Kunden em pfehlungen
Rezensionen von libraryoflaura:
The Mind Manual von Alex George
Warum dieses farbenfrohe Buch jetzt mein fester Begleiter ist:
WORUM GEHT ES?
Dr. Alex George hat einen praxisnahen Leitfaden für die mentale Gesundheit geschaffen, der wie ein Werkzeugkasten funktioniert.
Das Buch ist in vier logische Teile gegliedert: Von der Bestimmung deines aktuellen Gefühlszustand über sieben universelle Wahrheiten bis hin zu konkreten Fundamenten (Schlaf, Atmung, Bewegung).
Es ist kein theoretisches Fachbuch, sondern eine Toolbox mit Übungen und Worksheets, die helfen, achtsamer mit sich selbst umzugehen.
WAS MIR GUT GEFIEL:
- Der Schreibstil: Unfassbar nahbar und authentisch. Man merkt sofort, dass der Autor selbst viele Schnittpunkte mit dem Thema hat. Es fühlt sich an wie ein Gespräch mit einem guten Freund und wie eine Umarmung, wenn man sich einsam fühlt. Dr. Alex George schafft es, dass man sich als Leser wirklich gesehen fühlt.
- Das Design: Ich liebe dieses "Dopamin-Cover"! Die tollen, fröhlichen Farben ziehen sich durch das ganze Buch. Es ist so liebevoll gestaltet, mit sympathischen Bildern, Illustrationen und Sprüchen, die mitten ins Herz treffen.
- Praxisnähe: Die Tipps lassen sich super leicht in den Alltag einbauen. Ich habe mir sogar einige Seiten abfotografiert, um sie unterwegs immer dabei zu haben. Man lernt Dinge, die man durch regelmäßiges Reinschauen richtig verinnerlichen kann, es ist ein Buch für immer!
- Der Wohlfühlfaktor: Es liegt jetzt fest auf meinem Nachttisch. Sätze wie "Dein Schmerz ist echt" oder die Erinnerung, dass man noch nicht alle glücklichen Tage erlebt hat, geben einem so viel Kraft.
WAS MIR WENIGER GUT GEFIEL:
- Das Format: Wenn ich überhaupt etwas kritisieren müsste, dann höchstens das Format. Es ist recht groß und schwer, wodurch es nicht mal eben in die Handtasche passt. Für einen hochwertigen Ratgeber, der stabil auf dem Nachttisch liegen soll, ist es aber genau richtig. Für unterwegs nutze ich dann einfach meine Fotos der wichtigsten Tipps.
FAZIT:
Mit 4,5 von 5 Sternen ist dieses Buch eine absolute Herzensempfehlung. Es ist empathisch, ehrlich und wunderschön gestaltet. Wer einen Ratgeber sucht, der sich nicht wie eine Belehrung, sondern wie eine helfende Hand anfühlt, sollte hier unbedingt zugreifen
Rezensionen von Bibibabby:
Astrologica von Suki Ferguson
Ein wunderschönes Buch über Mythen rund um Sternen
Das wunderschöne Cover hat zunächst meine Aufmerksamkeit erregt. Die Bilder im Buch sind im gleichen Stil gestaltet und ebenso reichhaltig wie der kulturelle Teppich, den die Autorin webt.
Ich habe mich schon immer für Mythen und Sagen interessiert, und dieses Buches passt thematisch perfekt zu meinen Interessen.
Mir gefällt besonders, dass die Autorin das Thema Astrologie aus einer kulturellen Perspektive betrachtet: Alle Kulturen haben zu den Sternen aufgeschaut und Geschichten über Götter, Menschen und Geschöpfe erzählt, die den Nachthimmel bewohnen. Dieses Buch ist praktisch ein Sachbuch über diese Mythen. Es enthält Geschichten zu den Sternzeichen, sowie Erzählungen über die Planeten und Sterne. Da unsere Sternzeichen von der griechischen, bzw. römischen Mythologie stammen, liegt der Fokus natürlich auf diesen Sagen. Es werden jedoch auch Geschichten von der Inka und Maya, sowie aus einigen anderen Kulturen erzählt. Es gibt auch ein paar Seiten, die dem chinesischen Tierkreis gewidmet sind. (Eine Kleinigkeit, die mich irritiert hat, sind die chinesischen Charakter für Affe und Hahn, die auch versehentlich bei Hund und Schwein erschienen. )
Die Astrologie als Praxis zur Zukunftsvorhersage wird nur beiläufig erwähnt, und zwar im Zusammenhang damit, dass sie entstand, weil die Menschen glaubten, die Sterne würden ihr Leben beeinflussen.
Rezensionen von Daggy:
Stock & Stein von Anne-Kathrin Behl
Ein Stock und ein Stein fantasieren darüber, was geschehen könnte
Auf dem fröhlich bunten Cover sehen wir einen kleinen runden grauen Stein und einen kleinen geraden Stock. Diese beiden sehen wir im Dunkel einer Kinder-Jackentasche wieder. Hier liegen sie zusammen mit einigen anderen Dingen, die Kinder gerne in ihren Taschen sammeln.
Auf der nächsten Seite sehen wir sie bei Licht und dann kommt eine „große erwachsene Hand“ und wirft unsere beiden Freunde vor die Tür, denn die Jacke soll gewaschen werden.
Der Stein hat eine Menge Fantasie und überlegt, was alles mit ihnen geschehen könnte. Das sind sehr schöne Ideen, aber auch beängstigende. Zum Glück landen sie am Ende wieder in der Tasche der Kinderjacke. Was für ein Glück.
Kennen wir das nicht alle, da hat das Kind wieder so viel Kempel in seinen Taschen? Zum Glück wirft die Hand die beiden nicht in den Müll, sondern zurück in die Natur. Ich fand es herrlich zu lesen, was sich die beiden einfallen lassen, was alles passieren könnte. Die meisten der kurzen Texte stehen Sprechblasen und die Zeichnungen zeigen trotz der einfachen „Gesichter“ sehr schön die Mimik und die Gefühle der beiden. Also nie Sachen aus den Kindertaschen achtlos wegwerfen.
Rezensionen von Daggy:
Heute fahren wir nach Anderswo von Klaus Baumgart
Malend unterwegs, Fantasie kann alles
Schon auf dem Cover sehen wir die beiden Kinder in dem gemalten Auto losfahren. Das kleine Mädchen hat den roten Stift in der Hand.
Klaus Baumgart wird uns als Autor vorgestellt und er sitz zusammen mit seinem Oskar in einem gemalten Auto, denn dieser Enkel hat ihn beim Illustrieren des Buches unterstützt.
Und dann sehen wir den Jungen im Buch, der auch Oskar heißt, er langweilt sich. Da sieht er das Mädchen und sie hat „Elfenkreide“ dabei. Obwohl Oskar meint „So was gibt es doch gar nicht“ schaut er ihr beim Malen zu. Und schon ist da das rote Auto zu sehen in das die beiden einsteigen und nach Anderswo fahren. Sie fahren hoch und runter und Oskar spürt das im Magen. Es geht rein und raus, sie sind groß und klein, langsam und schnell. Aber dann taucht ein Riese auf und der hilft ihnen weiter, weil sie sich verfahren haben. Nach dem tollen erlebnisreichen Tag liegt Oskar im Bett und denkt an Morgen.
Die real gezeichneten Kinder bewegen sich in einer von Kinderhand gemalten Welt und dieser Gegensatz fasziniert mich sehr. Die Kinder werden sich in den Zeichnungen wiederfinden und können selbst so eine Welt erfinden und zeichnen. Was kann da nicht alles entstehen? Ein Bilderbuch voller Abenteuer und über eine ganz liebevolle Freundschaft.
Rezensionen von Daggy:
Meditation für Kinder. Mit Freude helfen von Dalai Lama XIV.
Ruhe finden
Dieses Pappbilderbuch auf dessen Cover ein Kind mit Brille und Hund zusehen ist, wird als „Meditation für Kinder“ beschrieben und zeigt auch das Bild des Dalai Lamas. Mittels eines QR-Codes kann es auch gehört werden.
Zunächst wird das Kind aufgefordert sich bequem hinzusetzten. Danach geht es um Liebe, um Menschen, die wir lieben und Weg diese Liebe zu zeigen.
Darum anderen Freude zu machen. Um die Umwelt und alle anderen Lebewesen, kleine Taten, die glücklich machen und das Glück, das weitergetragen zu uns zurückkehrt. Zum Schluss können wir ein Gebet des Dalai Lamas lesen, dass er selbst täglich spricht.
Hier werden schon Kita-Kinder aufgefordert zu meditieren, mit ganz einfachen ruhigen Sätzen wird mit ihnen über Liebe und dem liebevollen Miteinander, der Fürsorge für die Natur und der Welt als besserem Ort berichtet. Sicher können so Kinder zur Ruhe kommen und ein wenig in sich ruhen.
Rezensionen von Daggy:
Schweinehundi von Juli Wind
Ein echter Schweinehund zieht ein
Der Hund mit der spitzen Schnauze schaut uns schon eigenartig grinsend vom Cover an und sein Lieblingssatz „Verlasst euch auf mich!“ ist hier auch schon zu lesen. Der Untertitel „schrecklich unwiderstehlich“ passt leider nur zu sehr.
Die Familie Bauer-Mati lebt nach festen Regeln, jede Woche schreibt Mama eine Liste, die die Aufgaben der Familienmitglieder beinhaltet.
Es wird gemeinsam gekocht, sonntags morgen joggen die Eltern schon vor dem Frühstück und die Kinder haben feste Termin wie das Hockey spielen.
Als die Kinder sich eines Morgens vor der Tür die Schuhe anziehen wollen, sitz dort ein seht dünner Hund auf der Matte. Er stellt sich als Schweinehundi vor und möchte Frühstücken. Dass Schweinehundi spricht scheint niemanden zu verwundern und dass er zum Frühstück Schokoladenstreuseln, die es nur sonntags gibt, verlangt auch nicht. Er bezeichnet Schokolade als wichtigen Energieträger und so sitzen bald alle zusammen wieder um den Frühstückstisch. Dann überredet Schweinehundi die Familie Schule und Homeoffice zu schwänzen und Minigolf zu spielen. Mama meint es wäre „ausnahmsweise“ allerdings werden solche Aktionen bald zur Regel. Pünktlichkeit, Sauberkeit und Ordnung bleiben auf der Strecke, dafür kommt regelmäßig der Pizzabote und statt Joggen gibt es Kuchen.
Kennen wir nicht alle so einen Schweinehundi, aber meist ist nach einiger Zeit damit Schluss. In dieser Familie eskaliert die Lage aber über Wochen immer mehr. Bis die Kinder, besonders die kleine Tochter Neneh klar erkennt, dass es so nicht weitergehen kann und Oskar sich nach dem Hockeyteam sehnt.
Eine witzige Geschichte mit ebensolchen Bilder. Da hat die ganze Familie ihre Freude und kann sich königlich amüsieren. Ich hoffe nur, dass Schweinehundi nie bei uns klingelt und wir seinem Charm erliegen, denn er ist schrecklich unwiderstehlich.
Rezensionen von Immenhof:
Die Bücherfrauen von Listland. Der Duft des Strandhafers von Gabriella Engelmann
Zwei Zeiten
Beim Roman handelt es sich um den zweiten und abschließenden Teil. Möglicherweise liegt meine Wahrnehmung auch daran, dass ich den ersten Band nicht gelesen habe, doch ich bin mit den Figuren nicht richtig warm geworden und konnte mich nur schwer mit ihnen identifizieren.
Martje wirkte auf mich als Charakter eher unsympathisch.
Die Gründe für die Trennung sowie ihren starken Groll gegenüber ihrer Schwester konnte ich nur bedingt nachvollziehen. Nach der ersten traumatischen Beziehung mit Hark geht sie auch Jahre später, obwohl man eine gewisse Reife erwarten könnte, erneut eine Beziehung ein und wird schwanger. Dass sie die Heiratspläne ihrer 21-jährigen Tochter kritisch sieht und stattdessen meint, diese solle das Leben genießen, empfand ich als etwas befremdlich. Gleichzeitig passt es jedoch zum dargestellten Charakter.
Der Charakter von Hark ist grundsätzlich gut gezeichnet. Sein wiederholtes Auftauchen im Verlauf der Handlung wirkte auf mich jedoch teilweise etwas unerklärt.
Die fehlende Identifikation mit dem Buch könnte auch daran liegen, dass zwar die Landschaft sehr ausführlich beschrieben wird, gleichzeitig aber versucht wird, Martjes gesamtes Leben abzubilden. Im ersten Drittel konnte ich noch mit ihr mitfühlen, doch durch die zunehmende Verdichtung der Ereignisse und die ausgelassenen Entwicklungsschritte ging dies im weiteren Verlauf wieder verloren. Ein stärkerer Fokus auf einen kürzeren Zeitraum hätte für mich mehr Spannung und Identifikation geschaffen.
Für Leserinnen und Leser, die sich für die Nordseeinseln begeistern, ist der Roman aufgrund der atmosphärischen und gelungenen Beschreibungen dennoch sicherlich empfehlenswert.
Rezensionen von Daggy:
Ket & Keks - Gähn! (Ket & Keks) von Robert Scheffner
Gute Nacht Geschichte mit Keks
Dieses Pappbilderbuch zeigt schon auf dem Cover ein riesiges Gesicht, das mit offenem Mund gähnt. Dieses runde Gesicht gehört zu Keks, daneben sehen wir eine Katze.
Das Zu-Bett-Geh-Ritual wird beschreiben und Keks streckt sich, er ist müde. Keks schafft es nicht in über den hohen Rand der Keksdose zu klettern.
Doch Ket, die Katze hilft ihm, obwohl sie selbst sehr müde ist. Sie basteln eine Leiter und so landet Keks in der Dose, doch dort findet er es nicht gemütlich und die müde Ket hilft ihm wieder. Dann entdeckt Keks das Nachtlicht über dem Katzenkorb und er will auch so ein Licht.
Und nach einigen anderen Problemen, die alle kennen, die ein Kind ins Bett bringen, schlafen beide zusammen im Katzenkorb.
Ich habe nur die Befürchtung, dass unsere Kleinen hier noch neue Ideen entdecken, wie sie das Schlafen verzögern können. Aber das Buch zeigt auf humorvolle Weise, wie es in vielen Schlafzimmer zugeht. Einfache Bilder, kurze Texte.
Rezensionen von Daggy:
Pepper von Nils Mohl
Vatersuche, in schönen Worten mit viel Gefühl erzählt
Auf dem Cover sehen wir Pepper mit ihrem roten Notizbuch, in dem alle Fragen stehen, die sie ihrem Vater stellen wird, sobald sie weiß, wer es ist.
Die Frage nach ihre Vater stellt Pepper ihrer Mutter immer wieder, doch erst als sie schon 17 ist, gibt sie ihr überraschenderweise den Namen auf einem Zettel: „Kimme“.
Ihre Mutter ist Politikerin und die beiden wohnen sehr feudal in der HafenCity in Hamburg. Bald erfährt sie, dass ihr Vater, der in jungen Jahren als Musiker eine gewisse Berühmtheit erlangt hatte, immer noch mit seinen Bandkollegen in einer WG wohnt. Da macht sie sich auf um dort in eine freies Zimmer zu ziehen. Ihre Mutter und ihr Freund August raten ihr ab, doch Pepper möchte ihren Vater erstmal inkognito kennen lernen. Ihr Vater ist eine eigenwilliger Typ, das kann sie schon an seiner Kleidung erkennen, aber auch seine schroffe Art und seine weisen Kommentare bringen wenig Nähe. Als er dann Pepper unter Druck setzt, sie müsse eine riesige Einweihungsparty organisieren, ist diese völlig überfordert. Denn sie ist ein ruhiges jungen Mädchen, dass wenig Frende hat und nie auf wilde Partys geht.
„Kann man vermissen, was man nie hatte? – Wie würde es wohl klingen, wenn du meinen Namen sprichst?“ das sind Fragen, die Pepper in ihren Notizen stehen hat. Erst ganz am Ende wir sie Antworten bekommen, aber dann ist ihr Vater schon sterbenskrank.
Jedes Kapitel beginnt mit einer grauen Seite, auf der wir Peppers Notizen lesen oder auf der deutsche Songtexte von der Band „Kimme & Popkorn“ stehen. Uns wird die Geschichte von Pepper erzählt, die ihren Vater immer direkt anspricht, wodurch für mich eine besondere Nähe zu spüren war. Der zunächst schroffe Kimme zeigt im letzten Teil doch noch viel Gefühl und die kurze Zeit, die den beiden bleibt, gibt Pepper sehr viel. Mir gefiel es auch sehr gut, dass das Verhalten der Mutter nicht zu einem Bruch geführt hat. Ein Buch mit vielen Fassetten, neben den Jungen gibt es eine Truppe alternder Menschen und dann noch drei Senioren mit viel Witz und Lebenserfahrung. Eine hervorragende Mischung und ein Jugendroman, der gelesen werden muss.
Rezensionen von melanie82:
Hochbeet für Ahnungslose von Anja Klein; Véro (Veronika) Mischitz
Gärtnern ohne Frust
Dieses Buch nimmt einem die Scheu vor dem ersten Hochbeet. Statt komplizierter Garten-Theorie gibt es klare, leicht umsetzbare Anleitungen, die wirklich aus Sicht von Einsteigerinnen und Einsteigern gedacht sind. Schritt für Schritt wird erklärt, wie man auf kleinem Raum zu Kräutern, Salat & Co.
kommt – ohne Fachbegriffe und ohne Perfektionsdruck.
Besonders angenehm ist der realistische Ansatz: Hier geht es nicht um den großen Selbstversorgertraum, sondern um machbare Erfolge auf Balkon, Terrasse oder im kleinen Garten. Die vielen anschaulichen Beispiele und übersichtlichen Grafiken sorgen dafür, dass man sofort loslegen möchte.
Wer schon lange gärtnert, findet vielleicht wenig Neues – für alle anderen ist es jedoch ein motivierender, unkomplizierter Start.
Kurz gesagt: Ein sympathischer Ratgeber, der zeigt, dass Ernten im eigenen Hochbeet auch ohne Vorkenntnisse funktioniert – und richtig Spaß macht.











