Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Papierherz:
The Arcane Arts von S. D. Coverly
Komplett überrascht und restlos begeistert
Mit diesem Buch habe ich ehrlich gesagt nicht gerechnet. Ich war am Anfang sogar ziemlich skeptisch, weil die Geschichte in der dritten Person erzählt wird. Normalerweise fällt es mir dadurch schwer, eine Verbindung zu den Figuren aufzubauen. Umso überraschter war ich, wie schnell mich dieses Buch komplett in seinen Bann gezogen hat.
Ich war von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Die Atmosphäre ist einfach unglaublich. Düster, geheimnisvoll und voller Spannung. Ich hatte das Gefühl, selbst durch die Gänge der Universität zu laufen und jedes neue Geheimnis mit Ellsbeth aufzudecken.
Besonders beeindruckt hat mich, wie perfekt hier alles zusammenspielt. Die Magie, die verbotene Anziehung, die vielen Rätsel und die emotionalen Momente ergeben eine Geschichte, die weit mehr ist als eine typische Dark Academia Romance. Es geht nicht nur um Spice, sondern um Intrigen, Vertrauen, Macht und die Suche nach der Wahrheit.
Auch der Schreibstil hat mich total überzeugt. Die Seiten sind nur so dahin geflogen und ich wollte das Buch keine Sekunde aus der Hand legen. Ständig gab es neue Enthüllungen, die dafür gesorgt haben, dass ich immer weiterlesen musste.
Für mich ist dieses Buch ein absolutes Highlight. Es hat all meine Erwartungen übertroffen und mich komplett begeistert. Ich kann es wirklich jedem empfehlen, der düstere Magie, verbotene Liebe und Geschichten voller Spannung liebt.
Rezensionen von barbara.liest:
Frei und trotzdem verbunden von Linda-Marlen Leinweber
Ratgeber für den Beziehungsalltag
Die Psychologin und Coachin Linda-Marlen Leinweber hat mit „Frei und trotzdem verbunden – Führe die Beziehung, die du dir wünscht und bleibe du selbst“ nicht nur einen Ratgeber sondern eher ein Nachschlagwerk geschaffen.
Es geht um die Phasen und Herausforderungen in Beziehungen und die wichtigsten Themen wie Kommunikation, Konflikte, Familiengründung, erste Liebe oder auch Betrug werden ausführlich beleuchtet.
Zusätzlich bringt die Autorin immer wieder Praxisbeispiele ein.
Die Methoden und Denkanstöße sind gut in den Alltag zu integrieren und man wird dazu angeleitet sich mit den eigenen Beziehungsmustern auseinander zu setzen.
Man kann das Buch in einem durch lesen oder sich einzelne Kapitel herausnehmen, je nach Bedarf.
Der Schreibstil ist flüssig und leicht verständlich. Ein Ratgeber für jeden, auch ohne Vorwissen im psychologischen Bereich.
Für meinen Geschmack hätten manche Kapitel noch fundierter und tiefer beschrieben werden können, für kurze Inputs aber trotzdem hilfreich.
Rezensionen von Papierherz:
The Darkest Academy 1 - Bones von Beril Kehribar
Absolut gefesselt
Ich habe das Buch angefangen und wollte eigentlich nur ein paar Kapitel lesen. Daraus wurde dann aber deutlich mehr, weil ich einfach immer wissen musste, wie es weitergeht. Die Geschichte hat mich total gepackt.
Am meisten mochte ich, dass nichts einfach oder vorhersehbar war. Lucinda muss immer wieder harte Entscheidungen treffen und einiges einstecken.
Dadurch hat sie auf mich sehr echt gewirkt und ich habe die ganze Zeit mit ihr mitgefiebert. Auch die anderen Figuren fand ich spannend, weil sie alle ihre eigenen Geheimnisse haben.
Die Atmosphäre ist schön düster und manchmal auch ziemlich beklemmend. Genau das hat für mich aber perfekt zur Geschichte gepasst. Ich hatte ständig das Gefühl, dass hinter jeder Ecke etwas passieren könnte.
Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Und dieses Ende... damit habe ich überhaupt nicht gerechnet. Jetzt brauche ich unbedingt den nächsten Band, weil ich unbedingt wissen will, wie die Geschichte weitergeht.
Für mich war das ein richtig gelungener Auftakt und ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung.
Rezensionen von Bettina:
Three Willows: Mord und Häkeldeckchen von Katie Kento
Kauzige Dame ermittelt
Schon auf der ersten Seite erfreue ich mich an dem bildlichen und frechen Schreibstil! Adelaide Peel ist wahrhaftig keine Leisetreterin und nimmt kein Blatt vor den Mund. Sie ist knurrig und möchte am liebsten allein mit ihrem Dackel bleiben. Leider hat sie ihr Häuschen abgebrannt und so muss sie unfreiwillig und unwillig in ein Altersheim ziehen.
Wo uns noch mehr skurrile Menschen begegnen… Aber wenn sich ein Tod und merkwürdige Unfälle häufen muss sie einschreiten. Da sie eine der größten Buchsammlungen an englischer Kriminalliteratur besaß (natürlich vor dem Brand), sieht sie sich als prädestiniert, die Fälle zu lösen. Umso mehr, weil niemand glaubt, dass es sich überhaupt um einen Mord handeln könnte. Mir gefällt der Roman besonders wegen der Persönlichkeit von Adelaide, die durch ihre Eigenwilligkeit nicht wenig lustige Situationen hervorruft. Hoffentlich gibt es noch eine Fortsetzung!
Rezensionen von gabiliest:
Immerland - Der Ozean der Ewigkeit von Flix
Ein Feuerwerk der Fantasie
Mit “Der Ozean der Ewigkeit” hat der vielfach preisgekrönte Illustrator und SPIEGEL Bestseller-Autor Felix Görmann unter dem Pseudonym Flix den zweiten Band der “Immerland-Trilogie”, einen Jugendroman, geschrieben und illustriert, der die Lesenden in Welten zwischen Utopie und Dystopie führt.
Das hochwertige, künstlerisch herausragend gestaltete Hardcover mit Goldprägung lädt dazu ein, Mika, die Hauptfigur des Buches, bei seinen Abenteuern zu begleiten.
Mika ist fast vierzehn Jahre alt, bei seinen Mitschülern nicht besonders beliebt und ein Zocker. Schon einmal war er in Immerland, einer Welt jenseits von Raum und Zeit. In der ewigen Stadt ist er nur knapp dem Tyrannen – dem Doktor – entkommen. Nun landet Mika in Immerland, dieses Mal zusammen mit einer Mitschülerin, der stressigen Jessica, der Selfies und Posts über alles gehen. Mika muss Jessica wieder nach Hause bringen. Um in die ewige Stadt zu kommen, robbt Mika durch stinkende Abwasserkanäle, verfolgt von einem Rudel naiver Affen, den Jägern. Doch Jessica scheint es in der ewigen Stadt zu gefallen, denn dort wird jeder Wunsch sofort erfüllt. Wieder trifft Mika bei seiner gefährlichen Mission auf seinen größten Feind, den Doktor. Diesmal möchte nicht nur er verhindern, dass Jessica und Mika Immerland wieder verlassen.
Flix hat in “Immerland – Der Ozean der Ewigkeit” ein wahres Feuerwerk an Ideen abgebrannt. Aus jeder Seite des Buches kriecht eine Kreatur – meistens feindlich gesinnt, manchmal hilfsbereit, wenn auch nur aus Eigennutz. So hat Mika, der in der Oberwelt etwas linkisch erscheint, in Immerland die Rolle eines Helden. Niemand kann so gut riesige Maschinen steuern wie er. Auch wenn Mika immer wieder überzeugt ist, dass ”Dinge passieren. Aus Gründen. Und meistens ist es Physik”, wird man in diesem Buch die Gesetze der Physik und Logik vergeblich suchen.
In atemberaubendem Tempo verändern sich die Szenerien und die Aufgaben, die Mika zu bewältigen hat. Damit erinnert der Ablauf des Geschehens an ein Computerspiel. Einige der Charaktere, denen Mika begegnet, sind schon aus dem ersten Band der Reihe bekannt, bleiben aber insgesamt eher blass. Auch die Figur des Doktors, Mikas Endgegner, bekommt wenig Raum. Doch diesmal ist klar: Mika muss nicht nur Jessica und sich selbst retten, sondern die gesamte Menschheit. Denn der Doktor möchte allen ewiges Leben und die Erfüllung aller Wünsche ermöglichen und nicht nur Immerland beherrschen, sondern die ganze Welt.
“Immerland – Der Ozean der Ewigkeit” ist ein Comicroman in geschriebenen Bildern, die erst im Kopfkino der Lesenden sichtbar werden. Doch auch das leistungsfähigste Kopfkino könnte durch die ungeheure Ideenfülle überfordert sein, die manchmal die Geschichte nicht voranbringt, sondern immer wieder mit neuen Elementen ausgestaltet. Da das Buch ab zwölf Jahren empfohlen wird, ist die Sprache der Altersgruppe angemessen, und man sollte sich an einigen nicht salonfähigen Ausdrücken nicht stören. Im Hintergrund laufen wichtige Themen mit: Macht Konsumwahn unfrei? Ist ewiges Leben wirklich erstrebenswert? Ist der Mensch nur ein Irrtum der Evolution? Kann dieses Buch die Zocker von ihren Geräten weglocken?
Und der Ozean der Ewigkeit? In einem unermesslichen Raum schwimmen Seelen, die ihre Lieben zwar sehen, aber keinen Kontakt zu ihnen aufnehmen können. So regt das Buch auch durch poetische Passagen zum Nachdenken an und schafft Vorfreude auf Band drei, der 2027 erscheinen wird.
Mein Fazit:
“Immerland – Der Ozean der Ewigkeit” ist ein Jugendbuch, das mit überbordendem Ideenreichtum, bildhafter Sprache und einer spannenden Geschichte aufwartet. Die Themen Freundschaft und Loyalität sind wichtig, neben jeder Menge Abenteuer gibt es auch nachdenklich stimmende Passagen. Jugendliche, die ein Feuerwerk der Fantasie und eine unkonventionelle Handlung schätzen, haben hier sicher zum richtigen Buch gegriffen.
Rezensionen von yellowdog:
Ist doch schön hier von Miriam Burdelski
Das Haus in Kudern
Liesels Großmutter stammt aus Ostpreußen. Sie erzählt ihrer neunzehnjährigen Enkelin Geschichten aus der alten zeit, auch nach der Flucht nach Deutschland.
Noch im Pflegeheim spürt man der inzwischen alten, dementen Emmi die Sehnsucht nach der verlorenen Heimat an.
Gemeinsam mit einem Freund wagt Liesel die Reise mit ihrer Großmutter nach Polen.
Es wird nicht einfach.
Es geht dann auch viel um Familie und Beziehungen und es gibt auch ein großes Geheimnis aus der Vergangenheit. Das hatte einfluß auf alle Familienmitglieder.
Miriam Burdelskis Erzählstil erlaubt ein starkes Mitfühlen. Nicht jedes Buch ist so emotional und dennoch ausgewogen.
In der Danksagung betont die Autorin noch, dass die Figuren dieses Romans nicht die ihrer Familie sind und dennoch hatte die Fluchtgeschichte ihrer Großmutter mit beeinflusst.
Rezensionen von peedee:
Tage am Fluss von Jochen Mariss
Knappe 3 Sterne für das Debüt
In Erlengrund geht alles ein bisschen gemächlicher: Sara betreibt die kleine Fähre, die das Dorf mit dem Rest der Welt verbindet. Sie lebt zurückgezogen mit ihren Tieren auf einem kleinen Hof. Sie hat Sorgen: tiefe Wasserstände, die den Fährbetrieb zuweilen verunmöglichen und ihre Finanzen deutlich schmälern; der geplante Bau einer Brücke, die ihre Fähre und somit ihre Arbeit überflüssig macht; das Haus, das dringend renoviert werden müsste.
Eines Tages taucht ein junger Mann mit einer Verletzung auf ihrer Fähre auf: Leon. Sie verarztet ihn und gewährt ihm Unterschlupf gegen Mitarbeit auf dem Hof. Ein erstes und wichtiges gemeinsames Thema: die Liebe zur Natur…
Erster Eindruck: Das Cover mit der im Fluss badenden Frau gefällt mir; es vermittelt eine Leichtigkeit, Unbeschwertheit.
Sara führt als Fährfrau die Tradition ihrer Vorfahren weiter. Sie lebt ein eigenbrötlerisches Leben; die Gesellschaft ihrer Tiere ist ihr lieber als die der Menschen. Die Schuldgefühle, die sie seit vielen Jahren mit sich herumträgt, hat sie einen Schutzwall um sich herum errichten lassen. Der verletzte Leon taucht aus dem Nichts auf: Ohne sich weiter Gedanken zu machen, gewährt sie ihm Obdach – das hätte ich nicht gekonnt. Leon gibt sich zugeknöpft – er verrät nicht viel über sich, woher er kommt, wohin er wollte, wieso er verletzt ist.
Beim Kennenlernen öffnen sich beide ein bisschen und lassen den anderen ein wenig über ihre Schutzmauer blicken. Sara erzählt von ihren Eltern, ihrem Bruder Jan und ihrem aktuell grösstem Problem, dem geplanten Bau einer Brücke. Er berichtet von seiner Liebe zu den Bäumen, dem abgebrochenen Studium und seiner Teilnahme bei einer Waldbesetzung, die durch die Polizei beendet wurde.
Naturschutz, Klimaangst, Aktivismus, Panikattacken, Fährschifffahrt, Probleme unterschiedlichster Art (Familie, Alkohol, Finanzen) – eine (zu) breite Palette an Stichworten. Was soll ich zu diesem Buch sagen? Lange Zeit war meine Position zum Gelesenen ziemlich neutral: Es war weder ausnehmend gut, noch hat es mich gelangweilt. Es plätscherte ein bisschen vor sich hin, was aber (für mich) zum Thema Fluss passte. Der Ausgang der Geschichte ist mir zu offen. Veränderungen – egal welche – brauchen etwas Zeit. Wäre alles holterdiepolter „perfekt“ aufgelöst worden, wäre es unrealistisch gewesen. Unrealistisch war für mich die Situation mit dem Geld; dies wurde mir zu sehr romantisiert. Für das Debüt gibt es von mir aufgerundete 3 Sterne.
Rezensionen von Miro:
Ich geh jetzt los und bring mich um von Fang Fang
Eine unsichtbare Frau
He Hanqing lebt im Elternhaus ihres Mannes. Der Sohn ist zum studieren ausgezogen und Hanqin kümmert sich um alle Belange der Familie. Sie ist zuständig für den Haushalt, die Versorgung der Schwiegereltern und ebenso fürs Geldverdienen, denn ihr Mann widmet sich nur mehr der Kunstschnitzerei, seit er seine Arbeit in der Werkstatt verloren hat.
Hanqing führt ein äußert beschwerliches Leben, geprägt von mühevoller Arbeit und keiner Sekunde für sich. Sie ist außerdem eine liebevolle Person, die sich um die älteren Nachbarn kümmert, von denen sie immerhin auch mal ein gutes Wort bekommt. Von ihrer Familie wird sie nämlich nur ausgeschimpft und ist nie gut genug. Ihr wurde keine Bildung zuteil, aber sie meistert ihren Alltag mit Bauernschläue und ist sich dessen bewusst, dass auch dieses Wissen seinen Wert hat.
Doch irgendwann wird es He Hanqin zuviel und sie geht los, um sich umzubringen. Dieser Ausbruch aus ihrem Alltag birgt Überraschendes und endet, wie er enden sollte.
Fang Fang widmet sich auch in diesem Buch den Schwierigkeiten eines Frauenlebens im traditionellen China. Ihre Protagonistin ist keine stille und ruhige Frau und doch lebt sie ein unsichtbares Leben, denn ihr wird ihr Wert abgesprochen. Für mich, als Europäerin, ist es schwierig, diesen Kulturkreis zu verstehen und vor allem zu mögen, denn die Bücher der Autorin sind nie einfache Kost. Da fühlt man sich gleich Hunderte Jahre zurückversetzt. Feminismus und Emanzipation scheinen dystopisch weit entfernt. Diese Buch ist wahrscheinlich nicht das Stärkste von Fang Fang, aber auch auch dieses zeigt auf, wie einsam eine Frau im Familienverband sein kann, wenn sie keine Wertschätzung erfährt.
Rezensionen von drachenzahn:
Magische Spiegel - Kinderspiel ab 5 Jahre von Kseniya Kuznetsova
Symmetrie spielerisch entdecken
Der „Magische Spiegel“ ist ein originelles Lernspiel, das Kindern auf spielerische Weise das Thema Symmetrie näherbringt. Bereits Vorschulkinder ab etwa fünf Jahren können damit erste Erfahrungen sammeln, aber auch in der Grundschule lässt sich das Spiel gut einsetzen, etwa als Ergänzung im Mathematikunterricht.
Das Spiel enthält mehrere farbenfrohe Wimmelbilder, die mit ihren kantigen Formen und kräftigen Farben an Werke von Picasso erinnern. Darauf sind verschiedene Motive versteckt, von denen jeweils nur eine Hälfte zu sehen ist. Erst mithilfe eines Spiegels wird das vollständige Bild sichtbar. So lernen Kinder ganz nebenbei das Prinzip der Achsensymmetrie kennen.
Es gibt zwei verschiedene Spielvarianten. In der ersten besitzt jeder Spieler eine eigene Bildkarte und sucht die auf kleinen Aufgabenkärtchen vorgegebenen Motive. Hier spielt jeder weitgehend für sich. Mein Kind empfand diese Variante allerdings gelegentlich als frustrierend, wenn auf der eigenen Karte die gesuchten Motive nur schwer oder gar nicht zu finden waren, während andere schneller Erfolg hatten.
Die zweite Spielidee hat uns deutlich besser gefallen. Alle spielen mit derselben Bildkarte und müssen die fehlende Bildhälfte zunächst gedanklich ergänzen. Erst anschließend wird mit dem Spiegel überprüft, ob die Vermutung richtig war. Dadurch spielt man gemeinsam, und alle haben dieselben Voraussetzungen.
Die pädagogische Idee hinter dem Spiel gefällt mir ausgesprochen gut. Wahrnehmung, räumliches Vorstellungsvermögen und das Verständnis für Symmetrie werden sinnvoll gefördert. Der eigentliche Spielablauf wiederholt sich jedoch recht schnell, sodass der Wiederspielreiz bei uns eher begrenzt war. Nach einer Partie dauerte es einige Zeit, bis unser Kind erneut spielen wollte.
Insgesamt ist „Magische Spiegel“ ein gelungenes Lernspiel mit einem interessanten Konzept, das sich besonders für den Einsatz im Kindergarten oder in der Grundschule eignet. Als abwechslungsreiches Familienspiel konnte es uns jedoch nur bedingt überzeugen, da sich das Spielprinzip auf Dauer etwas wiederholt.
Rezensionen von Petra Gruber:
Querfeldein von Alex Capus
Arnold und sein Gasthof zur Moskau
Ich habe jetzt länger nichts von Alex Capus gelesen, aber alles, was ich bisher gelesen habe, mochte ich sehr. Königskinder, Léon und Louis, das sind Titel, die hängen geblieben sind.
So ist es wenig überraschend, dass ich auch Querfeldein sehr gerne gelesen habe. Ich mag die Sprache des Autors sehr.
Da stimmt jedes Wort, sie ist schön zu lesen und drängt sich nicht vor. Im Mittelpunkt stehen die Geschichten, die erzählt werden bzw. noch mehr die Charaktere, die immer eingebettet sind in ihre Zeit und ihre Gesellschaft, aber dennoch anders sind und besonders.
Arnold hat einen Traum, den Traum vom eigenen Wirtshaus. Mit dem Gasthof zur Moskau (das eigentlich „Zur Eintracht“ heißen sollte, aber das liest man am besten gleich selber zum Einstieg in den Roman) verwirklicht er sich diesen Traum. Und als die mutige, starke, ebenfalls freiheitsliebende Betty auf ihrem Pferd vorbei kommt, verwirklicht sich auch sein Traum von der großen Familie.
Im Grenzbereich zwischen Deutschland und der Schweiz ist immer etwas los und als das Jahr 1933 aufzieht, geraten auch Arnold und seine Familie in das Rad der Geschichte.
Ein wunderschöner, ruhig erzählter Roman. Sehr empfehlenswert!











