Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Igela:
Mit anderen Augen von Jane Tara
War es das?
Nach der Scheidung ist die 52-jährige Tilda Finch eigentlich glücklich und zufrieden mit ihrem Leben. Sie ist Mutter von erwachsenen Zwillingstöchtern und leitet erfolgreich ein Unternehmen.
Eines Morgens bemerkt sie, dass der kleine Finger ihrer rechten Hand fehlt. Beim Besuch bei ihrer Ärztin erhält sie die Diagnose "Unsichtbarkeit".
Unheilbar und nicht ausgeschlossen, dass noch andere Körperteile verschwinden. Was physisch bei ihr fortschreitet, hat Tilda auch psychisch schon seit einiger Zeit bemerkt.
Nun ist es an der Zeit sich gegen die Unsichtbarkeit zu stemmen.
Morbus invisibilis: ein Phänomen, das vor allem Frauen in der Lebensmitte trifft. Sie werden von ihrer Umgebung übersehen und ignoriert. Diese Besonderheit gibt es auch im realen Leben. Hier in diesem Buch hat die Autorin noch körperliche Unsichtbarkeit dazu gedichtet.
Protagonistin Tilda verschwindet langsam aber sicher. Sie nimmt deshalb auch an einer Selbsthilfegruppe teil, in der einige Mitglieder nicht oder kaum noch sichtbar sind. Damit ist der Plot leicht skurril. Körperteile, die verschwinden, sind völlig aus der Luft gegriffen. Das hat mich seltsamerweise gar nicht gestört.
Hinter dem Ganzen steckt eine Krise, die Frauen in der Lebensmitte häufig trifft. Die Kinder sind aus dem Haus, die Frauen beruflich angekommen und in einem wertvollen Freundeskreis integriert.
War es das?
Eine Frage, die sie sich trotzdem stellen. Auch Tilda gehört dazu und sie stellt einiges an, um sichtbar zu werden. Sie wendet sich an ihre Ärztin und eine Psychoanalytikerin, sucht Rat bei ihren besten Freundinnen Leith und Ali, besucht ein Meditations Retreat und öffnet sich für eine neue Liebe. Per Zufall lernt sich nämlich einen Mann kennen. Patrick ist blind und nimmt die Makel an Tilda dadurch nicht wahr. Romantisch und sehr schön sind diese Passagen und entschädigen für die trockenen und esoterischen Teile der Selbstfindung Tildas, die für mich einen zu grossen Teil einnehmen.
Die Autorin lässt immer wieder einen leichten Humor durchblitzen, vernachlässigt jedoch nicht die tiefgründigen Passagen. Sehr schön die Lebensweisheiten von bekannten Persönlichkeiten, sowie fiktiven Figuren bei Beginn der Kapitel.
"Mit anderen Augen" ist ein Roman mit einem Hauch Romantik, einem Teil guter Freundschaften, Familienbande und ganz viel Selbstfindungsgedanken.
Rezensionen von Julia:
Where Wildflowers Rise von Liv Hover
Diese Geschichte ist … pur, ehrlich, schmerzhaft und echt. Und damit so authentisch und laut wie kaum eine andere.
Sie zeigt, dass das Leben nicht annähernd perfekt ist, dass auch Menschen nicht perfekt sind - aber inmitten von all dem Chaos und der Unvollkommenheit finden wir immer wieder Orte, an denen Wildblumen entstehen ????????
im Shop ansehen weitere Rezensionen von JuliaRezensionen von saskia13120:
Schlafende Vulkane von Michael Hjorth; Bjarni Thorsson
Thrillerhighlight in isländischer Kulisse
Schlafende Vulkane war für mich ein Highlight in diesem Jahr. Lange habe ich kein Buch mehr gelesen, welches von Anfang bis Ende so durchgehend spannend war.
In einem Reitstall auf Island wird eine tote und nackte Frau gefunden. Helga, welche neu in der Abteilung für Gewaltverbrechen bei der isländischen Polizei ist, bekommt die Ermittlungen zugewiesen.
Da der Sohn der verstorbenen mutmaßlich vor dem Täter ins Hochland geflüchtet ist und sich jetzt dort versteckt, wird Bjarki hinzugezogen, der eigentlich bei der Verkehrspolizei ist. Da er sich aber auch im Hochland auskennt wie kein anderer müssen er und Helga sich zusammentun, um den Jungen möglichst schnell zu finden.
Helga und Bjarki sind also das Ermittlerteam in dieser neuen Island-Thriller-Reihe. Ich konnte zu Bjarki bis jetzt irgendwie besser eine Verbindung aufbauen, da ich das Gefühl hatte ihn besser einschätzen zu können. Helga ist mir irgendwie noch etwas fremd geblieben, aber ich hoffe dass die Hintergrundgeschichten der Beiden in den kommenden Bänden noch etwas näher ausgeführt werden.
Mir haben bei diesem Buch die kurzen Kapitel und die vielen verschiedenen Erzählperspektiven aus Sicht der verschiedenen Ermittler sehr gut gefallen. Da auch ein paar Kapitel aus der Sicht des Täters geschrieben sind hat man oft das Gefühl dass die Ermittler dem Täter super dicht auf der Spur sind aber ihm dennoch nicht zu fassen bekommen was den Spannungsbogen nochmal sehr intensiviert.
Am Ende gab es einen gelungenen Showdown der die Spannung bis zur letzte Seite aufrecht erhalten hat und diese eine letzte Szene, die einen, was die persönliche Entwicklung gewisser Charaktere angeht, neugierig zurücklässt.
Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Band def Reihe und kann dieses Buch allen Thrillerfans empfehlen, die gerne hinter menschliche Abgründe blicken und einen hochgehaltenen Spannungsbogen zu schätzen wissen!
Rezensionen von Claudia R.:
In einem Häuschen krumm und klein von Frau Mintipaz
Mitmachbuch
Klappentext / Inhalt:
Auf einer abgeschiedenen Insel steht ein kleines krummes Häuschen. Der Bewohner lebt dort schon lange allein, bis eines Tages eine kleine Maus bei ihm einzieht.
Ein lustiges Mitmachbuch ab 2 Jahren.
Cover:
Das Cover ist bunt und farbenfroh umgesetzt. Das Häuschen auf einer Insel ist sehr besonders und ganz anders als normal.
Es ist kaum und schief und hat viele unterschiedliche bunte, kleine und große Fenster und Türen und sieht sehr besonders und einzigartig aus. Das Cover ist sehr schön um gesetzt und man kann hier bereits viel entdecken.
Meinung:
Ein wundervolles Mitmachbuch für die Kleinsten ab 2 Jahren. Hier gibt es viel zu entdecken und zu erleben. Die kleine Maus zieht in ein krummes Haus, wer da wohl wohnt und was es da zu entdecken gibt, könnt ihr gemeinsam mit der Maus herausfinden.
Auch wenn es hier als Gute-Nacht Geschichte angepriesen wird, so ist diese zu jeder Zeit sehr erheiternd und lässt sich super zwischendurch lesen.
Inhaltlich möchte ich hier gar nicht zu viel verraten und halte mich mit inhaltlichen Aspekten zurück.
Die kurzen Reime sind gut verständlich und neben der kurzen Geschichte gibt es auch immer wieder Aufforderungen zum mitmachen oder nachdenken. So wird hier manchmal etwas gesucht, oder man soll etwas tun, damit es weiter voran geht. Dieser Mitmach-Effekt sorgt für Unterhaltung und Beschäftigung und bringt die Kleinen in die Geschichte hinein.
Das Pappbuch ist von guter Qualität und aus robuster Pappe, welche den kleinen Kinderhänden gut Stand hält. Die einzelnen Seiten sind verstärkt und die Pappseiten lassen sich gut händeln.
Die Geschichte ist liebevoll und liebenswert umgesetzt. Die bunten Illustrationen sind sehr schön gezeichnet und detailreich umgesetzt. Auf jeder Seite gibt es viel zu entdecken. Die Zeichnungen sind sehr schön umgesetzt und die Bilder geben das Gelesene sehr gut wieder.
Die kurzen Reime sind gut verständlich und die Aufforderungen und Mitmachaktionen sind toll gewählt. Das Buch eignet sich gut für Mädchen und Jungen ab 2 Jahren. Diese können hier viel entdecken und erleben.
Fazit:
Ein wundervolles Mitmachbuch für die Kleinsten ab 2 Jahren.
Rezensionen von Lilli33:
Die Queen von Mayfair von Alex Hay
Tolles Gaunerstück
Tolles Gaunerstück
Inhalt:
London, 1898. Quinn ist die amtierende Queen of Fives, die mit ihren Helfern im Château residiert, das seinem Namen leider nicht wirklich Ehre macht. Sie halten sich mit Betrügereien in großem Stil über Wasser. Als neues Opfer wurde der Herzog Lord Kendal auserkoren.
Ziel ist es, in nur fünf Tagen eine Hochzeit zwischen ihm und Quinn zu erreichen. Es sind fünf turbulente Tage, denn natürlich gibt es einerseits viel zu tun, andererseits läuft nicht alles wie geplant. Im Hintergrund spinnt jemand seine eigenen Intrigen …
Meine Meinung:
Eigentlich mag ich historische Romane überhaupt nicht, doch schon Alex Hays Debütroman „Mayfair House“ hat mich gereizt und schließlich auch überzeugt. Auch die Leseprobe von „Die Queen von Mayfair“ hat mir direkt Lust darauf gemacht, das ganze Buch zu lesen. Und wieder wurde ich nicht enttäuscht. Ich wurde super unterhalten und habe den Roman in kürzester Zeit verschlungen.
Auch wenn mir nicht hundertprozentig klar wurde, was genau es mit dem Château und seinen Bewohnern ursprünglich auf sich hat, konnte ich mir dank der detailreichen Beschreibungen alles gut vorstellen. Mein Kopfkino spulte fortwährend den Film ab. Ich sah die eleganten Kleider der Adligen (und Quinn in Verkleidung), die wundgescheuerten Hände der Bediensteten, den Dreck auf den Straßen und die edlen Pferde der Kendals vor meinem inneren Auge. Ich ließ mich vom Autor im Zickzack durch die Handlung schicken. Quinns Betrug verläuft nämlich keineswegs geradlinig. Mal klappt etwas nicht so wie gewünscht, dann bekommt Quinn wieder Zweifel an dem, was sie tut, denn der Herzog ist anscheinend gar kein so schlechter Mensch wie gedacht. Schließlich wird Quinn von ihren eigenen Regeln eingeholt. Jemand spielt danach, doch hierbei ist Quinn das Opfer. Dies sorgt für ein schnelles Tempo und gute Spannung.
Der Schreibstil ist locker und leicht und wirkt trotz einiger altmodischer Begriffe nicht angestaubt, aber trotzdem der Zeit entsprechend. Die Protagonistin Quinn macht einen frischen und frechen Eindruck. Ich mochte sie sehr.
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Rezensionen von JennifersBooks:
24 Sekunden ab jetzt von Jason Reynolds
Coming-of-Age mit Stolpersteinen
Ein Buch über das erste Mal, die erste Beziehung und all die kleinen und großen Schritte ins Erwachsenwerden aus der Sicht eines Jungen – das hat mich bei „24 Sekunden ab jetzt“ sofort neugierig gemacht. Diese Perspektive bekommt man im Jugendbuchbereich noch immer viel zu selten, und genau deshalb fand ich den Ansatz zunächst erfrischend.
Neo erlebt all die typischen „ersten Male“: erste Beziehung, erster Kuss, erstes Rummachen, Schulabschluss, Unsicherheiten, Erwartungen, Überforderung. Vieles davon wirkt authentisch, gerade weil es aus einem männlichen Blickwinkel erzählt wird, der sonst oft nur am Rand vorkommt.
Trotzdem hatte ich Mühe, emotional wirklich anzudocken. Der Schreibstil ist sehr abgehackt, oft bestehen ganze Abschnitte aus einzelnen Wortgruppen, die durch Punkte getrennt sind. Gleich auf der ersten Seite steht: „Heute Abend. Geht es. Um uns. Aria und mich. Mich und Aria. Heute Abend. Geht es. Um die Gewinner des ultimativen Superlativs.“ Vielleicht soll das Nervosität ausdrücken oder die Gefühlswelt eines Jungen spiegeln, der sich zum ersten Mal so richtig verliebt hat. Für mich hat es jedoch eher Distanz geschaffen. Ich musste viele Sätze mehrfach lesen, um überhaupt in die Handlung hineinzufinden, und das hat meinen Lesefluss immer wieder gebremst.
Dabei gibt es durchaus schöne, glaubwürdige Szenen: das Chaos einer Familie in einem Mehrgenerationen-Haushalt, peinliche Aufklärungsgespräche mit den Eltern, die typischen Gruppendynamiken an einer Schule – Nerds, Sportler, Künstler, alles ist da. Aber vieles bleibt an der Oberfläche. Gedanken und Handlungen werden häufig wiederholt, sodass sich die 192 Seiten manchmal länger anfühlen, als sie sind. Mit weniger Wiederholungen oder einem emotional zugänglicheren Stil hätte die Geschichte für mich deutlich stärker gewirkt.
Verwirrend fand ich außerdem die rückwärts erzählte Beziehung: vom Moment vor dem Spiegel zurück bis zum Kennenlernen zwei Jahre zuvor. Grundsätzlich mag ich ungewöhnliche Erzählstrukturen, aber hier hat es für mich nicht richtig funktioniert. Eine chronologische Entwicklung – der Moment vor dem Spiegel, dann ein Sprung zum Kennenlernen bis zurück zu diesem 24‑Sekunden‑Moment – hätte die Handlung runder gemacht und vermutlich auch einige Wiederholungen überflüssig werden lassen.
Fazit: "24 Sekunden ab jetzt" hat ein spannendes, wichtiges Thema und zeigt eine Perspektive, die im Jugendbuchbereich viel öfter vorkommen dürfte. Doch der abgehackte Stil und die fehlende emotionale Tiefe haben mich persönlich nicht so abgeholt, wie ich es mir gewünscht hätte. Eine gute Idee, die erzählerisch für mich nicht ganz ausgeschöpft wurde.
Rezensionen von Claudia R.:
Zelten mit Juli von Petra Eimer
Lehrreich, humorvoll und spannend
Klappentext / Inhalt:
Der 7. Band der Erfolgsreihe um Paul und sein freches Pferd Juli - erzählt mit viel Herz und Humor
Anna, Max und ich (Paul) fahren nach den Sommerferien auf Klassenfahrt - zum Zelten. Eine Woche sind wir in einem Camp, das uns die Liebe zur Natur näherbringen soll. Selbstverständlich also, dass unsere Schultiere Juli, Juno und Watson mit dabei sind! Ein neues Abenteuer für die TIERISCHEN SECHS!
Schade nur, dass die Campleitung mit ihren Regeln jedes Abenteuer im Keim erstickt.
Und als dann auch noch der Badesee mit Plastikmüll verschmutzt wird, müssen wir natürlich erst einmal die Umweltsünder überführen, bevor der Spaß so richtig losgehen kann ...
Coole Gestaltung im Comic-Roman-Stil mit über 300 vierfarbigen Illustrationen der Autorin
Mit Hund und Pferd auf Klassenfahrt - hier ist tierischer Lesespaß garantiert
Der Titel ist bei Antolin gelistet
Cover:
Das Cover ist cool und lustig umgesetzt. Die Freunde mit Pferd Juli sind hier beim Zelten und besonders beim Zeltaufbau erkennbar und die Szene wirkt sehr lustig und es toll umgesetzt. Das Cover ist detailreich gezeichnet und auch der Wiedererkennungseffekt zu den anderen Covern der Reihe ist hier erkennbar.
Meinung:
Es handelt sich hierbei um den siebenten Band der Juli Reihe. Jeder Band birgt eine eigene Geschichte mit einem eigenen Abenteuer in sich, so dass die Bände auch gut unabhängig lesbar sind. Auch die Vorstellung der Charaktere zu Beginn und der Prolog tragen dazu bei, dass man gut in die Geschichte, auch ohne Vorkenntnisse, findet. Mir waren die vorherigen Bände bekannt, weswegen ich mich schon sehr auf ein Wiedertreffen mit Juli und den Freunden gefreut habe und sehr gespannt auf diese Klassenfahrt und das bevorstehende Abenteuer war.
Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.
Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut, locker und flüssig lesen. Auf dem Camp angekommen, erwarten einen die ersten Regeln. Umweltschutz und Mulltrennung wird hier groß geschrieben. Als dann jedoch der Badesee verschmutzt wird, stellt sich die Frage nach den Müllsündern. Spannung wird hier gut aufgebaut und neben bei lernt man einiges über Achtsamkeit, Umweltbewusstsein, Miteinander und Freundschaft.
Die einzelnen Abschnitte haben eine gute und angenehme Länge und ermöglichen so einen guten Lesefluss. Die Textabschnitte werden durch unterschiedlich hervorgehobene Wörter gut aufgelockert. Die verschiedenen Schriftarten und Hervorhebungen macht es beim Lesen interessant. Die Abschnitte sind angenehm. Die Anfänge sind gut herausgearbeitet und die Überschriften sind passend gewählt, ohne zu viel zu verraten.
Die vielen bunten Illustrationen runden das Ganze sehr schön ab. Die Bilder sind sehr detailreich und sehr schön umgesetzt. Diese geben sehr gut das Gelesene und auch die Stimmung und Atmosphäre der Situation sehr gut wieder. Die Illustrationen sind einfach klasse und runden die Geschichte perfekt ab.
Eine wundervolle, spannende, humorvolle und auch lehrreiche Geschichte. Die Mischung aus Unterhaltung, aber einigen nachdenklichen Ansätzen und der Thematik des Umweltschutzes ist hier sehr gut gelungen. Juli bringt wieder jede Menge Humor mit rein, aber auch die Atmosphäre und Stimmung kommt hier sehr gut herüber.
Die Charaktere sind klasse und liebenswert und schnell ist man hier im Geschehen und findet sich auch in die Charaktere hinein. Die Geschichte ist spannend und unterhaltsam umgesetzt und es macht wieder viel Freude dies zu lesen.
Am Ende gibt es noch ein tolles Naturquiz und auch über die echte Juli erfährt man hier wieder ein bisschen anhand von Fotos.
Fazit:
Eine wundervolle, spannende, humorvolle und auch lehrreiche Geschichte. Die Mischung aus Unterhaltung, aber einigen nachdenklichen Ansätzen und der Thematik des Umweltschutzes ist hier sehr gut gelungen.
Rezensionen von beavielleser :
Madame Lazare von Tadhg Mac Dhonnagáin
Ich hatte mir mehr erwartet
Levana wächst bei Ihrer Großmutter auf, die sie sehr liebt. Als diese an Demenz erkrankt und sich immer mehr in der Vergangenheit verliert, merkt Levana, dass ihre Großmutter, nicht die ist, für die sie sie gehalten hat.
Levana fängt an nachzuforschen.
Erzählt wird von einem irischen Mädchen, das sich gezwungen sieht ihre Identität aufzugeben und zu Madame Lazar wird, die ihre wahre Herkunft lebenslang verleugnete.
Ich war mit dem Buch nicht richtig zufrieden. Die Geschichte des jungen Mädchens in Irland ist gut geschrieben. Doch die beiden anderen Erzählstränge sind nicht so gut erzählt, es bleiben Fragen offen und sie sind teilweise langatmig.
Rezensionen von Claudia R.:
Paris Bloodline von Silvia Wolf
mitreißende Geschichte
Klappentext / Inhalt:
Eine junge Magierin, ein geheimnisvoller Vampir und ein Kampf, den sie nur gemeinsam meistern können.
Nur Magier stehen zwischen normalen Menschen und der Herrschaft der Vampire. Zu dumm, dass die meisten Magier das Kämpfen verlernt haben und eine skrupellose Vampirfraktion die Macht an sich reißen will.
Der Vampir Victor braucht die unerfahrene Lebensmagierin Julia, um den aufziehenden Krieg zu verhindern.
Julia wird in eine Welt hineingezogen, die sie kaum versteht. Ihre Gefühle spielen verrückt und jeder scheint es auf sie abgesehen zu haben.
Einige versehentliche Explosionen, ein Todesurteil und eine Reihe verschwundener Magier später muss Julia sich entscheiden, auf welcher Seite sie steht – und ob sie das Zeug hat, in dieser neuen, gefährlichen Welt zu überleben.
Cover:
Das Cover finde ich sehr schön, passend und ansprechend umgesetzt. Man erkennt den Eiffelturm, welcher die Verbindung zu Paris herstellt. Ansonsten ist im Hintergrund zart eine Skyline angedeutet und funkelnde Elemente geben dem Ganzen einen sehr schönen Charme und Atmosphäre. Die dunklen blauen Farbtöne verbreiten eine nächtliche Stimmung und das ganze Cover ist toll in Szene gesetzt.
Meinung:
Julia wird in eine Welt hineingezogen, in der ihre Gefühle verrückt spielen und sie sich entscheiden muss auf welcher Seite sie steht und dies ist nicht wirklich leicht.
Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel verraten und halte mich mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.
Der Schreibstil ist angenehm und gibt sich selbst Zeit und Raum für Entwicklungen und Entstehungen. Es ist eine gelungene Mischung auf düsterer Atmosphäre, Spannung und einer Prise Humor, welcher mit einer leicht sarkastischen Note gewürzt wurde. Die Geschichte nimmt sich Zeit für ihre Entwicklungen und Entstehungen, ohne zu viel Dramatik aufzubauen und wirkt so authentischer. Die Charaktere sind vielschichtig angelegt und man merkt, dass diese sehr gut durchdacht wurden. Auch den Nebencharakteren wirkt genügend Platz eingeräumt. Die Dynamik zwischen den Charakteren entwickelt sich fortlaufend und man kommt in Bindungen und Entwicklungen mehr und mehr hinein.
Die Kapitel haben eine angenehme und gute Länge. Die Anfänge sind gut herausgearbeitet und erkennbar. Die Kapitel sind einfach durchnummeriert. Gliederung und Gestaltung haben mir gut gefallen.
Durch die Ich-Perspektive findet man sich schnell und gut in Julia hinein und kann ihre Emotionen nachvollziehen und ihren Gedanken folgen. Man ist nah im Geschehen und auch die Spannung wird schnell aufgebaut und die düstere Atmosphäre ist gut und nah spürbar. Eine wundervolle und mitreißende Geschichte. Ich wurde hier sehr gut unterhalten und wurde von den Ereignissen mitgenommen. Die Beschreibungen sind bildlich und auch die einzelnen Szenen und Situationen werden gut erklärt, so dass man sich schnell in Welt , Magie, Vampire und die verschiedenen Charaktere hineinfindet. Ich fand es toll umgesetzt und hatte schöne Lesemomente.
Fazit:
Eine wundervolle und mitreißende Geschichte, die einige Wendungen hervorbringt.
Rezensionen von beavielleser :
Die Dinner Party von Viola Van de Sandt
Raffinierter Roman
Franca und Andrew kennen sich seit ca. 4 Jahren. Um einen Geschäftsabschluss zu feiern, lädt Andrew seine Geschäftspartner zu einer Dinnerparty ein. Franca ist darüber nicht begeistert, lässt sich dann aber doch überreden die Party vorzubereiten. Doch dann geht irgendwie alles schief. Inklusive eines Überraschungsgastes.
Franca lebt an der Seite von Andrew ein Leben, das nicht ihres ist. Ihr fehlendes Selbstvertrauen und ihre unterschwellige Unzufriedenheit führen zu einer inneren Anspannung und einem Druck, der immer mehr wächst. Die Dinnerparty wird zum Ventil.
Ein raffinierter, kluger und gut inszenierter Roman, dessen Ende sehr gut gelungen ist.











