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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Anjulia :

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Der rätselhafte Verwandte aus der Eiszeit von Silke Vry

Der Fund des Neandertalers

Mit Dusty Diggers geht es ins Neandertal im Jahre 1856. Dort wollen die italienischen Steinhauer Giovanni und Massimo eigentlich Kalk abbauen, stoßen dabei allerdings auf menschliche Knochen. Es wird noch 50 Jahre dauern, bis sich auch in Deutschland die Theorie von Johann Carl Fuhlrott und Hermann Schaaffhausen durchsetzt, dass es sich bei diesem Fund um eine andere Menschenart handelt.

Der rätselhafte Verwandte aus der Eiszeit von Silke Vry und Marie Geissler bringt Kindern ab ca. 8 Jahren Archäologie und insbesondere den Neandertaler näher. Hauptsächlich geht es um den Knochenfund und die Schwierigkeiten bei der Anerkennung dieses Fundes. Dabei wird zum Beispiel auch Darwins Evolutionstheorie kurz erklärt. Im mittleren Teil des Buches wird die Arbeit verschiedener Fachleute vorgestellt: einer Archäogenetikerin, einer Künstlerin, die sich auf das Modellieren ausgestorbener Menschen spezialisiert hat, und eines Studenten der Paläoanthropologie. Auch die Lebensbedingungen der Neandertaler werden kurz dargestellt. Hier hätte das Buch ausführlicher sein dürfen. Im Buch gibt es sehr viel Text und es wird sehr viel Fachwissen vermittelt. Amüsante Illustrationen lockern das Ganze auf. Ich denke, das Buch ist etwa ab der dritten Klasse zum Selbstlesen geeignet. Interesse für das Thema sollte dabei aber auf jeden Fall vorhanden sein, sonst könnte Langeweile aufkommen.

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Der rätselhafte Verwandte aus der Eiszeit

Rezensionen von clematis:

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Einatmen. Ausatmen. von Maxim Leo

Wandlung

Die kühle, erfolgsorientierte Unternehmensmanagerin Marlene Buchholz soll in einem millionenschweren Unternehmen zur Nachfolgerin des Vorstandsvorsitzenden gekürt werden. Allein ihr strikter Führungsstil könnte ein Problem darstellen, denn heute wünscht man sich Vorgesetzte mit Einfühlungsvermögen und Verständnis, um Mitarbeiter bestmöglich zu fördern.

Um Marlenes Kompetenz in diesem Bereich auf ein akzeptables Niveau zu bringen, muss sie einen zweiwöchigen Kurs beim bekannten Mentalcoach Alex Grow absolvieren.

Der Roman beginnt mit einer ziemlich unterhaltsamen Beschreibung der Hauptfigur Marlene und verspricht – ebenso wie der Klappentext mit Hausmeister, Wildschwein und 13jährigem Mädchen – spaßige und humorvolle Szenen. Vielleicht ist dadurch meine Erwartungshaltung zu zielgerichtet oder zu hoch, aber geboten wird etwas anderes. Es geht um Selbstfindung und um Unabhängigkeit, wobei sowohl Marlene als auch Alex einiges zu lernen haben. Allerdings fühlt sich die Handlung märchenhaft und wenig realistisch an, geht doch die Wandlung fast zu schnell vonstatten. Auch verliert sich der anfängliche locker-ironische Tonfall in einen eher dozierenden Stil, obwohl die Fakten natürlich durchaus interessant sind (z. B. die Details zum Thema Aufstellungsarbeit). Einige weitere Figuren und der Blick auf den Naturschutz überlagern dann leider die persönlichen Schicksale und die Veränderung des Blickwinkels als Problemlösung, wodurch der rote Faden durch die Handlung etwas zerfasert. Nichtsdestotrotz ist der Roman lehrreich und bietet einen Anstoß, auch selbst einmal seinen Platz im Leben zu überdenken.

Einen Mix aus Unterhaltung und teilweisem Tonfall eines Ratgebers bietet der Roman Einatmen. Ausatmen. Passende Lektüre für einen verregneten Nachmittag.

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Einatmen. Ausatmen.

Rezensionen von Daggy:

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Der Regenbogenfisch Zahlen von Marcus Pfister

Zahlen und Zählen

Klein und quadratisch ist das Pappbilderbuch mit dem Regenbogenfisch, seine Schuppen glitzern so schön auf dem Cover.
Grün ist die erste Doppelseite und sie zeigt eine Krabbe und die steht für die Nummer 1.
Blau ist die nächste Seite auf dem sich zwei Wale begegnen. Drei orange Seepferdchn schweben durch das blaue Wasser und vier zart türkise Muscheln liegen auf dem Meeresgrund.

Fröhlich schwimmen fünf Delfine durchs grünliche Wasser. Die sechs Schnecken haben sehr schön gedrehte Häuser und so geht es weiter bis zu den zehn Fischen. Aber die letzte Seite bietet noch eine kleine Überraschung.
Hier hilft und der Regenbogenfisch, den wir bereits aus vielen anderen Büchern kennen die Zahlen bis zehn kennen zu lernen. Nebenbei treffen wir auf viele Wassertiere, deren Namen und Aussehen wir ebenfalls kennenlernen. Der Text ist minimal und die Illustrationen sind zwar einfach gehalten und zeigen doch die Tiere ganz genau in ihrem Lebensraum.

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Der Regenbogenfisch Zahlen

Rezensionen von Daggy:

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Nächste Woche, gleiche Zeit? von Marlene Droop

Kleine Fahrt durch die Nacht

Im Dunkeln fährt der mit Tieren voll besetzte Bus durch die Dunkelheit, am Steuer sitzt die Giraffe, ihr langer Hals schaut oben heraus.
Aus einer ungewöhnlichen Perspektive schauen wir in den Bus, denn der Kopf der Giraffe ist von Innen gar nicht zu sehen, die Schildkröte ist etwas mit Kirschen mit einem Löffel, und ich kann euch verraten sie isst die ganze Zeit.

Im Hintergrund sind Hochhäuser zu sehen und dann geht es auf die Schnellstraße. Hier steigt das Krokodil ein, dass wir erstmal finden müssen. Mitten in der Stadt steigt das Schaf noch zu und dann „fahren sie hinein in die Dunkelheit.“ Beeindruckend, wie der Bus ganz klein am Rande des Blattes davonfährt und die große helle Stadt hinter sich lässt. Diesmal schauen wir aus Sicht der Giraffe aus dem Bus auf einen Bahnübergang. Und dann fallen die ersten Tropfen und der Regen nimmt den Freunden die Sicht.
Das Buch macht auf die Lichtverschmutzung in unseren Städten aufmerksam. Denn in den hellen Städten sind die Sterne nicht mehr gut zu erkennen. Deshalb fahren die Tiere aus der Stadt heraus, doch leider geht schon die Sonne auf, als sie wieder freie Sicht haben, deshalb verabreden sie sich am Ende für die nächste Woche.
Ich bin beeindruckt, wie schön Marlene Droop bei ihren Illustrationen die Sichtweise ändert und wie lebendig dadurch die Zeichnungen trotz der Dunkelheit wirken. Eine Geschichte, die in kurzen Sätzen viel aussagt und die neugierig auf den Nachhimmel macht.

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Nächste Woche, gleiche Zeit?

Rezensionen von Marie aus E.:

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Cassandra Morgan, Band 2 - Die magische Flöte von Skye McKenna

Status gefestigt: Lieblingskinderbuch-Reihe

ch fand ja schon die Aufmachung des ersten Bandes wunderschön, aber hier haben Verlag und Illustratorin noch mal eine Schippe darauf gelegt.
Wenn man das Buch am Abend liest und der Schein der Lampe auf das Cover fällt, dann schimmern die metallischen Elemente auf dem Cover richtiggehend magisch. Das sieht so toll aus und ist mir bei Tageslicht so gar nicht aufgefallen.

Aber auch sonst: Cassandra ist super umgesetzt, so stelle ich sie mir vor und habe ich schon den Buchschnitt erwähnt? Auch dieser ist noch mal schöner als bei Band eins.

Aber nun zu den inneren Werten.
Cassandra stürzt sich weiterhin voll in ihre Hexenausbildung und ist natürlich weiterhin auf der Suche nach ihrer Mutter. Und als wenn das nicht schon genug wäre, geschehen wieder seltsame und gruselige Dinge im Dorf Hagley. Ein geheimnisvoller Fluch lässt die Bewohner nach einer Lanze suchen, aber Obacht, wer diese Lanze berührt, ist dem Tode geweiht. Klar, dass der Erlkönig das gute (naja...) Stück haben möchte und auch klar, dass Cassandra und ihre Freundinnen da nicht einfach zusehen können.

Band eins war ja schon mein Lieblingskinder-Fantasybuch 2025 und mit Band zwei spielt sich Cassandra Morgan jetzt in meine Lieblings-Kinderfantasy-Reihe hoch.
Die Charaktere haben sich noch einmal weiterentwickelt und sind gereift und die Mischung aus Spannung, Magie und Witz sowie einfach wunderbar gezeichneter (im wörtlichen und übertragenen Sinn) Darstellerinnen und Darsteller heben das Buch für mich total von der Masse an (auch guter!) Kinderbüchern mit magischen Elementen ab.
Es ist so unfassbar spannend und gleichzeitig hat es so viele Details, die die Geschichte so lebendig machen. Ich mag es total, wenn beim Hexen etwas schiefgeht und dann z. B. Geranien das Singen anfangen, noch dazu schräg.
Der gefährliche Wald Hag ist auch so phantastisch geschildert.

Es ist schon ein wenig unheimlich, aber für Lesende ab zehn Jahren gut geeignet. Nach oben hin offen, ich bin altersmäßig meilenweit davon entfernt und lese nur noch selten Kinderbücher.
Hier bleibe ich aber dabei und freue mich schon riesig auf November, wenn Band drei erscheint.
Einziger Wermutstropfen: von der großen Rahmenhandlung um Cassandras Mutter wurde lange nicht so viel aufgelöst, wie ich es mit gewünscht hätte. Aber das ist bei einer Serie ja auch irgendwie klar.

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Cassandra Morgan, Band 2 - Die magische Flöte

Rezensionen von Claudia R.:

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Da drüben sitzt ein Osterhas' von Helga Fell

farbenfrohes Osterbuch

Klappentext / Inhalt:

Wer bekommt die Ostereier? Erstes Zählen mit dem Osterhasen Verstecken oder lieber verschenken? In dieser Ostergeschichte ist der Hase besonders großzügig: Er verteilt bunte Eier an Kälbchen, Eichhörnchen und andere Tiere – zehn Stück insgesamt, sodass niemand suchen muss.

Die Geschichte wird in lustigen, einprägsamen Reimen erzählt.Kinder ab drei Jahren lernen so ganz nebenbei die Zahlen von eins bis zehn kennen und begleiten den Osterhasen auf seiner Runde über den Hof.

Wer wohl das schönste Ei bekommt? Eine Osterhasengeschichte für Kindergartenkinder
Witziges Bilderbuch zu Ostern, illustriert von Antje Bohnstedt
Ein Kinderbuch ab drei Jahren, mit einer Reimgeschichte von Helga Fell
Zahlen lernen mit Kindern: Erst sind es zehn Ostereier, dann neun, dann acht ...
Eine fröhliche Bilderbuchgeschichte mit Reimen, die zum Mitsprechen einladen
Witz, Charme und bunte Eier: lustige, gereimte Geschichte über einen umtriebigen Hasen Ein volles Körbchen und ein Osterhase, der gerne Geschenke macht: Die Ostergeschichte verzaubert Kinder ab dem Krippenalter! Seite für Seite verfolgen sie den Weg des Hasen und sehen zu, wie er nach und nach die bunten Ostereier verteilt. Die witzigen Reime von Helga Fell ermöglichen ein spielerisches Kennenlernen des Zahlenbereichs bis zehn.Mit diesem Bilderbuch wird das Warten auf die Ostereiersuche zum Kinderspiel!

Cover:

Das Cover ist sehr niedlich und farbenfroh umgesetzt und auch das Osterthema ist hier sehr schön und offensichtlich umgesetzt. Das Ganze ist sehr liebevoll und schön gezeichnet und auch die Figuren sind sehr gut herausgearbeitet und sprechen die Altersgruppe sehr an.

Meinung:

Mit 10 prächtigen bunten Eiern zieht der Osterhase los und versteckt eins nach dem andern. Kurze Texte und bunte Bilder unterstützen diese wunderschöne Verstecktour und machen es zu einem lustigen Erlebnis. Zählen wird dabei auch ganz nebenbei gelernt.

Inhaltlich möchte ich hier gar nicht allzu viel verraten. Es ist ein wundervolles Osterbuch mit kurzen Texten und liebevollen Illustrationen und sollte auf jeden Fall entdeckt werden und ist nebenbei auch eine tolle Oster-Geschenkidee.

Die Bilder sind bunt und farbenfroh gestaltet und darauf kann man allerhand entdecken, diese passen gut zu den Kurzehn Texten und geben die beschriebene Situation und Aktion sehr gut wieder. Die Texte sind kurz und verständlich gehalten, so dass man diesen sehr gut folgen kann und diese zudem für die Altersgruppe ansprechend sind.

Die bunten Illustrationen sind wunderschön und liebevoll umgesetzt. Man folgt der Geschichte sehr gern und kommt zugleich richtig in Osterstimmung.

Fazit:

Niedliche und liebevolle Ostergeschichte mit wundervollen Illustrationen und kurzen Texten.

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Da drüben sitzt ein Osterhas'

Rezensionen von gerlisch:

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Giftiger Grund von Thomas Knüwer

Gute Unterhaltung

„Giftiger Grund“ ist eine Story, die sich nicht einfach in ein Genre einordnen lässt – und genau das macht sie so interessant. Statt klassischer Ermittlungsarbeit wirft uns der Autor mitten hinein in ein düsteres, bedrückendes Szenario. An einer verlassenen Tankstelle treffen drei Figuren aufeinander, die unterschiedlicher kaum sein könnten: die taffe Podcasterin Charu, der gerade aus der Haft entlassene Joran und ein zehnjähriges Mädchen, das mehr weiß, als man anfangs ahnt.

Der Roman lebt von seiner Atmosphäre: brutal, roh und manchmal mit derber Sprache. Das Setting, ein Lost-Place, verstärkt dieses Gefühl von Gefahr. Den Schreibstil empfand ich anfangs als gewöhnungsbedürftig, teilweise kurz und knapp, gerade so wie hin und herspringende Gedanken.

Besonders stark sind die Charakterzeichnungen:
Charu wirkt auf den ersten Blick tough, selbstbewusst, social-media-erfahren, doch hinter der Fassade steckt Verletzlichkeit, die sie nahbar macht.
Joran wird als naives Opfer dargestellt, ein geschickter Schachzug des Autors. Man ertappt sich dabei, Sympathie für jemanden zu entwickeln, dem man eigentlich misstrauen sollte.
Die wechselnden POVs sorgen dafür, dass man die Figuren und ihre Motive, Ängste und Geheimnisse Stück für Stück versteht.

Zum Ende hin geht es Schlag auf Schlag, manches wurde mir zu schnell abgehandelt, einiges erscheint doch sehr konturiert. Trotzdem habe ich das Buch sehr gern gelesen. Wer Lust auf eine düstere, intensive Story hat, die nicht wie ein klassischer Krimi zu lesen ist, wird hier definitiv gut unterhalten.

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Giftiger Grund

Rezensionen von Claudia R.:

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Oachkatzldrama von Marion Wagner

Krimi mit Spannung und Humor

Klappentext / Inhalt:

Ein mörderisch-unterhaltsamer Krimi aus Niederbayern
Ein Fotoshooting im Hotel Oachkatzlhof im Bayerischen Wald endet tödlich: Eines der Models wird ermordet im Gebüsch aufgefunden – und ausgerechnet Tamara, die Tochter von Hotelleiterin Gabi, steht unter Verdacht.
Für Gabi ist klar, dass die Polizei völlig falschliegt.

Gemeinsam mit ihrer Freundin Doro beginnt sie, heimlich zu ermitteln. Schnell zeigt sich, dass fast jeder im Team ein Motiv hat. Doch anstelle von Antworten bringen die turbulenten Nachforschungen der beiden immer mehr Fragen und Geheimnisse ans Licht ...
Intrigen, Eifersucht und eine ordentliche Portion bayerischer Charme machen diesen Wohlfühlkrimi zu einem spannenden und vergnüglichen Leseerlebnis voller Witz und Herz.

Cover:

Das Cover ist sehr niedlich und passend umgesetzt. Ein neugieriges und possierliches Eichhörnchen ist darauf erkennbar. Optisch und farblich ist das Ganze sehr schön und ansprechend umgesetzt.

Meinung:

Nach Oachkatzlkiller ist dies der zweite Fall für Gabi. Die Bände und Fälle sind unabhängig lesbar und Vorkenntnisse nicht zwingend notwenig. Mir war das vorherige Buch nicht bekannt und ich kam dennoch sehr schnell und gut in die Geschehnisse und Charaktere hinein.

Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.

Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Schnell kommt man in alles hinein und auch der Humor, aber auch die Spannung kommen nicht zu kurz. Es ist mega unterhaltsam und ich hatte sehr viel Freude und Spaß an den Ermittlungen und der Geschichte. Die einzelnen Abschnitte haben eine angenehme Länge und ermöglichen so einen guten Lesefluss. Die Anfänge sind gut erkennbar und die Kapitel einfach durchnummeriert. Alles in allem ist es klasse und toll umgesetzt. Gliederung und Gestaltung haben mir gut gefallen.

Die Geschichte ist spannend, kurzweilig und unterhaltsam umgesetzt. Die Charaktere haben Charme und ihre ganz eigenen Stärken und Schwächen. Diese sind vielschichtig und auch im Gesamten gibt es hier viel zu erleben.

Mir hat es sehr gut gefallen und ich konnte nicht nur manchmal herzlich lachen, sondern wurde auch vom Gesamten mitgerissen und gut unterhalten.

Fazit:

Wundervoller Kriminalroman mit Spannung und Humor.

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Oachkatzldrama

Rezensionen von Bücherfreundin:

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Sie wollen uns erzählen von Birgit Birnbacher

Intensiver und berührender Roman über ein wichtiges Thema

In ihrem aktuellen Buch "Sie wollen uns erzählen" widmet sich die österreichische Bachmann-Preisträgerin Birgit Birnbacher dem wichtigen Thema Neurodivergenz.

Oswald, genannt Oz oder Ozzy, ist 9 Jahre alt und geht in die dritte Klasse. Er ist ein besonderes Kind, denn er hat ADHS. Ozzy mag nicht spielen wie andere Kinder, er ist einfühlsam und hat ein gutes Gespür für andere Menschen.

Der Junge ist klug und weiß sich gut auszudrücken. Seine Mutter Ann ist Sozialwissenschaftlerin, sie ist aufbrausend und geht in ein Impulskontrolltraining. Sein Vater Christian, überfordert von der familiären Situation, lebt und arbeitet inzwischen in Wien.
Am letzten Schultag vor den Sommerferien bringt Ozzy einen Brief von der Schule mit nach Hause und überlegt, wie er seiner Mutter am besten beichten kann, was in der Schule Schreckliches passiert ist. Doch dazu kommt es nicht, denn Ann erhält einen Anruf aus dem Krankenhaus, weil ihre Mutter Zäzilia kurz vor einer Operation spurlos verschwunden ist. Besorgt macht sich Ann mit Oz auf den Weg, um sie zu suchen .....

Die Geschichte ist abwechselnd aus Sicht der beiden Protagonisten in ganz wunderbarer und klarer Sprache mit feinem Humor erzählt, die Charaktere sind sehr realistisch gezeichnet. Ich musste mich zunächst ein wenig an den eigenwilligen Schreibstil der Autorin gewöhnen, sie springt zwischen Anns und Ozzys Gedanken und Handlungen hin und her, doch genau diese besondere Erzählweise ist es, die uns die Figuren ganz nahe bringt.

Ann liebt ihren Jungen über alles, die beiden haben ein enges Verhältnis zueinander. Auch Ann wurde schon als Kind als eigenartig und wild wahrgenommen, hat aber im Gegensatz zu Ozzy ohne die Diagnose ADHS ein normales Leben führen können. Sie weiß, dass Ozzy ähnlich denkt und fühlt wie sie, seine Gedanken oft abschweifen und er in Tagträumen versinkt. Ich mochte Ann, die für ihren Jungen kämpft, ihn beschützen möchte und nicht zulässt, dass er wegen seines Andersseins medikamentös behandelt wird. Am intensivsten und berührendsten fand ich den Abschnitt, als Ozzy allein unterwegs ist. Ann schafft es kaum, sich selbst zu beruhigen, sie will ihr Kind nicht ängstigen und wächst dabei über sich selbst hinaus. Den kleinen Ozzy, der weiß, dass er anders ist als andere Kinder und immer darum bemüht ist, sich so zu verhalten, dass seine Mutter sich nicht aufregt, habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Seine Schilderung des Vorfalls mit dem Hasen am Ende des Buches fand ich herzzerreißend.

Der Autorin ist mit "Sie wollen uns erzählen" ein ganz wunderbares Buch gelungen, das Verständnis für Menschen mit ADHS weckt und uns mit viel Empathie vermittelt, wie sie denken und empfinden, und wie schwer und herausfordernd der Alltag für sie sein kann. Ich habe die fesselnde Geschichte, in der es neben dem zentralen Thema Neurodivergenz auch um eine unzuverlässige Schwester und Anns Mutter geht, die an Demenz erkrankt ist, sehr gern gelesen, sie hat mich beeindruckt und tief berührt.

Absolute Leseempfehlung für diesen großartigen Roman!

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Sie wollen uns erzählen

Rezensionen von Daggy:

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Knallharte Steinzeit von Rüdiger Bertram

Eine spannende und humorvolle Steinzeitgeschichte

Neben dem kleinen Zwergwollmammut-Baby sehen wir Krähe und Wolf. Die beiden dürften eigentlich nicht zusammen unterwegs sein, denn Krähes Mutter ist die Erfinderin des Rades und damit die Chefin des Herstellungsbetriebes, wohingegen Wolfs Vater nur die Räder herstellt. Deshalb wollen beide nicht zusammenspielen.

Aber wie wir sehen, sind sie wieder zusammen unterwegs. Auch Krähe ist eine kleine Erfinderin und gleich zu beginn der Geschichte erfindet sie einen Fußball aus Blättern, denn der Steinfußball bewährt sich nicht. Doch als sie dann einen kleinen Mammut finden müssen sie überlegen, wie sie ihn vor den Jägern schützen können. Gut wäre es den kleinen mit Milch zu füttern, doch er mag gerne Blätter essen, was dazu führt, dass er pupsen muss, was sehr stinkt.
Ich bin ja keine Freundin dieser ständigen Pupserei in Kinderbüchern, hier ist aber die Dramatik der Handlung davon abhängig. Trotzdem würde es mich freuen, wenn sich die Autor*innen mal was anderes einfallen ließen. Aber auch Wolf, der sehr schön zeichnen kann, bringt sein Talent neben Krähes Erfindungsgeist in die Geschichte ein.
Ein ganz wichtiges Thema ist die Freundschaft zwischen den beiden Kindern und ihre gemeinsames Kümmern zur Rettung des Mammuts. Sehr gut gefällt mir, dass später alle Steinzeitmenschen zusammenhalten und den dummen Jäger davon abhalten den kleinen Mammut zu töten.
Im Nachwort erklärt Rüdiger Bertram, dass diese Geschichte nicht authentisch die Steinzeit widerspiegelt, aber mir gefällt diese kleine Geschichte, die voller witziger Ideen und Anspielungen ist, sehr gut. Dazu beigetragen haben aber auch die Cartoon artigen Illustrationen der Figuren und die kleinen Bilder, die die Geschichte auflockern.

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Knallharte Steinzeit