Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Haliax:
Schluss mit Muss von Tanja Mairhofer
Schluss mit gesellschaftlichen Konventionen.
Das Antiratgeberbuch ?Schluss mit Muss? von Tanja Mairhofer wirbt mit dem Slogan ?Warum du alles falsch machst, wenn du alles richtig machen willst?. Dieser Banner zieht sich durch das ganze Buch und durch jedes einzelne Kapitel. Eingangs wird mit einem Vorwort das Buch eröffnet und es wird klar ausgedrückt, was man von diesem Buch erwarten oder nicht erwarten darf.
Die Kapitel haben einen Umfang von ein paar Seiten und können schnell gelesen werden, daher eignet sich das Buch auch für Zwischendurch. Auf lockere und unterhaltsame Art erzählt Tanja von ihren Erfahrungen, sagt klar, was sie daraus gelernt hat und bringt auch wissenschaftliche Erkenntnisse ein. Vor allem bin ich begeistert von der Direktheit, die sie nutzt, um mit gesellschaftlichen Konventionen aufzuräumen und gleichzeitig zu ihrer Meinung steht.
Die Aufmachung ist ein weiterer dicker Pluspunkt. Das Cover ist ein Blickfang, nicht allein durch die beiden Hände, sondern viel mehr durch die grellen Farben, die verwendet werden. Außerdem ist das Innenleben liebevoll gestaltet. Die Zitate, die bei jedem Kapitel hervorgehoben werden, und durch eine Grafik im Hintergrund unterstrichen werden, sowie die Kommentare, die fett herausgehoben werden, haben mir eine große Freude bereitet und müssen an dieser Stelle auch beschrieben werden.
Obwohl es sich um ein Antiratgeberbuch handelt, konnte ich viel mitnehmen. Außerdem hat es mich oft zum Lachen gebracht und hat für eine abwechslungsreiche Unterhaltung gesorgt. Es gehört nicht zu den besonderen Perlen unter den Büchern aber es hat sich eindeutig 4 Sterne verdient.
Rezensionen von HEYN Leserunde, Renate Pfeiffer:
Geständnisse von Minato Kanae
Rache, die wirklich weh tut
Die kleine Manami ist ertrunken, und es war Mord, kein Unfall. Wie eine Spirale drehen sich die Erzählungen der beteiligten Personen immer enger um das tatsächliche Geschehen, bis es zur Explosion kommt- aber ganz anders, als es geplant war.
Eine böse Geschichte, die aus jeder Perspektive eine neue Wendung zeigt und umso bedrohlicher wirkt, weil sie so zurückhaltend, nahezu höflich, erzählt wird.
Und was das Böse auslöst, kann durchaus gute Absicht sein, es ist Unfähigkeit, Übereifer, Eitelkeit, oder einfach nur Gleichgültigkeit- eine erschreckende Erkenntnis. Im Grunde ist es eine Geschichte voller Missverständnisse, psychologisch manchmal etwas langatmig erklärt, aber trotzdem spannend!
Rezensionen von PFIFF:
Was das Meer ihnen vorschlug von Tomás González
Vater-Sohn Konflikt
An einer karibischen Küste leben die Zwillingsbrüder Mario und Javier mit ihrer Familie, arbeiten als Fischer und ertragen ihren herrischen Vater nur schwer. Die Mutter hat aufgegeben, gegen ihn aufzubegehren, ist zermürbt, seit ihr Mann mit einer anderen Frau ein Kind gezeugt hat.
Als Mario, Javier und der Vater beim Fischen von einem Unwetter überrascht werden, geht der Vater über Bord.
Ist das die Chance, endlich frei zu sein?
González schreibt über den Konflikt zwischen zwei Söhnen und ihrem Vater, ihren Gewissensbissen,Wünschen und Ängsten.
Rezensionen von Krimine:
Glaube Liebe Tod von Peter Gallert; Jörg Reiter
Ein gelungener erster Einsatz für den Polizeiseelsorger Martin Bauer
Menschen, die in Notlagen stecken, gehören zu Martin Bauers Job. Deshalb ist der Polizeiseelsorger auch vor Ort, als ein Polizist von der Duisburger Rheinbrücke springen will, um sich das Leben zu nehmen. Doch Bauers Bemühungen bringen nicht den gewünschten Erfolg. Und plötzlich ist er es, der springt mit dem Ziel, dass der lebensmüde Polizist nun ihn retten muss.
Eine ungewöhnliche Methode, die ihm zwar viel Ärger einbringt, dessen Ergebnis sich aber sehen lassen kann. Allerdings nicht lange. Nur Stunden später ist der Duisburger Polizist tatsächlich tot, nachdem er vom Deck eines Parkhauses gesprungen ist. Ein merkwürdiger Fall, der Bauer keine Ruhe lässt und so beginnt der einstige Gemeindepfarrer auf eigene Faust Nachforschungen anzustellen und gerät dabei selbst in Gefahr.
?Glaube, Liebe, Tod ist der erste Einsatz für den Polizeiseelsorger Martin Bauer. Ein Geistlicher, der keine Mühe scheut, um anderen zu helfen und dabei alles auf eine Karte setzt. Dass ihn sein Wagemut oft in Bedrängnis führt, nimmt er billigend in Kauf und riskiert sogar, dass sein Privatleben den Bach runtergeht. Doch nicht nur er beweist, dass ein Beruf auch Berufung sein kann. Auch die Polizistin Verena Dohr ist mit vollem Einsatz dabei, obwohl es auf ihrem Kommissariat einige Störenfriede und Neider gibt. Zwei Figuren, die weder sympathisch, noch unsympathisch sind und die, trotzdem sie den Fortgang der Handlung in großem Maße bestimmen, in ihrer charakterlichen Darstellung etwas flach geraten sind.
Dafür aber überzeugt der Plot mit einem spannenden Verlauf und mit immer wieder auftauchenden Actionszenen, was wohl dem Umstand geschuldet ist, dass beide Autoren im Drehbuchbereich zu Hause sind. Hinzu kommen interessante Wendungen, die das Geschehen zusätzlich beleben, ein undurchsichtiger Dschungel aus Korruption und Verbrechen und wie sollte es anders sein, die leidigen privaten Probleme. Eine flüssige Schreibweise und die Einbindung regionaler Gegebenheiten sorgen dafür, dass der Leser stets am Ball bleibt. Und obwohl einige begonnene Handlungsfäden nicht konsequent zu Ende geführt werden und sogar auftauchende Personen irgendwann ins Nirvana verschwinden, ist ein dramatischer Fortgang des Krimis garantiert.
Fazit:
Mit dem Polizeiseelsorger Martin Bauer haben die Autoren Peter Gallert und Jörg Reiter eine gut funktionierende und erfrischend andere Ermittlerpersönlichkeit ins Krimigenre gebracht, auf deren weiteren Fälle man gespannt sein kann.
Rezensionen von Ela_Ela:
Lemon Summer von Kody Keplinger
Tolle Sommer - & Strandlektüre : D
Die Liebe findet dich, wo du auch steckst Seit ihre Eltern geschieden sind, verbringt Whitley die Sommerferien bei ihrem Dad. Doch was für sie sonst die beste Zeit des Jahres war, entpuppt sich diesmal als reinster Albtraum. Denn ihr Dad ? Überraschung! ? hat eine neue Verlobte. Und die hat einen Sohn.
Der sich ausgerechnet als Whitleys One-Night-Stand entpuppt. Weil Gefühle aber so gar nicht ihr Ding sind, lenkt Whitley sich ab: Party bis zum Umfallen. Dabei übersieht sie fast die guten Dinge direkt vor ihrer Nase. Wie den Jungen, dem wirklich etwas an ihr liegt ...
Der erste Titel "Von wegen Liebe" hat mich von dieser Autorin schon überzeugt und dann durfte ich diesen Titel nicht ignorieren.
Ich fand sofort in die Geschichte von Whitley hinein und habe in jeder Situation mit ihr mitgelitten und mitgeheult.
ACHTUNG SPOILER
Ich fand es mega Bianca & Wesley wieder zu sehen, auch wenn diesmal aus der Beobachterperspektive. Ich habe mich voll gefreut.
Fazit: Eine entspannende Lektüre für den Strand oder das Freibad, dass mich wieder überzeugen konnte und das ich gerne gelesen habe. Ich vergebe 4,5 Sterne.
Rezensionen von PFIFF:
Grand Prix von Walker Martin
Etwas für Oldtimerfans
Im neunten Fall von Bruno, Chef de police im Périgord, geht es um den teuersten Gebrauchtwagen der Welt, einen Bugatti Type 57 SC Atlantic. Seinerzeit wurden nur vier Exemplare gebaut. Einer von ihnen ist verschollen und wird fieberhaft gesucht, was plausibel ist, wenn man weiß, dass ein kalifornisches Museum 37 Millionen Dollar für einen Wagen bezahlt hat.
Ralph Lauren besitzt einen und ein dritter war mit einem Zug kollidiert. Die Spur des vierten hatte sich in den Wirren des Zweiten Weltkriegs in Frankreich verloren.
Bruno hilft bei einer Oldtimer-Rallye als Beifahrer aus, verliebt sich in die hübsche Martine und schlichtet Familienstreitigkeiten.
Als zwei Männer tot aufgefunden werden, stellt sich schnell heraus, dass sie eines gewaltsamen Todes gestorben sind und das wahrscheinlich, weil sie zu viel wussten über den Verbleib des gesuchten Automobils.
Walker schreibt in bekannter Manier, fügt Rezepte ein und zeigt seine Liebe zu Pferden und natürlich zu Frauen auf.
Rezensionen von PFIFF:
Kompass von Mathias Enard
Liebe zum Orient
Der Wiener Musikwissenschaftler Franz Ritter erhält eine schwerwiegende ärztliche Diagnose, die ihm den Schlaf raubt. Er resümiert sein Leben und denkt viel an seine große Liebe Sarah, einer berühmten Orientalistin. Er erinnert sich an ihre Briefe von ihren Forschungsreisen nach Damaskus, Palmyra, Istanbul und Aleppo.
Geschickt flicht Enard sein enormes Wissen in die Geschichte ein und bringt interessante Geschichten über bekannte und berühmte Persönlichkeiten, die alle ihre Liebe und ihr Interesse für den Orient auslebten, wie Goethe, Heine, Wagner und mehr.
Er zeigt auf, wie sehr sich seit jeher die Menschen hingezogen fühlten zum Exotischen, Geheimnisvollen und Faszinierenden, das ausgeht von den Menschen des Orients, ihrer Schrift, ihren Bräuchen, ihrer Musik, ihrer Kleidung.
Rezensionen von PFIFF:
Wohin dein Traum dich führt von Wood Barbara
Auswandererepos Kalifornien 1920
Auf der Überfahrt von England nach Amerika lernt 1920 Elisabeth, die Tochter eines reichen amerikanischen Geschäftsmannes, den jungen Baron Stullwood kennen. Er verrät seine wahren Gründe für diese Reise nicht und sieht in einer Vermählung mit der naiven, jungen und abenteuerlustigen Frau seine Chance, zu verschmerzen, was ihm sein Vater angetan hat, nämlich den jüngeren Bruder als Erbe in England einzusetzen.
Dem ehrgeizigen und skrupellosne Nigel gehen seine Pläne auf. Er heiratet überstürzt und heimlich und reist von New York nach Palm Springs, wo er mit einer Dattelplantage großes Geld machen will.
Elisabeth glaubt sich im 7. Himmel, bis sie die Lieblosigkeit und Rüchsichtslosigkeit ihres Mannes erkennen muss. Sie wird von ihren Angestellten unterstützt und plant schließlich die Scheidung, was zu dieser Zeit nicht einfach ist.
Es gibt Probleme mit den Indianern, die sich gegen das Ausbreiten der Weißen auf ihrem Land wehren. Mexikaner arbeiten billiger und williger. Aber Nigel schafft sich eine Menge Feinde, auch unter den Weißen, mit seiner Gier und Maßlosigkeit.
Elisabeth findet weibliche Unterstützung und schließlich auch einen Herzensfreund.
Eine typische Barbara Wood- Geschichte, spannend zu lesen.
Rezensionen von AngiF:
Die fremde Königin von Rebecca Gablé
Machtspiele im Jahre 951
Die junge Königin Adelheid von Italien gerät in die Gefangenschaft des Markgrafen Berengar von Ivrea, nachdem ihr Gemahl Lothar von Italien einem Giftmord zum Opfer fiel. Berengar möchte seinen Sohn Adalbert mit der Königin vermählen, um so an das Königreich Italien heranzukommen. Adelheid widersetzt sich, mit Hilfe des vom Hofe Otto des I.
gesandten Panzerreiters Gaidemar gelingt ihr zunächst die Flucht aus Garda auf die Burg Canossa. Eine beschwerliche Reise mit vielen kriegerischen Übergriffen hat die Königin mit ihrer Tochter Emma zu bestehen, an ihrer Seite stets Gaidemar. Auf Canossa begegnet sie Otto, der ebenfalls an ihrer Krone interessiert ist. Werden hier aber auch zwei Herzen zueinander finden?
Rebecca Gablé legt mit ?Die fremde Königin? erneut ein literarisches Meisterwerk vor, dieser historische Roman ist einzigartig perfekt. Die Sprache, die die Autorin verwendet, ist fein geschliffen, aussagestark und der Zeit phantastisch angepasst. Sogleich fühle ich mich hinein versetzt in das Jahr 951, an den Hof Otto I. Schon die ersten Seiten sind unsagbar spannend und die Autorin kann mich einfangen und fesseln, diesen Spannungsbogen behält sie bei und hält ihn fest gespannt. Die Figuren sind wohl überdacht angelegt, sie spielen hervorragend miteinander und bringen den Plot, die gesamte Geschichte zur Vollendung. Die Dialoge bilden das Herzstück dieses historischen Romans und sind flüssig und authentisch.
Von Herzen gerne vergebe ich dem Buch fünf von fünf möglichen Sternen und empfehle es unbedingt weiter. Die über 1000 Seiten sind jede einzelne Zeile wert zu lesen; eine wunderbare Geschichte mit gut recherchiertem Wissen um die historischen Personen gepaart ? Unterhaltung auf allerhöchstem Niveau! Ich bin bereits ein großer Fan der Waringham-Saga von Rebecca Gablé und die Geschichte um Adelheid und Otto lässt mich ebenso beeindruckt zurück.
Rezensionen von SLovesBooks:
Bourbon Kings von J. R. Ward
Gelungener erster Teil
Meine Meinung:
Ich finde J. R. Ward ist eine fantastische Schriftstellerin im erwachsenen Fantasybereich. Ihre sehr bekannte Black Dagger Reihe lese ich sehr gerne und freue mich auch immer wenn ein neuer Teil erscheint. Nun versucht sie sich jedoch an einem ganz anderen Genre, ganz ohne Fantasy. Ich war sehr gespannt, wie sie es machen würde.
Aber gleich nach den ersten 50 Seiten wusste ich, dass sie es rocken würde. Und das tat sie. Ich habe dieses Buch unglaublich gerne gelesen. Sie ist ebenfalls eine Meisterin dieses Genres. Aber der Reihe nach.
Der Einstieg fiel mir gar nicht so leicht. Die Personendichte ist recht groß, was zunächst ein wenig Orientierung erfordert. Aber mit jeder weiteren Seite war ich mehr ins Buch eingetaucht. Diese leichteren Startschwierigkeiten haben sich sehr schnell wieder gelegt. Die Familienverhältnisse werden recht schnell deutlich.
Die Geschichte fand ich von Anfang an spannend. An Dramatik ist sie kaum zu überbieten. Lügen, Intrigen und Mord sind hier an der Tagesordnung. Manchmal kam mir das Buch wie eine Fernsehserie vor. Es gibt genügend Handlungsstränge sowie Drama.
Die Charaktere sind klasse herausgearbeitet. Gleich in diesem ersten Band habe ich das Gefühl sie alle ganz gut zu kennen. Gerade die Vielschichtigkeit sowie die Verschiedenheiten haben mich angesprochen. Die meisten der Charaktere waren mir von Anfang an sympathisch.
J. R. Ward bleibt sich in dieser neuen Reihe treu. Sie schreibt die gefühlvollen und intensiven Passagen in gewohnt überzeugendem Schreibstil. Er lässt sich flüssig und zügig lesen. Gerade das Spannungslevel ist stets auf höchstem Niveau. Es gab keine Längen in diesem Text.
Insgesamt hat mir dieser Reihenauftakt enorm viel Spaß gemacht. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt. J. R. Ward hat die Charaktere individuell und aussagekräftig gestaltet. Ich werde in jedem Fall den zweiten Teil lesen und freue mich schon enorm drauf.











