Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Tara:
Die unendliche Sehnsucht der Haushaltsgeräte von Glenn Dixon
Zwischen Sicherheit & Freiheit
„Die unendliche Sehnsucht der Haushaltsgeräte“ ist ein außergewöhnlicher Roman des in Calgary lebenden Autors Glenn Dixon.
Handlungsort ist der Haushalt von Harold und Edie. In diesem gibt es eine ganze Menge Haushaltsgeräte. Eines davon ist Scout, ein kleiner Staubsaugerroboter, der genau weiß, was wann im Haus zu tun ist.
Nach Edies Tod macht sie sich - gemeinsam mit einigen anderen Haushaltsgeräten - daran, Harold aus seinem Tief herauszuholen.
Was sich zunächst nach einer putzigen Story anhört, wird zu einer unheimlichen Dystopie, die bei mir für Gänsehaut gesorgt hat. Nicht alle Geräte haben so menschliche Züge wie Scout.
Neben dem Zusammenspiel zwischen Mensch und Maschine geht es auch um Einsamkeit im Alter, Sicherheit versus Entscheidungsfreiheit, Überwachung und viele weitere Themen, die das Leben in unserer technisierten Welt mit sich bringt.
Mich hat das Buch positiv überrascht. Es ist emotional, berührend, aber auch dystopisch und erschreckend. Hier steckt eine Menge zwischen den Zeilen.
Rezensionen von askyfullofpages:
Pfingsten von Miroslav Hlauco
Ein Wunder kommt selten allein
Dieses Buch war für mich eine absolute Überraschung. Ich dachte schon, dass es mir gefallen würde, aber dass es mich so begeistert zurücklässt, hätte ich niemals erwartet!
Der Autor hat eine sensationelle Gabe einen äußerst bildhaften, poetischen, ja wunderschönen Schreibstil mit magischem Denken, viel Magie, Wundern und Fantasie zu verbinden.
Die skurrilen Wendungen, der feine Humor und die wirklich großartige Geschichte, haben mich vollkommen überzeugt.
Zwischen all den Wundern und poetischen Zeilen steckt jedoch auch vieles, das mich noch lange nach dem Lesen beschäftigt hat.
Ich kann dieses Buch allen empfehlen, die besondere, einzigartige Schreibstile und Geschichten voller Wunder lieben.
Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und 5 Sterne!
Rezensionen von askyfullofpages:
Pfingsten von Miroslav Hlauco
Ein Wunder kommt selten allein
Dieses Buch war für mich eine absolute Überraschung. Ich dachte schon, dass es mir gefallen würde, aber dass es mich so begeistert zurücklässt, hätte ich niemals erwartet!
Der Autor hat eine sensationelle Gabe einen äußerst bildhaften, poetischen, ja wunderschönen Schreibstil mit magischem Denken, viel Magie, Wundern und Fantasie zu verbinden.
Die skurrilen Wendungen, der feine Humor und die wirklich großartige Geschichte, haben mich vollkommen überzeugt.
Zwischen all den Wundern und poetischen Zeilen steckt jedoch auch vieles, das mich noch lange nach dem Lesen beschäftigt hat.
Ich kann dieses Buch allen empfehlen, die besondere, einzigartige Schreibstile und Geschichten voller Wunder lieben.
Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und 5 Sterne!
Rezensionen von Kapitel60:
Henne ahoi! Mein Sommer am See von Karen Christine Angermayer
Ein Sommerroman, der guttut!
Worum geht’s?
Lily zieht mit ihrer Familie Hunderte Kilometer weit weg, um auf einem Hausboot zu wohnen. Für sie ist das alles andere als leicht: ein neues Zuhause, eine neue Umgebung, keine Freunde – und als Draufgabe ist ihre Mutter nicht da, um sie aufzufangen.
Cover, Schreibstil, Illustrationen:
Das Cover passt perfekt zur Geschichte und vermittelt Sommer, Sonne und Abenteuer.
Die wenigen schwarz-weißen Illustrationen sind ebenfalls gut gelungen. Das Buch liest sich leicht und angenehm. Bis auf Bruder Leon hat man es hier mit überwiegend herzlichen Charakteren zu tun.
Fazit:
Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Es ist zwar nicht hochspannend, aber trotzdem so warmherzig und unterhaltsam, dass man gerne weiterliest. Die Figuren wachsen einem schnell ans Herz, und das Sommergefühl zieht sich durch die ganze Geschichte. Die Freundschaft mit der Henne Columbus ist das Highlight – ungewöhnlich, aber sehr charmant. Ein Sommerroman, der einfach guttut.
Rezensionen von Lilli33:
39 Grad Mord von Jenny Lund Madsen
Entgegen dem Titel ziemlich unterkühlt
Entgegen dem Titel ziemlich unterkühlt
„39 Grad Mord“ ist der 2. Band der Reihe um die dänische Autorin Hannah Krause-Bendix. Viele persönliche Beziehungen, die in Band 1 geknüpft wurden, werden hier weitergesponnen. Zwar wird dazu das Wichtigste hier noch einmal gesagt, fühlen konnte ich das alles aber nicht - vielleicht weil ich Band 1 nicht gelesen habe.
Der Kriminalfall ist aber in sich abgeschlossen.
Hannah zieht sich nach Sizilien zurück, um in der Abgeschiedenheit ihre Schreibblockade zu überwinden. Statt an ihrem neuen Krimi zu arbeiten, wird sie jedoch in einen Mordfall verwickelt und gerät selbst unter Verdacht. Da die Polizei etwas engstirnig arbeitet, nimmt Hannah die Ermittlungen selbst in die Hand …
Ich ließ mich von dem Temperament versprechenden Cover und der Leseprobe einfangen. Doch leider konnte der Kriminalroman seine Versprechen nicht halten. Nach einigen durchaus fesselnden Seiten, die auf die Handlung vorbereiten, dauert es recht lange, bis diese dann endlich Fahrt aufnimmt. Hannahs Bemühungen, den Täter zu finden, wirken oft naiv und unausgegoren. Trotzdem kommt sie mit vielem ganz einfach durch.
Mein größtes Problem mit diesem Buch war aber die Protagonistin selbst. Hannah war mir zutiefst unsympathisch, eine egozentrische, arrogante Person, die zudem von morgens bis abends und wenn es sein muss, auch in der Nacht ein Glas Wein nach dem anderen kippt. Das war echt des Guten zu viel und absolut unnötig.
Die Reihe:
1. 30 Tage Dunkelheit
2. 39 Grad Mord
Rezensionen von Ameland:
DUMONT Bildatlas Bodensee von Cornelia Tomaschko
Gut zur Einstimmung
Wer bei dem Bildatlas Bodensee von DUMONT einen herkömmlichen Reiseführer erwartet, der wird enttäuscht sein. Denn im Gegensatz dazu erwarten den Leser neben vielen Fotos aus den Regionen rund um den Bodensee auch Geschichten zu Land und Leuten. Ich erfahre z. B. etwas zu der Gartenarbeit auf der Insel Mainau, der Herstellung des Schweizer Käses Appenzeller oder der Berufsfischerei.
Mir gefällt der Einstieg ins Heft mit den TOP 10 des Verlags, aufgeteilt in grandiose Natur, kleiner Genuss, fantastische Orte und große Kunst. Wie bei einem Baukasten kann sich hier jeder ein Programm zusammenstellen oder Highlights rauspicken.
Selbstverständlich sind auch die wichtigen Orte, Sehenswürdigkeiten und alle benötigten Informationen rund um den See in dem Bildatlas enthalten. Zudem gibt es Karten und auf den sogenannten Favoriten-Seiten noch zusätzliche Informationen zu den besten Seefesten, den schönsten Seeblicken und den feinsten Seeweinen.
Der Bildatlas ist eine gute Einstimmung auf die Reise an den Bodensee. Man bekommt genügend Informationen und eine gute Übersicht. Weitergehende Informationen können ggf. vor Ort bei den Tourismusbüros, deren Anschriften im Heft genannt werden, besorgt werden.
Rezensionen von Buchseelensammlerin:
Weavingshaw von Heba Al-Wasity
Abgebrochen
Das Cover von Weavingshaw ist schön gestaltet, wobei mir Personen auf Buchcovern eigentlich nicht so gefallen.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und detailreich. Mich stört allerdings, dass ständig die Welt, die für mich ähnlich wie Europa nur mit anderen Namen dargestellt ist, erklärt wird und zu viele verschiedene Orte erwähnt werden, weshalb man beim lesen schnell den Überblick verliert.
Die Protagonisten Leena und der undurchsichtige Saint waren in der Leseprobe noch sehr interessant, allerdings fand ich im weiteren Verlauf des Buches keinen Zugang mehr zu den beiden. Bei Leena fand ich dann eigentlich nur noch ihre Fähigkeit Geister zu sehen spannend, ansonsten wirkte sie eher blass. Für mich sind die Charakteren leider langweilig und nicht gut ausgearbeitet.
Ich habe das Buch abgebrochen. Für mich war Weavingshaw leider nichts, was natürlich Geschmackssache ist. Mir persönlich fehlten das Worldbuilding und interesannte Protagonisten mit Tiefe.
Rezensionen von Buchseelensammlerin:
West of Wicked. Folge deinem Verlangen von Nikki St. Crowe
Neuinterpretation mit großen Schwächen
West of Wicked ist, soviel ich weiß, der erste Band einer Trilogie.
Das Cover zum Auftakt der Oz-Retelling-Reihe ist Geschmackssache. Mir persönlich gefallen Menschen nicht auf Cover, egal ob gezeichnet oder Fotos. Ansonsten ist das Cover aber recht schön und passend zur Story gestaltet
West of Wicked liest sich zu Anfang leicht und flüssig.
Im weiteren Verlauf ändern sich die Erzählweisen, was das Lesen deutlich erschwert und die Leichtigkeit nimmt. Dazu fand ich die Geschichte jetzt auch nicht so düster wie erhofft.
Dorothy war für mich zudem sehr naiv und ich fand beim lesen leider keinen Zugang zu ihr. Auch die Lovestory war für mich nicht überzeugend, sondern eher nervig. Liegt für mich an den nicht gut ausgearbeiteten Charakteren.
Ich hatte überlegt das Buch abzubrechen, hab mich aber dagegen entschieden und wurde mit dem Plottwist gegen Ende des Buches ein bisschen entschädigt. Band 2 werde ich jedoch nicht lesen.
Rezensionen von Tara:
Sunset Flip von Joey Goebel
Zwischen Show und Leben
Mit seinem Buch „Sunset Flip“ gibt der in Kentucky lebende US-amerikanische Autor und Musiker Joey Goebel einen interessanten Einblick in die Welt des Wrestlings. Es ist aber keineswegs nur etwas für Fans dieses Sports, da es einiges mehr zu bieten hat.
Der Wrestler Auggie Schnuck – genannt „The Aug“ konnte bereits einige sportliche Erfolge feiern.
Sein nächstes Ziel ist eine Rolle beim Film. Karrieretechnisch könnte es kaum besser laufen. Auch privat läuft es für Auggie gut. Er will mit seiner Freundin Nadine zusammenziehen und eine Familie gründen. Dennoch ist er von Selbstzweifeln geplagt.
Der Schreibstil von Joey Goebel ist dicht und intensiv. Die Handlung wird nicht chronologisch erzählt und bewegt sich zwischen August 1977 und Mai 2024. Da die Kapitel mit der Nennung des Ortes und des Datums beginnen, ist die Einordnung jedoch problemlos.
Die Charaktere wirken authentisch und sind vielschichtig angelegt. Auggie und Nadine leben zwischen Show und der Realität.
Dabei war für mich bisher unklar, wie viel Show Wrestling bedeutet. Bisher wusste ich nur wenig über diesen Sport und habe interessante Einblicke erhalten.
Trotz - oder vielleicht sollte ich sagen wegen - seines Erfolges steht Auggie unter enormen Druck. Er ist sehr impulsiv, steht permanent zwischen der Show und dem Leben, womit er auch zwischen der Identität als Sportler und Freund lebt. Sein Konflikt wird spürbar und ist sicherlich einer, der sich ebenso auf andere Sportarten übertragen lässt.
Obwohl Wrestling keine der Sportarten ist, die mich übermäßig interessiert, fand ich das Buch aufgrund der Darstellung der Charaktere interessant. Man muss also kein Fan dieses Sports sein, um Gefallen daran zu finden.
Rezensionen von Julia:
Die weiße Nacht von Anne Stern
Atmosphärischer Auftakt mit viel Potenzial
Die weiße Nacht bietet einen gelungenen Einstieg in eine Reihe, von der ich mir definitiv noch weitere Bände wünsche. Die Geschichte spielt zur Weihnachtszeit im Jahr 1946, als mitten im Schnee eine Leiche entdeckt wird. Lou findet den Toten und macht sofort einige Fotos, da ihr an der Platzierung der Leiche etwas merkwürdig erscheint.
Kurz darauf beginnt Kommissar König mit den Ermittlungen – oder versucht es zumindest.
Tatsächlich rückte die eigentliche Ermittlungsarbeit für meinen Geschmack stellenweise etwas zu sehr in den Hintergrund. Dennoch wurde die Geschichte dadurch keineswegs langweilig oder zäh. Ganz im Gegenteil: Ich wollte das Buch kaum aus der Hand legen, weil es unglaublich spannend war, die verschiedenen Charaktere dabei zu begleiten, wie sie ein Jahr nach dem Krieg noch immer ums Überleben kämpfen und versuchen, mit den Erlebnissen der Vergangenheit zurechtzukommen.
Einige Handlungsstränge haben sich mir erst nach und nach erschlossen, andere wurden in diesem Band vermutlich bewusst noch nicht vollständig aufgelöst. Gerade das macht jedoch neugierig auf mögliche Fortsetzungen.
Besonders gelungen fand ich die Charaktere. Jede Figur trägt ihre ganz eigenen Wunden aus der Kriegszeit mit sich, und obwohl man im Laufe der Geschichte immer wieder kleine Einblicke erhält, hatte ich das Gefühl, dass wir bisher nur an der Oberfläche gekratzt haben. Genau darin steckt großes Potenzial für weitere Bände. Auch die Zusammenhänge rund um die Morde werden nur Stück für Stück enthüllt, sodass sich das Gesamtbild erst langsam zusammensetzt. Gleichzeitig wird deutlich, wie schwierig Ermittlungen unter den Bedingungen der Nachkriegszeit überhaupt sind – ein kaum ausgestattetes Polizeirevier macht die Arbeit schließlich nicht einfacher.
Wer Geschichten rund um die Nachkriegszeit spannend findet und weniger Wert auf klassische, hochkomplexe Ermittlungsarbeit legt, wird an diesem Buch sicherlich Gefallen finden. Der Schreibstil ist angenehm flüssig, und die winterliche Kulisse erzeugt eine kühle, bedrückende Atmosphäre, die perfekt zur Geschichte passt. Insgesamt ein atmosphärischer Reihenauftakt, der neugierig auf mehr macht.










