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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von HEYN Leserunde, Harald Schellander :

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Acht Berge von Paolo Cognetti

Ein literarisches Kleinod

Im Schein der Leselampe glitzert der Sternenhimmel, der das obere Viertel des Buchumschlages einnimmt. Die Aquarellzeichnung darunter stellt eine Gebirgslandschaft mit Wald, See und Hütte dar. In diesem archaischen Grundszenario entwickelt Paolo Cognetti die Geschichte einer Freundschaft, die über Jahrzehnten allen Gegensätzlichkeiten und Unbilden der Natur trotzt.

Der Roman Acht Berge glänzt durch schlichte, schöne Sprache und starke Bilder. Ich werde dieses literarische Kleinod sicher öfter zur Hand nehmen, den Sternenhimmel außen betrachten und drinnen die Parabel mit den acht Bergen nachlesen – auch um nachzusinnen, wohin der eigene Lebensweg wohl führen soll...

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Acht Berge

Rezensionen von Heyn Leserunde, Nico Strahl:

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Acht Berge von Paolo Cognetti

Mein aktuelles Lieblingsbuch

Schon lange habe ich kein Buch mehr gelesen, das mich so sehr beeindruckt hat, wie dieses.
Mit einer einzigartigen Sprache werden Gefühle wiedergegeben, die man nur in den Weiten der Bergwelt erleben kann.
Es wird dir Wichtigkeit einer Freundschaft beschrieben, die in der Jugend geschlossen auch längere Durststrecken überlebt, während andere Beziehungen immer wieder scheitern.

Man wird daran erinnert, wie wichtig es ist, jeden so zu nehmen wie er ist, auch als Elternteil.
Keiner kann den Anspruch haben, jemanden nach seinen Erwartungen ändern zu wollen.
Und es wird der Einfluss unserer jeweiligen Herkunftsfamilie klar, von dem sich niemand trennen kann, der immer wieder unser Verhalten mitbestimmt und mit dem man inneren Frieden schließen sollte.
Unbedingt lesen!

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Acht Berge

Rezensionen von HEYN Leserunde, Renate Pfeiffer:

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Acht Berge von Paolo Cognetti

Steinige Bergwelten- nicht ohne Klischees

Ein sterbendes Dorf, die steinige Bergwelt, gletscherbedeckte Gipfel und eine Männerfreundschaft ,die schon in der Kindheit beginnt. Das alles sehr schön und poetisch beschrieben. Wenn man aber, wie ich, nicht unbedingt von Almen und Bergbauernleben und Gipfelsiegen fasziniert ist, was bleibt? Die ewige Frage, muss man in die Ferne schweifen oder liegt das Gute doch so nah, und was ist, wenn beide Wege nicht zum Glück führen? Macht das einfache Leben wirklich innerlich reicher?Und wieviel Bestand hat so eine Freundschaft, gäbe es da nicht die stille Vermittlung der Mutter im Hintergrund?
Autobiographisches spielt bei dieser Geschichte sicher eine Rolle, manches erinnert mich auch an Heidis Geißenpeter aus den Schweizer Alpen, und Bergfexe werden von der Geschichte sicher begeistert sein.

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Acht Berge

Rezensionen von yellowdog:

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Ein Frühling im Tessin von Christine Brückner

Beziehungs-Wirrwarr

Der Roman ist 1960 erschienen und ziemlich in seiner Zeit verhaftet, insbesondere was die Beziehungen angeht. Dabei ist der Roman nicht so humorvoll wie erwartet, man spürt bei der Icherzählerin Susanne, wie sie darunter leidet, wie gut sich ihr Mann Albrecht mit seiner attraktiven Sekretärin Lotte versteht.

Ihre Idee mit der gemeinsamen Reise ins Ferienhaus im Tessin, dazu noch den Exfreund Friedrich Georg eingeladen, erweist sich als riskant, da die Situation eskalieren könnte.
Tatsächlich scheint sich Albrecht sehr um Lotte zu bemühen. Suzanne verfügt über genug Humor, um das Beziehungs-wirrwarr mit Ironie zu behandeln.

Teilweise ist der Roman zu bemüht, einige Passagen sind ganz gut gemacht. Mit dem Ende bleibt man etwas ratlos zurück, die letzte Konsequenz fehlt.

Ich hatte schon öfter den Eindruck, als würde Christine Brückner in ihrer Prosa zwischen ernsthafter und Trivialliteratur schwanken. Eine Figur wie Tante B. ist schon an der Grenze, aber das nur nebenbei.
Was jedoch gestern wie heute funktioniert sind die schönen Landschaftsbeschreibungen des Tessin.

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Ein Frühling im Tessin

Rezensionen von Caroline :

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Der Tiger in der guten Stube von Tucker Abigail

Alles rund um die Katz'

Ausnahmsweise gibt es zu dem Buch keine Inhaltsangabe, denn es geht schlicht und ergreifend einfach um die Katze. Geschichte, Entwicklung und auch Zukunft.

Die Autorin hat sich ausführlich mit dem Thema beschäftigt. Sie hat ihre Fragen an Experten gerichtet und hat dabei Antworten erhalten, mit welchen sie so nicht gerechnet hat.

So überraschte es mich auch zu erfahren, dass Hunde mit vegetarischer Ernährung überleben könnten, Katzen dagegen qualvoll sterben würden.
Mythen, Fakten, neue Rätsel, Antworten auf Fragen und ungemein viele Zahlen gibt es hier heraus zu lesen.
Besonders gefallen haben mir die Rückblicke auf die Vorfahren der heutigen Katze. Wie sie gelebt haben und warum sie ausgestorben sind.
Traurig gemacht haben mich die Ausblicke auf die nahe Zukunft von Tiger, Löwe und anderen Großkatzen. Die Menschen beanspruchen immer mehr Lebensraum und damit drängen wir diese wundervollen Tiere immer mehr ins Abseits. Sie finden kaum mehr Nahrung, greifen somit auch hin und wieder Menschen an.
Die Frage aller Fragen im Bezug auf Katzen bleibt immer die gleiche und eigentlich auch unbeantwortet. Warum lieben wir Menschen Katzen eigentlich so sehr? Sie sind eigensinnig, lassen sich nicht gut unterrichten, freuen sich auch nicht besonders, wenn sie uns am Ende eines Arbeitstages wiedersehen. Wenn sie im Haus sind, wollen sie raus. Sind sie draußen, dann wollen sie hinein. Gekuschelt wird immer nur nach ihren Regeln und nur dann wenn sie es auch will. Das Internet quillt über mit superniedlichen Videos von Katzen und dennoch stimmt der Spruch „Hunde haben Besitzer, Katzen Personal“.
Die Autorin geht ihren Nachforschungen peinlich genau nach. Sie recherchiert akribisch und versteht es auch die trockenen Fakten gut zu präsentieren. Die Zahlen beziehen sich hauptsächlich auf den US-amerikanischen Raum, könnten sich aber sicherlich auch auf Europa übertragen lassen.

Fazit aus dem Buch für mich: Ich bin weiterhin ein Katzenfan. Ich stehe darauf, dass sie so unabhängig und starrsinnig sind. Auf ihre ganz eigene Art und Weise zeigen sie mir, dass ich zu ihrem Rudel gehöre, wenn ich auch ständig das Gefühl habe, ich werde in meiner Wohnung hauptsächlich geduldet, weil ich zweimal am Tag Futter verteile.

Vielen lieben Dank an den Konrad Theiss Verlag für das Rezensionsexemplar. Die Aufmachung mit dem hübsch gestalteten Cover und den netten Zeichnungen im Inneren werten das Hardcover zusätzlich auf. Das Buch erhält auf jeden Fall ein hübsches Plätzchen neben all meinen anderen Büchern rund um die Katz.

www.mariessalondulivre.at

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Der Tiger in der guten Stube

Rezensionen von HEYN Leserunde Dagmar Pfleger:

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Acht Berge von Paolo Cognetti

Geschichte "über das Leben"

Eine „unaufgeregte“, jedoch unglaublich schöne Geschichte „über das Leben“: einerseits beschreibt Cognetti sprachlich grandios die wunderbare und einzigartige Buben –und Männerfreundschaft von Pietro und Bruno, die, wie es scheint, unterschiedlicher nicht sein könnten; andererseits geht es auch um ihre sehr differenten Lebensentwürfe, die sie allerdings nicht zu entfremden vermögen.

Bei aller Unterschiedlichkeit ähneln ihre Leben sich jedoch wieder: der eine, ewig im Dorf Verbliebene, findet nämlich seine Lebenszufriedenheit irgendwie genauso wenig wie der, der nur manchmal im Sommer zu seinem im Dorf lebenden Freund dazu stößt. Vielleicht sind sich die Männer deshalb so nah. Was bleibt trotz eines bisschen Wehmuts, der Suche nach der Essenz im Leben, der sie fordernden und prägenden Familien, Träume und Ängste? Ein warmes Gefühl um`s Herz mit der dringenden Empfehlung, das Buch zu lesen!!!!

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Acht Berge

Rezensionen von PFIFF:

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Flauberts Papagei von Julian Barnes

Flaubert-Biographie


Madame Bovary's Papagei erlangte Berühmtheit. Auf der Suche nach dem Original, das im Besitz von Gustave Flaubert war, lassen sich aber einige finden, die alle Anspruch auf Echtheit erheben. Eine witzige Rahmenhandlung für Erzählung über das turbulente Leben des berühmten, französischen Schriftstellers, der sein Lebenslicht an beiden Enden angezündet hatte, Frauen und Männer liebte und nie genug bekommen konnte.

Letztendlich erlag er an den Folgen einer Syphilis, wie die meisten seiner Zeitgenossen und Berufskollegen, wie Barnes meint, ausgenommen der Homosexuellen, die damals bessere Chancen hatten zu überleben als heute.

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Flauberts Papagei

Rezensionen von PFIFF:

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Eine kurze Geschichte der Menschheit von Yuval Noah Harari

Homo Sapiens-oder doch nicht so weise?


Interessant, intelligent und amüsant beschreibt Harari die Entstehung unseres Planeten mit Flora, Fauna und schließlich dem heutigen Menschen, der alles verändert hat und beherrscht, sich an die Spitze der Nahrungskette hinaufgearbeitet hat.
Bis zum Mittelalter und der Entwicklung der Maschinen, der industriellen Revlution, hat sich wenig bewegt, aber seither im Eiltempo.

Immer wieder hat sich der Mensch angepasst und an veränderte Bedingungen gewöhnt. Wirklich besser sind die Lebensumstände jedoch noicht geworden. Es gibt mehr Stress, Umweltdruck, dafür ein längeres Leben.
Der moderne Mensch hat sich eine Phanatsiewelt erschaffen, in der er mit Vertrauen auf die Zukunft in Aktien investiert, Kredite aufnimmt, den verschiedensten Religionen glaubt.
Doch wohin der Weg weitergeht, ist ungewiss.

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Eine kurze Geschichte der Menschheit

Rezensionen von rewa:

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Gebete an die Cloud von Olaf Kolbrück

Die digitale Zukunft naht!


Die Anthologie ,, Gebete an die Cloud´´ von Olaf Kolbrück bietet dem Leser 5 Phantastische digitale Geschichten. Ein Genre Mix zwischen Horror und SF mit der Vorstellung, wie die digitale Zukunft unser Leben verändern kann und dass sie teilweise auch bereits heute schon Einzug in unseren Alltag genommen hat.

Wenn sich ein kleines Mädchen über ihr Tech – Implantat freut und der Autor dabei phantastische Gedankengänge heraufbeschwört, ist diese Geschichte so gar nicht weit entfernt von der Realität, da es ja schon Menschen gibt die sich einen Chip unter die Haut einsetzen lassen um Türen öffnen zu können oder Bahntickets zu lösen.
Aber auch die Geschichte über eine künstliche Intelligenz, die nicht nach dem Sinn der Entwickler handelt ist mehr als beängstigend.
Ist es irgendwann einmal möglich die Seele vom Körper zu trennen und sie möglicherweise in der Cloud gefangen zu nehmen?
SF Freunde werden in der Geschichte ,, Urheberrecht´´ eingeladen eine Reise in eine andere Dimension zu machen.
,, Das Dorf´´ ist für Horror Liebhaber eine besondere Geschichte, wo das unbekannte Grauen langsam, aber unaufhaltsam näher kommt.
Der Autor Olaf Kolbrück hat eine bunte Mischung aus ,, was wäre wenn ´´ Geschichten zusammen gestellt. Wo man als Leser nie so genau weiß, was ist Phantasie, was Wirklichkeit und was könnte in der digitalen Zukunft so passieren.
Da es im Roman einige Computer/ Hacker technische Begriffe gibt kann es sein, dass man manchmal ein wenig Probleme hat bei der einen oder anderen Geschichte.
Es sind 5 Geschichten die eine Spannbreite von Originalität bis beängstigende Zukunftsvisionen bieten. Feiner Humor bis Gänsehautgefühl. Für Liebhaber digitaler Geschichten bieten die 120 Seiten eine gute Lektüre.

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Gebete an die Cloud

Rezensionen von yellowdog:

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Und du kommst auch drin vor,3 Audio-CD von Alina Bronsky

Leben und Fiktion

Das Jugendbuch “Und du kommst auch drin vor” habe ich in der Silberfisch-Hörbuchfassung gehört.
Es bringt in erster zwei Haupttopics.
Zum einen, wie Literatur und Realität sich gegenseitig beeinflussen können, zum anderen wird intensiv und glaubwürdig das Leben von Jugendlichen Mädchen gezeigt.

Darin finden sich noch mehr Themen, die geschickt im großen Ganzen aufgehen, zum Beispiel Freundschaft. Kim und Petrowna sind eigentlich unterschiedlich, z.B. von der familiären Situation und Herkunft her, aber dennoch sind sie seit der Grundschule die besten Freundinnen. Die familiäre Situation von Kim befindet sich im Wandel, ihre Eltern haben sich getrennt, der Vater hat eine neue Frau, die sogar ein Baby erwartet.

Das Kim sich und ihr Leben in einem Roman der Autorin Leah wiedererkennt, schockiert sie und sie sucht die Schriftstellerin auf.
Durch diese Idee kann Alina Bronsky viel Handlung einbinden, damit das Buch als Jugendbuchfunktioniert. Für mich hätte es aber den abschließenden Einfall mit Jasper und der Gefahr, in der er sich angeblich befindet, nicht gebraucht. Das überdramatisiert zu viel, auch wenn es die Handlung zusammenhält. Ansonsten war ich mit dem Buch zufrieden, hoffe aber, dass Alina Bronsky als nächstes wieder für ein erwachsenes Publikum schreibt.
Jasna Fritzi Bauer hat das Hörbuch gelesen und ihre jugendliche Stimme passt gut.

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Und du kommst auch drin vor,3 Audio-CD