Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Lerchie:
Der Mitternachtsbuchladen von Amanda James
Wendung zum Besseren
Wären sie nicht einer Einladung in die Mitternachtsbuchhandlung gefolgt, wären sie, Jo, Adalaide und Kye sieh auch nie begegnet. Jo ist 21 und muss gegen den Widerstand der Eltern ihren eigenen Weg finden, Adelaide ein Ehefrau, die den falschen geheiratet hat und der 18jährige Kye muss sich um seine kranke Mutter kümmern und hat für sich selbst keine Zeit.
Sie bilden gemeinsam den Mitternachtsbuchclub wo Worte und Magie neues Leben schenken.
Meine Meinung
Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen, keine Unklarheiten im Text störten den Lesefluss. In der Geschichte war ich bald drinnen und konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. Am Anfang erklärt Fay Revil Die den Buchladen führt und sich selbst als den diesen bezeichnet, das Wesen und die Aufgabe des besonderen Buchladens. Denn er ist magisch und wie Jo feststellen musste, nicht einfach zu finden. Sie treffen sich durch einen Zufall (oder Schicksal) und suchen den Buchladen um Mitternacht. Fay erklärt ihnen, dass das Buch den Leser, die Person, den Menschen sucht und nicht umgekehrt, der Mensch das Buch. Jeder wird von einem Buch ausgesucht und die Lektüre verändert ihr Leben zum Besseren. Wie das geschieht muss der geneigte Leserselbst lesen. Das macht das Buch spannend. Es hat mir gut gefallen, mich gefesselt und auch gut unterhalten. Von mir daher eine Weiterempfehlung sowie fünf Sterne.
Rezensionen von kuhasi:
Jede Seite an dir von Jana Crämer
Schöner Roman mit ernstem Hintergrund
Vorab gleich eine Triggerwarnung:
Wer sich mit dem Thema Mobbing schwer tut, für den ist das vielleicht nicht die richtige Lektüre.
Romy ist eigen und hat gelernt sich öffentlich zurückzuhalten, zu Schlimmes hat sie in ihrer Schulzeit erlebt. Die junge Frau arbeitet im Buchladen ihres Opas, dessen Existenz bedroht ist, weil die Umsätze ausbleiben.
Da kommt der Influencer Max in in das Geschäft, um ein Video für seine Socialmedia Kanäle zu drehen. und Romy flippt vor seinem laufendem Livestream aus und attackiert ihn verbal. Das Ganze kursiert im Internet und Max kommt tatsächlich am nächsten Tag um sich zu entschuldigen noch einmal zurück an den Ort des Geschehens.
Die beiden sprechen sich aus und Max möchte Romy und Opa helfen, die Umsatzzahlen wieder in die Höhe zu pushen. Doch ihre Mobbing Vergangenheit holt Romy ein und sie tut sich schwer, sich zu überwinden auch vor der Kamera zu stehen.
Aber auch Max hat "Geheimnisse" und so helfen die Beiden sich irgendwie gegenseitig. Die Verkaufszahlen im Laden werden besser, aber die Likes bei Max gehen runter. Als sich die Zwei dann noch ineinander verlieben, wird es ziemlich chaotisch. und es geht auch etwas heiß her im Buch.
Mir hat der Roman sehr gefallen und allein schon die Aufmachung ist wunderschön, dazu noch die positive Botschaft die vermittelt wird, alles in allem ein tolles Buch.
Rezensionen von Lilli33:
Die Schlucht von Linus Geschke
Packendes Finale
Packendes Finale
„Die Schlucht“ ist der dritte und abschließende Band dieser Reihe von Linus Geschke aus dem Piper Verlag, in dem der belgische Campingplatz Donkerbloem eine tragende Rolle spielt - ebenso wie die Protagonist:innen Wout, Kathinka und Frieda. Die Verbindungen zwischen ihnen werden in den Vorgängerbänden aufgebaut und erklärt.
Daher empfiehlt es sich, alle drei Bände in der richtigen Reihenfolge zu lesen, obwohl man sie notfalls auch getrennt lesen kann.
Vor vielen Jahren wurde Kathinkas Schwester Julia ermordet, der Mörder aber nie gefasst. Immer noch sinnt Kathinka auf Rache und endlich scheint es so, als hätte sie die Täter identifiziert. Zusammen mit ihrem Vermieter und Freund Wout, einem Kriminellen, will sie Julias Mörder einer gerechten Strafe zuführen. Dabei geraten die beiden aber selbst in höchste Lebensgefahr.
Wie schon die ersten beiden Bände ist auch der dritte spannend und lesenswert. Erzählt wird aus verschiedenen Perspektiven an verschiedenen Orten. Aber die Zusammenhänge sind schnell sichtbar und so ergibt sich eine runde Geschichte. Obwohl Linus Geschke sehr spannend erzählt, konnte mich dieser Band nicht restlos begeistern. Es gibt für mich einfach zu viele Wiederholungen. Immer wieder wird zum Beispiel betont, wie sehr jemand trauert und jemanden vermisst. Das hatte ich spätestens bei der zweiten Erwähnung kapiert, musste es aber noch etliche weitere Male lesen, was ich als unnötiges Aufblähen der Story empfand.
Trotzdem habe ich das Buch gerne gelesen und bin auch mit dem Ende sehr einverstanden. Daher gibt es von mir eine Leseempfehlung.
Die Donkerbloem-Trilogie:
1. Der Trailer
2. Das Camp
3. Die Schlucht
Rezensionen von Astrid:
Mit dir bin ich mutig von Frances Stickley
Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern ...
'Mit dir bin ich mutig' ist ein wunderbar farbenfrohes Kinderbuch, dessen gezeichnete Detailverliebtheit beim gemeinsamen Lesen auch dem Vorlesenden Freude macht. Die Geschichte handelt von einem großen, überaus ängstlichen Bären und seinem kleinen, einfallsreichen und willensstarken Freund, dem Häschen.
Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern trotz der Angst für das einzustehen, was einem wichtig ist. Oft braucht es nur einen kleinen Schritt, um jemandem zu helfen, der Unterstützung braucht. Wenn wir füreinander da sind und gemeinsam für das Richtige eintreten, können wir mehr bewirken, als wir es allein je könnten.
Einander helfen, kann man im Herbst beim Äpfel klauben, beim Geburtstagskuchenschmausen oder aber, indem man einem Freund hilft, der sich der Angst verschrieben hat und seinen Mut mithilfe seines ideenreichen Freundes erst entdecken muss.
Rezensionen von peppi:
Die Regenschwimmerin von Romy Fölck
Drei Frauen
Romy Fölck erzählt in ihrem Roman "Die Regenschwimmerin" die Geschichte von drei Frauen, die an einem Wendepunkt in ihrem Leben stehen. Es sind nicht die großen Dramen oder völlig überraschende Wendungen, die sie beschreibt. Es geht in diesem Buch um Freundschaft, Verlust, Neuanfänge und die Frage , ob es jemals zu spät ist die eigenen Träume zu verfolgen.
Besonders gut gefallen hat mir die Atmospähre des schwedischen Inselsettings. Die Landschaft mit Regen, Wasser und stillen Küstenorten spiegelt die Stimmung der handelnden Personen wieder und verleiht dem Roman eine ruhige, oft nachdenkliche Grundstimmung.
Judiths Rückkehr an den Ort der unbeschwerten Kindheit konfrontiert sie mit Erinnerungen und alten Verletzungen. Das Wiedersehen mit der früherin Freundin Evi bringt verdrängte Konflikte an die Oberfläche.
Eine besondere Rolle spielt Marga, die trotz schlimmer Erfahrungen nach vorn blickt.
Leseempfehlung!
Rezensionen von Shilo:
Der Buchclub der eigensinnigen Frauen von Marie Bostwick
Mehr als nur ein Buchclub
Margaret Ryan lebt 1963 mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in einer amerikanischen Vorstadt. Von außen sieht bei ihr alles nach dem perfekten Familienleben aus. Doch Margaret merkt immer mehr, dass ihr etwas fehlt. Mit der neuen Nachbarin Charlotte kommt schließlich auch die Idee für einen Buchclub.
Was zunächst nach gemeinsamen Abenden mit Büchern und Cocktails klingt, wird für die Frauen schnell wichtiger.
Ich mochte es, die Frauen bei ihren Treffen zu begleiten und nach und nach mehr über sie zu erfahren. Jede bringt ihre eigenen Sorgen und Wünsche mit. Hinter den schönen Häusern und dem ordentlichen Familienleben sieht es bei keiner ganz so perfekt aus, wie es zunächst wirkt. Gerade das fand ich interessant.
Auch Margaret konnte ich beim Lesen gut verstehen. Sie fängt an, sich selbst zu fragen, ob das Leben, das sie führt, wirklich ihren eigenen Vorstellungen entspricht. Dabei geht es gar nicht um einen großen Ausbruch. Vielmehr sind es die kleinen Zweifel und Gedanken, die sich bei ihr mit der Zeit verändern. Das wirkte auf mich glaubwürdig.
Die anderen Frauen sind ebenfalls sehr unterschiedlich. Durch die Gespräche im Buchclub erfährt man einiges über ihre Ehen, ihre Familien und das, was sie sich vom Leben eigentlich wünschen. Dadurch sind mir einige von ihnen im Laufe des Buches näher gekommen. Gleichzeitig gab es aber auch Stellen, an denen ich etwas weniger aufmerksam gelesen habe, weil sich die Handlung für mich ein wenig gezogen hat.
Die 1960er Jahre spielen dabei eine wichtige Rolle. Die Erwartungen an Frauen waren damals noch sehr festgelegt. Vieles von dem, was heute selbstverständlich erscheint, war für die Frauen in dieser Zeit keineswegs selbstverständlich. Das wurde gut vermittelt, ohne dass die Zeit nur als Hintergrund diente.
Insgesamt habe ich die Frauen und ihre Treffen gern begleitet. Der Buchclub wird zu einem Ort, an dem sie über Dinge sprechen können, die sonst kaum ausgesprochen werden. Für mich war es eine Geschichte über Freundschaft und darüber, irgendwann zu merken, dass man auch eigene Wünsche haben darf. Nicht jede Passage konnte mich gleichermaßen mitnehmen, trotzdem habe ich das Buch gern gelesen und die Entwicklung der Frauen interessiert verfolgt. 4 Sterne.
Rezensionen von Eternal-Hope:
Das Wasser im August von Ingo Schulze
Im Wasser sieht man nicht alles sofort
Wenn man auf ein Naturgewässer schaut, sieht man selbst bei einigermaßen klarem Wasser nicht immer gleich alles, was sich darin befindet. Man muss sich auf das Unbekannte, Unsichtbare und oft nie ganz Erfassbare einlassen. So ähnlich ging es mir auch mit diesem Buch.
Ich bin Österreicherin und habe zwar ein bisschen etwas über die ehemalige DDR gehört und gelesen, aber wirklich viel weiß ich bis heute nicht darüber.
So begann ich also mit der Lektüre eines Buches, das im heutigen Deutschland spielt, aber zu einem großen Teil vom Erleben eines jugendlichen Burschen im Sommer zu DDR-Zeiten, etwa ein Jahrzehnt vor der Wende, getragen ist.
Denn wir begleiten den gealterten Ich-Erzähler und Autor auf seiner Reise nach Mecklenburg, wo ihn die Frau eines alten Schulkameraden zu einer Lesung eingeladen hat. Gewünscht ist das Vorlesen eines der Öffentlichkeit noch unbekannten Textes und so wählt der Ich-Erzähler eine Novelle, in der es eben um einen jungen Mann, wohl ihn selbst, im Sommer 1979 geht.
Die Kapitel dieser Novelle nehmen einen großen Teil des Buches ein. Dabei bekommen wir als Leserinnen und Leser auch Teile zu lesen, die der Ich-Erzähler angeblich bei der Lesung auslässt, wobei leider nicht erklärt wird, warum diese für uns wiederum relevant sein sollen.
So nimmt die Gegenwart einen relativ geringen Teil des Buches, hauptsächlich am Anfang und am Ende, ein. Auch manche Passagen der Lesung werden kurz aus der Gegenwartsperspektive kommentiert und es zeigt sich später, in welcher Weise Vergangenheit und Gegenwart miteinander verflochten sind.
Die Kapitel der Novelle im Buch waren für mich eher mühsam zu lesen, auf mich wirkte der Schreibstil der Gegenwartshandlung deutlich flüssiger. Das ist wahrscheinlich bewusst so konstruiert, weil es in der Novelle auch darum geht, zu zeigen, wie ein Jugendlicher die ersten Schritte in Richtung Kunst und Schriftstellerei wagt, dabei beobachtet, experimentiert und überlegt, was überhaupt beobachtenswert und erzählenswert ist. Das sind wiederum interessante Überlegungen, die mir durchaus gefallen haben beim Lesen.
Insgesamt war für mich aber die Handlung in diesem Sommer in der DDR und die darin vorkommenden Begegnungen mit Menschen immer wieder wie trübes, ein bisschen undurchschaubares Wasser. Mir war nicht immer ganz klar, worum es wirklich ging, ich habe mich streckenweise gelangweilt und wahrscheinlich viele subtile Hinweise auf das Leben in der damaligen Zeit in dieser Gegend für mich nicht passend wahrnehmen und einordnen können, weil ich mit meinem österreichischen Bezugsrahmen zu wenig darüber weiß. Da hat mir persönlich das Buch zu wenig eine Brücke gebaut, wollte es vielleicht auch gar nicht, das hat allerdings mein Leseerlebnis etwas gemildert.
Ich glaube, dass sich dieses Buch mit eigener DDR-Erfahrung oder zumindest mehr Wissen über die Lebenswelt dort noch einmal deutlich anders lesen könnte, als es für mich war, weil sich dann einiges von dem, was für mich rätselhafte Andeutungen waren, aufklären würde. Vielleicht würden sich dann auch noch einmal andere Zusammenhänge zur Gegenwartshandlung ergeben.
So habe ich also abschließend die Vermutung, dass in diesem Buch mehr Tiefgründigkeit und damit vielleicht auch mehr Interessantes liegt, als ich aus meiner individuellen Leseperspektive mir erschließen konnte. Damit kann ich aber auch keine allgemeine Leseempfehlung für ein breites Publikum aussprechen, da ich davon ausgehe, dass es je nach persönlichem Vorwissen ganz anders wirken kann.
Für mich war es ein streckenweise eher mühsam zu lesendes Buch, das mich an manchen Stellen gelangweilt hat und ein eher zähes Leseerlebnis war, auch wenn ich schon auch einige interessante Gedanken und Leseeindrücke, insbesondere zum Coming-of-Age und zur Entwicklung im künstlerischen und schriftstellerischen Bereich für mich mitnehmen konnte.
Rezensionen von Karina :
Wenn die Bienen schweigen von Caryl Lewis
Wenn Bienen sterben
Das war eine Dystopie ganz nach meinem Geschmack.
Was mir besonders gefallen hat: Der Roman 'Wenn die Bienen schweigen' von Caryl Lewis fühlt sich erschreckend realistisch an. Denn so dystopisch die Handlung zunächst klingt, ist vieles davon gar nicht so weit von unserer Realität entfernt. Das Bienensterben ist längst ein Gegenwartsproblem und in manchen Regionen werden Pflanzen bereits von Hand bestäubt.
Im Roman wird daraus ein grausames System: Mädchen ab elf Jahren werden in Lager gebracht und müssen jeden Tag mit Pinseln Apfel- und Birnbäume bestäuben. Sie leben unter strengster Bewachung, ohne Privatsphäre. Mit ihrer ersten Periode endet diese Arbeit - und sie werden zwangsverheiratet, um Kinder zu bekommen.
Jess, unsere Hauptfigur, kennt die Welt vor diesem System nur aus Büchern und den Erzählungen ihrer Mutter und der Nachbarin. Sie liebt das Malen. Als sie im Lager unverhofft an Farben kommt und ein Bild malt, beginnt sich etwas zu verändern. Die Mädchen beginnen, Fragen zu stellen - und der Widerstand wächst.
Ich mochte besonders, dass der Roman nicht einfach nur eine düstere Zukunft entwirft, sondern einen dazu bringt, über unsere Gegenwart nachzudenken. Vieles erscheint erschreckend möglich. Und genau das macht die Geschichte so beklemmend.
Jess war mir persönlich manchmal etwas zu abgeklärt und erwachsen dargestellt, aber das hat meinen Gesamteindruck kaum getrübt.
Ein wirklich lesenswerter Roman, der aufrüttelt, nachdenklich macht und mir noch eine Weile im Kopf bleiben wird. ????????
Rezensionen von CanYouSeeMe:
Die Ausweichschule von Kaleb Erdmann
Man muss sich drauf einlassen
Als ich Die Ausweichschule von Kaleb Erdmann vor einigen Monaten zum ersten Mal lesen wollte, fand ich keinen richtigen Zugang zu dem Buch. Die Sprache erschien mir sperrig, der Protagonist zu verkopft, seine Haltung zu distanziert. Nach einigen Seiten legte ich das Buch deshalb erst einmal zur Seite.
Als ich es nun erneut zur Hand nahm, war der Zugang plötzlich da. Und einmal gefunden, habe ich den verbleibenden Teil des Romans in kürzester Zeit gelesen. Vielleicht ist das bezeichnend für ein Buch, das sich nicht ohne Weiteres nebenher lesen lässt: Die Ausweichschule verlangt Aufmerksamkeit und die Bereitschaft, sich auf seine besondere Erzählweise und auf seinen Protagonisten einzulassen.
Spannend ist vor allem die Konstruktion des Romans. Jedes Kapitel bewegt sich auf zwei zeitlichen Ebenen, die jeweils für sich fortlaufend erzählt werden. Die eine spielt vor dem Besuch eines Theaterstücks, die andere danach. Beide Ebenen laufen parallel nebeneinander her und treten dadurch zunehmend in Beziehung zueinander. Gerade diese zeitliche Verschiebung macht die Zerrissenheit des Protagonisten sichtbar. Was zunächst vielleicht sprunghaft oder sperrig wirkt, bekommt nach und nach eine eigene Logik.
Überhaupt ist es vor allem die Haltung des Protagonisten, die das Buch vorantreibt. Seine Gedanken, seine Beobachtungen und seine Art, die Welt zu betrachten, bestimmen den Rhythmus der Erzählung. Dabei ist er nicht unbedingt eine Figur, der man sofort nahekommt. Vielmehr muss man sich auf seine Perspektive einlassen. Genau das ist für mich der entscheidende Punkt dieses Romans.
Die Ausweichschule ist für mich deshalb kein Buch, das man mal eben nebenbei liest. Es braucht Zeit, Aufmerksamkeit und vielleicht auch den richtigen Moment. Mein erster Leseversuch ist daran gescheitert. Beim zweiten Mal konnte ich mich auf die Sprache und die eigentümliche Erzählweise einlassen – und dann hat mich das Buch zunehmend gepackt.
Rezensionen von Claudia H.:
The Bodyguard von Katherine Center
Wunderbare liebevolle RomCom mit viel Humor
Worum es geht:
Hannah Brooks ist nicht gerade groß und wirkt eher unscheinbar. Aber genau hierin liegt eine ihrer Stärken. Sie ist Personenschützerin und je unauffälliger sie arbeitet, desto besser für ihre Klienten. Eigentlich arbeitet sie hauptsächlich für irgendwelche Multimillionäre, CEOs pp.
und nicht für irgendwelche Berühmtheiten. Doch dann kommt den Superstar Jack Stapleton in die Stadt und Hannah's Firma erhält den Auftrag, den Schauspieler vor einer Stalkerin zu beschützen. Da Jacks Familie auf keinen Fall wissen soll, dass er einen Bodyguard benötigt, wird Hannah kurzerhand zu seiner Fake-Freundin erklärt.
Mein Fazit:
Die Story ist echt witzig und gleichzeitig geht sie einen ans Herz. Hannah ist mir direkt ans Herz gewachsen. Ich habe so schön mit ihr gelitten. Dabei habe ich auch einige Male herzhaft gelacht und ganz viel geschmunzelt. Die Story hat wirklich alles, was eine gute RomCom so braucht, dazu gibt es noch eine gute Portion Spannung. Außerdem liebe ich den Schreibstil von Katherine Center. Deshalb konnte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Hannah ist eine tolle und starke kleine Persönlichkeit, die ich echt gefeiert habe.
Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung und die vollen 5 Sterne.











