Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Gaby 2707:
Last Minute Vegetarisch Richtig lecker kochen in nur 10 bis 20 Minuten von Weber Anne-Katrin
Lecker und super einfach
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Der Osterhase hat mir das neue Kochbuch von Anna Katrin Weber ins Nest gelegt und ich habe die ersten Rezepte auch schon ausprobiert. Ich esse zwar auch gerne mal ein Stück Fleisch, aber immer öfter lasse ich es auch weg. Da kommen diese Rezepte, die angeblich alle in 10 bis 20 Minuten fertig sein sollen, gerade recht.
Schon beim Durchlesen ist mir positiv aufgefallen, dass man alle Zutaten leicht im Supermarkt beschaffen kann. Ich mag es einfach (noch) nicht, wenn ich wegen einiger Zutaten z.B. extra ins Reformhaus muss. Auch die Tipps vor dem Kochen vor dem Rezeptteil finde ich ansprechend und gut erklärt. Ich schätze es auch, dass man nicht immer alles selbst kochen muss, sondern auch mal was aus der Dose oder andere Halbfertigprodukte dazu nehmen kann.
Die Rezepte selbst lassen fast keine Wünsche offen ? es ist für jeden etwas dabei. Aufgebaut und gegliedert wie jedes andere Kochbuch auch findet man sich schnell zurecht. Und wenn mein Mann unbedingt sein Steak oder sein Schnitzel essen möchte, ist das auch kein Problem; dann wird ein bisserl variiert. Toll finde ich, dass die Rezepte alle für 2 Personen ausgerechnet sind, was bei mir sehr gut passt.
Die Fotos zu den einzelnen Gerichten von Wolfgang Schardt schauen alle sehr appetitlich aus und reizen geradezu ausprobiert zu werden.
Ausprobiert habe ich schon den Käsesalat mit Senfdressing ? super lecker und die Gnocchi-Pilz-Pfanne hat auch richtig gut geschmeckt. Am Freitag werde ich den Kokos-Milchreis probieren. Ich versuche es allerdings mal mit Annas.
Ein Kochbuch, das meine Küche bereichern wird und das ich bestimmt oft zu Hand nehmen werde.
Rezensionen von manu63:
Die zwei Leben der Florence Grace von Rees Tracy
Schöne ruhige Geschichte
Die zwei Leben der Florence Grace von Tracy Rees entführt die Leser in die Welt des 19. Jahrhundert nach England. Florence erfährt kurz vor dem Tod der Großmutter das ihre verstorbene Mutter zur angesehen Grace gehört hat. Da auch der Vater von Florence verstorben ist nimmt die Familie Grace Florence zu sich.
Nun schwer fügt sich Florence in das neue Leben ein und erfährt dabei auch die Höhen und Tiefen des Lebens und der Liebe.
Die Geschichte ist in ruhigen Tönen erzählt und der Schreibstil ist bildhaft und lässt den Leser tief eintauchen in das Leben Mitte des 19. Jahrhunderts. Die Charaktere werden gut gezeichnet und die Entwicklung von Florence ist gut nachvollziehbar. Es gibt keine spektakulären Spannungsbögen und vieles ist vorhersehbar. Für mich bei einer Lektüre die ich zur Entspannung lese durchaus erwünscht. Trotz einiger Längen fand ich das Buch lesenswert und kann es als ruhige Geschichte, die man mal nebenbei lesen möchte empfehlen.
Rezensionen von Krimine:
Die Schatten von Race Point von Francis Patry
Ein dramatischer, vielschichtiger und bewegender Roman
Hallie Costa ist ein glückliches Kind und das, obwohl ihre Mutter bei einem Autounfall starb. Denn ihr Vater Nick kümmert sich um sie und tut alles dafür, dass sie den schweren Verlust schnell vergisst. Als Jahre später die Mutter ihres Schulkameraden Gus von ihrem Mann ermordet wird, ist es Hallie, die dem schwer traumatisierten Jungen zur Seite steht, der mit einem Schlag beide Eltern verloren hat.
Eine enge Freundschaft verbindet sie seitdem, bis daraus im Teenageralter Liebe wird. Doch ihre Zukunftsträume platzen jäh, als ein verhängnisvoller Streit bis zum Äußersten führt und Gus und Hallie getrennte Wege gehen. Erst Jahre später, als Hallie mit einem anderen Mann glücklich ist und Gus bezichtigt wird, einen Mord begangen zu haben, kreuzen sich ihre Wege wieder. Und plötzlich wird klar, dass sie füreinander bestimmt gewesen sind, während nun ein düsteres Geheimnis zwischen ihnen steht.
?Die Schatten von Race Point? ist ein gefühlvoller Roman über Freundschaft und Liebe, über Intrigen und Verrat und über die Kraft, trotz schwerer Sünden, vergeben zu können. Eine Geschichte, die wendungsreich in Erscheinung tritt und gleichzeitig ungemein fesselnd. In ihr taucht der Leser tief in die Gefühls- und Gedankenwelt der jungen Hallie ein und verfolgt, wie sie den Widrigkeiten des Lebens trotzt und das, obwohl das Schicksal es nicht gut mit ihr meint. Aber nicht nur sie wird in den Fokus des Geschehens gestellt und kämpft Jahrzehnte lang darum, ihr Glück zu finden. Auch ihr Schulkamerad Gus, der durch eine schreckliche Tat zum Waisen wird, muss lernen mit den Fehlern anderer und mit eigenen Unzulänglichkeiten umzugehen. Dass diese beiden Menschen ihren Weg zusammengehen, ist das Besondere, das sich wie ein roter Faden durch die Handlung zieht. Und auch zu Zeiten, in denen sie getrennt ihr Leben meistern, bleibt immer eine unsichtbare Verbindung zwischen ihnen bestehen.
Atmosphärisch dicht geschrieben, mit einer Sprache, die die verhängnisvollen Ereignisse wie ein Film in den Köpfen seiner Leser ablaufen lässt, erzählt Patry Francis ihre Geschichte. Dabei gleitet sie nicht in kitschige Gefilde ab oder schlachtet tiefer gehende Gefühle übermäßig aus. Sondern berichtet aus der Sicht von verschiedenen Personen, was an der Küste von Neuengland in einem Ort namens Provincetown geschieht, dort wo das Wetter unberechenbar ist, wo Touristen ein idyllisches Fleckchen für ihre Erholung finden und die Bewohner ihrem ganz normalen Tagwerk nachgehen.
Fazit:
?Die Schatten von Race Point? ist ein dramatischer und vielschichtiger Roman, der seine Figuren über eine ungemein lange Zeit ihres Lebens begleitet. Ein Buch für lange und emotional bewegende Leseabende am Strand oder am Kamin.
Rezensionen von CanYouSeeMe:
Mit jedem Jahr von Simon van Booy
Mit jedem Jahr
Der Schreibstil des Autors ist sehr geradlinig und schnörkellos, fast schon einsilbig, was mir auf den ersten Seiten einige Probleme bereitet hat. Nach kurzer Gewöhnungszeit habe ich mich jedoch gut mit dem Schreibstil anfreunden können, der einen angenehmen Kontrast zu der doch recht emotionalen Thematik des Buches.
Die Handlung ist von großen Zeitsprüngen geprägt, wechselt von der Gegenwart, in der Harvey erwachsen ist, immer wieder in die Vergangenheit, also zu ihrer Kindheit, zurück. Das Ganze ist eher als Reise in die Vergangenheit angelegt. Die Handlung an sich war stellenweise sehr langatmig und schlichtweg langweilig ? zumindest für meinen Geschmack. Einige Wendungen, waren für mich zu viel des Guten, hier wurde dann das volle Klischee bedient, was der autor eigentlich nicht nötig hatte?
Die Charaktere hätten für mein Empfinden noch detaillierter beschrieben werden können, um sie lebhafter wirken zu lassen. Vor allem Harvey ist mir persönlich zu unnahbar und verschwommen geblieben. Generell ist kein Nebencharakter greifbar gewesen.
Das Buch als gesamtes konnte mich nicht komplett begeistern, aber kleine Szenen, die den Alltag von Jason und der heranwachsenden Harvey dargestellt haben, konnten mich faszinieren. Die emotionale Thematik konnte durch den Autor nicht adäquat aufgefangen und dargestellt werden.
Rezensionen von heinoko:
Demnächst in Tokio von Seewald Katharina
Hadere nicht, hadern macht hässlich
Soeben habe ich die letzten Seiten gelesen und wie erschlagen lege ich das Buch zur Seite. Ich schaue mich in meiner gewohnten Umgebung um und komme nur ganz langsam wie aus weiter Ferne zurück in meine eigene Welt. Was für ein großes Buch!
Die 95-jährige Elisabeth hat die Geschichte ihres Lebens für ihre Tochter aufgeschrieben.
Und dieses Leben war ein ganz unglaubliches. Aus Bayern stammend wird sie 18-jährig zwangsverheiratet mit dem sehr viel älteren Ernst Wilhelm und muss ihm, der deutscher Gesandter wird, nach Tokio folgen. Mit dem Diplomatengattinenstatus und den damit verbundenen gesellschaftlichen Verpflichtungen versehen findet Elisabeth nur schwer in dieses so ganz andere Leben hinein, vieles bleibt ihr unverständlich, allem voran die Menschen in ihrem Umfeld. Sie beobachtet schweigend, passiv. Alexander taucht auf, ein enger Freund von Ernst Wilhelm, gleichzeitig greift der Nationalsozialismus immer weiter um sich. Und der Schrecken greift mitten hinein in das privilegierte Leben von Elisabeth.
Man muss sich einlesen, man muss der Geschichte Zeit geben, denn die Erzählweise ist langsam, detailreich, aber sehr, sehr eindrücklich. Mit historischer Akribie und Genauigkeit gibt die Autorin die Geschichte des Nationalsozialismus und seine Auswirkungen in Japan wieder. Und schlüpft mit derselben Präzision in die handelnden Personen, die von den politischen Geschehnissen umhergewirbelt werden. Ich wusste nur sehr wenig von der Rolle Japans und Chinas in den Zeiten der Herrschaft Hitlers. Allein schon deswegen habe ich das Buch mit großem Gewinn gelesen. Mehr aber noch wirkt in mir nach die Person Elisabeth in ihrer ihr selbst völlig unbewussten Stärke, in ihrer Liebesfähigkeit, die nichts fordert, und in ihrer allerfeinsten, sensibelsten Beobachtungsgabe, die den Leser mitten hineinnimmt in ihre Welt. Auch wenn Elisabeth ihren Vater gehasst hat, so bleibt doch seine Maxime: ?Hadere nicht. Hadern macht hässlich.?
Rezensionen von niknak:
Durch Nacht und Wind (Goethe und Schiller ermitteln) von Stefan Lehnberg
Ein verfluchter Smaragdring - oder steckt mehr dahinter?
Inhalt:
Der Großherzog von N. ist zutiefst beunruhigt. Er hat einen Brief erhalten, in dem behauptet wird, dass ein Smaragdring, der sich in seinem Besitz befindet, mit einem alten Fluch beladen sei. Dieser soll unfehlbar den Tod des Besitzers herbeiführen.
Goethe und Schiller werden zu Hilfe gerufen und sollen den Fall möglichst diskret untersuchen.
Mein Kommentar:
Der Autor Stefan Lehnberg hat einen angenehmen Schreibstil und die Seiten / Kapitel lassen sich sehr leicht und schnell lesen. Es sind recht kurze Kapitel, sodass man meist etwas mehr liest, als man eigentlich will, da sie teilweise nur eine oder wenige Seiten lang sind.
Die Schreibweise hat der Autor an die damalige Zeit angepasst. Die Geschichte spielt im Jahre 1797. Man muss ein paar Seiten lesen und dann hat man sich an diesen etwas ungewöhnlichen Schreibstil angepasst und er stört keinesfalls den Lesefluss. Er ist sogar recht interessant zu lesen, da man sich wirklich in die damalige Zeit versetzt fühlt. So wird statt sei immer sey geschrieben oder Thüre statt Türe. Trotzdem liest sich die Geschichte sehr schnell und flüssig.
Als Leser bekommt man einiges über die beiden Ermittler mit, die im Sinne von Sherlock Holmes und Dr. Watson agieren. Es gibt sehr viele Parallelen zwischen den beiden Ermittlerduos, was ich sehr interessant fand. Außerdem gibt es einige Anspielungen auf Stücke, welche Goethe und Schiller selbst geschrieben haben. Wenn man sich in dieser Zeit ein wenig auskennt, versteht man auch die einzelnen Anspielungen. Ansonsten wird es schwierig, aber das Buch lässt sich auch ohne diese Vorkenntnisse sehr leicht lesen, obwohl einem dann eventuell ein paar Stellen zum Schmunzeln verborgen bleiben.
Es gibt auch Anspielungen auf die damalige Zeit in der Geisterglaube und wissenschaftliche Auseinandersetzungen oft sehr stark aneinander parallten. Dies wird in diesem Buch auch sehr deutlich gezeigt.
Das Buch konnte mit einigen unerwarteten Wendungen aufwarten, welche die Geschichte immer wieder in eine andere Richtung lenkten, sodass es nie langweilig wurde und der Leser immer wieder aufs Neue überrascht wurde. Auch das Ende war so nicht vorhersehbar, wodurch die Spannung bis zum Schluss aufrecht erhalten wurde.
Mein Fazit:
Ein wirklich spannender Krimi, welcher in der Zeit von Goethe und Schiller spielt und den Leser in die damalige Zeit eintauchen lässt. Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass es eine Fortsetzung dieses Buches geben könnte.
Ganz liebe Grüße,
Niknak
Rezensionen von manu63:
Die unbekannte Schwester von Prammer Theresa
Lotta Fiore, der dritte Band
Die unbekannte Schwester ist der dritte Band der Lotta Fiore Reihe der Autorin Theresa Prammer. Carlotta oder wie sie lieber genannt wird Lotta ist nun ohne entsprechende Ausbildung bei der Polizei und darf dort ermitteln. Als ihre Schwester Henriette verschwindet und Lotta bei einer Mordermittlung einen Zettel mit ihren Namen findet, kommt ihr der Verdacht das jemand den Schwestern nach dem Leben trachtet.
Die unbekannt Schwester knüpft an die Vorgängerbände an und als Leser ist es von Vorteil die Vorbände zu kennen. Es werden zwar immer wieder Hinweise eingestreut, aber sie reichen für das volle Verständnis meiner Meinung nach nicht aus. Der Schreibstil ist flüssig und die Szenen wechseln schnell, in einigen Bereichen auch recht sprunghaft. Wer Bildhafte Beschreibungen liebt wird sich mit dem Stil des Buches nicht anfreunden können. Auch werden die Familienprobleme weitreichend beleuchtet und der Leser dringt zusammen mit Lotta immer tiefer in die Geheimnisse der Vergangenheit ein. Ausblenden muss man als Leser die Ungereimtheiten warum Lotta und Fürst in den Polizeidienst dürfen. Das sollte man einfach so hinnehmen. Durch den Erzählstil aus Lottas Sicht erlangt man viele Einblicke in ihr Seelenleben, an einigen Stellen hätte das für mich auch kürzer ausfallen können.
Wer Familiengeschichten verbunden mit einem Krimi mag, der wird vom Buch nicht enttäuscht. Ich selber fühlte mich in weiten Teilen gut unterhalten und habe das unrealistische, wie Lotta zur Polizei kommt, einfach ausgeblendet.
Rezensionen von manu63:
Die Grausamen von Katzenbach John
Hätte straffer sein können
Die Grausamen ist mein erster Roman des Autors John Katzenbach und ich hatte mich auf einen spannenden Thriller gefreut. Die beiden Ermittler Gabe und Marta werden auf alte ungeklärte Fälle angesetzt. Beide Ermittler gelten als abgehaltert und kämpfen mir eigenen Problemen. Im Laufe ihrer Ermittlungen stoßen sie auf Spuren die bis besser nicht gefunden hätten.
Die Geschichte entwickelt sich langsam und es kommt keine richtige Spannung auf wie ich sie in einem Thriller erwartet hätte. Der Schreibstil ist in Teilen recht langatmig und ich hätte mir da eine straffere Erzählweise gewünscht. Die Charaktere hätten auch mehr Potential gehabt und die Handlung war mir zu sehr vorhersehbar. Insgesamt ein Buch das ganz nett war, aber lange nicht das gehalten hat, was es versprochen hat. Für eine Urlaubslektüre die man auch mal gerne aus der Hand legen kann durchaus geeignet.
Rezensionen von manu63:
Last Minute Vegetarisch Richtig lecker kochen in nur 10 bis 20 Minuten von Weber Anne-Katrin
Schnell zubereitet
Das Kochbuch Last Minute vegetarisch der Autorin Anne-Katrin Weber richtet sich an alle die nicht viel Zeit fürs Kochen aufwenden wollen oder können. Vorgestellt werden vegetarische und vegane Gerichte die in 10-20 Minuten fertig sind. Die Rezepte sind ausgelegt für 2 Personen, können aber durch den Mengenrechner des Verlages, für den man sich kostenlos anmelden kann, variiert werden.
Ich habe den Mengenrechner schon mal bei einem anderen Buch des Verlages getestet und finde ihn sehr praktisch. Noch sind nicht alle Bücher des Verlages dort gelistet aber nach und nach werden alle aufgenommen. Dieses Buch fehlt noch in der Sammlung des Mengenrechners, aber ich denke mal es wird in Kürze folgen.
Das Buch ist wie fast jedes Kochbuch in Kapitel aufgeteilt und die einzelnen Rezepte sind mit hochwertigen Fotos optisch in Szene gesetzt.
Auf den ersten Seiten findet man nützliche Hinweise für die Planung des Kochens. Einiges war mir neu und hat mir gute Anregungen gegeben was schnelles und dabei leckeres zu zaubern.
Nach den kurzen einleitenden Seiten geht es direkt zu den Rezepten die mit der Rubrik Schnell mal was knackiges beginnt. Die vorgestellten Salate finde ich gut gewählt und auch sehr vielfältig und abseits der üblichen bunten Salatmischungen. Bei jedem Rezept ist die Zubereitungszeit angegeben die ich auch als realistisch empfinde. Die Rezepte werden gut beschrieben und lassen sich einfach nach zaubern. Auch Kochneulinge werden damit zurecht kommen. Nährwertangaben fehlen bei den Rezepten, es wird jedoch extra darauf hingewiesen wenn ein Rezept vegan ist. Man sieht also auf den ersten Blick ob es lediglich vegetarisch oder auch vegan ist.
Hilfreiche Tipps rund um das Rezept ergänzen alles sehr gut. Die Zutaten sind meist einfach zu bekommen und man muss nicht extra in Spezialgeschäften einkaufen gehen, das meiste findet man im Supermarkt oder beim Discounter.
Nach Schnell mal was knackiges folgt das Kapitel Schnell mal was Leichtes, hier ist ein bunter Reigen von Gerichten zu finden die man kalt oder warm genießen kann. Neben Suppen findet man auch Gemüsepfannen sowie Pasta und Reis.
Wer es lieber deftiger mag findet dazu Rezepte in der Rubrik Schnell mal was deftiges. Auch hier eine Mischung aus verschiedenen Gerichten die viele Geschmäcker ansprechen.
Schnell mal was Knuspriges bietet etliche Gerichte rund um Pizza, Tartes und Co. Dazu werden Blätterteigböden belegt, Teigblätter verwendet oder auch Pizzateig aus dem Kühlregal. Alles was an fertigen Böden zu finden ist, kann man dazu nutzen.
Vier schnelle Smoothies dürfen nicht fehlen und den Abschluss bildet Schnell mal was Süsses. Neben Schichtcremes und Milchreis finden sich hier auch Gratins, Schmarren und cremige Dessert.
Das Register am Ende ist einmal alphabetisch und einmal nach Zutaten geordnet. Das finde ich recht nützlich denn so kann man fix was bestimmtes finden.
Insgesamt macht das Buch einen guten Eindruck auf mich. Die Rezepte sind vielfältig und die Zutaten gut zu bekommen. Die Beschreibungen sind zwar kurz aber ausreichend um die Rezepte gut umzusetzen. Durch die breite Palette der Gerichte kann jeder das passende finden und die Tipps geben Anregungen zum abändern der Rezepte.
Rezensionen von Krimine:
Die letzte Farbe des Todes von Reinartz Philipp
Ein Krimi, der genauso eigenwillig ist, wie sein Ermittler.
Im Berliner Westhafen wird ein toter Mann in einem Matrosenanzug gefunden, der sich bei näherer Betrachtung als der erfolgreiche Hotelier Hans Pohl entpuppt. Pohl, der gemeinsam mit einer Jugendfreundin eine gut gehende Hotelkette führt, ist weder bekannt dafür, dass er Feinde hat, noch gibt es Hinweise darauf, dass in der Firma etwas nicht läuft.
Auch ein seltsamer lilafarbener Punkt in seinem Nacken liefert keinen Anhaltspunkt, warum er ermordet wurde. Erst eine zweite Tote mit einem orangefarbenen Punkt im Nacken bringt Bewegung in die Ermittlungen, allerdings auf eine Art, die sehr merkwürdig ist.
?Die letzte Farbe des Todes? ist der erste Einsatz der neunten Berliner Mordkommission. Einer neu gegründeten Polizeieinheit für besondere Fälle, an deren Spitze der international ausgebildete und hochintelligente Jerusalem Schmitt steht. Schmitt, der von Bekannten und Kollegen nur Jay genannt wird, ist in seinen Ermittlungsmethoden eigenwillig und unkonventionell, eckt dadurch aber auch öfter einmal an. Allerdings geben ihm seine Erfolge recht. Etwas, das im privaten Bereich anders aussieht. Hier hat sich seine Freundin von ihm getrennt, um mit einer Frau zusammen zu sein. Ein unerwarteter Einschnitt, der ordentlich am Ego kratzt und den der professionelle Ermittler nur schwer verwinden kann..
Kurze Kapitel, abwechslungsreiche Handlungsstränge, gut gezeichnete Figuren und ein kniffliger Kriminalfall sorgen dafür, dass der Leser das Buch nur schwer aus der Hand legen kann. Lediglich der nüchterne Schreibstil, der mit einer schnörkellos knappen Sprache und eine Anhäufung von Fakten daherkommt, bedarf anfänglich der Gewöhnung, wird aber nach einigen Kapiteln kaum noch bemerkt. Denn dann schreitet die Handlung stetig voran und der Leser ist genau wie Jay und sein Team damit beschäftigt, den mysteriösen Mordfällen auf den Grund zu kommen und einen lange Zeit im Dunkeln agierenden Täter zu stellen.
Fazit:
Ein Krimi, der genauso eigenwillig ist, wie sein Ermittler und ein Verwirrspiel, das durchgängig spannend unterhält. Ein Debüt, bei dem sich das Lesen lohnt.










