Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Linelovesreading :
Obacht! von Kerstin Hau
Leider nicht meins
Dieses Bilderrbuch hat mir nicht so gut gefallen.
Die Bilder sind relativ eintönig durch die wenigen Farben und die sehr ähnlichen Szenen auf vielen Bildern. Für Kinder wirkt das Buch dadurch wenig ansprechend und es nimmt auch die Motivation, der Geschichte zu folgen. Vor allem jüngere Kinder sprechen besser auf bunte Bilder an, die klar gezeichnet sind.
Die Handlung fand ich auch nicht so gut, weil nicht aufgelöst wurde, worum genau es geht. Das soll zwar die Fantasie der Kinder anregen, wirkt aber eher demotivierend. Ich verstehe zwar die Absicht dahinter, finde die Umsetzung aber nicht gut.
Die Charaktere waren sehr schwammig gehalten und man konnte nicht gut nachvollziehen, warum sie sich so verhalten, wie sie es eben tun. Das wirkt auf Kinder sehr schnell sehr langweilig.
Die Texte sind angenehm kurz, was gut für jüngere Kinder ist, die sich noch nicht so lange konzentrieren können.
Die Botschaft des Buches finde ich sehr gut gewählt und empfinde das Thema Zusammenhalt auch als sehr wichtig. Die Umsetzung konnte mich aber leider gar nicht überzeugen.
Rezensionen von Immenhof:
Hilf den Fahrzeugen von Nico Sternbaum
Tolles Geschenk
„Hilf den Fahrzeugen“ ist ein tolles Mitmachbuch für Kleinkinder. Besonders gut gefällt mir diese Ausgabe mit den Fahrzeugen. Es gibt auch eine Tiervariante, die vom Prinzip her sehr ähnlich aufgebaut ist. Da ich persönlich kein grosser Katzenfan bin, gefällt mir die Fahrzeugausgabe besser. Umso schöner finde ich es, dass es zwei verschiedene Varianten gibt, sodass man je nach Interesse auswählen kann.
Das Mitmachkonzept spricht Kinder sehr stark an. Die Aufforderungen sind lustig und abwechslungsreich, zum Beispiel laut rufen. Dadurch werden Kinder aktiv einbezogen und das Buch wird zu einem kleinen Erlebnis.
Ich finde das Buch auch eine tolle Ergänzung im Bücherregal, da es ein anderes Element bietet als klassische Bilderbücher, Wimmelbücher oder Bücher mit viel Text. Wir verschenken bei uns im Team gerne verschiedene Bücher zur Geburt und dafür eignet es sich seht gut, so kann man einen schönen Mix aus verschiedenen Bucharten zusammenstellen und etwas Abwechslung ins Bücherregal bringen.
Rezensionen von Linelovesreading :
Das NEINhorn-ABC von Marc-Uwe Kling
Nicht gelungen
Mir hat das Buch leider nicht gefallen. Ich mag die Bücher vom Nein-Horn eigentlich sehr gerne und nutze sie auch oft für die Schule. Aber dieses konnte mich nicht überzeugen. Die Darstellungen der Tiere sind lustig gezeichnet, was für Kinder auch ansprechend ist. Für mich waren die Zeichnungen das einzig gute am ganzen Buch.
Auf jeder Seite wird ein Tier vorgestellt, kombiniert mit einem Buchstaben. Die Idee ist lustig, die Umsetzung eher schlecht gelungen. Die Namen der Tiere werden verändert, was jüngere Kinder noch nicht verstehen. Sie lernen die Namen dann eventuell falsch. Auch für Kinder, die deutsch als Zweitsprache haben, ist das schlecht, weil sie sich die Bezeichnungen falsch merken. Leseanfänger könnten die falschen Schreibweisen übernehmen.
Für erwachsene Leser wäre das Buch sicher lustig, wenn es nicht so sehr an die Buchstaben gebunden wäre. Für Kinder ist es aber einfach absolut ungeeignet.
Rezensionen von ReiShimura:
Stock & Stein von Anne-Kathrin Behl
Vom Sammeln, Staunen und Fühlen – ein Buch für kleine Abenteurer
Autorin Anne-Kathrin Behl hat hier ein wirklich entzückendes Kinderbuch erschaffen, dass sowohl kleine als auch große Leser begeistern kann und die Fantasie anregt.
Bereits das Cover ist ein echter Hingucker und springt einem förmlich ins Auge. Die Farbkomposition ist sehr gelungen und stimmungsvoll.
Stock und Stein dominieren das Coverbild und verdeutlichen gleich, worum es in dem Buch geht. Das Buch hat ein handliches Format und ist hochwertig verarbeitet. Es weist eindeutig die gewohnt gute Qualität eines Buches aus dem Baumhaus Verlag auf.
Die Altersempfehlung des Buches wird vom Verlag mit vier Jahren angegeben. Die Geschichte ist meiner Meinung nach allerdings recht einfach gehalten und somit auch für jüngere Kinder geeignet. Der kleine Leser, mit dem ich das Buch gelesen habe, ist knapp drei Jahre alt und hat die Lektüre des Buches sehr genossen. Ich denke allerdings, dass Kinder mit vier Jahren und darüber die Geschichte auf eine andere Art und Weise aufnehmen und die Geschichte auf ihre eigene Art und Weise weitererzählen können.
Liest man das Buch mit jüngeren Kindern muss man allerdings vorsichtig sein, denn die Seiten sind dem empfohlenen Lesealter angepasst, was ihre Stärke betrifft. Hiermit meine ich, dass es sich nicht mehr um die klassischen dicken Bilderbuchseiten handelt, die man aus den ersten Bilderbüchern für Kleinkinder kennt.
Die Zeichnungen sind großformatig angelegt und dominieren eindeutig die Seiten. Der Text ist in einer sehr gut lesbaren Schrift abgedruckt und die Schriftgröße sehr groß gewählt. Die Illustrationen sind lustig und detailreich und laden ein, dass man länger auf den einzelnen Seiten des Buches verweilt. Außerdem finde ich, dass die Bilder, natürlich in Kombination mit dem Text, zum Fantasieren anregt. Hier war für mich besonders interessant auf welche Ideen der kleine Leser gekommen ist, was man denn mit einem Stock und einem Stein alles machen kann. Kreativität wird in diesem Buch definitiv großgeschrieben.
Das Buch erscheint auf den ersten Blick ein wenig simpel und einfach. Beschäftigt man sich aber länger damit, merkt man erst wie viel dieses Buch eigentlich zu bieten hat. Besonders gut gefallen hat mir auch die Bandbreite an Emotionen die Stock und Stein in dieser Geschichte durchleben. Hervorheben möchte ich, dass sich Autorin Anne-Kathrin Behl nicht nur auf die sonnigen Seiten des Lebens beschränkt, sondern auch die nicht ganz so schönen Emotionen wie Trauer, Angst und Besorgnis in die Geschichte eingeflochten hat.
Das Buch hat dem kleinen Leser und mir sehr gut gefallen und vor allem die Erwachsenen im Haushalt gehen jetzt ein wenig gelassener mit der Tatsache um, dass sich ständig in jeder Hosen- oder Jackentasche Steine oder Stöcke befinden. Dieses Buch kann ich allen ans Herz legen die auch Kinder haben die Stöcke und Steine lieben und die auf der Suche nach einem Buch sind, dass die Fantasie anregt und einem ein Lächeln ins Gesicht zaubert.
Rezensionen von Immenhof:
Leserabe Sonderausgaben - Deine große Leseraben Box von Anne-Kathrin Behl
Schulstart
Die Leserabe Sonderausgaben bieten ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. In der Box erhält man viele verschiedene Elemente, darunter Bücher, Spielzeug und Schulmaterial wie zum Beispiel ein Lineal. Zusätzlich gibt es Extras wie Sticker. Preislich ist die Box so gestaltet, dass sie sich auch sehr gut als Geschenk zum Schulanfang eignet.
Besonders toll finde ich die enthaltenen Spiele, etwa ein Memory oder ein Quartett. Damit kann der Lernstoff spielerisch gefestigt werden, was Kindern meist besonders viel Freude bereitet. Gleichzeitig wird das Gelernte wiederholt, ohne dass es sich wie Üben anfühlt.
Auch die Bücher gefallen mir sehr gut, da sie direkt die Lust auf das Lesenlernen wecken und Kindern ein klares Ziel vor Augen führen.
Die kleinen Extras sind ebenfalls eine schöne Ergänzung. Dadurch können Kinder schon etwas mit dem Inhalt anfangen, selbst wenn sie noch nicht lesen können. Insgesamt ist die Box eine abwechslungsreiche und durchdachte Zusammenstellung für den Einstieg ins Lesen.
Rezensionen von nessabo:
Heart Strings von Ivy Fairbanks
Emotional distanziert, holprige Übersetzung und mehr Cringe als Tiefgang
Ich lese Romance richtig gern, um neben den anderen Werken, die mich emotional und/oder sprachlich fordern, mal so richtig abschalten zu können. Das habe ich mir auch von „Heart Strings“ erhofft, zumal der Autorin ja scheinbar Repräsentation wichtig ist - was ich auch in diesem Genre ganz toll finde.
Aber leider hatte ich schon zu Beginn große Schwierigkeiten mit dem Buch, die sich auch im weiteren Verlauf nicht gebessert haben.
Zuerst muss ich wirklich die Übersetzung kritisieren. Als Laiin möchte ich mir nicht anmaßen, da final urteilen zu wollen, aber ich fand sie so hölzern, dass ich ganz oft über den Text gestolpert bin. Es wurden unpassende, komische Worte verwendet oder Satzkonstrukte eigenartig verfasst. Mich bringt sowas leider immer komplett aus dem Lesefluss.
Die Autorin selbst hatte wirklich viele gute Ansätze, doch auch sie schafft es für mich nicht, diese angemessen zu präsentieren. Es wurde in Bezug auf Repräsentation viel gegeben - queere Identitäten, dickere Körper, Sprachfehler und schwere Erkrankungen finden hier Raum. Doch auch, wenn ich es grundlegend nicht verkehrt finde, diese ohne große Thematisierung einzubinden, weil sie eben ein ganz normaler Teil des Lebens und unserer Gesellschaft sind, war es mir hier zu oft ohne passende Platzierung. Ich hatte das Gefühl, es soll möglichst viel in dieses Buch gepackt werden, ohne wirklich darauf eingehen zu können. Zumindest die Herausforderungen einer Woman of Color in der Hauptrolle hätten mehr ins Zentrum gehoben werden sollen.
Generell waren Lo und Aidan für mich zwei sehr blasse Protas. Ich konnte weder die beiden einzeln, noch die Beziehung zwischen ihnen emotional wahrnehmen. Ihre Interaktionen wirkten plump und nüchtern, was für mich jegliche Chemie von vornherein unmöglich gemacht hat. Es gibt eine Aneinanderreihung expliziter spicy Szenen, die mich ebenso wenig erreichen konnten. Es ging alles so schnell, wirkte kaum gefühlvoll und stattdessen irgendwie einstudiert. Schade, wo doch auch hier großes Potenzial gelegen hat, Sexualität breiter zu fassen. Im weiteren Verlauf wurde es außerdem zunehmend abstrus und ich konnte diese Szenen vor lauter Cringe kaum noch lesen (und ich bin grundsätzlich Spice-Fan). Es war für mich so unsexy wie nur irgend möglich.
Und abschließend bin ich einfach müde von Drama in Romance, das lediglich daher stammt, dass die Figuren denken „Das halte ich mal lieber vor dir geheim“. Ich bin da extrem empfindlich, weil ich es zwischen Erwachsenen furchtbar paternalistisch und ehrlicherweise auch sehr unauthentisch finde. Ich verliere spätestens an diesen Stellen den Kontakt zur Geschichte, weil es mich so langweilt, wenn Spannung scheinbar nur durch fehlende Kommunikation geschaffen werden kann. Dazu kommen andere Szenen, die offensichtlich für Spannung sorgen sollten, auf mich aber furchtbar fehlplatziert und konstruiert wirkten.
Ich muss hier leider ehrlich sagen, dass ich diese Romance nicht empfehlen kann. Trotz guter Ausgangslage in Bezug auf Repräsentation und Setting wirkte nicht nur die Übersetzung, sondern irgendwie auch der Text selbst hölzern und emotional distanziert. Mir fehlte es damit an genau dem, was ich in diesem Genre suche.
Rezensionen von Annaja:
Emilia Blumenherz, Band 1 - Das geheime Pflanzeninternat von Usch Luhn
Mit Pflanzen sprechen
Das Buch hat ein blumig-glänzendes, hochwertiges Cover.
Ein neuer Band der Emilia Blumenherz Reihe. Die zauberhaft Geschichte von der kleinen Emilia, die nun laut Beschluss ihrer Eltern Pflanzenflüsterin werden soll. Dazu muss sie jedoch vorher auf ein Internat und eine Menge Neues über Pflanzen lernen.
Aber jetzt ist gerade das Schuljahr zu Ende gegangen, die schlechten Noten will sie rasch vergessen und nur mehr an die Ferien denken. Im Meer schwimmen mit den Delfinen um die Wette, mit Dodo, dem flugunfähigen Taubenvogel, der auch ihr Freund geworden ist, herumalbern, ja das macht richtig Spaß. Doch danach wird sie nun wirklich auf dieses geheime Pflanzeninternat geschickt. Dort warten eine Menge Überraschungen auf das mutige und eigensinnige Mädchen, auch neue Freunde lernt sie kennen. Emilia weiß, was die Pflanzen brauchen und ihr besonderer Schützling Fabulosa Miracula ist in Gefahr. Sie muss es einfach schaffen, sie vor den Bösewichten zu retten.
Eine feinfühlige Erzählung, kindgerecht verfasst und wundervolle, passende Zeichnungen unterstützen die Texte.
Rezensionen von froschman:
The Woman in Suite 11 von Ruth Ware
Mord im Luxushotel
Die Reisejournalistin Lo Blacklock ist nach einem traumatischen Erlebnis vor zehn Jahren auf einem Kreuzfahrtschiff, bei dem sie beinahe ihr Leben verloren hätte, nicht mehr als Publizistin tätig. Doch nun erhält sie ein lukratives Angebot, sie soll über die Neueröffnung eines Luxushotels am Genfersee in der Schweiz berichten.
Sie sieht das als Neubeginn ihrer Reisjournalisten-Tätigkeit. Der Hotelbesitzer Marcus Leidmann ist einer der reichsten Männer der Schweiz und Blacklock hofft, mit ihm ein Interview für die Financial Times zu ergattern.
Eines Nachts wird sie überraschend in sein Hotelzimmer eingeladen. Lo ist zwar skeptisch, geht aber doch mit Block und Stift in die angegebene Suite. Doch nach zaghaftem Anklopfen wird die Tür geöffnet und vor ihr steht eine junge Frau, die behauptet, in Gefahr zu schweben. Somit beginnt ein spannendes Katz-und-Maus-Spiel.
Ruth Ware hat mit diesem Thriller einen weiteren Beweis ihrer großartigen schriftstellerischen Fähigkeiten veröffentlicht. Die etlichen Wendungen, stetig steigende Spannung, die Beschreibung der beklemmenden Atmosphäre, die Machtspiele des Hotelbesitzers, all das führt dazu, dass man das Buch kaum mehr aus den Händen legen kann.
Rezensionen von froschman:
The Woman in Suite 11 von Ruth Ware
Mord im Luxushotel
Die Reisejournalistin Lo Blacklock ist nach einem traumatischen Erlebnis vor zehn Jahren auf einem Kreuzfahrtschiff, bei dem sie beinahe ihr Leben verloren hätte, nicht mehr als Publizistin tätig. Doch nun erhält sie ein lukratives Angebot, sie soll über die Neueröffnung eines Luxushotels am Genfersee in der Schweiz berichten.
Sie sieht das als Neubeginn ihrer Reisjournalisten-Tätigkeit. Der Hotelbesitzer Marcus Leidmann ist einer der reichsten Männer der Schweiz und Blacklock hofft, mit ihm ein Interview für die Financial Times zu ergattern.
Eines Nachts wird sie überraschend in sein Hotelzimmer eingeladen. Lo ist zwar skeptisch, geht aber doch mit Block und Stift in die angegebene Suite. Doch nach zaghaftem Anklopfen wird die Tür geöffnet und vor ihr steht eine junge Frau, die behauptet, in Gefahr zu schweben. Somit beginnt ein spannendes Katz-und-Maus-Spiel.
Ruth Ware hat mit diesem Thriller einen weiteren Beweis ihrer großartigen schriftstellerischen Fähigkeiten veröffentlicht. Die etlichen Wendungen, stetig steigende Spannung, die Beschreibung der beklemmenden Atmosphäre, die Machtspiele des Hotelbesitzers, all das führt dazu, dass man das Buch kaum mehr aus den Händen legen kann.
Rezensionen von froschman:
The Woman in Suite 11 von Ruth Ware
Mord im Luxushotel
Die Reisejournalistin Lo Blacklock ist nach einem traumatischen Erlebnis vor zehn Jahren auf einem Kreuzfahrtschiff, bei dem sie beinahe ihr Leben verloren hätte, nicht mehr als Publizistin tätig. Doch nun erhält sie ein lukratives Angebot, sie soll über die Neueröffnung eines Luxushotels am Genfersee in der Schweiz berichten.
Sie sieht das als Neubeginn ihrer Reisjournalisten-Tätigkeit. Der Hotelbesitzer Marcus Leidmann ist einer der reichsten Männer der Schweiz und Blacklock hofft, mit ihm ein Interview für die Financial Times zu ergattern.
Eines Nachts wird sie überraschend in sein Hotelzimmer eingeladen. Lo ist zwar skeptisch, geht aber doch mit Block und Stift in die angegebene Suite. Doch nach zaghaftem Anklopfen wird die Tür geöffnet und vor ihr steht eine junge Frau, die behauptet, in Gefahr zu schweben. Somit beginnt ein spannendes Katz-und-Maus-Spiel.
Ruth Ware hat mit diesem Thriller einen weiteren Beweis ihrer großartigen schriftstellerischen Fähigkeiten veröffentlicht. Die etlichen Wendungen, stetig steigende Spannung, die Beschreibung der beklemmenden Atmosphäre, die Machtspiele des Hotelbesitzers, all das führt dazu, dass man das Buch kaum mehr aus den Händen legen kann.









