Kunden em pfehlungen
Rezensionen von brauneye29:
Moorgold - Ein Erzgebirgskrimi von Anett Steiner
Eher langatmig als spannend
Zum Inhalt:
Im Erzgebirge werden die Gebeine eines seit Jahren vermissten Mannes entdeckt. Dann stirbt ein alter Spielmann unter rätselhaften Umständen. Annalena nimmt die Ermittlungen auf, dabei stößt sie auf alte Feindschaften und Schuld, auf die Legende eines Schatzes, für den früher getötet wurde und es wird klar, dass jemand bereit ist wieder zu töten.
Meine Meinung:
Eigentlich hatte ich bei dem Buch ein gutes Gefühl, dass es ein spannender Lokalkrimi sein wird, aber jetzt kommt auch schon das aber. Ja, es ist ein Lokalkrimi aber spannend fand ich das Buch nicht. Irgendwie fand ich den ganzen Schreibstil anstrengend zu lesen weil mir total die Spannung fehlte und ich den Plot auch ein eher langweilig fand. Die Kommissarin hat mich auch nicht überzeugt, dieses ständige Gedanken darüber machen, wie ihr Kollege das wohl machen würde, statt einfach ihrem Gefühl zu folgen. Also mich hat das Buch überhaupt nicht überzeugt.
Fazit:
Eher langatmig als spannend
Rezensionen von gerlisch:
Woman Down von Colleen Hoover
Was ist mit ihr los?
Woman Down war mein erstes Buch von Colleen Hoover und leider kein Treffer für mich. Der Schreibstil ist zwar bildhaft und stellenweise wirklich wortgewandt, aber die Story zieht sich. Auf den ersten 100 Seiten passiert gefühlt nichts, was es mir schwer gemacht hat, dranzubleiben.
Die Beziehung zwischen Petra und Nathaniel wirkt obsessiv und toxisch.
Oft habe ich mich gefragt, was mit ihr los ist und warum sie sich so sehr auf diesen Mann einlässt. Die Szenen sind detailliert beschrieben, aber für meinen Geschmack unnötig aufgebauscht.
Als Romantic Thriller beworben, kam bei mir weder Romantik noch Thriller Feeling an. Mir fehlte die emotionale Tiefe, die mich in die Figuren hineinzieht.
Gefallen haben mir ein paar überraschende Wendungen, die kurz Spannung reinbringen, aber insgesamt hat das Buch mich nicht überzeugt.
Fazit: Starker Schreibstil, schwache Story. Für mich leider kein Highlight.
Rezensionen von gabiliest:
Mirabellentage von Martina Bogdahn
Ans Meer, da ist der Weg so weit
Was passiert, wenn ein Pfarrer plötzlich stirbt? Und was braucht eine Gemeinde, um angemessen zu trauern? Natürlich ein Grab! Das weiß auch Anna, seit dreißig Jahren Haushälterin von Pfarrer Josef in der fiktiven Gemeinde Blumfeld. Aber sie weiß auch: Josef wollte nicht begraben werden; also steht eine Kakaodose mit ungewöhnlichem Inhalt auf ihrem Küchenbüffet.
Anna muss ans Meer, Pfarrer Josef wollte es so.
Mit “Mirabellentage” hat die SPIEGEL Bestseller-Autorin Martina Bogdahn ein Buch voll Herzenswärme geschrieben. Anna steht vor einem neuen Lebensabschnitt, sie trauert noch um ihren Jugendfreund Josef, doch der neue Pfarrer, Fridtjof, kommt schneller als gedacht. Leider versteht ihn keiner- Fridtjof spricht nur Platt. Aber früher wurde ja auf Latein gepredigt. Und wenn man das auch nicht kann, muss eben Annas italienisches Kochbuch herhalten- Rezepte inklusive.
Martina Bogdahn hat mit Anna eine Frauenfigur geschaffen, die in sich selbst zu ruhen scheint, zufrieden mit ihrem bisherigen Leben ist sie die gute Seele der Gemeinde Blumfeld. Aber wird man Anna jetzt noch brauchen? Lebensklug und freundlich tritt Anna dem neuen Pfarrer entgegen, der ohne sie in Bayern verloren wäre. Manches Gerücht kommt ihr ganz gelegen, denn kommt er nicht direkt aus Rom- vom heiligen Vater, wie die Gemeinde vermutet? Und da ist das Geheimnis in der Blechdose, die Anna dringend ans Meer bringen soll. Doch wie dort hinkommen? Außerdem hat Anna gerade so viel zu tun, sie muss die Mirabellen einkochen, im Garten steht ein Mirabellenbaum voll mit Früchten. Es ist Tradition, dass jeder, der im Pfarrhaus vorbeikommt, ein kleines Glas Marmelade bekommt.
Anna erkennt, dass es Zeit ist, für sich neue Perspektiven zu suchen. Mit ihrem Jugendschwarm, dem pensionierten Fahrlehrer Tanner, übt sie Auto fahren. Vielleicht sollte sie die Gemeinde ein paar Tage sich selbst überlassen, vielleicht ans Meer fahren, vielleicht mit der Blechdose im Gepäck?
“Mirabellentage” ist ein großartig geschriebener Roman, der sofort ein heimeliges Gefühl hervorruft und mit viel Witz und skurrilen Szenen die Vielfalt des Lebens beschreibt. Die Charaktere sind sympathisch und liebenswert, jeder auf seine Weise. Anna, die für alle Probleme eine Lösung weiß, ist liebevoll und zugewandt, ihr Leben als Pfarrersköchin war für sie genug. Doch kann sie jetzt einen neuen Lebensweg gehen? Pfarrer Josef, obwohl bereits verblichen, wird als eher ängstlich beschrieben, mit einer schweren Jugend und manchmal mit seiner Berufung als Priester hadernd. Doch hinterlässt er Anna nicht nur eine Blechdose, sondern auch einen Mercedes. Hier kommt Fahrlehrer Tanner ins Spiel, der von Anna beeindruckt ist, von ihren Fahrkünsten anfangs weniger. Fridtjof, der neue Pfarrer, wirkt hilflos und verloren, hat aber durchaus Qualitäten, mit denen Anna nicht gerechnet hat. So entsteht ein buntes Bild einer bayrischen Gemeinde und ein vergnüglich zu lesendes Buch.
Mein Fazit:
“Mirabellentage” ist ein gelungener Roman, der mit leichter Hand geschrieben ist und viel Witz und abstrus- komische Situationen bietet. Beschwingt folgt man den Protagonisten in eine heil erscheinende Welt, die doch manche persönlichen Tragödien birgt. Einfühlsam und empathisch stellt die Autorin die Frage, ob es mit Mitte Fünfzig noch möglich ist, dem Leben eine neue Wendung zu geben. Genau wie Anna gehen die Lesenden beschwingt dieser Frage nach. Schon das schön gestaltete Hardcover macht Appetit auf Mirabellen, zu denen man nur zurück kehren kann, wenn man den Mut hatte, sich auf den Weg in die Fremde zu machen. So ist “Mirabellentage” ein einfach schöner, menschlich berührender Roman mit viel Sinn für Humor im Alltäglichen.
Rezensionen von Pusteblümchen:
Mirabellentage von Martina Bogdahn
Erinnerungen an früher
Anna lebt in einem kleinen katholischen Dorf in Bayern und arbeitet als Haushälterin für den Pfarrer, den sie schon seit Kindertagen kennt. Als dieser nun unerwartet verstirbt, beginnt ihre Welt zu wanken. Zudem kommt ein neuer Pfarrer aus dem hohen Norden, dessen Dialekt für Anna nicht ganz einfach und für die Leser ausgesprochen amüsant ist.
Anna ist nicht nur einfach die Haushälterin des Pfarrers gewesen, dafür kannten sich die beiden viel zu lange. Zudem ist sie auch die gute Seele des Dorfes. Man muss sie einfach mögen.
Ich habe ihre Erinnerungen und Anekdoten, die geschickt mit der Gegenwart verwoben werden, gerne gelesen und bin dabei auf unerwartet viel Humor gestoßen, den ich hier nicht erwartet hatte, der mir teilweise gut gefiel aber manchmal auch einfach ein wenig zu viel war.
Zwischenzeitlich war ich ein wenig enttäuscht, dass es nur so wenig Handlung in der Gegenwart gab, aber im Nachhinein kann ich sagen, dass mich das Buch mit seinen lustigen, traurigen und berührenden Momenten dennoch gut unterhalten hat.
Blumfeld ist einfach ein Dorf mit sympathischen Einwohnern, die liebevoll gezeichnet sind und die ich gerne durch ihr Leben begleitet habe und an die ich beim nächsten Einkochen von Marmelade denken werde .
Das Buch bietet mit seiner charmanten Dorfidylle einen schönen Kontrast zu unserer heutigen schnelllebigen Zeit in den großen Städten und zeigt, dass sich Mut und Neuanfänge durchaus lohnen.
Rezensionen von Miro:
Der Sommer, der uns blieb von Greta Herrlicher
Heilt die Zeit alle Wunden?
Britta, Max und Pia waren unzertrennlich als Kinder. In ihrer Kleinstadt sind sie recht behütet aufgewachsen, obwohl jedes Kind auch sein Scherflein zu tragen hatte. Dennoch war ihre Kindheit geprägt von Lagerfeuer, Zelten und Picknicks am See. Lauter kleine Abenteuer, die eine gute Kindheit ausmachen.
Doch für Pia war das alles immer schon etwas eng. Sie wollte die große Welt sehen und ihrem Drang nach Freiheit endlich nachgeben.
Der Sommer nach dem Abitur sollte noch mal richtig unbeschwert sein, doch Pia verschwindet kurz nach der Abifeier ohne sich zu verabschieden und Max und Britta kommen mit ihren verletzten Gefühlen nicht klar. So verlieren sich alle drei aus den Augen, bis 20 Jahre später Brittas Vater nicht mehr allein zurecht kommt und Pia eine Ausstellung in ihrer ehemaligen Heimatstadt gibt.
Das holprige Wiedersehen reißt die alten Wunden auf und Geheimnisse kommen ans Licht. Die alte Freundschaft möchte wiederbelebt werden und neue Wege sollen beschritten werden. Können die drei über ihre Schatten springen und die gezogenen Gräben überwinden?
Greta Herrlicher widmet sich mit diesem Roman einem beliebten Thema: Die Vergangenheit und besonders ungelöste Konflikte beeinflussen das Denken und Handeln aller Protagonisten. Schuld und Verantwortung lassen sich häufig nicht klar zuordnen. Es gibt kein Schwarz und Weiß. Es gibt ein Gefüge aus Entscheidungen, die mal mehr mal weniger richtig getroffen wurden und schlußendlich bis in die Gegenwart Folgen zeigen.
Das Grundgerüst der Geschichte gefällt mir prinzipiell gut, aber die Autorin verarbeitet in ihrem Text eindeutig zu viele Plattitüden, die sich als Alltagsweisheiten tarnen. Das war mit definitiv zu flach. Die Geschichte hat Potential und deshalb war sie auch ganz nett zu lesen. Eine klare Empfehlung kann ich dafür aber nicht aussprechen.
Rezensionen von Bineira:
Zwei in einem Bild von Morgan Pager
Schade um die schöne Idee
Das Cover des Buches hat mir nicht zugesagt, aber aufgrund des Klappentextes stand es schon länger auf meiner Wunschliste. Die Thematik ist so ungewöhnlich und verheißungsvoll, daraus hätte man eine tolle Geschichte weben können. Der Anfang war auch noch einigermaßen interessant: die Atmosphäre im Museum, das heimliche Leben in den Bildern und die von Kunst faszinierte Claire ergaben einen stimmigen Auftakt.
Doch schon bald ärgerte mich der aufgesetzte Schreibstil der Autorin, und die Geschichte wollte einfach nicht in Gang kommen. Die Protagonisten blieben für mich blass, ihre Motive haben mich nicht überzeugt. Die verschiedenen Handlungsfäden wirkten nicht zu Ende gedacht, es war kein Spannungsbogen erkennbar, Konflikte blieben an der Oberfläche.
Ich habe das Buch ab der Mitte nur noch quergelesen, weil es mir zu mühsam war und es mich nicht mehr interessiert hat. Sehr schade um die schöne Idee.
Rezensionen von Bineira:
Gelbe Monster von Clara Leinemann
Flüssiger Schreibstil
Charlie ist Ende Zwanzig und Studentin der Mathematik. Zu Beginn des Romans sitzt sie in der Bahn auf dem Weg zu einem Antiaggressionstraining. Sie hat einen Arm eingegipst und das Gesicht voller blauer Flecken. Man fragt sich also, ob sie nicht eher das Opfer als die Täterin ist?
In Rückblenden entfalten sich die Ereignisse, die zu Charlies Verletzungen geführt haben.
Es geht um die instabile Partnerschaft mit Valentin, in der sie sich nicht ausreichend gesehen gefühlt hat. Aufgrund ihres mangelnden Selbstwertgefühls reagiert sie darauf mit sich stetig steigernder verbaler und körperlicher Gewalt. Ihre Freundin Ella, bei der sie nach dem Verlust ihrer Wohnung vorübergehend untergeschlüpft ist, hat ihr die Bedingung gestellt, an dem Antiaggressionstraining teilzunehmen.
In der Erzählung wechseln sich vergangene Ereignisse mit gegenwärtigen ab. Alles wird aus Charlies Sicht beschrieben und bewertet, das war manchmal schon nervig zu lesen. Auch hat mir an einigen Stellen die Tiefe gefehlt. Die Figur des Valentin ist zum Beispiel so blass, dass ich ihn nicht einordnen konnte. Und die Ursachen für Charlies Verhalten oder dem der anderen Teilnehmerinnen am Antiaggressionstraining werden kaum mehr als angedeutet. Das Buch lässt sich durch den flüssigen Schreibstil schnell durchlesen, es wird dem komplexen Thema jedoch nicht gerecht, weil vieles zu vage und eindimensional bleibt.
Rezensionen von Bineira:
Die Reise ans Ende der Geschichte von Kristof Magnusson
Schön schräg und pointiert
Von Kristof Magnusson habe ich mit großem Vergnügen "Ein Mann der Kunst" gelesen. In seinem neuen Roman "Die Reise ans Ende der Geschichte" bleibt er seinem gut lesbaren Schreibstil treu. Die Satire auf Spionageromane spielt Mitte der 1990er Jahre und lässt die damalige Aufbruchstimmung gekonnt wieder aufleben.
Nach dem zermürbenden Kalten Krieg zwischen Ost und West eröffnet sich mit dem Zerfall der Sowjetunion die Chance auf dauerhaften Frieden. Doch nicht alle sind glücklich mit der Situation. Für Geheimdienstmitarbeiter - und insbesondere solche in einer Doppelrolle - bedroht die Annäherung der ehemaligen Feinde ihre Karriere und zuweilen auch ihr Leben. Wie einer von ihnen sich mit einem letzten großen Coup aus der Szene verabschieden will, das erzählt Magnusson herrlich schräg und mit viel Situationshumor. Die skurrilen Protagonisten, ihre pointierten Dialoge, die atmosphärischen Beschreibungen der Schauplätze und die aberwitzigen Wendungen, all das hat mir echtes Lesevergnügen beschert. Nur das Ende war mir zu chaotisch und undurchsichtig.
Rezensionen von Bineira:
Wir Freitagsmänner von Hans-Gerd Raeth
Amüsant
Henri Albers ist Mitte 50 und leitet die Personalabteilung eines Zeitungsverlags. Beide haben schon bessere Zeiten gesehen. Henri ist geschieden, seine Kinder sind erwachsen, und er lebt unfreiwillig als Single. Seine wichtigste Bezugsperson ist sein Freund Felix. Als sein Hausarzt bei Henri beginnende Wechseljahre diagnostiziert und zudem mehrere Risikofaktoren seine Gesundheit beeinträchtigen, beschließt dieser, den Rest seines Lebens bewusster zu gestalten.
Aus der Ich-Perspektive lässt der Autor die Leser an diesem Prozess teilhaben. Bis zur Mitte ist das Buch flott und mit viel Situationshumor geschrieben. Vor allem die Dialoge haben Slapstick-Charakter, ich habe ein paar Mal herzlich gelacht. Dann wiederholen sich die witzigen Elemente zu oft und nutzen sich dadurch ab. Die Handlung enthält keinen nennenswerten Spannungsbogen, und die klischeehaften Darstellungen der Personen und Situationen wurden mir irgendwann zu viel, so dass sich die zweite Hälfte des Romans in die Länge zog.
Alles in allem war es trotz dieser Kritikpunkte ein amüsant zu lesendes Buch. Besonders gut gefallen hat mir das Bild von unserem Leben als Woche. Es beginnt am Montagmorgen und endet am Sonntagabend. Da fragt man sich unwillkürlich, wo man selbst gerade steht.
Rezensionen von Claudia R.:
Limerick Love. Win Your Heart von Kristin MacIver
geheimnisvoll, emotionsreich
Klappentext / Inhalt:
Würdest du alles risikieren, um sein Herz zu gewinnen?
Die spannend-romantische New Adult Sports Romance ist der zweite historische New Adult-Liebesroman der »Limerick Love«-Dilogie: Sinnlichkeit und ein Schuss Humor treffen auf ein malerisches Setting im historischen Irland.
Irland, 1462. Im Dorf ihrer Großmutter sucht Sláine Ó Meadhra nach einem Neuanfang. Stattdessen findet sie ihn: Callum. Doch ihr Freund aus Kindheitstagen hat eine mysteriöse Vergangenheit: Manche nennen ihn einen Piraten, andere einen Mörder. Er hält Sláine auf Abstand, so sehr sie auch seine Nähe sucht. Enttäuscht wendet sie sich dem charismatischen Rian zu und entdeckt an seiner Seite ihre Liebe zum Rudern. Doch ihr Herz schlägt bereits für Callum … Ein großes Ruderturnier wird schließlich zu Callums letzter Chance, seinen Namen reinzuwaschen. Aber skrupellose Gegner lassen ihm und Sláine nur eine Wahl: gemeinsam kämpfen – oder untergehen.
Historical Romance im malerischen Irland mit einer spritzigen Portion Sport und den Tropes Broken Hero , Bad boy with a good heart and Grumpy meets Sunshine
Lass dich von Kristin MacIver in die Gewässer Irlands entführen und entdecke eine mitreißende Liebesgeschichte über den Kampf um Freiheit und Glück!
Entdecke auch Kristin MacIvers 1. Band der Dilogie, »Break the Rules. Limerick Love«, in dem Sláines Bruder Ruairí, ein leidenschaftlicher Hurling-Spieler, und die rebellische Lady Viv gegen ihr Schicksal aufbegehren.
Cover:
In einem wunderschönen Blau und mit einem ansprechenden Wasserdesign ist das Cover umgesetzt. Die Tiefen des Meers lassen einem hier in Fantasie schwelgen und auch die Ornamente und Verzierungen drumherum runden es im Gesamten sehr schön ab. Der Titel wird gut zur Geltung gebracht und das Cover in sich ist eher schlichter und elegant angelegt und auch gleichzeitig sehr viel Tiefe, bei näherer Betrachtung. Optisch und auch farblich finde ich es passend und schön umgesetzt.
Meinung:
Es handelt sich hierbei um den zweiten Band der Dilogie, aber auch ohne den ersten Band zukehren, kam ich gut und schnell in Geschehnisse und Charaktere hinein. Aber natürlich sind Vorkenntnisse von Vorteil und empfehlenswert, aber es ist auch ohne machbar.
Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel verraten und daher halte ich mich mit weiteren Details und Informationen zum Buch zurück.
Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Die Beschreibungen sind bildlich, so dass man sich alles sehr gut vorstellen kann und schnell und gut hinein findet. Slain steht im Mittelpunkt und ist zwischen Callum, der ihr Herz schneller schlagen lässt und Rian, der für Sicherheit steht, hin und her gerissen. Diese Dreier Konstellation ist sehr gut gelungen und toll umgesetzt und auch die Story in sich birgt viel Spannung, Emotionen und Geheimnisse und macht viel Freude beim lesen.
Die Kapitel haben eine gute und angenehme Länge. Die Anfänge sind deutlich erkennbar und sehr gut herausgearbeitet. Die kleine Symbolik am Beginn und auch die kurzen einführenden Worte am Beginn machen Lust auf das Kapitel und fügen sich sehr gut ein. Gliederung und Gestaltung haben mir sehr gut gefallen und das Ganze ist sehr schön umgesetzt. Auch das Glossar und die Playlist am Beginn ist eine schöne Idee und zugleich auch sehr hilfreich.
Die Geschichte ist mystisch, spannend, emotional und sehr unterhaltsam. Das Lesen macht Spaß und ist zugleich sehr kurzweilig. Ich hatte hier meine Freude und konnte gut in die Geschichte eintauchen.
Fazit:
Gefühlvoll, geheimnisvoll, spannend und emotionsreich überzeugt diese Geschichte durch Storyline und Charaktere.










