Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Gute_Laune:
Eine Handvoll Sonnenschein von Tilly Pamment
Sonnenschein zum Essen!
Alles in diesem Buch ist Sonnenschein, selbst die Kapitelbezeichnungen! Die Rezepte findet man unter Hausgemachte Sonnenstrahlen & Glücklichmacher; Krümelkekse, Kokos- & Schokoküsse; Rosenblätter, Vanillecreme & Träume aus Teig; Baby-Cakes & Butterglückseligkeit; Zuckrige Scones, Pancakes & süße Brötchen; Leckere Vorräte & köstliche Liebesgrüße; Ein Himmelreich aus Konfitüre Kompott aus dem Ofen.
Bevor es losgeht, gibt es ein klein wenig theoretisches Wissen an die Hand, das nicht lange aufhält, aber informativ ist.
Vor jedem Kapitel findet man einen kleinen Text der Autorin, der ihre Freude am Backen und Teilen ausdrückt. Auch die Rezepte starten nicht ohne kleine Anekdoten dazu. Zunächst kommt der Titel, dann die Angabe der Stückzahl, die Zutatenlisten und dann die Zubereitungsschritte. Diese sind nicht nur sehr gut verständlich und ausführlich beschrieben, sondern stecken voll Liebe und Humor und Sonnenschein! Da macht nicht nur das Backen und Essen Freude, sondern auch das Lesen!
Die Rezepte sind alle mit einem tollen Bild gekrönt. Fast jedes Rezept mit Foto zieht sich über drei Seiten! Arbeitszeiten sind nicht angegeben, Backzeiten natürlich schon. Das finde ich aber prima, denn so fühle ich mich nicht gehetzt. Irgendwie brauche ich nämlich immer länger, als in Rezepten angegeben ist. Wer nach Nährwertangaben sucht, wird nicht fündig. Das kommt mir und meinem Gewissen sehr entgegen.
Die Zutaten sind recht klassisch und gut zu bekommen. Allerdings werden einige besondere Formen benötigt, beispielsweise mehrere Mini-Kastenformen. Schnelles Gebäck findet man hier nicht unbedingt, aber die Ergebnisse entlohnen für den etwas größeren Arbeitsaufwand. Anfänger werden hier etwas herausgefordert. Die Kombinationen von Zutaten und Geschmacksrichtungen sind erfrischend anders. Die Rezepte sind erkennbar englisch und australisch geprägt. Man kann sich kaum entscheiden, was man als nächstes ausprobieren möchte. Wer gerne backt und Gebäck gern teilt, wird dieses Buch mindestens so sehr lieben, wie ich! Es bringt tatsächlich Sonnenschein in den Tag, das ganze Jahr über, zu jeder Jahreszeit. Von mir bekommt es die vollen fünf Sterne!
Rezensionen von Barbara:
Summer Tides von Sarah Fulmar
Super angenehme flüssige Geschichte die Frühlingsgefühle aufkommen lässt
Ich habe das Buch gerade beendet. Sarah Fulmar hat da etwas ganz Tolles geschaffen - liebenswert, emotional, herzerwärmend... Mit Sicherheit werde ich mir auch den nächsten Teil der Reihe kaufen der im August erscheint.
Zur Geschichte: Scarlett hatte es bis jetzt nicht ganz leicht im Leben und entscheidet sich in ihrem früheren Urlaubsort St.
Ives in Cornwall einen Strandkiosk zu eröffnen. Jedoch kommt nichts so wie geplant - sie macht Bekanntschaft mit einer Betrügerin, ihr Freund Eric schafft es nicht sie zu besuchen und sie muss schlussendlich mit einem Bauchladen am Strand Getränke und Snacks verkaufen um über die Runden zu kommen. In St. Ives trifft sie auf Jonah - Anziehung zwischen den Beiden ist sofort da. Nach einem abgesagten Besuch von Eric entscheidet sich Scarlett endlich für sich selbst und beendet die einseitige Beziehung zu ihm. Zwischen ihr und Jonah knistert es nach wie vor, jedoch nimmt dieser seinen Arztberuf wieder auf und wird für längere Zeit als Schiffsarzt auf einem Forschungsschiff tätig sein. Schlussendlich - Happy End :) Will nicht zu viel erzählen^^
Das Cover des Buches gefällt mir richtig gut, es hat mich auch als erstes an dem Buch angesprochen. Ich fühlte mich direkt in ein kleines Fischerdorf am Strand versetzt, wenn ich das Buch nur anschaute, hat eine tolle Atmosphäre geschaffen :) Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen, flüssig kam ich durch die Geschichte, auch die vielen Dialoge waren sehr leicht und übersichtlich aufgebaut. Kapitellänge für mich perfekt. Scarlett und Jonah waren mir sehr sympathisch, Eric und Nathan eher nicht - was ja offensichtlich gewollt ist. Ich finde es toll, dass zum Ende der Geschichte nochmal kurz darauf eingegangen wird, warum Nathan so ist wie er ist.
Alles in allem 5/5 Sterne :) Leseempfehlung von mir!
Rezensionen von Denise Scheck:
Eine von uns von Amelie Fried
Ein Buch wie ein Autounfall
Früher habe ich Amelie Fried sehr gerne gelesen; das ist tatsächlich Jahrzehnte her. Der Klappentext dieses Buches hat mich angesprochen, deshalb habe ich es mir gekauft. Es ist allerdings ein Buch wie ein Autounfall: ein Haufen Schrott, einfach furchtbar, aber man kann nicht wegschauen (in diesem Fall: nicht aufhören zu lesen).
Das Buch strotzt nur so vor Klischees ("Armut stinkt", um jetzt nur EIN Beispiel zu nennen), eine (unglaubwürdige) Katastrophe jagt die nächste, und was an diesem Machwerk humorvoll sein soll, hat sich mir nicht erschlossen.
Wer dieses Buch trotzdem lesen will, dem rate ich, es sich irgendwo auszuleihen. Es ist keinen Cent wert.
Rezensionen von Gute_Laune:
Pause von Lena Kupke
Nach einer kurzen Pause geht es weiter
Nach einer heftigen Panikattacke kommt die 36jährige Hanna erst einmal bei ihren Eltern unter, weil weder ihr Freund noch jemand anderes sie in Lüneburg abholen und nach Berlin zurückbringen kann. Sich wieder wie ein Kind zu fühlen, würde ihr gut tun, doch wie ein Kind behandelt zu werden, weniger.
Ganz langsam realisiert Hanna, dass ihr gar nichts anderes übrig bleibt und vielleicht ist das ja genau das, was sie jetzt braucht?
Hannas Panikattacken kommen nicht aus heiterem Himmel. Das weiß sie auch, aber sie mag und kann sich nicht mit dem wahren Grund auseinandersetzen. Als sie in ihrem alten Kinderzimmer, das jetzt ihrem Vater als Büro dient, strandet, geraten die Dinge ganz langsam in Bewegung. Lena Kupke hat genial geschildert, wie man selbst mit 36 Jahren plötzlich wieder zum Teenager wird, weil man wieder bei den Eltern lebt. Sie hat in diesem Buch erstaunlich klar eingefangen, wie es Hanna geht, woher ihr Verhalten kommt, wie schwer das alles ist. Einen echten Neuanfang kann man manchmal nur dann schaffen, wenn man regelrecht darauf gestoßen wird. Ob er klappen wird, erfahren wir vielleicht in einem weiteren Buch? Ich fände es sehr schön!
Dies ist kein Liebesroman, obwohl er sehr viel mit Liebe zu tun hat. Doch geht es hier um andere Arten von Liebe viel stärker, als um die Liebe zweier Partner, auch wenn diese mehrfach thematisiert wird. Da ist die Liebe zwischen Lena und ihrem Freund die Liebe zwischen ihren Eltern, die Liebe der Eltern zu ihren Kindern, die Liebe von Hannas Schwester Sara zu ihrer Lebensgefährtin und die Liebe von Menschen, denen man wichtig ist. Es geht hier aber auch um Selbstbewusstsein, um Ehrlichkeit, um familiäre Verbindungen und um das Loslassen. Dennoch ist das Buch nicht schwermütig, sondern mit super viel Humor und Wortwitz gefüllt. So entsteht Mut und Stärke, die man beide als Leser oder Hörer spüren kann.
Pausen sind wichtig, oft schwer einzulegen, zumal das Leben rings um einen herum eben niemals pausiert. Doch genau da liegt auch der Kern. Eine Pause legt man zwischendurch ein, vorher und hinterher geht es wieder weiter. Und das ist es, was Hanna in ihrer Pause im Elternhaus herausfinden muss. Tolle Lektüre, tiefgründig und doch aufbauend. Ich gebe fünf Sterne!
Rezensionen von Katrin:
Bachelorette Party von Camilla Sten
Die letzte Bachelorette Party
Das Cover ist total cool und sehr gelungen, wenn man erst die Geschichte gelesen hat. Das Buch verspricht von außen sehr viel Thrill.
Story:
Tessa ist am Tiefpunkt ihres Lebens angekommen. Ihr True-Crime-Podcast wurde abgesetzt. Sie wohnt in einer Wohnung, die sie sich eigentlich nicht leisten kann, trinkt gerne auch mal zu viel und ist seit Wochen ein Wrack.
Doch da ist dann dieses Bachlorettewochenende geplant. Sie und 5 Freundinnen, ein Retreat mit Yoga, gutem Essen, jede Menge Alkohol und Party auf einer kleinen Schäreninsel mitten im Nichts.
Das sie darauf keinen Bock hat ist verständlich. Dennoch ist die Insel zu verlockend, denn vor 10 Jahren verschwanden dort im Umkreis 4 Frauen spurlos. Die Medien sagen sie seien betrunken im Meer ertrunken, doch Tessa ist skeptisch. Hat die Insel etwas damit zu tun, muss sie dorthin. Sie hat ein Gespür aus Leuten das gewisse Etwas heraus zu kitzeln und eine sehr gute Beobachtungsgabe. Die Insel und die Story dahinter, falls sie etwas findet, könnten ihre Rettung sein.
Also los auf die Insel. Ihre Freundin Anneliese heiratet schließlich nur einmal und es wird viel gelacht, getrunken und natürlich gefeiert. Nach einem ausgelassenen Abend dann der Schock beim Yoga auf der Terrasse sahen die jungen Frauen, dass das kleine Boot mitten am Meer herumtreibt. Ihre einzige Verbindung zur Außenwelt war Weg, denn auch die Handys mussten sie wegen Detoxing abgeben. Die Betreiberin des Retreats beruhigt alle, doch Tessa, die vorher schon ein ungutes Gefühl hatte wird beinahe panisch. Dann verschwindet plötzlich eine andere Freundin. Sie finden zwar eine Nachricht, aber irgendwas daran ist verdächtig...
Fazit:
Leider kann ich nur 3 Sterne vergeben, was eher mittelmäßig ist. Das es so gehypt wurde (Instagram) kann ich nicht nachvollziehen. Auch die Plot-Twiste waren sehr flach und ich hatte ständig das Gefühl die Geschichte bereits zu kennen.
Der Schreibstil war gut, es baute sich auch immer wieder Spannung auf, nur diese war oft nur von kurzer Dauer. Hat mich leider nicht überzeugt.
Rezensionen von HEYN Leserunde, Wolfgang Pfleger:
Die Namen von Florence Knapp
Drei Namen, drei Geschichten - so what?
Drei Namen für ein neugeborenes Kind, drei Lebensgeschichten, die sich bei der Taufe entscheiden: 1. Bei "Bear" (Idee der Schwester) wird der Nachbar durch den gewalttätigen Vater ermordet, er geht ins Gefängnis, die traumatisierte Ehefrau ist alleinerziehende Mutter. 2. Bei "Julian" (Idee der Ehefrau) wird sie selbst vom Vater ermordet, er geht ins Gefängnis, die Mutter der Mutter zieht die Kinder auf.
3. Bei "Gordon" (Vorgabe des Vaters) wachsen die Kinder im Haus des gewalttätigen Ehemanns, der gepeinigten und geprügelten Gattin auf. Jö schau, habe ich mir gedacht, was für ein interessanter Plot. Leider wurde ich enttäuscht, habe ich doch daraus resultierende subtil und stringent ausgearbeitete, psychologisch fundierte Lebensverläufe erwartet. Leider haben die in Siebenjahres-Schritten erzählten Episoden meine Erwartungen keineswegs erfüllt und ich habe nach und nach das Interesse am Buch verloren. Es wäre wahrscheinlich besser gewesen, auf eines der drei Szenarien zu verzichten und in den verbleibenden eine größere Tiefe zu erreichen.
Kein schlechtes Buch, aber da wäre mehr gegangen
Rezensionen von HEYN Leserunde, Dagmar Pfleger:
Die Namen von Florence Knapp
Im Regen stehen gelassen
Können unterschiedliche Namen, die ein Neugeborenes bekommt, aus diversen Gründen verschiedene Lebensverläufe "provozieren"? Diese Frage tat sich mir nach dem Lesen des Titels und des Klappentextes auf. Diese Vorstellung machte mich neugierig - welche Idee hatte die Autorin dazu? Ausgangspunkt: eine Familie mit einem Neugeborenen und einem höchst gewaltbereiten Ehemann und Vater.
Dass die Ehefrau dieses Mannes den Mut aufbrachte, sich in zwei dieser drei ineinandergeschachtelten Lebensgeschichten den Anweisungen des Mannes zu widersetzen und dem Kind einen anderen Namen als den von ihrem Mann "befohlenen" zu geben, ließ mich auf ein wirklich gutes Buch hoffen. Nach einem zufriedenstellenden ersten Drittel begann es mich zu langweilen, weil ich mich irgendwie wie im Regen stehen gelassen fühlte. Jede der drei Lebensentwürfe war spannend, weswegen es mich störte, immer nur Auszüge dieser unterschiedlichen Leben "zu bekommen" - ich wollte jeweils mehr von den einzelnen Geschichten, die wirklich Potential haben, erfahren. Und die sieben Jahre dazwischen hätten mich auch wirklich interessiert. Die Namen standen für mich letztendlich gar nicht mehr im Fokus, weil Namen das familiäre Gewalt- System nicht beeinflussen. Außerdem tut sich für mich die Frage auf: wenn eine Frau so mutig ist, sich unter Voraussicht lebensbedrohlicher Gewalt den Anweisungen ihres Mannes zu widersetzten, warum hat sie nicht den Mut zu gehen? Fazit: vielleicht ist es ein gutes Buch, um das Thema der familiären Gewalt in die Öffentlichkeit zu bringen und zu diskutieren - für mich wars jedoch kein großer Lesegenuss.
Rezensionen von Thomas :
Die dunkle Sagenwelt des Tiroler Tannheimer Tales von Elmar Köck
Sehr spannendes Buch
Ein spannendes und atmosphärisches Buch mit 35 faszinierenden Sagen aus dem Tiroler Tannheimer Tal. Die Geschichten sind mystisch, gut geschrieben und werden durch schöne Illustrationen ergänzt. Gleichzeitig erfährt man auch einiges über die regionale Kultur. Sehr empfehlenswert für alle, die Sagen und düstere Geschichten mögen.
Rezensionen von Tara:
Stolz und Vorurteil – die Graphic Novel nach Jane Austen von Anna Opel
Ein Klassiker in neuer Aufmachung
Die in Berlin lebende Autorin und Dramaturgin Anna Opel hat eines der bekannten Werke von der britischen Schriftstellerin Jane Austen in eine Graphic Novel umgewandelt.
Als Fan von Jane Austen und insbesondere ihres Romans „Stolz und Vorurteil“ war ich sehr gespannt darauf, wie ihr das gelungen ist und ob es überhaupt möglich ist die Atmosphäre des Romans auf diese Art und Weise zu transportieren.
Meine Antwort darauf ist ein klares „ja“.
Ich war überrascht mit wie wenig Text sich die gesamte Geschichte darstellen lässt, ohne inhaltlich zu verlieren.
Die Zeichnungen hat der 2D-Animator und Illustrator Elias Linnekuhl mit viel Liebe zum Detail gelungen illustriert. Die Farben sind passend gewählt und die Mimik der Charaktere wird gelungen eingefangen.
Sicherlich ist es von Vorteil, wenn man den Inhalt zumindest grob kennt, aber ich denke, dass man der Handlung auch ohne Vorwissen folgen kann.
Ich habe „Stolz und Vorurteil“ gerne auf diese visuelle Art und Weise neu erlebt, da ich mag es, wenn Klassiker anders aber inhaltlich unverändert dargestellt werden und das ist hier wirklich gut gelungen.
Rezensionen von Petra:
Stolz und Vorurteil – die Graphic Novel nach Jane Austen von Anna Opel
Einstieg in die Bücher von Jane Austen
Es war meine erste Graphic Novel daher ist meine Meinung mit Vorsicht zu genießen.
Ich bin ein großer Fan von Jane Austen und besonders von Stolz und Vorurteil. Am liebsten mag ich ihre Sprache, teilweise sarkastisch aber immer mit einem liebevollen Unterton. Sie hatte für ihre Figuren Personen aus ihrem Umfeld als Vorbild daher wirken sie auch heute noch lebendig.
Ich finde dieses Buch für Leser die sonst New Adult gern lesen passend, vielleicht wollen sie dann mehr. Mir fehlte zuviel, Schlüsselszenen wurden sehr verkürzt dargestellt. Vor allem bei den Frauen waren bis auf die beiden Älteren alle ziemlich gleich gezeichnet und daher schwer zu unterscheiden wer wer ist. Auch eine genauere Bezeichnung wer außer den Schwestern noch eine Rolle spielt ( wobei Mary mehr oder weniger unterging ) fehlte.
Ich kenne auch die Filme einmal BBC mit Colin Firth als Mr. Darcy und Jennifer Ehle als Lizzie, sowie der Kinofilm mit Matthew Macfadyen und Keira Knightley.
Dadurch habe ich natürlich auch Bilder im Kopf die dann auch zu Vergleichen führen. Die BBC Ausgabe hält sich sehr eng an das Buch und die Schauspieler geben für mich ein sehr überzeugendes Abbild der Personen aus dem Buch ab.
Fazit. Für mich sind Buch, Film und Graphic Novel nicht vergleichbar. Jedes ist für sich ein Produkt der Phantasie. Jeder sieht und liest etwas anderes zwischen den Zeilen und den Bildern, Das ist gut so. Ich würde dieses Gaphic Novel als Einstieg in die Welt der Jane Austen betrachten. Es ist außerdem eine schöne Ergänzung für SammlerInnen.









