Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Drum prüfe, wer sich ewig bindet von Alexandra Bleyer
Mit Augenzwinkern durch den Ehealltag
Mit diesem Streifzug durch tausende Jahre Ehe schenkt uns die Autorin einen humorvollen Ratgeber.
Der Bogen spannt sich (bezogen auf Europa) von der Antike über die Germanen ins Mittelalter und weiter in die Neuzeit und über die Französische Revolution in das 20. Jahrhundert.
Von Kennenlernen über Hochzeit, Ehe und Kindersegen bis in den Tod ? auf diese Reise begeben wir uns.
Immer gewürzt durch historische Zitate, gelingt es Alexandra Bleyer, dass wir uns auf dieses Abenteuer (nein, nicht die Ehe) einlassen.
Wir erfahren unter anderem, dass Xanthippe gar nicht so zänkisch war und Sokrates nicht ihretwegen den Schierlingsbecher trank.
Nicht, dass wir es nicht ohnehin wüssten: Reiche und Mächtige konnten sich leichter ihrer Ehegefährten entledigen (siehe Heinrich VIII.)
Nicht alle Völker waren monogam, nicht alle Priester oder Päpste ehelos, nicht alle Ehen freiwillig und schon gar nicht alle glücklich.
Wie es sich für einen Ratgeber gehört, hat Alexandra Bleyer auch mehrere kluge Ratschläge.
Egal ob du dich heimlich mit deinem Zukünftigen triffst, vor der Hochzeit schwanger wirst, mit einem anderen durchbrennst oder zu guter Letzt dem lieben Gemahl ein früheres Wiedersehen mit seinen Ahnen bescherst, beherzige das 11. Gebot:
?Lass dich nicht erwischen?
Rezensionen von LadyIceTea:
June von Miranda Beverly-Whittemore
Ein schöner Roman lange Sommertage
Es ist der Sommer, der für die Kleinstadt St. Jude in Ohio immer unvergessen bleiben wird: Hollywood kommt in die Stadt. Es sind aufregende Tage: das geschäftige Werkeln der Filmarbeiter unter der heißen Sonne, die hinreißenden Kostüme der Schauspieler, die Chance auf eine Statistenrolle, die bei allen Stadtbewohnern ein Kribbeln auslöst.
Nur June lässt der Rummel kalt; die junge Frau ist ganz und gar mit ihrer anstehenden Hochzeit beschäftigt. Bis sie Jack Montgomery, dem großen Filmstar, begegnet und er all ihre Pläne auf den Kopf stellt. Doch noch bevor sie ihre Liebe leben können, wird die Idylle erschüttert und June muss sich entscheiden, was ihr wichtiger ist: ihre Gefühle für Jack oder ihre Loyalität.
?June? ist wirklich ein schöner Roman. Mir hat das Setting in St. Jude gut gefallen und auch die Zeitsprünge zwischen 1955 und 2015, die die Geschichte leiten.
Wir erleben so das Leben in St. Jude und in der Villa Two Oaks wie es zu Zeiten von June, Lindie und Jack Montgomery war und wir erleben St. Jude und Two Oaks wie es heute ist in der Zeit von Cassie und Tate ist. Cassie ist Junes Enkelin und Tate Jacks Tochter. Doch Jack hat Cassie alles hinterlassen und nicht Tate. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach den Gründen.
Ich fand es gut, so beide Seiten der Geschichte zu erfahren. Einerseits weiß der Leser durch die Vergangenheit was wirklich passiert ist und andererseits fiebert er mit Cassie mit, weil sie noch auf der Suche nach Antworten ist.
Die Figuren haben mir alle gut gefallen, es gab einige die mir sehr sympathisch waren und einige, die eben nicht so nett sind. Das hat die Geschichte authentisch gemacht und keiner ist zu blass geblieben.
Durch das Verhalten der Personen, wie sie reden und sich geben und durch die Beschreibung ihrer Kleidung und ihrer Umgebung kamen die Zeiten in denen sie leben sehr gut zur Geltung.
Auch der Lauf der Geschichte wurde in eine tolle Umgebung eingebracht und hat sich teils unvorhersehbar entwickelt.
Mein einziger Kritikpunkt lässt sich nicht richtig in Worte fassen. Mir fehlte der letzte Funke bei diesem Buch. Ich habe es gerne gelesen und mag die Geschichte aber es ist kein Buch, dass ich unbedingt weiterlesen musste. Dieser Drang hat mir gefehlt. Ich musste mich leider öfter überreden weiterzulesen, obwohl ich das Buch mag. Trotzdem ein tolles Buch.
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Propaganda als Machtinstrument von Alexandra Bleyer
"Propanganda wirkt nur, solange sie nicht als solche erkannt wird!
Die promovierte Historikerin und Autorin von Sachbüchern und Krimis, Alexandra Bleyer hat sich eines Themas angenommen, das in jüngster Zeit wieder an Bedeutung gewinnt: ?Propaganda als Machtinstrument?.
In neun Kapiteln versucht die Autorin mit plakativen Bespielen, den Lesern das Wesen und die Methoden dieser Beeinflussung begreiflich zu machen.
In Kapitel 1 erfahren wir anhand von historischen und aktuellen Beispielen wie das ursprünglich neutrale Wort ?Propaganda? (lat. von propagare = verbreiten, ausdehnen) über die Jahrhunderte in Misskredit gebracht wurde. Denn, wenn wir heute das Wort ?Propaganda? hören, drängt sich sofort das Bild schreienden und fuchtelnden Joseph Goebbels auf, seines Zeichen Propagandaminister des Dritten Reichs.
Der Begriff ?Propaganda? wird sofort mit ?Kriegspropaganda? gleichgesetzt.
Das Kapitel 2 beschreibt u. a. wie ein (nicht nur) rhetorisch begabter Feldherr die Vielzahl der erscheinenden Zeitungen auf genau EINE Zeitung reduzierte, deren Chefredakteur er der Einfachheit gleich selbst war.
Die Vielfalt der Informationen wird auf eine einzige Informationsquelle kanalisiert, die natürlich nur höchst einseitig berichtet. Das Volk erhält nur jene Nachrichten, die dem Herrscher opportun erscheinen.
In Kapitel 3 lernen wir die Methoden kennen, wie diese geschönten Nachrichten unters Volk kommen. Den Medien kommt hier eine zentrale Bedeutung zu. Hatte man früher Bänkelsänger oder Marktschreier, die die neuesten Nachrichten mit entsprechender Verzögerung an den Mann oder die Frau brachten, so ist die Erfindung des Buchdrucks ein Meilenstein in der Verbreitung von Informationen. Jeder, der es sich leisten konnte, vermochte Flugzettel drucken zu lassen. Die Lesekundigen wurden mehr und so vervielfältigten sich die Empfänger von Nachrichten. Vor rund 200 Jahre ? während der Napoleonischen Kriege ? beginnt so richtig die Zeit der Propagandisten. Alle kriegführenden Herrscher beteiligten sich am Wettrüsten der Worte, das während der beiden Weltkriege eine Hochblüte erlebte.
Doch auch heute erschüttern getürkte (oh, wie politisch unkorrekt) Meldungen die Öffentlichkeit. Allerdings ist die Geschwindigkeit mit denen die Falschmeldungen in Umlauf gebracht werden, um mehrere Potenzen höher.
In Kapitel 4 werden die Sender/Empfänger-Beziehungen untersucht. Wenn der Sender keinen Empfänger hat, gibt es keine Kommunikation. Wie perfide diese Relationen aufeinander abgestimmt sind, erleben wir tagtäglich.
Der Sender muss den Nerv des Empfängers treffen, um seine Botschaft wirksam anzubringen.
In Kapitel 5 plaudert Alexandra Bleyer aus dem Nähkästchen der Propaganda-Chefs und fördert schier Unglaubliches zu Tage. Viele dieser Propagandalügen denen die Bevölkerung aufgesessen sind, werden entweder sehr spät oder nur unzureichend zugegeben. Ein probates Mittel ist die ständige Wiederholung einfacher Texte und/oder suggestive Inhalte. Es wird mit Angst und Schrecken (natürlich nur der anderen) gearbeitet.
Das Kapitel 6 zeigt auf, in welch vielfältigen ?Verkleidungen? Propaganda auftreten kann. So werden als Wahrheit kaschierte Lügen unter das Volk gebracht werden. Oft kann nicht mehr zwischen Wahrheit und Lüge unterschieden werden.
Wenn die Alliierten den Nachrichten von den Gräueln in den Vernichtungslagern der Nazis keinen Glauben schenkten, so ist dies zum Teil ihrer eigenen (Gräuel)Propaganda des Ersten Weltkriegs zuzuschreiben.
In Kapitel 7 beschäftigen wir uns mit den ?Topargumenten? der Propaganda um Kriege zu beginnen. Von ?der andere ist schuld?, ?wir müssen uns verteidigen? bis hin zum Paradebeispiel eines von der Propaganda inszenierten Kriegsgrunds (Überfall auf den Sender Gleiwitz) sind hier allerlei Abstufungen angeführt.
Die Gründe einen Krieg zu beginnen sind vielfältig, die Argumente der Propagandisten ebenfalls.
In Kapitel 8 wird beleuchtet, wie die Propagandachefs mit Menschen umgehen, die sich (aus welchen Gründen auch immer) der Propaganda entziehen und die vorgegebene Wirklichkeit kritisch hinterfragen. Man versucht es mit Argumenten, Umerziehung, Mund-tot-machen und letztlich (staatlich sanktionierten) Mord.
Das Kapitel 9 beschäftigt sich mit der Frage ob es möglich ist, nach einem Krieg, zu ?normalen? Beziehungen zwischen den Kriegsteilnehmern kommen kann.
Meine Meinung:
Der Schreibstil ist sachlich und nüchtern. Viele Zitate und Beispiele helfen den Lesern den schweren Stoff zu verdauen. Ein ausführlicher Anhang mit weiterführender Literatur lässt den interessierten Leser vermutlich zu der einen oder anderen zusätzlichen Lektüre greifen.
Dieses Buch ist längst nötig und fällig gewesen. Kaum jemand kann sich der Propaganda entziehen, auch wenn sie gerne als ?PR-Maßnahme? oder ?Marketing? verkauft wird. Erst kürzlich abgehaltene Wahlen in mehreren westlichen Staat zeigen deutlich, dass auch Demokratien nicht von Propagandisten verschont werden. In Zeiten von sozialen Netzwerken erreichen Nachrichten (egal ob echt oder falsch) ihre Empfänger in Sekundenschnelle und haben einen Multiplikator, bei dem einem schwindlig wird.
Es liegt an uns, diese Mechanismen zu durchschauen und dagegen zu wirken, ?denn Propaganda wirkt nur, solange sie nicht als solche erkannt wird? (S.8)
Rezensionen von Landbiene:
Die Brut - Sie sind da von Ezekiel Boone
Die Brut
Eigene Inhaltsangabe:
Der reiche Henderson unternimmt eine Expedition im Amazonas. Doch seine Wandergruppe wird von einer schwarzen Masse überflutet. Ihm gelingt die Flucht zu seinem Privatjet. Doch dieser stürzt ab! Als Agent Mike Rich das Wrack untersucht krabbelt etwas Schwarzes aus der verkohlten Leiche von Hernderson.
Zur gleichen Zeit erhält die Spinnenforscherin Melanie Guyer einen kalzifizierten Kokon von den Nazca-Linien. In Indien spielen die Seismographen verrückt und in China wird eine Atombombe gezündet. Steht die Welt kurz vor einer Katastrophe?
Schreibstil:
Der Schreibstil von Ezekiel Boone lässt sich angenehm und flüssig lesen. Leider beginnt das Buch schon mit mehreren Handlungssträngen was ich sehr verwirrend fand. Auch während des gesamten Buches kamen immer wieder neue Protagonisten und Handlungsstränge hinzu. Das empfand ich als sehr anstrengend. Im Laufe der Zeit kam ich immer besser zurecht, aber manchmal ist weniger mehr! Durch die vielen verschiedenen Handlungen, kamen auch die Protagonisten zu kurz. Es fehlte an einer gewissen Tiefe, so dass ich zu keinem einen richtigen Bezug aufbauen konnte und ich leider nicht richtig mitfiebern konnte. Die Kapitel sind immer mit dem Ort des Geschehens gekennzeichnet. Das war auch von Nöten um nicht komplett durcheinander zu kommen. Ansonsten haben die Kapitel eine angenehme Leselänge.
Allgemeine Meinung:
Die Geschichte an sich hat Potenzial, allerdings kam bei mir kaum bis gar keine Spannung auf. Der ständige Szenen- bzw. Ortswechsel erschwerte es wirklich in das Geschehen einzutauchen. Durch die vielen Protagonisten kam es auch oft zu Verwechslungen und ich konnte keine richtige Beziehung aufbauen. Eine Invasion von Spinnen entspricht meiner Meinung eher einem anderem Genre wie Thriller. Bis überhaupt was passiert ist, hat es sehr lange gedauert. Hätte ich das Buch nicht im Rahmen einer Leserunde gelesen, hätte ich es wahrscheinlich bei Seite 150 abgebrochen. Im Nachhinein bin ich froh es nicht gemacht zu haben, denn es wird zum Ende hin dann wesentlich besser. Leider endet das Buch mehr oder weniger "mittendrin", da es eine Fortsetzung geben wird. Die Brut kann man lesen, muss man aber nicht. Manche Szenen sind etwas eklig, aber im Rahmen.
3 von 5 Sternen
Rezensionen von S.L. :
Die Brut - Sie sind da von Ezekiel Boone
Der Kick
Alice sucht Nasti, ihre beste Freundin. Wie konnte aus der selbstbewussten und coolen Freundin so ein menschliches Wrack werden? Es fing mit einem Video an... Ein Junge spaziert auf einem Eisenträger hoch über der Erde und filmt sich dabei. Das beeindruckt Nasti, sie verliebt sich in einen Roofer, Trasher.
Er gehört zu einer Gang, die mit waghalsigen Aktionen auf sich aufmerksam machen. Trasher tut alles für den Kick. Das verlangt er auch von Nasti, einen angeblichen Liebesbeweis. Und Nasti lässt sich darauf ein.
Jutta Wilke beschreibt anschaulich das Denken und die Verhaltensweisen einer Gruppe von Jugendlichen, die Aufmerksamkeit suchen, damit Ängste überspielen, ihren Weg (noch) nicht gefunden haben.
Klare Leseempfehlung für jugendliche Leser.
Rezensionen von SLovesBooks:
Die Brut - Sie sind da von Ezekiel Boone
Spannende Geschichte aber zu viele Charaktere
Meine Meinung:
Dieses Buch war in Bezug auf seinen Ekelfaktor definitiv eine Herausforderung für mich. Ich finde, dass der Autor an vielen Stellen ganz schön übertreibt.
Die Handlung ist aber stets spannend. Ich fand es interessant mehr über das ?Problem? zu erfahren und habe im Kopf auch immer Szenarien durchdacht.
Was ich nicht so gut fand war, dass es zu viele Charaktere gibt. Ich bin streckenweise gar nicht mehr durchgestiegen wie die ganzen Charaktere zusammenpassen und was wem wo genau passiert ist. Es waren auf jeden Fall weit über 10 Sichtweisen. Das ist einfach zu viel. Ich hätte es mir gewünscht, dass sich der Autor auf weniger Charaktere konzentriert und diese dann auch wenigstens gescheit ausarbeitet. So blieb einfach ein unfertiges und wenig tiefgehendes Gerüst übrig. Es hat einfach nicht meinen Geschmack getroffen.
Der Schreibstil hat mir gefallen. Man kam schnell durch die Geschichte und sie ließ sich flott lesen.
Insgesamt ist es eher ein mittelmäßiges Buch für mich. Da es eine Reihe ist, hängt auch noch vieles in der Schwebe und wurde nicht aufgeklärt. Das finde ich recht schade, denn ich bin mir noch nicht sicher, ob ich wirklich die Fortsetzung lesen möchte.
Rezensionen von manu63:
Ein MORDs-Team - Band 14: Verloren und Vergessen (All-Age Krimi) von Andreas Suchanek
Verloren und Vergessen
Mit Verloren und Vergessen geht die Mordsteam Reihe des Autors Andreas Suchanek in die Runde 14. Die Freunde verfolgen im Nachbarort Maple Peaks die Spuren der Familie Parker und stoßen dabei auf neue Geheimnisse und geraten dabei in gefährliche Situationen. Derweil versucht sich Danielle in das Leben im Internat einzufügen und schmiedet Pläne um den ungastlichen Ort verlassen zu können.
Dem Autor gelingt es auch in diesem Band die Spannung aufrecht zu erhalten und Vergangenheit und Gegenwart miteinander zu verknüpfen. Die Charaktere agieren in gewohnter Manier wobei mir Mason im Augenblick als Charakter nicht so gefällt, seine Art sich in immer neue Gefahren zu begeben und dabei nicht nur sich selber, sondern auch seine Freunde durch sein unüberlegtes Verhalten in Gefahr zu bringen nervt mich schon etwas. Das gleichen die anderen Protagonisten jedoch wieder aus, so das mir die Lesefreude nicht getrübt wird. Sehr gut finde ich am Anfang jedes Bandes den kurzen Überblick über das was bisher geschah, so ist man auch als Leser der größere Pausen einlegt immer wieder sofort im Geschehen.
Danielle und ihre Lage im Internat wird gut dargestellt und beim lesen keimte bei mir Hoffnung auf das Danielle dem Ganzen doch entkommen kann, doch wartet der Autor am Ende von Band 14 wieder mit einem Überraschungsschlag auf, der einen spannenden Handlungsstrang verspricht.
Rezensionen von AngiF:
Ein MORDs-Team - Band 14: Verloren und Vergessen (All-Age Krimi) von Andreas Suchanek
Eis-Leidenschaft
Aurora Nardelli lebt in Verona ein von Pflicht erfülltes Leben. Sie arbeitet in einem Hotel in der Kundenbetreuung. Privat versucht sie verzweifelt, die Ehe mit ihrem Mann Matteo aufrecht zu erhalten. Doch er hat sich längst von ihr abgewandt und verabschiedet. Was ihn nicht davon abhält, Aurora mit immer erneuten windigen, kostenintensiven Projekten mit in Schwierigkeiten zu bringen.
Als ihre Bank ihr quasi ein Ultimatum setzt, weiß sich Aurora nicht anders zu helfen, als ihr Familienerbe, eine Eisdiele in Maratea, zu verkaufen. Ihr Vater Gino und ihre Tante Olivia nehmen ihre Entscheidung seltsam gelassen auf, geben aber eine Bedingung vor, Aurora soll für eine Zeit in der Eisdiele mitarbeiten. Wird dieser Plan der beiden aufgehen? Wird Aurora erkennen, was wirklich zählt im Leben und kann sie ihre Wurzeln erkennen und verstehen?
Die Autorin Roberta Gregorio schafft es mit ihrem wunderbaren Schreibstil, das Flair und die Leichtigkeit Italiens zu verströmen. Die Sprache der Autorin ist modern und voller Ausdruckskraft. Roberta Gregorio lässt immer mal wieder italienische Wörter einfließen, die Stimmung wird dadurch noch verdichtet und angenehmer. Die Dialoge sind mitreißend und stecken voller Lebenskraft. Ihre Figuren verfügen über eine große Tiefe und sprühen vor Energie. Und gerade die Protagonistin Aurora durchlebt eine starke Veränderung, ihr Weg ist glaubhaft und authentisch gezeichnet. In die Geschichte sind in unregelmäßigen Abständen Abschnitte aus der Vergangenheit der Familie eingebaut, diese lassen mich als Leserin die Beweggründe der Handlungen der Charaktere noch besser verstehen. Außerdem stehen jedem Kapitel kleine Episoden über verschiedene Eissorten vor, die die Atmosphäre noch verdichten.
Von Herzen gerne vergebe ich diesem Buch seine wohlverdienten fünf von fünf möglichen Sternen und empfehle es vorbehaltlos weiter. Ein Familienroman, der trotz seiner Annehmlichkeit eine enorme Tiefe verbreitet. Die Geschichte bietet Liebe, Freundschaft, Familie und Leidenschaft in einem. Das Lesen kommt einem Urlaub für die Seele sehr nahe.
Rezensionen von rewa:
Bittere Liebe von Saskia Louis
Eine heiße Liebe
,, Bittere Liebe´´ von Saskia Louis ist eine humorvolle, aber leider sehr kurze Kurzgeschichte aus der booksnacks Reihe. Angegeben mit 30 Seiten schafft es die Geschichte auf nicht einmal 5 Seiten, der Rest ist eine Leseprobe.
Die Geschichte handelt von einer ,,heißen´´ und ungewöhnlichen Liebe, von der die Protagonistin in der Ich- Form ,,brühwarm´´ erzählt.
Der Schreibstil ist flüssig und die Gedanken sind witzig. Eine nette Idee und ein originelles Thema sind humorvoll aufbereitet worden. Man muss bei der Geschichte einfach schmunzeln und Mitleid haben mit der??. Tja, da muss man schon selber lesen, wer die tragische Heldin ist.
Rezensionen von heinoko:
Der Gärtner war's nicht! - Die K&K-Schwestern ermitteln (Die Schnüffelschwestern 1) von Tatjana Kruse
Lachmuskel-Training
Konny und Kriemhild, zwei sehr ungleiche Zwillingsschwestern und knapp über 60, führen eine Frühstücks-Pension, in die sich selten ein Gast verirrt. Und so hat letztlich Amenhotep, der Nacktkater des Hauses, das Sagen. Weiterhin zum Haus gehörend ist Herr Hirsch, der nach einem Schlaganfall als Aphasiker zwar regen Anteil am Geschehen nimmt, aber in seinen Einzelwortäußerungen stets ziemlich daneben liegt.
Seine große Liebe gehört einem Aufsitzrasenmäher, auf dem er herumfährt, ohne je zu mähen. Diese Idylle ändert sich schlagartig, als ? Jackpot! ? sich eine Gruppe von Musikern in der Pension einfindet und mit ihren veganen Essenswünschen und Wesenssonderlichkeiten besonders Kriemhild in ihren Zuständigkeitsbereichen an die Grenzen bringt. Als dann noch ein Toter mit zu Brei gefahrenem Kopf vor der Haustür liegt, packen Konny und Kriemhild alle Raffinesse und Schnüffellust aus?
Schon der Plot allein vermittelt in etwa, dass wir es bei diesem Buch mit einem sehr, sehr schrägen, skurrilen Inhalt mit sehr, sehr schrägen und skurrilen Protagonisten zu tun haben. Also keinesfalls ein Buch für den ?klassischen? Krimi- oder Thriller-Leser, davor sei eindringlich gewarnt. Es ist ein Buch für Leser, die Lust auf herzhaftes Lachen haben, die sich Seite um Seite überraschen lassen wollen, mit welchem Wortwitz und Ideenreichtum die Autorin uns gute Laune macht, und das vom ersten Satz an. Und natürlich das allerbeste Geschenkbuch für liebe Freundinnen, sei es zur Aufmunterung oder sei es zum gemeinsamen Lesen und Lachen. ?Die Welt wäre schöner, wenn Mücken Fett statt Blut saugen würden.? Dem ist nichts hinzuzufügen!








