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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Goejos:

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Geteiltes Haus von Alice Horácková

Zeitenwende

Erste Hälfte des 20. Jahrhunderts in Benetzko im Riesengebirge. Ein kleiner, unbedeutender Ort. Und doch spielt er in diesem wunderbaren Buch die Hauptrolle. Und natürlich auch seine Bewohner. Ein weiteres Problem war, hier wohnten Deutsche und Tschechen nebeneinander. Das sollte später nochmals ein mehr als großes Problem werden.

Aber der Reihe nach. Die Ortsbewohner mussten zwei Weltkriege überstehen. Nicht Alle. Manche verdienten dabei. Im
Mittelpunkt der Geschichte steht die Familie Hollmann, ihre Frauen, ihre Kinder und ihre Verwandtschaft. Besonders hervorzuheben ist hier Johann (Hans) Hollmann, der Familien Sohn, welcher durch geschickte. Manipulationen während der Judenverfolgung zum Fabrikanten und Geschäftsführer Aufstieg. Ob es ihm weiterhin was gebracht , erfahren sie natürlich in diesem Buch. Ein Buch,welches man nur ungern aus der Hand legt. Durch seine nur kurzen, wechselnden Abschnitten gelingt es hervorragend, der turbulenten Handlung zu folgen.

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Geteiltes Haus

Rezensionen von Eternal-Hope:

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Die zweitgrößte Liebe von Ruth-Maria Thomas

Muss die Liebe an sozialen Unterschieden scheitern?

Ich habe das Hörbuch zum Buch "Die zweitgrößte Liebe" von Ruth-Maria Thomas, sehr einfühlsam und differenziert gesprochen von Lili Zahavi, vor kurzem fertig gehört und bin auch jetzt, nach mehreren Tagen Abstand, noch tief bewegt, wenn ich daran denke.

Ich glaube, ich habe noch nie so eine berührende, im Grunde tieftraurige und dabei so authentische Liebesgeschichte zwischen zwei Menschen aus unterschiedlichen Sozialmilieus, die sich doch eigentlich so sehr lieben und zwischen denen dabei aber so viele Trennendes steht, gehört oder gelesen.

Die meisten Liebesromane tendieren dazu, eher seicht, unrealistisch und überromantisch zu sein. Dieser gar nicht!

Ich habe mich schon viel mit sozialen Unterschieden aus psychologischer und soziologischer Sicht befasst und auch die Autorin, die neben dem Schreiben auch gelernte Sozialarbeiterin ist, hat offensichtlich ganz viel Ahnung von diesem Thema. Hier ist ihr das große Kunststück gelungen, all ihr Wissen über verschiedene soziale Milieus und die damit verbundenen Unterschiede in Denken, Fühlen, Auftreten, Erfahrungen, Kommunikation, Sehnsüchten, Ängsten, Werten, Lebenszielen und noch so vielem mehr in einen absolut packenden Roman einzubauen, der überhaupt nicht akademisch oder sachbuchartig wirkt, doch wie nebenbei alle Lesenden, die hinschauen möchten, tief für soziale Unterschiede sensibilisiert.

Ich habe mich keine Sekunde gelangweilt, war die ganze Zeit tief emotional verbunden mit den beiden Hauptfiguren, hab mit ihnen gehofft und gebangt, ihre wachsende Beziehung miterlebt, dabei viel nachgedacht und gelernt.

Worum geht es?

Um Michelle, eigentlich Mishelle (die Mutter kannte bei der Eintragung des Namens die richtige Schreibweise nicht), arm bei einer alleinerziehenden Mutter im Osten von Deutschland aufgewachsen. Die die Kreativität liebt und einen eigenen Kunsthandwerksladen hatte, doch Corona und weitere Krisen haben dazu geführt, dass sie diesen nicht mehr gewinnbringend betreiben konnte und ihn mit Schulden schließen musste. Nun arbeitet sie im Servicebereich eines gehobenen Hotels, mehrere hundert Kilometer entfernt, in einem der "alten" Bundesländer. In diesem Hotel lernt sie auch Henry kennen, die zweite Hauptfigur des Romans. Henry heißt eigentlich Paul-Heinrich, ist der Sohn einer sehr wohlhabenden Familie mit erfolgreichen Eltern, die er in seiner Kindheit aber wenig zu Gesicht bekommen hat und viel von Au-Pairs betreut wurde, wobei er sich sehr einsam fühlte.

Die beiden lernen sich also kennen und verlieben sich ineinander: Henry fühlt sich angezogen von Michelles natürlich-offener Art, ihrer unverblümten Sprache und ihrer Direktheit, während Michelle sich bei ihm sicher und geborgen fühlt und seine Sensibilität schätzt.

Doch je besser sie sich kennen lernen, desto mehr zeigen sich die tiefgehenden Unterschiede in ihrer Prägung und den damit verbundenen Wünschen, Zielen und Lebensvorstellungen: Michelle ist es gewohnt, zu kämpfen, um durchzukommen: als sie zu einem tödlichen Autounfall kommt, zieht sie der Sterbenden den Ehering vom Finger, als Kompensation für das eigene erlittene Trauma durch das Erlebnis und als Sicherheit. Als sie Henry davon erzählt, ist er entsetzt. So etwas würde er nie tun! Braucht er aber auch nicht, denn durch das Vermögen seiner Familie ist er schon von Kindheit an bestens abgesichert.

Dreisten Gästen spuckt Michelle heimlich in die Getränke. Ihre Wortwahl ist so direkt, dass sie manchmal fast schon ordinär wirkt, insbesondere auf Henrys gehobenes Umfeld. Und sie war immer schon gewohnt, für sich selbst zu sorgen und kann sich nicht vorstellen, die klassisch-konservative Rolle einer unterstützten Ehefrau an Henrys Seite einzugehen.

Liebeswürdige Seiten hat sie auch eine Menge, doch die zeigen sich erst bei näherem Hinsehen und wenn sie sich sicher fühlt. Henry hingegen ist zwar sehr sensibel, doch wirklich nachfühlen kann er Michelles Existenzängste nicht und er versteht auch nicht, warum sie den sicheren Hafen, den er ihr doch so gerne großzügig anbieten möchte, nicht einfach annehmen kann und damit alle Probleme erledigt seien.

Die beiden lieben sich sehr und kämpfen um ihre Liebe, das ist spürbar, und doch drohen die extremen Unterschiede in sozialem Hintergrund, Sozialisation und Vermögen, aber auch die unterschiedlichen Umfelder, sie auseinanderzureißen.

Das Hörbuch bzw. Buch ist extrem gut erzählt. Beide Figuren sowie deren Umfelder und die daraus resultierenden Prägungen sind tiefgründig und authentisch gezeichnet, jedes Wort sitzt. Die Autorin Ruth-Maria Thomas ist für mich ein ganz außergewöhnliches Talent nicht nur im Schreiben, sondern auch im Fühlbar-Machen psychologischer Feinheiten und sozialer Unterschiede.

Dieses Buch ist eines meiner Jahreshighlights, ich werde mir demnächst auch den mir bisher unbekannten Debütroman der Autorin besorgen und freue mich schon auf weitere Werke von ihr! Absolute Empfehlung für alle, die sich für Psychologie, Soziologie und soziale Unterschiede, aber auch für jene, die sich einfach nur für richtig gute Literatur interessieren!

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Die zweitgrößte Liebe

Rezensionen von Lerchie:

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Der Prätorianer von Tobias Bukkehave

Überraschung am Ende

Kriminalkommissarin Sara Levin und ihr Partner Janus West werden zu einem schaurigen Tatort gerufen. Eine männliche Leiche auf besondere Weise inszeniert, denn im Schein von vielen Kerzen sind deren Augen mit Goldmünzen bedeckt und eine lateinische Inschrift in seiner Haut geritzt. Sie ist von Eiskristallen bedeckt.

Es entpuppt sich als der erst einer Reihe brutaler Ritualmorde. Die Ermittler kontaktieren Adam, Saras Bruder ein Profiler, der auf Schwerverbrechen spezialisiert ist. Die Geschwister haben sich entfremdete, seit ihr Vater wegen Mordes verurteilt wor5den ist. Und dann stellt sich heraus, dass die Goldmünzen von Christian Levin stammen und der Fall droht zu Saras Zerreißprobe werden. Sie muss sich ihren dunkelsten Dämonen stellen

Meine Meinung
Leicht und flüssig ließ sich das Buch lesen, denn es gab keine Unklarheiten im Text. In die Geschichte bin ich gut hineingekommen und konnte mich auch recht gut in die Protagonisten hineinversetzen. In Sara, die im Gegenteil zu ihrem Bruder von ihrem Vater, einem verurteilten Mörder, nichts wissen will. Am ersten Tatort finden sie die Goldmünzen auf den Augen des Opfers. Bald steht fest, dass es dabei um Mythologie geht. Sie rechnen mit weiteren Morden und genauso geschieht es. Adam wird als Profiler zu Rate gezogen. Es wird ein Verdächtiger festgenommen, haben jedoch für eine anklage zu wenig Beweise. Es geschehen noch weitere Morde und Sara gerät noch in Lebensgefahr. Ich glaube ja, dass es noch mehr Bücher über dieses Team, bestehend aus Saara, Janus und Adam geben wird. Zumal etwas offengeblieben ist, denn was stand in dem Brief, den Adam aus der erlöschenden Glut im Kamin gefischt hat? Er hatte einen interessanten Absender. Das interessiert mich sehr, denn Adam hat ihn in seiner Jacke verschwinden lassen. Ob wir das in einem der nächsten Bände erfahren werden? Ich bin gespannt. Am Ende stellte sich dann ein Mörder heraus, an den ich nicht gedacht hatte. Na, ja, eine ganz leise Vermutung hatte ich schon. Trotzdem war ich überrascht. Das Buch war spannend und hat mir gut gefallen. Ich habe mit den Protagonisten gelitten und gezittert. Es hat mich gefesselt und gut unterhalten. Eine Leseempfehlung und fünf Sterne von mir.

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Der Prätorianer

Rezensionen von Marie aus E.:

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All die Farben, all das Licht von Cora Wucherer

Berührendes Lesehighlight


Bei dem Buch hat mich die Leseprobe so dermaßen gefesselt, dass ich es unbedingt lesen wollte. Man steigt sofort ein in das Leben von Juna, siebzehn Jahre mit Kunstbegabung und ihre jüngeren Schwester Martha, die immer zurückstecken muss.
Warum? Weil Juna an einer seltenen Krankheit leidet und schlecht hört und immer mehr von ihrer Sehkraft verliert.

Alle Sorgen des Vaters fließen in die Diagnose Junas.
Und dann ist da auch noch der Tod der Mutter, die bei der Geburt Marthas starb, was Juna ihrer Schwester auch noch vorwirft.
Dazwischen gibt es ganz viel Teenie-Leben mit besonderen Freundschaften, erster Liebe und der typischen Schwarz-Weiß-Schubladen-Einordnung, die man als Heranwachsender nun mal hat. Und die hier auch nicht ganz von der Hand zu weißen ist angesichts der drohenden Erblindung Junas.

Trotzdem ist das kein niederschmetterndes Buch, es steckt voller Lebenslust und die Familie schafft es, die Nuancen zwischen schwarz und weiß zu finden.

Ich mochte den Schreibstil sehr, der mir die Gefühle der zwei Schwestern so gut vermittelt hat. Ich konnte ein wenig hineinsehen in die Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit, die eine solche Diagnose bringt, wenn man doch einfach nur wie alle seine Talente leben möchte. Und auch, welch Auswirkungen das auf Geschwisterkinder hat.
Dazu noch die vielen schönen Freundschaften und Zufallsbegegnungen, die Kraft und Mut geben.
Ein wunderschönes Buch!

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All die Farben, all das Licht

Rezensionen von Claudia R.:

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The Darkest Academy 1 - Bones von Beril Kehribar

spannender, fesselnder Auftakt

Klappentext / Inhalt:

+++ Limitierte Auflage mit exklusivem Farbschnitt, nur solange der Vorrat reicht +++
Magier werden geboren. Hexen werden gemacht. Und Herzen fallen dem dunkelsten aller Zauber zum Opfer.
Der Auftakt der neuen Dark-Academia -Trilogie von SPIEGEL-Bestseller-Autorin Beril Kehribar : Eine spicy Bullies-to-Lovers Romantasy an einer tödlichen Universität – Vorgoth, die Akademie der dunkelsten Künste .

Seit dem gewaltsamen Tod ihrer Eltern überlebt Lucinda Cross auf den Straßen der Unterstadt, bis eine überraschende Einladung alles verändert: Vorgoth, die Akademie der dunkelsten Künste, öffnet ihre Tore für die Gejagten und Unterdrückten der Magier-Herrschaft. Junge kriminelle Hexen und Hexer lernen hier, eine Verbindung mit Familiaren einzugehen, die ihnen magische Fähigkeiten verleihen, darunter Drachen, Basilisken oder Seraphim. Zwischen tödlichen Prüfungen und gewalttätigen Kommilitonen gerät Luci ins Visier zweier Männer, die gefährlicher sind als jeder schwarze Zauber: den kaltherzigen Anführer der Studenten-Elite Devriel Malkov und den attraktiven Professor Ezra Aerion, der mehr über ihre Vergangenheit weiß, als er preisgibt. Denn die Mörder ihrer Familie sind näher, als Luci denkt. Schließlich muss sie entscheiden, wie viel sie zu opfern bereit ist – für ihre Rache, für die Liebe, für die Wahrheit.
Doch Rache ist ein trügerischer Lehrer, Liebe endet in Verrat, und die Wahrheit schmeckt meist bitterer als jede Lüge.

Cover:

Ein wundervolles Gebäude mit hohen Türmen und edler Optik ziert das Cover: Umrankt ist dieses weiße Anwesen von lilanen kristallen und Blüten, sowie einem Vogel in der Mitte. Das Ganze wirkt rätselhaft und edel zugleich und doch wird die Neugier auf den Inhalt durch die Optik des Covers geweckt.

Meinung:

Kaum angefangen, wird man von Geschehnissen und Charakteren gefesselt und kann das Buch kaum mehr aus der Hand legen. Die Geschichte nimmt einen schnell gefangen und toll fand ich auch, dass Lucinda keine typische Heldin ist, sondern ein Mädchen, dass ums Überleben kämpft und man an ihrer Seite ständig Entscheidungen trifft und verschiedenen Wendungen und Geschehnissen gegenübersteht.

Inhaltlich möchte ich hier gar nicht allzu viel verraten und halte mich mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.

Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Die Beschreibungen sind bildlich und wirken lebendig. In die Charaktere findet man sich schnellend gut hinein. Die Charaktere sind sehr gut herausgearbeitet und auch deren Entwicklungen haben mich überrascht. Eine Geschichte die mehr und mehr Spannung aufbaut und dabei auch mehr und mehr in die Tiefe geht.

Die einzelnen Abschnitte und Kapitel haben eine gute und angenehme Länge. Die Anfänge sind sehr gut erkennbar und die Symbolik zu Begin gut gewählt. Die wechselnden Perspektiven machen es spannend und halten das Tempo hoch. Durch die Perspektivwechsel findet man sich zudem sehr gut in die unterschiedlichen Charaktere hinein. Auch der Wellenbad und die Magie, aber auch die Emotionen haben mir gut gefallen und wurden spürbar gut umgesetzt. Die Atmosphäre ist fesselnd , leicht düster und spannend durchweg und ich hatte viel Freude beim Lesen und Entdecken der Ereignisse und Entwicklungen.

Gliederung und Gestaltung haben mir hier sehr gut gefallen. Der Farbschnitt ist einfach toll und auch die Playlist Empfehlung am Beginn fand ich gut gemacht.

Ein gelungener Auftakt, der die Neugier auf den nächsten Band weckt. Ich hoffe, ich muss nicht allzu lange warten.

Fazit:

Fesselnder, düsterer und durchweg spannender Auftakt, der Lust auf mehr macht.

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The Darkest Academy 1 - Bones

Rezensionen von Anilam:

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Unshame von Louisa Dellert

Eine wichtige Botschaft

Ich kannte Louisa Dellert bisher nur aus den sozialen Medien und war deshalb sehr gespannt auf ihr Buch. In UNSHAME geht es darum, wie Schönheitsideale entstehen, warum sie unser Denken so stark beeinflussen und wie wir lernen können, unseren Körper mit mehr Verständnis und weniger Scham zu betrachten.

Besonders gefallen hat mir, dass Louisa ihre eigenen Erfahrungen mit vielen Hintergrundinformationen verbindet. Dadurch wirkt das Buch sehr persönlich, gleichzeitig aber auch gut recherchiert. Einige Dinge waren mir zwar bereits bekannt, trotzdem habe ich viele neue Denkanstöße mitgenommen und an einigen Stellen meine eigene Sichtweise hinterfragt.

Der Schreibstil ist angenehm locker und leicht verständlich, sodass sich das Buch gut lesen lässt. Besonders gefallen hat mir, dass es nicht darum geht, sich plötzlich selbst perfekt finden zu müssen, sondern den eigenen Körper mit mehr Nachsicht zu betrachten.

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Unshame

Rezensionen von spozal89:

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Cursed for Good - Eine Prinzessin. Ein Pirat. Und ein verfluchter Buchladen. von Amy Coombe

Der Buchlanden zum grünen Drachen

Endlich mal wieder eine Fantasy-Romance, die mich komplett begeistern konnte. Das Buch würde ich zum Teil aber wohl eher schon in die Märchenecke einsprtieren. Ein wunderschöner, fantasievoller und märchenhafter Schreibst. Tolle Charaktere und ein toller Storyverlauf, vorallem weil die Liebe hier nicht im Vordergrund steht, sondern Tandy selbst.

Die Beschreibungen der Buchhandlung haben mir gut gefallen und ich habe mich beim Lesen richtig wohl gefühlt. Klasse finde ich ebenfalls, dass es sich hier mal um einen Einzelband handelt. Das findet man gefühlt ja leider auch nur noch sehr selten. Die Story hat sich nicht gezogen und trotz dessen, dass es sich um einen Einzelband gab es genügend Informationen. Die Magie und die verschiedenen Wesen waren ganz natürlich in die Geschichte hineingeflossen, und vorallem Sasha fand ich ganz besonders spannend. Für mich eine ganz klare Leseempfehlung!

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Cursed for Good - Eine Prinzessin. Ein Pirat. Und ein verfluchter Buchladen.

Rezensionen von ravenmoon:

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Vier Hexen und ein Zufallszauber von Marie Braner

Bezaubernd, magisch und sprachlich ein echtes Highlight

Es gibt Bücher, die einen beim Lesen plötzlich wieder in die eigene Kindheit zurückversetzen – in eine Zeit, in der Geschichten voller Magie, Abenteuer und liebenswerter Figuren waren. *Vier Hexen und ein Zufallszauber* hat genau dieses Gefühl bei mir geweckt.

Besonders begeistert hat mich der Schreibstil.

Gerade im Kinderbuchbereich vermisse ich heute manchmal die sprachliche Qualität, die viele ältere Bücher ausgezeichnet hat. Umso schöner war es, hier eine Geschichte zu entdecken, die flüssig, lebendig und gleichzeitig sehr liebevoll erzählt ist. Die Sprache ist perfekt auf die Zielgruppe abgestimmt, wirkt dabei aber nie zu schlicht und macht auch mir als Erwachsenen beim lesen richtig Freude.

Die Geschichte verbindet Freundschaft, Familie und Magie auf eine wunderbare Weise. Die vier Mädchen wachsen einem schnell ans Herz, ihre unterschiedlichen Persönlichkeiten ergänzen sich hervorragend und man fiebert von Anfang an mit ihnen mit. Die magischen Elemente fügen sich ganz selbstverständlich in den Alltag ein und sorgen dafür, dass die Geschichte ihren ganz eigenen Zauber entfaltet.

Ein weiteres Highlight sind die Illustrationen. Sie sind zwar sparsam eingesetzt, dafür aber umso schöner. Dass sie von der Autorin selbst stammen, verleiht dem Buch eine ganz besondere persönliche Note. Auch das wunderschöne Cover, das auf einer ihrer Zeichnungen basiert, fängt die magische Atmosphäre perfekt ein und macht sofort Lust aufs Lesen.

Für mich ist *Vier Hexen und ein Zufallszauber* ein rundum gelungener Reihenauftakt. Ein Kinderbuch voller Herz, Abenteuer und Magie – mit einer Sprache, die wohltuend aus der Masse heraussticht. Ich freue mich jetzt schon sehr auf den zweiten Band und kann diese bezaubernde Geschichte uneingeschränkt empfehlen.

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Vier Hexen und ein Zufallszauber

Rezensionen von Claudia R.:

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Juli im Land der Zeitgeister von Wieland Freund

temporeich

Klappentext / Inhalt:

Wenn die Welt stillsteht, beginnt dein größtes Abenteuer
• Rasantes, humorvolles Abenteuer voller überraschender Wendungen und warmherziger Figuren
• Clevere Heldin mit starker eigener Stimme – erzählt von Bestsellerautor Wieland Freund
• Fantasievolle Welt zwischen Uhrwerk, Magie und Mut: perfekt für alle, die außergewöhnliche Geschichten lieben
14:30 Uhr.

Alles steht still. Gemeinsam mit Trim, einem echten Zeitgeist, stolpert Juli durch eine Standuhr ins Land der Großen Uhr. Eine Welt wie ein riesiges Zifferblatt: mit einem Städtchen auf der Fünf, einem Hexenwald auf der Sieben, Zeigern, die über den Himmel streifen – und einem Zauberer, der nichts mehr im Sinn hat, als sie für immer anzuhalten. Mit Trim, der Hexe Unruh, dem alten Uhrmacher und der Fledermaus Fedora jagt Juli über das Zifferblatt und folgt seiner Spur bis ins Herz des Uhrwerks. Denn nur hier kann sie die Zeit wieder zum Laufen bringen.

Cover:

Das Cover zeigt ein Mädchen zwischen zwei Zeigern einer großen Uhr und setzt so die Thematik der Zeit sehr gut um. Die erdigen braunen Töne passen auch sehrt gut und geben dem Ganzen etwas natürliches und Gediegenes. Optisch und farblich finde ich das Cover sehr schön un passend umgesetzt.

Meinung:

Ein spannendes, fantasiereiches und temporeiches Zeitabenteuer mit komplexer Struktur und liebenswerten Charakteren. Abenteuerlustig und fantasievoll ist es hier allemal. Man wird schnell ins Geschehen geworfen ohne viel vorherige Erklärungen oder Vorstellungen der Charaktere und muss sich so erst mal zurecht finden. Temporeich geht es dann voran und die Umsetzung ist auf jeden Fall spannend und fantasievoll erzählt.

Inhaltlich möchte ich hier nicht zu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details zur Geschichte zurück.

Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich gut und flüssig lesen. In die Geschichte und Geschehnisse wird man regelrecht hinein katapultiert und muss sich erst ein wenig ordnen. Auch wird einiges eher nebenbei angerissen und so mancher Nebencharakter bleibt doch etwas blass zurück. Hin und wieder hätte ich mir durchaus etwas mehr Ruhe für mehr Details gewünscht. Aber dies ist Ansichtssache. Spannung und Tempo sind hoch und die Abenteuerlust und der Fantasie sind hier kaum Grenzen gesetzt. Man taucht ein in eine fantastische Welt und ein wundervolles Zeitabenteuer, welches recht komplex und doch gut verständlich beschrieben und umgesetzt ist.

Die einzelnen Kapitel haben eine gute und angenehme Länge und ermöglichen so einen guten Lesefluss. An den Anfängen wird bereits kurz erzählt, was passiert, ohne zu viel zu verraten, sondern eher die Neugier darauf zu erwecken. Die Kapitelanfänge sind gut erkennbar und die kleinen Verzierungen und Illustrationen am Beginn sehr schön und passend gewählt. Toll fand ich auch die wundervolle Karte, welche man gleich am Beginn und Ende des Buches findet.

Eine fantasievolle und temporeiche Geschichte, bei der keine Zeit für Langeweile aufkommt.

Fazit:

Ein spannendes, fantasiereiches und temporeiches Zeitabenteuer mit komplexer Struktur und liebenswerten Charakteren.

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Juli im Land der Zeitgeister

Rezensionen von ingri:

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Cats Tagebuch - Lass die Ratte aus dem Sack! von Franziska Höllbacher

Katze schreibt Tagebuch

Kater Knurbert hat es schon nicht einfach in seinem Katzenleben. Da stört so manches menschliches Verhalten, den ruhigen Katzenalltag. Und dann gibt es auch noch ein Biest, das in der Nachbarschaft sein Unwesen treibt und Mülltonnen, Autos mit Kratzspuren versieht. Bald kommt Knurbert in Verdacht und man droht sogar mit Tierheim.

Da kommt es gerade recht, dass sein Besitzerkind Franz ihn als Superheld gezeichnet hat. So kann man Bestien besiegen.

Das Buch ist schön gestaltet und richtet sich an Kinder ab 9 Jahren oder vielleicht generell Katzenliebhabern mit einer Portion Humor. Passend zum Stil eines Tagebuchs ist die Schrift gewählt und die Illustrationen, ja teilweise Kritzeleien tuen ihr übriges zum Gesamtbild.

Kater Knurbert transportiert schön die gängigen Ansichten über Katzen – sie haben das Sagen und immer Recht. Und eigentlich dulden sie Menschen ja nur als Angestellte. Man ist manchmal tollpatschig und zieht sich dann galant aus der Affäre, denn man hat ja Stolz. Und eigentlich ist eine Katze ja noch immer ein großer Tiger und verhält sich auch so.

Und was sagt das Kind selbst: Die Sprache im Buch war sehr lustig. Kater Knurbert und die Ratte Ratto waren toll. Gut passte aber auch die Schildkröte Ingrid und der Vogel Ralf dazu. Sie verhalten sich teilweise wie Menschen, aber eben mit tierischer Besonderheit. Ein bisschen wie tierisches Gregs Tagebuch.

Ich würde mir wünschen, dass es einen weiteren Band gibt.

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Cats Tagebuch - Lass die Ratte aus dem Sack!