Kunden em pfehlungen
Rezensionen von HEYN Leserunde, Petra Hesse:
Guten Morgen, schönes Wetter heute von Tanja Kokoska
Vom Kirchturm ins Parterre
Hier geschieht etwas Seltenes: Einleitend wird von hoher Warte aus erzählt, im Überblick über die 100 Häuser einer Siedlung und einige ihrer Bewohner und Bewohnerinnen. Aus dieser („auktorialen“) Perspektive zoomt sich das Erzählen an die einzelnen Figuren der Handlungsebene heran, um ihr Erleben der Vorgänge und Ereignisse in der Siedlung in anderer („personaler“) Perspektive zu schildern.
Die zunächst unzusammenhängenden Textabschnitte über einzelne und vereinzelt lebende Personen werden durch die umfassende Eingangsperspektive zusammengehalten; so ergeben sich langsam auch auf der personalen Ebene Kontakte und gemeinsame Handlungsmöglichkeiten, die zu Freund- (und in einem Fall auch Feind-) schaftsbeziehungen führen. Die Handlung vollzieht also quasi den Wechsel der Erzählperspektive vom Kirchturm ins Parterre nach.
Katalysator für diese Entwicklung ist eine Krise, die die Existenz der ganzen Siedlung in Frage stellt: Ein Baggerfahrer hat einen 500kg-Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden, und der muss entschärft oder kontrolliert gesprengt werden. LeserInnen der jüngeren Generationen mögen das und die damit verbundene Evakuierung der Siedlung für eine unwahrscheinliche schriftstellerische Konstruktion halten, aber ich habe als Kleinkind um 1960 das Wort „Blindgänger“ anhand eines ähnlichen Fundes in Hannover gelernt.
Auf der Handlungsebene des Romans steht und fällt alles mit den energisch zupackenden, alleinerziehenden und über einen gesunden Mutterwitz verfügenden Frauen. Ihr Humor und ihre Kreativität in der (Dauer-)Krise schaffen neue Verbindungen zu anderen Menschen und verhindern zugleich, dass die Schilderung dieser Zuwendung in den Kitsch abgleitet. Und so kommt das Erzählen auch sprachlich nüchtern daher, fast wie ein Verlaufsprotokoll: Die meist kurzen Sätze beschränken sich auf das Wesentliche und sind fast durchgehend im Präsenz gehalten – eine Einfachheit, die sachlich wirkt.
Von der letzten Seite rückblickend auf die Lektüre des ganzen Romans: ein Wohlfühlbuch, das seine Wirkung aber nicht durch Gefälligkeit und Platituden, sondern durch erzählerisches Können und überzeugende Empathie erzielt.
Rezensionen von Lydia_Te:
Heimkehr nach Morioka von Yuki Ibuki
Selbstfindung
"Heimkehr nach Morioka" dreht sich um die siebzehnjährige Mio, die in der Schule gehänselt wird und es dermaßen ausartet, dass sie sich bald nicht mehr in die Schule traut. Zu sehr lastet die Angst auf ihr. Als die Situation überhand nimmt, flüchtet sie zu ihren Großvater nach Morioka der eine Wollmanufaktur führt.
Ihre Eltern sind davon nicht begeistert, denn Mio soll die Oberschule beenden doch es wäre möglich, dass sie das Jahr wiederholen muss aufgrund der vielen Fehltage. Mio macht sich darüber natürlich auch viele Gedanken, doch viel zu oft kommen zwischen ihr und ihren Eltern Missverständnisse auf weil Mio schweigt. Sie schweigt deswegen, weil sie nachdenken muss und sich nicht sofort gut artikulieren kann. Ihr Großvater hingegen versteht sie und kann sich besser in sie hineinfühlen (trotz der vielen Jahre ohne Kontakt).
Der Roman beschreibt also Mios Leben und wie sie langsam ihren Weg findet. Sie findet zu Selbstbewusstsein und schafft es letztendlich auch eigene wichtige Entscheidungen zu treffen.
Teilweise konnte ich mich in Mio gut hineinversetzen, da die Möglichkeiten heutzutage einen fast erdrücken können. Und wie soll sie bereits mit 17 Jahren wissen, was sie mit ihrem Leben anstellen soll. Nicht jeder hat das Glück, bereits im Kindergarten davon zu träumen, Tierärztin o.ä. zu werden.
Die Geschichte hat mir gut gefallen, auch wenn sie im zweiten Viertel etwas langatmig war.
Ich konnte mich gut in die einzelnen Charaktere hineinversetzen und die Situationen sind schön beschrieben.
Zudem war ich positiv überrascht, wie emotional und offen die Protagonisten waren. Das habe ich in anderen japanischen Romanen etwas vermisst. Das Schweigen ist in diesem Fall immer leiser geworden.
Rezensionen von Eternal-Hope:
Mit anderen Augen von Jane Tara
Hat mich nicht so richtig erreicht
Dieses Buch klang von der Beschreibung her so spannend: eine Parabel auf das "Unsichtbar-Werden" von Frauen irgendwann in den Wechseljahren, von dem mir schon so oft berichtet worden ist. Wie unangenehm es sei, auf einmal speziell von Männern, aber auch sonst in der Welt, kaum mehr wahrgenommen zu werden, weniger berufliche Chancen zu haben, übergangen zu werden.
Jane Tara treibt diesen Gedanken auf die Spitze: ihre Romanheldin Tilda, Anfang 50, Mutter zweier erwachsen werdender Mädchen, wird tatsächlich unsichtbar: beginnend mit einem Ohr oder einem Finger sind immer mehr Körperteile nicht mehr optisch wahrnehmbar, auch wenn sie sie immer noch spüren und verwenden kann. Sie sucht Rat bei ihrer Gynäkologin, mit der sie gleichzeitig auch eine freundschaftliche Verbindung hat und diese berichtet, dass es tatsächlich schon einige Betroffene gäbe, aber zu dem Thema, wie bei vielen speziell Frauen betreffenden Gesundheitsthemen, wenig geforscht werde, weil wenig Mittel dafür zur Verfügung ständen.
Diese Kurzbeschreibung der ersten Kapitel zeigt schon: hier geht es in vielerlei Hinsicht um starke Gesellschaftskritik und was das angeht, hat mir das Buch auch sehr gut gefallen und vermittelt es wichtig Botschaften und macht diese sichtbar.
Geschrieben ist es auf eine leicht-locker-humorvolle Art, die sich angenehm liest. Dennoch bin ich emotional mit Tilda und auch den anderen Figuren im Roman nicht so richtig warm geworden, sie hatten für mich nicht die charakterliche Tiefe, die ich an Romanfiguren sehr schätze. Auch hat das Buch bei mir keinen Lesesog ausgelöst, sodass ich immer gespannt gewesen wäre, weiterzulesen.
Insgesamt vergebe ich also mittelmäßige drei Sterne für ein Buch mit einer tollen Idee und einer Umsetzung mit Stärken und Schwächen.
Rezensionen von cosmea:
The Artist von Lucy Steeds
Folge dem Licht
In Lucy Steeds Debütroman “The Artist“ bittet der junge Journalist Joseph Adelaide im Jahr 1920 den seit vielen Jahren zurückgezogen in einem alten Haus in der Nähe von Saint-Auguste in der Provence lebenden berühmten Maler Edouard Tartuffe um ein Interview und erhält die Erlaubnis zu einem Besuch.
Vor Ort erlebt er einige Überraschungen. Der Maler, der sich Tata nennen lässt, duldet ihn nur im Haus, wenn er ihm Modell sitzt, beantwortet jedoch keine Fragen. Die zweite Überraschung ist Sylvette genannt Ettie, die junge Nichte des Malers, die alle Pflichten einer Haushälterin erfüllt. Edouard hatte seine von einem verheirateten Mann schwangere Schwester bei sich aufgenommen und die Nichte allein aufgezogen, nachdem seine Schwester ihn wegen eines neuen Partners verlassen hatte. Tatsächlich verhält sich der Onkel jedoch nicht wie ein Ersatzvater, sondern erlaubt Sylvette kein selbstbestimmtes Leben, schon gar nicht, dass sie auch malt und eine künstlerische Karriere anstrebt. Er verhält sich wie ein Tyrann und zerstört gern mal, was Ettie liebt. Im Lauf seines mehr als dreimonatigen Aufenthalts bekommt Joseph Einblick in Edouards künstlerisches Schaffen und schreibt Artikel für seine Zeitung “The Inkling“ auch ohne ein einziges Interview. Außerdem erfährt er Etties Lebensgeschichte und ihr streng vor Tata gehütetes Geheimnis, und die beiden jungen Leute kommen sich näher.
Der Roman führt den Leser sprachgewaltig an die Welt der Malerei heran, lässt die entstehenden Gemälde mit den Mitteln der Sprache lebendig werden. Sehr eindrucksvoll beschreibt er den für Frauen damals generell schwierigen Weg zu einem selbstbestimmten Leben und zur Verwirklichung der eigenen Ambitionen. Ich habe den Roman sehr gern gelesen. Er ist allerdings ziemlich handlungsarm, weil die stimmungsvollen Ausführungen über die Entstehung von Kunstwerken doch einen sehr breiten Raum einnehmen. Ein Spannungsaufbau wird auch dadurch weitgehend verhindert, dass der im Jahr 1957 angesiedelte Prolog das zentrale Geheimnis um Ettie enthüllt. Dennoch ist dieses Buch schon wegen seiner poetischen Sprache und dem Einblick in künstlerisches Schaffen sehr empfehlenswert.
Rezensionen von Ulgu1978:
Meeresdunkel von Till Raether
Blutige Ferien
Zwei Familien treffen wegen einer Doppelbuchung in einem Ferienhaus auf Mallorca aufeinander und beschließen, gemeinsam eine Woche Urlaub dort zu verbringen. Anfangs scheint sich alles zu fügen, obwohl sich das Ferienhaus in einem desolaten Zustand befindet. Aber mit der Zeit wird klar, dass die Partnerschaften langsam bröckeln.
Die Zwillinge Esmé und Finn freunden sich mit Juri und Mathilde an und verbringen die Zeit miteinander.
Teil eins des Buches beschreibt die ersten gemeinsamen Ferientage, in denen schon leichte Spannungen aufkommen, die von Henrikes Bruder Freddy gekonnt überspielt werden. Als ein Mord passiert, kommen Dinge aus der Vergangenheit zutage, die einige von ihnen gerne in der Versenkung gelassen hätten.
Auch wenn das Buch erst spät zu einem Thriller wird, fand ich es spannend zu lesen, wie die beiden Familien versuchen, aus dieser ungewöhnlichen Situation das Beste zu machen. Interessant ist auch die Erzählung aus verschiedenen Sichtweisen.
Besonders sympathisch finde ich Freddy, der sich immer zum richtigen Zeitpunkt um das leibliche Wohl kümmert und damit aufkommende Spannungen entschärft. Und auf jeden Fall ist noch Juris Mathilde mit ihren Bemerkungen erwähnenswert, die erstaunlicherweise von Esmé und Finn "akzeptiert" wird.
Obwohl ich die Ereignisse aus der Vergangenheit etwas konstruiert fand, hat mich der Roman gut unterhalten.
Rezensionen von Ameland:
DUMONT direkt Reiseführer Amsterdam von Susanne Völler
Amsterdam ist immer eine Reise wert
Zur Einführung gibt es einige allgemeinen Infos, Fakten und Zahlen zu der niederländischen Metropole bevor wir auf 15 unterschiedlichen Wegen ins Innere vordringen. So verschieden wie die Bevölkerung mit 180 unterschiedlichen Nationen, so unterschiedliche sind die Orte an die uns Susanne Völler führt.
Die Diversität der Bevölkerung macht sich überall bemerkbar.
Eine Grachten-Rundfahrt darf da ebenso wenig fehlen wie der Besuch des Museumsplein. Es geht aber auch in die grüne Lunge Amsterdams, das Rotlichtviertel, die Shopping-Area und noch vieles mehr. Bei jedem Ausflug gibt es interessante Informationen zu allen möglichen Themen neben Öffnungszeiten und Einkehrmöglichkeiten. So erfahre ich warum bei Bauten der Amsterdamer School die kleinen Fenster so weit oben angebracht wurden und die Küchen so klein waren. Ich höre und lese zum ersten Mal von Probierstuben, in denen der Rest aus einer Flasche, der kein ganzes Glas mehr ergibt, nicht berechnet wird.
Zusätzlich werden am Ende noch Restaurants mit Anschrift, Öffnungszeiten, Preisniveau und Angebot aufgeführt, ebenso weitere Shopping-Möglichkeiten. Nicht unwichtig sind die genannten Übernachtungsmöglichkeiten, denn nach einem langen Tag möchte man gerne die müden Füße hochlegen. Für diejenigen, die immer noch fit sind und sich in das Nachtleben stürzen möchten, finden sich auch einige Vorschläge.
Sehr hilfreich sind neben dem enthaltenen Cityplan auch die diversen Internetadressen sowie allgemeine Hinweise z. B. zur Anreise, Parksituation oder dem Öffentlichen Nahverkehr.
Da eine Tante von mir im Randgebiet von Amsterdam wohnt, waren wir schon öfter in der Stadt und ich war neugierig, ob mir der Dumont-Reiseführer etwas Neues bieten kann. Er konnte, denn ich habe neue Informationen zu bekannten Orten bekommen und von einigen für mich neue Ecken erfahren. Das Büchlein wird bei unserem nächsten Verwandtenbesuch auf jeden Fall im Reisegepäck einen Platz haben.
Rezensionen von Reiseweise:
Die Känguru-Rebellion von Marc-Uwe Kling
Gut wie immer
Dieses Buch - oder Hörbuch, wer es von Marc-Uwe Kling selbst vorgelesen hören will - ist für Fans des Känguruhs und der allgemeinen Kleinkunst einfach gut wie immer. Die Charaktere sind bekannt und unterhaltsam wie immer, das Geplänkel und die Running Gags zwischen Beuteltier und Kleinkünstler sind gut wie immer, und die Sprache ist gut wie immer.
Inzwischen wird jeder wissen, ob man das mag oder nicht - und für Fans ist es genau das richtige Buch / Hörbuch. Man fühlt sich wie immer bestätigt in seinen eigenen Ansichten und freut sich, dass das mal endlich jemand so eloquent mitteilt und lacht über die neuesten Ideen - endlich eine gute Begründung, warum der zweite Todesstern bei Star Wars gebaut wurde!
Insgesamt also eine gute Ergänzung für die bekannte Reihe und nicht nur ein Abklatsch der alten Ideen, das ist erfreulich und unterhaltsam.
Rezensionen von katis zettelchen:
Das letzte Buch von Marceau Miller von Marceau Miller
Spannend, aber nicht immer logisch und nachvollziehbar
Ein Roman ohne Autor? Ein Buch im Buch? Mehrere Erzählstimmen? Das hat mich neugierig gemacht. Der Plot ist gut – ein erfolgreicher Autor verunglückt wenige Tage nach der Veröffentlichung seines neuesten Buches tödlich beim Freiklettern. Als Leser wissen wir von Anfang an, dass dort am Felsen noch jemand war (kein Spoiler, ist wirklich gleich am Anfang) – und damit wissen wir ein bisschen mehr als die Ich-Erzählerin, seine Frau.
Das Buch im Buch gibt es, aber nicht so, dass man den Autoren bzw. die Autorin auf dem Buchdeckel weglassen müsste, das ist hier für mich eher Marketingtrick. Im Französischen ist der Titel etwas anders, „Le roman de Marceau Miller“, das würde wörtlich übersetzt im Hinblick auf den Inhalt für mich besser funktionieren. Aber egal, es geht ja um die Geschichte zwischen den Deckeln. Es ist eine rasante Geschichte, die einem schneller vorkommt, als die Zeit im Roman vergeht, am Ende sind es mehrere Wochen. Plottwists, Szenenwechsel, Personal, alles gut angelegt, doch mir agiert die Protagonistin unausgewogen rational und irrational, ihre plötzlichen Wutausbrüche finde ich unnötig und störend. Ihre Beziehung zu den anderen Figuren, ihren Freunden und ihren Kindern und im Rückblick zu ihrem Mann, bleibt merkwürdig distanziert, ich kann sie nicht wirklich greifen. Darum sind einige Geschehnisse für mich unlogisch oder konstruiert. Leider ist mein Französisch nicht gut genug, um den Roman im Original zu lesen, vielleicht liegt es manchmal an der Wortwahl. Insgesamt ein spannender Krimi, der sehr gute Anlagen hat, aber leider insgesamt für mich nicht rund ist.
Rezensionen von LeserinLu :
Die Reise ans Ende der Geschichte von Kristof Magnusson
Langweilig
Der Roman „Die Reise ans Ende der Geschichte“ von Kristof Magnusson spielt in einer Zeit des Umbruchs: Anfang der 1990er-Jahre, als nach dem Ende des Kalten Krieges vieles möglich schien. Die Ausgangsidee hat mich sofort angesprochen. Gerade die Kombination aus politischem Hintergrund, absurden Verwicklungen und eigenwilligen Charakteren verspricht viel.
Tatsächlich sind die Figuren auch interessant angelegt: ein etwas naiver Dichter, der unvermittelt in größere Zusammenhänge gerät, und ein Agent, der zwischen Vergangenheit und Neuanfang feststeckt. Auch der Ton ist stellenweise humorvoll und leicht ironisch. Trotzdem konnte mich der Roman insgesamt nicht überzeugen. Über weite Strecken habe ich die Handlung als überraschend ereignisarm empfunden. Immer wieder hatte ich das Gefühl, dass die Geschichte ihr eigenes Potenzial nicht ausschöpft. Gerade die eigentlich absurden oder komischen Elemente werden für meinen Geschmack nicht weit genug getrieben.
Das führte bei mir dazu, dass ich beim Lesen oft den Faden verloren habe – nicht, weil die Handlung besonders komplex wäre, sondern weil sie mich emotional nicht genug gebunden hat. Teilweise musste ich Seiten sogar noch einmal lesen, weil ich gedanklich abgeschweift bin. Schade!
Rezensionen von Katzenmicha:
Meeresdunkel von Till Raether
Spannender Psychothriller
Zwei Familien, haben ein Ferienhaus gebucht ,eine alte Villa auf einer steilen Klippe zurgleichen Zeit gemietet. Am Anfang sieht es nach Zufall aus,das beide Familien zur gleichen Zeit die alte Finka gemietet haben,um die sich düstere Geheimnisse ranken.Dort treffen sich Hans und Marie mit ihren 14‑jährigen Zwillingen Esme und Finn auf Henrike und Samuel.
Diese haben ihren achtjährigen Sohn Juri dabei und Freddy, Henrikes frisch geschiedenem Bruder.Das erzwungene Zusammenleben verläuft überraschend gut. Auch die Kinder verstehen sich , doch wobei Juri ein auffällig irritierendes Verhalten zeigt.Noch ahnen sie nicht, das sie eine Leiche finden.Und ein Unwetter aufzieht und das friedliche Urlaubsparadies in ein gruseliges Inferno verwandelt….
Der Autor Till Raether hat einen fließenden und spannenden Schreibstill.Er beschreibt anfangs noch ein friedliches Bild der Ferieninsel mit Marktstimmung und herrlichem Ausblick auf das blaue Meer.Dann aber kippt die Stimmung zwischen den Familien und ein Sturmtief über der Ferieninsel verstärkt gleichzeitig die bedrohliche Atmosphäre.Das Cover ist super schön mit dem Sonnenuntergang der zur anfangs Idylle super schön passt.Die Charaktere sind unterschiedlichund spannend-sehr gerne 4 Sterne.










