Kunden em pfehlungen
Rezensionen von thora01:
Sweetbitter von Stephanie Danler
Nobel Cuisine - schöner Roman
Inhalt/Klappentext:
Eigentlich wollte Tess nicht Kellnerin werden. Sie wollte ihrer provinziellen Herkunft entkommen, in die Großstadt eintauchen und endlich herausfinden, wofür sie geschaffen ist. Doch dann landet sie in einem edlen New Yorker Restaurant und es ist wie der Eintritt in ein neues Universum, in dem ganz eigene Regeln und Gesetze herrschen, in dem der falsche Wein im falschen Moment zum Verhängnis werden kann.
Oder die Ignoranz gegenüber der Einzigartigkeit einer Auster. Sweetbitter ist ein großer Roman über den Genuss und die Obsession ? darüber, dass man manchmal besessen sein muss, um wirklich genießen zu können.
Meine Meinung:
Schöner Roman. Leider konnte er mich nicht fesseln. Der Schreibstil ist klar und ein wenig militärisch angehaucht. Er passt sehr gut zur Geschichte. Die Protagonisten waren mir einfach ein wenig zu oberflächlich. Ich konnte mich leider in keinen richtig hineinversetzen. Die Geschichte macht deutlich wie es in einer gehobenen Gastronomie zu und her geht. Mit kleinen Ausblicken in das Privatleben der Protagonisten. Die Speisen und Getränke wurden sehr gut beschrieben und ich konnte es mir richtig gut vorstellen wie Tess alles kennengelernt hat.
Mein Fazit:
Es war nicht Meins. Ich konnte leider nicht in die Geschichte eintauchen. Die Beschreibungen waren sehr Appetit anregend.
Rezensionen von Gaby 2707:
Gefährlicher Lavendel von Eyssen Remy
Morde in der Provence
Angelockt vom wunderschönen Cover habe ich mich dem 3. Fall des deutschen Rechtmediziners Dr. Leon Ritter gewidmet, der nun schon seit einigen Jahren in Südfrankreich lebt und im Krankenhaus von Le Lavandou arbeitet. Hier bekommt er diesmal die Leiche eines brutal gefolterten Mannes auf den Seziertisch.
Warum wurde der vermisste Richter Nicolas Lambert so grausam zugerichtet? Als weitere Folteropfer auftauchen, beginnt für Leon Ritter und seine Lebensgefährtin Isabelle Morell, stellvertretende Polizeichefin des Städtchens die Jagd auf einen Serienmörder, was hier und da zu Reibereien zwischen den Beiden führt.
Für mich ist es der erste Fall, der mich in die Provence nach Le Lavandou führt. Durch die wunderschönen bildhaften Beschreibungen fühle ich mich bald in der Kleinstadt mit seinem ganz normalen Leben und mit seinen manchmal etwas eigenwilligen Einwohnern und der Umgebung zuhause. Der Flair Südfrankreichs mit seinen Lavendelfeldern und dem Meer halten mich gefangen. Solch einen Weinberg, in dem Leon und Isabelle spazieren gehen, hätte ich auch gerne in meiner näheren Umgebung.
Die angenehm leichte zu lesende und zu verstehende Schreibweise lässt die Seiten nur so dahin fliegen. Anfangs habe ich mich mit den dauernden Perspektivwechseln etwas schwer getan; das legt sich aber bald. Die Spannung baut sich langsam auf, und der Bogen hält sich bis zum Schluss, wo Prolog und Geschichte zusammen finden.
Die Protagonisten und auch die Nebenfiguren sind detailliert und anschaulich beschrieben, dass mein Kopfkino bald ans Laufen kam. Bei einigen etwas grausameren Szenen habe ich es allerdings ausgeschaltet. Ein klein wenig zu viel ist mir hier die absolute Einzigartigkeit von Leon Ritter. Der schlauest, coolste, beste Mann von allen, ohne den nichts geht ? für mich ein klein wenig drüber. Gerade in einer solchen Geschichte geht ganz bestimmt auch ?normal? und nicht so abgehoben.
Remy Eyssen hat mich mit seiner Geschichte für ein paar wundervolle, lesereiche Stunden nach Südfrankreich entführt und sehr gut unterhalten. Um Leon und Isabelle noch näher kennenzulernen, werde ich mich auch noch mit den ersten beiden Fälle des Rechtsmediziners beschäftigen. Und ich freue mich heute schon auf Fall Nr. 4.
Rezensionen von begine:
Die zwei Leben der Florence Grace von Rees Tracy
Florries Weg
Tracy Rees Prosa ist typisch englisch! Die Reise der Amy Snow habe ich bereits gelesen, fand es jedoch etwas langweilig. Trotzdem wollte ich der Autorin mit Die zwei Leben der Florence Grace noch einmal eine Chance geben. Auch diesmal fehlte mir Spannung, aber dennoch konnte man den Roman ganz gut lesen, obwohl sich die 460 Seiten in der Mitte etwas zogen.
Die Passagen am Anfang hatten mich nicht so überzeugt, aber wie Florrie sich entwickelte, hat mir gut gefallen. Sie ist gezwungen sich zu verändern, da sie als fünfzehnjährige verwaist zur Familie ihres Großvaters muss, die zwar reich aber kalt sind. Florrie muss Tiefen und Höhen überstehen, bis sie sich angepasst hat.
Dachte ich anfangs noch, sie würde sich zwischen den Grace-Männern Turlington und Sanderson entscheiden müssen, ist ihre Zuneigung zu einem der Männer doch klar. Doch der Roman ist nicht kitschig. Sie schafft es im Verlaufe des Romans zu einer freien Persönlichkeit zu werden. Sie brauchte dazu keinen Mann. Sanderson ist sympathisch, doch Turlingtin ist ein Säufer und lebensuntüchtig. Florence erkennt das schnell.
Man kann das Buch schnell lesen, kritisch ist anzumerken, dass es relativ wenig Überraschungen in der Handlung gibt.
Ich vergleiche den warmen und ruhigen Erzählton von Tracy Rees mit den von Lucinda Riley, doch bei ihr ist der Fokus klar auf der historischen Zeitebene. Sie beschreibt das 19.Jahrhundert angemessen. Für einfache Leute war das Leben damals hart, vielleicht waren die etablierten deswegen so egoistisch.
Meine Wertung in Sternen: 3 und ein halber! Ich runde dann auf!
Rezensionen von begine:
Die zwei Leben der Florence Grace von Rees Tracy
Früher und Heute
Es fängt 1891 an, Aimee wird von ihrem Vater verheiratet, sie stickt einen schönen Kragen für ihre Hochzeit. Der Vater war sehr dominant.
Den Anfang der Geschichte fand ich zunächst ganz interessant.
Das es zwischen Aimee und Maggie so viele Figuren gab, die den Perlenkragen besaßen, war etwas zu viel und zu ausufernd beschrieben.
Die alle hätten erwähnt werden können, aber nicht in dem Maße. Nur die Geschichte von Aimee war am Anfang und dann musste man warten, bis man mal wieder etwas von ihr hört.
Dann findet in der Gegenwart die Auktionatorin Maggie ihn.
Maggie ist verheiratet und hat eine Tochter.
Maggies Geschichte ist ganz gut, sie hat Glück mit ihrem Mann, z.B. das er sich viel um die Kinder kümmert. Maggie hingegen denkt viel an ihre Arbeit und vernachlässigt die Tochter.
Die Gewissensbisse wenn sie ihre Tochter zurücklassen muss, kann ich gut nachvollziehen.
Das Cover spricht mich an und solche Romane, die teils historisch sind, lese ich eigentlich ganz gern.
Fazit: Das Buch war nicht schlecht, aber leider auch nicht wirklich etwas besonderes. Es hat mich nicht so richtig gepackt.
Rezensionen von rewa:
Die zwei Leben der Florence Grace von Rees Tracy
Viele Rätsel
Benjamin Bayer ist zurück. In Band zwei der Reihe ,, Benjamin Bayer ? Das letzte Siegel´´, begleiten wir den jungen Helden bei seinem zweiten Ausbildungsjahr in der Zwischenwelt. Sein erstes Jahr als Sammler verstorbener Seelen hat er bereits erfolgreich hinter sich gebracht, jetzt stehen neue Herausforderungen an, die ihm alles abverlangen.
In seinem irdischen Dasein steht er aber vor der Aufgabe, die Rätsel um die sechs Siegel der Familienchronik zu lösen, um sie endlich öffnen zu können. Wenig hilfreich ist dabei Mr. Trust das hinterhältige Eichhörnchen, das ihn immer wieder mit Rätselfragen quält, bis es Benjamin wieder ein weiteres Siegel aushändigt.
Zum Glück gibt es seinen Hund Schnitzel sein treuer Begleiter, der ihn immer wieder mit Rat und Tat zur Seite steht. Denn es lauert ständig und überall eine Gefahr. Nicht nur, dass sich ein Spion in Benjamin´s Umfeld herumtreibt der mit den Fängern gemeinsame Sache macht, so ist auch sein Vater in die Fänge eines Schwarzmagiers geraten. Zum Glück gibt es Saga den Hexenmeister, der Benjamin immer wieder aus der Patsche hilft.
Benjamin muss ständig ein Doppelleben in zwei Welten führen, wo seine kämpferischen Fähigkeiten auf eine harte Probe gestellt werden. Harte Wettkämpfe beim Sommerturnier verlangen ihm und seinen Freunden alles ab, da überall Fallen und Jäger auf sie lauern.
Endlich schafft es Benjamin alle Rätsel zu lösen und hofft nun die Familienchronik zu öffnen, doch bis es soweit ist muss man auf Band 3 warten mit dem Titel: Benjamin Bayer- Kampf um Klara.
Der Autor Helmut Giesinger hat mit seiner Geschichte rund um Benjamin Bayer nahtlos an seinen ersten Roman angeknüpft. Man trifft alte Bekannte wieder und es gibt auch neue Mit- und Gegenspieler. Wieder einmal ist die Fantasie des Autors zu erwähnen, der mit seiner Geschichte zwischen den Welten und seinen Rätseln den Leser immer wieder auf eine Reise ins Unbekannte mit nimmt. Man begegnet Zwergen, Riesen und Feen und seine Beschreibungen, die sich in anderen Sphären abspielen sind originell und bildhaft .Die Erzählweise ist klar und einfach aufgebaut, obwohl die sprachliche Ausdrucksweise für die jugendlichen Protagonisten eher altmodisch wirkt. Der Hauptaugenmerk liegt in diesem Band mehr auf den Kampfszenen, die sehr bildhaft und oft auch dramatisch dargestellt werden. Man leidet mit Benjamin mit und man kann sich nie sicher sein, was als nächstes passiert. Also heißt es warten auf den nächsten Band, wo sicher wieder viele Feinde und Gegner auf Benjamin und seine Weggefährten warten werden.
Rezensionen von Ela_Ela:
Rachesommer von Gruber Andreas
Pulaski & Evelyn Meyers - Das neue Österreich-Deutschland Team
Vier mysteriöse Todesfälle, ein geheimnisvolles Mädchen und ein Sommer der Rache Wien. Vier wohlhabende Männer im besten Alter sterben innerhalb kürzester Zeit unter ähnlichen Umständen. Und nur die Anwältin Evelyn Meyers glaubt nicht an Zufall ... Leipzig. Mehrere Jugendliche, allesamt Insassen psychiatrischer Kliniken, sollen Selbstmord begangen haben.
Kommissar Pulaskis Misstrauen ist geweckt, er beginnt zu ermitteln. Seine Nachforschungen bringen ihn mit Evelyn zusammen, und ihre gemeinsame Spur führt sie bis zur Nordsee, zu einem Schiff, das ein schreckliches Geheimnis birgt ...
Nachdem ich alle Maarten S. Sneijder Romane gelesen habe und erst im August der neue kommt musste ich mich die Zeit vertreiben und habe mich an den anderen Bücher von Andreas Gruber probiert. Rachesommer ist wieder der erste Teil einer Serie.
Und ich muss sagen ich mochte die Charaktere sehr gerne, sie waren wieder erfrischend und anders, aber ich habe ja noch nicht soviele Krimis gelesen. Außerdem gefällt mir das 2 Fälle aus Deutschland und Österreich zusammengehören. Die Ermittler waren wieder sehr bildhaft beschrieben und konnte man sich gut vorstellen, nur einen Maarten S. Sneijder könne sie nicht ersetzen.
Fazit: Wieder ein gelungener Thriller mit faszinierenden Ermittler, der mich gut unterhalten hat. Ich vergebe 4, 5 Sterne.
Serie:
1. Rachesommer
2. Racheherbst
Rezensionen von Ela_Ela:
Maybe not von Hoover Colleen
Bridgette & Warren - ein amüsantes Pärchen :)
Ein Mädchen als Mitbewohnerin in der WG - Nichts lieber als das, denkt Warren. Vor allem, wenn besagte Mitbewohnerin so überaus attraktiv und sexy ist wie Bridgette. Doch Warren gegenüber verhält sich Bridgette kaltschnäuzig und abweisend. Offensichtlich hasst sie ihn aufs Blut - oder doch nicht? Was, wenn die Leidenschaft, mit der sie ihn verabscheut, eine ganz andere Leidenschaft verbirgt? Genau die plant Warren aus ihr herauszukitzeln.
Ein gefährliches Spiel beginnt, bei dem Warren Gefahr läuft, sein Herz zu verlieren?
Wie alle Bücher von Colleen Hoover musste ich diese Kurzgeschichte ebenso lesen, da ich "Maybe Someday" megagern gelesen habe. Damals hat mich Ridge so fasziniert und hier sieht man ihn noch als Nebenfigur wieder. Ich mochte Warren & Bridgette auch wenn ich sie nicht immer verstehen konnte aber hier sieht man "Was sich liebt, dass neckt sich..."
Fazit: Eine tolle Kurzgeschichte die man in Rekordzeit auslesen kann, da es mit 140 Seiten nicht sehr dick ist. Ich vergebe 4,5 Sterne.
Serie:
1. Maybe Someday
2. Maybe not
Rezensionen von PFIFF:
Raumpatrouille von Matthias Brandt
Erinnerungen eines Jungen an seine Kindheit als Sohn eines Kanzlers
Kurzgeschichten geschrieben aus der Sicht eines 10-Jährigen, des Sohnes von Willy Brandt, sicher zum Großteil autobiographisch, aber auf jeden Fall entzückend, amüsant und wunderbar zu lesen. Die Welt des beschützten Politikersohnes Ende der 60ger Jahre, Anfang der70ger Jahre.
Ein Geheimtipp! Hoffentlich kommt da noch etwas nach.
Rezensionen von PFIFF:
Raumpatrouille von Matthias Brandt
Thriller im Terroristenmilieu
Diesmal schlüpft der Kommissar Faris Iskander in die Rolle eines radikalisierten Islamisten, um verdeckt in einem Berliner Gefängnis für Islamisten und Neonazis Kontakt zu einem Führer der Isamistenszene aufzunehmen. Iskander soll möglichst schnell heraus finden, wo ein Giftgasanschlag geplant ist.
Es ist außerordentlich schierig, die Kontaktpersonen von seiner Glaubwürdigkeit zu überzeugen, noch dazu weil sich ein Maulwurf innerhalb der Polizei befindet und anscheinend eine zweite Gruppe mitmischt.
Die Zeit läuft davon, lebensgefährliche Situationen müssen gemeistert werden. Wem kann man vertrauen, wie muss man sich den Terroristen gegenüber verhalten, damit sie ihre Kenntnisse preisgeben?
Spannend, zeitnah und mit eindrucksvollen Charakteren. Ein toller Thriller.
Rezensionen von thora01:
Raumpatrouille von Matthias Brandt
Superhelden sind auch nur Menschen - toller Fantasyroman
Inhalt/Klappentext:
**Verliebt in den größten Superhelden, den die Welt zu bieten hat** Lily Evans? großer Traum, zu den Superhelden dieser Welt dazuzugehören, verwandelt sich in einen Albtraum, als sich herausstellt, dass ihre einzige übernatürliche Fähigkeit darin besteht, Blumen wachsen zu lassen.
Anstatt in ihrer Traumstadt New York an der Seite von Hero, dem stärksten und heißesten Superhelden, den die Welt je gesehen hat, Verbrecher zu jagen, versauert sie in einer Kleinstadt und holt Kätzchen von den Bäumen. Aber das soll sich schon bald ändern, denn Lily will dem Senat der Superhelden ? und Hero, versteht sich ? beweisen, dass eine wahre Heldin in ihr schlummert. Dabei ahnt sie nicht, in welche Gefahr sie sich damit wirklich begibt?
Meine Meinung:
Das Buch ist einfach sehr gut. Die Themen sind sehr spannend aufbereitet worden. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut. Er lässt sich leicht lesen und hat mich sofort gefesselt. Der Aufbau der Geschichte war für mich genau richtig. Er machte das Buch sehr spannend und actionreich. Die Protagonisten gefallen mir sehr gut. Sie sind sehr sympathisch und haben ihre kleinen Macken. Ganz besonders gefällt mir Lily. Sie ist eine wahre Kämpfernatur die sich in den Reihen der Helden behaupten will. Für mich war die Entwicklung von ihr sehr interessant. Ganz besonders haben mir die Szenen gemeinsam mit Hero gefallen. Da war einfach Gefühl dahinter. Der Abschluss war für mich sehr actionreich und vor allem überraschend. Der Cliffhänger ist sehr gut gewählt und lasst auf einen weiteren Teil mit Lily und Hero hoffen.
Mein Fazit:
Toller Roman. Er ist sehr spannend und kann einige Überraschungen bieten.







