Icon Kontrast wechseln
Logo Wagnersche Buchhandlung

Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Marw76:

Stern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün voll

Das Echo deines Namens von Diana Ak

Eine sehr berührende Liebesgeschichte!

Ein Neuanfang in New York das ist alles, was Brittany Haris wollte, doch zwischen beruflichem
Erfolg und einer unerwarteten Begegnung mit Alex Sullivan, ihrem charismatischen und
verschlossenen Chef, wird sie in eine Welt aus Gefühlen und Geheimnissen gezogen.

Am Ende schreibt das Leben seine eigenen Regeln.

Ein Moment reicht aus, um alles zu verändern. Ein Tag, der Brittany zwingt sich ihren tiefsten Ängsten und Fragen zu stellen: Was bleibt, wenn alles zerbricht?

Der Schreibstil der Geschichte ist sehr leicht und locker zu lesen, ohne große Schnörkel kommt man beim Lesen gut vorran und ich habe die Geschichte in nur zwei Tagen regelrecht verschlungen.

Die Autorin hat ausserdem ein Händchen dafür die Personen sehr nahbar zu beschreiben und so konnte ich mir die Gedanken und Gefühle der drei Protagonisten sehr gut vorstellen. Sie waren echt und authentisch und vorallem Brittany war mir schnell sympathisch.

Es gab aber auch immer wieder interessante Wendungen in der Geschichte mit denen ich nicht gerechnet habe, dazu gehörte zum Beipiel wie sich Alex und sein Freund Nathan überhaupt kennen gelernt haben und auch wie der schicksalhafte Tag von 9/11 für die drei Personen enden wird.

Eine unglaublich schöne, berührende und besondere Geschichte, die einem das Herz erwärmt. Manchmal humorvoll, manchmal etwas traurig aber vorallem so hoffungsvoll und wunderschön!

Ich empfehle das Buch wirklich allen weiter, die an besonderen und berührenden Liebesgeschichten ihre Freude haben!

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Marw76
Das Echo deines Namens

Rezensionen von Petra:

Stern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün vollStern mit grünen Rahmen

Bis ans Meer von Peggy Patzschke

Drei Generationen, eine Vergangenheit

Von pewie

Warum verhalte ich mich so? Dieser Frage geht eine Frau nach, die immer wieder ihre Beziehungen zerstört obwohl sie sich mit dem Partner wohlfühlt aber immer wenn es um ständige Nähe geht, zieht sie die Reissleine. Sie fragt ihre Mutter die auch Schwierigkeiten hat Nähe zuzulassen. Sie muss es wissen, daher forscht sie in den Briefen und Fotos ihrer Großmutter.

Frieda ist mit der kleinen Erika am Ende des Krieges aus Schlesien geflohen, Mann und Sohn waren an der Front.Das es für Frieda und ihrer Tochter traumatische Erlebnisse waren ist klar, aber wie intensiv das kann man eigentlich im Heute und Jetzt nicht nachvollziehen. Die Autorin hat es anhand ihrer eigenen Familiengeschichte getan und es ist ihr gelungen ihr erlangtes Wissen durch dieses Buch an uns Leser weiter zu geben.
Sie erzählt in verschiedenen Zeitabschnitten aus Sicht von Frieda, Erika und der Enkelin im Heute wie sich ihre Leben angefühlt haben. Frieda erlebt glückliche Zeiten mit ihrem Karl, der Winter ist ihre liebste Jahreszeit. Aber genau bei Schnee, Eis und Kälte ist sie mit einem kleinen Kind auf der Flucht.
Das Schönste und das Schrecklichste liegen dadurch ganz dicht beieinander.
Frieda ist eine starke Persönlichkeit, so stark das zerbricht, Erika zieht sich als Erwachsene zurück, das Glück hat uns vergessen, sie traut sich nicht glücklich zu sein. Die Enkelin lernt es nicht anders. Ihr Vertrauen in schöne Zeiten ist nicht vorhanden im HIntergrund lauert die Frage was wird passieren damit dieses Glück verschwindet.
Intensiv und unter die Haut gehend ist diese Geschichte erzählt, die Bewunderung für Frieda ist groß, ich habe diese Kraft nicht hinterfragt, bis sie auf einmal nicht mehr da war. Dann habe ich verstanden wie diese Traumata auf folgende Generationen übertragen wird.
Es ist ein gutes Buch, auch weil es ein Thema aufgreift was ich bisher nur in Sachbüchern verfolgt habe. Da ist die Erzählerin mit ähnlich, bis auf ihre persönliche Erfahrung und ihre Zweifel bleibt sie die Journalistin und nicht unbedingt die Betroffene.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Petra
Bis ans Meer

Rezensionen von Schlafmurmel:

Stern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün voll

Die Pipeline – Sara Konrad Thriller (Band 7) von Marley Alexis Owen

Eiskalter Thriller mit düsterer Atmosphäre und starken Emotionen

Im 7. Teil von Melanie Amelie Opalkas Thrillerreihe rund um Sara Konrad werden wir in die eisige Weite Kanadas entführt – genauer gesagt in den Yukon, ganz im äußersten Nordwesten Kanadas an der Grenze zu Alaska. Schon allein die Kulisse sorgt für eine düstere und beklemmende Atmosphäre.
Dort soll sich Jay befinden, die spurlos verschwunden ist.

Sara macht sich eigenmächtig auf die Suche nach ihrer Schwester, denn nicht nur Jay ist verschwunden, sondern auch mehrere Frauen der Sisterhood. Besonders brisant: Jay verschwand, nachdem sie Nachforschungen über entführte indigene Mädchen angestellt hatte. Seitdem fehlt jede Spur von ihr und den Mädchen. Für Sara stellt sich deshalb die Frage, ob auch Jay selbst zum Opfer geworden ist.
Also reist Sara in den Yukon, um Jay zu finden. Schnell wird klar, dass die dort ansässige Frackinggesellschaft nicht ganz sauber ist und einiges zu verbergen hat. Zwar findet Sara schließlich Jay, doch gemeinsam geraten sie in einen gefährlichen Strudel aus Gewalt, illegalen Bordellen, Macht, Betrug und viel Geld. Egal wen sie befragen – überall stoßen sie auf eine Mauer des Schweigens.
Dieses Mal sind die Themen besonders hart und bedrückend: Entführungen, Korruption und vor allem der Umgang mit den indigenen Menschen gehen wirklich unter die Haut. Das spannende Ende hat mich überrascht und gleichzeitig traurig zurückgelassen – dennoch konnte ich es nachvollziehen.
Für mich war „Pipeline“ wieder ein absoluter Hochgenuss. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, empfehle es definitiv weiter und warte jetzt schon sehnsüchtig auf Band 8.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Schlafmurmel
Die Pipeline – Sara Konrad Thriller (Band 7)

Rezensionen von Schlafmurmel:

Stern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün voll

Die Pipeline Sara Konrad Thriller von Marley Alexis Owen

Eiskalter Thriller mit düsterer Atmosphäre und starken Emotionen

Im 7. Teil von Melanie Amelie Opalkas Thrillerreihe rund um Sara Konrad werden wir in die eisige Weite Kanadas entführt – genauer gesagt in den Yukon, ganz im äußersten Nordwesten Kanadas an der Grenze zu Alaska. Schon allein die Kulisse sorgt für eine düstere und beklemmende Atmosphäre.
Dort soll sich Jay befinden, die spurlos verschwunden ist.

Sara macht sich eigenmächtig auf die Suche nach ihrer Schwester, denn nicht nur Jay ist verschwunden, sondern auch mehrere Frauen der Sisterhood. Besonders brisant: Jay verschwand, nachdem sie Nachforschungen über entführte indigene Mädchen angestellt hatte. Seitdem fehlt jede Spur von ihr und den Mädchen. Für Sara stellt sich deshalb die Frage, ob auch Jay selbst zum Opfer geworden ist.
Also reist Sara in den Yukon, um Jay zu finden. Schnell wird klar, dass die dort ansässige Frackinggesellschaft nicht ganz sauber ist und einiges zu verbergen hat. Zwar findet Sara schließlich Jay, doch gemeinsam geraten sie in einen gefährlichen Strudel aus Gewalt, illegalen Bordellen, Macht, Betrug und viel Geld. Egal wen sie befragen – überall stoßen sie auf eine Mauer des Schweigens.
Dieses Mal sind die Themen besonders hart und bedrückend: Entführungen, Korruption und vor allem der Umgang mit den indigenen Menschen gehen wirklich unter die Haut. Das spannende Ende hat mich überrascht und gleichzeitig traurig zurückgelassen – dennoch konnte ich es nachvollziehen.
Für mich war „Pipeline“ wieder ein absoluter Hochgenuss. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, empfehle es definitiv weiter und warte jetzt schon sehnsüchtig auf Band 8.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Schlafmurmel
Die Pipeline Sara Konrad Thriller

Rezensionen von Streiflicht:

Stern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün voll

Die Schatten der Schuld von Michael Jensen

Berührend nah und real

Da ich bereits das Buch "Zurück unter Mördern" von Autor Michael Jensen gelesen habe, war ich sehr gespannt auf das neue Werk. Beide Bücher beschäftigen sich mit der NS-Zeit in Hamburg und welche Folgen das für die Menschen zum Teil auch heute noch hat. Mich hat das sehr berührt und beschäftigt, auch weil es so nah an der Realität ist und man nicht einfach das Buch zuklappen kann mit dem Gedanken "ist ja nur eine Geschichte .

.."

Jensen schafft es, die Schicksale so vieler durch die Herausstellung Einzelner berührend und persönlich zu machen. Man ist als Leser so nahe am Geschehen, dass man das Leid förmlich durch die Zeilen ziehen spürt. Ich musste das Buch zwischendrin immer mal wieder aus der Hand legen, weil es so schwer für mich war - aber das spricht ja für das Buch und die Erzählkunst des Autors.

Ja, es ist ein Roman, aber sehr wenig davon ist fiktiv oder in den Tatsachen einfach erfunden und das macht es umso bewegender. Wir erleben mit, wie Vergangenheit auch heute noch Folgen hat und Menschen für immer traumatisiert sind. Dazu passt der Titel perfekt, denn wie Schatten legt sich die Schuld über das Leben. Ein wichtiges Buch, schwer und gut zugleich!

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Streiflicht
Die Schatten der Schuld

Rezensionen von Lili-Marie:

Stern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün voll

Hilfe, zu viele Zaubereulen! von Mars-Leo Frei

Zoa und die magischen Eulen

Zoa´s Oma wandert nach Griechenland aus, sie zieht mit ihren Eltern in eine fremde Stadt und weg von ihren Freunden. Und dann tauchen ganz plötzlich unzählige Eulen auf. Zoa liebt Eulen und irgendwie haben sie was magisches.

Das Kinderbuch ist nicht nur äußerlich farbenfroh und schön gestaltet es ist auch Innen wunderschön illustriert und fängt das Geschehen in der Geschichte sehr gut ein.

Zoa visuell auf ihrem Abenteuer zu begleiten macht großen Spaß. Die Kapitel haben eine super Länge und gerade für Erstleser ist das perfekt. Außerdem ist es eine sehr lustige Geschichte mit witzigen Namen und sorgte für viel Schmunzeln und Lachen beim Lesen. Es fällt einem sehr leicht der Geschichte zu folgen.

Die Message in der Geschichte wird den Kindern auf eine wundervolle Art und Weise vermittelt.

Es gab sogar noch eine Leseprobe für den zweiten Band. Das fand ich toll und hat neugierig gemacht.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Lili-Marie
Hilfe, zu viele Zaubereulen!

Rezensionen von Leser:

Stern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün vollStern mit grünen Rahmen

Doppelspiel von Arne Dahl; Jonas Moström

Auf der Flucht

Der Titel des Buches ist hier definitiv Programm.

Krimiautor Tom Berg hat eine Schreibblockade und steckt in der Zwickmühle.
Die Begegnung mit einer jungen Frau läuft völlig aus dem Ruder und plötzlich fühlt er sich wie eine Figur aus seinem eigenen Roman.

Was mir an dieser Geschichte gefallen hat, war er als Hauptverdächtiger auf der Suche nach Antworten, nach dem wahren Täter und was dahinter steckt.

Die Verfolgungen, die Ermittlungen und das Privatleben von ihm waren spannend und interessant.

Hier verschwimmen Realität und Fiktion und Borg kann sich nie sicher sein, wem er noch trauen kann.

Die verschiedenen Personen, Freund oder Feind, sind sehr durchwachsen und manch einer hat ganz spezielle Eigenschaften.

Kriminalhauptkommissarin Olivia Wolf ist ein zwiegespaltener Charakter, der mich manchmal überrascht, hat, einige Male zum Lachen brachte mit ihren Aktionen und auch mal genervt hat.
Borgs Freund Lennart Stagnelius konnte ich schwer einschätzen. Er war eher eine exzentrische Figur, die mir manchmal Rätsel aufgab.

Alles in allem fand ich es spannend und fesselnd. Nur das Ende, die Auflösung war nicht so nach meinem Geschmack. Das war mir zu konstruiert, etwas an den Haaren herbeigezogen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Leser
Doppelspiel

Rezensionen von Emmmbeee:

Stern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün vollStern mit grünen Rahmen

Das Jahr der Schmetterlinge von Lea Korsgaard

Aufmerksamkeit und Achtsamkeit

Schmetterlinge sind wunderschöne, aber auch sehr zarte Geschöpfe, man sollte ihre Flügel auf keinen Fall berühren. Noli me tangere – rühr mich nicht an! Achtsamkeit und größte Sorgfalt ist geboten.
Die Autorin möchte alle Schmetterlinge Dänemarks kennenlernen, dabei hat sie eine Familie, die ihr einiges abverlangt, ganz normal.

Doch kommt sie auf ihrer Suche mit vielerlei hilfreichen Menschen zusammen. Nicht zuletzt lernst sie dabei auch sich selbst besser kennen.
Allerdings: die vorgeschlagene Liste habe ich nicht angelegt und habe es später bereut, denn bald hatte ich die Übersicht über die verschiedenen Arten verloren. Immerhin schalte ich jetzt einen Gang herunter, nicht nur, wenn ich mich in der Natur aufhalte und spazieren gehe, sondern auch in der Begegnung mit jeglicher Kreatur. Lea Korsgaards Botschaften sind denn auch vielschichtig und vielfältig, und man sollte nicht durch die Seiten rasen, sondern beim Lesen entschleunigen.
Das Buch bekam ich geschenkt und dachte erst, das ist ein trockenes Sachbuch, etwas über Natur und vielleicht Landschaft, aber es ist viel mehr als das. Die Themen, die angeschnitten und behandelt werden, sind vielschichtig, interessant und wichtig. Die Autorin Lea Korsgaard stellt sich diesen Themen, rüttelt ihre Leser ein Stück weit auf. Ich merke, dass ich jetzt aufmerksamer und bedachter selbst dem kleinsten Geschöpf begegne. Zudem ist der Text in einem Stil geschrieben, der nie langweilig oder langatmig wird. Ich habe es gern gelesen und würde es jederzeit weiterempfehlen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Emmmbeee
Das Jahr der Schmetterlinge

Rezensionen von Emmmbeee:

Stern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün vollStern mit grünen Rahmen

Das Jahr der Schmetterlinge von Lea Korsgaard

Achtsamkeit und Aufmerksamkeit

Schmetterlinge sind wunderschöne, aber auch sehr zarte Geschöpfe, man sollte ihre Flügel auf keinen Fall berühren. Noli me tangere – rühr mich nicht an! Achtsamkeit und größte Sorgfalt ist geboten.
Die Autorin möchte alle Schmetterlinge Dänemarks kennenlernen, dabei hat sie eine Familie, die ihr einiges abverlangt, ganz normal.

Doch kommt sie auf ihrer Suche mit vielerlei hilfreichen Menschen zusammen. Nicht zuletzt lernst sie dabei auch sich selbst besser kennen.
Allerdings: die vorgeschlagene Liste habe ich nicht angelegt und habe es später bereut, denn bald hatte ich die Übersicht über die verschiedenen Arten verloren. Immerhin schalte ich jetzt einen Gang herunter, nicht nur, wenn ich mich in der Natur aufhalte und spazieren gehe, sondern auch in der Begegnung mit jeglicher Kreatur. Lea Korsgaards Botschaften sind denn auch vielschichtig und vielfältig, und man sollte nicht durch die Seiten rasen, sondern beim Lesen entschleunigen.
Das Buch bekam ich geschenkt und dachte erst, das ist ein trockenes Sachbuch, etwas über Natur und vielleicht Landschaft, aber es ist viel mehr als das. Die Themen, die angeschnitten und behandelt werden, sind vielschichtig, interessant und wichtig. Die Autorin Lea Korsgaard stellt sich diesen Themen, rüttelt ihre Leser ein Stück weit auf. Ich merke, dass ich jetzt aufmerksamer und bedachter selbst dem kleinsten Geschöpf begegne. Zudem ist der Text in einem Stil geschrieben, der nie langweilig oder langatmig wird. Ich habe es gern gelesen und würde es jederzeit weiterempfehlen.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Emmmbeee
Das Jahr der Schmetterlinge

Rezensionen von robertp:

Stern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün vollStern grün voll

Das Mosaik der Frauen von Rafik Schami

Aber davon später

Said Mardini kommt im Jahr 1971 aus Beirut in Deutschland an. Er flüchtet aus einer Diktatur, die ihm, dem Dichter, die Freude am Leben genommen hatte. Hier wird er studieren, Dolmetscher werden und heiraten. Einer seiner Studienkollegen, Klaus Rosenbaum, wird Arzt und vermittelt ihm Arbeit als Begleiter für reiche arabische Patienten.

Dabei lernt er auch Nadim Suri kennen. Dieser erzählt ihm seine Vergangenheit und von seinen Lieben, die zusammen die Bausteine für das Mosaik seines Lebens und der Seele ergeben. In seinen Geschichten kommt er nicht selten vom hundertsten ins tausendste und muss „davon später“ wieder zum Kern seiner Erzählung zurückkehren.
Nadim kommt in Damaskus zur Welt, damals eine offene Gesellschaft, in der sich die verschiedenen Religionen noch miteinander vertragen. Dies ändert sich rasch und Nadim muss seinen Tod vortäuschen und nach Deutschland flüchten, wo er sich eine Existenz als Dolmetscher aufbaut und wohlhabend wird. Auf seinem Weg trifft er auf Frauen, die ihn nachhaltig prägen und sein Leben beeinflussen. All diese Geschichten erzählt er Said während er im Krankenhaus seinem Tod nahe ist.
Ist das ein biografischer Roman? In seinen Grundzügen schon, sind doch beide Erzähler nach Deutschland geflüchtet und haben hier ihr Lebensglück gefunden. Schami erzählt bestürzend und eindringlich von der Situation in den arabischen Ländern, wie sie ihre Freizügigkeit gegenüber dem Fremden auch den Religionen mit der Zeit immer mehr beschneiden. Sich selbst einengen, sich Tyrannen als Regierende heranzüchten und letztlich daran scheitern diese Konflikte in Kriegen zu lösen.
Die Liebe spielt eine große Rolle im Roman. Zunächst die Mutter, die als Deutsche in Damaskus lebt und ein Beispiel für Integration ist, aber auch an Toleranz gegenüber Kleingeistigkeit und Dummheit. Sie wird ihr neues Heimatland nicht mehr verlassen, regelt aber für den in der Diaspora bleibenden Sohn ihr Vermächtnis. Dieser Tod führt zum Zusammenbruch Nadims und zu schweren Herzrhythmusstörungen, die sein Leben bestimmen werden. In zehn Tagen berichtet er, jeweils einer Frau gewidmet, von den Stationen seines Lebens. Von Glück und Verlust, von Freud und Leid in seinen Beziehungen, von seinen politischen Entscheidungen und dem Glück, das er gehabt hat.
Für alle die über die Situation im Nahen Osten aus der Sicht eines, in den 70igern, Geflüchteten erfahren wollen. Die Geschichten vermitteln Nähe und verstärken den Glauben an ein glückliches Zusammensein, sowohl von Mann und Frau als auch den verschiedenen Völkern im arabischen Raum.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von robertp
Das Mosaik der Frauen