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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von xyz:

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Körper und Gehirn von Rosie Cooper

Wie ein Mensch funktioniert

Rosie Cooper hat zusammen mit der Illustratorin Harriet Russell das spannende und aufschlußreiche Buch "Körper und Gehirn aus der "Bilderbande"-Reihe "Wie funktioniert das?" erarbeitet.

Es gelingt ihnen, das komplexe Thema vor einem fundierten wissenschaftlichen Hintergrund nach neuesten Erkenntnissen mit kurzen Texten, vielen Bildern und viel Humor aufzubereiten.

Besonders interessant sind die medizinhistorischen und evolutionsbiologischen Bezüge, die ethischen und psychologischen Aspekte sowie die Mitmach-Ideen.
Auch aufgrund der Fülle des angebotenen Materials, der teilweise schwierigen Fremdwörter und des Glossars am Ende bietet dieses Buch reichhaltige Informationen für viele Altersstufen.

Es eignet sich auch zum Kreuz- und Querlesen je nach aktuellem Interesse. Hilfreich dabei ist das Register am Ende des Buches.

Alles in allem ein Werk, das nie langweilig wird von 9 bis 99.

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Körper und Gehirn

Rezensionen von Lesestern:

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Im Kreis laufen und trotzdem ankommen von Inka Hammond

" Aufgeben ist keine Option ! "

"Im Kreis laufen und trotzdem ankommen" , das ist Inka Hammonds neuestes Buch, aktuell erschienen bei Fontis. Es ist gleichzeitig ihr biographischer Glaubens- und Lebensratgeber, mit dem die "Tochter Gottes" ihre letzten Jahre offenbart.
Jahre, die von Verlust und Schmerzpunkten geprägt, vieles auf den Prüfstand und in Frage gestellt , aber nicht den Blick auf die himmlische Perspektive verloren haben.

Im Mittelpunkt steht die von Gott geschenkte Identität, sein Plan und Ziel für unser Leben.
Ein Plan, der göttlichem und nicht menschlichen Vorstellungen entspricht, nicht linear, sondern eher in Kreisen verläuft.
Das erfordert ein Umdenken , das biblische Wurzeln hat und das Inka mit Beispielen aus ihrer eigenen Lebens- Reise anschaulich erklärt und nahebringt.
Unterstützend gibt es bei den einzelnen Themen ihres Buches, gut verständliche Skizzen, die die gewonnenen Erkenntnisse in einem " Identitätskreislauf" darstellen und zu einem Gesamtbild nach und nach erfassen.

Es sind Themen, die Inka mit ihren eigenen Erlebnissen und Erfahrungen füllt, ergänzend mit Beispielen und Worten aus der Bibel. Inkas Offen- und Ehrlichkeit, ihre ungeschönte Beschreibung ihrer inneren Zerbrüche, Enttäuschungen und Zweifel, ermutigt uns, unser Herz zu öffnen, Gott hinzuhalten und in unseren eigenen Identitätskreislauf zu finden oder zurück zukehren.

Über allem steht die Beziehung zu Gott, zu dem der unser Leben im Griff hat, der heilsame Wege für uns bereit hält, auch wenn sie sich nicht immer so anfühlen.

Ich denke jeder Leser - und Leserin wird eigene Schmerz- Berührungspunkte und Lebensthemen hier entdecken.
Inkas Höhen und Tiefen ermutigen, sich dem zu stellen, im Kreislauf bewusst dafür Ruhepausen zu setzen, um danach wieder erfrischt mit neuem Vertrauen zu starten.

Mein Fazit:
Ein Buch, das packt, rüttelt schüttelt und unser Herz öffnet...
Gedanken und Gefühle fahren Achterbahn
Eine intensive, ungeschönte und zugleich hoffnungsvolle Lebensreise, die uns mit unserer eigenen Lebensreise konfrontiert und tiefe Veränderung schenken kann.

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Im Kreis laufen und trotzdem ankommen

Rezensionen von Katrin:

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Witch of the Wolves: Halbmond Erbe von Kaylee Archer

Übernatürliche Verbindungen

Das Cover ist mein absolutes Highlight im Frühjahr 2026. Es zeigt ein Tor, das bemerkte ich bereits am ersten Blick, das diese Tor in weiterer Folge eine so unheimlich tolle Geschichte freigibt, das erhoffte ich mir sofort.

Story:

Cordelia ist eine Hexe, sie stammt aus einem sehr mächtigen Haus, aber was sie noch nicht - eine junge Frau, sehr leidenschaftliche Frau, mit Kurven und jeder Menge Mut.

Sie schlendert mit ihren Freundinnen durch die Straßen von London, wobei sie oft von Verehrern beäugt wird, denn sie ist außerdem wunderschön.
Ihre Tante ist eine Geschäftsfrau, mit ihren Heilmitteln versorgt sie viele
Etablissements.
Gerade noch war Cordelia mit Freundinnen unterwegs und wurde von einem jungen sehr hübschen Mann "bedrängt", wurde ihre Tante aufgefordert eine Fehllieferung richtig zustellen. Sie war alleine im Haus und dieses wurde plötzlich angegriffen. Übernatürliche Wesen wollten sie holen, doch der junge Mann kam ihr zu Hilfe. Bishop ist ein Werwolf. Er bittet sie mit ihm zu gehen.

Natürlich widersetzt sie sich, doch er schafft es sie umzustimmen und somit beginnt eine Reise ins Ungewisse.
Er bringt sie zu seinem Rudel, ein schweres Tor öffnet sich und sie findet sich in einem riesigen Anwesen wieder. Der Alpha ist kein geringerer als ihr Vater, Cordelia erfährt vieles ihrer Herkunft und die Tatsache, warum sie Nachts gut sieht, oder ausgesprochen gut riecht, ergibt nun alles Sinn.

Zunächst freut sie sich ihren Vater kennenzulernen, doch das Blatt wendet sich...

Fazit:
Ich bin total begeistert. Das Buch hatte mich ab den ersten Zeilen gefesselt. Natürlich spinnt man sich sofort etwas zusammen, doch es waren einige Wendungen enthalten, welche ich in dieser Art und Weise nicht kommen sah. Das Buch hat alles: Spannung, spice, detailreiche Erzählungen und einen wahnsinnig tollen Schreibstil der sich wie von selbst liest.

Für mich ist dieses Buch eine komplette Leseempfehlung und ich freue mich jetzt schon auf die weiteren Bände.

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Witch of the Wolves: Halbmond Erbe

Rezensionen von Arambol:

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Moorland. Die Zwillinge von Andreas Winkelmann

Komplexer und spannender Serienauftakt


„Spuren findest du nicht nur auf dem Boden. Du musst sie auch in den Gedanken der Menschen suchen.“

Der Thriller "Moorland - Die Zwillinge" von Andreas Winkelmann erzählt vom Verschwinden der 18-jährigen Zwillinge Nike und Jana in einer einsamen Moorlandschaft. Die Suche bleibt zunächst erfolglos, bis Kommissarin Malia Gold Hinweise findet, die darauf hindeuten, dass zumindest eine der Schwestern noch leben könnte.

Ihre Ermittlungen lassen sie tief in ein undurchsichtiges Geflecht aus Geheimnissen und verdrängten Wahrheiten innerhalb der dörflichen Gemeinschaft in Moorbach eintauchen. Schließlich zeigt sich, dass das Moor nicht nur ein aktueller Tatort, sondern auch der Schlüssel zu einem lange verborgenen Verbrechen ist.

Die Geschichte verlangt anfangs etwas mehr Aufmerksamkeit, weil zunächst doch sehr zahlreiche Figuren und deren Beziehungen zueinander eingeführt werden.
Sobald man sich jedoch innerhalb des Dorfes zurechtfindet, entfalten gerade diese verdeckten Konflikte ihren ganz eigenen Reiz.

Das Miträtseln macht großen Spaß.

Die Spannung entwickelt sich langsam, aber stetig und kontrolliert. Sehr kurze Leseabschnitte, sowie zahlreiche Perspektivwechsel und die nur wenige Tage umspannende Handlung sorgen für ein hohes Tempo und das Gefühl, unmittelbar dabei zu sein. Verdächtige gibt es viele, und jede neue Enthüllung verschiebt die eigene Einschätzung erneut. Besonders gelungen finde ich, dass der Thriller ohne übertriebene Brutalität auskommt und stattdessen psychologische Spannung in den Vordergrund stellt. Die überraschende, zugleich aber stimmige Auflösung rundet das Gesamtbild perfekt ab.

Ein ungewöhnlich (fast) unblutiger, aber atmosphärisch dichter und durchweg fesselnd geschriebener Thriller, der mich nach kurzer Eingewöhnung nicht mehr losgelassen hat.

Schön, dass es sich um einen Serienauftakt handelt: Ich bin schon jetzt sehr gespannt, mehr über Malia und ihre Mutter Ruth zu erfahren.

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Moorland. Die Zwillinge

Rezensionen von Annaja:

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Die Rätsel meines Großvaters von Masateru Konishi

Die zerbrechliche Wahrheit



Das ist der zweite Band der japanisches Schriftstellerin Masateru Konishi.
Der Einstieg zu diesem hervorragenden Roman, der einem eintauchen lässt in eine andere Kultur, ist vielleicht ein wenig holprig und gewöhnungsbedürftig, man muss sich erst mit der Lebensweise Japans, sowie mit den fremdartigen Namen und Begriffen auseinandersetzen.

Kaede ist eine junge Lehrerin, die ein Trauma begleitet, sie ist aber auch gerade verliebt und noch recht unsicher in ihren Gefühlen. Mit ihrem außergewöhnlich intelligenten, jedoch schon demenzkranken Großvater verbindet sie vor allem die Liebe zur Kriminalliteratur und hier lieben es die beiden, mit Hingabe über gelesene Bücher zu rätseln. Gleichzeitig erhält Kaede aber genau hier auch einen guten Zugang zu ihm und die Krankheit des alten Mannes ist weniger spürbar.
Der Gemeinschaftssinn in der Familie in Japan hat einen hohen Stellenwert, und die Höflichkeit ist in deren Gesellschaft ganz tief verwurzelt.
Die rührende Geschichte ist manchmal leise und nachdenklich erzählt, aber sie hallt noch ganz lange nach.

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Die Rätsel meines Großvaters

Rezensionen von FogandBooks:

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Kala von Colin Walsh

Ein Sommer, der alles verändert hat

Manchmal reicht ein Sommer, um alles zu verändern. Und manchmal reicht ein einziger Name, um fünfzehn Jahre später noch immer alles zum Einsturz zu bringen. „Kala“ von Colin Walsh beginnt im Sommer 2003 in Kinlough, einer irischen Kleinstadt, in der jeder jeden kennt – oder zumindest glaubt, es zu tun.

Kala, Joe, Helen und Mush sind jung, ungestüm, voller Sehnsucht nach mehr als diesem Ort. Dann verschwindet Kala spurlos. Fünfzehn Jahre später führt eine Hochzeit die Zurückgebliebenen zurück in ihre Heimat – und mit dem Fund menschlicher Überreste wird klar, dass die Vergangenheit nie begraben war.

Was mich besonders gepackt hat, ist diese Erzählweise zwischen Damals und Heute. Die Perspektiven wechseln zwischen Helen, Joe und Mush, und mit jeder Stimme verschiebt sich das Bild ein Stück. Erinnerungen überlagern die Gegenwart, Wahrheiten bröckeln, neue Abgründe tun sich auf. Anfangs musste ich mich kurz sortieren – die Zeitsprünge und Perspektivwechsel fordern Aufmerksamkeit. Doch genau das macht den Reiz aus. Man spürt die Unbeholfenheit der Jugend, erste Liebe, Alkohol, Gruppendynamiken, dieses brennende Gefühl, dass das Leben endlich beginnen muss. Und dann sieht man dieselben Menschen als Erwachsene – gezeichnet von Entscheidungen, Schuld, Verlust. Nichts bleibt eindeutig. Niemand bleibt unschuldig.

Die Spannung baut sich leise auf. Es ist kein Thriller, der sofort lossprintet, sondern einer, der unter die Haut kriecht. Gerade der erste Teil nimmt sich Zeit für Atmosphäre und Figurenzeichnung. Manche Passagen hätten für meinen Geschmack etwas straffer sein dürfen, weil vieles lange angedeutet wird, bevor es greifbar wird. Aber sobald die dunklen Strukturen hinter der Fassade der Stadt sichtbar werden, entwickelt die Geschichte eine Wucht, der man sich kaum entziehen kann. Es geht nicht nur um Kalas Tod, sondern um ein Geflecht aus Schweigen, Loyalität und Verdrängung – und darum, wie weit eine Gemeinschaft bereit ist zu gehen, um ihr eigenes Bild aufrechtzuerhalten.

Auch das Cover passt erschreckend gut zur Stimmung: dieses scheinbar harmlose Polaroid, das beim genaueren Hinsehen etwas Zerstörtes, Durchgestrichenes trägt. Genau so fühlt sich der Roman an – idyllisch auf den ersten Blick, zutiefst verstörend darunter. Für mich ist „Kala“ ein starkes Debüt mit kleinen Längen, aber großer emotionaler Intensität. Wer atmosphärische, charaktergetriebene Spannung mag, irisches Kleinstadtflair schätzt und Geschichten liebt, in denen sich Vergangenheit und Gegenwart schmerzhaft ineinander verschlingen, sollte hier unbedingt zugreifen.

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Kala

Rezensionen von readpassion9:

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Moorland. Die Zwillinge von Andreas Winkelmann

atmosphärischer Krimi


Kommissarin Malia Gold ist die Protagonistin der neuen Reihe "Moorland" von Andreas Winkelmann. 15 Jahre sind vergangen, seit Malia ihre Heimat verlassen hat. Jetzt lässt sie sich nach vielen Jahren dorthin versetzen. Ihr erster Fall sind die Ermittlungen in einem Vermisstenfall.

Die 18-jährigen Zwillinge Nike und Jana betreiben einen TikTok-Kanal und waren im Moor, um Content für ihren Kanal zu produzieren.

Doch sie kehren nicht zurück. Am gleichen Abend gibt es einen Unfall mit Fahrerflucht, später einen Selbstmord. Gibt es Zusammenhänge? Malia ermittelt auf Hochtouren.

Andreas Winkelmanns "Moorland" ist atmosphärisch, beim lesen taucht man in die Szenerie des Moores ein, ich hatte Kopfkino. Der Schreibstil ist gewohnt flüssig, fesselnd, die Seiten fliegen nur so dahin. Mit Malia Gold hat er eine interessante Figur geschaffen, ich bin gespannt was man über ihren Background in den nächsten Teilen erfährt. Eine Familie mit vielen Geheimnissen.

Der Plot ist spannend und bietet einige Überraschungen.

Fazit: Gelungener Auftakt einer neuen Reihe, ich freue mich auf die Fortsetzung.

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Moorland. Die Zwillinge

Rezensionen von Nele33:

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Don't Believe Her von Nicola Sanders

viele Wendungen

Das Hörbuch "Don`t believe her: Die Fremde unter deinem Dach" der Autorin Nicola Sanders eingelesen von Marie Bierstedt erzählt die Geschichte der Protagonistin Ellie auf spannende Weise.

Ellie und Carla waren als Teenager die besten Freundinnen, doch dann verschwand Caral spurlos und Ellie hat die Suche nach ihr nie wirklich aufgeben.

Ihr Leben scheint dennoch perfekt, sie lebt mit Carlas Bruder Nick und dessen Mutter gemeinsam im Haus der Familie. Insgesamt mangelt es Ellie an nichts. Doch eines Tages geschieht das Wunder, auf das sie seit 12 Jahren hofft. Carla steht vor der Tür und sie sind vor Freude und Glück überwältigt. Doch schnell schleicht sich bei Ellie das Gefühl ein, dass die Frau nicht Carla ist. NIck und ihre Schwiegermutter nehmen diese Zweifel nicht ernst und stempeln Ellie als "verrückt" ab. Carla spielt ein perfides Spiel mit der Familie,doch stimmt Ellies Gefühl überhaupt? Sie wird immer mehr von den anderen ausgegrenzt und weiß bald selber nicht mehr, ob sie sich oder wem überhaupt trauen kann.

Der Thriller spielt mit den psychologischen Elementen gekonnt und schickt mich als Hörerin auf die ein und andere falsche Fährte. Marie Bierstedt verleiht den Figuren durch ihre Intonation lebendige Charaktere.

Mit "Don`t believe her: Die Fremde unter deinem Dach" bekommt man ein Hörbuch, welches spannend ist, einige Wendungen hat und vor allem ein Ende, mit dem ich so nicht gerechnet hatte.

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Don't Believe Her

Rezensionen von robertp:

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Was ist in meinem Alter sonst noch üblich? von Wencke Mühleisen

Allein zu Zweit

In einem Lokal in Triest erfährt die Protagonistin Erika vom Seitensprung ihres Mannes. Seit Jahren fühlt sie die Trennung, konnte aber keinen Grund für ein Vergehen ihres Mannes ausmachen. Im Gegenteil, sie schiebt diese Entfremdung auf ihren – vor Jahrzehnten gebeichteten – eigenen Seitensprung.

Erika (65 Jahre) versuchte mit dem Ausflug nach Italien ihre Liebe wieder zu erwecken, zu entflammen, zumindest wieder anzufachen.
In einer Reflexion erfahren wir LeserInnen von den Geschehnissen, die zum Geständnis im Restaurant führen. Die Betrogenen, sie und er, sitzen sich nun gegenüber, im Lokal in Triest und später beim Therapeuten. In beiden Lokationen kommt es zu keiner Aussprache.
Erika erkennt, dass sich ihr Mann Jan schon lange geistig von ihr getrennt hat. Hat sie in einer Scheinwelt gelebt, die Sitzungen mit ihrem Mann lassen sie das glauben. Was hat sie falsch gemacht? Sie hat nur ihn geliebt und möchte ihn weiterlieben.
Die Geschichte der Autorin Wencke Mühleisen ist selbst einen Roman wert. Sie hat in ihrer Jugend im Friedrichshof-Kollektiv von Otto Muehl (österreichischer Aktionskünstler) gelebt und war als Performancekünstlerin tätig. Ich würde sie als Feministin bezeichnen. Ihre Aktionen haben immer den Zweck die Stellung der Frau in der Gesellschaft sichtbar zu machen, diese aufzuwerten. Es ist nicht ausgeschlossen, dass dieser Roman auch autobiografische Inhalte verarbeitet.
Für alle die es wagen die Geschichte einer gescheiterten Ehe zu lesen, die sich über die Jahre zu einer Beziehung ausweitet, die auf zwei verschiedenen Ebenen stattfindet. Keiner der beiden Partner ist in der Lage seine Gefühle zu äußern und die Situation zu klären. Wie so oft im Leben ist kein happy end in Sicht.

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Was ist in meinem Alter sonst noch üblich?

Rezensionen von Lesemaus2018:

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Moorland. Die Zwillinge von Andreas Winkelmann

Ein packender Thriller, der bis zur letzten Seite fesselt

„Moorland“ von Andreas Winkelmann ist ein absolut fesselnder Thriller, der mich von der ersten bis zur letzten Seite nicht mehr losgelassen hat. Der Autor versteht es meisterhaft, eine düstere und zugleich unglaublich spannende Atmosphäre zu erschaffen, die perfekt zur geheimnisvollen Moorlandschaft passt.

Schon nach wenigen Seiten fühlt man sich mitten ins Geschehen gezogen.
Besonders beeindruckend ist der Aufbau der Spannung. Winkelmann streut Hinweise genau im richtigen Maß, sodass man als Leser ständig miträtselt und dennoch immer wieder überrascht wird. Die Handlung bleibt bis zum Schluss unvorhersehbar, und die Wendungen sind so geschickt eingebaut, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann.
Auch die Figuren sind hervorragend ausgearbeitet. Sie wirken authentisch, vielschichtig und entwickeln sich im Laufe der Geschichte glaubwürdig weiter. Gerade diese menschliche Tiefe sorgt dafür, dass man emotional mitfiebert und sich noch stärker in die Geschichte hineinziehen lässt.
Der Schreibstil ist flüssig, atmosphärisch und sehr bildhaft. Die Landschaft und die Stimmung werden so eindringlich beschrieben, dass man das Gefühl hat, selbst durch das Moor zu gehen – mit all seinen Geheimnissen und Gefahren.
Insgesamt ist „Moorland“ ein packender, atmosphärisch dichter Thriller mit starken Charakteren und einer durchgehend hohen Spannung. Für Fans von intelligenten und nervenaufreibenden Krimis ist dieses Buch eine absolute Empfehlung.
Fazit: Ein meisterhaft geschriebener Thriller, der Spannung, Atmosphäre und starke Figuren perfekt kombiniert. Klare 5 von 5 Sternen!

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Moorland. Die Zwillinge