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Rezensionen von yellowdog:

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In tiefen Schluchten von Anne Chaplet

mehr als ein Durchschnittskrimi

Unter dem Namen Cora Stephan hat die Autorin mit „Ab heute heiße ich Margo“ einen großartigen Roman geschrieben, an dem sie sich bei künftigen messen lassen muss.
In tiefen Schluchten ist ein ganz anderer Stoff und wird zudem als Kriminalroman vermarktet, aber ich finde, auch dieser geschmeidig geschriebene Roman bietet wesentlich mehr als der Durchschnittskrimi und ist alles andere als eine Enttäuschung.

Mit großer Zuneigung zu der Gegend in Südfrankreich beschreibt Anne Chaplet die bizarre und überwältigende Landschaft. Auch ihre Protagonistin Tori Godon teilt diese Begeisterung, aber ihr Gemüt ist verdüstert aus Trauer um ihren Mann Carl, der vor ca. einem Jahr verstarb. Aber sie ist eine Person die sich nicht unterkriegen lässt. Ich mochte sie schon, als sie sich um den eingesperrten Hund gekümmert hat. Dieser Hund wird später noch eine große Rolle spielen, als sich die impulsive Tori in Gefahr bringt. Es gibt auch einen Mann, ein ehemaliger Polizist, der bei der Rettung mitwirkt.
Der Kriminalanteil bleibt relativ gering, doch spannende Momente gibt es dennoch.
Ich habe den Roman sehr gerne gelesen.

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In tiefen Schluchten

Rezensionen von manu63:

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In tiefen Schluchten von Anne Chaplet

Gute Unterhaltung

Bittere Liebe an der Ruhr ist ein Lokalkrimi aus dem Ruhrgebiet aus der Feder der Autoren Monika Detering und Horst Dieter Radke. Die Autoren lassen ihre Geschichte in Mülheim an der Ruhr im Jahr 1957 spielen und dort müssen sich die Ermittler rund um Kommissar Poggel um eine Wasserleiche kümmern, die in der Ruhr gefunden wurde.

Der Leichenfinder ist der eigens für Tieraufnahmen aus Cuxhaven angereiste Fotojournalist Heiko Harms. Aber nicht nur Poggel ermittelt, auch seine Vermieterin Anna Puff mischt wieder mit, zumal die Spur zu einem Literaturkreis führt, in dem sie Mitglied ist.

Den Autoren ist es gut gelungen den Geist der Zeit einzufangen und sie lassen ihre Charaktere mit Charme und Pfiffigkeit agieren. Die Geschichte ist nicht so spektakulär wie ein atemberaubender Thriller, bleibt aber auf jeder Seite spannend, da der Leser mit genommen wird auf die Suche nach dem Täter und die Wahrheit erhellt sich erst recht spät. Der Schreibstil ist frisch und gut lesbar. Der Dialekt der Region wird gezielt und gut eingesetzt und nimmt nicht überhand. Mir hat der Krimi gut gefallen und ich würde gerne mehr von den Autoren lesen.

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In tiefen Schluchten

Rezensionen von manu63:

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In tiefen Schluchten von Anne Chaplet

Etwas flach

Forbidden Island Lustvolle Begegnung ist ein Roman der Secret Desires Reihe und stammt von der Autorin Erin Buchanan. Phoebe und ihr bester Freund Jamie haben sich ihren Lebenstraum verwirklicht und bieten Charterfahrten mit ihrer Yacht an. Bei einer Gasexplosion wird das Schiff vernichtet und Jamie und Phoebe können sich auf eine einsame Insel retten.

Dort treffen sie auf Matteo der sich in einer befestigten Villa verschanzt hat und sein umfriedetes Gelände nicht verlässt. Zwischen Matteo und Phoebe knistert es bei der ersten Begegnung und sie finden zueinander. Dann kommt ihnen Matteos gefährliche Vergangenheit in die Quere und sie müssen um ihr Leben fürchten.

Die Autorin räumt der Geschichte drumherum viel Raum ein und die körperlichen Begegnungen von Matteo und Phoebe rücken eher als Nebenprodukt in die Geschichte und schaffen es nicht auf Dauer zu reizen. Bei einer erotischen Geschichte eher nicht so üblich. Einige der Szenarien sind an den Haaren herbeigezogen und die Auflösung der Geschichte war eher unrealistisch und recht knapp. Die Charaktere sind eher blass und lassen Tiefe vermissen. Für einen erotischen Roman unscheinbar und nicht sonderlich fesselnd. Der gewisse Reiz fehlt.

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In tiefen Schluchten

Rezensionen von heinoko:

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Der Preis, den man zahlt von Arturo Pérez-Reverte

Männerphantasien

Gibt es so etwas wie „Männer-Bücher“? Unter Frauenbüchern sammelt sich ein klar umrissenes Genre, aber der Bereich Männerbuch ist mir so (außer in Bahnhofsbuchhandlungen unter dem Kassentisch) noch nicht begegnet. Das hier vorliegende Buch würde ich allerdings uneingeschränkt als Männerbuch bezeichnen! Denn mir als Frau hat das Buch nichts gegeben außer Kritik.

Wir befinden uns im Jahr 1936 in der Zeit des Spanischen Bürgerkrieges, wobei das Buch keinerlei Hintergrundinformationen zu der politischen Lage gibt. Da ich wenig bis gar nichts über die verworrenen Verhältnisse im Spanien von damals wusste, war ich gezwungen, mir einige wenige Informationen über das Internet zu holen, was ich mir jedoch, wie ich im Nachhinein weiß, hätte sparen können. Denn das politische Durcheinander bildet für das Buch nichts weiter als eine dekorative Kulisse.
Die sehr vordergründige Geschichte erzählt von Falcó, einem für den Geheimdienst arbeitenden Spion. Wobei er keiner eigenen Überzeugung folgend handelt, sondern stets auf Auftrag. Die politische Richtung scheint ihm gleichgültig zu sein. „Sind wir dafür oder dagegen?“ fragt er bei Befehlsempfang. Er ist unsäglich eitel, umgibt sich mit so vielen hochwertigen Markenartikeln, dass man sich beim Lesen fragt, ob der Autor Geld für die viele eingestreute Werbung erhält. Falcó ist ein Charmeur und ein gnadenloser Killer gleichermaßen. Selbstverständlich sinken ihm die Frauen widerstandslos in die Arme, während Falcó trinkend, rauchend und Tabletten schluckend einen merkwürdigen Verschnitt der alten Schwarz-Weiß-Agenten aus Hollywood abgibt. Erst als er anhand eines neuen Auftrages eine Kollegin namens Eva zur Seite gestellt bekommt, scheint Falcó im Verlauf der Geschichte aus seiner kalten Gleichgültigkeit zu erwachen…
Der farbig-eindrückliche Schreibstil lässt die jeweilige Atmosphäre, die handelnden Menschen und deren Umgebung recht hautnah erleben. Das ist aber auch in meinen Augen die einzige Stärke des Buches. Es gibt wenig Spannung, es gibt wenig zeitgeschichtliche Informationen, es gibt wenig logisch nachvollziehbare Handlung, es gibt insgesamt überhaupt wenig Glaubwürdiges – es gibt einfach von allem zuwenig, um auch nur ansatzweise in die Nähe dessen zu kommen, was der Verlag verspricht. Eher kommt mir das Buch vor, als habe ein alternder Mann sich selbst ein Märchen erzählt… Die angekündigten Fortsetzungen rund um Falcó werde ich jedenfalls mit Sicherheit nicht lesen!

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Der Preis, den man zahlt

Rezensionen von yellowdog:

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Drei Tage und ein Leben von Pierre Lemaître

Feinfühliger Stil

Drei Tage und ein Leben ist ein sehr interessanter und lesenswerter Roman, aber auch nicht ganz einfach zu verdauen. Pierre Lemaitre hat einen stark psychologischen Ansatz. Schon das Cover deutet an, dass es hier um die seelischen Qualen eines Kindes geht. Der Junge hat einen anderen getötet, aber eigentlich war es mehr ein Unfall.

Aus Angst vertuschte Antoine die Tat. Das wird ihn ein Leben lang belasten.
Die Geschichte spielt sich in der französischen Provinz ab.
Da das Buch schmal und handlungsarm ist, möchte ich hier lieber nicht zu viel verraten.

Eine traurige Geschichte, nicht einfach zu ertragen, aber es ist doch gut, dass dieses schwierige Thema so ausgefeilt vorliegt.
Als reißerischer Thriller hätte das nicht funktioniert.
Der Roman wurde dank des feinfühligen Stils des Autors ebenso intensiv und interessant.

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Drei Tage und ein Leben

Rezensionen von begine:

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Drei Tage und ein Leben von Pierre Lemaître

Was für eine Dramatik

Der Autor Pierre Lemaitre hat einen guten, fesselnden und direkten Schreibstil. Das Cover zeigt die verzweifelte Pose eines ängstlichen Jungen.
Der Roman spielt in einem kleinen französischen Ort.
Es wird erst schön erzählt wie Antoine seine Zeit verbringt. Wie er seine Hütte im Baum baut und sogar für den Nachbarhund Odysseus eine Möglichkeit findet, ihn wie mit einer Seilbahn hoch zu bekommen.

Dann wird der Hund angefahren und der Nachbar erschießt ihn vor Antoines Augen, das ist ein Schock.
Damit beginnt jetzt ein Drama.
Aber das er Reni erschlägt, das hätte ich nicht gedacht.
Na gut, umbringen wollte er ihn nicht, es war ein tragischer Unglücksfall, ein Fehler, das er es vertuschen wollte.
Der Autor trifft jetzt perfekt den Zwiespalt, in dem der Junge steckt, eingefangen.
Der Roman dreht sich um die Ängste die er erlebt. Ein Alptraum in dem er jetzt leben muss. Allerdings fühle ich am meisten mit der Ungewissheit und Angst der Eltern, die eigentlich auch allein und ohne Trost dastehen.
Der Autor zeigt wie ein Ort mit so einem Problem umzugehen versucht und wie es 12 Jahre später dort aussieht und was aus Antoine geworden ist,
Der Roman lässt mich nachdenklich zurück.

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Drei Tage und ein Leben

Rezensionen von niknak:

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Royal Wedding von April Dawson

Plötzlich Prinzessin?

Inhalt:
Jenna wird von ihrer Verwandtschaft ziemlich unter Druck gesetzt, um endlich einen Mann zu heiraten. Als dann auch noch ihre kleine Schwester heiratet, versucht sie einen Mann zu finden. Sie sieht eine Anzeige von einer Hochzeitsagentur und entscheidet sich dazu, da ihr Glück zu versuchen. Mit der Anzeige „Jenna sucht ihren Traumprinz“, wird Philipp auf sie aufmerksam.

Was Jenna dabei nicht wusste war, dass Philipp ein wirklich waschechter Prinz ist. Wie werden wohl ihre Eltern der beiden reagieren? Kann sich auf diese Weise wahre Liebe entwickeln?

Mein Kommentar:
April Dawson war mir bereits durch ihre Pick the Boss – Reihe. Ihr Schreibstil ist sehr angenehm und mitreißend zu lesen. Das Buch ist in den Ich – Perspektiven von verschiedenen Personen geschrieben. Jenny, Philipp und Kylie kommen zu Wort. Am Anfang jedes Kapitel steht geschrieben, wer uns gerade seine Sicht der Dinge erzählt. Die Sicht ändert sich aber auch öfters innerhalb der einzelnen Kapitel. Dabei ist aber auch immer der Name am Anfang, damit ist man nicht verwirrt und weiß, welche Gedanken gerade zum Besten gegeben werden.

Jenna und Philipp schreiben sich so manche Nachricht. Diese wurden immer als eigener Absatz und kursiv angezeigt. Dadurch merkte man sofort, dass etwas anders ist und dass es sich hierbei um Kurznachrichten handelt.

Jenna Brighton ist Kuratorin in der Gallery of Arts in New York. Sie ist derzeit single, aber ihre Mutter will, dass sie unbedingt heiratet. Als ihre Schwester heiratet und sie sich von ihren Verwandten anhören muss, dass sie sich endlich einen Mann suchen sollte, wird ihr alles zu viel. In ihrer Verzweiflung wand sie sich an eine Hochzeitsagentur. Dort konnte man einen Mann finden und kurz darauf heiraten.
Jenna hasst Lügen über alles und ist auch selbst eine sehr ehrliche Person. Seit sie ihren Ex – Freund verlassen hatte, lebt sie für ihre Arbeit. Früher war Jenna eine abenteuerlustige und Adrenalin Suchende Person gewesen. Dies hatte sich jedoch geändert. Sie ist gut in ihrem Job und lebt ihn mit Leib und Seele aus.

Philipp Kensington ist der Prinz von Galen. Zurzeit arbeitet er in der Galenischen Botschaft in New York. Kurz vor seinem Geburtstag und der Krönung seines Bruders Alexander ruft ihn seine Mutter an und erinnert ihn an ein altes galenisches Gesetz. Er muss vor seinem 30. Geburtstag verheiratet sein und seine Mutter habe bereits eine passende Kandidatin für ihn. In seiner Verzweiflung erzählt er seiner Mutter, dass er bereits verheiratet sei.
Philipp entschließt sich dazu, Jenna zu verheimlichen, dass er ein echter Prinz ist. Er ist sehr von einer gewissen Situation in seiner Vergangenheit geprägt und lässt sich eigentlich gar nicht auf eine Frau ein. Jenna jedoch schafft es in ihm Gefühle zu erwecken.
Manchmal möchte man Philipp wirklich gegen die Wand klatschen, da er Situationen komplett versaute. Dann jedoch gibt es wieder andere Situationen, wo man ihn einfach fest und lange knuddeln möchte, da er so verloren wirkte. In wieder einer anderen Situation könnte man ihn abknutschen, auf Grund seiner romantischen Handlung. Wie man sieht bin ich etwas Zwiegespalten was ihn betrifft, aber man muss ihn einfach gern haben.

Man erfuhr ein wenig Hintergrundinformationen über die beiden Hauptprotagonisten, wobei man jedoch mehr über die Vergangenheit von Philipp erfuhr. Jennas Vergangenheit wurde nur kurz erwähnt. Das einzige wo man gut darüber Bescheid wusste, war ihr Ex-Freund. Ich finde, dass man nicht zu wenig über die Vergangenheit der beiden Hauptcharaktere erfahren hatte, auch wenn ich mir gewünscht hätte noch ein wenig mehr über Jenna zu erfahren.

Ich konnte mich sehr gut in die Charaktere hineinversetzen und mit ihnen mitfühlen. Es gibt einige Nebencharakteren und von diesen wiederum gibt es einige, die besser beschrieben wurden, als andere.
Königin Celine Kensington war ein sehr zentraler Nebencharakter. Von ihr bekam man einiges an Informationen. Sie ist mir gleichermaßen sympathisch, wie unsympathisch. Dies ist jedoch in keinster Weise als Kritik zu sehen, da ihre Rolle genauso – positiv wie negativ – war.

Die Handlung hat mir ziemlich gut gefallen. Sie hat etwas von einem Märchen und lädt einen zum Träumen ein. Perfekt für Menschen, die gerne gute Liebesgeschichten lieben, die manchmal etwas ins kitschige rutscht. Gerade für den Herbst oder Winter ist dieses Buch gut geeignet, da ich dann am liebsten genau solche Liebesromane lese.

In diesem Buch dreht sich, gerade am Anfang, ziemlich viel um Sex. Dabei kommt es auch zu erotische Szenen zwischen Jenna und Philipp. Diese sind detailliert, aber nicht vulgär beschrieben.

Mein Fazit:
Das Buch ist perfekt für zwischendurch. Man kann beim Lesen die Seele baumeln lassen. Royal Wedding ist für alle Träumer/innen unter uns, die früher selbst gerne Prinzessinnen gewesen wären. Man fliegt durch die Seiten und ist fast schon ein wenig enttäuscht, wenn das Buch dann zu Ende ist.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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Royal Wedding

Rezensionen von niknak:

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Glück am Meer von Rosita Hoppe

Liebe auf Amrum

Inhalt:
Jule Peterson ist Witwe und führt ihre Frühstückspension auf Amrum nun allein weiter. Nachdem die Buchungen ausbleiben ist Ben, der sich für längere Zeit bei ihr einquartiert, ihr einziger Rettungsanker. Dass er sogar noch mehr werden könnte, ahnt sie zu Beginn nicht. Doch auch Ben hat ein Geheimnis.

Immerhin wollte er auf Amrum nur entspannen und fernab von allem sein.
Was dabei wohl herauskommen wird?

Mein Kommentar:
Die Autorin Rosita Hoppe hat einen sehr flüssigen und gefühlvollen Schreibstil und die Seiten fliegen nur so dahin. Die Geschichte hat mich von Anfang an in ihren Bann gezogen. Einerseits durch den tollen Schreibstil, der den Leser nicht mehr loslässt und andererseits durch die überzeugenden und liebenswerten Charaktere. Die Gefühle und Emotionen der Protagonisten werden so gut beschrieben, dass der Leser sie beinahe mitfühlen kann.
Auch die Nebencharaktere sind toll beschrieben und wirken auf den Leser sympathisch.
Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Jule und Ben erzählt und somit lernt man beide sehr gut kennen. Dies hat mir besonders gut gefallen, da ich sie beide von Anfang an sympathisch fand und ins Herz schloss. Einzig bei Ben kommt man erst langsam hinter sein Geheimnis, was für den Leser aber auch ein wenig Spannung aufrechterhält.
Außerdem hat die Autorin die Landschaft und auch die Pension so wunderbar beschrieben, dass man als Leser sofort ein Bild vor Augen hat und sich am liebsten selbst auf der Insel Amrum und in Jules Pension einquartieren möchte. Das Urlaubsfeeling ist auf alle Fälle geweckt, auch wenn es kalt und windig auf der Insel zur Zeit der Geschichte ist.


Mein Fazit:
Ein wirklich gefühlvoller und romantischer Liebesroman, der den Leser auf die Insel Amrum entführt und ein paar unterhaltsame und verträumte Lesestunden bereitet.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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Glück am Meer

Rezensionen von niknak:

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Millionärin wider Willen - Elenas Haus von Brigitte Teufl-Heimhilcher

Elenas Haus - wie es weitergeht mit der Familie

Inhalt:
(Klappentext)
Weiter geht es mit Elena, der glücklichen Lottogewinnerin, und ihrer Familie. Nachdem Elena ihren Gewinn in ein Mietshaus investiert hat, beziehen ihr Sohn Axel und seine Familie eine der Dachgeschosswohnungen. Doch Axel ist wenig begeistert, als seine Schwester Kerstin ihre neue Anwaltskanzlei ebenfalls dort einrichtet und ihren Freund, der plötzlich als Alleinerziehender dasteht, gleich daneben einquartiert.

Und was wird Elenas Freund sagen, wenn ihr Ex-Mann Ossi das alte Hofgebäude in eine Atelierwohnung umbaut? Mit Umsicht und Tatkraft versucht Elena, alle Interessen unter einen Hut zu bringen - ob ihr das gelingen wird?

Mein Kommentar:
Dieses Buch ist die Fortsetzung von "Millionärin wider Willen - Elenas Geheimnis" und kann aber auch sehr gut ohne Vorkentnisse gelesen werden, da es zu Beginn des Buches eine Vorstellung der wichtigsten Personen gibt. So bekommt man einen Einblick in die Geschichte und lernt die Protagonisten kennen und erfährt ihr Verhältnis zueinander, was ich sehr gut fand. Obwohl ich bereits den ersten Teil kannte, fand ich diese Zusammenfassung sehr hilfreich.

Die Autorin Brigitte Teufl - Heimhilcher hat auch in diesem Band wieder einen lockeren Schreibstil gewählt, sodass sich die Geschichte leicht und schnell lesen lässt. Auch die humorvollen Szenen kommen nicht zu kurz.
Die Protagonisten sind gut beschrieben und recht liebevoll ausgearbeitet, so wie im ersten Band. Jede Person hat ihre eigenen Ecken und Kanten und sie passen in ihrer Gesamtheit sehr gut zueinander. Es war nett zu sehen, welche Entwicklungen sie in der Zwischenzeit durchgemacht haben und wie sie sich veränderten.

In diesem Band schafft es die Autroin dem Leser einige gesellschaftliche aber auch politische Themen näherzubringen, ohne ihn dabei zu überfordern, oder den Lesefluss zu stören. So geht es in erster Linie um einen Lottogewinn, aber auch das Zusammenleben einer ganzen Familie mit mehreren Generationen unter einem Dach und auch ein politischer Wahlkampf dürfen nicht fehlen. So werden dem Leser neben einer leichten Unterhaltungslektüre auch ein paar erstere Themen gekonnt nähergebracht.

Trotzdem fehlte mir in diesem Band die gewisse Tiefe oder auch ein besonderes Ereignis, das Buch las sich locker und leicht, ohne dass etwas wirklich aufregendes passiert wäre. Allerdings war dies auch schon im erste Band der Fall und somit war ich darauf vorbereitet, dass es keine überraschenden Ereignisse geben wird. Trotzdem hätte ich mich über ein ebensolches gefreut, um den Roman noch unterhaltsamer zu gestalten. Für mich war der Roman sehr vorhersehbar.

Mein Fazit:
Eine leichte Sommerlektüre für Zwischendurch, die zwar unterhaltsam ist, bei der man aber nicht allzu viel als Leser gefordert wird.

Ganz liebe Grüße,
Niknak

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Millionärin wider Willen - Elenas Haus

Rezensionen von yellowdog:

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Beobachtungen aus der letzten Reihe von Gaiman Neil

Empfehlenswert

Neil Gaiman ist ein sehr beliebter britischer Schriftsteller aus dem Bereich zeitgenössischer Fantasy & Science Fiction. Sehr bekannt dürften American Gods sein oder der Comicserie Sandman. Er hat mit „Beobachtungen aus der letzten Reihe“ ein Band mit Artikeln und Essays teils journalistischer Form vorgelegt.

Die Texte haben erst einmal nicht viel miteinander zu tun, sind aber doch in einer gewissen Form geordnet, z.B. Vorwörter, Comics
In der Summe geben sie einen Eindruck davon, was Neil Gaiman und sein Schreiben geprägt hat. Dazu gehört auch die Geisteshaltung, die aus diesem Genre kommt und die auch Neil Gaiman verinnerlicht hat und in seiner Prosa zeigt. Das sind eine sozialkritische Haltung und Toleranz sowie enorme Vorstellungskraft.
Ein Schlüsseltext in diesem Buch ist für mich, der über den Bücherbus, den er in seiner Jugend oft aufsuchte, und der seine Leidenschaft für Science Fiction-Romane und das Sammeln weckte.

Neil Gaiman hat ein großes Werk bestehend aus verschiedensten Formen vorgelegt, daher sind seine Artikel auch breit gestreut. Es macht wenig Sinn jetzt einzelne hervorzuheben. Manche Essays interessieren einen mehr, manche weniger, das hängt davon ab, ob einen das Thema anspricht. Mich persönlich haben besonders die Interviews fasziniert, z.B. mit Stephen King oder mit Lou Reed, wobei auch die Vorgeschichten dazu mit erzählt werden. Auch die Autoren-Portraits überzeugen mich durchgängig, z.B. über Fritz Leiber, Gene Wolf oder Douglas Adams.
Dabei wird immer wieder deutlich, wie gut der Untertitel „Über die Kunst, das Erzählen und wieso wir Geschichten brauchen“ gewählt ist.
Das Ganze ist unverkrampft erzählt und oft mit Humor. Für Fans ist dieses Buch auf jeden Fall ein Muss und für Interessierte sicher keine Enttäuschung.

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Beobachtungen aus der letzten Reihe