Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Caroline :
Beautiful Funeral von McGuire Jamie
Hoch emotionales Ende mit allen Maddox Brüdern und ihren Frauen
11 Jahre sind vergangen, seit jenem furchtbaren Unglück, das vor allem Travis Maddoxs Lebensweg beeinflusst hat. Seine Entscheidungen in der Vergangenheit führten unweigerlich auf einen bestimmten Punkt zu und nun ist es an der Zeit, damit endgültig abzuschließen. Die Mafia-Familie rund um Benny Carlisi soll zur Strecke gebracht werden, aber das ist ein sehr gefährliches Unterfangen.
Damit bringt er nicht nur seine Frau und seine Kinder in Gefahr, sondern auch alle anderen Mitglieder der Maddox Familie. Als alle die Wahrheit erfahren, fallen die Reaktionen ganz unterschiedlich aus. Die Meinungen sind gespalten und es deutet alles darauf hin, dass der Maddox Clan nicht mehr an einem Strang zieht. Es entstehen verschiedene Lager, so eine Situation kennen die Brüder nicht. Aber es ist ganz wichtig, dass sie um jeden Preis zusammen halten.
Wie hat es mir gefallen?
Im Herzen weine ich noch immer. Nicht nur, weil es der letzte Teil der Serie ist, nein auch weil der Inhalt mir das Herz gebrochen hat. In meinem Urlaub habe ich mich entschieden auch den dieses Buch zu lesen und am Ende war ich froh, mit einer Sonnenbrille am Pool zu liegen, denn die Tränen flossen ohne Ende.
Wieder möchte ich darauf hinweisen, dass es bei dieser Reihe unheimlich wichtig ist, die richtige Reihenfolge einzuhalten. Denn in dieser Geschichte wird der rote Faden, der sich durch alle anderen Stories zieht, wieder aufgenommen und endgültig fertig gesponnen.
Aus abwechselnder Sicht erzählen alle Maddox Brüder und ihre Frauen. Die Spannung baut sich stetig auf und eine brenzlige Situation folgt der anderen. Die Nerven aller Beteiligten sind zum Zerreißen gespannt. Daraus ergeben sich Streitereien und vor allem die Frauen zeigen ganz schön ihre Krallen. Es werden Wahrheiten ausgesprochen, die manchmal einfach nur weh tun.
Selbst unter den Brüdern fliegen die Fetzen. Vor allem Trenton hat mit den Enthüllungen zu kämpfen. Mitten in diesen Wortgefechten und auch Raufereien findet sich der Maddox Vater wieder. Die Jahre haben ihre Spuren bei ihm hinterlassen, aber all die Enkel halten ihn auf Trapp und auch ein wenig jung.
Der Showdown bzw. das Finale haben mich viele Taschentücher gekostet. Der Titel ist hier Programm und dieses hatte es wahrlich in sich. Es hat mich atemlos zurück gelassen und ich wünsche mir noch ein paar kleinere Antworten. Doch das liegt wahrscheinlich hauptsächlich an mir, denn ich bin furchtbar neugierig.
Ein würdiges, spannendes und sehr emotionales Ende der Serie. Anfangs war ich kein wirklicher Fan von Travis und Co, aber die Brüder haben mich eines Besseren belehrt. Wenn ich mich für ein Lieblingsbuch entscheiden muss, dann wähle ich „Beautiful Burn“. Zwar hat mich Ellie am Beginn sehr genervt, aber ihre Entwicklung und ihre Stärke haben mir imponiert und Tyler, war ein verletzlicher Charakter, der schwer damit zu kämpfen hatte, dass er Ellie nicht helfen konnte.
Das Konzept der Autorin mit den 5 Brüdern, deren Namen alle mit dem Buchstaben T beginnen, hat mir ausgesprochen gut gefallen. Dass alle einzelnen Geschichten sich zu irgendeinem Zeitpunkt überschneiden und somit parallel verlaufen, fand ich äußerst spannend und interessant.
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Rezensionen von Caroline :
Beautiful Burn von McGuire Jamie
Der lange Weg zurück aus dem Dunkel
Ellie und Tyler begegnen sich auf einer Party im Haus von Ellies Eltern. Unter Alkoholeinfluss verziehen sie sich in ein Zimmer und schieben eine heiße Nummer. Das sollte es auch für die zwei gewesen sein. Stressabbau ohne Konsequenzen.
Aber im Ferienort Colorado Springs läuft man sich zwangsweise immer wieder über den Weg.
Denn Tyler ist als Hot-Shot hier stationiert. Mit seinem Zwillingsbruder Taylor und seinen Kameraden von der Feuerwehr bekämpft er die größten und gefährlichsten Feuer. Er stellt sich dieser Gefahr ohne mit der Wimper zu zucken.
Ellie jedoch bringt ihn an den Rand der Belastbarkeit. Ihre Dämonen scheinen übermächtig zu sein. Ihr wildes Leben als Kind reicher Eltern hinterlässt tiefe Spuren in ihrer Seele. Durch ihre ständige Rebellion befindet sich ihr Leben am Abgrund und sie geht sehenden Auges über alle Grenzen hinweg.
Tyler erkennt erst spät, wie tief Ellie in ihrem Sumpf steckt und seine Bemühungen ihr zu Helfen scheinen vergeblich zu sein. Zum ersten Mal in seinem Leben fürchtet er nicht stark genug zu sein, um Ellie zu retten.
Wie hat es mir gefallen?
Jamie McGuire hat mich ihren Maddox Brüdern voll und ganz im Griff. Nachdem bereits 4 der 5 Brüder ihre Geschichte bekommen haben, fehlte nur mehr Tyler. Ich habe ehrlich richtig lange gebraucht, um das Buch zur Hand zu nehmen. Der Klappentext hat mich irgendwie abgeschreckt und der letzte Band der Serie „Beautiful Funeral“ hat seine Schatten schon geworfen. Nun im Urlaub war einfach die richtige Zeit, um sich dem „Feind“ zu stellen.
Alle Geschichten rund um die Maddox Brüder verlaufen irgendwie parallel bzw. gleichzeitig. Deshalb ist es hier sehr wichtig, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Ein Handlungsstrang taucht seit dem ersten Teil immer wieder auf und berührt die gesamte Familie Maddox.
Dieses Mal hat mich Ellie, die weibliche Hauptfigur anfangs extrem genervt. So ein verwöhntes Töchterchen mit stinkreichen Eltern, die ohne Konsequenzen zu fürchten durchs Leben läuft. Erst langsam konnte ich mich mit ihr anfreunden. Ich möchte nur so viel verraten, dass sie mir am Ende ans Herz gewachsen ist und ich behaupte sogar, dass sie meine weibliche Lieblingsfigur der Serie wurde.
Tyler an ihrer Seite hat den typischen Maddox Charme. Wenn auch um einiges zielstrebiger als sein Zwillingsbruder ist. In seinem Team bei den Hot-Shots ist er es gewohnt Anweisungen zu geben und damit Leben zu retten. Sein Führungsanspruch ist unbestritten. Seine Ehrlichkeit macht ihn noch sympathischer, aber auch angreifbar und verletzlich.
Nachdem ich meine Abneigung gegenüber Ellie abgelegt hatte, wurde ich mit einer überaus dramatischen Geschichte belohnt. Die Autorin hat ein alltägliches Problem beschrieben, das oft verschwiegen und verharmlost wird. Es ist ihr gelungen, das Thema gefühlvoll einzuweben und zu erklären, warum es so schwer ist sich aus dieser Abhängigkeit zu befreien.
Abwechselnd erzählen Ellie und Tyler über die Höhen und Tiefen, die sich zwangsläufig aus der Handlung ergeben. Es gibt auch hin und wieder den Punkt, an dem ich persönlich einen Schlussstrich gezogen hätte.
Nun sind alle 5 Brüder vergeben und es bleibt noch das letzte Buch. Ich mag die Serie einfach. Die Geschichten beinhalten alles, was ich im New Adult Genre lesen möchte. Liebe, Erotik, Intrige, Zufall, Schicksal und Drama.
www.mariessalondulivre.at
Rezensionen von yellowdog:
Beautiful Burn von McGuire Jamie
Intensives Zeitportrait
Max Kruse, der Sohn der bekannten Puppenmacherin Käthe Kruse und bekannter Kinderbuchautor (Urmel etc.) konnte noch als nur für die Jugend schreiben. Das beweist diese Novelle über eine erste Liebe. Das könnte banal sein, aber die Zeit, in der sich die Handlung abspielt, bestimmt die Stimmung beim Lesen stark mit.
Es ist Anfang der vierziger Jahre und schlimme deutsche Zeit voll in Gange. Das ist mit der Grund, warum die Jugendlichen ohne Eltern in einem alpinen Heim verbringen. Hier sind die Menschen, auch die Lehrer noch gemäßigt und sogar Juden leben ohne Zwänge bei ihnen.
Als der 14jährige Peter die selbstbewusste Christl trifft, die zu ihnen ins Heim stößt, ist er sogleich fasziniert und verliebt in sie. Doch es gibt mit Günther auch noch einen Konkurrenten.
Das ist kein gutes Alter, wenn der Krieg naht, der so vielen das Leben nehmen soll.
Der Autor gleicht diese ahnungsvolle Düsterheit durch Leichtigkeit im Erzählen aus. Es entstehen mit geringen Aufwand ein paar gute Charakterportraits mehrere Figuren. Von einigen hätte ich gerne mehr erfahren.
Die Novelle ist in ihrer Form samt Epilog nahezu perfekt, aber ein wenig Schade finde ich es doch, dass Max Kruse das Buch nicht weiter ausgebaut hat. Es hätte auch das Potential für einen wichtigen Roman gehabt.
Rezensionen von vielleser18:
Heimkehren von Yaa Gyasi
Bedrückend und dennoch faszinierend
Heimkehren von Yaa Gyasi erzählt die Geschichten von zwei Schwestern und ihren Nachkommen - eigentlich ist es ein Buch mit vielen Lebenwegen, vielen Protagonisten, die alle ihre eigene Geschichte haben.
Es fängt an mit Effia und Esi in Ghana im 18. Jahrhundert. Die beiden haben die selbe Mutter, doch sie haben sich nie kennen gelernt.
Effia´s Familie provitiert vom Sklavenhandel, mischt munter bei dem Handel mit. Sie selbst heiratet einen britischen Offizier. Ungeahnt von ihr, wird im Verlies der Briten auch ihre Schwester Esi auf das Schiff warten, das diese nach Amerika in die Sklaverei bringen wird.
Es gibt zwei Erzählstränge, die beide bis in die heutige Zeit reichen. Abwechselnd wird jeweils die Geschichte eines Nachkommen Generation für Generation erzählt. Eigentlich besteht das Buch aus vielen kleinen Erzählungen, dennoch gehören sie zusammen, es sind verschiedene Lebenswege wie Perlen auf eine Schnur gereiht, das Band ist die Familienbande, die Zusammengehörigkeit.
Diese einzelnen Geschichten verhindern zwar einen durchgehenden Erzählfluss, jedoch ist es gerade diese Chronik, dieses Wissen, wie geht es Generation für Generation weiter, was lernt der Einzelne von seinen Vorfahren, was übernimmt er oder was lehnt er ab, das was fasziniert. Die Autorin hat gerade diese Entwicklung meines Erachtens sehr gut gestaltet und mit allen möglichen Facetten versehen.
Die Wege, die die einzelnen Protagonisten gehen, die Dinge, die sie erleben, erleiden oder auch durch eigene Handlungen anderen oder sich selbst antun, sind sehr unterschiedlich. Diese große Bandbreite ist faszinierend, manchmal bedrückend, aber immer wirkt es authentisch. Die Autorin schafft es, dass jeder dieser vielen Personen ein Leben eingehaucht wird, eine Geschichte, einen Lebensweg bekommt. Hilfreich ist für mich auch der ans Ende gestellte Familienstammbaum gewesen.
Das Cover hat mir gefallen, auch wenn man es wahrscheinlich erst am Ende des Buches deuten kann - ich will hier nicht spoilern. Mir jedenfalls scheint es sehr zu der Geschichte zu passen und die Farben und die Gestaltung sind auffällig und ein Hingucker.
Fazit:
Es gibt viele Attribute, die ich dieser Geschichte geben möchte: faszinierend, bedrückend, gelungen, vielfältig, emotional, intensiv, verschlungen, lehrreich, ungewöhnlich, anstrengend, aufwühlend, anspruchsvoll und völlig anders als erwartet ! Einfach sehr gut und zu empfehlen.
Rezensionen von Booknaerrisch:
Scythe - Die Hüter des Todes von Shusterman Neal
ein wahrer Genuss!
"Die Stimme des Besuchers verriet ihn. Volltönend und unausweichlich wie der dumpfe Ton einer eisernen Glocke, voller Zuversicht in die Fähigkeit, all jene zu erreichen, die erreicht werden sollten." Seite 12
"Kein Wunder, dass die Leute sich überschlugen, um einem Scythe in jeder erdenklichen Weise gefällig zu sein.
Hoffnung im Schatten von Angst ist die stärkste Motivation auf der Welt." Seite 14
"In den Tagen vor dem Thunderhead bestimmten menschliche Arroganz, Eigeninteresse und endloses Gerangel die Gesetzgebung. Ineffizient. Unvollkommen. Verwundbar für alle möglichen Formen von Korruption." Seite 69
Meinung:
Citra und Rowan leben in einer Welt, die auf den ersten Blick recht vielversprechend wirkt. Hunger, Krankheit, ja, selbst der Tod wurde überwunden! Klingt gut, oder?
Leider ist es dann aber doch nicht ganz so rosig, denn wie sollen wir die Erde vor der totalen Überbevölkerung und den schwindenden Ressourcen schützen??
Und genau dafür gibt es die Scythe. Sie werden ausgebildet, um das Gleichgewicht zu wahren, indem sie Menschen „nachlesen“. Wer von einem Scythe erwählt und getötet wird, bleibt dann auch tot.
Als Citry und Rowan -unabhängig voneinander, denn sie kennen sich nicht- auf Scythe Faraday treffen, ahnen sie noch nicht, wie sehr sich ihr bisher bekanntes Leben für sie ändern soll.
Schon als ich das Cover zum ersten Mal sah, wusste ich, dass ich dieses Buch lesen MUSS!! Und das noch bevor ich den Klappentext gelesen habe, der mich dann endgültig komplett neugierig gemacht hat :)
Die Geschichte überzeugt mit einem Setting, dass so kraftvoll und durchdacht auf den Leser losgelassen wird, dass es eine wahre Freude ist.
Wir bekommen Einblick in das komplette Scythetum, ihre Regeln, ihre Prinzipien und Vorgehensweisen, jedoch nicht, ohne nicht auch den Schattenseiten zu begegnen. Denn wie wir alle wissen, lässt Macht nicht nur die besten Eigenschaften von uns in den Vordergrund treten…
Dies macht Neal Shusterman in einer derart düsteren und beklemmenden Weise, dass es sich manchmal so angefühlt hat, als wäre jeder „Mensch“ in akuter Gefahr, obwohl das ja bei der vorgegebenen Quantität an Nachlesen eigentlich gar nicht möglich ist :D
Atmosphärisch wirklich gelungen!
Auch mit der Ausarbeitung der Charaktere konnte der Autor mich auf ganzer Linie überzeugen. Nicht nur die beiden Protagonisten machen während ihrer Zeit mit den Scythe eine enorme Wandlung durch, die wirklich sehr spannend ist, auch der Einblick in unterschiedliche Scythecharaktere konnte mich komplett fesseln. Denn abgesehen von Grundregeln –es sollten zum Beispiel keine rassistischen Hintergründe bei der Auswahl der Nachzulesenden ersichtlich sein-, sind sie sowohl in der Wahl ihrer Opfer, als auch in der Art der Tötung frei.
Vor allem Scythe Faraday hat mich sehr beeindruckt, da er zwar ein gutes Stück weit konsequent und auch hart sein muss, aber gleichzeitig immer Wert auf Menschlichkeit legt. Ein Zwiespalt, der für mich unheimliches Potential hat, welches der Autor in meinen Augen auch komplett genutzt hat. Viele Teile der Geschichte leben von emotionalen und ethischen Widersprüchen, die einen nicht selten zum Grübeln bringen.
Und das Beste: Es ist zwar nicht viel, denn diese Geschichte birgt keine Grundlage für Witz und Heiterkeit. Aber WENN dann mal etwas durchblitzt, werden wir mit einem recht schwarzen Humor belohnt, der perfekt zu dem Szenario passt :)
Für mich war „Scythe – Die Hüter des Todes“ ein wahrer Genuss! Und das nicht nur auf Grund des Könnens von Neal Shusterman, sondern auch durch die Andersartigkeit, mit der die Geschichte besticht. Einfach perfekt!!!
Rezensionen von Katis-Buecherwelt:
Moon Chosen von P. C. Cast
Interessante Charaktere und eine spannende Handlung ließen mich mit Begeisterung mitfiebern
Die Autorin P.C. Cast überwältigte mich mit ihrem flüssigen und lebendigen Schreibstil. Ich wurde von Anfang an von der Geschichte gefangen genommen und fühlte mich ihr nahe, als wäre ich selbst ein Teil von ihr geworden. Ich nahm während des Lesens um mich herum überhaupt nichts mehr wahr. Ich war in der neu erschafften Welt der Schriftstellerin gefangen, konnte mich kaum losreißen und nutzte jede freie Minute um weiterzulesen.
Die Welt wurde ausgiebig und detailreich beschrieben, was ich sonst in der Form eher langweilig finde, so war es hier ein absolutes Highlight. Ich hätte gerne noch mehr der Ausschmückungen gelesen, ohne diese als störend zu empfinden.
Der Plot ist komplex und wirkt dadurch anfangs etwas verwirrend. Mit der Zeit klären sich einige Punkte und es ist wichtig, sich einfach darauf ein- und fallenzulassen. Ich habe auf etliche Antworten gehofft, z.B. wie die Welt, die einen dystopischen Touch hat, entstanden ist, was genau das Nachtfieber ist und warum die Clans befeindet sind. Diese Fragen und noch einige mehr wurden nicht beantwortet. Ich denke, da es sich um eine Reihe handelt, werden sich die passenden Antworten nach und nach finden. Mich stören die ungeklärten Sachverhalte nicht, im Gegenteil - es macht mich wissensdurstig.
Die Protagonisten wurden aussagekräftig und gut ausgebaut beschrieben. Schritt für Schritt lernte ich die Charaktere kennen und habe jetzt noch das Gefühl, dass ich noch einiges über sie in Erfahrung bringen werde. Es tun sich immer wieder frische Erkenntnisse auf und aus einem unsympathischen Prota wurde im Handumdrehen ein Sympathieträger oder umgekehrt. Nik und Sora waren dabei zwei Kandidaten, die mir zu Beginn nicht ganz geheuer waren und sich immer weiter in mein Innerstes einschlichen. Mari und ihre Mutter Leda hatte ich sofort in mein Herz geschlossen und ich fieberte mit den Beiden mit.
Die Dialoge zwischen den Personen war an manchen Stellen etwas plump, was aber an der Übersetzung gelegen haben kann. Mich hat es nicht gestört.
Die Emotionen hielten mich dauerhaft auf Trab. Ich konnte mich in die Charaktere einfühlen und litt in riskanten Szenen. Oftmals hatte ich enormes Herzklopfen vor Trauer & Rührung oder purer Nervenkitzel brachte mich um den Verstand in brenzligen Situationen. Ich überschlug mich mit Spekulationen. Es war kaum auszuhalten das Buch beiseitezulegen und nicht darin zu lesen.
Der Spannungsfaktor brach zu keiner Zeit ab, sondern baute sich stetig auf, wie ein kleiner Funke, der zu einem Großbrand mutierte. Es verging kaum Zeit zum Verschnaufen und es passierte immer etwas Neues auf nur wenigen Seiten.
Die Geschichte wird ab einem Alter von 14 Jahren empfohlen, was ich als viel zu früh empfinde. Das Buch beinhaltet einige brutale und grausame Szenen, in denen ich mich am liebsten unter meiner Bettdecke versteckt hätte und Angst hatte, davon zu träumen. Betroffen waren die Kampfszenen der Hautdiebe und eine Vergewaltigung einer Protagonistin. Ich empfehle die Story daher nur an Jugendliche, die mit solchen Handlungen zurecht kommen oder ab 16 Jahre.
Das Ende blieb wie erwartet offen und es gibt eine neue Offenbarung, die mich total neugierig gemacht hat. Leider gibt es keine Informationen zum zweiten Band der Reihe. Ich hoffe, dass P.C. Cast mich nicht lange darauf Warten lässt.
Fazit:
"Moon Chosen - Gefährten einer neuen Welt" von P.C. Cast entführte mich in eine faszinierende Welt voller Gefahren und der Magie des Mondes. Interessante Charaktere und eine spannende Handlung ließen mich mit Begeisterung mitfiebern. ~ dystopische Fantasywelt ~ bildgewaltiges Abenteuer ~ Pageturner ~ Eine absolute Leseempfehlung mit Suchtpotenzial auf allen Ebenen
Rezensionen von Vicky:
Mustang Creek - Liebe ist mein Gefühl für dich von Linda Lael Miller
Veränderungen sind weder gut noch schlecht, sie geschehen einfach.
Das Buchcover ist wunderschön. Das Bild mit dem Sonnenuntergang ist der Hammer! Auf meinem Smartphone leuchtet es richtig schön! Die Kombination der Schriftarten finde ich gut gelungen. Alles in allem ist das Buchcover sehr stimmig und ansprechend gestaltet.
Unter 'Zum Buch' kann man sich bereits einen kurzen aber recht guten Eindruck vom Roman holen.
‘Mustang Creek – Liebes ist mein Gefühl für dich‘ ist scheinbar bereits der zweite Teil der Mustang-Creek Trilogie der Autorin Linda Lael Miller. Dieser Band erzählt die Geschichte des zweiten der drei Carson-Brüder. Ich kannte den ersten Teil der Reihe nicht, hatte aber keine Probleme mich zu Recht zu finden. Allerdings schadet es bestimmt nicht den ersten Band zu kennen damit man sich mit den Figuren leichter tut - bei mir hat es etwas gedauert bis ich mit allen Bewohnern der Farm besser bekannt war um sie auf Anhieb zuordnen zu können und den Durchblick für das Familien- und Freunde-Konstrukt der Carsons hatte.
Der Einstieg gelang mir aufgrund des angenehmen Schreibstils von Linda Lael Miller gut. Die Kapitel (vor allem das erste) waren recht lang, ich hätte mir kürzere gewünscht (speziell für den Einstieg) – bei kürzeren Kapiteln geht das Lesen, zumindest für mich, irgendwie leichter und schneller voran.
Fazit: Man erkennt die Erfahrung der Autorin was das Ranchleben betrifft und auch ihre Liebe zu Tieren ist nicht zu übersehen - oder besser gesagt zu überlesen!
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Schweigen ist Goldfisch von Pitcher Annabel
Rita, 12 Jahre aus Innsbruck,
Mir hat das Buch extrem gut gefallen!
Bei Tess läuft gerade nicht alles wie nach Plan. Als sie erfährt, dass ihr Vater nicht ihr Vater ist, schweigt sie. Zu allem Überfluss verliert sie ihre beste und einzige Freundin. Doch dann merkt sie, dass Schweigen vielleicht doch keine Lösung ist.
Das Buch hat mir sehr, sehr gut gefallen.
Ich konnte mich voll gut in Tess hineinversetzen. Ich empfehle das Buch auf jeden Fall weiter.
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Die Bommelbande Kamele küsst man nicht von Clas Catharina
Valentina, 8 Jahre aus Bludenz,
Paula ist die Cousine von Lotte. Lotte lebt mit ihrer Schwester Leni in der Stadt. Dann kommt der erste Ferientag und Lotte kann Paula in der Villa Bommel besuchen. Paula lädt Lotte zum Essen ein und es ist ein riesiger Spaß. Lotte entdeckt in der Nähe der Villa Bommel Kamele auf einer Wiese und ein fremdes Mädchen namens Nora.
Das Babykamel Pitt verschwindet spurlos und Jacky Pups wird verdächtigt, es entführt zu haben. Die Suche nach Pitt beginnt?. Onkel Lutz findet zu guter Letzt Pitt und wirft Jacky Pups aus dem Reitclub.
Mir hat das Buch gefallen. Mir ist es etwas schwer gefallen, das Buch richtig zu beschreiben. Ich hatte Spaß beim Lesen des Buches und ab und zu war es lustig geschrieben!
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Lorena, 8 Jahre aus Steinach:
Es war sehr spannend zu lesen.
Die Bommelbande besteht aus Nora, Hannes und Lotte, die 3 Kinder, die sich bei Paula, der Cousine von Lotte, kennenlernen.
Paula wohnt in der Villa Bommel, da treffen sich die 3 immer und schmieden ihre Pläne.
Lotte hat eine kleine Schwester Leni, die zwar nervt, aber am Ende doch sehr nützlich ist und ihnen hilft, den geheimen Raum zu finden.
Gemeinsam erleben die 3 viele Abenteuer, stellen Fallen für den nervigen Ben, retten das Kamelbaby Pitt usw.
Mir hat das Buch wieder sehr gut gefallen.
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Wie man seine Lehrer in den Wahnsinn treibt von Johnson Pete
Sebastian, 10 Jahre aus Buch,
In diesem Buch geht es um Theo, der meint, dass er der einzig ?Blöde? der Familie ist. Die Schule mag er auch nicht besonders gerne, denn dort sind alles strenge und langweilige Lehrer. Dann hatten Theo und George (sein bester Freund) eine tolle Idee, um den Schulalltag zu verschönern, nämlich das ?Zocker Syndikat?.
Dort wetteten sie mit ein paar anderen Klassenkameraden, wie oft sich zum Beispiel ein Lehrer die Nase putzt. Doch dann findet seine Schwester ein Blatt des Syndikats und will ihn verpetzen. Zum Schluss werden sie es schaffen, aber den Rest verrate ich euch nicht!
Von dieser Serie habe ich schon mehrere Bücher gelesen und sie waren alle cool.
Mir gefiel dieses Buch sehr gut.
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Florian, 10 Jahre aus Aurach:
Das Buch ist in Tagebuchform geschrieben und handelt von einem Klassenclown namens Theo. Der mit seinem besten Freund George eine Organisation namens "Die Zocker" gründet, bei der sie Wetten abschließen, wie oft ein Lehrer spezielle Angewohnheiten macht (zum Beispiel sich an der Nase kratzen, "also" zu sagen, mit dem Kopf zu zucken, sich wie eine Affe unter den Armen zu kratzen oder ins Taschentuch zu schnäuzen). Aber es gibt viele bessere Bücher.
Dass Buch war im Großen und Ganzen sehr unterhaltsam, aber es hatte auch so einige Macken. Eines dieser Probleme war, dass sich wahrscheinlich sehr wenige Menschen mit der Hauptfigur identifizieren können oder sie nicht einmal mögen, da dieser Junge ein total frecher Klassenclown ist (Vielleicht ist das ja auch nur bei mir so .) Nach einiger Zeit besserte sich zum Glück das Verhalten des Jungen, und man konnte sogar Mitleid mit ihm haben, da die Geschichte dort sehr traurig (und übertrieben dramatisch) wurde.
Ansonsten würde ich das Buch an alle weiter empfehlen, die nicht so sind wie ich.
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Luis, 11 Jahre aus Aldrans:
Theo und seinem Freund Georg ist die Schule zu langweilig, viel zu langweilig. Also schließen sie Wetten während der Stunden ab: Wie oft wird der Französischlehrer „nun“ sagen? Wie oft kratzt sich Mr. „Wackelbauch“ unter dem Arm? Ihre Idee ist so genial, dass sie gleich ein ganzes Zocker–Syndikat gründen.
Doch bald bekommt Theo einen Haufen Probleme. Nicht genug, dass seine Schwester von den Zockern erfährt und sie verpetzen will, nein, noch dazu stiehlt jemand die 180 Dollar Preisgeld der Superwette! Wie soll Theo jetzt bloß aus diesem Schlamassel wieder herauskommen?
Das Buch ist kreativ und lustig, für mich war es nur etwas zu kurz.










