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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von niknak:

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Mordsmäuschenstill von Natalie Tielcke

Schlafwandler versuchen zu ermitteln

Inhalt:
Psychologin Hanna wird in ihrem eigenen Badezimmer mit einem Golfschläger ermordet. Die Polizei tappt komplett im Dunkeln.
Doch vor der Praxis treffen verzweifelte Patienten aneinander und beginnen auf eigene Faust zu ermitteln. Allerdings mit sehr unkonventionellen Methoden. Das Problem ist nur, dass alle ein Motiv hätten.

Nele, Sascha, Jenny und Finn wollen den Mörder stellen oder ist es einer von ihnen. Dann stößt auch noch Phil, der leitende Ermittler, auf die Gruppe und das Chaos ist perfekt.
Wird es ihnen gelingen den Mörder zu finden?

Mein Kommentar:
Die Autorin Natalie Tielcke hat einen recht einfachen Schreibstil und erzählt die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven. Zu Beginn eines jeden Kapitels steht welche Person gerade berichtet und so sind die einzelnen Erzählungen leicht zu unterscheiden. Außerdem erfährt man einige Dinge aus unterschiedlichen Perspektiven, was ich recht interessant fand.
Besonders gut gefallen hat mir, dass auch die hirntote Psychologin zu Wort kommt und das Geschehen aus ihrer Sicht kommentiert. So etwas kenne ich bisher noch aus keinem Buch und ich fand es sehr interessant zu lesen.
Die einzelnen Personen hatten alle ihre Eigenarten und waren sehr unterschiedlich, da sie alle ein psychologisches Problem hatten. Trotzdem ergänzten sie sich bei den Ermittlungen gut und halfen sich gegenseitig, wenn es notwendig war.
Leider wurde sehr viel geschimpft und geflucht bei den Protagonisten und die Wörter "Fuck", "Scheiße" und "Arschloch" kamen meiner Meinung nach zu oft vor.
Dafür gab es viele humorvolle Szenen, die das Geschehen etwas auflockerten und so zu unterhaltsamen Lesestunden führten.
Leider konnte mich der Krimi nicht wirklich überzeugen, da bei mir die Spannung etwas zu kurz kam. Man konnte selbst nicht mitraten, da es zu wenig Hinweise auf den Täter gab. Und es gab zwar überraschende Wendungen, was ich normalerweise sehr gerne mag, aber in diesem Fall nahm es die Autorin mit der Realität nicht allzu genau. So ging Finn, der sein Haus schon über Jahre hinweg nicht mehr verlassen hat, plötzlich vor die Tür, um Jenny zu retten. Ich finde das hat die Autorin ein wenig übertrieben, was zwar für Bücher passt, aber mir war es ein wenig zu viel des Guten.

Mein Fazit:
Ein Buch, das eine abwechslungsreiche Unterhaltung bietet, aber mit einem Krimi nicht allzu viel zu tun hat. Für mich kommt der humorvolle Part der Geschichte besser zur Geltung und die Spannung geht leider ein wenig unter. Trotzdem hat man eine kurzweilige Lesezeit und kann sich unterhakten lassen, ohne viel nachdenken zu müssen.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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Mordsmäuschenstill

Rezensionen von Ambermoon:

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Mordsmäuschenstill von Natalie Tielcke

Ein Roman der sich zu einem Thriller entwickelt - morbide, böse, mit einem Batzen schwarzen Humor und doch auch mit einem Fünkchen Wahrheit.

Wir rennen unserem unvermeidbaren Ende entgegen.
Manche schneller als andere, viele sogar mit offenen Armen. Doch wie würden wir uns wohl verhalten, wenn wir exakt voraussehen könnten, wann, wo und wie jeder einmal stirbt? Gregor, ein junger Rettungssanitäter, muss mit genau diesem Wissen leben. Allgegenwärtige Visionen skurrilster Todesszenarien lassen ihn zynisch und teilnahmslos durch das Leben gehen, ehe eine verblüffende Begegnung nicht nur seine Perspektive, sondern auch den Verlauf seines eigenen Lebens verändert .

..
"Schmerzflimmern" ist eine lebensverneinende Mystery-Komödie, der es definitiv nicht an Sarkasmus und Wortwitz mangelt. Der Tod, als ultimative Unannehmlichkeit im sonst so tristen Tagesablauf, tritt dabei in all seinen Facetten auf - er amüsiert, erschreckt, verstört und animiert zum Blick in das eigene Innere. (Klappentext)

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Dieser Roman hat mich wirklich überrascht, erwartete ich mir auf diesen gerade mal 175 Seiten bloß eine kleine schwarzkomödiantische Geschichte aus der Sicht eines Sanis. Doch auf diesen wenigen Seiten entwickelt sich aus einem Roman über einen Sani, der bei Berührung den Tod des jeweiligen sieht, ein packender Thriller mit überraschender Wendung. Auch eine Liebesgeschichte ist enthalten die jedoch, zu meiner Freude, alles andere als kitschig und gestelzt daherkommt.

Der Autor besitzt auf jeden Fall einen Batzen morbiden und schwarzen Humor und eine ausgeprägte sarkastische Ader. Beides durchzieht die Story von Anfang bis Ende und ließ mich nicht nur einmal laut auflachen. Doch sollte man bedenken, dass in jedem Scherz auch ein Fünkchen Wahrheit steckt und manchmal sprach mir der Autor bei so manchen Passagen aus der Seele.
Gregor, der Hauptprotagonist, hat nämlich auch durchaus tiefsinnige Gedanken, welche einen selbst zum Nachdenken anregen. Der Schreibstil ist flüssig und bildhaft und die Story packend und alles andere als 08/15.

Fazit:
Der Autor konnte mich wirklich überraschen, denn dieses Büchlein enthält nicht nur eine skurrile, schwarzhumorige Geschichte und morbiden Humor, sondern auch einen fesselnden Thriller und Passagen die zum Nachdenken anregen. Man bewegt sich hier zwischen lachen, zustimmenden Nicken und gespannten Nägelkauen - nicht unbedingt immer in dieser Reihenfolge.
Für alle die morbiden und schwarzen Humor zu schätzen wissen, eine klare Leseempfehlung. Tja, und der Autor bleibt nun auf jeden Fall auf meinem Radar.

© Pink Anemone

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Mordsmäuschenstill

Rezensionen von jegelskerb?ger:

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Stille von Kagge Erling

Die innere Stille finden!


Cover

Schon das Cover spiegelt den Titel wieder, schlicht, weiß, still. Doch man sollte unbedingt auch unter den Umschlag gucken, dort wartet eine Überraschung. Die Gestaltung finde ich sehr gelungen, das Buch wirkt leicht und unaufdringlich.

Inhalt und eigene Meinung

Stille, haben wir das nicht alle manchmal nötig? Tag für Tag sind wir Lärm, Geräuschen und Stress ausgesetzt.

Selbst in der Freizeit hören wir Musik, sind draußen unterwegs, stets am Handy. Dieser Wegweiser ist einfach perfekt, um wieder zu lernen, auch mal still zu sein und die Stille wieder zu schätzen.
Die Skandinavier sind ja in allem ein Vorreiter, so ist Kagge auch wieder einen Schritt voraus, weg von allen „Überreizen“ und hin zur Stille. (Im Gegensatz zum Rest, den jeglichen Art von Technik, Lichtern, Lärm und Fortschritt, Vernetzung usw. anzieht).
Der Schreibstil gefällt mir sehr gut, besonders gut mag ich auch die Bilder zwischen drinnen, sie lockern das Buch etwas auf. Ich kann dieses Buch jedem ans Herzen legen, der einfach mal aus allem raus möchte und Lust auf ein etwas anderes Buch hat. Das Buch ist perfekt, um seine „innere Stille“ zu finden.
Kagge beschäftigt sich mit wichtigen Fragen: Was ist Stille? Wo ist sie? Warum ist sie heute wichtiger denn je?
In 33 Ansätze, Ideen bzw. Geschichten geht Kagge der Stille auf die Spur. Besonders überraschend ist dabei die 33, die das Thema am besten trifft- mehr möchte ich an dieser Stelle jedoch nicht verraten!

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Stille

Rezensionen von yellowdog:

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Wer ist B. Traven? von Seifert Torsten

Suche nach einer Legende

Wie so viele meines Alters habe ich die Filme nach den Romanen von B.Traven gesehen und grenzenlos bewundert. Gelesen habe ich ihn schon seltener, aber immerhin doch Der Schatz der Sierra Madre. Das ist jetzt “hust. Hust” Jahre her.
Die Idee aus der legendären Frage nach der Identität dieses Autors ist nicht neu.

Das wurde schon immer diskutiert, es gab Dokus etc.
Doch immerhin ist der literarische Ansatz eine gute Möglichkeit die Leser an diese geheimnisvolle Figur zu führen.
Leon, ein Journalist, Hauptfigur des Romans, wird 1947 auf die Suche nach B.Traven geschickt.
Es wird einiges an Namedropping betrieben, zum Beispiel sucht Leon den Filmdreh zur Verfilmung eines B.Traven-Romans in Mexiko auf und trifft Regisseur John Huston und Schauspieler Humphrey Bogart. Besonders die Dialoge zwischen Leon und Bogey sind gut. Diese Figuren sind nicht schlecht gestaltet, wirken so, Wie man es aus einigen Dokumentationen schon kennt.
Auch von anderen Berühmtheiten ist die Rede: Raymond Chandler, Truman Capote, Clark Gable, aber die treten nicht als Personen auf.
Leon ist nicht unbedingt eine starke Hauptfigur, aber so war das wohl auch geplant. Er trifft in Mexiko mit Maria eine geheimnisvolle Frau, auch sie auf den Spuren von B.Traven. Leider verläuft die Beziehung im Sande.
Mit der Zeit verliert die Handlung ziemlich an Spannung. Sprachlich wie inhaltlich versinkt das Buch lange im Mittelmaß. Schade! Die Schlußpassagen, ca. die letzten 50 Seiten sind dann aber noch einmal packend.

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Wer ist B. Traven?

Rezensionen von Gaby 2707:

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Kaltnacht von Gabriele Keiser

Eine Fortbildung mit Folgen

Nach einer harmonisch im Kreise der Familie verlaufenen Silvesterfeier beginnen in den frühen Morgenstunden die Rauchmelder Alarm zu schlagen. Die von den Nachbarn herbeigerufene Feuerwehr muss nicht nur einen Schwelbrand löschen, sondern sie finden auch 2 Tote und einen toten Hund. Cem Aslan und seine Frau Yvonne sind in ihrer Wohnung einen brutalen Tod gestorben.

Doch wo ist ihr kleiner Sohn – der 5-jährige Erol? Für Kriminalhauptkommissarin Franca Mazzari und ihr Team beginnen zähe Ermittlungen. Ausserdem sollen sie auch noch einen Geisterfahrerfall aufklären bei der eine junge Frau und ihre kleine Tochter getötet wurden. Doch dann kommt ihnen ein Zufall zuhilfe...

In ihrem Krimi, der der erste ist, den ich von dieser Autorin lese, nimmt mich Gabriele Keiser mit in die Gegend zwischen Koblenz und Andernach. Ich lerne hier die KHK Franca Mazzari und ihr Team kennen. Die meisten sehr sympathisch bis auf Roger Brock mit seiner meckernden Lache und seiner eingefahrenen, verstaubten Denkweise, der sich hinter seinen Dienstjahren versteckt und der mir sowas von unsympathisch ist. Und auch den Rechtsanwalt des Geisterfahrers mag ich wegen seiner überheblichen und für mich schon menschenverachtenden Art überhaupt nicht. Auch alle anderen Protagonisten kommen menschlich und gut ausgearbeitet rüber. Durch die vielen Gedanken, die sich Franca und ihre Kollegin Clarissa machen, kann ich Motivation und Hintergründe der Tat und des Täters sehr gut verstehen. Geht es hier um Cem Aslan, den Türken, der besser deutsch spricht, als mancher Rheinländer, der aber auch schon mal ausrasten kann? Oder doch eher um seine schöne blonde Frau, der nach der Geburt ihres Sohnes verboten wurde wieder arbeiten zu gehen? Ist die Welt der Beiden wirklich so heile wie sie scheint? Oder geht es um die Polizisten im Allgemeinen, die für die meisten heute nur noch Bullen sind und sich erst wehren dürfen, wenn es meist schon zu spät ist? Alles wird von allen Seiten beleuchtet und war für mich sehr interessant zu lesen.

Der Fall selbst ist gut nachvollziehbar und ganz zum Schluss löst sich auf, wonach die ganze Zeit krampfhaft gesucht wurde. Es sind immer die Klitzekleinigkeiten, die dann zur Auflösung führen. So auch hier. Ich habe das Miträtseln und das Mitermitteln sehr genossen. Die Spannung beginnt auf der ersten Seite und auch wenn die Ermittlungsarbeiten oft etwas eintönig scheinen, bleibt der Bogen bis zum Schluss straff gespannt.

Da ich die Gegend um Koblenz herum aus meiner Jugend sehr gut kenne, rufen die Ortsnamen immer wieder kleine Erinnerungen in mir wach. Der Lokalkolorit der Landschaft spannt sich durch die ganze Geschichte und ich fühle mich schon sehr bald wie daheim.

Informative spannende Unterhaltung in diesen ersten Herbsttagen, die ich gerne weiter empfehle.

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Kaltnacht

Rezensionen von KimVi:

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Niemals - Thriller (Jenny Aaron 2) von Andreas Pflüger

Spannende Fortsetzung

Von Kindesbeinen an, wurde Jenny Aaron von ihrem Vater auf ihren späteren Beruf vorbereitet. Sie ist eine Polizistin mit überragenden Fähigkeiten. Doch nun ist Jenny Aaron blind. Dennoch macht ihr das Berliner Spezialkommando, dem sie bereits als Sehende sechs Jahre lang angehörte, das Angebot zurückzukehren.

Doch Aaron zögert. Dann erfährt sie, dass ihr ein ehemaliger Todfeind eine sehr hohe Summe hinterlassen hat. Um mehr zu erfahren und das Erbe anzutreten, muss sie nach Marrakesch reisen. Dort wartet der mächtigste Mann der Welt auf Aaron. Er hat nicht nur an dem Geld Interesse, sondern auch an Aaron. Als sie erfährt, was er ihr angetan hat, ist sie bereit alles zu opfern, um ihn zu töten..... 
 
"Niemals" ist der Folgeband zu "Endgültig". Man kann den aktuellen Ereignissen sicher auch folgen, wenn man den ersten Teil nicht gelesen hat. Allerdings erfährt man in "Endgültig" wie es zu Jenny Aarons Erblindung gekommen ist,  bekommt außerdem viele Hintergrundinformationen zur Hauptprotagonistin und natürlich zu dem Berliner Spezialkommando. Es ist deshalb schon sinnvoll die Bände in der vorgesehenen Reihenfolge zu lesen, aber nicht zwingend notwendig. 
 
Wie auch schon der erste Band, wird auch dieser wieder im Präsens erzählt. Dadurch hat man das Gefühl, sofort mitten im Geschehen zu sein. Es gibt mehrere Handlungsstränge, die nicht nur in verschiedene Orte führen, sondern sich außerdem auf unterschiedlichen Zeitebenen zutragen. Neben der aktuellen Handlung gibt es Rückblicke in die Vergangenheit. Man braucht aber nicht zu befürchten, dass man dadurch die Übersicht verliert, denn die entsprechenden Kapitel sind mit Ort und Zeit gekennzeichnet. 
 
Das Tempo dieses Thrillers ist wirklich rasant. Einmal angefangen, mag man sich kaum noch davon lösen. Handlungsorte und Protagonisten werden so detailliert und lebendig beschrieben, dass man das Gelesene sofort vor Augen hat. Der Autor versteht es hervorragend Spannung zu erzeugen und diese durchgehend zu halten. Die actionreichen Szenen treiben einen förmlich durch das Buch.
 
Jenny Aaron scheint auf den ersten Blick eine eiskalte und durchtrainierte Superheldin zu sein, der einfach alles gelingt. Doch sie hat auch eine andere Seite und diese vermittelt der Autor ebenfalls perfekt. Die Charaktere wirken allesamt glaubwürdig. Man fasst spontane Abneigungen, entwickelt aber auch Sympathien. Man kann sich also ganz auf das spannende Geschehen einlassen und die actionreiche Handlung auf sich wirken lassen.
 
Ich habe mich beim Lesen dieses Thrillers sehr, sehr gut unterhalten und mochte ihn kaum aus der Hand legen. Ich habe vorher bereits den ersten Band gelesen und muss gestehen, dass ich mich am Anfang erst daran gewöhnen musste, dass das aktuelle Geschehen im Präsens erzählt wird. Hier wusste ich ja bereits was mich erwartet und hatte deshalb überhaupt keine Startschwierigkeiten. Vom ersten Moment an, war ich mitten im Geschehen und habe atemlos die spannende Handlung verfolgt. Ich vergebe deshalb begeisterte fünf Bewertungssterne und eine klare Leseempfehlung. Ich hoffe sehr, dass es bald ein Wiedersehen mit Jenny Aaron gibt. 

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Niemals - Thriller (Jenny Aaron 2)

Rezensionen von May:

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Niemals - Thriller (Jenny Aaron 2) von Andreas Pflüger

Emotional fesselnd

Ich konnte dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen. Man lacht und weint mit der Hauptfigur Rana und man leidet auch mit ihr. Es ist ein Buch mit vielen Botschaften an die Gesellschaft. Toll geschrieben, kein überflüssiger Schnickschnack an Beschreibungen. TOP! Viele Spielraum für das Kopfkino und es hat definitiv Suchpotential.

Das Buch ist insgesamt 433 Seiten lang und es macht viel Spaß es zu lesen.

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Niemals - Thriller (Jenny Aaron 2)

Rezensionen von Booknaerrisch:

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Der gefährlichste Ort der Welt von Lindsey Lee Johnson

trotz seiner ruhigeren Gangart durchaus interessant, fesselnd und tiefgründig

Zitate:

"In diesem Moment sah es tatsächlich so aus, als ob der winzige Vogel fliegen könnte - hinaus aus diesem stickigen Zimmer, dieser Schule, dieser Stadt, auf und davon." Seite 28

"Sie hatte das Ganze in Gang gesetzt, aber jetzt wurde sie nur noch mitgeschleift." Seite 43

"Das war Mill Valley: Ein Traum, erdacht, um Achtjährige glücklich zu machen.

" Seite 125


Meinung:

Mill Valley ist eine beschauliche, idyllische Kleinstadt ohne nennenswerte Kriminalität. Keine Morde oder Vergewaltigungen, hier sind die Kinder sicher! Oder sollten es zumindest sein...
Denn auch an einem wunderschönen Fleckchen Erde, an dem nur die Erfolgreichsten und Reichsten wohnen, sind sie der größten Gefahr dennoch ausgesetzt: sich selbst!

Die Geschichte beginnt mit einem verliebten Achtklässler, der einen folgenschweren Fehler begeht. Er offenbart seine Liebe in einem Brief, der in die falschen Hände gerät. Der daraus resultierende Facebook-Shitstorm treibt den Jungen, der zuvor schon ein Außenseiter war, in den Selbstmord. Bereits hier wird dem Leser vor Augen geführt, dass selbst "der schönste Ort der Welt" seine dunklen Seiten hat.

Die Art und Weise wie die Autorin die Geschichte erzählt, hat mich wirklich beeindruckt. Sie wählt keinen Hauptcharakter oder Ähnliches, sondern erzählt die Geschichte zwar fortlaufend, jedoch jedes Kapitel, jeden Zeitabschnitt, aus einer anderen Perspektive der neun Personen. Zum Einen enstehen dadurch tiefe Einblicke in die einzelnen Jugendlichen, ihre Ängste, Hoffnungen, Dämonen sowie Beweggründe, zum Anderen erwächst daraus ein rundes und stimmiges Bild. Ein Bild voller Abgründe aber auch Lichtblicke, das uns einen Blick HINTER die Fassaden ermöglicht. So erging es mir nicht selten so, dass ich z.B. plötzlich Mitleid mit einer Person empfand, die ich vorher eigentlich nur schrecklich empfand. So einen Blick sollten wir viel öfter riskieren!

Bevor man das Buch aufschlägt sollte man vielleicht wissen, dass es sich hierbei weder um einen actiongeladenen Blockbuster, noch einen nervenzerfetzenden Thriller handelt. Es ist weder so, dass ein Ereignis das nächste jagt, noch zerfetzen sich diese Teenager auf Grund von Intrigen oder ähnlichem.
Alles in allem handelt es sich eher um eine ruhige Story mit mehr oder minder "normalen" Teenagern, wie sie vermutlich fast überall zu finden sind. Ich denke (hoffe!), dass vielen Kindern und Jugendlichen heutzutage gar nicht bewusst ist, welchen Schaden sie über die sozialen Netzwerke, aber auch mit anderen Dingen (thematisiert werden im Buch vielerlei Dinge wie Drogen, Betrug, usw., nicht nur soz. Medien), die im ungünstigsten Fall extrem gefährlich werden können, anrichten können.
STOPP! Streicht bitte das "heutzutage", denn ich kann mich sehr wohl erinnern, dass es Hänseleien, öffentliche Demütigungen, usw., schon lange vor Facebook gab... Je länger man darüber nachdenkt, desto trauriger wird das Ganze, oder?

Alles in allem empfinde ich "Der gefährlichste Ort der Welt" trotz seiner ruhigeren Gangart als durchgehend interessant und fesselnd. Darüber hinaus ist die Geschichte tiefgründig, regt zum Nachdenken an und ist für mich somit alleine schon deshalb lesenswert!

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Der gefährlichste Ort der Welt

Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

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Mia voll verdoodelt - Krokodile lieben Fischstäbchen von Packer Jem

Jana, 9 Jahre aus Aurach,

Ein Mädchen beschreibt in Ich-Form (die Ich-Form hat mir gut gefallen) ihren Alltag in der Schule und zu Hause. Sie schimpft über ihre Geschwister und Eltern (Papa - Musiker, Mama - Lehrerin) ebenso wie über ihre Schulkollegen (eine Schulkollegin mag sie gar nicht) auf eine witzige Art und Weise, vielleicht so wie es Teenager tun würden.

Es ist lustig und kurzweilig zu lesen, weil es um Themen geht, die einen selbst betreffen.

Das Buch war sehr cool zu lesen. Es wird alles sehr gut und verständlich beschrieben. Die Bilder zwischen dem Text und die verschiedenen Schriftgrößen sind super - lockern den Text auf und ist mal was anderes.

Mich hat das Buch angesprochen. So ein ähnliches Buch würde ich gerne wieder lesen. Manchmal ist ein zu „schneller“ Themenwechsel, das hat mir nicht so gut gefallen.

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Mia voll verdoodelt - Krokodile lieben Fischstäbchen

Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

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Meine happy crazy Großfamilie oder Mein erster Roman mit 15 3/4 von Moran Caitlin

Verena, 12 Jahre aus Matrei,

Morag (15) und ihre Geschwister Aggy, Lily und Josh wollen auf keinen Fall mehr in die Schule (ihre kleine Schwester Poppy geht noch nicht in die Schule). Als ihre Eltern sie dann wirklich aus der Schule holen, freuen sich alle total. Doch es erwies sich für Carol (Mutter) als nicht so einfach, sie zu Hause zu unterrichten.

Es entwickelt sich ein totales Chaos daraus. Zuerst müssen sie zu einer Hochzeit, zu der keiner will, dann machen sie einen Campingausflug der aber nicht so lange dauert wie geplant. Der Campingausflug verläuft alles andere als gut. Zuerst findet Bill die Campingnachbarn unsympathisch und töricht, dann streitet er sich mit Carol und sie verlassen Schottland schneller als gedacht...

Ich finde das Buch sehr witzig, und wenn ihr über eine Großfamile mit vielen Peinlichkeiten und witzige Problemen lesen wollt, müsst ihr dieses Buch unbedingt lesen!

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Rita, 11 Jahre aus Innsbruck:

Morag will ein Buch schreiben. Da kommt es ihr gerade recht, dass ihre Mutter sie und ihre Geschwister von der Schule nehmen will! Morag hat gedacht, sie hätte dann mehr Zeit für ihr Buch. da hat sie noch keine Ahnung gehabt, was alles auf sie zukommt. Wird sie es schaffen, die Geduld des Buchschreibens zu behalten?????

Warum hat mir das Buch gefallen bzw. nicht gefallen?:
Ich bin nicht wirklich ins Lesen gekommen. Es war für meinen Geschmack zu wenig Spannung in der Geschichte. Was ich ganz cool fand, war, dass immer abwechselnd von den Personen erzählt worden ist. Insgesamt war das Buch ganz in Ordnung. Es ist zwar nicht mein Lieblingsbuch, aber ja.

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Emilia, 13 Jahre aus Erl:
Morag hat die Nase voll. Von ihren vier Geschwistern, vom ständigen Streit in der Familie und vor allem von der Schule. Als sie das ihrer Mutter erzählt, nimmt die sie und ihre Geschwister tatsächlich aus der Schule und beschließt, sie fortan zu Hause zu unterrichten. Leider artet das in ein einziges großes Chaos aus und als plötzlich die Leute vor dem Haus stehen, die schauen wollen, ob die Narmo-Kinder auch vernünftigen Unterricht bekommen ist die Hölle los?.

Ich fand das Buch nicht so gut, weil ich es nicht wirklich verstanden habe. Mir fehlte die Geschichte und der Höhepunkt.

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Hannah, 12 Jahre aus Oberperfuss:

Mitten drin in den Weihnachtsferien und Morag Narmo ist langweilig. Einfach nur langweilig. Trotzdem will sie nicht zurück in die Schule. Morag überredet ihre Eltern, sie und ihre vier Geschwister zu Hause zu unterrichten. Und genau das passiert dann auch.

Doch eigentlich war das keine so gute Idee. Die Narmons haben ein großes Loch in der Haushaltskasse, fünf verrückte Trolle (das sind die Kinder,) zwei Hunde und ein riesiges Durcheinander. Und plötzlich steht dann auch das Schulamt auf der Matte, um zu sehen ob die Kinder auch etwas lernen.

Ein riesiges Drunter und Drüber entsteht, und man kann sehen und vielleicht lernen, wie so eine Familie das Leben meistert.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, es ist nur manchmal etwas langweilig, da es keine Spannung und auch keinen Höhepunkt gibt. Trotzdem ist dieses Buch sehr gut und man hat immer etwas zum Lachen.

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Meine happy crazy Großfamilie oder Mein erster Roman mit 15 3/4