Das Portrait Frida Karlos taucht auf vielen Dingen auf und hat deshalb etwas vertrautes, zumal die ungewöhnlichen Augenbrauen und die Friseur einen hohen Widererkennungswert haben.
Zwischen all ihren Tieren liegt die junge Frida auf dem Bauch und zeichnet. Neben einem Mann mit Fotoapparat (eine Anspielung auf ihren späteren Mann?) schaut Frida den Ameisen zu, daneben sehen wir ein junges Reh, „Ich bin aufmerksam, wie ein Rehkitz“ Frida wird älter und ist mit ihrem Rad unterwegs, diesmal ist sie „frei wie eine Katze“.
Im festlichen weißen Kleid reitet sie auf einem Esel. Zum Ende des Buches stahlt eine junge Frau und zeigt ihre Tiere.
Die Illustrationen orientieren sich im Stil an den Werken Frida Karlos, teilweise sind sie sehr kleinformatig. Mir gefällt der Gedanken, dass wir auf diese Art schon Kleinkindern die Kunst näherbringen können, auch wenn sie nicht alles begreifen, so werden sie doch eine Künstlerin kennenlernen und später ihre Bilder wiedererkennen. Wenn das zu hoch gedacht ist, dann es ein Pappbilderbuch, dass sich sehr gut anschauen lässt.
Rezensionen von Anno:
Wandelwald 1. Das Flüstern der Tiere von Catherine Kuhlmann
Wird schön und spannend erzählt
Die Magie dieser Geschichte ist wunderschön- naturnah und zugleich auch für Kinder sehr ansprechend gestaltet. Wer Tiere und die Natur liebt, wird sich auch gut in diese Geschichte und in Martha und Helena hineinversetzen können. Die beiden Mädchen begegnen sich zum ersten Mal als Helena ein, von ihr gefundenes Kaninchen im Tierheim vom Marthas Eltern abgibt.
Bald darauf freunden sich die beiden Mädchen an und erleben ein Abenteuer, das spannender nich sein könnte. Auf sie wartet ein Rätsel, dessen Bedeutung sie entschlüsseln müssen, eine Magie, die sie erstaunliches vollbringen lässt und eine Mission, die dringend gewonnen werden muss, soll der Wald, wie wir ihn im Buch kennenlernen, weiterbestehen.
Begleitet wird diese fesselnde Geschichte von wunderschönen Illustrationen, die den ohnehin schon märchenhaft Eindruck der Handlung zusätzlich verstärken. Viele der Seiten sind sogar komplett farbig gestaltet und dadurch auch optisch abwechslungsreich. Auf eine gute Lesbarkeit wurde jedoch auch bei diesen Seiten steht’s geachtet.
Inhaltlich und sprachlich ist das Buch schön an die Altersstufe angepasst und auch die Länge der Kapitel wurde entsprechend gewählt um sowohl ein Vorlesen als auch ein Selber Lesen zu ermöglichen.
Der Verlauf der Handlung ist gut nachvollziehbar und logisch. Generell hätte ich mir aber gegen Ende etwas mehr Informationen gewünscht. Warum alles so kam wie es kam, bleibt im Grunde offen. Und auch manche Aktionen fand ich moralisch etwas fragwürdig. Dazu gehört z.B. auch der Umstand, dass „Gut und Böse“ bis zuletzt miteinander ringen und sich nicht um eine einvernehmliche Lösung bemühen. Vielleicht aber wurde das auch bewusst so gewählt, um weitere Abenteuer daran anknüpfen zu können.
Rezensionen von gabiliest:
Mama reicht's! von Anke Neckar
Das bisschen Haushalt macht sich von allein...
Der Beginn dieses Schlagertextes, gesungen von Johanna von Koczian, stammt schon aus dem Jahr 1977. Damals kannte niemand die Begriffe Care-Arbeit oder Mental Load. Aber hat sich seither wirklich die Arbeitsaufteilung in den Familien verändert?
Das thematisiert der Debütroman “Mama reicht’s!” der bekannten Autorin, Bloggerin und Creatorin Anke Neckar.
Das aussagekräftige und ansprechende Cover zeigt bereits die Hauptfigur, Julia, die in der Zwickmühle zwischen Privat- und Arbeitsleben steckt.
Julia ist 24/7 Mutter von zwei Kindern und Ehefrau von Marcel, einem Grundschullehrer. Halbtags arbeitet sie als Ordinationshilfe. Soweit geht es der Familie gut, doch die Trennung eines befreundeten Pärchens macht Julia nachdenklich. Geht es auch ihr gut? Oder übernimmt sie viel zu selbstverständlich wesentlich mehr Verantwortung für das Funktionieren ihrer Gemeinschaft als ihr Mann?
Viele Leserinnen werden nun schmunzeln oder seufzen – je nachdem, wie weit sie ihr eigenes Familienleben darin wiedererkennen. Marcel hilft zwar, wenn Julia ihm ganz genau sagt, was er wann tun muss, womit – und wo er alle Sachen findet. Vielleicht in seinem vollgestopften Kleiderkasten, in dem die Motten nie fliegen lernen werden? Wo sind die Sachen der Kinder, wenn Marcel sie braucht? Und wieso ist Marcel unfähig, die Einkaufsliste zu lesen?
Ist das Buch ein Männer-Bashing? Nein, es zeigt nur auf, mit welchen Problemen und fiesen Situationen Frauen heute noch zu kämpfen haben. Auch in der Ordination gibt es Bemerkungen, die unangebracht sind, sogar Übergriffe kommen vor, wie Julia von ihren Freundinnen berichtet wird. Was Julia bisher hilft: Sie schreibt Briefe an ihr “Older Me” – nachts, wenn ihre Familie schläft. Diese Briefe sollen sie später erinnern: an Kapitel ihres Lebens, die sie abgeschlossen hat; an Schönes und an große Trauer, als sie ihr Baby verlor; an die übergriffige Schwiegermutter; und immer wieder an ihre Kinder, die sie von ganzem Herzen liebt. Doch in den Briefen stehen auch ihre Zweifel – so kann es mit Marcel nicht weitergehen! Julia wünscht sich einen Partner, keinen Mann, der sich wie ein drittes Kind verhält, dem man alles mehrmals sagen muss, der sehr liebesbedürftig ist und schon für jede Kleinigkeit gelobt werden will.
Als an Julias dreiundvierzigstem Geburtstag die Situation eskaliert, weil Marcel beim Grillen einige Bierchen zu viel gezischt hat, scheint es völlig offen, wie sich die Beziehung weiter gestalten wird. Wäre Julia ohne Marcel besser dran? Oder ist er doch ihr Fels in der Brandung?
Und Marcel? Der fällt aus allen Wolken! Es geht ihnen doch gut zusammen, was also hat er falsch gemacht? Sind das vielleicht schon die Wechseljahre? Erst langsam erkennt er, dass die Arbeit in der Familie nicht gerecht verteilt ist und dass er Julia auch noch seine Probleme aufgeladen hat.
Mit “Mama reicht‘s!“ hat Anke Neckar einen klugen und einfühlsamen Roman geschrieben, der die Situation vieler Frauen und damit gleichzeitig unserer Gesellschaft beleuchtet. Die Autorin greift nicht nur innerfamiliäre Themen auf, sondern schreibt auch über wirtschaftliche Abhängigkeit, Altersarmut und toxische Beziehungen. All diese Themen sind in einem fröhlichen, gut lesbaren und interessant aufgebauten Roman verpackt, der humorvoll, ehrlich und mit Augenzwinkern die Situation vieler Paare beleuchtet. Daher kann ich dieses Buch wirklich empfehlen. Es eignet sich gut als Sommerlektüre – und das ausdrücklich nicht nur für Frauen.
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Spuren des Glücks von Mia Milberg
Ein gelungener Abschluss
Mit diesem Band endet die Trilogie um Vroni Landthaler und ihre Familie. Die Vergangenheit gerät in den Hintergrund. Aufbau eines neuen Lebens heißt die Parole. Dabei vergisst Vroni auf sich selbst. Weil ihr Mann Karl Karriere macht, zieht die Familie mehrmals um. Es wird weder auf Vroni noch auf die Kinder Rücksicht genommen.
Nicht immer verbessert sich die Wohnsituation, doch sie müssen sich fügen.
Vroni macht aus der Not eine Tugend und näht aus Stoffresten Schürzen, die bei den Nachbarinnen Anklang finden. Als sie die am Markt verkaufen wird, legt sich Karl quer. ER, und nur ER, bringt das Geld nach Hause. Was würden denn die Nachbarn denken, wenn SEINE Frau arbeiten ginge?
Als Vroni dann noch entdeckt, dass ihre Jugendliebe Fritz, den sie seit beim Untergang der Gustloff tot glaubt, lebt, steht die ohnehin schon fragile Ehe auf der Kippe.
Wird Vroni ihr Geheimnis aufdecken und ihr Leben neu beginnen? Oder sind die Erinnerungen an die Ostsee nur ein unerfüllbarer Traum?
Meine Meinung:
Der dritte Teil ist für mich der beste Teil der Trilogie, weil die Charaktere an Konturen gewinnen. Während Vroni sich weiter entwickelt und die Kinder flügge werden, bleibt Karl in seiner althergebrachten Denkweise stecken. Er hält sich für den Nabel der Welt und negiert die Bedürfnisse der anderen.
Wie schon in den beiden Vorgängern erscheinen mir die Veränderungen ein wenig zu glatt zu gehen. Doch diese Trilogie soll ja keine Doku der Kriegsjahre sein, sondern unterhalten. Das gelingt.
Fazit:
Ein gelungener Abschluss dieser Trilogie, dem ich gerne 4 Sterne gebe.
Rezensionen von youngreaders:
Was sie nicht weiß von Shari Lapena
Nichts ist wie es scheint
Ich habe das Hörbuch von "Was sie nicht weiß" gehört und konnte kaum aufhören. Die Vorleserin hat eine wirklich angenehme Stimme und eine gute Aussprache! Nun zur Geschichte.....hier sagt wirklich niemand die Wahrheit, was es besonders schwer macht, den wahren Täter oder die wahre Täterin aufzudecken.
Jeder hat seine Geheimnisse, jeder hat sein Abgründe und wirklich keiner ist galubwürdig. Es sind auch so viele Nebenstränge, die es alle wert wären, verfolgt zu werden und so ist es fast wie in der unendlichen Geschichte von Michael Ende: "Doch das ist eine andere Geschichte und soll ein andermal erzählt werden!"
Tolle Charaktere, toller Erzählstil, der sofort Spannung aufkommen lässt und man kann sich kaum vom (Hör-)Buch trennen. Das Ende finde ich setzt nochmal dem ganzen ein Krönchen auf.
Wirklich empfehlenswert für alle Thrillerfans!
Rezensionen von Katja K.:
Autumn Secrets von Sarah Fulmar
Etwas kurz und vorhersehbar, aber ich mag die Reihe einfach
Nach dem ersten Band "Summer Tides" habe ich mich sehr gefreut, für den Herbst zurück nach St. Ives zu reisen und Penelope und Nathan bei ihrer Geschichte zu begleiten.
Der Schreibstil ist auch in diesem Band wie gehabt sehr angenehm und echt. Er wirkt reif und an keiner Stelle ungekünstelt.
Für mich macht er auch den größten Pluspunkt dieses Buches aus, da es dadurch wirklich sehr leicht zu lesen ist.
Nathan und Penelope haben mir als Charaktere prinzipiell gut gefallen, auch wenn ich ein bisschen das Gefühl hatte, dass ich in die Story hineingeworfen wurde und nicht so viel Zeit hatte, sie erstmal etwas kennenzulernen. Allgemein war mir das Tempo zu hoch. Auch erschienen mir manche Situationen konstruiert, als ob möglichst viele Tropes abgearbeitet werden sollten. Sie entwickelten sich nicht so natürlich wie die Geschichte von Scarlett und Jonah im ersten Band. Das fand ich etwas schade. Ich hätte es besser gefunden, wenn die Story noch etwas mehr Raum bekommen hätte, um sich zu entfalten.
Bis auf wenige Ausnahmen, die im Nachhinein reflektiert wurden, haben sich die Charaktere weitgehend reif verhalten und spätestens im Nachhinein auch recht erwachsen kommuniziert, was mir gut gefallen hat.
In den kleinen Ort kehre ich immer wieder gerne zurück mit den verschiedenen teils skurrilen Charakteren und dem Zusammenhalt. Ich mag einfach die Atmosphäre, auch wenn ich sagen muss, dass die Herbst Vibes in diesem Buch für mein Gefühl eher untergingen.
Mein Fazit: Eine solide und für heutige Verhältnisse relativ kurze Romance, die sich nett lesen lässt, für meinen Geschmack aber noch ein bisschen mehr in die Tiefe hätte gehen können.











