Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Odina:
Tödliches Verderben von Karin Slaughter
Dunkle Wahrheit
„Tödliches Verderben“ von Karin Slaughter ist der zweite Band der North Falls-Reihe und handelt von der Kleinstadt Verona, deren Frieden zerbricht, als eine Polizistin brutal angegriffen wird. Sheriff Emmy Clifton stößt bei ihren Ermittlungen auf eine alte Verschwörung, in die mächtige Bürger verwickelt sind.
Gemeinsam mit ihrer Schwester Jude gerät sie in ein gefährliches Netz aus Lügen, Mord und Verrat. Da es sich um eine Fortsetzung handelt, sollte man den ersten Band gelesen haben um Zusammenhänge und Hintergründe besser zu verstehen. Der Schreibstil ist flüssig, anschaulich und detailreich. Die Atmosphäre wirkt lebendig und düster zugleich. Durch zahlreiche unerwartete Wendungen bleibt die Spannung durchgehend hoch, während nach und nach dunkle Geheimnisse ans Licht kommen. Emmy Clifton ist eine starke, aber auch verletzliche Figur. Ihre Familiengeschichte und persönlichen Schwächen machen sie glaubwürdig und verleihen der Handlung zusätzliche Tiefe. Insgesamt ist das Buch eine gelungene Fortsetzung mit komplexer Handlung, empfehlenswert für alle Slaughter-Fans.
Rezensionen von Thorsten:
Das Krähenzimmer von Carolin Frey
Spannend von der ersten bis zur letzten Seite
Auf "Das Krähenzimmer" von Carolin Frey bin ich durch das markante Cover und den Spannung erregenden Klappentext aufmerksam geworden. Der Thriller beginnt schon mit einem mitreißenden Prolog und geht spannend weiter. Die Protagonistin Lotta ist eine auffällige Frau mit einigen Ticks und Macken, die eine Auszeit in einem Haus am in den Dünen verbringt, wo sie als Kind oft mit ihrer Familie war.
Lotta fühlt sich dort aber nicht mehr wohl. Ständig hat sie das Gefühl beobachtet zu werden und das sich jemand in dem Haus befindet. Auch die Leute in dem kleinen Dorf verhalten sich reserviert und benehmen sich anders. Als Lotta das Tagebuch einer jungen Frau entdeckt, die vor ihr in diesem Haus gelebt hat, lüften sich nach und nach die Geheimnisse.Carolin Frey hat einen beklemmenden und packenden Thriller mit vielen Geheimnissen vor einem interessanten Hintergrund geschrieben. Der Thriller hat vielschichtige Figuren und die Handlung hallt noch lange nach.
Rezensionen von Seitenquests:
Wenn die Bienen schweigen von Caryl Lewis
Es sind die kleinen Dinge
"Ich hab sie geküsst", sagt sie noch einmal, als staunte sie selbst darüber. "Es hat nach Apfel geschmeckt"
Was für eine bedeutungsträchtige Dystopie!
Man taucht direkt in die Handlung ein und erfährt einiges über die Welt, Leben ist eigentlich nur unter den schlimmsten Bedingungen möglich, wenn man es leben nennen kann.
Frauen werden nicht mehr als echte Menschen angesehen, es gibt Regeln, wo wir heutzutage nur den Kopf schütteln würden. Doch wieso eigentlich? Wir steuern genau auf solch eine Zukunft zu, also finde ich, dass das Buch absolut gut die Realität trifft, die sein kann und einem ein wirklich beklemmendes Gefühl dadurch gibt. ABER das Buch schafft es auch, dass man Hoffnung spürt, sich an den kleinen Dingen erfreut und innerlich zu einer Rebellin wird.
Aber wie sieht es mit dem Schreibstil aus? Ganz schön gut würde ich sagen! Der einfacher Stil ermöglicht einen durchgehenden Lesefluss, zieht durch Wortwahl den Leser absolut tief in seinen Bann und lässt diesen auch nicht mehr los. Es ist alles schön beschrieben, so dass man sich alles gut vorstellen kann, seien es Umgebungen, Personen oder gar Emotionen.
Die Charaktere sind alle durch und durch klasse geschrieben. Die Gegenspieler kann man aus gutem Grunde nicht leiden, genauso wie man die Protagonistin und ihre Freundinnen absolut nur mögen kann, jede Einzelne Figur hat ihre Eigenheiten, Schwächen und Stärken, aber - ganz wichtig, auch ihre absolut starke Entwicklungen, die nachvollziehbar sind!
Jess ist absolut ein Mensch die ich bewundere und unterstützen möchte. Ich könnte zu noch einer Figur etwas schreiben, aber das ist leider ohne Spoiler nicht möglich.
Das Cover ist absolut passend gewählt, immerhin sind Bienen der Auslöser für alles aber durch das Verwaschene wirkt es, als sei es eher düster, was wiederum auch passend ist.
Mein Fazit? Absolute Leseempfehlung für jeden, da dieses Thema einfach so unglaublich wichtig ist, ja es ist ein Jugendbuch, aber gerade dort finde ich dieses Thema so wichtig es anzusprechen! Ich habe viel nachdenken müssen nach dem Lesen, ABER das Ende hat mich aufgeregt, da das Buch ein Einzelband ist und die Geschichte so offen endet, als wäre es Tag der offenen Tür und das mag ich absolut nicht leider.
Rezensionen von Odina:
Septembermord von Chris Chibnall
Spannender Dorfkrimi
In „Septembermord“ von Chris Chabnell wird das Dorf Fleetcombe durch den grausamen Mord am Wirt des „White Hart“ aus seiner gewohnten Ruhe gerissen. Detective Nicola Bridge übernimmt gemeinsam mit DC Harry Ward die Ermittlungen und stößt dabei nach und nach auf ein dichtes Netz aus Lügen, Schweigen und dunklen Geheimnissen, das tief in die Dorfgemeinschaft hineinreicht.
Der Schreibstil ist flüssig, bildhaft und angenehm leicht, sodass man schnell in die Geschichte eintaucht und sich gut in Fleetcombe zurechtfindet. Die eher kurzen Kapitel sorgen für ein angenehmes Lesetempo. Die Spannung wird überzeugend aufgebaut und durch unerwartete Wendungen immer wieder neu angefacht, sodass man bis zum Schluss miträtselt. Besonders gelungen sind die authentischen Figuren. Nicola Bridge und Harry Ward ergänzen sich als Ermittlerteam sehr gut und bringen eine schöne Dynamik in die Handlung. Auch die Atmosphäre im Dorf sowie die Eigenheiten der Bewohnerinnen und Bewohner sind stimmig dargestellt. Insgesamt ist das Buch ein gelungener Krimi für alle, die spannende Lesestunden und geheimnisvolle Dorfatmosphäre mögen.
Rezensionen von peedee:
Himmel, Mord und Wolkenbruch - Die Toten vom Titisee von Martin Heimberger
Amüsante Geschichte für zwischendurch
Himmel, Mord und Wolkenbruch, Band 1: Im Schwarzwald laufen die Uhren anders. Es wimmelt nur so von Kuckucksuhren, Zäpflingen (nicht Wichtel!) und unheimlichen Sagen. Und es findet sich auch ein toter Taucher auf einem Baum. Wie bitte? Die frischgebackene Polizei-Tatortfotografin Sara Gauch und der forensische Meteorologe Teo Eichhorn treffen zufällig aufeinander.
Teo wird von Saras Art überrumpelt und ermittelt wider Willen mit ihr. Denn dass der angeberische Kommissar Hinterwälder mit seinen Ansichten des Vorfalls falsch liegt, müssen sie unbedingt beweisen…
Erster Eindruck: Ein zum Schwarzwald-Krimi gut passendes Cover, auch wenn man sieht, dass einzelne Elemente wie bei einer Collage einfach so darübergelegt wurden (z.B. Wetterhäuschen).
Dies ist Band 1 einer Reihe. Es ist für mich überraschend, dass der Reihentitel grösser aufgeführt ist als der Buchtitel (ich finde es begrüssenswert, wenn der Reihentitel aufgeführt ist, aber so gross müsste er nicht sein).
Sara und Teo – beide ohne „h“ im Namen, so viel Zeit muss sein – waren interessante Charaktere: Sie sprudelt über vor unkonventionellen Ideen; schert sich nicht darum, ob ihr Vorgehen legal ist; handelt, bevor sie zu Ende gedacht hat. Teo stelle ich mir ein bisschen als Nerd vor: ein Meteorologie-Nerd, der stundenlang über Wetterphänomene dozieren könnte. Ich wusste nicht, dass es forensische Meteorologen gibt, die herausfinden müssen, wie das Wetter zu einem ganz bestimmten Zeitpunkt an einem Ort war, um z.B. Versicherungsfragen klären zu können. Kommissar Florian Hinterwälder (nicht Hinterwäldler!) ist, wie sage ich es bloss diplomatisch, kein Sympathieträger. Ach, lassen wir das mit der Diplomatie: Er ist ein unerträglicher Typ! Aber er ist nun mal Saras Chef, da muss sie durch. Denn er entscheidet darüber, ob sie die Probezeit übersteht. Der Tote im Baum gibt allen Rätsel auf…
Ich kenne noch kein Buch des Autors, insofern habe ich keine Vergleichsmöglichkeiten. Der Krimi war schnell ausgelesen. Das Wetter war – selbstverständlich – ein grosses Thema und ich fand einerseits diese Faszination für die Meteorologie sehr interessant, aber andererseits hatten diese ganzen Fachbegriffe für mich auch etwas Ermüdendes. Ich habe keine speziellen Interessen an meteorologischen Vorgängen – für mich ist das Wetter einfach, wie es ist. Tja, völlig simpel meinerseits, ich weiss. Eine amüsante Geschichte für zwischendurch; 3 Sterne.
Rezensionen von Kwinsu:
Ein Königreich für eine Schnecke von Maria Reva
Ein schräges, intelligentes und außergewöhnliches Lesehighlight
Jewa ist mit Herzblut Schneckenforscherin und will mit aller Macht versuchen, einige kurz vor dem Aussterben befindlichen Arten in ihrem mobilen Campinglabor zu retten. Um diese Arbeit zu finanzieren, ist sie Teil der ukrainischen Heiratsindustrie und gaukelt den heiratswilligen Ausländern vor, sich für sie zu interessieren.
In diesem Brotjob lernt sie auch die beiden Schwestern Nastia und Sol kennen, die von ihrer Femen-aktivistischen Mutter verlassen wurden. Um deren Aufmerksamkeit zu bekommen, entschließen sich die Schwestern kurzerhand einige der ausländischen Männer zu entführen. Just da startet Russland seinen Angriffskrieg...
Welch intelligenter, kreativer, tiefgründiger und spiegelvorhaltender Roman ist Maria Reva hier gelungen! Wähnt man sich anfänglich in einem Wissenschaftsroman, in dem es hauptsächlich um den leidenschaftlichen Kampf Rewas für vor dem Aussterben bedrohte Schnecken geht, entwickelt sich die Geschichte schnell zu einem Spiegelbild der ukrainischen Gesellschaft - bis dann eben der Krieg anfängt und eine unwiederbringliche und drastische Zäsur einsetzt. Die Autorin schrieb schon mehrere Jahre an dem Buch und musste nach Kriegsbeginn ihre Story komplett überdenken. So webt sie geschickt das Kriegsgeschehen ein, gibt glaubhaft wieder, wie unvorstellbar diese neue Tatsache den Einwohner*innen - und noch mehr den Heiratswilligen aus Übersee - war und doch bald mit der harten Realität leben müssen. Und: sie beginnt sich selbst in das Buch zu reklamieren, reflektiert autobiographisch die Schreiberei und die Geschichte, ohne dass es den Lesenden erst so bewusst ist.
Der Roman ist deshalb - abgesehen von der irrwitzigen Geschichte - alles, nur nicht linear. Reva setzt unterschiedliche Textsorten ein, von der klassischen Erzählung, über Textnachrichten und Drama bis hin zu Interviews und Protokollen. Einige der Texte lösen Rätselraten aus, andere verwirren, ist man aber am Schluss angekommen, kann man nur staunen über so viel gekonnte Genialität, denn auch wenn man nicht alles verstanden haben mag, ergibt alles schlussendlich doch so viel Sinn.
Wir begleiten unterschiedliche Protagonist*innen, die charakterlich authentisch, tiefgehend und doch ein wenig schrullig gezeichnet sind. Im Laufe des Buches entwickeln sie sich, werden nachvollziehbarer, wachsen einen ans Herz. Träume platzen, Ziele verändern sich und trotzdem bleiben allesamt beharrlich, nicht nur um ihrer selbst Willen, sondern auch zum Wohl der Gruppe, die sich zwangsläufig entwickelt und zusammenwächst. Bei all dem Drama, das sich abspielt, bleiben sich die Figuren treu und verlieren ihr Ziel nicht aus den Augen. Beispielsweise sticht Jewa mit ihrer Leidenschaft für Schnecken hervor, sie tut trotz kriegerischem Mord und Totschlag alles, um für Lefty - einer äußerst seltenen Schnecke mit linksdrehendem Gehäuse - einen Partner zu finden, um ihren Fortbestand zu sichern.
Ein weiterer Faktor, der dieses Buch zu einem Genuss macht, ist der schwarze Humor, ohne dem wohl die Tragik der Ereignisse nicht auszuhalten wäre. Diesen gekonnt an den richtigen Stellen einzusetzen, ohne Geschehen und Figuren lächerlich zu machen, ist eine Kunst, die Maria Reva vorzüglich beherrscht. Ebenso die Breite der Gesellschaftsanalyse- und Kritik und Fragen nach dem Sinn des Lebens und der eigenen Identität.
Es gibt für mich keinen Grund, warum man dieses Buch nicht lesen sollte - für mich ist es jetzt schon ein Klassiker der 2020er Jahre, der mit scharfer Beobachtungsgabe anhand eine großartigen Story unserer westlichen Welt einen Spiegel vorhält. Lang lebe das Königreich der Schnecke!
Rezensionen von Neobook:
Lori von Anousch Mueller
Bewegende Familiengeschichte
Der Roman Lori von Anousch Mueller ist eine bewegende und interessante Familiengeschichte, die in der ehemaligen DDR beginnt.
Als überwiegende Krimi- und Thriller-Leserin wäre ich auf dieses Buch gar nicht aufmerksam geworden, aber es wurde mir von einer Freundin empfohlen. Und ich fand den Schreibstil bei dieser Geschichte über Leni und ihre Familie mit allen Geheimnissen sehr einnehmend.
Nach und nach enthüllen sich die Ereignisse um die Eltern in der DDR und die geheimgehaltene Tochter und Schwester Lori. Und diese leise Spannung mit der interessanten Familiengeschichte hat einen irgendwie in den Bann gezogen. Es wird in verschiedenen Zeitsprüngen gezeigt, wie drastisch sich das Schweigen der Eltern auf alle Kinder, im besonderen Leni, ausgewirkt hat. Oft nur zwischen den Zeilen zu lesen, aber doch eindringlich.
Im Mittelteil kommen dann öfter ein paar Passagen über die Politik der DDR, Sozialismus, Honecker usw. Da hab ich etwas schneller drüber gelesen. Aber wer diese Zeit erlebt hat, wird das bestimmt interessanter finden. Es ergeben sich aber trotzdem keine Längen, da das Buch auch nur 205 Seiten hat.
Mir hat es insgesamt sehr gut gefallen und ich vergebe 4,5 Sterne.
Rezensionen von Marion :
Blätter, Blätter, Blätter von Lisa Gastager
Wunderschönes Kinderbuch
Im dritten Buch der Reihe dreht sich alles um den Bären Bo und seine Freunde. Wie auch schon bei dem vorherigen Büchern ist alles total liebevoll gereimt. Auch sehr schöne Illustrationen. Große Empfehlung!
im Shop ansehen weitere Rezensionen von MarionRezensionen von ekiam:
Lovestruck Cottage von Lea Melcher
Zauberhaftes Cottage mit ganz viel Charme
Lovestruck Cottage ist eine sommerliche RomCom mit einer ordentlichen Portion Magie und einem Setting, das mich sofort verzaubert hat. Für mich war das eigentliche Highlight allerdings nicht die Liebesgeschichte, sondern das Cottage selbst. Es wirkt fast wie ein eigener Charakter und verleiht der Geschichte einen ganz besonderen Charme.
Die magischen Elemente ziehen sich durch den gesamten Roman und schaffen eine wunderbar märchenhafte Atmosphäre. Unterstützt wird das Ganze von den beiden Hörbuchsprechern, die die Geschichte mit viel Gefühl zum Leben erwecken und dafür sorgen, dass das Zuhören durchgehend Spaß macht.
Poppy war mir als Protagonistin von Anfang an sympathisch. Obwohl sie die Geschichten über das Lovestruck Cottage aus den Erzählungen ihrer Mutter kennt, begegnet sie dessen Magie zunächst mit großer Skepsis und versucht, für alles eine rationale Erklärung zu finden. Diese Haltung hält sie lange aufrecht, wodurch ihre Entwicklung umso nachvollziehbarer wirkt, als sie sich mit der Zeit nicht nur auf das Cottage, sondern auch auf ihre Gefühle für Gus einlässt.
Mit Gus hatte ich dagegen etwas mehr Schwierigkeiten. Grundsätzlich mochte ich ihn und seine ruhige Art sehr. Seine Überzeugung, dass seine Gefühle für Poppy ausschließlich durch den Einfluss des Cottages entstanden sein könnten, zog sich für meinen Geschmack jedoch etwas zu lange durch die Geschichte. Das hat mich stellenweise ein wenig frustriert.
Vielleicht hat mich deshalb auch die Liebesgeschichte selbst nicht ganz so sehr erreicht, wie ich es mir erhofft hatte. Sie ist schön erzählt und passt wunderbar zur märchenhaften Atmosphäre des Buches, emotional fehlte mir aber manchmal das letzte bisschen.
Dafür haben die tierischen Nebenfiguren mein Herz im Sturm erobert. Das kleine Lamm Babygirl und die Ente Elmo verleihen der Geschichte noch einmal eine Extraportion Charme und sorgen immer wieder für ein Lächeln.
Insgesamt ist Lovestruck Cottage ein zauberhaftes Hörbuch mit einem außergewöhnlichen Setting, sympathischen Figuren und einer Prise Magie. Auch wenn mich die Liebesgeschichte nicht vollständig überzeugen konnte, hatte ich eine richtig schöne Hörzeit.
Rezensionen von Sassy:
Rios magische Reisen - Unsichtbar am Kilimandscharo von Christoph Karrasch
Ein magisches Hotel
Bereits das Cover macht richtig Lust auf das Abenteuer.
Die Illustrationen sind einfach weltklasse. Manche erstrecken sich über eine komplette Doppelseite.
Der Schreibstil ist durchweg kindgerecht und lustig. Mein Achtjähriger konnte den Text auch mühelos selbst lesen und verstehen. Nebenbei wird ganz viel Wissen z.
B. über Kenia und verschiedene Tiere vermittelt. Es wird über die Wichtigkeit von Tierschutz und Artenvielfalt berichtet. Ganz ohne erhobenen Zeigefinger. Auch schwierige Themen wie Wilderei werden angesprochen ohne die Kinder zu überfordern.
Zu Beginn werden die vier Protagonist*innen vorgestellt. Das finde ich immer sehr hilfreich, um gut in eine Geschichte zu starten. Die Kinder sind sehr sympathisch. Sie werden aber nicht als perfekt dargestellt, sondern sind z.B. auch mal ängstlich oder eifersüchtig. Dadurch fiel es meinem Achtjährigen leicht, sich mit ihnen zu identifizieren.
Das Hotel, in dem Rio mit seinem Eltern wohnt, wird so toll beschrieben, dass man glaubt, selbst dort zu sein.
Die Spannung baut sich langsam auf und bleibt dann bis zur letzten Seite bestehen. Immer wieder gibt es unvorhersehbare Wendungen, die die Geschichte so lebendig machen.
Die Kinder müssen ein spannendes Rätsel um den mysteriösen Phil A. Delphia lösen und treffen dabei in Kenia auf die selbstbewusste und schlaue Nala. Dort warten noch weitere Abenteuer auf die vier. Die Geschichte lädt zum miträtseln ein. Immer wieder haben wir uns neue Fragen gestellt und neue Vermutungen aufgestellt.
Die Beschreibung der einzelnen Szenen im Zusammenhang mit den wunderschönen Illustrationen laden richtig zum Träumen ein und erwecken in uns sofort Fernweh.
Ein wirklich ganz besonderes Buch.
Wir wollen jetzt auf jeden Fall noch die anderen Bände lesen und zusammen mit Rio, Ben, Nala und Anna nach New York und Italien reisen.
Das Buch wurde von "boys&books" als Buchtipp zur Leseförderung von Jungen ausgewählt. Ich kann das für meinen Sohn durchaus bestätigen. Die Geschichte ist aber natürlich genauso für Mädchen geeignet.
Eine absolute Leseempfehlung für alle, die Abenteuergeschichten mit Humor und Magie mögen.











