Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Jazz:
A Killer Crush von Shailee Thompson
Zwei Genre sind eins zu viel
Jamie geht mit ihrer besten Freundin abends auf ein Speed Dating Event, nur um einen Abend lustig zu verbringen. Etwas Ernstes suchen beide nicht, danach ist schon ein Abstecher beim Gyros geplant.
Dort angekommen, geht es gleich zu den Regeln und Dates. Beim 9. Date geht plötzlich das Licht aus und der erste Teilnehmer ist ermordet worden.
Es herrscht Panik unter den verbliebenen 19 Teilnehmern…
Ich liebe die Prämisse. Ein absolut fatal gelaufenes Speed-Dating erinnerte mich an Alcala, den Mörder aus den 70ern, der in den USA an einer Dating-Show teilgenommen hatte. Leider wirkte der Thriller hier aber etwas langweilig. Erstens, es gibt drei Stockwerke und niemand kommt da allen Ernstes über mehrere Stunden hinweg raus. Absolut unrealistisch. Fenster einschlagen, war nicht drin? Sie geben an der verbarrikadierten Tür nach einem Versuch auf… Zweitens kommt neben all dem Blutbad plötzlich Valentinsstimmung auf. Das war so unpassend, dass ich die Augen gerollt habe und den Thriller nicht mehr ernst nehmen konnte.
Im Großen und Ganzen hatte ich mich auf einen packenden Thriller gefreut, aber mehr Romantik erhalten. Auch wenn es die Lieblingsgenren Jamies sind, so sind sie in meinen Augen inkompatibel.
Rezensionen von nessabo:
Vienna Falling von Fabian Navarro
Fabian Navarro holt mich zuverlässig aus jeder noch so harten Leseflaute
Ich liebe die Miez-Marple-Reihe bereits über alles und habe deshalb in einer aktuellen Leseflaute alle Hoffnungen in das erste menschliche Werk des Autors gesteckt. Und nach der äußerst kurzweiligen Lektüre bleibt mir eigentlich nur zu sagen: danke dafür!
Navarro zeigt, dass sich sein Schreiben nicht auf die tierische Welt beschränkt, auch wenn mir diese noch einen Ticken besser gefallen hat als die menschliche in „Vienna Falling“.
In diesem Werk zeigt er sich deutlich mystischer und auch etwas dunkler als in den Romanen der Katzendetektivin. Doch das ist für mich lediglich ein Beweis für sein breites Talent und keine Kritik. Ich fand die Fantasy-Elemente interessant und auf den wenigen Seiten glaubhaft eingearbeitet.
Wie schon gewohnt, schlägt Navarro seinen lockeren und liebevoll-ironischen Ton an, der mich rasant durch die Handlung getragen hat. Die Spannung tut ihr Übriges und sorgt für ein tolles Tempo, dessen gruselige Elemente durch abwechselnde Textformen angenehm aufgelockert werden. Mal gibt es den humorvollen Blick auf ein etwas boomeriges Rezepteforum, mal eine ironische Auseinandersetzung mit mehr oder weniger wahren Wiener Gepflogenheiten - ohne dabei aber jemals abwertend zu werden. Diese Regel wird im Roman generell groß geschrieben: Humor ja, aber immer auf Augenhöhe bzw. darunter nur gegen menschenfeindliche Gruppen.
Die chronologische Erzählebene wechselt zwischen Renate und Reinhold, die zwei sehr sympathische Ü50-Protas sind. Die Nebenfiguren Elif und Irina komplettieren die Gruppe und hinterlassen in mir ein angenehmes Gefühl von Solidarität unter starken Frauenfiguren. Ergänzt wird dann erzählerisch immer mal um Mailverkehr, Pressemitteilungen oder eben den Austausch in obigem Rezepteforum, was nicht nur unterhaltsam ist, sondern uns auch das ein oder andere Easter Egg schenkt.
Mit diesem Roman hat Navarro wieder einmal gezeigt, dass er wunderbar schreiben kann und einen feinen Blick für seine Figuren hat. Das Ganze wird mit einer tollen Prise Selbstironie verfeinert - diese Buchrezension in der Geschichte ist eine so großartige Metaebene, ich bin sprachlos.
Ich habe an ein paar Stellen komische Plottwists befürchtet, aber sie kamen nie und so verbleibe ich auf ewig dankbar, dass mich dieses Werk aus einer ätzenden Leseflaute holen konnte. Riesige Empfehlung für alle, die ein sehr humorvolles Werk ohne Schenkelklopfer und dafür dem genau richtigen Maß an Spannung für sensible Gemüter suchen.
Rezensionen von Lydia_Te:
Es war nicht anders möglich von Svenja Liesau
Provokant
Auf Vorablesen habe ich leider einen falschen Eindruck über das Buch erhalten. Hätte ich gewusst was mich erwartet, hätte ich mich nicht auf dieses Buch beworben.
Zu Beginn fand ich den Roman noch recht humorvoll und interessant. Doch je weiter die Storyline fortschreitet, desto fragwürdiger und provokanter finde ich das Geschriebene.
Ich bin mir nicht sicher was Svenja Liesau mit "Es war nicht anders möglich" erreichen will. Vielleicht spiegelt der Titel auch nur den zusammengewürfelten Inhalt des Buches wieder.
Teilweise frage ich mich beim lesen, in welchem Wahn dieser Roman geschrieben wurde. Ob hier eine arbeitslose, offensichtlich verwahrloste Alkoholikerin angepriesen wird, oder ob das Geschriebene gezielt provozieren soll. Oder vielleicht bekommt man hier einfach einen Einblick in ein aussichtsloses Leben das von Bar zu Bar lebt und von Drink zu Drink.
Rezensionen von Lulu24:
Gemüsepower von Lucia Schauerhammer
Manchmal zu wenig Konkretes
Ernte so viel Du kannst: Dieser Untertitel des Buches von Lucia Francesca Schauerhammer hat mich als junge Gartenbesitzerin gleich angesprochen, denn ich strebe zwar keine vollständige Selbstversorgung an, möchte aber viel frisches Obst und Gemüse ernten, um meine kleine Familie gesund und kostengünstig zu ernähren.
Also hoffte ich auf konkrete Hilfen, wie ich die beginnende Gartensaison optimal planen und meinen Garten nutzen kann. Das Inhaltsverzeichnis klingt vielversprechend. Das Buch folgt in seiner Gliederung dem Verlauf des Jahres und startet bei den vorbereitenden Arbeiten im Februar, der Aussaat im Frühjahr, der Ernte in Sommer und Herbst und schließt mit Ernte-Konservierung und neuer Gartenplanung fürs nächste Jahr. Perfekt! Beim ersten Durchblättern hatte ich auch das Gefühl, auf jede meiner Fragen eine Antwort finden zu können.
Dennoch wurde ich bei der Lektüre manchmal enttäuscht. Die Autorin reißt viele Themen an, aber einiges bleibt sehr ungenau, und ist nicht konkret genug für eine direkte Umsetzung. Ich hätte gerne mehr von ihren praktischen Erfahrungen profitiert. Anmerkungen, dass sie ihre 5 -köpfige Familie mit dem Anbau ernährt, sind interessant, müssten für mich aber konkretisiert werden mit Anbauplänen: was in welcher Kombination, in welchen Mengen, mit welchen zeitlichen Abständen der Nachsaaten… Das würde mir wirklich helfen!
Stattdessen fehlen mir hier konkrete Anleitungen bzw. ein strukturgebender To-do-Kalender. Also stehe ich weiter mit einem ratlosen Gesicht und einem Körbchen voller Samentüten in der Hand da und suche meinen Weg in den sinnvollen Gemüseanbau! Immerhin habe ich jetzt auch ein kleines Notizbüchlein dabei, um mir erste Erfahrungen zu notieren und meine ‚Learnings‘ bis zum nächsten Jahr nicht zu vergessen. Danke für diesen hilfreichen Tip!
Rezensionen von CanYouSeeMe:
Ich, die ich Männer nicht kannte von Jacqueline Harpman
Vierzig Gefangene
Das Setting dieses Buches ist wahrlich dystopisch und auch durch die Erzählperspektive ziemlich speziell: Die Erzählerin lebt ihr gesamtes Leben, an das sie sich erinnern kann auf einem Planten mit anderen Frauen, zunächst eingesperrt in einem Käfig. Die Geschichte wird rückblickend erzählt, die Erzählerin schaut auf ihr Leben zurück und berichtet von ihren Erlebnissen.
Die Story bleibt ruhig, die Handlung zieht sich gemächlich, ohne nennenswerte Spannungsspitzen. Das passt zum Gesamtbild, hatte für mich dadurch aber auch einige Längen und Wiederholungen.
Autorin Jacqueline Harpman schrieb dieses Buch bereits 1995 und unter dieser Gegebenheit sollte es auch gelesen werden: Es finden sich viele analytische und gesellschaftskritische Elemente. Es geht vor allem auch um eine Auseinandersetzung mit dem Sinn und Zweck der Gesellschaft, auf einer übergeordneten Ebene auch um den Sinn des Lebens und der Frage nach Freiheit. Hier stößt Harpman viele Fragen an und lässt den Großteil davon unbeantwortet.
Insgesamt ist "Ich, die ich Männer nicht kannte" ein sehr leiser und nachdenklicher Roman, der existenzielle Fragen in dystopischen Setting aufwirft.
Rezensionen von peedee:
Moorland. Die Zwillinge von Andreas Winkelmann
Spannend, verwirrend, düster
Moorland, Band 1: Das Moor lehrt den Menschen Geduld und Demut. Die Düsterheit und das Mystische des Moores verleiten aber auch zu unüberlegten Handlungen. Die 18-jährigen Zwillinge Nike und Jana präsentieren sich gerne in den Social Media und produzieren fleissig Content. Von einem ihrer Ausflüge kehren sie jedoch nicht zurück – und es tauchen verstörende Bilder auf ihrem Kanal auf.
Ein schwieriger Einstand für Kommissarin Malia Gold in ihrer alten Heimat: Sie muss nicht nur auf Hochtouren ermitteln, sondern sich auch den eigenen Dämonen der Vergangenheit stellen…
Erster Eindruck: Das Cover ist durch seine dunkle Farbgebung ziemlich düster – eine prima Einstimmung auf das Buch!
Malia Gold kehrt nach Riedberg zurück. In ihre alte Heimat. Und zu ihrer Familie. Es ist kein freudiges Nachhausekommen, aber sie will sich der Vergangenheit stellen, um endlich anzukommen und zu bleiben. Der Einstieg ist heftig: 18-jährige Zwillinge, die einen Ausflug ins Moor gemacht haben, sind nicht nach Hause gekehrt. Das Moor hat seine Tücken, das weiss Malia aus eigener Erfahrung nur zu gut. Sie kennt das Team noch nicht und hat auch nicht damit gerechnet, dass sich die Gegenwart und ihre Vergangenheit so schnell überlappen.
Die Zwillinge Nike und Jana sind eineiig und schön – und das nutzen sie auch aus. Sie spielen „doppeltes Lottchen“, wie und wann es ihnen gerade passt. Verständlicherweise kommt das nicht überall gut an, was sie jedoch wenig schert. Ihr Interesse – ganz im Sinne von Social Media – ist die Aufmerksamkeit: Wie generiere ich am meisten Aufmerksamkeit, Likes, neue Follower? Spanisch- oder Französisch-Vokabeln pauken? Wozu? Lieber noch ein wenig effektvollen Content für ihren Instagram-Account produzieren!
„Wer den Teufel auf sich aufmerksam machte, musste sich nicht wundern, wenn er schliesslich Interesse fand.“
Der Autor hat es geschafft, mit sehr intelligenten Irrungen und Wirrungen Spannung aufzubauen und diese auch durchwegs zu halten. Die Moorlandschaft generierte eine düstere Atmosphäre und ich konnte die Szenerie förmlich vor meinem inneren Auge sehen. Wie oben angetönt, geht es u.a. um Social Media: Was ist heutzutage noch wahr und was ist gefälscht? Das ist wohl eine der grossen und sehr schwierigen Fragen heutzutage. Wem kann man trauen? Ist das Offensichtliche wirklich das Richtige? Fragen über Fragen… Für mich war es das erste Buch des Autors, insofern habe ich keine Vergleichsmöglichkeiten. Ich weiss jedoch, dass das vorliegende Buch nicht das letzte für mich gewesen sein wird – ich habe schon nach seinen anderen Werken Ausschau gehalten und freue mich auf die Fortsetzung von Moorland. 5 Sterne für diesen düsteren Reihenstart!
Rezensionen von Petra:
Ein Buchclub zum Verlieben von Lucy Gilmore
Einsamkeit
Der Griesgram Arthur und die zurückhaltende Sloane liefern sich in der Bibliothek jeden Tag Wortgefechte über Bücher, deren Inhalte und ihre Interpretationen dazu. Selten sind sie einer Meinung, ansonsten haben sie nichts miteinander zu tun. Bis zu dem Tag als Arthur nicht kommt, Sloane macht sich Sorgen das dem alten Herrn etwas passiert sein könnte.
Sie riskiert sogar ihren Job um das heraus zu finden. Aber nicht nur sie macht sich Sorgen um den alten Griesgram der die Menschen reihenweise mit seinen Sprüchen vorDam dem Kopf stösst.
Ein großes Thema in diesem Roman ist die Einsamkeit, vor allem die entsteht wenn ein geliebter Mensch stirbt und man allein zurück bleibt. Damit umzugehen ist schwer. Ein Job oder Kinder können diesen Verlust nicht kompensieren.
Die Beschreibung wie ein gemeinsames Interesse, diese Einsamkeit auflöst, wie dadurch neue Freundschaften entstehen und auch wie dadurch entstandene Wunden wieder heilen können, ist der Autorin sehr gut gelungen. Ohne Pathos mit Humor und Feingefühl lässt sie Menschen um uns herum entstehen, die trotz geäußerter Gemeinheiten mir sympathisch wurden und die anderen waren sowieso vom ersten Moment an liebenswert. Dazu kommt natürlich die Liebe zu Büchern und das einige meiner Lieblingsbücher in diesem Roman Einzug gehalten haben.
Ein besonderes Highlight für mich war das es in diesem Buch vor allem um eine platonische Liebe zu dem Buchclub ging und es keine romantische Liebe war.
Rezensionen von Claudia R.:
Eramor - Reich der dunklen Fae von Anja Lehmann
Fantasievoll, rasant
Klappentext / Inhalt:
+++ Aufwendig gestaltete Ausgabe mit limitiertem Farbschnitt +++
Seren hasst die Fae! Unsterbliche Wesen, die göttergleich über die Menschen regieren. Trotzdem lässt sie sich auf einen Handel mit Azor, dem König von Eramor ein, um ihre Freunde zu schützen. Sie sind das Letzte, was ihr nach dem Verlust ihrer Großmutter geblieben ist.
Für ein Spiel auf Leben und Tod betritt sie die Welt der Magie und Drachen.
Auf ihrem Weg möchte Elion, der jüngste Fae-Prinz, ihr helfen, hinter die Geheimnisse seiner Familie zu kommen. Doch was bezweckt er damit? Und was hat es mit dem Seelenbund auf sich, der den Fae so viel bedeutet?
Gefährlich, magisch und romantisch beginnt die Saga von Eramor, dem Reich der dunklen Fae.
Cover:
Das Cover ist packend und fantasievoll umgesetzt. Eine schlänge um eine Krone ist hier der zentrale Punkt. Das Ganze ist zauberhaft verziert und wundervolle in Szene gesetzt. Einige Details werden golden hervorgehoben. So glänzt dieses Cover wundervoll und die Glanzfolie setzt dies sehr gut um. Ein wundervoller Eyecatcher und das Ganze ist gut in Szene gesetzt und die Neugier wird so allemal geweckt.
Meinung:
Es handelt sich hierbei um einen fabelhaften Auftakt und die Neugier auf den nächsten Band wurde hier auch bereits geweckt. Fantasievolle und spannungsgeladene Geschichte.
Inhaltlich möchte ich hier gar nicht allzu sehr ins Detail gehen und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.
Der Schreibstil ist angenehm und gut lesbar. Es lässt sich flüssig lesen und es geht sehr schnell und rasant voran. Die Ereignisse nehmen an Fahrt auf und auch die Beschreibungen sind sehr bildlich, dass man sich das Ganze sehr gut vorstellen kann. Durch die wechselnden Perspektiven findet man in die Charaktere sehr schnell und gut hinein. Zwischen Seren und Elion gibt es schnell eine Verbindung und auch wenn man einiges erkannt, so konnte mich anderes überraschen und ich wurde stets von der Handlung mitgenommen. Die Emotionen und Gefühle waren gut und nah spürbar. man hatte das Gefühl nah bei den Charakteren zu sein.
Die einzelnen Abschnitte und Kapitel haben eine angenehme und gute Länge und lassen sich sehr angenehm lesen. Ein guter Lesefluss wird hier ermöglich. Spannung und Tempo wird hier auch sehr gut hereingebracht und umgesetzt. Die Kapitelanfänge sind sehr gut herausgearbeitet und gut ersichtlich. Die Überschriften sind passend ohne zu viel dabei zu verraten. Auch der wunderschöne Farbschnitt und die gesamte Gestaltung passt sehr gut und ist sehr schön umgesetzt. Toll fand ich auch die Karte am Beginn des Buches. Gliederung und Gestaltung haben mir hier sehr gut gefallen.
Der Anfang war gut, auch wenn man natürlich etwas brauchte, um Namen und Dinge zuzuordnen, aber dafür kam man recht gut und schnell hinein. Auch die Entwicklungen der Charaktere hat mir gut gefallen. Emotionen und Gefühle kamen spürbar rüber. Die Handlung war spannend und rasant, manches vielleicht ein wenig zu schnell und einiges konnte man auch bereits erahnen, aber alles in allem wurde ich hier sehr gut unterhalten und bin sehr gespannt auf den zweiten Band, der hoffentlich nicht zu lange auf sich warten lässt.
Fazit:
Es handelt sich hierbei um einen fabelhaften Auftakt und eine fantasievolle und spannungsgeladene Geschichte.
Rezensionen von peppi:
Pina fällt aus von Vera Zischke
Unerwartete Nähe
"Pina fällt aus" von Vera Zischke ist eins jener Bücher, die man, wenn man sie einmal angefangen hat zu lesen, nicht mehr aus der Hand legen kann.
Die Autorin erzählt eine stille, eindringliche Geschichte über Verantwortung, Überforderung und die unerwartete Kraft der Gemeinschaft.
Pina ist die Mutter des zwanzigjährigen Leo, der in seiner eigenen, klar strukturierten Welt lebt. Als sie plötzlich krankheitsbeding ausfällt steht ihr Sohn allein da in einer Welt, die für ihn zu laut, zu schnell und zu unberechenbar scheint.
Die Nachbarn Zola, Wojtek und Inge sind nicht die klassischen Helferfiguren. Es sind Menschen mit Brüchen und eigenen Grenzen. Gerade deshalb wird die Annäherung an Leo glaubwürdig und berührend. Es sind die kleinen Entscheidungen, die sie zueinander bringen lässt.
Dieser Roman zeigt wie Nähe entstehen kann, wenn man sie am wenigsten erwartet und wie Menschen über sich hinauswachsen können und auch, dass man sich manchmal im Leben helfen lassen muss.
Leseempfehlung!
Rezensionen von Claudia R.:
Die Hüterin der Fabelwesen von Zoe S. Rosary
spannend, fabelhaft
Klappentext / Inhalt:
Das Tal der Fabelwesen verbirgt seit jeher eine ungeahnte Gefahr. Als Tarinija von den Göttern als Hüterin zu Unrecht dorthin verbannt wird, gleicht dies ihrem Todesurteil. Schließlich hat keiner vor ihr lange überlebt. Schnell findet sie heraus, dass alle Hüter ermordet wurden.
Sie versucht, aus dem Tal zu fliehen und lernt dabei die Fabelwesen näher kennen. Doch nicht jedes von ihnen nimmt ihre Ankunft mit Freuden auf. Allen voran macht ihr der launische Panther Noir das Leben extrem schwer. Bei ihrem Fluchtversuch aus dem Tal stößt Tarinija auf eine erstaunliche Entdeckung, die selbst für die Götter und die Goldene Stadt eine große Gefahr darstellt. Kann sie das drohende Unheil abwenden?
Cover:
Das Cover wirkt magisch, fantasievoll und ist sehr kreativ umgesetzt. Magische Wesen sind hier erkennbar und eine zauberhafte und spannende Stimmung und Atmosphäre wird hier verbreitet. Auch optisch, in diesem zarten rosa, ist das Ganze sehr schön und passend umgesetzt.
Meinung:
Wundervolle und fantasievolle Reise in das Tal der Fabelwesen. Tarinija wird zaunrecht verbannt und diese Strafe scheint einem Todesurteil zu gleichen, doch als die die Fabelwesen näher kennenlernt wird es spannend. Denn es scheint nicht einfach nur schwarz - weiß zu herrschen, einiges liegt hier im Verborgenen.
Doch zu viel möchte ich hier noch nicht verraten und halte mich mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.
Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Schnell findet man sich in Geschichte und Charaktere hinein. Auch wenn die Namen und Zuordnungen für mich anfangs nicht ganz leicht waren, so kam ich doch schnell in das Wesen und die Charaktere selbst hinein. Es lässt sich sehr angenehm lesen und es wird sehr schön bildlich und vorstellbar beschrieben. Die Welt ist außerordentlich gut beschrieben und durchdacht, die Fabelwesen sind vielschichtig und facettenreich.
Die Geschichte ist spannend und fantasievoll umgesetzt. Es macht viel Freude in das Tal der Fabelwesen einzutauchen und an der Seite von Tarinija das Abenteuer mit zu erleben.
Die einzelnen Kapitel haben eine angenehme und gute Länge und ermöglichen so einen guten Lesefluss. Durch die recht kurzen Kapitel kommt zusätzlich Spannung und Tempo auf. Die Anfänge sind sehr schön hervorgehoben, die kleinen Illustrationen lockern es auf und runden es ab. Durch die Illustrationen sind die Kapitelanfänge sehr gut erkennbar und auch die Überschriften sind passend gewählt, ohne dabei zu viel zu verraten. Gliederung und Gestaltung haben mir richtig gut gefallen und diese wunderschönen Verzierungen und Illustrationen waren das iTüpfelchen des Ganzen.
Eine wundervolle, spannende und fantasievolle Erzählung, die richtig gut unterhält und mir sehr viel Freude gemacht hat. Fantasy Fans und Fans von Götter und Mythologie Geschichten kommen hier auf ihre Kosten und werden sehr viel Freude damit haben. Sehr klasse und toll umgesetzt.
Fazit:
Wundervolle und fantasievolle Reise in das Tal der Fabelwesen.











