Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Philiene :
Spekulatius, der Weihnachtsdrache. Spekulatius auf Klassenfahrt von Tobias Goldfarb
Einfach Spekulatius
Ein neues Abenteuer für den Weihnachtsdrachen.
Spekulatius kommt in diesem Jahr weiter vor der Weihnachtszeit zu Mats und Mathilda. Er muss ein Praktikum machen, ausgerechnet ein Nicht Quatsch mach Praktikum. Da trifft es sich gut das Mats und Mathilda gerade auf Klassenfahrt fahren. Natürlich fährt der Weihnachtsdrache mit.
Gewohnt witzig geht es auch in diesem Buch zu. Spekulatius darf ein immer nicht gesehen werden und spricht in seiner gewohnten ganz eigenen Sprache. Ich brauchte nur das Wort Präktiküm sagen und sofort wußten meine Kinder worum es geht.
Das Buch ist wie immer kindgerecht geschrieben und eignet sich sowohl zum Vorlesen, als auch zum selbst lesen.
Die Geschichte ist spannend und lustig,und es wird nie langweilig.
Ein neues tolles Abenteuer.
Rezensionen von Island :
Brombeerblaue Tage von Simone Veenstra
Wieder Tochter
Bei diesem Roman hat mich die Covergestaltung mit den Brombeeren direkt angesprochen. Auch der Schauplatz, Rügen, gefällt mir, da ich selbst schon mehrmals dort war.
Die Landschaftsarchitektin Elisa kommt eher unfreiwillig auf die Ostseeinsel, weil ihr Vater, zu dem sie eigentlich keinen Kontakt mehr hatte, ins Krankenhaus muss und sie sich um seinen Hund kümmern soll.
Das alte Gutshaus, das ihr Vater dort erworben hat, ist jedoch eine ziemliche Ruine ohne fließendes Wasser und W-LAN und auch der Garten zugewuchert. Die Nachbarn erscheinen zunächst abweisend. Zudem steht Elisa beruflich sehr unter Druck, was ein neues Projekt angeht und die Erkrankung ihres Vaters entpuppt sich als schlimmer als sie erwartet hat, sodass sie länger auf Rügen bleiben muss.
Mir hat der Roman gut gefallen. Elisa als Hauptperson war mir sympathisch, wie sie sich trotz allem um ihren Vater kümmert. Auch die Details zu den Pflanzen fand ich sehr interessant. Der Schreibstil der Autorin ließ sich gut und flüssig lesen, zudem wurde alles sehr anschaulich.
Rezensionen von Anabellb:
Der Prätorianer von Tobias Bukkehave
Packender Thriller
Ich bin ein absoluter Fan von skandinavischen Krimis und Thrillern, aber diesen Autor kannte ich bisher noch nicht.
Das Cover wirkt verstörend, ebenso wie der Titel.
Der Prätorianer ist der erste Fall für die Ermittler Sara Levin und Janus West und spielt im kalten Dänemark.
Aufgrund des Klappentextes habe ich eine fesselnde Geschichte mit einem interessanten Ermittler-Duo erwartet und bin nicht enttäuscht worden.
Hinzu kommt noch das Mitwirken eines Profilers ( Saras Bruder Adam), der bei einem Serienmörderfall unabdingbar ist.
Die Sprache des Autors ist flüssig und bildhaft; ich habe mich direkt in die Umgebung einfinden können.
Spannend ist auch auf das zwischenmenschliche Zusammenspiel der Protagonisten. Der Autor hat interessante, konträre und authentische Protagonisten erschaffen.
Die Geschichte beginnt fesselnd und die Spannung bleibt bis zum Ende durch geschickte Wendungen hoch.
Einige zwischenmenschliche Fragen innerhalb der Familie Levin sind für mich noch offen; insofern freue ich mich schon auf den nächsten Band.
Oliver Siebeck als Sprecher hat einen tollen Job gemacht.
Rezensionen von ingri:
Über der Brandung von Franziska Jebens
Auszeit, neue Anfänge und ganz viel griechische Insel
Eine Autorin verlässt nach Problemen im Privaten und beruflichen Umfeld nun spontan Berlin auf der Suche nach einer Auszeit. Es verschlägt sie auf eine kleine griechische Insel, Kefonisi. Eine wilde, wundervolle kleine Insel der Kykladen, mitten in der blauen Ägais, mit wundervoller Natur und auch netten Menschen.
Speziell Hera, naturverbundene und etwas unkonventionelle Cafebetreiberin, nimmt sich der Autorin an, die sie liebevoll Nea, die Neue, nennt. An ihrer Seite lernt sie so viel neues kennen – anderen Frauen, die sich regelmäßig treffen und vertrauen, das Wissen über Natur und Heilung, alte Traditionen. Langsam löst sich Nea von alten Problemen.
Die Protagonistin lässt alles hinter sich, taucht in ein neues Leben ein, zugegebenermaßen ungewöhnlich einfach und ohne Probleme, wie es für die meisten wohl nicht möglich wäre. Dabei lernt sie spannende Charaktere kennen, viele Frauen, die sich gegenseitig stärken und reflektieren. Die Themen Verbundenheit, speziell Sisterhood, Naturverbundenheit und Freundschaft spielen eine große Rolle. Weiblichkeit wird zelebriert, so manchem „Hexen“ritual wohnt man bei, ja es wird auch etwas esoterisch. Die Charaktere sind durchwegs liebevoll und positiv gestaltet, passend zur Atmosphäre des Buches, sie geben Hoffnung und Reflexion, ohne unter Druck zu setzten.
Der Schreibstil ist wie schon zu vermuten ist sehr bildhaft und atmosphärisch. Neben der Hauptgeschichte die Neas aktueller Zeit folgt, sind immer wieder Rückblicke in die Vergangenheit verschiedener Charaktere eingeworfen. Dadurch hat man gleich ein anderes Verständnis für den Charakter. Alles liest sich sehr flüssig.
Der Roman gibt einige Denkanstöße und Motivation für das eigene Leben, dass eine Änderung immer möglich ist und man eben frei ist so zu wählen. Auch, dass es wichtig ist authentisch zu sein und sich gegenseitig zu unterstützen. Grundsätzlich Dinge, die man wohl schon gehört oder gelesen hat, und damit nichts neues, allerdings doch schön dieses immer wieder vor Augen geführt zu bekommen. Mein einziger Kritikpunkt ist, dass alles etwas sehr glatt verläuft und für mich damit für die meisten Personen nicht realistisch ist. Aber gut es ist ja auch ein Roman zu Unterhaltungszwecken.
Ein Roman, der die Stimmung auf der kleinen Insel wundervoll einfängt. Man hat regelrecht das Gefühl von Meer, Sand und Salz auf der Haut. Spürt die Sonne, hört das Zirpen der Insekten und kann sich die gesamte Natur gut vorstellen. Ein Urlaubsroman, und doch etwas mehr.
Rezensionen von Shilo:
Ein Samstag im August von Birgit Bachmann
Eine Mitfahrgelegenheit, die alles verändert
Eine Begegnung an einer Raststätte verändert für mehrere Menschen vieles. Elvira und Jobst sind eigentlich auf dem Heimweg aus dem Urlaub, doch die Entscheidung, zwei Fremde mitzunehmen, bringt Dinge ans Licht, mit denen niemand gerechnet hat.
Auch in der Familie Wortmann bleibt nichts so, wie es vorher war.
Alte Geschichten, unausgesprochene Gefühle und ein lange gehütetes Geheimnis sorgen dafür, dass sich die einzelnen Familienmitglieder neu mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen müssen.
Die Kapitel wechseln zwischen den verschiedenen Personen. Das hat mir geholfen, die einzelnen Figuren besser kennenzulernen. Jede trägt ihre eigenen Gedanken und Probleme mit sich herum. Beim Lesen wurde immer deutlicher, dass vieles miteinander verbunden ist und manche Entscheidungen erst verständlich werden, wenn man mehr über die Hintergründe erfährt.
Besonders die Frauen der Familie stehen im Mittelpunkt. Ihre unterschiedlichen Arten mit den Veränderungen umzugehen, fand ich interessant. Nicht jede Reaktion konnte ich sofort verstehen, aber gerade dadurch wirkten die Figuren nicht glatt oder perfekt.
Die Geschichte entwickelt sich ruhig und ohne unnötige Dramatik. Trotzdem wollte ich wissen, wie sich die verschiedenen Situationen weiterentwickeln und welche Auswirkungen die neuen Erkenntnisse auf die Familie haben.
Einige Figuren hätten für meinen Geschmack noch etwas mehr Raum bekommen dürfen. Manche Gedanken und Gefühle wären für mich noch spannend gewesen. Trotzdem hat mir die Art gefallen, wie die Autorin die verschiedenen Lebensgeschichten miteinander verbindet.
Nach dem Lesen blieb vor allem der Eindruck zurück, dass eine Familie oft viel mehr verbirgt, als von außen sichtbar ist. Auch wenn mich nicht jede Entwicklung vollkommen überzeugen konnte, habe ich die Geschichte gerne gelesen.
4 Sterne.
Rezensionen von Claudia R.:
Salute - Das letzte Foto von Friedrich Kalpenstein
toller Gardasee Krimi
Klappentext/Inhalt:
Der vierte Teil der Gardasee-Krimireihe von Bestsellerautor Friedrich Kalpenstein
»Manche Fotos sind für die Ewigkeit!«
Der Fotograf Domenico Spina wird in den frühen Morgenstunden auf einem Felsvorsprung des Rocca di Garda tot aufgefunden. Der Mann aus Bardolino war bekannt für seinen besonderen Blick, mit dem er Mensch und Natur jahrzehntelang perfekt in Szene gesetzt hatte.
Commissario Lanza wird gerufen und ist sich schnell sicher, dass Spina nicht freiwillig den kürzesten Weg nach unten genommen hat. Ungewollt erhält er Unterstützung von Barista und Ex-Kommissar Paul Zeitler, der es erneut nicht lassen kann, auf seine Weise in diesem Fall zu ermitteln. Erste Informationen führen nach Verona, wo Spina sich bereits in jungen Jahren als Fotograf der berühmten Opernsängerin Carmen Belotti etabliert hatte. Doch der Fotograf neigte wohl auch dazu, Menschen zu fotografieren, die nicht wussten, dass sein Fokus auf ihnen lag.
Drückte Domenico Spina vielleicht im falschen Augenblick auf den Auslöser seiner Kamera?
Der vierte Fall für Lanza und Zeitler.
Cover:
Das Cover zeigt einige Skizzen, die das Ganze sehr gut in Szene setzen, dabei ist ein Fotoapparat mit Fotos, sowie eine herrliche kleine Gasse und Umgebung erkennbar. Das Ganze ist toll in Szene gesetzt, der Hintergrund ist in einem senfgelb gehalten. Das Cover ist toll und passend zur Thematik und zum Fall umgesetzt. Ein Wiedererkennungseffekt zu den anderen Covern der Reise ist auch vorhanden und erkennbar, da diese im Ähnlichen Stil gehalten sind und man dies sehr gut wiedererkennt.
Meinung:
Ein spannender und kurzweiliger Gardasee Krimi, der nicht nur den Fall in Szene setzt, sondern auch das Drumherum gut in den Fokus nimmt. Es handelt sich hier bereits um den vierten Fall für Lanza und Zeitler. Die Bände sind aber auch gut unabhängig lesbar, die die einzelnen Fälle in sich geschlossen sind. Um aber den Hintergründen ihren Platz zu geben und das Drumherum zu greifen, ist ein Lesen in Reihenfolge bzw. Vorkenntnisse schon vorteilhaft.
Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Man kommt schnell in Charaktere und Geschehnisse hinein. Die Beschreibungen sind bildlich und auch der Spannungsbogen ist gut gewählt. Einige Wendungen kommen überraschend und das Ganze ist lebendig und atmosphärisch umgesetzt. Die Geschehnisse werden gut beschrieben und man kann dem Ganzen sehr gut folgern. Dennoch wurde ich am Ende überrascht, auch wenn alles logisch und stimmig aufgeklärt wird, wäre ich zuvor so nicht darauf gekommen.
Die Geschichte ist spannend und gut umgesetzt. Die einzelnen Kapitel haben eine gute und angenehme Länge. Die Überschriften sind sehr groß gewählt und daher gut erkennbar. Die Überschriften selbst sind passend, ohne zu viel zu verraten. Gliederung und Gestaltung ist gut gemacht.
Alles in allem wieder spannend, unterhaltsam und gut in Szene gesetzt.
Fazit:
Ein spannender und kurzweiliger Gardasee Krimi, der nicht nur den Fall in Szene setzt, sondern auch das Drumherum gut in den Fokus nimmt.
Rezensionen von robertp:
Tschikago von Alexandra Stahl
Etwas passiert
Am Buchumschlag sehe ich ein Foto zweier Menschen. Ein älteres Paar schaut in die Kamera. Diese knipst die beiden durch die Windschutzscheibe eines Autos. Das Auto wird in wenigen Augenblicken zurückschieben und wegfahren. Das Paar lächelt. Der Mann hat zwei unförmigen, zu große Arbeitshandschuhe an und winkt mit seiner rechten Hand zum Abschied.
Im Hintergrund ein geschlossenes Garagentor. Dem Fotografen ist es gelungen eine klare Kant zwischen dem Ende des Handschuhs und einem Panel der Garage zu bilden. Das Foto wirkt somit wie mit dem Lineal durchgestrichen.
Das Paar scheint glücklich.
Tschikago steht oben linksbündig. Unterhalb des Bildes der Name der Autorin Alexandra Stahl linksbündig. Ein Roman liegt vor mir.
Frankfurt, ja Frankfurt am Main – mit dem Fernglas kann man den Fluss sehen.
Die Menschen sprechen Dialekt, so wird es hier auch aufgeschrieben.
Im kleinen Dorf gibt es alles doppelt, auch die Menschen, die sehen dann wie Schauspieler aus.
Die Ich-Erzählerin berichtet vom Leben mit ihren Großeltern, heiter mit Humor, auch wenn die Leute sterben. Die Oma hat ja immer Trauerkarten auf Vorrat zuhause und verschenkt sie bei Bedarf.
Alexandra Stahl beschreibt das Leben im Dorf, lange vor dem Internet.
Das Ich lebt gerne bei den Großeltern, obwohl ihre geschiedene Mutter auch ein Haus im Dorf besitzt, sind die beiden doch ihr Lebensmittelpunkt und davon erzählt der erste Teil des Buches. Von einer innigen Beziehung zwischen Enkelin und Großeltern.
Im zweiten Teil reflektiert Alexandra Stahl über ihre Arbeit in einem Seniorenheim. Sie beschreibt die Personen und ihre Marotten, die sie im Alter erworben haben. Vieles haben die Menschen vergessen. Dinge, meist aus der näheren Vergangenheit, sind verloren, aber tief im Gedächtnis sind noch Erinnerungen erhalten geblieben.
Im letzten Teil reflektiert die Autorin nochmals ihre Beziehung zu den Großeltern und ihre Arbeit am Buch. Schnipsel und Szenen ergeben diese ein Ganzes? Kann sie aus den Erinnerungen ein Buch zusammenkitten? Verliert sie etwas das sie weglässt für immer?
Die Autorin wiederholt immer wieder, sie erinnert sich – an die Menschen im Heim, an die Großeltern und ihre Mutter. Etwas passiert und sie hält es fest.
Für alle die sich auf eine etwas eigenwillige Biografie einlassen wollen. Gewürzt mit Schmankerl im Dialekt des südlichen Deutschlands – nicht Bayern, wir sind schon nahe bei Frankfurt (das schlimmer ist als Tschikago).
Rezensionen von Claudia R.:
Auch Kokosnüsse brauchen Regen (Bali-Roman) von Melissa Schumacher
emotionsreiche Lebensreise
Klappentext / Inhalt:
Ein berührender Bali-Roman vom Indojunkie Verlag
Deine tropische Strandlektüre für den Sommer 2026: Ein autobiografisch inspirierter Roman für alle, die sich nach Bali, Meer, Freiheit und einem Leben voller Möglichkeiten sehnen.
Als Melissa eine Diagnose erhält, die eine alles verändernde Skoliose-Operation unausweichlich macht, trifft sie eine radikale Entscheidung: Bevor sie sich dem Eingriff stellt, will sie ein Jahr lang alles hinter sich lassen, allein reisen, ihrem Herzen folgen und einfach nur sein.
Ausgerechnet auf der tropischen Insel Bali passiert etwas, womit sie nicht gerechnet hat: Sie verliebt sich – in das Tauchen und in ihren indonesischen Tauchguide Putu.
Mit der tickenden Deadline im Kopf lässt sie sich alle Zweifel ignorierend auf ein Abenteuer ein, das sie tiefer führt, als sie für möglich gehalten hätte. Die balinesische Kultur stellt dabei ihr gesamtes Weltbild auf den Kopf. Was als einjähriger Freifahrtschein zum Freisein gedacht war, wird zu einer intensiven Reise zwischen Liebe, Verlust und Heilung.
Je länger sie auf Bali bleibt, desto mehr holen sie lebensverändernde Fragen ein.
- Was würdest du tun, wenn du wüsstest, dass deine Zeit begrenzt ist?
- Was bedeutet es eigentlich, sich lebendig und frei zu fühlen?
- Was passiert, wenn du deiner Intuition folgst, auch wenn alles dagegenspricht?
Ein Bali-Roman nach einer wahren Begebenheit: Das erwartet dich
• Die Magie der balinesischen Kultur
• Eine Liebesgeschichte zwischen Tauchgängen
• Echte Bali- und Lombok-Eindrücke abseits der Touristenpfade
• Selbstfindung und Neuanfänge
• Eine Liebeserklärung an das Meer und Tauchen
• Tropisches Inselleben zum Mitträumen
• Heilungsreise nach Skoliose-Operation
• Alleinreisen als Frau
• Fernweh pur
Ein Coming-of-Age-Roman über die schönsten Kapitel, die wir nie geplant haben – und über die tiefe Gewissheit, dass aus etwas augenscheinlich Schlechtem etwas Wundervolles entstehen kann.
Cover:
Das Cover ist wunderschön gezeichnet und umgesetzt und macht direkt Lust aus Meer und Urlaub. Sommer- /Urlaubsvibes gehen vom Cover aus und machen neugierig. Die grünen und orangen Farbtöne sind eher gedeckt und erdig gehalten, was es warm und atmosphärisch wirken lässt. Es ist schön umgesetzt.
Meinung:
Ein Mutmachbuch mit autobiografischer Erzählung, die einen mitnimmt und eine Prise Freiheit bereit hält. Nach einer schweren Diagnose und der bevorstehenden OP, entscheidet sich Melisse vorher noch einmal alles hinter sich zu lassen und nach Bali zu reisen. Man begleitet sie auf diese Reise und es ist einfach wunderschön. Man ist nah dabei und die Gefühle, Emotionen und Beschreibungen des Erlebten fühlen sich an, als würde sie es ihrer besten Freundin erzählen. Es wirkt sehr authentisch und gibt einem einen besonderen Blick aus Leben und lässt einen dabei auch selbst nachdenken und philosophieren.
Inhaltlich möchte ich hier gar nicht allzu viel verraten und halte mich mit inhaltlichen Details und Informationen dazu zurück.
Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Schnell ist man in den Beschreibungen und Erzählungen drin. Sehr gut hat mir auch gefallen, dass man Einblicke von Bali, den Menschen dort und ihre Sitten, Riten, Kultur und Lebensgewohnheiten bekommt und einem diese nähergebracht werden. Die Geschichte und Emotionen wirken authentisch und lebendig und man kann sich alles sehr gut vorstellen. Zudem macht erste Mut, lässt einen aber auch Nachdenken und über Fragen philosophieren, wie "was würde ich tun, wenn die Zeit begrenzt ist?", "Was bedeutet eigentlich frei sein?" .
Die Geschichte liest sich sehr kurzweilig und man kann schnell darin eintauchen. Die einzelnen Kapitel haben eine gute und angenehme Länge. Die Anfänge sind gut herausgearbeitet und gut erkennbar. Die Überschriften sind passend, ohne Zuviel zu verraten. Auch die Ortswechsel sind gut zu sehen und erkennbar gemacht. Kleine schwarz-weiß Illustrationen runden das Ganze sehr schön ab und lockern es zusätzlich auf. Die Illustrationen sind toll gemacht und bringen noch etwas mehr Leichtigkeit hinein. Gliederung und Gestaltung hat mir sehr gut gefallen.
Eine wundervolle Reise über das Leben, Erfahrungen und ein tolles Abenteuer mit wichtigen Erkenntnissen auf Bali. Mir hat es sehr gut gefallen. Ich konnte gut eintauchen in die Geschichte, die Natur und Umgebung Blais, sowohl Charaktere und Erlebnisse. Es liest sich sehr schön und zugleich stimmt es auch nachdenklich, über das Leben und eigene Entscheidungen nach zu denken. Mir hat es sehr gut gefallen.
Fazit:
Eine wundervolle Reise nicht nur nach Bali, sondern eher eine authentische und emotionsreiche Lebensreise.
Rezensionen von Philiene :
Die Wellentochter von Florence Winter
Selten habe ich einen Roman der auf zwei Zeitbebenen spielt gelesen, in dem beide Zeitbebenen so spannend waren.
Die Wellentochter erzählt in einem Erzählstrang von Moria die am Ende des Neunzehnten Jahrhunderts in Schottland lebt und davon träumt ein eigenständiges Leben als Dichterin zu führen.
Doch in der Zeit ist das für eine Frau unmöglich. Selbst bei anderen Frauen stößt sie auf Unverständnis.
1977 wird Hailey angagierten um in einem alten schottischen Landhaus die Bibliothek zu ordnen, dabei stößt die auf Morias Geschichte die plötzlich aus den Aufzeichnungen verschwindet. Genauso wie Haileys Vorgängerin Peggy. Was ist damals geschehen und was ist mit Peggy passiert? Warum ist sie einfach gegangen.
Auf der einen Seite erzählt das Buch den Weg einer Frau die um ihre Freiheit kämpft, aber nur auf Wiederstand stößt. Es geht um die strengen Vorstellungen der damaligen Zeit und das feste Rollenbild.
Dazu die spannende Frage was ist damals geschehen und sind die Dinge die Hailey passieren wirklich nur Zufälle oder hütet da jemand ein Geheimnis?
Ein wirklich spannendes Buch über zwei starke Frauen in vergangen Zeiten, denn auch wenn ich es nicht gerne zugeben auch 1977 ist lange her.
Rezensionen von LeserinLu :
Die Rückkehr der Hoffnung von Rutger Bregman
Nichts Neues
Rutger Bregman gehört zu den Sachbuchautoren, deren Bücher ich bisher immer sehr gerne gelesen habe. Bei „Die Rückkehr der Hoffnung“ bleibt bei mir allerdings vor allem der Eindruck, dass dieses Buch weniger neue Gedanken entwickelt, sondern vielmehr bekannte Ideen aus seinen früheren Werken bündelt und schnell zugänglich aufbereitet.
Wer bereits „Im Grunde gut“, „Utopien für Realisten“ und „Moralische Ambition“ gelesen hat, wird hier vieles wiedererkennen. Bregman greift erneut Themen wie Demokratie, soziale Gerechtigkeit und einen radikalen Humanismus auf und verbindet sie mit autobiografischen Anekdoten, aktuellen politischen Entwicklungen und wissenschaftlichen Fakten. Wirklich neue Impulse konnte ich dabei allerdings nur selten entdecken.
Das ist aber keineswegs ein Nachteil für alle Leser:innen. Gerade wer Bregman bisher noch nicht kennt und keine Lust hat, sich durch seine umfangreicheren Bücher zu arbeiten, findet hier einen gut verständlichen Einstieg in sein Denken. Wie gewohnt schreibt Bregman sehr zugänglich und unterhaltsam. Auch wenn ich Bregmans Analysen und Schlussfolgerungen nicht immer teile, eröffnen seine Texte oft neue Perspektiven, ohne dass man am Ende in allem zustimmen muss.
„Die Rückkehr der Hoffnung“ ist also für mich kein Muss für langjährige Bregman-Leser:innen, wohl aber eine gute, kurze Einführung in sein Denken.











