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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

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Familie Keck - Das wäre ja gelacht! von Clary Julian

Gernot, 8 Jahre aus Hall,

Spot und Sue sind Hyänen und leben in der Savanne. Eines Tages kommen zwei Forscher, namens Fred und Amilia Keck, zu einem Fluss. Dort wollen sie baden gehen. Doch leider war der Fluss voller Krokodile. "Mampf, rülps", und schon waren die Forscher verspeist.

Spot und Sue zogen sich die Kleider von Amilia und Fred Keck an und reisen mit der Gruppe der beiden Forscher zurück nach England.

Nach einger Zeit bringen die beiden Hyänen zwei Kinder auf die Welt. Bobby und Betty wurden sie genannt. Sie wollen ihren Kinder zeigen, wie sie früher gelebt haben. Doch durch den Safariparkbesuch wird alles anders. Niemand ahnt, dass Fred und Amilia Hyänen sind, ausser Herr Kamuffel, aber auch der hat ein Geheimnis...

Das Buch ist spannend und sehr lustig, mir hat es sehr gut gefallen.

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Familie Keck - Das wäre ja gelacht!

Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

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Geschichten von Geistern und Gespenstern von Erich Weidinger

Valentina, 8 Jahre aus Bludenz,

Es waren hauptsächlich grusselige Kurzgeschichten um die es in diesem Buch ging. Besonders hat mir die Geschichte mit den drei Kindern und dem Almopa gefallen. Die Kinder durften beim Almopa auf dem Dachboden übernachten. Der Opa warnte die Kinder aber vor einem Alpbutz, einem kleinen Geist in Form eines kleinen Mannes mit Bart.

Vor allem Michael glaubt ihm nicht, und als er trotz Verbot in dem Bett vom Alpbutz schläft, sieht er, was alles passieren kann?..

Das Buch war echt gut geschrieben, wobei ich immer ein bisschen Angst habe vor Geistern und Gespenstern.

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Geschichten von Geistern und Gespenstern

Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

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Wunder - Julian, Christopher und Charlotte erzählen von R. J. Palacio

Erik, 12 Jahre aus Bludenz,

Es ist Jahresanfang in der Precher Pep (Schule). Julian, Charlotte und Christopher sollen sich um einen neuen Jungen kümmern, der August heißt. Da dieser Junge schlimme Operationen im Gesicht hatte, sieht er schlimm aus, und deshalb ist er leicht ein Angriffsziel für Julian. Julian bekommt wieder Alpträume und macht August dafür verantwortlich.

Am Ende muss Julian die Schule verlassen, sieht jedoch ein, dass er schrecklich zu August war?

Das Buch war nicht gerade spannend geschrieben, aber was ich dem Autor zu Gute halten muss, ist, dass dieses Buch in verschiedene Perspektiven erzählt wird, was heutzutage nicht mehr so oft vor kommt.

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Wunder - Julian, Christopher und Charlotte erzählen

Rezensionen von vielleser18:

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Everland von Hunt Rebecca

Eine Geschichte mit Tiefgang

"Die Zeiten ändern sich, und wir ändern uns mit ihnen" (S. 170)

2 Expeditionen, die nach Everland, einer kleinen Insel in der Antarktis führen. Hundert Jahre, die dazwischen liegen. Auf den ersten Blick scheinen die Bedingungen komplett anders zu sein, doch im Laufe der Geschichte zeigt sich eines, die Menschen, die gezwungen sind auf engstem Raum zusammen zu leben, fangen an sich zu verändern.

Abgeschiedenheit, Einsamkeit, Gefahren ..... am Ende zeigt sich, wie weit der Einzelne bereit ist sich für die anderen einzusetzen oder das eigenen Leben zu schützen.

1913 erkunden drei Männer die Insel, Napps, Millet-Bass und Dinners. Schon nach dem Verlassen des Mutterschiffes geraten die drei mit ihrem Boot in einen Sturm, der sie entkräftet. Sie schaffen es aber dennoch bis nach Everland. Doch das Schiff, dass sie verlassen haben, muss nach dem Sturm zur Reparatur und kommt erst nach vielen Wochen wieder. Den Überlebungskampf, den die drei führen werden, wird sie herausfordern, sie an alle Grenzen führen und als endlich das ersehnte Schiff wieder kommt, wird nur noch einer der Männer gefunden werden.
2012 sind es zwei Frauen, Jess und Brix, und ein Mann, Decker, die Everland für zwei Monate erkunden werden. Der Aufenthalt läuft geplanter ab, mit vielem technischem Equipment und mit Funkverbindung. MIt der Möglichkeit jederzeit zurück zu kehren. Im Kopf haben sie die Geschichten des Kapitäns des damaligen Mutterschiffes, der die Geschichte der drei Männer auf Everland überliefert hat und dessen Logbuch und Buch zu etlichen weiteren Büchern und Filmen als Vorlagen gedient haben.
Doch auch diese drei stoßen bald an ihre Grenzen und dann zeigt sich, wer wie reagiert.

"Er war wild, optimistisch und unbesiegbar gewesen, und er hatte nicht geahnt, dass diese sonnigen Tage...mit zu den glücklichsten seines Lebens gehören würden.Er hatte ihnen keinen Wert beigemessen. Andere Tage würden kommen, unzählige andere mehr. Er hatte nicht gewusst, dass alles, was man geben und nehmen konnte, einen Wert hatte, so wie die eigene Kraft oder das Versprechen auf Zeit." (S. 324f)

Die Männer der ersten Expedition sind sich schnell im Klaren, dass sie in diesem Überlebungskampf nur minimale Chancen haben. Diese Gewissheit fordert sie nicht nur körperlich heraus, sondern auch ihre Gedanken, Gefühle und ihr Miteinander. Diesen Kampf als Leser mitzuerleben, ist nicht immer leicht, die Geschichte berührt.


Abwechselnd erzählt die Autorin die Geschichte der beiden Expeditionen. Nach und nach enfaltet sich der gesamte Hintergrund. Der Überlebungskampf der ersten Expeditionen, die zwischenmenschlichen Reibereien und Probleme, aber auch die Hintergründe der Konstellationen beider Gruppen. Unterschwellig ist immer eine Spannung spürbar. Die Protagonisten sind psychologisch sehr gut angelegt worden, man fühlt und leidet mit ihnen. Man fragt sich automatisch, wie weit wäre man selbst gegangen ?

Einerseits ist die Geschichte sehr faszinierend, andereseits aber auch beklemmend. Grandios erzählt die Autorin, zeigt, dass vieles nichts so ist wie es scheint.
Das Buch hat mich gepackt, durch die wechslenden Erzählstränge bleibt es immer abwechslungsreich. Die vorhandenen Parallelen kristallisieren sich erst nach und nach heraus.

"Die Schwachen werden nicht von den Starken getragen, sondern reißen sie mit in die Tiefe" (S. 68),
aber manchmal entwickeln die Schwachen eine ungeahnte Stärke und die Starken zeigen Schwäche. Dies darzustellen - und zwar glaubhaft- ist eine Kunst, die die Autorin beherrscht.

Durch viele Dialoge und beschriebenen Aktionen entsteht ein flüssiger Erzählstil, der mich gepackt hat, so dass ich die über 400 Seiten schnell gelesen hatte.

Fazit:
Der Roman ist tiefgründig, spannend, facettenreich, überraschend, unterhaltsam, fesselnd und fordert auch den Leser heraus über so einiges Nachzudenken. Für mich ist das Buch eines meiner Lesehighlights 2017!

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Everland

Rezensionen von csac:

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Was ich dir zur Firmung wünsche von Stephan Sigg

Ansprechend gestaltetes Geschenkbüchlein für junge Menschen mit Texten, die in Erinnerung bleiben

Dieses kleine Büchlein ist ein wunderbarer Begleiter für Jugendliche und junge Menschen nicht nur auf dem Weg zur Firmung. In bewährter Manier geht der Schweizer Aurot Stephan Sigg dabei mit prägnanten, philosophischen, inspirierenden, nachdenklichen, Mut machenden und humorvollen Texten in der Sprache der Jugend auf seine Leser ein und ermutigt sie, sich auf den Weg zu machen, denn "Wir brauchen deine Gedanken, deine Stimme, deine Hände, deine Schultern, deine Füße" Das Büchlein betont die Wichtigkeit jedes Einzelnen, seinen Wert für die Gesellschaft und traut den jungen Menschen ganz viel zu: "Du wirst es schaffen, es wird dir gelingen, du rockst die Welt".

Unterstützt werden die Texte von einem farbenfrohen Layout und ansprechenden Bildern, die bereits für sich betrachtet gute Laune verbreiten.

Faszit: Ein wunderschönes Büchlein, das sowohl sprachlich als auch inhaltlich den Nerv von Jugendlichen trifft. Seelennahrung für alle jene, die unterwegs ins (Erwachsenen-)Leben sind und dabei zweifeln, hoffen, glauben, straucheln, lieben. Anregend und inspirierend!

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Was ich dir zur Firmung wünsche

Rezensionen von Karin Gruber:

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Was ich dir zur Firmung wünsche von Stephan Sigg

Macht neugierig auf die nächsten Benjamin Bayers!

Endlich mal ein Thema der ganz anderen Art, das Buch ist sehr kurzweilig und interessant geschrieben, macht Lust auf mehr. Gott sei Dank gibt es ja bereits den neuen Teil von Banjamin Bayer - ich freue mich bereits auf die Fortsetzung!

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Was ich dir zur Firmung wünsche

Rezensionen von Ela_Ela:

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Das magische Baumhaus (Band 53) - Das Tor zur Dracheninsel von Mary Pope Osborne

Camelot in Gefahr : )

Camelot ist in Gefahr! König Artus ist verletzt und kann nur auf der geheimnisvollen Insel Avalon geheilt werden. Doch die Drachenstatue, die das Tor nach Avalon öffnet, wurde gestohlen. Anne und Philipp eilen mit dem magischen Baumhaus zu Hilfe. Doch den Geschwistern bleibt lediglich ein einziger Tag, um den Drachen zu finden.

Werden die Magie des Drachen und ihr Mut ausreichen, um Camelot zu retten? Komm mit auf die Reise im magischen Baumhaus! Rätselhafte Abenteuer in fremden Welten und längst vergangenen Zeiten erwarten dich auch in den anderen Bänden. Die beliebte Kinderbuch-Reihe von Bestsellerautorin Mary Pope Osborne! Die Geschwister Anne und Philipp reisen mit dem magischen Baumhaus durch die Zeit. Sie erleben spannende Abenteuer, entdecken ferne Länder und lernen viele berühmte Persönlichkeiten kennen.

Meine einzige Serie die ich noch aus meiner Kindheit weiterlese. Ich habe jedes Buch dieser Serie gelesen und finde alle auf ihre Art und Weise toll. Hier finde ich es toll, dass Morgan, Merlin, Teddy & Kathrein wieder eine Rolle spielen, sie haben leider schon länger keine tragende Rolle mehr. Umso mehr freue ich mich dann wenn ich über sie lesen darf.

Fazit: Wieder eine tolle Geschichte vom magischen Baumhaus, die ich relativ schnell ausgelesen hatte. Ich vergebe 4 Sterne.

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Das magische Baumhaus (Band 53) - Das Tor zur Dracheninsel

Rezensionen von gerkenfranziska@gmail.com:

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Die Brut - Sie sind da von Ezekiel Boone

Schaurig-kurzweilige Unterhaltung!

Inhaltsangabe: Am Amazonas stirbt eine Wandergruppe. In Indien schnellen die Seismographen in die Höhe, doch es folgt kein Erdbeben. In China wird eine Atombombe gezündet. In Minneapolis stürzt ein Flugzeug vom Himmel. Im Wrack findet Agent Mike Rich eine verbrannte Leiche, aus der etwas Schwarzes kriecht.

Biologin Melanie Guyer erhält in Washington eine FedEx-Sendung, ein mysteriöser Fund von den Nazca-Linien. Etwas lebt. Und es vermehrt sich rasend schnell.

Meine Meinung: Ja, Spinnen sind nicht meine liebsten Tiere. Und desto größer sie sind, desto eher ergreife ich bei dem Anblick die Flucht. Und doch wollte ich das Buch mit den Spinnenweben auf dem Cover und dem vielversprechenden Klappentext unbedingt lesen. Man quält sich ja gerne selbst. :o)

Der Roman ist irgendwo zwischen Thriller, Horror und Dystopie angesiedelt. Man muss sich darauf gefasst machen, dass es an einigen Stellen eklig wird. Also echt jetzt. Richtig eklig. Soviel vorweg.

Die Handlung wird langsam aufgebaut, hier braucht man teilweise ein bisschen Geduld. Aus vielen verschiedenen Perspektiven auf der ganzen Welt verstreut bekommt man nach und nach Einblick in den Beginn der herannahenden Katastrophe. Darauf muss man sich einlassen. Man wird einige Charaktere nur kurz kennenlernen, bevor sie die Geschichte schon wieder verlassen. Andere tauchen erst viele Seiten später wieder auf. Der Schwerpunkt der Geschichte liegt nicht auf den Charakteren und deren Tiefgründigkeit. Trotz der vielen Stränge gelingt es dem Autor gut, die Handlung im weiteren Verlauf zusammenzuführen.

Die Stimmung des Buches konnte mich definitiv packen und bescherte mir gute kurzweilige Unterhaltung. Auch wenn man merkt, dass es der erste Teil einer Trilogie ist und das Erzähltempo manchmal unter dem Erzählstil mit den vielen verschiedenen Perspektiven leidet. Davon wird die Geschichte dann aber hoffentlich beim zweiten Teil profitieren, den ich sicher auch lesen werde. Zu neugierig bin ich, wie es der Menschheit und den schaurigen Biestern ergehen wird. :o)

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Die Brut - Sie sind da

Rezensionen von Lovely_Lila:

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Die Brut - Sie sind da von Ezekiel Boone

Unterhaltsamer Pageturner

- Band #1 von 3 der ?Die Brut?-Reihe -

* Die Rezension enthält leichte Spoiler! *

~ Ein unterhaltsamer Pageturner, der schon in Richtung Horror geht und der mit einem flüssigen Schreibstil, einer interessanten Idee und einer unheilvollen Atmosphäre punkten kann. Einen Pluspunkt erhält der Autor für seine fortschrittliche Darstellung von Frauen und Minderheiten.

Leider hat Ezekiel Boone zu viele Perspektiven gewählt, wodurch wichtige Personen zu kurz kommen. Dafür gibt es einen Stern Abzug. ~

Inhalt

Auf der Welt geschehen seltsame Dinge: In Peru stirbt eine Wandergruppe. In China wird versehentlich eine Atombombe abgeworfen. Die Wissenschaftlerin Melanie Gruyer erhält eine seltsame Sendung. Ein Flugzeug stürzt in Minnesota ab, aus der verkohlten Leiche kriecht etwas Lebendiges. Und all diese Dinge sind nur der Anfang von etwas Größerem, einer weltweiten Katastrophe?

Informationen

Erzählstil: auktoriale bis figurale Erzählsituation, Präteritum;
Perspektive: aus vielen verschiedenen Perspektiven (weiblich und männlich)
Kapitellänge: normal bis sehr kurz (1-14 Seiten)

Meine Meinung

Einstieg

Dieses Buch klang einfach zu gut um wahr zu sein. Der Klappentext erinnerte mich stark an ?Dark Inside? von Jeyn Roberts. Und wer mich auch nur ein bisschen kennt, weiß, dass dieses Buch zu einem meiner absoluten Favoriten gehört und ich es eigentlich ständig allen Horror- und Thrillerbegeisterten ans Herz lege. (Das ist übrigens ein Wink mit dem Zaunpfahl.) Der Einstieg verlief schon einmal angenehm. Sofort fand ich in die Geschichte und auch die Spannung ließ nicht lange auf sich warten.

Schreibstil

Der Schreibstil von Ezekiel Boone ist sehr flüssig und absolut angenehm zu lesen. Literaturpreise wird der Autor damit zwar nicht gewinnen, allerdings funktioniert sein Schreibstil fantastisch, wenn es darum geht, Spannung zu erzeugen und das Kopfkino anzuwerfen. Tatsächlich sieht man alles sofort vor sich, manche beschriebenen Szenen werden bildgewaltig und fast schon filmisch geschildert.

Personen

Am Beginn war ich noch ganz angetan von den verschiedenen Perspektiven, Handlungssträngen und Schauplätzen, bekommt man dadurch doch einen guten Überblick über die Geschehnisse in aller Welt. Je weiter das Buch jedoch fortschritt, umso mehr Schauplätze und Perspektiven schienen es zu werden. Langsam kam ich mit den Nebenpersonen durcheinander, verwechselte sie oder konnte sie nicht mehr richtig einordnen. Dies wurde leider zunehmend schlimmer, so dass viele wichtige Personen viel zu kurz kamen. Hier hätte der Verlag eingreifen müssen, zumal viele Vorkommnisse in andere Handlungsstränge integriert hätten werden können. Auch wenn es mir nicht den Lesespaß verdorben hat, ärgere ich mich doch über das verschwendete Potential.

Dazu kommt, dass der Autor auch jeder noch so unbedeutenden Person eine ziemlich detaillierte Hintergrundgeschichte verpasst ? um zu vermeiden, dass es zu oberflächlichen Figurenbeschreibungen kommt. Das macht durchaus Sinn, doch auch hier ist der Autor manches Mal übers Ziel hinausgeschossen.

Bei den Hauptfiguren hat es mir jedoch gefallen, dass diese relativ gut ausgearbeitet und leicht auseinanderzuhalten waren. Bei dieser Menge an Figuren eine Leistung! Manche der Figuren sind unsympathisch, selbstverliebt oder überheblich, doch hier bin ich mir sicher, dass für jede/n jemand dabei ist, mit dem er/sie mitfiebern kann.

Pluspunkt

Einen Pluspunkt gibt es dafür, dass der Autor bewusst Frauen in Machtpositionen beschreibt (es gibt eine erfolgreiche Wissenschaftlerin, eine Soldatin in leitender Position und sogar eine weibliche Präsidentin), und so veralteten Rollenklischees entgegenwirkt. Auch Sexismus wird hier offen angesprochen und Minderheiten (zum Beispiel Schwule) werden hier großteils von Klischees verschont, was ich einfach nur großartig finde. Ezekiel Boone ist eindeutig ein moderner Autor.

Etwas gestört hat mich dennoch, dass fast alle Frauen ausnahmslos als sehr hübsch beschrieben wurden. Hier hätte ich mir mehr Diversität gewünscht. Irgendwie hatte ich nämlich das Gefühl, dass der Autor trotz aller löblichen Bemühungen bei seinen Protagonistinnen den Fokus doch zu sehr auf das schöne Äußere legt.

Idee und Themen

Die Grundidee ist spannend und konnte mich überzeugen. Das Buch schneidet verschiedene Themen an, geht bei vielem jedoch nicht in die Tiefe, weil die verschiedenen Personen einfach zu wenig Platz bekommen, um sich eingehend mit ihren Problemen zu beschäftigen. Das wird hoffentlich im zweiten Band noch etwas besser.

Die Versuchstiere im Labor und die Selbstverständlickeit, mit der sie getötet werden, haben mir fast das Herz gebrochen. Wir müssen dafür kämpfen, dass Tierversuche endlich abgeschafft werden, heutzutage gibt es genügend Alternativen. Wir müssen aufhören, es als selbstverständlich anzusehen, dass jedes Jahr Millionen von Versuchstieren in Laboren bei sinnlosen Tierversuchen ihr Leben lassen müssen. Im Internet finden sich alle notwendigen Informationen für alle am Thema Interessierten.

Spannung

Die Beschreibungen sind zu Beginn mysteriös, erst nach und nach wird das Ausmaß der Katastrophe deutlich. Der Autor versteht es, Cliffhanger gekonnt einzusetzen und hetzt so die LeserInnen durch das Buch. Ständig will man wissen, wie es weitergeht, die Spannung ist (bis auf einen kurzen Einbruch) relativ konstant vorhanden. Für starke Spinnenphobiker ist das Buch übrigens nicht geeignet und auch alle anderen können mit der einen oder anderen Gänsehaut rechnen. Beim Beschreiben von ekelhaften/schlimmen Dingen geht es mitunter nämlich sehr ins Detail und die unheilvolle Atmosphäre, die das Buch durchdringt, tut ihr Übriges.

Humor

Das Buch kann sehr selten kleine Spuren von subtilem Humor enthalten. Sehr selten.

Ende

Auch wenn der Autor einen guten Zeitpunkt wählt, um den Band zu beenden, so ist das Ende doch mehr als unbefriedigend. Viele Fragen bleiben offen, vieles wird am Ende nur noch sehr kurz angeschnitten. Was der Autor uns sagen will, ist klar: Kauft den nächsten Band! Ob ich das tun werde, ich weiß noch nicht. Den zweiten Band werde ich auf jeden Fall im Auge behalten.

Mein Fazit

Ein unterhaltsamer Pageturner, der schon in Richtung Horror geht und der mit einem flüssigen Schreibstil, einer interessanten Idee und einer unheilvollen Atmosphäre punkten kann. Einen Pluspunkt erhält der Autor für seine fortschrittliche Darstellung von Frauen und Minderheiten. Leider hat Ezekiel Boone zu viele Perspektiven gewählt, wodurch wichtige Personen zu kurz kommen. Dafür gibt es einen Stern Abzug.

Meine Empfehlung: Für Thriller- und Horrorfans. Spinnenphobiker sollten mit Vorsicht an dieses Buch herangehen.

Bewertung:

Idee: 5 Sterne
Ausführung: 4 Sterne
Schreibstil: 4 Sterne
Personen: 4 Sterne
Spannung: 4 Sterne
Grusel/Ekelfaktor: mittel bis hoch, für Spinnenphobiker sehr hoch!

Insgesamt:

????

Dieses Buch erhält von mir vier Lilien! Den zweiten Band werde ich im Auge behalten.

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Die Brut - Sie sind da

Rezensionen von rewa:

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Die Brut - Sie sind da von Ezekiel Boone

Humor und Krimi


,,Pokemon go home´´ von Dorit David ist eine humorvolle Geschichte aus der booksnacks.de Reihe. In der ganzen Stadt sind die Jugendlichen damit beschäftigt überall auf Pokemon Jagd zu gehen. Die Polizeibeamtin Monika Pryzigoda, die für diesen Hype so gar nichts über hat, muss auch noch den Fall der vermissten 5 jährigen Lilli aufklären.

Gestresst von den ganzen Nerds, die ihre Umgebung mit ihren Pokemons verrückt machen, hofft Monika, die kleine Lilli gesund und munter wieder zu finden.
Die Autorin lässt ihre Protagonisten rasch handeln und agieren. Die Szenen wechseln schnell und man bekommt einen guten Einblick, wie der damalige Hype ausgesehen haben könnte. Es gibt humorvolle Szenen und bietet auch einen kleinen Einblick in das manchmal frustrierende Leben und Arbeiten eines Polizeibeamten. Die Pokemon Jagd und der Kriminalfall fügen sich sehr schön am Ende zusammen.

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Die Brut - Sie sind da