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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Claudia R.:

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Phönixfeuer von Pia L. Sorrel

wundervoller Fantasy Auftakt

Klappentext / Inhalt:

›Ich hatte gelernt, wie man sich bewegte, ohne eine Spur zu hinterlassen. Wie man atmete, ohne gehört zu werden. Wie man existierte, ohne je wirklich da zu sein.‹

Seit Jahrhunderten verbirgt Elyria ihre wahre Natur als letzte eines vergessenen Volkes. Niemand darf erfahren, welche Macht in ihrem Inneren schlummert.

Um den Hexen und Vampiren zu entkommen, die ihre Familie ausgelöscht haben, führt sie ein Leben im Verborgenen.

Doch das Schicksal zieht sie aus den Schatten – direkt in die Arme des geheimnisvollen Vaelion, dem faszinierenden und zugleich gefährlichen König der Dunkel-Fae, der in ihr Dinge sieht, die sie selbst längst verloren glaubte.

Zwischen Verrat und Krieg, alten Feinden und neuen Begierden wächst eine zerstörerische Verbindung aus Feuer und Dunkelheit – unausweichlich und leidenschaftlich.

Während die Welt um sie herum in Flammen aufgeht, muss Elyria sich entscheiden: Wird sie weiterhin fliehen oder für die Liebe und die Wahrheit kämpfen?

Cover:

Das Cover finde ich sehr schön und passend umgesetzt. Es zeigt einen Phönix und auch die weiteren Verzierungen sind sehr schön gewählt. Das Ganze ist in rot und gold Tönen gehalten und setzt es sehr gut in Szene. Optisch und farblich finde ich das Cover sehr gut gelungen.

Meinung:

Eine spannende, emotionale und mitreißende Fantasygeschichte. Besonders klasse fand ich die Entwicklung von Elyria und auch die ganzen Geschehnisse und Wendungen konnten mich mitnehmen und begeistern.

Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht zu viel verraten und halte mich mit inhaltlich Details und Informationen dazu zurück.

Ich war gleich mitten im Geschehen und fand den Einstieg sehr packend und gut gelungen. Man wird schnell von Geschehnissen und Charakteren gefesselt. Die Geschichte um Elyrias Mutter ist sehr bewegend und berührend und auch die Emotionen sind hier sehr nah spürbar.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und lässt sich gut und flüssig lesen. Die wechselnden Perspektiven und die Ich-Sichten fand ich sehr gut und passend. Es kommt schnell Spannung und Tempo hinein. Die Kapitelanfänge sind sehr gut ersichtlich und auch die kleine Symbolik am Beginn ist sehr schön gewählt. Gliederung und Gestaltung haben mir sehr gut gefallen. Toll fand ich auch den wunderschönen Farbschnitt. Die bunte Karte am Beginn rundet das Ganze sehr schön ab und auch die Playlist am Anfang ist eine tolle Idee.

Die recht kurzen Kapitel bringen Spannung hinein und ermöglichen einen guten Lesefluss. Auch die wechselnden Perspektiven sind gut gewählt und erhöhen den Spannungsbogen. Man ist hier stets an Geschichte und Geschehnisse regelrecht gefesselt.

Die Charaktere sind facettenreich angelegt und die Entwicklungen sind sehr toll und gut umgesetzt. Die Geschichte selbst steckt voller Wendungen und Ereignisse und schreitet unentwegt und kurzweilig voran. Emotionen und Gedanken sind nah spürbar und sehr gut nachvollziehbar umgesetzt.

Die Geschichte war bis zum Ende spannend und fesselnd und hat mir sehr gut gefallen. Eine gelungene Geschichte und ein passendes Ende, welches neugierig auf mehr macht.

Fazit:

Eine spannende, emotionale und mitreißende Fantasygeschichte.

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Phönixfeuer

Rezensionen von Lesehamster12:

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Home Before Dark von Eva Björg Ægisdóttir

Traum oder Wirklichkeit

Der Psychothriller "HOME BEFORE DARK - Wenn die Lüge erwacht, wird dein Albtraum Wirklichkeit" von der Spiegel Bestseller-Autorin Eva Björg Ægisdóttir ist einfach klasse geschrieben.

Das Cover hat mich direkt abgeholt und absolut neugierig gemacht rein zu lesen.
Interessant finde ich die Idee, die Geschichte komplett im letzten Jahrhundert stattfinden zu lassen.

Der Schreibstil ist flüssig und man bekommt ausreichend Informationen über die beteiligten Personen, ohne zu früh den Ausgang des Thrillers erkennen zu können.

Marsibil, ursprünglich aus dem ländlichen Island, hat auf tragische Weise vor zehn Jahren ihre Schwester verloren. Sie war eine Teenagerin als ihre Schwester Kristin (Stina) damals spurlos verschwand.

Marsi ging nach Reykjavik, in die isländische Hauptstadt.
Doch die Entfernung konnte die Sehnsucht, den Schmerz und die Ungewissheit nicht beseitigen.

Zum 10. Todestag fuhr Marsi zu ihren Eltern nach Hause und nahm sich vor, herauszufinden, was damals passiert ist...

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Home Before Dark

Rezensionen von Eternal-Hope:

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Fliegt, Wilde Schwäne von Jung Chang

Nur für wirkliche Autobiografie-Fans

Die 1952 in China geborene und seit 1978 in London lebende Schriftstellerin Jung Chang hat in der Vergangenheit den autobiografischen Bestseller "Wilde Schwäne" sowie weitere Bücher herausgebracht, die alle in China verboten sind. Das vorliegende Werk "Fliegt, wilde Schwäne" wird nun als Fortsetzung des erwähnten Bestsellers vermarktet.

Für mich ist es mein erstes Buch dieser Autorin, ich habe also keinen Vergleich.

Chinas Geschichte interessiert mich sehr und ich habe schon einige spannende Bücher zu diesem Thema gelesen, auch solche mit autobiografischen Anteilen. Umso neugieriger war ich auf dieses Buch.

Leider muss ich aber sagen, dass mich die Schreibweise überhaupt nicht überzeugen kann. Auf der Sachebene kann man so einiges über Chinas neuere Geschichte und über die diversen Repressionen des Regimes erfahren, was insbesondere für Leserinnen und Leser, die über diese Thematik noch wenig gelesen haben, interessant sein könnte.

Dramaturgisch und literarisch hat das Buch mich aber nicht begeistert: die Figuren sind überwiegend sehr simpel gezeichnet, ohne tiefergehende Charakteristik, man erfährt wenig über ihre genauen Hintergrundmotivationen. Gewalt des Regimes wird detailliert, wiederholt und blutig geschildert, aber dennoch ist es schwierig, sich abgesehen davon, dass das abstoßend und grausam ist, näher mit irgendwelchen der vorkommenden Figuren emotional verbinden zu können, weil die Schreibweise an sich so unemotional und sachlich ist.

Insgesamt werden diverse biografische Begebenheiten aus dem Leben der Autorin und ihrer Familie geschildert, aber eher in aufzählender Form, ohne wirklichen dramaturgischen Spannungsbogen, außer immer wieder Repressionen des Regimes. So interessant die tatsächlichen geschichtlichen Hintergründe und ihre vielfältigen tragischen Auswirkungen auf diese Familie sind, hat doch die Erzählweise dazu geführt, dass mich das Buch emotional nicht wirklich erreichen konnte. Hängen geblieben sind mir vor allem die vielfältigen Gräueltaten des chinesischen Regimes, ich habe aber nicht das Gefühl, dessen tiefergehende Hintergründe oder die chinesische Mentalität durch das Buch näher zu verstehen. Schade darum.

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Fliegt, Wilde Schwäne

Rezensionen von nessabo:

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Das schönste aller Leben von Betty Boras

Ein bereicherndes und schmerzhaft ehrliches Debüt

Betty Boras ist wohl vielen in der Bookstagram-Bubble ein Begriff und umso höher waren auch meine Erwartungen an das Debüt der Autorin. Glücklicherweise konnten die in voller Höhe erfüllt werden.

Zuerst einmal bin ich begeistert davon, wie Boras mit ihrer Sprache umzugehen weiß. Ihre Worte sind bewusst gewählt und treffen präzise ins emotionale Zentrum ihrer Leser*innenschaft.

Dabei wandert die Autorin sprachlich genau an der Grenze von feiner Poesie und direktem Ausdruck, was ich sehr genossen habe. Sie schweift nicht zu malerisch ab, hat mich aber dennoch zum aufmerksamen Lesen angehalten, woran sich ein anspruchsvolles Werk in meinen Augen erkennen lässt.

Spätestens in der Danksagung wird klar, dass Boras sich hier sehr nah an ihrer eigenen Biografie bewegt und das spiegelte sich deutlich in der Authentizität der Erzählung wider. Auf zugängliche und interessante Weise habe ich so etwas gelernt über die Geschichte des Banat und damit auch des späteren Rumäniens. Nach der Lektüre hatte ich dann direkt Lust, noch mehr dazu zu recherchieren und genau dafür liebe ich Bücher.

Die feministische Komponente der Geschichte ist fein herausgearbeitet. Besonderes lobenswert finde ich jedoch, wie sich durchaus gängige Reflexionen zum gesellschaftlichen Schönheitsideal fließend verbinden mit Migrationsgeschichte, Rassismus und transgenerationaler Weitergabe. Vio ist als zentrale Figur der Gegenwart komplex und war für mich als Leserin enorm gut greifbar. Sie wird auf zwei Zeitebenen erzählt und macht so deutlich, wie ihre Kindheitserfahrungen und damit auch die Handlungen ihrer Eltern sich auf ihre eigene Mutterschaft auswirken, ohne dabei jemals scharf zu werten.

Ergänzt wird der Roman um die Perspektive Theresias, die im 18. Jhd. mit patriarchal-kirchlicher Objektifizierung und Entrechtung zu leben versucht, dabei aber auch weiblichen Zusammenhalt erfahren darf. Für ihre Kapitel habe ich eine Weile gebraucht, weil die Autorin auf jeden Fall mündige Leser*innen anspricht, die sich vom dosierten Einstreuen historischer Begriffe und Sprache nicht überfordern lassen. Dennoch schafft es Boras, stets verständlich zu bleiben und die beiden Frauen am Ende zart miteinander zu verknüpfen.

Meine einzige Kritik zielt darauf ab, dass die Wechsel der Perspektiven teils sehr rasant waren und ich einige Seiten lesen musste, bis ich verstanden habe, dass die Vio- und die Ich-Kapitel die gleiche Person an unterschiedlichen Zeitpunkten ihres Lebens betreffen. Doch insgesamt betrachtet ist das Werk sprachlich, inhaltlich und emotional so gut zusammengestellt, dass ich wirklich bereichert aus der Lektüre gehe und das Buch von Herzen empfehlen möchte.

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Das schönste aller Leben

Rezensionen von ReiShimura:

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Cooking for Family von Julia Lanzke

Einsteigerfreundlich, für Fortgeschrittene zu schlicht

Ich bin immer wieder auf der Suche nach einfachen, gesunden und wohlschmeckenden Rezepten, die der ganzen Family schmecken. Dieses Buch kam daher wie gerufen. Leider ist meine anfängliche Euphorie recht schnell verpufft.
Dies lag aber weniger an der Aufmachung des Buches. Diese finde ich im Großen und Ganzen eigentlich ganz gut.

Das Buch ist recht schmucklos, dafür aber gut organisiert und man findet sich schnell zurecht. Die Rezepte sind übersichtlich gestaltet und die Bilder einfach aber durchaus ansprechend. Sehr schade fand ich aber, dass auf eine Nährwertangabe verzichtet wurde. Dies sollte meiner Meinung nach in modernen Kochbüchern mittlerweile eigentlich Standard sein.

Die Auswahl der Rezepte selbst ist ganz nett, aber leider konnte ich nicht besonders viel Neues entdecken. Hier hätte ich mir deutlich mehr erwartet. Wobei ich dazusagen muss, dass ich bereits umfangreiche Kocherfahrung habe und auch eine große Kochbuch- und Rezeptsammlung mein Eigentum nennen darf. Für Kochneulinge und Personen mit wenigen Kochbüchern könnte dieses Buch deutlich interessanter sein.
Ergänzt werden die Rezepte durch Tipps und Tricks oder wie man Neudeutsch sagt: Lifehacks. Auch diese waren mir in den meisten Fällen bereits bekannt, die Zusammenstellung fand ich aber dennoch interessant und ansprechend.
Besonders gut gefallen haben mir die Ideen für die Zusammenstellung eines Speiseplans. Auch dies ist natürlich keine Neuerfindung der Autorin, aber es hat mir wieder mal einen guten Input geliefert und ich dazu animiert, dass Thema Speiseplan bei uns in der Familie wieder einmal anzugehen.

Meine Erwartungen konnte das Buch leider nicht erfüllen, dennoch war es eine durchaus angenehme Lektüre und das eine oder andere Rezept hat es auch in unser Standardrepertoire geschafft. Ich denke aber, dass ich nicht zur eigentlichen Zielgruppe des Buches gehöre. Dieses Buch ist eher eine Lektüre für unerfahrene Köche und Köchinnen.

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Cooking for Family

Rezensionen von Norman:

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Trugbild der Schatten von Helmut Aigner

Epische High Fantasy, die ohne Klischees überzeugt!

„Trugbild der Schatten“ von Helmut Aigner ist klassische Fantasy im besten Sinne – ganz ohne Kitsch und Spice. Die Story startet direkt packend: Ein dramatischer Prolog, gefolgt von der Söldnerin Etaila, die nach einem Überfall von einem magischen Fluch gezeichnet ist. Zusammen mit dem düsteren, geheimnisvollen Coldwyn und einem spürbaren Antagonisten im Hintergrund entfaltet sich hier ein episches Abenteuer.

Die Reise zur Umkehrung des Fluchs ist voller Wendungen, Gefahren und treuer Gefährten. Stellenweise hätte die Erzählweise für mich zwar einen Tick kompakter sein dürfen, aber das ist Meckern auf hohem Niveau. Ich hatte schon lange nicht mehr so viel Spaß an einem klassischen Fantasy-Schmöker!

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Trugbild der Schatten

Rezensionen von LeserinLu :

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Träume aus Feuer von Florian Illies

Wie immer

„Träume aus Feuer“ ist wieder genau das, was ich an Illies’ Büchern so schätze: eine ungewöhnliche historische Geschichte, erzählt mit großer Leichtigkeit, viel Atmosphäre und dieser ganz eigenen Mischung aus Poesie, kluger Beobachtung auf Basis umfangreicher Recherche und humorvollen Kommentaren.

Dieses Mal geht es um den Glasmacher Johannes Kunckel und seine Pfaueninsel.

Ehrlich gesagt hätte mich das Thema ohne Illies als Autoren kaum angesprochen. Glasmacherei, Alchemie, Feindschaften am brandenburgischen Hof sind eigentlich keine Stoffe, nach denen ich normalerweise greifen würde. Aber ich liebe einfach Illies Sprache, die verspielt und immer wieder herrlich kommentierend ist, ohne belehrend zu wirken. Für mich bestätigt dieses Buch wieder, dass ich vermutlich alles von Florian Illies lesen würde, selbst über Themen, die mich eigentlich überhaupt nicht interessieren. Denn wenn Geschichte so lebendig, poetisch und zugleich augenzwinkernd erzählt wird, macht die Lektüre einfach Spaß. Für Illies-Fans!

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Träume aus Feuer

Rezensionen von Eternal-Hope:

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Männer, Väter, Patriarchen. Eine Geschichte von Liebe und Macht von Augustine Sedgewick

Portraits berühmter Männer

Dieses Buch zu bewerten fällt mir schwer, weil es durchaus interessant zu lesen war, wenn auch etwas ganz anderes, als ich aufgrund des Titels und der Beschreibung erwartet hätte.

Ja, es geht auch um das Thema Vaterschaft, aber in einem sehr weiten Rahmen. Überwiegend sind es einfach aneinander gereihte, sehr ausführliche und durchaus interessante, aber bei weitem nicht nur das Thema Vaterschaft behandelnde, Porträts berühmter Männer: von Platon und Aristoteles über Augustinus, Heinrich VIII, Charles Darwin und Sigmund Freud bis zu Bob Dylan.

Die Biografien, Lebenswelten sowie die darauf basierenden Gedankenkonstrukte dieser Männer werden ausführlich dargestellt und ein Teil davon ist deren Eigenschaft als Sohn oder Vater. Gleichzeitig geht es aber auch um vieles andere, das diese Männer und ihre Zeit geprägt hat.

Wie das eigene Vater-Sein die von diesen Männern verbreiteten Ideen geprägt haben könnte und wie überhaupt Vaterschaft in ihrem Zeitkontext eingeordnet wurde, darüber erfährt man so einiges. Es geht beispielsweise um antike philosophische Ideen darüber, ob Vaterschaft überhaupt eine Bedeutung habe oder ganz verschwiegen werden könne und ob das aufgrund der manchmal sehr starken Ähnlichkeit überhaupt möglich sei. Um das Recht des römischen Vaters, über Leben und Sterben der ganzen Familie zu entscheiden. Um Augustinus, der jung Vater wurde und seinen Sohn verlor, als dieser ein Teenager war, der sehr um diesen trauerte und dann sehr religiös wurde. Um Großgrundbesitzer und Sklavenhalter in den USA, die zuließen, dass auch ihre Kinder, die sie mit versklaven Frauen hatten, wiederum unfrei geboren wurden. Und um so einiges mehr.

Wer also die Zeit und Ruhe hat, sich auf ein ausführliches Buch mit detailliertem historischem Wissen einzulassen, der kann von diesem Buch viel lernen.

Wer sich aber nur für das Thema Vaterschaft interessiert und vielleicht gerne auch modernere oder andere als nur westlich geprägte Perspektiven zu dem Thema erfahren würde und nicht bereit ist, für ein paar interessante Fakten zum Thema ausführliche Lebensgeschichten berühmter historischer Männer zu lesen, ist mit diesem Buch vielleicht nicht so gut beraten.

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Männer, Väter, Patriarchen. Eine Geschichte von Liebe und Macht

Rezensionen von saskia13120:

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Die Känguru-Rebellion (Die Känguru-Werke 5) von Marc-Uwe Kling

Mir persönlich politisch zu überladen

Die Känguru Rebellion von Marc Uwe Kling ist der fünfte Teil der Känguru Reihe und zwar höchst aktuell und mit wichtigen Aussagen gespickt, mir allerdings zu politisch.

Was mir wiedermal sehr gut gefallen hat sind die falsch zugeordneten Zitate. Die sind diesmal wirklich sehr kreativ und extrem gelungen und haben mir mehrfach ein großes Schmunzeln entlockt.

Auch die Kapitelgestaltung gefällt mir immer wieder aufs Neue. Kurz, teilweise zusammenhangslos und eher als Kurzgeschichten anzusehen, aber trotzdem mit einem roten Faden. Hier geht es vor allem um den Rebellionsstammtisch und darum, ob das Känguru oder Marc-Uwe mehr Teilnehmer für ihre Rebellion überzeugen können. Dieses unterfangen wird natürlich streng auf einer Liste Dokumentiert.

Ich war immer ein großer Känguru-Fan, mochte gerade die Satirische Aufarbeitung politisch wichtiger Dinge und den unschlagbaren Humor von Marc-Uwe und seinem Känguru. So habe ich natürlich auch den fünften Teil der Reihe mit Freude erwartet und wurde nach den ersten Kapiteln leider sehr enttäuscht.
Wo in den letzten Teilen die politische und gesellschaftskritische Themen gekonnt in witzigen Situationen untergebracht wurden, wird man hier mit der Moralkeule quasi erschlagen. Eine hochpolitische Disskusion jagt die nächste. Die Lockerheit und Leichtigkeit der ersten Bücher bleiben so leider auf der Strecke.

Es gab zum Beispiel ein ganzes Kapitel (ja, ich weiss, das sind hier maximal fünf Seiten, aber allein die haben sich ewig angefühlt), in dem sich ausschließlich über die Finanztransaktionssteuer ausgelassen wurde. Das ist mir dann doch ein bisschen zu spezifisch und nichts mehr, was ich für eine lockere Unterhaltung lesen kann so wie ich es mit den Vorgängern immer gehalten habe. Und das ist hier ein Beispiel von vielen.

Auch sprachlich konnte Marc-Uwe Kling mich mit diesem Werk leider nicht überzeugen. Es wird mit ewig langen Schachtelsätzen und Fachvokabular um sich geworfen und das Lesen der kurzen Kapitel ist so leider sehr anstrengend geworden.

Ich habe das Buch deshalb leider nach den ersten 100 Seiten abgebrochen. Es war leider von allem einfach zu viel.
Letztendlich soll sich jeder gerne selbst ein Bild von diesem Buch machen, für mich war es leider nichts. Ich werde Marc-Uwe Kling trotzdem weiter auf Social-Media verfolgen und auch einem möglichen Nachfolger oder neuen Werk von ihm als Autor wieder eine Chance geben!

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Die Känguru-Rebellion (Die Känguru-Werke 5)

Rezensionen von Bibibabby:

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Wieso? Weshalb? Warum? Sonderband - Mein ABC der Fahrzeuge von Patricia Mennen

Ein tolles Buch zum Vorlesen oder selbst lesen

Meine Kinder lieben die "Wieso? Weshalb? Warum?"-Reihe und waren ganz begeistert, dieses Buch zu bekommen, zumal, dass das Thema Fahrzeuge von meinen Kindern sehr beliebt ist.
Wie immer haben sie als erstes alle Klappen aufgemacht und dabei auch das große Poster entdeckt.
Die Aufmachung des Buches entspricht der "Wieso? Weshalb? Warum?"-Reihe: Seiten aus dicken Pappe mit vielen detaillierten Illustrationen und vielen Klappen.

Ich war eigentlich positiv überrascht, dass es so viele Klappen und Texte gibt: Irgendwie dachte ich, es würde ein Beispiel pro Buchstabe geben. In der Tat ist das Buch im Grunde ein Sachbuch im WWW-Stil über Fahrzeugen, nur alphabetisch geordnet.
Das Buch enthält wirklich sehr viel Inhalt und Sachwissen. Mit 24 Seiten ist es auch länger als die üblichen Wieso? Weshalb? Warum? Sachbücher. Bei praktisch allen Buchstaben gibt es mehrere Fahrzeuge. Beim "F" gibt es sogar eine Doppelseite mit allem, was mit Flugzeugen und Flughafen zu tun haben. Auch ungewöhnliche "Fahrzeuge" sind vertreten, zum Beispiel: der Marsrover, oder Inlineskates.
Fazit: Ein tolles Buch zum Vorlesen oder selbst lesen.

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Wieso? Weshalb? Warum? Sonderband - Mein ABC der Fahrzeuge