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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Streiflicht:

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DUMONT Bildatlas Island von Christian Nowak

Islands Magie

Ich kenne und schätze die Bildatlanten von Dumont schon lange. Ich bin ein sehr neugieriger und reisefreudiger Mensch und kann mich in solche Werke wunderbar vertiefen. Schon zu Schulzeiten war ein Freund von mir mit seiner Familie auf Island und seit damals würde ich gerne dorthin reisen. Bis diese Traumreise Realität wird, lese ich zu gerne Krimis oder Thriller, die auf Island spielen, oder schmökere in solchen wunderbaren Heften oder Reiseführern.

Schon das Titelbild mit den beiden Islandpferden hat mich sofort für den Bildatlas eingenommen. Ein Besuch einer solchen Herde wäre auf jeden Fall ein Muss für mich, auch wenn ich mich nicht als Pferdemädchen bezeichnen würde. Aber für die zottigen und zugleich doch stolzen Tiere, die dem Wetter auf der rauen Insel trotzen, hatte ich schon immer was übrig. Schön, dass ihnen hier das Cover und auch eine Geschichte gewidmet sind.
Neben allen Infos, Karten, Reisetipps und sonstigen Ratschlägen haben mich vor allem die großformatigen Bilder begeistert. Diese Farben in der klaren Luft, die bezaubernde Natur und die für uns oft so fremden Traditionen und Gebräuche. Der Bildatlas Island zeigt die ganze Magie und Pracht dieser Insel. Hätte ich Island nicht schon vorher auf der Liste gehabt, dann sicherlich nach der Lektüre dieses Werkes!

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DUMONT Bildatlas Island

Rezensionen von Anno:

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Stolz und Vorurteil – die Graphic Novel nach Jane Austen von Anna Opel

Ein Klassiker neu interpretiert

Eine Klassiker in neuer Gewandung- ich fand es immens spannend das berühmte Werk ‚Stolz und Vorurteil‘ neu zu erleben. Bildlich dargestellt und in Farbe, das hat schon was!
Wer sich aber nun vor antiquierter Sprache fürchtet, den kann ich beruhigen. Die Texte sind kurz, vereinfacht und gut verständlich.

Genau wie die Bebilderung, die für mein Empfinden die Handlung sehr gut und ausführlich wiedergibt und auch Emotionen gut an den Leser weitertransportiert. Trotzdem gibt es leider kleinere Kritikpunkte meinerseits. Anders als das Motiv im Cover sind die innenliegenden Seiten weit weniger klar gedruckt und wirken etwas verwaschen. Vielleicht mag das der gewünschte Stil dieses Buches sein, ich aber musste mich erst an diesen Anblick gewöhnen. Und irgendwie wertet das das Buch in meinen Augen leider etwas ab.
Die Farbgebung aber ist schön, die Personen wirken individuell und die Szenen gut ausgearbeitet, erstaunlich ländlich gehalten und auch Landschaften beinhaltend. Die Übergänge sind verständlich und selbst Ortswechsel können gut nachvollzogen werden.

Alles in allem ist es ein wunderbares Buch sowohl für den Einstieg in die Austen-Welt, als auch eine schöne Art für Kenner diesem Roman nochmals neu zu begegnen. Ich könnte mir sogar gut vorstellen, dass bereits junge Leser dadurch Gefallen an Klassikern finden könnten.

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Stolz und Vorurteil – die Graphic Novel nach Jane Austen

Rezensionen von Streiflicht:

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DUMONT Bildband Entdeckungsreise Japan von Isa Ducke; Natascha Thoma

Wo soll ich anfangen?

Japan steht schon länger auf unserer Reiseliste. Ich fand das Land der aufgehenden Sonne immer schon spannend, dann musste mein Mann mehrfach für Dienstreisen hin und kam jedes Mal total begeistert zurück und seitdem steht fest, dass wir irgendwann gemeinsam dorthin reisen. Bis dahin lesen wir gerne alles über Japan, was wir so finden und überlegen immer wieder, wie eine Reiseroute aussehen könnte.

Wo soll man da anfangen? Schwierige Frage …
… und ich muss gestehen, nach der Lektüre dieses Buches ist es noch schwieriger geworden. Denn es bietet so viele tolle Tipps und Reiseziele, dass man sich kaum entscheiden kann. Die Entdeckungsreise führt durch Japan, dabei geht es aufs Land und natürlich auch in die Metropolen. Unterwegs mit der Bahn, dem Rad oder zu Fuß – je nach Geschmack und Reiseroute bzw. Entfernung. Ich mag das Cover sehr, das so stimmungsvoll ist mit dem Tempel und darin geschickt untergebracht die Icons von Schiff, Zug, Schuhen und einem Rad.
Die Autorin nimmt ihre Leser mit auf 30 individuelle Reisen, die sie mit persönlichen Tipps und Erfahrungsberichten anreichert. Ich wollte gar nicht mehr mit dem Schmökern aufhören. Die wunderbaren, atmosphärischen Bilder tun ihr Übriges. Die Inseltouren und der Tag auf dem 88-Tempel-Weg haben mir am besten gefallen, die kommen auf jeden Fall in die engere Auswahl. Tokyo mit dem Rad zu erkunden, finde ich auch total spannend. Kyoto muss auch unbedingt eine Station sein. Faszinierend ist auch, wie unterschiedlich das Land sich präsentiert, langweilig wird es da nie werden.
Sehr praktisch finde ich die Tipps, was man sehen, essen, erleben, kaufen, … kann. Gerade wenn man zum ersten Mal in ein Land reist, ist das total hilfreich. Die Kästen mit dem Titel „Schon gewusst“ mag ich sehr, immer wieder interessant! Ein tolles Buch, das ich sicherlich noch oft durchblättern und lesen werde! Eine wunderbare Urlaubsvorbereitung!

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DUMONT Bildband Entdeckungsreise Japan

Rezensionen von Ele:

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Einatmen. Ausatmen. von Maxim Leo

Spitzenmanagerin beim Achtsamkeitstraining

Einatmen ausatmen, Roman von Maxim Leo, EBook von Kiepenheuer & Witsch
Marlene findet den Sinn des Lebens
Marlene soll die Vorstandsvorsitzende des Aviola-Konzerns werden. Sie hat sich durch Disziplin und Verbissenheit nach oben gearbeitet, hat die Verkaufszahlen in ungeahnte Höhen gebracht. Doch menschlich hat sie gehörige Defizite.

Bevor sie zum CEO des Konzerns ernannt wird, erwartet die Konzernleitung, dass sie ein Achtsamkeitstraining in einem Brandenburger Schloss absolviert. Und zwar beim berühmten und stets erfolgreichen Seelencoach Alex Crow.
Keiner ahnt, dass Crow selbst vor einem Burnout steht und die Academy kurz vor dem Bankrott. Marlene ist Crows Rettungsanker, denn falls er es schafft, Marlene zu mehr Achtsamkeit zu bringen, dann winkt ein Großauftrag von Aviola, dies könnte ihn und seine Einrichtung retten. Zunächst zeigt sich Marlene jedoch wandlungsresistent. Nach einer Reihe von einschneidenden Erlebnissen, beginnt Marlenes Panzer zu bröckeln.
Maxim Leo schreibt witzig, flüssig und extrem bildmalerisch. Die Figuren die in der Academy zugegen sind, sind so hervorragend charakterisiert und beschrieben, sie wirken echt und real, mit feinen Übertreibungen manchmal schon etwas skurril. Auch die Tier- und Naturbeschreibungen konnten mich überzeugen. Deshalb liest sich das Buch weg wie nichts, man mag es gar nicht zur Seite legen. Ungeahnte Wendungen und ein unerwartetes, jedoch offenes Ende konnten mich überraschen. 256 Seiten so prall voll mit Geschehnissen, eine herrlich amüsante und unterhaltsame Lektüre. Obwohl Marlene und auch Alex, so ihre Eigenarten und Defizite haben, mochte ich sie wirklich sehr gerne. Beide haben sich positiv entwickelt haben sich zum Besseren verändert. Doch auch die anderen Figuren im Buch sind genauestens beschrieben, sind gut charakterisiert und äußerst interessant. Alle handeln authentisch und nachvollziehbar. Ich habe mochte sie alle.
Mit ganz feinem Humor hat der Autor Achtsamkeits-Training und Coaching auf die Schippe genommen. Lifestyle- Leiden, Traumata mit was auch für welchem Hintergrund, der Wirtschaftszweig Mental-Health und das alles mit einem Augenzwinkern. Die Geschichte erscheint aus der Sicht von Alex und Marlene im Wechsel. Deshalb fühlt sich der Leser ganz nah dran an den Figuren. Ein Überblick über das gesamte Geschehen ist stets gewährleistet. Die schlagfertigen Dialoge haben mir viel Vergnügen bereitet.
Ein liebenswertes Buch, gute humorvolle Unterhaltung, mit einem Schluss, den sich jeder nach seinen Wünschen zu Ende denken kann. Spannend und auch berührend. Moderne Sprache und lebensnahe Figuren, das Thema trifft m.E. voll den Zeitgeist. Eine Botschaft die ankommt.
Dafür von mir 5 Sterne

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Einatmen. Ausatmen.

Rezensionen von begine:

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Weißer Sommer von Eva Pramschüfer

Liebesroman



Das Buch „Weißer Sommer“ ist ein ganz ordentlicher Liebesroman von Eva Pramschüfer.
Sie hat einen angenehmen lockeren Schreibstil.
Die beiden Protagonisten Theo und Alma hat sie zu einem interessanten Paar gemacht. Sie sind grundverschieden. Alma ist Journalistin und Malerin, sie stammt aus einem begüterten Elternhaus.

Theo ist bei seinem Vater aufgewachsen, die Mutter hat sich früh aus dem Staub gemacht.
Das hat ihn geprägt. Er hat Steinskulpturen hergestellt.
Er zieht zu Alma nach München, aber das er von Alma abhängig ist belastet die Beziehung.
Die Autorin hat die verschiedenen Emotionen perfekt gestaltet.
Die Reibereien und Missverständnisse sind durchaus nachvollziehbar. Ich habe die Beiden gerne beobachtet, manchmal waren sie ichbezogen, aber ich konnte das gut verstehen.
Eva Pramschüfer kann gut schreiben und ich möchte den Roman gerne weiter empfehlen.

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Weißer Sommer

Rezensionen von stina23:

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Sie wollen uns erzählen von Birgit Birnbacher

Knisternde Nerven, die stark verbunden sind

Er wollte doch nur das Richtige tun. Sein Verhalten wird missverstanden, ist es ja auch recht außergewöhnlich. Er kämpft mit dem Richtigsein. Sie kämpft ebenfalls damit, wie auch mit ihrer eigenen Richtigkeit und vor allem kämpft sie aber für ihn.
Ozzy und seine Mutter Ann haben knisternde Nerven, wie Ann es ausdrückt.

Bei Ozzy wird ADHS diagnostiziert, bei seiner Mutter wurde das in ihrer Kindheit nicht. Sie wurde einfach als wild eingestuft. Ozzy wird auch in Schubladen gesteckt. Schubladen, die verhindern, dass er in seiner Ganzheit gesehen und verstanden wird. Als eines Tages in der Schule ein Unglück passiert, auf das Oz so reagiert, dass es andere verstört, beginnen sich Ereignisse aneinanderzureihen, die den Jungen und seine Mutter außerordentlich fordern.
Mich hat die Geschichte sehr berührt. Es waren die Passagen, die Ozzys innere Welt mit der Reaktion der Außenwelt in Vergleich brachten. Vieles von dem kam mir bekannt vor. Das Fehlen von Verständnis, dem richtigem Auseinandersetzen mit dem Menschen, der ein bisschen anders funktioniert und auch das Bedürfnis, diesen Menschen passend zu machen. Mit Ann, ihren Gedanken und ihrem Erleben, ging es mir da sehr ähnlich. Die Autorin erzählt die Geschichte der beiden sehr authentisch. Ich fand mich in vielem wieder und das berührt einfach. Ozzys Wunsch nach einer freien, unbeschwerten Zeit, in der einfach nichts von ihm gefordert wird. Seine Sorge, dass er das eingetretene Unglück visualisiert hat und damit daran Schuld ist. Anns Gedanke, dass alles, was passiert, nur dann wahr ist, wenn man es auch fühlen kann. Das ist mir alles in Variationen vertraut und von der Autorin gut recherchiert oder erlebt. Über all dem steht noch das wichtigste Thema: die Liebe einer Mutter zu ihrem Kind.
Mir gefällt der Schreibstil von Birgit Birnbacher sehr gut. Die oft unvermittelten Sprünge zwischen den Erlebenden/Erzählenden machen das Buch besonders und bilden für mich auch ein bisschen ab, wie Gedankenprozesse in einem neurodivergenten Gehirn funktionieren können. Die lockere und intelligente Erzählweise, sowie die schon erwähnten authentischen Charaktere machen die Geschichte angenehm lesbar.
Für mich war das Lesen dieses Buches eine schöne gedankliche Reise, die häufig an meiner Realität angedockt hat und mich deshalb berührt hat.

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Sie wollen uns erzählen

Rezensionen von wolkenbücherwelt:

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We Who Will Die von Stacia Stark

Alte Wunden - Neues Blut: Ein Kampf ums Überleben

„Der erste Tag von egal was ist für gewöhnlich der schlimmste.“

Der Einstieg in "We Who Will Die - Empire of Blood“ konnte mich direkt überzeugen und hat mir sogar noch besser gefallen als der Auftakt der anderen Reihe der Autorin. Der Schreibstil lässt sich wirklich angenehm lesen und sorgt dafür, dass man schnell in die Geschichte eintaucht und einfach dranbleiben möchte.

Auch wenn der viele Input zur Welt am Anfang - und stellenweise auch im Verlauf der Story - für manche vielleicht etwas zu viel sein könnte, empfand ich das alles als sehr ansprechend.

Besonders das vom antiken Rom inspirierte Setting hat mir richtig gut gefallen. Die Welt wirkt düster, lebendig und ungeschönt - gerade die Erbarmungslosigkeit und die Brutalität der Kämpfe, des Überleben-wollens, verleiht der Geschichte eine gewisse Härte, die einfach passt. Auch Arvelles innere Gedanken, vor allem die Flashbacks in ihre Vergangenheit, haben mich emotional abgeholt und sie für mich noch greifbarer gemacht.
Das Magiesystem rund um die Sigillen empfand ich als erfrischend und spannend. Es kommen viele verschiedene Elemente zusammen - Vampire, Intrigen, Götter, Machtspiele, innere Kämpfe, Egoismus - und trotzdem wirkt es an sich nicht überladen, sondern genau dadurch lebendig, glaubwürdig. Für mich hat gerade diese Mischung, dieses „Viele“, die Geschichte richtig getragen.

Auch die Nebencharaktere haben bei mir Eindruck hinterlassen. Gerade Maeva und Leon fand ich wirklich gelungen - beide sind mir schnell ans Herz gewachsen und ich hoffe sehr, dass wir noch mehr von ihnen sehen werden.
Und Rorrik…ja Rorrik.. ich muss gestehen, er ist für mich bisher der spannendste Charakter. Unberechenbar, kalkuliert, düster, perfide, irgendwie immer einen Schritt voraus, nicht ganz greifbar, ruchlos.. - und genau das macht ihn so interessant.
„Es überrascht nicht, dass du Leute siehst, die sich amüsieren, und den Drang verspürst, das zu ruinieren.“
Und genau dieses Zitat, dieses Gefühl, fasst ihn für mich ziemlich gut zusammen - unberechenbar, interessant und definitiv jemand, bei dem ich noch sehr viel mehr erwarte und erhoffe!!

Ein wenig gefehlt hat mir stellenweise die wirklich greifbare, spürbare Tension zwischen Arvelle und Tiernon sowie ein klarerer roter Faden, da sich der Band teilweise wie ein längerer Einstieg in die eigentliche Handlung angefühlt hat. Mich persönlich hat das aber nicht wirklich gestört - im Gegenteil, ich mochte es, dass sich hier anders Zeit für Welt und Charaktere genommen wurde - für mich hat das so als Reihenauftakt dadurch gut funktioniert.

Ich freue mich auf jeden Fall auf mehr schmerzhafte Zerrissenheit, mehr Einblicke, mehr Verwundbarkeit und Stärke und darauf, noch tiefer in diese Welt einzutauchen.
Also ja - für mich war Band 1 ein gut stimmiger, dichter Auftakt mit spannender Welt, starken Ansätzen, einem (vielleicht) moralisch verwerflichen Lieblingscharakter und viel Potenzial für die Fortsetzung - knappe, aber gute 4,5 von 5 Sternen.

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We Who Will Die

Rezensionen von KersG:

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The Iced Caramel Coffee Agreement von Kyra Groh

Humorvolle Romance

Dieses Buch ist ein wahres Highlight für mich. Obwohl ich Band 1 nicht gelesen habe, bin ich gut in die Geschichte reingekommen und konnte dem Ganzen sehr gut folgen. Nun möchte ich aber unbedingt auch noch Band 1 lesen.
Der Schreibstil gefällt mir richtig gut. Humorvoll und trotzdem tiefgründig und voller Gefühl.

Es werden einige wichtige Themen angesprochen. Unter anderem geht es viel um das Thema Selbstliebe und Selbstwert.
Eleanore ist das brave Mädchen in der Kleinstadt Lower Whliby. Hilfsbereit, eine gute Freundin und zuverlässig. Doch sie hat es satt, so gesehen zu werden und will daraus ausbrechen. Als dann Dex in der Stadt auftaucht, sieht sie darin ihre Chance. Dex ist Musiker, aber er hat seinen Weg noch nicht so recht gefunden. Er will ihr dabei helfen, loszulassen und auch einfach mal nach Gefühl zu handeln. Sie profitieren beide von ihrem Deal und dabei wird auch ihre Gefühlswelt ordentlich auf den Kopf gestellt.
Lower Whilby ist eine richtig Klischeehafte Kleinstadt. Jeder kennt jeden und es gibt reichlich Klatsch und Tratsch.
Dex kommt aus einer Musikerfamilie, doch sein Ziel war immer, es alleine zu schaffen. Doch der Durchbruch lässt auf sich warten und damit schwindet auch seine Hoffnung auf eine glamouröse Zukunft.
Eleanore war mir direkt sympathisch. Sie ist das nette Mädchen von nebenan, das nie aneckt und auf das man sich immer verlassen kann. Doch sie zweifelt an sich selbst und will endlich so sein wie die anderen. Das schwächt ihr Selbstvertrauen enorm.
Eine wunderschöne Geschichte, mit tollem Setting und authentischen Charakteren. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung!

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The Iced Caramel Coffee Agreement

Rezensionen von Shilo:

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Vier Seiten Leben von Dorothee Kohler

Was von Martha blieb

Ein Name, der plötzlich auftaucht und Fragen hinterlässt. Mehr braucht es nicht, um in diese eindringliche Geschichte hineinzufinden.
Beim Lesen entsteht schnell das Gefühl, dass hier etwas lange verborgen geblieben ist. Zwischen alten Unterlagen taucht eine Frau auf, über die in der eigenen Familie nie gesprochen wurde.

Nur wenige Spuren sind vorhanden, vor allem eine knappe Akte aus einer psychiatrischen Einrichtung. Und doch beginnt sich nach und nach ein Bild zu formen.
Die Geschichte wird ruhig und klar erzählt. Ohne große Worte, jedoch mit viel Feingefühl. Gerade das macht sie so eindringlich. Es geht nicht nur um das, was damals geschehen ist, sondern auch um das Schweigen danach. Warum wurde Martha aus der Erinnerung gelöscht? Diese Frage bleibt die ganze Zeit präsent.
Im weiteren Verlauf wird die Suche nach Antworten immer persönlicher. Die wenigen Fakten stehen fest, doch vieles dazwischen bleibt offen. Und in diesen Lücken entfaltet das Buch seine besondere Wirkung. Es sind oft nur kleine Details, die hängen bleiben. Ein Satz aus einem Dokument, eine vorsichtige Einordnung. Daraus entsteht nach und nach ein Gefühl für das Leben dieser jungen Frau.
Auffällig ist, wie behutsam mit den vorhandenen Informationen umgegangen wird. Nichts wirkt ausgeschmückt oder übertrieben. Stattdessen entsteht ein stilles Nachdenken darüber, was gewesen sein könnte.
Der Blick auf die damalige Zeit wirkt bedrückend. Der Umgang mit jungen Frauen erscheint hart und oft kaum nachvollziehbar. Begriffe wie „unfügsam“ lassen erahnen, wie schnell jemand abgestempelt wurde. Dabei bleibt vieles unausgesprochen, und genau das wirkt nach.
Zum Ende hin wird das Buch noch ruhiger. Es geht weniger um neue Erkenntnisse als um das, was bleibt. Die wenigen Spuren fügen sich nicht zu einem vollständigen Bild. Denn nicht alles lässt sich klären.
Nach dem Lesen bleibt ein ruhiges Nachdenken. Gedanken kehren immer wieder zu dieser jungen Frau zurück, zu ihrem Widerstand und zu dem, was daraus geworden ist.
Dieses Buch ist ruhig, unaufgeregt, dabei sehr eindringlich und bleibt im Kopf.
Von mir gibt es 5 von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung für alle, die sich für ruhige, wahre Geschichten und vergessene Schicksale interessieren.

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Vier Seiten Leben

Rezensionen von stomic:

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Bipolaras Glassprünge von Julika Lee

Eine aufwühlende Geschichte

Bipolaras Glassprünge von Julika Lee erzählt die Geschichte von Lara, einer Frau, deren Leben durch eine bipolare Störung immer mehr aus dem Gleichgewicht gerät. Anfangs wirkt ihr Alltag noch relativ normal: Sie ist verheiratet mit Matthias und hat Zukunftspläne. Doch schnell wird klar, dass diese scheinbare Stabilität brüchig ist.

Lara durchlebt starke Stimmungsschwankungen. In manischen Phasen ist sie überdreht, trifft unüberlegte Entscheidungen und entfernt sich zunehmend von der Realität. In den depressiven Phasen dagegen fühlt sie sich leer, verzweifelt und antriebslos. Diese extremen Wechsel zerstören nach und nach ihr Leben.

Besonders belastend ist dabei ihre Beziehung zu Matthias. Er unterstützt sie nicht wirklich, sondern trägt eher dazu bei, dass sie sich noch unsicherer und allein gelassen fühlt. Dadurch wird deutlich, wie wichtig ein verständnisvolles Umfeld wäre – und wie sehr es fehlt.

Als sich ihr Zustand zuspitzt, kommt Lara in eine psychiatrische Klinik. Dort erlebt sie die Situation oft als Zwang und Kontrollverlust, was ihre Lage zusätzlich verschärft. Sie muss sich nicht nur mit ihrer Krankheit auseinandersetzen, sondern auch mit dem Gefühl, keine Kontrolle mehr über ihr eigenes Leben zu haben.

Das Buch basiert auf einer wahren Begebenheit, was die Geschichte besonders intensiv und erschütternd macht. Meiner Meinung nach ist es eine sehr berührende und zugleich aufrüttelnde Erzählung. Sie zeigt eindringlich, wie wichtig es ist, Depressionen und bipolare Störungen ernst zu nehmen und offen darüber zu sprechen. Gerade weil solche Themen oft tabuisiert werden, ist dieses Buch ein wichtiger Beitrag, um mehr Verständnis zu schaffen.

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Bipolaras Glassprünge