Kunden em pfehlungen
Rezensionen von yellowdog:
Sachlich erzählt, aber interessant gemacht
Der trockene, journalistisch gefärbte Stil prägt den Text,
Dass der Autor sich so zurücknimmt liegt sicherlich daran, dass es seine Familiengeschichte ist, die erst schildert und mit der vorgeblichen Neutralität kann er sachbezogen, aber frei erzählen. Eigentlich schätze ich ja einen leidenschaftlicheren Stil.
Aber eine Spur Humor ergibt sich durch die Figuren und die Dialoge.
Felix Stephans Mutter hat ihren Vater Slawa nie kennengelernt. Slawa war ein ukrainischer Jude.
Sie selbst ist in Ostdeutschland aufgewachsen und später in den Westen übergesiedelt Auf den Spuren ihrer Wurzeln fahren Mutter und Sohn gemeinsam von Deutschland aus über die polnische Grenze nach Ukraine. Sie treffen dort in Lydia, Katja, Kostja und Olga Verwandte. Slawa selbst ist aber schon 1990 gestorben.
Die Schilderungen der besuchten Orte und die familiären Zusammenhänge sind interessant. Felix Stephan nimmt sich Zeit, schiebt zum Beispiel auch einmal die Biografie des ukrainischern Dichters Taras Schetschenko ein.
Oder der kurze Abschnitt über den Künstler Cyprien Gaillard, der über Kiew arbeitete sowie über ukrainische Künstlerkollektive.
So etwas gibt es zwar nur nebenbei, würzt aber das Buch zusätzlich. Auch schafft es der Autor durch die Gespräche die Mentalität der Menschen herauszuarbeiten.
Schließlich geht es nach Israel und es wird auch Slawas Leben geschildert, Doch eigentlich haben mich die zeitgenössischen Menschen mehr interessiert.
Am Ende kann ich sagen, dass es sich wirklich um eine erzählenswerte Geschichte handelt.
Rezensionen von Gaby 2707:
Blutvilla von Stefanie Gregg; Paul Schenke
Für einen Krimi zuviel "Liebe"
Johanna Krogmann, die Erbin der Krogmann-Papierfabrik, von der Flintbeker Bevölkerung als arrogant und gefühlskalt beschrieben, wird von ihrer Putzfrau erschlagen in ihrer feudalen Villa aufgefunden. Nur ein paar Tage zuvor war ihr Mann Thomas Eggerstedt bei einem Drachenflug in Mexiko tödlich verunglückt.
Hauptkommissar Sven Fricke und Staatsanwältin Elena Karinoglous tun alles, um den Tod der Fabrikbesitzerin aufzuklären. Aber die allerseits unbeliebte Frau hat mehr als genügend Feinde bzw. Menschen, die über ihren Tod nicht unglücklich sind.
Stefanie Gregg und Paul Schenke haben sich bei dieser Geschichte zusammen getan und einen Krimi geschrieben. Der Plot hat mir sehr gut gefallen. Die unterschiedlichen Personen finde ich sehr deutlich charakterisiert und farbig beschrieben. Besonders hat mir hier der Dorfpolizist sehr gut gefallen, der im Gegensatz zu allen Anderen auch heute noch, nach vielen Jahren Schwärmerei, Gefallen an Johanna Krogmann findet bzw. gefunden hat.
Was ich allerdings vermisst habe, ist die Spannung. Sie baut sich immer mal wieder auf, fällt aber durch das dauernde Hin und Her zwischen Sven und Elena immer wieder zusammen. Gefielen mir die Reibereien, die fliegenden Funken und das Gefetze zwischen den Beiden anfangs noch, wurde es für mich im Laufe der Geschichte einfach nur nervig.
Gut gefallen haben mir die Wendungen, die die Geschichte bzw. die Ermittlungen immer wieder genommen haben. So hatte ich immer wieder einen neuen Täter für mich entdeckt, der es dann doch nicht war.
Wer einen Krimi mit einer sehr ausgeprägten angehenden „Liebesgeschichte“ lesen möchte, der ist hier genau richtig. Mir war es des Guten etwas zu viel.
Rezensionen von spozal89:
Und du kommst auch drin vor von Bronsky Alina
Dein Leben in einem Buch
Die fünfzehnjährige Kim Josephine ist genervt. Mit ihrer Klasse soll sie an einer Lesung in einer Bibliothek teilnehmen. Wie öde ist das denn, denkt sie sich, vorallem weil sie noch nie ein Buch gelesen hat. Doch bei der Lesung wird sie plötzlich aufmerksam. Spricht die Autorin da nicht von ihr? Sie beschließt zusammen mit ihrer besten Freundin Petrowna, der Sache auf den Grund zu gehen und kauft sich das Buch.
Alles was in dem Buch steht, scheint nach und nach in ihrem Leben zu passieren. Wie kann die Autorin das nur gewusst haben? Doch am Ende des Buches soll einer ihrer Mitschüler sterben und Kim versucht das Ganze zu verhindern. Doch handelt es sich wirklich um Kims Geschichte, die in dem Buch geschrieben steht?
"Und du kommst auch drin vor" war das erste Buch, dass ich von der Autorin gelesen habe. Der Schreibstil ist sehr einfach und flüssig, handelt es sich ja doch um ein Jugendbuch. Das merkt man ab der ersten Seite, denn es kommt sehr viel Jugendslang darin vor. Das muss man mögen, ansonsten hat man ernorme Probleme das Buch zu lesen.
Das gleiche "Problem" gibt es mit der Protagonistin. Denn Kim ist einfach nur egoistisch und enorm von sich selbst eingenommen. Das kann einem tierisch auf den Keks gehen, denn sie blendet alles um sich herum aus und interessiert sich im Grunde nur für sich selbst. Aber genau das ist es, auf was die Autorin hinauswollte. Denn anhand des Buches lernt Kim zum Ende hin, dass sich eben doch nicht immer alles um sie dreht. Die Message des Buches ist klar und deutlich und auch das Cover - eine Art Spiegel - passt hervorragend dazu. Zudem lässt sich das Buch super flott lesen.
Ich fand es gar nicht mal so schlecht, daher vergebe ich vier Sterne.
Rezensionen von AngiF:
Hund aufs Herz von Mirjam Müntefering
Reif für die Insel
Lara bekommt aus völlig heiterem Himmel von ihrem Ehemann Marcel die Nachricht, dass er nach fast 20 Jahren Ehe die Scheidung wünscht, er habe eine andere, die noch dazu in der gemeinsamen Firma tätig ist, uns sie sei schwanger. Er habe sich immer Kinder gewünscht und sie, Lara, habe das ignoriert.
Natürlich fühlt Lara sich, als ob jemand ihr den Boden unter den Füßen wegzieht. Zunächst ist Lara völlig aufgeschmissen und versucht, bei gemeinsamen Freunden für ein paar Tage unterzukommen. Aber die Freunde schlagen sich allesamt auf Marcels Seite und Lara verbringt die erste Nacht in ihrem neuen Leben bei ihren Eltern. Sicher herzensgute Menschen, aber eben auch Eltern, das bleiben sie ein Leben lang. Da bekommt Lara also noch zusätzlich zu ihrem Schmerz gewisse Vorhaltungen über die eigenen gemachten Fehler. Glücklicherweise fällt ihr dabei schnell ihre wirklich beste Freundin ein: Wiebke. Die lebt allerdings auf Usedom. So beginnt für Lara eine Reise vom Ruhrgebiet und ab auf die Insel. Hier warten ganz neue Aufgaben und Abenteuer auf eine starke Frau, die sich nicht unterkriegen lässt.
Mit der Protagonistin Lara kann ich sofort mitfiebern und mitfühlen, eine starke Frau, die ihren eigenen Weg gehen muss. Gerade dieser Charakter ist der Autorin fantastisch geglückt. Völlig real geht sie durch Höhen und Tiefen, nach einer Nachricht, mit der sie nie gerechnet hätte. Der Schreibstil ist, wie immer bei der Autorin, frisch, fließend und harmonisch. Das Lesen ist angenehm, das verwendete Tempo unterstützt die Atmosphäre des Romans. Die Sprache natürlich, die eingearbeiteten Dialekte sind äußerst liebenswert.
Von Herzen gerne vergebe ich fünf von fünf möglichen Sternen und empfehle das Buch selbstverständlich weiter. Leser, die ganz, ganz viel Herz und Humor serviert bekommen möchten und einfach mal wieder in ein Buch eintauchen und genießen möchten, kommen hier voll und ganz auf ihre Kosten.
Rezensionen von susanne.pichler@gmx.at:
Die Frauen von Salem von Brunonia Barry
Salem, The Witch City
Brunonia Barry kehrt in ihrem neuen Roman "Die Frauen von Salem" nach Salem, Massacusetts zurück. Man trifft auf viele vertraute Figuren und Orte aus ihrem Debütroman "Die Mondschwimmerin". Yellow Dog Island, die kleine Insel vor der Küste Salems, der Teesalon, Towner und Rafferty, sie alle spielen auch in diesem Buch eine wichtige Rolle und sind dem Leser sofort wieder vertraut.
In der Halloween-Nacht 1989 wurden drei junge Frauen in Salem auf brutale Weise ermordet. Die drei Frauen waren allgemein als die "Göttinnen" bekannt. Sie waren schön und betörend, geheimnisvoll und verrucht. Für die einen waren sie nur leichtlebig und verantwortungslos, für die anderen Göttinnen und wieder für andere Anhängerinnen des Teufels. Rose Whelan, die in der Todesnacht bei den Göttinnen war und einst eine angesehene Historikerin, geriet unter Mordverdacht. Obwohl ihr nie etwas nachgewiesen werden konnte, forderten die Geschehnisse ihren Tribut. Rose zog sich in ihre eigene Welt zurück, wurde obdachlos, sprach mit Bäumen und widmete ihre gesamte Zeit den Hexenprozessen von 1692. Und Callie, im Jahre 1989 fünf Jahre alt und Tochter einer der Göttinnen, überlebte, versteckt im Gebüsch, den Mord an ihrer Mutter und deren Freundinnen.
Als 25 Jahre später ein Jugendlicher in Salem ermordet wird, wieder in der Halloween-Nacht und wieder im Beisein von Rose, ist Rafferty gezwungen nach und nach auch den ungelösten Fall von 1989 wieder aufzurollen. Und Callie kehrt, als sie in den Nachrichten von den Geschehnissen hört, nach Salem zurück.
Nach der Ermordung ihrer Mutter wurde Callie von Nonnen in einem Waisenhaus großgezogen. Diese Nonnen begegneten dem kleinen seltsamen Mädchen mit einer beständigen Reserviertheit. Die Ermordung ihrer Mutter und deren Verbundenheit mit den Hexen von Salem, sowie Callies spröde verschlossene Persönlichkeit, überforderten die Nonnen. Die Erinnerungen an die Mordnacht hat Callie erfolgreich verdrängt, nur einzelne Fetzen der Geschehnisse finden den Weg in ihre Alpträume. Die Alpträume verfolgen sie bei Nacht, tagsüber plagen sie eine Art von Hellsichtigkeit und Visionen, die unvermittelt auftreten. Aber zumindest in ihrem Beruf als Klangtherapeutin sind sind sowohl Empathie als auch Sensibilität von Vorteil.
Im heutigen Salem, das es bestens versteht die Hexenprozesse von 1692 zu vermarkten und das für Weiße und Graue Hexen offensteht, lösen dennoch die von allerlei Mythen umgebenen Morde an den Göttinnen sowie der Tod des Teenagers und die sonderbare Rose bei der Bevölkerung Unbehagen und Ansätze von Panik aus. All dies bekommt Callie bei ihrer Rückkehr zu spüren. Verzweifelt versucht sie die Unschuld von Rose zu beweisen und auch endlich für sich selbst die Geheimnisse der Mordnacht zu lösen. Unterstützt wird sie dabei von Polizeichef Rafferty und seiner Frau Towner Whitney.
Brunonia Barry gelingt es, das vergangene wie auch das gegenwärtige Salem lebendig werden zu lassen. Die Hexenprozesse, Nathaniel Hawthorne, die Mayflower und die Puritaner stehen in ihrer Lebendigkeit dem Salem von heute, in dem sich Esoterik, alte Mythen und pure Geschäftstüchtigkeit mischen, in nichts nach. Wenn man "Die Frauen von Salem" liest, kann man das Meer riechen, die Menschen vor sich sehen und einem imaginären Stadtplan folgen. Brunonia Barry verwebt auf beeindruckende Weise mythologische Stoffe, historische Fakten und esoterische Einflüsse. Es spricht eindeutig für sie, dass diese Mischung perfekt ausbalanciert ist und keinen schalen Eindruck hinterlässt. Ich hoffe sehr, dass Brunonia Barry in einem zukünftigen Roman wieder nach Salem und zur Familie Whitney und ihren Freunden zurückkehren wird. Geschichten gibt es in Salem genug zu erzählen!
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Die Frauen von Salem von Brunonia Barry
Sara, 12 Jahre aus Innsbruck,
Dieses Buch ist KLASSE!!!
Es hat einen spannenden Inhalt: Flo und Ren sind ein supergutes Team. Als Schnüffel verloren ging, haben die beiden die ganze Stadt durchsucht. Eigentlich hätte Schnüffel gar nicht überlebt, wenn Flo ihn nicht gefunden hätte!
Rezensionen von heinoko:
Freier Fall von Volker C. Dützer
Rasante Hatz durch den Westerwald
Vergessen Sie Regenwetter, Hausarbeit, schlechte Laune, Langeweile, vergessen Sie alles! Stellen Sie die Klingel ab, legen Sie sich ausreichend Proviant neben Ihren Leseplatz – und auf geht’s! Wenn Sie dieses Buch erst in die Hand genommen haben, hören Sie nicht mehr auf zu lesen, garantiert!
Zwei Handlungsstränge, doppelte Spannung: Da ist der Polizist Ben Funke, der am Morgen neben einer Frauenleiche aufwacht – ohne jegliche Erinnerung, was geschehen sein könnte.
Er muss sich völlig allein auf die Suche nach dem Täter machen, da für seinen unliebsamen Chef feststeht, dass nur Funke selbst der Mörder sein kann. Und da ist die Profilerin Helen Stein, die der Spur eines Serientäters unter Einsatz ihres Lebens folgt und trotz aller Sicherungsvorkehrungen in dessen Fänge gerät.
Beide, Ben und Helen, sind durch frühere Erlebnisse angeschlagen, was in dem 2016 erschienenen Buch „Der Schacht“ erzählt wird. Man muss dieses Buch nicht gelesen haben, um „Freier Fall“ verstehen zu können. Aber es zu kennen, hat einen großen Vorteil: Man hat nämlich in der Vorgeschichte eine große Sympathie für die beiden Protagonisten aufgebaut und leidet in diesem neuen Buch entsprechend intensiver mit ihnen, denn Ben und Helen wird wirklich äußerst übel mitgespielt, psychisch und physisch!
Das Buch ist eine rasante Fahrt bzw. Jagd quer durch den Westerwald. Scheinbar aussichtslose Situationen werden überraschend aufgelöst, um in wieder neue Todesgefahren zu führen. Spuren tauchen auf, führen in die Irre und bergen dennoch ein Körnchen Wahrheit. Man liest atemlos Seite um Seite und legt, am Ende angelangt, das Buch völlig erschöpft zur Seite, froh und dankbar, alles Geschehen lesend überlebt zu haben.
Danke, lieber Volker Dützer, für den großartig geschriebenen Thriller!
Rezensionen von Vicky:
Für dich bis ans Ende der Welt von Kate Dakota
Zerre Vergangenes nicht in die Gegenwart
Das Buchcover gefällt mir sehr gut. Es regt sofort zum Träumen an und veranlasst einem darin einzutauchen und sich treiben zu lassen.
In 'Das Buch' kann man sich bereits einen kurzen aber recht guten Eindruck über den Neuseeland-Roman holen. Das Buch ist in 32 Kapitel und einen Epilog unterteilt.
Der Einstieg gelingt, durch den fesselnden und flüssigen Schreibstil der Autorin, ohne Probleme. Man fühlt sich der Hauptfigur Maddy von der ersten Zeile an nah. Auch die anderen Figuren sind, jede auf ihre eigene Art und Weise, toll. Ich könnte gar nicht sagen welche der vielen Personen mein Liebling ist - ich finde irgendwie alle super :-)
Die Figuren sind gut ausgearbeitet und man sieht im Verlauf der Geschichte schön wie sie sich (weiter)entwickeln und an den Ereignissen wachsen. Das Ende hat mir auch gut gefallen denn es schließt die Geschichte ab. Einzig das ›Perfect‹ war mir dann im Epilog doch etwas zu viel des Guten - manche würden es vielleicht sogar als total schnulzig betiteln. Ich habe sogar kurz überlegt ob ich deswegen einen Stern abziehen soll, da ich finde dass es meine Lesestimmung nachträglich doch etwas getrübt hat, aber ein ganzer schien mir dann doch zu extrem zu sein - ich werde daher, wo es eben geht, einen halben abziehen.
Fazit: Bewertung 4,5 von 5
Kate Dakota hat mit ‘Für dich bis ans Ende der Welt‘ einen gefühlvollen und fesselnden Neuseeland-Roman geschaffen und dabei noch ein altes Familiengeheimnis gut versteckt dass nach und nach aufgedeckt wird. Der Roman ist definitiv lesenswert und man sollte ihn sich nicht entgehen lassen.
Rezensionen von jegelskerb?ger:
Green Bonanza von Frogner Mia
Skandinavien-feeling
Cover
Das Cover finde ich sehr schön gestaltet: der dunkle Hintergrund gefällt mir sehr gut und das bunte Gemüse, vor allem der knallig grüne Rosenkohl sticht schön hervor. Hier wird schon auf dem Cover deutlich, dass es sich um etwas „grünes“ handelt. Mir hat schon das Cover Lust auf mehr gemacht.
Inhalt und eigene Meinung
Auf der ersten Doppelseite erwartet einen ein großes Bild, das eine Gruppe junger Leute beim kochen zeigt- man bekommt direkt Lust sich dazu zustellen und gemeinsam Gemüse zu schnippeln! Allgemein gefällt mir an den Bildern sehr gut, dass diese ein gewisses „skandinavisches Flair“ vermitteln.
Das Inhaltsverzeichnis ist sehr übersichtlich und man findet schnell, wo nach man sucht. Es ist nach den Hauptzutaten, wie Linsen, Tofu usw. sortiert.
Die Rezepte sind ausführlich Schritt für Schritt erklärt. Besonders angetan hat es mir die Kartoffelpizza mit Knoblauch und Kräutern, besonders gut schmeckt diese, wenn man noch etwas Sauerrahm unter den Belag macht.
Mia Frogners Ansicht, dass das Essen nicht immer anspruchsvoll sein muss, solange man mit Freunden zusammen ist und man versteht, wo das Essen herkommt, teile ich voll und ganz. Ich bin nun seit fast 5 Jahren Vegetarierin und freue mich immer über neue Rezepte und Anregungen, die ich in dem Buch auf jeden Fall gefunden habe.
Meiner Meinung nach ist das Buch nicht nur für Vegetarier, aber für all diejenigen, die Freude am Kochen und gesunder Ernährung haben.
Man merkt, das Mia Frogner voller Leidenschaft dieses Buch entworfen hat, die Auswahl der Rezepte ist so liebevoll zusammengestellt, die Bilder sind perfekt platziert und einfach alles ist stimmig. Ein wirklich gelungenes Buch! Das Buch ist wirklich eine wäre Goldgrube!
Rezensionen von begine:
Die Geschichte der getrennten Wege - Erwachsenenjahre (Neapolitanische Saga 3) von Elena Ferrante
Freundinnen trotz allem
Elena Ferrentes dritter Roman geht nahtlos mit dem Zweiten weiter. Der Titel „ Die Geschichte der getrennten Wege! Passt genau.
Elena wird wegen ihrem Roman angegriffen, er ist zu frei. Ja zu der Zeit sollten Frauen noch sittsam sein und in Italien erst recht.
Elena erzählt mit ruhiger Stimme ihr und Lilas Leben.
Man erfährt ziemlich viel von ihr, es wird aber nie langweilig.
Sie heiratet Pietro, lebt jetzt in Florenz und bekommt zwei Töchter. Trotzdem ist sie unzufrieden. Irgendwie nervt sie mich etwas.
Lila ist in Neapel geblieben, nach anfänglichen Widrigkeiten geht es bei ihr gut. Sie sind jetzt beide so um die drei?0g Jahre alt. Erstaunlich wie viel Unzufriedenheit, Neid und Hass in diesem Roman eingebaut sind. Die Freundschaft der beiden Frauen ist inzwischen etwas schwierig, ihre Lebenswege sind grundverschieden.
Erschütternd die Kämpfe der Gewerkschaften und die vielen Prügeleien und Morde.
Mich interessieren die Frauenschicksale und wie sich das Bild der Frau auch in Italien langsam wandelt.
Elena Ferrente lässt sich Zeit mit ihrer Geschichte und bringt am Schluss noch einen Cliffhanger hinein, das man den nächsten Teil auch noch lesen muss. Sie hat mich trotz allem wieder gefesselt.









