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Rezensionen von csac:

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Ganz schön schleimig von Melanie Laibl

Wo der Schleim zuhause ist…ein Sachbuch über Schnodder, Schlatz und Sabber

Was für ein witziges Buch! Ein Sachbuch über die ganze Welt des Glibbers, im Wasser, auf der Wiese, im Wald oder rund um und am Menschen. Auf insgesamt 47 informativen, prall gefüllten Seiten hat es die Autorin Melanie Laibl geschafft, ein Buch für große und kleine Leser zu schaffen, das vor „Wäh“ und „Igitt“ nur so trieft.

Damit ist der Spaß vorprogrammiert. Gleichzeitig erfährt man unglaublich viel Wissenswertes zum Thema Rotzen, Schniefen, Schlapperspuren und co. Neben der Vermittlung von grundlegendem Wissen (Was bezeichnet man überhaupt als Schleim, wie sieht er aus, welche Funktionen hat er und wie wirkt er?), gibt es ein spezielles Kapitel über einen Ort, an welchem der Schleim gang und gäbe ist: Das Wasser. Dabei geht die Autorin der Frage nach, wo und in welcher Form Schleim im feuchten Nass auftritt, welche Lebewesen ihn besonders dringend benötigen oder aber welcher bekannte Künstler eine Göttin dem Meeressch(leim)aum entsteigen lässt. Ähnlich bunt und vielfältig gestaltet sich der Abschnitt rund um das Thema „Schnodder auf der Wiese“. Vom Gatsch auf der Feuchtwiese bis hin zu den Schleimdrüsen der Schnecken erfährt man viel Wissenswertes mit Ekelgarantie. Besonders spannend fand mein Sohn auch den Bereich „Sabber in der Welt des Menschen“. Dass sich Schleim in Medikamenten oder in der Werkzeugkiste befindet, hatten wir bisher nicht bedacht. Schließlich kommen auch die zähen Körperflüssigkeiten der Menschen, namentlich Rotz oder Spucke, nicht zu kurz und sorgten für einige Lacher.
Abschließend sorgt auch das sehr kreative Kapitel „Weiterschleimen. Schleimspur in die Zukunft“ für Aha-Momente, etwa bei der möglichen Verwendung von Schleim beim Recycling von Kunststoffen. Ein „Glitschregister“ sorgt dafür, dass alles übersichtlich nachgeschlagen und schnell wieder gefunden werden kann.
Last but not least hat die Illustratorin Raffaela Schöbitz das dicht beschriebene Bilderbuch mit ihren ebenso detaillierten und lustigen Bildern aufgelockert.
Fazit: Ein wissenswertes Sachbuch zu einem bisher kaum beachteten Thema. Auch gut im Sachunterricht in der Grundschule verwendbar. Hat uns gut gefallen.

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Ganz schön schleimig

Rezensionen von Island :

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Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel,2 Audio-CD, 2 MP3 von Alena Schröder

Was uns verbindet

Bei diesem Roman handelt es sich um den dritten Teil einer Reihe um drei Generationen von Frauen. Die Titel und auch die Covergestaltung aller drei Teile ähneln sich und dienen so als verbindendes Element. Allerdings ist es nun schon wieder einige Zeit her, dass der zweite Teil erschienen ist, sodass ich mich nicht mehr besonders detailliert an die darin beschriebenen Geschehnisse erinnere.

Der letzte Teil spielt auf zwei Zeitebenen und an zwei Orten. In Güstrow ab Mai 1945 und in Berlin 2023. 1945 versteckt sich die damals 14-jährige Marlen vor den Russen in einer Kommodenschublade und findet dort ein Gemälde, das eine junge Frau zeigt. Marlen bleibt in Güstrow und wird von der Künstlerin Wilma nicht ganz uneigennützig unter ihre Fittiche genommen.

Im Jahr 2023 lebt die 34-jährige Hannah Borowski in Berlin und wird von ihrer besten Freundin und Mitbewohnerin verlassen, da diese schwanger ist. Zugleich meldet sich plötzlich Hannahs Erzeuger bei ihr, der sich bisher nicht für sie interessiert hat. Sie versucht mehr darüber rauszufinden, was damals zwischen ihm und ihrer Mutter vorgefallen ist, was aber nicht so leicht ist, weil sowohl ihre Mutter als auch ihre Oma tot sind.

Ich empfand den Roman als gut lesbar und fesselnd. Hannah war mir auf jeden Fall sehr sympathisch und auch Marlens Geschichte, wie sie zu Beginn der DDR bei einer Künstlerin aufwuchs, war sehr interessant. Allerdings hatte ich erwartet, dass die beiden Handlungsstränge am Ende noch etwas mehr miteinander verwoben werden und, dass das titelgebende Bild noch einmal eine gewichtigere Rolle einnimmt. Der Schreibstil der Autorin war aber gewohnt gut lesbar und auch die Sprecherin des Hörbuchs war passend gewählt, ihre Stimme passte zur Atmosphäre des Romans und man konnte ihr gut folgen.

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Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel,2 Audio-CD, 2 MP3

Rezensionen von Island :

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Spielverderberin von Marie Menke

Dreiecksfreundschaft

Im Mittelpunkt von Marie Menkes Roman stehen drei junge Frauen. Sophie und Lotte sind in der gleichen Bauerschaft im fiktiven Süthland aufgewachsen, wo jeder jeden kennt. Romy kam erst in der Oberstufe zu ihnen, weil ihre Eltern aus München nach Süthland gezogen sind.

Die Geschichte wird auf verschiedenen Zeitebenen erzählt.

Zunächst treffen sich die drei Protagonistinnen einige Jahre nach dem Abi an einem Weiher in ihrem Heimatort wieder. Dann gibt es Rückblicke in die Schulzeit, als sich durch Romys Zuzug einige Veränderungen ergeben haben. Während Lottes Leben noch während der Schulzeit anders als geplant verläuft, ziehen Sophie und Romy zum Studium nach Köln, wobei Sophie sich das ganz anders vorgestellt hat, als es am Ende abläuft. Zu Beginn des Studiums kommt es dann zu einem Ereignis, dass das Leben aller drei jungen Frauen verändert. Was genau passiert ist, wird aber lange nur angedeutet.

Mir hat gefallen, wie die Autorin den Kontrast zwischen Stadt- und Landleben eingefangen hat, man kann sich gut in Sophie hineinversetzen, wie es für sie ist, plötzlich in der Großstadt Köln zu leben, die lange so reizvoll erschien und doch irgendwie das Gefühl zu haben, nicht richtig in der Stadt heimisch zu werden. Lotte hätte für meinen Geschmack eine etwas größere Rolle im Roman einnehmen dürfen, wie es ihr mit all dem Erlebten geht, bleibt weitgehend offen. Etwas viel war für mich auch die Obsession, die Sophie bezüglich Romy entwickelt hat, für mich wäre das Identifikationspotenzial größer gewesen, wäre es um eine rein platonische Dreier-Freundschaft gegangen, bei der immer eine Person das Gefühl hat, außen vor zu sein.

Die Autorin schreibt aber gut nachvollziehbar und auch die Spannung, was nun genau vorgefallen ist, bleibt bis zum Schluss erhalten. Ich habe das Hörbuch zum Roman angehört und empfand auch dessen Sprecherin als passend gewählt, Stimme und Tonfall passen zur Atmosphäre des Buches.

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Spielverderberin

Rezensionen von Island :

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Niemands Töchter von Judith Hoersch

Entwurzelt

Judith Hoersch Roman "Niemands Töchter" fällt mit seinem in intensiven Farben gestalteten Cover auf, das von einem Frauengesicht dominiert wird, das halb von einer Sonnenblume verdeckt wird.

Die Handlung des Romans findet auf verschiedenen Zeitebenen statt, beginnend Anfang der 1980er Jahre bis ins Jahr 2020.

Im Mittelpunkt stehen vier Frauen:
Marie, die Anfang der 80er Jahre mit 16 ins wilde Berlin kommt. Gabriele, die aus einer Bäckerfamilie in der Eifel stammt, aber ebenfalls lange Zeit in Berlin gelebt und als Kinderkrankenschwester gearbeitet hat, bevor sie in ihre Heimat zurückkehrt. Alma, die im neuen Jahrtausend Karriere beim Fernsehen gemacht hat, aber privat einsam und unsicher ist und Isabelle, eine talentierte Balletttänzerin, die aber Angst davor hat, auf der Bühne zu stehen und 2020 Mutter einer dreijährigen Tochter ist. Zwischen allen Frauen gibt es eine Verbindung und, was sie aktuell belastet, hat seine Ursache in dem, was vor langer Zeit passiert ist.

Mir hat der Roman gut gefallen, der Autorin ist es gelungen, die einzelnen Charaktere so zu gestalten, dass ich mich gut in sie hineinversetzen konnte. Dazu haben natürlich auch die Perspektivwechsel beim Erzählen beigetragen. Es war auch interessant, die verschiedenen Schauplätze in den unterschiedlichen Jahrzehnten kennenzulernen, insbesondere das lebendige Berlin der 80er Jahre. Dadurch, dass bis zum Schluss nach und nach immer noch weitere Leerstellen aufgeklärt wurden, blieb die Geschichte fesselnd. Der Schreibstil der Autorin war gut lesbar und anschaulich.

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Niemands Töchter

Rezensionen von Sheilo:

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Terms of Attraction 1. The Knockout Contract von Stefanie Santer

Prickelnde Fake-Dating Romance

Für Lainey läuft es aktuell nicht gut, ihr Ex-Freund heiratet ausgerechnet ihre Stiefschwester und es gibt für sie keine Chance, nicht bei der Hochzeit dabei zu sein. Und dann ist da noch der charmante Boxer Parker, der sich als ihr Fake-Freund anbietet, damit sie den Verkupplungsversuchen ihrer Mutter entgehen kann.

Dabei ahnt Parker jedoch nicht, dass sie bereits eine Folgenschwere Begegnung in ihrem Leben hatten.

"The Knockout Contract" ist eine Sportsromance mit Bezug zum Boxen, die ich einfach nur verschlungen habe. Der amüsante und mitreißende Schreibstil von Stefanie Santer hat es mir wirklich schwer gemacht, dass Buch aus der Hand zu legen, da ich einfach so gespannt war, wie es weitergeht. Besonders toll fand ich es, wie lange die Spannung darüber aufrecht gehalten wurde, wieso Lainey ihren Ex verlassen hat, obwohl sie früher Highschool Sweethearts gewesen sind.

Lainey ist eine sehr zielstrebige Frau, die hier und da ein wenig mehr Selbstbewusstsein gebrauchen könnte, damit sie sieht, wie toll sie eigentlich ist. Sie hat die Erlebnisse in der Vergangenheit oft auf sich bezogen, wodurch es wirklich perfekt ist, dass Parker mit seiner charmanten und frechen Art Lainey aufzeigt, wie toll sie eigentlich ist. Dabei hat Parker selbst so einiges auf seinen Schultern zu tragen, was er aber gerne hinter seinem ansteckenden Grinsen verbirgt. Das Boxen ist für ihn sein Leben, doch eine Verletzung stellt ihn vor einige schwere Entscheidungen für sein Leben.

Ich mag die Vibes zwischen Lainey und Parker bereits seit ihrem ersten Aufeinandertreffen und vor allem die gute Laune von Parker ist wirklich ansteckend. Es ist schon lange her, dass ich beim Lesen so viel gegrinst habe. Natürlich bietet das Buch auch einige sehr emotionale Momente, aber die Story zeigt auch, dass im Leben leider nicht immer alles rund laufen kann.

Ich habe die Geschichte von Parker und Lainey sehr geliebt und freue mich, dass ich mal wieder durch eine Sportsromance Einblicke in eine neue Sportart erhalten konnte. Wer knisternde Stimmung gemischt mit vielen humorvollen Momenten mag, der sollte Lainey und Parker auf jeden Fall selbst kennenlernen.

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Terms of Attraction 1. The Knockout Contract

Rezensionen von Island :

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Hazel sagt Nein von Jessica Berger Gross

Grenzüberschreitung

Nur vom Cover von "Hazel sagt nein" ausgehend, dachte ich zunächst, es ginge um eine amerikanische Hausfrau, die beschließt ihr Leben umzukrempeln. Ganz unpassend ist die Covergestaltung aber auch, was die wirkliche Handlung des Romans angeht, nicht. Denn die Familie Blum, die im Mittelpunkt der Geschichte steht, zieht aus New York in die Kleinstadt Riverburg, weil Vater Gus dort eine Professur angeboten bekommt.

Dort können sie sich auch direkt ein Einfamilienhaus kaufen, da Gus nun wesentlich mehr verdient und zugleich die Preise viel niedriger sind als in New York. Die 18-jährige Hazel und ihr jüngerer Bruder Wolf sind jedoch weniger begeistert über den Umzug.

Dann wird Hazel an ihrem ersten Schultag auch noch ins Büro des Direktors gerufen, der ihr mitteilt, dass er sich jedes Jahr eine Schülerin der Abschlussklasse aussucht, um mit ihr Sex zu haben und dieses Jahr sei seine Wahl auf Hazel gefallen. Hazel verweigert dies, obwohl er ihr damit droht, ihr den Weg an ihr Wunsch-College zu verbauen. Dieser Vorfall führt dann zu einer Menge an Ereignissen, die das Leben von Hazel und ihrer Familie auf den Kopf stellen.

Ich habe den Roman sehr gerne gelesen, auch wenn ich ansonsten eher europäische Handlungsorte bevorzuge. Die Autorin schreibt in einem modernen, angenehm lesbaren Stil und es ist auch zwischen den Zeilen eine Menge Gesellschaftskritik vorhanden. Die Protagonist:innen, allen voran Hazel, die sich selbst treu bleibt, sind überzeugend ausgestaltet und auch die Atmosphäre in der amerikanischen Kleinstadt wird von Jessica Berger Gross, die selbst in der Gegend lebt, sehr gut eingefangen.

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Hazel sagt Nein

Rezensionen von Linelovesreading :

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Das Zauberwort heißt Nein! von Rebecca Mir; Ruth Rahlff

Sehr süß

Dieses Bilderbuch hat mir sehr gut gefallen.
Die Zeichnungen sind sehr süß gemacht und vor allem das Kätzchen fand ich sehr niedlich. Die Farben sind sehr toll gewählt und für Kinder sehr ansprechend. Die Zeichnungen sind auch sehr realitätsnah, was ich bei Bilderbüchern immer sehr gerne mag.

Die Texte sind gut geeignet zum Vorlesen, da sie eine gute Länge haben. So können sich die Kinder gut auf die Geschichte konzentrieren, werden aber gleichzeitig auch dabei trainiert, ein bisschen länger zuzuhören und bei der Sache zu bleiben. Das bei der Sache bleiben wird durch die hübschen Bilder erleichtert, die Kinder sehr ansprechen.
Die Botschaft und das Thema des Buches haben mir sehr gut gefallen, da das Nein sagen etwas sehr wichtiges für Kinder ist, was sie lernen müssen und sollen.
Für mich ein absolut gelungenes Bilderbuch.

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Das Zauberwort heißt Nein!

Rezensionen von Linelovesreading :

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The Iced Caramel Coffee Agreement von Kyra Groh

Einfach toll

Ich liebe die Bücher von Kyra Groh einfach und wurde auch bei diesem nicht enttäuscht.
Das Cover ist schon ein absoluter Blickfang und hat mich sofort überzeugt. Die Farben finde ich einfach wunderschön und sehr passend zur Geschichte.
Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Die Handlung ist sehr locker und leicht erzählt, passend dazu, wenn es draußen wieder wärmer wird.

Die Charaktere sind sehr sympathisch, vor allem die Protagonistin mochte ich direkt.
Ein absolutes Highlight war für mich aber der Schreibstil. Kyra Groh schreibt einfach wahnsinnig toll und humorvoll. Sie beschreibt viele Szenen sehr lustig und schafft es auch, ernste Themen auf eine lockere Art anzusprechen. Das liebe ich sehr an ihren Büchern.
Für mich war das Buch ein absolutes Jahreshighlight und ich war richtig enttäuscht, als ich es beendet hatte.

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The Iced Caramel Coffee Agreement

Rezensionen von Linelovesreading :

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The Night We Met von Abby Jimenez

Sehr einfühlsam

Ich mag die Bücher von Abby Jiménez sehr gerne, so auch dieses.
Das Cover ist sehr hübsch und ansprechend und auch der Klappentext konnte mich direkt überzeugen, das Buch zu lesen.
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, da die Autorin sehr angenehm schreibt und die Charaktere, ihre Handlungen und Gefühle sehr einfühlsam beschreibt.

Das mag ich immer besonders an ihren Büchern. Jede Person hat ein Päckchen zu tragen, was gut beschrieben wird, ohne es zu sehr zu dramatisieren.
Die Handlung ist sehr schön, da man Larissa bei ihrer Suche nach der großen Liebe beziehungsweise dem richtigen Partner begleiten kann. Man bekommt einen schönen Einblick in ihre Gefühlswelt und ich konnte mich gut in Larissa hineinversetzen, obwohl ich noch nie in einer ähnlichen Situation war.
Für mich mal wieder ein sehr gelungenes Buch der Autorin.

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The Night We Met

Rezensionen von Island :

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Commissario Gaetano und das letzte Abendmahl von Fabio Nola

(Nicht ganz) friedliche Ostertage in Neapel

Das Cover dieses Neapel-Krimis fängt die süditalienische Atmosphäre der Hafenstadt sehr gut ein und versetzt einen direkt in die richtige Stimmung für die Lektüre.

Die Handlung spielt in der Osterwoche, sodass der Titel doppeldeutig und sehr passend gewählt ist. Commissario Gaetano verbringt die Feiertage eigentlich mit seinem Bruder, seiner schwangeren Nichte und deren Mann im Hinterland, wo die Familie ein kleines, wenig lukratives Weingut betreibt.

Doch dann zieht es den Kommissar doch in die Stadt zurück, weil im Hafenbecken ein toter Mann angeschwemmt wurde und seine Kollegin Beppa Bellucci noch in der Ausbildung bei der Kriminalpolizei steckt.

Man merkt auf jeden Fall, dass der (deutsche) Autor längere Zeit in Neapel gelebt hat und sich in der Stadt auskennt und mit vielen Besonderheiten vertraut ist. Er schreibt sehr anschaulich und es findet sich eine Menge Lokalkolorit, sowohl was die Traditionen rund um Ostern, als auch was Kulinarisches oder beliebte Orte und auch die weniger schönen Seiten der Stadt angeht. Stellenweise finden sich auch kritisch-ironische Anmerkungen, die zum Schmunzeln anregen. Die beiden Ermittelnden sind sympathisch und menschlich. Commissario Gaetano hat einige Baustellen in seiner Familie zu bearbeiten und seine Kollegin Beppa Bellucci bringt frischen Wind in die Ermittlungen und ist dabei eine bodenständige einheimische Fischertochter, die teils auch von ihren Verwandten unterstützt wird, die ihre ganz eigene Sicht auf die Dinge haben. Auf jeden Fall ein lesenswerter und nicht zu blutiger Krimi, durch seine Rahmenhandlung besonders jetzt in die Zeit um Ostern passend.

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Commissario Gaetano und das letzte Abendmahl