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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von spozal89:

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Ich treffe dich zwischen den Zeilen von Stephanie Butland

Dieses Buch hat mein Leben nicht verändert

Bücher lassen dich nie im Stich. Anders als Menschen. Diese Erfahrung hat Loveday bereits sehr früh machen müssen, und sie hat sich tief in ihr Herz eingeprägt - damals, als ihre Welt aus den Fugen geriet und ihre Familie auf so tragische Weise auseinanderbrach. Über die Vergangenheit kann Loveday bis heute nicht sprechen.

Wirklich wohl fühlt sie sich nur in Archies Antiquariat. Der alte Mann ist einer ihrer wenigen Freunde. Er hat ihr nicht nur einen Job gegeben, sondern akzeptiert sie vor allem, ohne Fragen zu stellen. In den Büchern findet Loveday Trost und eine Möglichkeit, ihren schmerzhaften Erinnerungen zu entfliehen. Doch als eines Tages im Antiquariat eine Kiste mit Büchern für Loveday eintrifft, die einmal ihrer Mutter gehört haben müssen, droht die Vergangenheit sie einzuholen. Außerdem trifft sie durch Zufall auf Natahn, der sie mit zu seinen Poetry-Slams nimmt und ihre sorgfältig aufgebaute Mauer bekommt plötzlich Risse...

Ich weiß nicht genau woran es lag, aber mir hat das Buch irgendwie nicht gefallen. Es ist nicht so das die Geschichte nicht gut gewesen ist - die Idee und auch die Geschichte zu Loveday fand ich sehr gut. Aber irgendwie fand ich den Schreibstil sehr langweilig und auch Loveday an sich mochte ich nicht wirkilich gerne. Ich hab mich selber dabei erwischt, wie ich das Buch immer wieder weggelegt habe und lieber andere Dinge gemacht habe, anstatt weiter zu lesen. Sowas passiert mir ganz selten und ist immer ein eher schlechtes Zeichen. Ich musste mich quasi mehr oder weniger durch das Buch quälen.

Es gibt aber mit Sicherheit genügend andere, für die das Buch genau das richtige ist - für mich war es das leider nicht, obwohl ich von der Leseprobe sehr überzeugt war.

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Ich treffe dich zwischen den Zeilen

Rezensionen von Vicky:

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Burn for Us - Brennende Leidenschaft von Claudia Balzer

(Undercover)folgen bzw. Chancen

Beim Buchcover bin ich mir nach wie vor unsicher ob es mir gefällt oder nicht. Man kann es auf jeden Fall als 'Heißes Cover' bezeichnen. Die Farbgebung und -gestaltung gefällt mir sehr gut. Das schwarz/weiß wirkt sehr harmonisch wird aber durch die türkis/petrol-farbigen Akzente super ergänzt und auch aufgelockert!

Die Leseprobe hat mich neugierig gemacht, danach hatte ich nur einen Gedanken im Kopf: WOW! Hier wird eine Geschichte versprochen welche spannend, sexy und dramatisch ist.

Und ich kann sagen alle diese Dinge wurden von der Autorin Claudia Balzer auch gehalten und mehr als erfüllt!

Unter 'Das Buch' kann man sich bereits einen kurzen Vorgeschmack auf den Roman holen.

'Brennende Leidenschaft' ist bereits Band drei der 'Burn for us'-Reihe. Allerdings hängen die Bände, soweit ich das erkennen konnte - kenne (leider - das muss ich definitiv nachholen!) keinen der anderen Bände- zwar zusammen, man kann sie aber dennoch ohne Problemen unabhängig voneinander lesen. Wobei es bestimmt nicht schadet sie alle zu lesen und zwar in der richtigen Reihenfolgen. Ich werde die ersten zwei Bände auf jeden Fall nachholen denn der Schreibstil von Claudia Blazer gefällt mir sehr gut und ich empfinde ihn als angenehm zu lesen.

Fazit: Mir fällt kein Grund ein einen Stern abzuziehen. Die Figuren sind super dargestellt und ausgearbeitet. Mir gefällt der Roman außerordentlich gut!

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Burn for Us - Brennende Leidenschaft

Rezensionen von Lotta:

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Burn for Us - Brennende Leidenschaft von Claudia Balzer

Spannung von der ersten bis zur letzten Seite! Einfach eine grandiose Fortsetzung!

Achtung es handelt sich hierbei um die Fortsetzung zu OrphanX! Sollte man den Vorgänger noch nicht gelesen haben, wird man jedoch ordentlich gespoilert...

Evan Smoke ist zurück! Als Nowhere Man versucht er sein Gewissen zu bereinigen und Menschen ohne Aussicht zu helfen. Gleichzeitig muss er extrem vorsichtig und unsichtbar agieren, da andere Orphans auf seiner Spur sind.

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Wie schon in OrphanX schafft es Gregg Hurwitz innerhalb weniger Seiten seine Leser zwischen den Seiten gefangen zu nehmen und nicht mehr los zulassen. Spannung baut sich praktisch mit der ersten Seite auf und in verschiedenen Perspektiven, jedoch hauptsächlich aus Sicht von Evan, erlebt man was passiert.
In einem rasanten Agenten-Thriller entwickelt sich Evan weiter und versucht über seine Vergangenheit hinweg zu kommen.

Insgesamt muss ich mich hier recht kurz halten, damit es nicht zu spoilern kommt. Doch haben sich meine hohen Erwartungen an das Buch erfüllt und ich bin schon etwas traurig, dass der nächste Teil nun wieder auf sich warten lässt. So vergebe ich 5 von 5 Sternen für diese absolut grandiose Fortsetzung!

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Burn for Us - Brennende Leidenschaft

Rezensionen von Lotta:

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Oxen. Das erste Opfer von Jensen Jens Henrik

Toller Ausflug nach Dänemark mit vielen Intrigen

Mal wieder verbirgt sich hinter dem Klappentext der reinste Spoiler, also aufgepasst!

Der Ex-Elite-Soldat Niels Oxen flieht aus der Stadt, möchte in einem Wald zur Ruhe kommen und seine Albträume hinter sich lassen. Durch Zufall wird er hineingezogen in einen Mord. Ganz nach dem Spruch: Zur falschen Zeit am falschen Ort.

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Ermordet wurde nicht irgendwer, sondern ein Ex-Botschafter und es ist nicht der einzige Mord.

Mit Oxen - Das Erste Opfer gelingt Jens Henrik Jensen ein toller Trilogie Auftakt. Der Schreibstil zieht einen sehr schnell in den Bann. Verworren mit mehreren Perspektiven, versucht man mit dem doch etwas "kaputten" Charakter Niels Oxen klar zu kommen. Es ist schwer vorstellbar, was ein hochdekorierter Soldat in seinen Auslandseinsätzen alles erlebt hat. Die nachfolgenden geistigen Schäden sind für den Leser zwar nur recht oberflächlich betrachtet, aber gut nachvollziehbar dargestellt.

Insgesamt bietet dieser Trilogie Auftakt sehr viel Spannung und einige nicht zu erwartende Wendungen im Verlauf der Handlung. So ganz ist man nicht aus allen Charakteren Schlau geworden, aber dafür bleibt schließlich noch Zeit in zwei weiteren Büchern, auf die ich mich schon sehr freue.
So komme ich auf 4 von 5 Sternen.

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Oxen. Das erste Opfer

Rezensionen von AngiF:

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Origin von Brown Dan

Ein Masterpiece

Professor Robert Langdon ist der Einladung seines ehemaligen Studenten und inzwischen guten Freundes Edmond Kirsch, einem Futurologen, nach Bilbao ins dortige Guggenheim Museum gefolgt. Edmond möchte speziellen geladenen Gästen und in einem zugeschalteten Livestream der ganzen Welt seine bahnbrechende, alles verändernde Entdeckung vorstellen, die Beantwortung Der Fragen woher wir kommen und wohin wir gehen.

Die Entdeckung soll die Wissenschaft in einem völlig anderen Licht erscheinen lassen, aber auch das Ende der Religionen vorhersagen. Ein paar Tage zuvor hatte Edmond seine Präsentation bereits Vertretern der großen Weltreligionen gezeigt und große Verunsicherung bei den Dreien ausgelöst. Als Schreckliches bei der Präsentation geschieht, ist es an Robert, das Geheimnis zu lüften. Unterstützt wird er dabei von Ambra Vidal, der Direktorin des Museums und nebenbei Verlobten des spanischen Kronprinzen. Eine unglaublich aufregende und ereignisreiche Nacht, die alles verändern soll.

Mit „Origin“ liefert der Autor Dan Brown den fünften Teil seiner Reihe um den Professor Robert Langdon ab. Und wieder ist es Dan Brown gelungen, mich diesen Teil lesen zu lassen, als sei es der erste in der Serie. Von der Spannung her nimmt die Serie so gar noch zu, dieser Teil ist ein wahres Meisterstück. Der Autor lässt die Handlung an verschiedenen Schauplätzen spielen, er verlässt eine Szene nicht ohne einen Cliffhanger zu hinterlassen. Das nächste Kapitel fesselt dann erneut um ein mehrfaches. Dan Brown lässt mich als Leserin Dinge vermuten, die dann am Ende doch ganz anders sind. Gekonnt hält er die Fäden locker, lässt sie verweben um sie am Ende gekonnt zusammen zu fügen. Die Handlung von „Origin“ ist brisant, aktuell und ungeheuerlich faszinierend. Das Buch beinhaltet alles, was ein perfekter Thriller benötigt. Hochspannend und mit dem gehörigen Schuss an Wissenschaft, den wir Leser bei Dan Brown so lieben, erzählt der Autor in schöner Sprache seinen Plot. Die Figuren sind allesamt hervorragend angelegt. Manche lassen ein falsches Urteil meinerseits zu, einige bringen mich dazu, ein paar Tränen zu vergießen, andere wieder lassen mich erschauern.

Von Herzen gerne vergebe ich diesem Thriller fünf von fünf möglichen Sternen und empfehle in unbedingt weiter. Leser, die Geheimnisse und Codes lieben und gerne auch in die Wissenschaft eintauchen, werden das Buch mit seinen immerhin 666 Seiten verschlingen. Mich hat es auf beispiellose Art und Weise unterhalten und ich mochte es gar nicht mehr aus der Hand legen. Auf jeden Fall ein Pageturner, ein Thriller eines Autoren mit unverkennbar, erstklassigem Schreibstil.

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Origin

Rezensionen von heinoko:

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Veilchens Rausch von Joe Fischler

Rüsselpest und andere Erschwernisse


Es gibt bereits 3 Bände, aber ich hatte mit dem hier vorliegenden Band 4 meine erste Begegnung mit Veilchen alias Valerie Mauser, der leicht vorgeschädigten LKA-Polizistin mit blondem Afro-Look und Jeans wie durch einen Häcksler gezogen. Und was soll ich sagen: Ich mag sie! Sie ist schlau, aber auch sensibel.

Und sie hat ihr zweites Ich, die böse Souffleuse, auf der Schulter sitzen, mit Einflüsterungen, die wir alle so oder ähnlich auch bei uns kennen. Die Vorgeschichten nicht gelesen zu haben, minderte zu keiner Zeit mein Lesevergnügen.
Auf der Umbrüggler Alm wird am Morgen nach einer wilden Feier des Immobilienunternehmens Tyrovalue die Bedienung Viktoria Schwarz tot aufgefunden. Die Ermittlungsarbeit von Valerie = Veilchen führt ganz schnell mitten hinein in die sehr fragwürdigen Machenschaften der Immobilienfirma, die mit der Geldgier der Menschen großartige Geschäfte macht, sich selbst feiert und deren Vernetzungen bis in die höchsten Kreise hineinreichen. So wird gemauert und gemauschelt und getrickst nach allen Regeln der Kunst. Und der Leser wird immer wieder neu in die Irre geführt, sodass die Spannung über das gesamte Buch hinweg immer erhalten bleibt. Was mich jedoch am meisten beeindruckt hat, ist die Fähigkeit des Autors, seinen eigenen unbandigen Spaß beim Schreiben auf den Leser zu übertragen. Es steckt viel Wortwitz in den Texten und wohlig-österreichische Lautmalerei, über die man immer wieder herzhaft lachen muss. Spannung und Humor in ausgewogenem Maß – was will man mehr.

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Veilchens Rausch

Rezensionen von Caroline :

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Veilchens Rausch von Joe Fischler

Gib der Liebe eine zweite Chance

Bea ist sich bewusst, wie viel Glück sie hatte Peter zu begegnen. Alleinerziehend, ohne Familie und Freunde ist Peters Freundlichkeit und Liebe, wie ein Lichtstreifen am Ende des Tunnels. 27 Jahre sind sie ein glückliches Paar, wenn Peter auch weiß, dass er nicht Beas ganz große Liebe ist. Seine Liebe reicht für beide und auch für Wyatt, Beas Sohn.

Als Peter stirbt, bleibt Bea alleine in Sydney zurück und kümmert sich um ihr gemeinsames Cafe. Die Arbeit lenkt sie von ihrem Schmerz ab und hindert sie auch daran, sich zu sehr an die schmerzliche Vergangenheit zu erinnern.
Eines Tages flattert ganz altmodisch ein Brief per Post in Beas Haus. Darin erfährt sie von einem weltumspannenden Forum für außergewöhnliche Cafes. Der Schreiber sitzt in Edinburgh und mit Hilfe Flora, Beas 13jährige Enkelin beginnt ein elektronischer Schreibwechsel zwischen Alex und Bea. Wie es der Zufall will, beschließt sie ganz kurzfristig vor Weihnachten nach Schottland zu fliegen, um ein wenig vom Weihnachtszauber in Edinburgh zu erleben. Flora begleitet ihre Großmutter, in der Hoffnung, dass ein wenig Abstand von den Ereignissen in ihrer Schule ihr gut tun würde.
So tauschen sie den australischen Sommer mit dem Winter in Schottland und Bea stellt sich in kleinen Schritten ihrer Vergangenheit.

Wie hat es mir gefallen?

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar. Sobald Weihnachten vor der Tür steht, schießen die passenden Geschichten wie Pilze aus dem Boden. Normalerweise halte ich mich von der speziellen Lektüre fern, da ich mich nicht auf eine Jahreszeit, zum Lesen von Weihnachtsgeschichten, beschränke.
Aber wer mich kennt und mir schon länger folgt, dass ich eine entscheidende Schwachstelle habe. Sobald Schottland erwähnt wird, bin ich ein leichtes Opfer. So auch dieses Mal, denn Edingburgh zur Weihnachtszeit ist ein Reisetraum, den ich mir noch erfüllen muss.
Die Geschichte beginnt allerdings im heißen Australien. Bea stürzt sich nach dem Tod ihres Mannes Peter in die Arbeit. Ihr Cafe ist weiterhin sehr erfolgreich. Aber Bea leidet unter der Entfremdung zu ihrem Sohn Wyatt. Noch ist ihr dafür keine Lösung eingefallen.
Als Flora, ihre Enkelin kurzfristig zu ihr kommt, erreicht sie ein Brief aus Schottland. Mit Floras Hilfe nimmt sie per eMail Kontakt mit dem Absender auf. Bea versucht Flora gute Tipps zu ihren schulischen Problemen zu geben und Flora zeigt ihr, wie sie richtig mit einem Laptop umgeht. Wie es der Zufall so will, gelangen die beiden nach Schottland und dort angekommen, ziehen die zwei los und erliegen dieser zauberhaften Stadt. Bea erzählt von ihrer ersten großen Liebe und ihre ungemein offenherzige Enkelin gibt ihr die Kraft sich ihren Erinnerungen zu stellen.
Die Geschichte besticht vor allem durch die wundervollen Beschreibungen der Orte, egal ob in Australien oder Schottland. Ortstypische Leckereien lassen meinen Magen laut knurren. Zusammen mit den sympathischen Figuren, allen voran Bea ergibt sich ein Buch, das mich sofort in seinen Bann zog. Ein wenig Drama, Wertevorstellungen der 70iger Jahre, verlorene Familien und zweite Chancen haben mich auf guten Niveau unterhalten. Somit hat die Weihnachtssaison für mich begonnen.

Seite 273
"Bedingungslose Liebe lässt sich leicht behaupten, wenn sie niemals auf die Probe gestellt wurde."

www.mariessalondulivre.at

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Veilchens Rausch

Rezensionen von begine:

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Fremde Tochter von Michel Bussi

Korsische Familiengeschichte

Michel Rossi habe ich erst jetzt mit seinem Roman Fremde Tochter entdeckt. Es ist eine tragische Familiengeschichte, die im August 1989 und im August 2016 auf Korsika stattfindet.
1989 ist die Protagonistin Clothilde 15 Jahre alt.
Sie verbringt dort mit ihren Eltern und dem Bruder wie jedes Jahr ihre Ferien.

Ihr Großvater besitzt viel Land und Einfluss auf der Insel.
Dann verunglückt die vierköpfige Familie, nur Clothilde überlebt.
27 Jahre später kommt sie mit ihrem Mann und der Tochter wieder. Sie bekommt eigenartige Nachrichten und stellt Fragen über den Unfall, der wahrscheinlich keiner war.
Der Roman ist ziemlich spannend geschrieben. Obwohl man bei den Ereignissen dabei ist, bleibt man im Ungewissen, wer gegen Clothilde ist und sie und ihre Tochter bedroht.
Der deutsche Titel war für mich nicht so schlüssig. Ich wartete immer auf die fremde Tochter.
Der Autor zeichnet ein besonderes Bild über die Mentalität der Korsen.
Der Roman hat mich total gefesselt. Ich kann ihn gut empfehlen und ich warte auf weitere Bücher des Autors.

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Fremde Tochter

Rezensionen von yellowdog:

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Nachtlichter von Liptrot Amy

Orkney und die Klippen

Autobiografisches Erzählen wird zur Literatur, wenn der Autor oder die Autorin über eine entsprechende Sprache verfügt und ein oder mehrere Themen behandelt, die Relevanz besitzen. Für das beeindruckende Buch Nachtlichter ist das meiner Meinung nach der Fall. Es geht um Heimat und Familie und seinen Platz im Leben zu finden.

Schwierigkeit dabei ist die Alkoholsucht, die sich anscheinend aus der Lebensgier der jungen Frau ergibt.

Autobiografische Bücher haben mich zuletzt ebenfalls von z.B. Delphine de Vigan oder Arno Frank fasziniert, aber Nachtlichter würde ich vom Lesegefühl vielleicht mehr mit Jeanette Walls Schloß aus Glas vergleichen, das vor kurzen verfilmt wurde. Auch in Nachtlichter werden starke Bilder von Menschen und Landschaft entworfen, die beim Leser nachwirken.

Der Alkohol hat Amy fest im Griff. Ihre Weltverlorenheit als Studentin in London kommt deutlich hervor. Auch später ruiniert ihr betrunkener Zustand ihre Beziehung und sie verliert ihre Jobs. Treffen der anonymen Alkoholiker oder Vorschläge der Therapeutin greifen nicht. Es gibt einige bedenkliche Vorfälle, sogar einen Überfall auf die betrunkene Amy. Erst eine intensive Therapie hilft kurz vor dem Abgrund, aber es ist ein schwerer Kampf. Dann folgt die Heimkehr, um wieder ins Leben zu finden. Die Gegend, aus der sie früher immer nur weg wollte, beginnt ihr etwas zu bedeuten. Das sind zum Beispiel die abgelegten und unbewohnten Inseln, die rau und windgepeitscht ihren eigenen Zauber haben. Bezüglich der Tiere auf der Farm oder den Vögeln gibt es detailreiche, beinahe dokumentarische Passagen, die dem Leser klar machen, dass es sich hier nicht um einen konventionellen Roman handelt. Hier engagiert sich Amy intensiv. Das erinnert stark an H wie Habicht von Helen MacDonald. Wer das Buch mochte, wird auch mit Teilen von Nachtlichter etwas anfangen können. Bei mir ist inzwischen der Appetit auf solche Bücher deutlich gewachsen!

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Nachtlichter

Rezensionen von HEYN Leserunde, Miriam Brandl:

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Die Melodie meines Lebens von Antoine Laurain

Verpasste Chance...


Mit knapp 30 Jahren Verspätung bekommt Alain den Brief einer Plattenfirma, die ihm und seiner Band von damals einen Vertrag geboten hat. Damit beginnt für ihn die Suche nach den ehemaligen Bandkollegen, zu denen er den Kontakt völlig verloren hat. Er findet sie alle und wird Zeuge von zum Teil überraschenden Schicksalen.

Aber gleichzeitig fragt er sich immer wieder, was denn alles möglich gewesen wäre, wenn dieser Brief nur zur rechten Zeit angekommen wäre. Keine Sorge! Diese Frage wird klar und deutlich beantwortet – auch wenn das eigentlich unmöglich erscheint: Antoine Laurain schafft es!

Der Originaltitel dieses Buches lautet „Rhapsodie francaise“ und eine kluge Leserundenkollegin erklärte, dass die musikalischen Themen einer Rhapsodie nur lose miteinander verbunden sind. Sie können flüchtige und unzusammenhängende musikalische Gedanken zusammenfügen. Dieser Titel passt perfekt, die deutsche Übersetzung erscheint mir unglücklich gewählt: denn die einzelnen Lebensgeschichten werden in sehr lose miteinander verbundenen Kapiteln geschildert. Eben eine Rhapsodie!

Antoine Laurain Stil ist charmant und leicht, aber leider sind die einzelnen Geschichten viel zu oberflächlich und vor allem eindeutig zu wenig interessant, auch es zumindest zwei wirkliche Überraschungen gibt.
Sie sind zum Teil amüsant, zum Teil melancholisch, zum Teil traurig - Ausschnitte aus Lebensgeschichten halt. Nicht mehr, nicht weniger!

Somit ist das Buch also recht nett zu lesen. Aber wenn man es nicht liest, versäumt man auch nichts!

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Die Melodie meines Lebens