Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Shilo:
Hinter der Maske: Neuanfänge von Birgit Starke
Beginn einer besonderen Familiensaga
Schon nach wenigen Seiten liegt eine leise Schwere über der Geschichte. Die Welt am Wannsee wirkt ruhig und geordnet, doch hinter den Türen des Hauses von Lengenfeld ist etwas spürbar, das sich nicht gleich einordnen lässt. Fanny beginnt ihre Arbeit als Kindermädchen und gerät in einen Alltag, der nach außen hin klar wirkt, aber immer wieder feine Risse zeigt.
Besonders spürbar wird diese Unruhe in den Momenten, in denen Leander in den Vordergrund tritt. Seine verschlossene Art und die Maske, hinter der er sein Gesicht verbirgt, sorgen für eine angespannte Stimmung. Gleichzeitig geht von ihm etwas aus, das sich schwer erklären lässt. Vor allem in den Szenen am Klavier zeigt sich eine andere Seite, die berührt, ohne viele Worte zu brauchen. Zwischen ihm und Fanny entsteht dabei langsam eine vorsichtige Nähe.
Mit der Zeit wird deutlicher, dass hinter Leanders Verhalten mehr steckt als nur schlechte Laune. Andeutungen und kleine Beobachtungen lassen erahnen, dass ihn etwas belastet, über das nicht gesprochen wird. Diese Spannung zieht sich durch viele Szenen und sorgt dafür, dass man aufmerksam bleibt. Auch Fannys Gefühle verändern sich leise. Aus anfänglicher Unsicherheit wird nach und nach ein vorsichtiges Vertrauen, das jedoch immer wieder ins Wanken gerät.
Die Geschichte wird ruhig erzählt und passt damit gut zur Zeit und zur Stimmung. Vieles bleibt leise und unspektakulär. Gerade dadurch wirken die Szenen glaubwürdig. Die Gefühle stehen nicht im Vordergrund, sondern zeigen sich eher nebenbei. So entsteht nach und nach eine spürbare Nähe zu den Figuren.
Am Ende bleibt eine Geschichte, die durch ihre leisen Töne berührt. Vieles bleibt unausgesprochen, und gerade das macht den Reiz aus. Dieser Auftakt der Familiensaga macht neugierig auf die weiteren Bände.
4 Sterne und eine Leseempfehlung für alle, die ruhige historische Geschichten mit leisen Gefühlen und geheimnisvollen Figuren mögen.
Rezensionen von nuean:
Scandal Love von L. J. Shen
Wie alle Romane der Autorin, sehr emotional und leidenschaftlich
Ich kann an keinem Buch von L.J. Shen vorbeigehen. Die einzige Reihe, die ich nicht gelesen habe, ist die erste und ich danke netgalley und lyx, dass ich das jetzt mit der Neuauflage der Sinners-of-Saint-Reihe tun kann.
Trent Rexroth ist aus den vorherigen Bänden schon bekannt. Er ist kalkuliert, skrupellos und spricht nur, wenn er wirklich was zu sagen hat.
Diesen Wesenszug scheint seine Tochter Luna von ihm übernommen zu haben. Denn die vierjährige spricht seit 2 Jahren, als ihre Mutter sie verließ kein Wort mehr. Trent tut alles um es Luna so angenehm wie möglich zu machen. Als Luna sich aber der neuen Praktikantin und Tochter seine Geschäftspartners Edie Van der Zee von Tag zu Tag mehr öffnet, gerät Trents Leben aus dem Ruder. Er selbst fühlt sich ebenfalls sehr zur gerade volljährigen Edie hingezogen und versucht sich so gut es geht dagegen zu wehren. Aber auch Edie geht Trent nicht aus dem Kopf, aber sie hat andere Prioritäten in ihrem Leben und so muss sie Trent hintergehen und ihre Liebsten zu retten.
Ich mochte Edie sofort. Sie tough, tut alles was sie kann für ihre Liebsten und hat einige Kämpfe in ihrem Leben auszufechten. Trent ist da etwas schwerer zu mögen, aber auch er hat das Herz am richtigen Fleck. Ich finde die beiden zusammen einfach nur toll, das Knistern, das Verbotene, die Leidenschaft. Aber auch die Geschichten drumherum haben mich sehr berührt.
Der Schreibstil wie gewohnt sehr humorvoll, leidenschaftlich und voller Gefühl. Toll sind die Freundschaften, die über allem stehen und die immer füreinander da sind. Ich liebe es.
Rezensionen von Ruth:
Statt aus dem Fenster zu schauen von Anna Katharina Scheidemantel
Umweg zum Ich
Hauptfigur im Debutroman der jungen Autorin Anna Katharina Scheidemantel ist die 25jährige Studentin Sophie. Frustriert und gelangweilt von ihrem eintönigen Praktikum, schaut sie sich im Internet auf der Seite „Kleinanzeigen“ um. Ein Klick nur und sie hat für den Schnäppchenpreis von 3100 Euro ein Haus gekauft.
Na ja, es handelt sich dabei wohl mehr um eine Bruchbude, noch dazu in der ostdeutschen Provinz. Und obwohl sie das selbst für eine völlig verrückte Idee hält, gibt sie ihr Zimmer in einer Münchner WG auf und reist mit ein paar Habseligkeiten per Zug in ein Nest zwischen Berlin und Rostock gelegen.
Das Haus ist völlig heruntergekommen, Heizung und Strom funktionieren nicht und im hinteren Bereich fehlt das Dach, stattdessen liegt dort ein Baumstamm.
Aber Sophie lässt sich davon nicht entmutigen. Sie kämpft mit dem Dreck und den Spinnweben, rückt der braunen Wand mit weißer Farbe zu Leibe und dem festen Gartenboden mit dem Spaten.
Schlimm ist nicht der tägliche Kraftakt mit Putzen, Streichen, Abschleifen usw., schlimm ist auch nicht der schmerzende Körper am Abend, nein, schlimm sind die Gedanken, die sie nachts bedrängen. Fragen über Fragen. Warum hat sie das getan? Ist es noch normal, fast die gesamten Ersparnisse für eine Ruine auszugeben; ohne jegliche Erfahrung, ohne Hilfe von außen, ein marodes Haus renovieren zu wollen ? Was macht sie hier in dieser Einöde?
Antworten auf diese Fragen weiß sie zunächst nicht. Sie weiß nur, dass ihr früheres Leben nicht das richtige war.
Dabei war sie lange auf der Überholspur. „Wenn Sophie etwas macht, dann macht sie es gleich richtig.“ Das war die Meinung aller um sie herum und es bezog sich auf die Geigenstunden, das Einser-Abitur, das Studium inklusive Auslandssemester, das Praktikum. „Die Sophie, aus der wird was. Was, das war eigentlich egal. Hauptsache, es war was.“
Alle waren überzeugt, dass sie es einmal weit bringen wird. Doch was will sie eigentlich selbst?
Überlegt Sophie anfangs noch jeden Tag, ob sie nicht ganz schnell zurückkehren, diese schwachsinnige Idee aufgeben soll, so fühlt sie sich mit der Zeit immer lebendiger. Es tut gut, mit den eigenen Händen etwas zu schaffen, das Ergebnis abends mit Stolz zu betrachten. Natürlich bleiben Misserfolge nicht aus. Aber ist nicht das ganze Leben Learning-by-doing?
Die ersten Wochen ist Sophie völlig allein, die einzigen Gesprächspartner sind die Verkäufer im Baumarkt und die Bedienung im „Kuchenhimmel“, wo sie regelmäßig einen Milchkaffee trinkt und ihr Handy auflädt. Ihre Eltern, ihre Freunde wissen nichts von ihrem neuen Aufenthaltsort, von ihrem Projekt.
Ich muss zugeben, dass ich den Roman anfangs unterschätzt habe. Liest er sich zunächst als witziger Selbstfindungstrip einer Mitzwanzigerin, so gewinnt die Geschichte zusehends an Tiefe.
Sophie lernt in diesen paar Monaten, sich zu lösen von den Erwartungen von außen. Auf sich selbst zurückgeworfen entwickelt sie ein neues Selbstbewusstsein, gestärkt durch die Erfahrungen, die sie gemacht hat. Wie ihr zukünftiger Lebensweg aussehen soll, möchte sie selbst entscheiden, nicht einfach dem vorgegebenen Weg folgen. „Nur, weil die Straße geradeaus führt, heißt das nicht, dass ich nicht einen Umweg über einen Feldweg nehmen kann, einfach nur, weil ich es will.“
Der Roman weckt auch Verständnis für die Nöte und Schwierigkeiten junger Menschen von heute. Sie erben Privilegien, werden aufgefangen von einem Netz aus Sicherheiten, aber das verpflichtet sie auch dazu, ihren Beitrag in dieser Welt leisten zu müssen. „Aber wie soll man denn Neues schaffen und etwas aufbauen in einer Welt, in der es eigentlich schon zu viel von allem gibt?“
Sophie lernt auch einiges über sich und die Welt, weil sie sich auf einmal außerhalb ihrer Blase bewegt. Die Menschen, die sie in dieser Gegend kennenlernt, sind so ganz anders als ihre Freunde von früher, ihre Studienkollegen.
Allein wegen all dieser Erfahrungen, die Sophie durch ihre verrückte Idee machen durfte, hat sich ihr „Umweg“ gelohnt.
Anna Katharina Scheidemantel hat hier ein erfrischendes Debut vorgelegt, voller Leichtigkeit, Humor und Sprachwitz, voller kluger Gedanken. Auch wenn äußerlich wenig passiert, so macht die Protagonistin doch eine entscheidende Entwicklung durch.
Man darf gespannt sein auf weitere Bücher der Autorin.
Rezensionen von gabiliest:
Maries Glücksküche - Die Schule am Meer von Claudia Schaumann
Koch doch mit Magie
Die bekannte SPIEGEL Bestseller-Autorin Claudia Schaumann hat mit “Maries Glücksküche- Die Schule am Meer” den ersten Band ihrer neuen “Glücksküche“- Reihe vorgelegt. Auf dem phantasievollen Hardcover, das sofort Urlaubsgefühle herbeizaubert, sieht man bereits, wie nett das Leben am Strand mit einem phantastischen Picknick sein kann.
Marie ist mit ihren Eltern und ihren zwei Geschwistern aus dem regnerischen Hamburg in den kleinen Ort Saint Amour an der Atlantikküste gezogen. Zu Oma Aveline, bei der sie bereits die Ferien verbracht hat. Doch Marie ist nicht glücklich, sie spricht schlecht Französisch und hat keine Freunde. Und wer will schon in einer alten Turnhalle wohnen? Doch Maries Mutter und ihre Oma sind Schulköchinnen in der deutschen Schule, die Marie besucht. Oma vertraut ihr ein Geheimnis an: Essen kann glücklich machen! Dazu braucht es natürlich besondere Zutaten und ein bisschen Magie. Marie ist fasziniert- kann sie das auch? Ihr erster Kochversuch geht schrecklich schief, aber endlich findet sie dadurch eine Freundin, die reiche Coco, für die es aber viel interessanter ist, wie Marie lebt und was sich in Omas Schrank verbirgt- die magischen Zutaten!
Claudia Schaumann hat ein heiteres und kindgerechtes Buch über das Glück geschrieben, das entsteht, wenn mit Liebe gekocht wird und wenn man dieses Glück mit Freunden teilen kann. Natürlich sind die magischen Zutaten dabei sehr hilfreich: Bananenpaste für gute Laune, Grinseblümchentee zur Beruhigung und vieles mehr. Für die aufgeweckte und neugierige Marie ist es schwer, Omas Geheimnis zu bewahren, denn Mama mag keine Magie. Doch nur mit Magie lässt sich das große Schulbuffet vorbereiten, das unbedingt gelingen muss, damit Mama ihre Arbeit behält. Ob Marie das hinbekommen wird?
“Maries Glücksküche- Die Schule am Meer” bietet mit fröhlichen Texten, kurzen Kapiteln und liebenswerten Charakteren ein schmackhaftes Lesevergnügen. Besonders werden sich Kinder angesprochen fühlen, die gerne in der Küche helfen oder sogar schon selbst kochen. Doch die Geschichte, die Lust auf Sonne, Strand und leichtes Lebensgefühl macht, wird sicher auch Kochmuffel begeistern. Das Buch ist für Kinder ab neun Jahren empfohlen. Die gelungenen schwarz- weiß Illustrationen von Nadine Jessler passen gut zum Text des Buches und lockern die Erzählung gekonnt auf. Mit Marie hat Claudia Schaumann ein starkes Mädchen beschrieben, das lernt, dass ein Neuanfang vielleicht nicht gleich problemlos klappt, dass man aber mit Hilfe von Freundschaft viele Hindernisse überwinden kann. Die Begeisterung der Autorin für gute Küche und die französische Lebensart ist ansteckend und im ganzen Buch zu spüren. Dabei finden die Kinder nicht nur Rezepte am Schluss des Buches, sondern im Text wird immer wieder darauf eingegangen, welche Eigenschaften Lebensmittel haben und wie sie Gefühle beeinflussen können- auch ganz ohne Magie.
Ich habe das Buch mit meiner neun Jahre alten Enkelin gelesen, die gerne kocht und dabei mit Vorliebe auch etwas Neues ausprobiert. Uns hat das Buch sehr gut gefallen und wir würden sofort nach Saint Amour reisen, um auch einmal die magischen Gerichte von Oma Aveline zu kosten. Vielleicht bekommen die Kinder ja Lust uns dorthin zu begleiten und dieses fröhliche Buch zu lesen, das wir gerne weiterempfehlen.
Rezensionen von nuean:
Royal Heist von Lena Kiefer
Ganz nett, zwischendurch etwas langatmig
Das Cover hat mich sofort angezogen und auch der Klappentext hat mich neugierig gemacht. Ich danke netgalley und Lyx, dass ich das Buch lesen durfte.
Darcy und ihr Team sind gefürchtete Trickbetrüger, sie stehlen, aber immer mit dem Ziel Gerechtigkeit auszuüben. Jetzt bekommt sie zusammen mit ihrem Bruder, der der Kopf der Bande ist Gerechtigkeit für das Unrecht was ihnen als Kindern widerfahren ist einzufordern.
Ziel ist niemand anderes als die britischen Royals. Die Chance ergibt sich, da Kronprinz Spencer heiraten will, um die Königsfamilie besser dastehen zu lassen. Darcy spielt die perfekte Kandidatin und kommt ihrer Rache immer näher. Doch ausgerechnet Spencers Bruder Tristan, mit dem sie als Kind viel Zeit verbracht hat, bringt ihren Plan ins Wanken. Und plötzlich stellt Darcy ihren Plan in Frage und kommt in einen Zweispalt. Sowohl ihr Bruder als auch der Rest des Teams zählen auf sie, aber bei den Royals scheint auch nichts so zu sein, wie sie es gedacht hatte.
Der Einstieg ins Buch ist sehr spannend, erinnert schon an Oceans Elven. Auch die Crew um Darcy und ihren Bruder ist sehr spannend, allerdings kommen sie in dem ganzen viel zu kurz. Insgesamt wirkt es für mich wie zwei Bücher in einem, die spannenden Robin Hoods, Rächer und Betrüger und dann die Royale Heiratskanidatinnensuche. Irgendwie wirkte das für mich etwas unrund. Auch die Royals selbst fand ich ganz in Orndung, aber auch da fehlte mir etwas. Es wirkt vieles sehr vorhersehbar, anderes wiederum sehr gewollt und unrund. Ich mochte Tristan sehr. Er ist der ehrlichste der Familie und hat das Herz am richtigen Fleck. Mit Darcy bin ich leider nicht so ganz warm geworden.
Das Buch lässt sich gut lesen, es hat aber einige Längen und vielleicht hätte auch ein Band gereicht. Ich weiß nicht ob ich es interessant genug fand, um es weiterzulesen.
Rezensionen von Romy:
The Night We Met von Abby Jimenez
Neue Lieblingsautorin!
„Richtiger Ort. Richtiger Mann. Falsche Entscheidung?“
Manchmal spielt das Leben anders als geplant. Larissa hat ganz ohne ihr eigenes Zutun einen Berg an Schulden von ihrem Vater überlassen bekommen. Allgemein sieht das Leben für Larissa nicht allzu rosig aus. Sie setzt jedoch alles daran, etwas aus ihrem Leben zu machen und jongliert ein Dutzend verschiedener Nebenjobs.
Chris dagegen scheint sein Leben bis auf die Trauer über den Tod seiner Mutter im Griff zu haben. Beide verbindet sehr viel, u.a. das Lesen als Leidenschaft und das geteilte Sorgerecht für ihren Hund „Wufferine“. In der Nacht, in der sich die beiden kennengelernt haben, hat sich Larissa allerdings gegen Chris und für dessen besten Freund Mike entschieden.
Abby Jimenez hat mich mit ihrem neuen Liebesroman „The night we met“ wieder richtig abgeholt.
Auch wenn die Geschichte eher schwere Themen behandelt, fühlt es sich trotzdem nach einem richtigen Wohlfühlbuch an und der Humor kommt definitiv nicht zu kurz. Die Charaktere haben wie ich es von Abby Jimenez gewohnt bin Tiefe. Natürlich allen voran Larissa und Chris. Vor allem Larissa fand ich eine unglaublich sympathische Hauptperson, mit der ich sehr mitgefiebert habe. Ich muss zugeben, dass ich bei Chris manchmal ein wenig hin und hergerissen war. Grundsätzlich ist die Fürsorglichkeit eine wirklich süße Eigenschaft und jeder wünscht sich in seinem Leben jemanden, der genauso aufmerksam und liebevoll ist. Allerdings fand ich seine Aktionen an manchen Stellen einen Ticken zu viel und fast schon obsessiv.
Von Anfang an ist ziemlich klar, wie sich die Geschichte weiterentwickeln wird. Nichtsdestotrotz habe ich der Handlung gespannt gefolgt und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Wie gewohnt ist der Schreibstil sehr einnehmend.
Der Aufkleber auf dem Buchcover „von der Autorin des Bestsellers 'Just for the summer'“ hat mich ein wenig in die Irre geführt, weil ich fälschlicherweise davon ausgegangen bin, dass es sich um einen zweiten Teil handelt. Die beiden Bücher haben inhaltlich allerdings keine Übereinstimmungen oder gemeinsame Charaktere, spielen nur im gleichen Universum. Beim aufmerksamen Lesen stößt man jedoch auf ein paar Easter Eggs wie z.B. den Toilet-King.
Fazit: Nach „Just for the summer“ eine weiterer slow-burn Roman, der mich richtig überzeugt hat! Ich freue mich, zukünftig noch mehr Bücher von der Autorin zu entdecken!
Rezensionen von nuean:
Wild Card von Elsie Silver
Sehr süßer Abschluß der Reihe
Ich liebe die Bücher von Elsie Silver und habe mich auf den Abschlussband der Reihe sehr gefreut. Danke an netgalley und Lyx, dass ich das Buch lesen durfte.
Eine Zufallsbegegnung und eine stürmische Nacht gestrandet an einem Flughafen und der grummelige Bash ist verzaubert von Gwen Dawson. Doch sie meldet sich nicht auf seine Nachrichten und als er sie auf der Geburtstagsfeier seines Sohnes als dessen Freundin vorgestellt bekommt weiß er, dass sie für ihn unerreichbar ist.
Doch dann zieht Gwen nach Rose Hill und je öfter sie sich sehen, desto schwerer wird es gegen die Anziehungskraft zu kämpfen.
Etwas wehmütig habe ich den letzten Band der Rose Hill Reihe begonnen, weil mir die Charaktere schon sehr ans Herz gewachsen sind.
Bash war immer nur sehr grummelig, jetzt lernt man ihn näher kennen und lieben. Er ist ein toller Mann und hat das Hern am richtigen Fleck. Er tut buchstäblich alles für die Menschen die er liebt. Die Chemie zwischen ihm und Gwen hat sofort gestimmt und man konnte das Knistern richtig spüren. Das es dann doch so verworren wird, war wirklich tragisch. Aber ich liebe Gwen, ihre ehrliche, loyale Art. Sie sagt was sie denkt und man muss sie nur ins Herz schließen. Beide zusammen sind einfach nur super süß. Ich habe mit den beiden mitgefiebert und gehofft. Auch die anderen Charaktere tauchen wieder auf.
Der Schreibstil ist gewohnt mitreißend, humorvoll und leidenschaftlich. Ich werde Rose Hill vermissen, aber ich hoffe darauf, dass die Charaktere doch bei den nächsten Reihen hin und wieder auftauchen.
Fazit: Ein toller Abschluß der Reihe.
Rezensionen von Ameland:
Sörensen geht aufs Haus von Sven Stricker
Ich wurde angefixt
Ich verstehe gar nicht wie Sörensen mir bisher entgehen konnte. Gut, dass ich ihn, dank einer Leserunde, endlich entdeckt habe. Ein poltriger, oft in sich gekehrter und skurriler Charakter, der auch Tiefe hat und mich überzeugen konnte.
Sven Stricker vereint in diesem Krimi nicht nur Spannung, unerwartete Wendungen, lebendige Charaktere, sondern auch herrliche Dialoge mit Sprachwitz und Situationskomik.
Neben dieser Mischung gefiel mir die gute Verflechtung von Ermittlung und Privatleben. Gerade das Privatleben macht für mich die Figuren realistischer und greifbarer.
Wer einen spannenden, unblutigen und jederzeit unterhaltsamen Krimi sucht, ist bei Sörensen gut aufgehoben. Mich jedenfalls konnte Sven Stricker mit diesem Krimi überzeugen und nun will ich mehr davon.
Rezensionen von saskia13120:
Die Märchenponys, Band 1 - Schneewittchen hat jetzt vier Hufe von Nicole Roling-Brügging; Nadine Schreiber
Märchenhafter Ponyspaß
"Die Märchenponys - Schneewittchen hat jetzt vier Hufe" ist der erste Teil über eine Horde Märchenfiguren die in Ponys verwandelt wurden und nun auf einem Ponyhof leben und hat uns wahnsinnig gut gefallen.
Zuersteinmal ist die Aufmachung des Buches wunderschön. Das Cover ist toll gemacht und sticht mit seinen goldenen Akzenten heraus.
Die Illustrationen sind alle sehr liebevoll gestaltet und machen Spaß anzuschauen. Es sind immer wieder auch größere Bilder dabei bei denen die Kinder viel entdecken können.
Die Idee des Buches, dass Märchenfiguren nun als Ponys agieren finden wir super toll und einfallsreich. Vor allem ist aber die Umsetzung toll gelungen.
Jedes Pony hat seine Eigenarten und ist auf seine Weise liebenswürdig. Für besondere Lacher hat der pupsende Froschkönig Frido gesorgt.
Auch die anderen Bewohner des Märchenhofes sind super ausgearbeitet. Angefangen bei der gackernden Hühnerherde bis zu den etwas dusseligen Alpakas Erbse und Möhre (was für tolle Namen!).
Das Abenteuer dass die Ponys erleben ist für Kinder sehr gut und anschaulich dargestellt. Einem Mädchen, was ein Referat in der Schule über das Reiten halten soll aber große Angst vor Pferden hat. Das ist für die Kinder greifbar und verbindet Fiktion mit Problemen, in denen sich viele wahrscheinlich selbst wiederfinden können.
Insgesamt finden wir den ersten Band von "Die Märchenponys" sehr gut gelungen und freuen uns daher auch schon sehr auf den zweiten Band!
Rezensionen von nuean:
Tale of Sun and Night 1: Tale of Sun and Night von Magdalena Gammel
Sehr spannender Auftakt der Reihe
Die Autorin kannte ich noch nicht, aber das Cover hat mich angezogen und der Klappentext dann überzeugt, dass ich das Buch lesen möchte. Vielen Dank an netgalley und Loomlight, dass ich Lios´Geschichte lesen durfte.
Lio wird als Sklavin gehalten und gehört nun zu einer Bande, die die Käufer betrügt, ausraubt und auch tötet.
Als sie wieder verkauft wird gerät ihr Leben aus den Fugen, denn der Käufer glaubt zu wissen, wer sie ist, doch nicht Lio kann sich an ihre Vergangenheit erinnern. Sie bekommt Hilfe von Izan und seinem Bruder, an den sie später auch verkauft wird. Und damit beginnt ihre Flucht vor ihrem Sklavenherren, vor ihren eigenen Visionen und aggressiven Sandmännern. Sie geht einen Deal mit Izan ein und hofft auf ihre Freiheit. Auf ihrer Flucht durchqueren sie das Land verfolgt von ihren Feinden, bedroht von gruseligen Kreaturen, aber sie kommen sich dabei immer näher.
Das Buch hat mich von Anfang an begeistert. Lio ist so eine starke Frau, die so viel ertragen mussten. Die Chemie zwischen Izan und ihr ist sofort da und es knistert ohne Ende. Aber auch die anderen Charaktere finde ich stark und sehr individuell. Auch Lios „Haustier“ ist mega und sorgt für den gewissen Humor. Die Balance zwischen Kämpfen, Gefahren und Nähe ist sehr gut gelungen. Ich habe dieses Buch nur so verschlungen. Der Schreibstil ist mitreißend und bildgewaltig, ich konnte mit Lio´s und Izans Welt so gut vorstellen. Der Humor kommt auch nicht zu kurz. Ich kann es kaum erwarten, bis der nächste Band erscheint.
Fazit: Spannend und mitreißend!











