Kunden em pfehlungen
Rezensionen von niknak:
Eine Auszeit in den Bergen
Inhalt:
Marlen Peters ist eine aufstrebende Autorin, aber bald überfällt sie eine Schreibblockade. Ihr Verleger will sie unterstützen und schlägt ihr vor in den Bergen Südtirols eine Auszeit zu nehmen, um auf andere Gedanken zu kommen. Marlen nimmt dankend an und versucht in den Bergen zu neuen Ideen zu finden.
Aber es will ihr nicht so recht gelingen bis sie eines Tages bei einem Schneesturm einen hilflosen Bergsteiger hinter ihrer Hütte entdeckt. Sie will ihm helfen und nimmt ihn in ihrer Hütte auf.
Er ist jung und attraktiv, aber er redet nicht.
Trotzdem bewirkt die Begegnung mit ihm, dass Marlen wieder mit dem Schreiben beginnt. Sie empfindet mehr für den Fremden, als sie anfangs vermutet hat. Doch kann sie ihm trauen? Immerhin weiß sie nichts von ihm.
Mein Kommentar:
Die Autorin Marlene Toulouse hat einen leichten und flüssigen Schreibstil. Die Geschichte ist aus Marlens Perspektive geschrieben und der Leser kann sich sehr gut in ihre Lage hineinversetzen. Durch die Ich - Form erfährt man auch etwas über ihre Gedanken und Gefühle, was mir sehr gut gefallen hat. Besonders toll fand ich die Idee der Autorin Marlens Gedanken etwas kleiner zu drucken und die Abschnitte, welche aus ihrem neuen Roman stammen, waren fettgedruckt. So konnte der Leser diese Zeilen vom Rest der Geschichte sehr gut unterscheiden und es gibt keine Verständigungsschwierigkeiten.
Trotz der Kürze der Geschichte konnte man sich in Marlens Lage recht gut hineinversetzen.
Auch das Ende nahm eine recht überraschende Wendung, die ich als Leser nicht erwartet hätte. So wurde ich noch überrascht, was mir sehr gut gefallen hat.
Mir gefiel auch, dass einige lustige Szenen in der Geschichte enthalten waren, sodass ich als Leser auch schmunzeln konnte. Dadurch war es eine leichte und unterhaltsame Lektüre, die sich durch die wenigen Seiten schnell und leicht lesen lässt.
Mein Fazit:
Eine wirklich gelungene Geschichte, die von einer Autorin mit Schreibblockade erzählt und dabei auch ein wenig zum Schmunzeln einlädt.
Ganz liebe Grüße,
Niknak
Rezensionen von niknak:
Der Himmel über Ceylon von Linda Cuir
Eine starke Frau versucht alles, für eine bessere Zukunft
Inhalt:
(Klappentext)
Ceylon 1960: Der jungen Teepflückerin Anjali ist ein entbehrungsreiches Leben vorherbestimmt. Sie möchte sich ihrem Schicksal nicht fügen und sucht verzweifelt nach einem Ausweg aus ihrem Elend. Während eines Tempelbesuches trifft sie den Engländer Tom. Er vermittelt ihr eine Anstellung im Haus seiner Eltern, doch selbst hier stößt sie auf Ablehnung und muss das Anwesen bald darauf verlassen.
Trotz Unrecht und Not kämpft sie weiter und gibt den Traum eines besseren Lebens nie auf ? ebenso wenig wie die Hoffnung, ihrem Retter Tom noch einmal zu begegnen. Auf verschlungenen Wegen reist Anjali in die größten Metropolen Europas, in denen sie Glanz und Luxus kennenlernt, doch sie kann Ceylon nicht vergessen ? das Land, in dem sie ihr Herz verlor.
Mein Kommentar:
Die Autorin Linda Cuir hat die Geschichte aus der Sicht eines Erzählers geschildert. Sie hat einen flüssigen und leicht zu lesenden Schreibstil. Man möchte das Buch gar nicht mehr zur Seite legen, da es den Leser vom Anfang bis zum Ende fesselt.
Es wird die Geschichte der Teepflückerin Anjali erzählt, welche versucht sich ein besseres Leben aufzubauen, da sie nicht immer in dieser Armut leben möchte. Dabei werden die Schwierigkeiten und Probleme, welche ihr dabei widerfahren, sehr genau und ausführlich geschildert. Man leidet die ganze Zeit mit ihr mit.
Auch die Nebencharaktere sind gut beschrieben und man kann sich auch von ihnen ein recht gutes Bild machen.
Als Leser erfährt man auch sehr viel über ihre Gedanken und Gefühle und kann sich ein sehr gutes Bild von ihr machen. Anjali ist meiner Meinung nach sehr genau dargestellt und man versteht ihre Beweggründe für ihr Handeln. Sie ist eine sehr starke Persönlichkeit, welche sich auch durch die vielen Niederlagen und Rückschläge nicht aus der Ruhe bringen lässt und immer wieder voller Mut neu anzufangen beginnt. Das finde ich sehr bewundernswert.
Allerdings muss man sich teilweise bewusst vor Augen halten, dass die Geschichte nicht in der heutigen Zeit, sondern 1960 spielt und damals die Kasteneinteilung in Ceylon sicher noch viel extremer war, als sie heute ist. Trotzdem hat es die Autorin sehr gut geschafft, dem Leser dieses System etwas näher zu bringen und ihn über all das zum Nachdenken anzuregen.
Man leidet von Beginn an mit Anjali mit und freut sich, wenn ihr wieder ein Neuanfang gelungen ist. Leider bleibt das in diesen Buch nicht lange erhalten und sie erfährt immer wieder Rückschläge, welche sehr anschaulich geschildert sind. Man kann sich ihre Lage sehr gut vorstellen. Dadurch weiß man als Leser nie genau was als nächstes passieren wird, da immer wieder eine unerwartete Wendung kommt.
Auch die Landschaft ist sehr gut dargestellt und man möchte sich manche Orte am liebsten sofort anschauen, da sie so lebendig beschrieben sind. Man hat beinahe das Gefühl selbst vor Ort zu sein.
Mein Fazit:
Ein wirklich bewegendes und emotionales Buch über eine sehr starke Frau, welche versucht sich eine bessere Zukunft aufzubauen und trotz vieler Rückschläge nie den Mut verliert und nie aufgibt. Es lässt den Leser auch nach dem Ende nicht los und regt ihn zum Nachdenken an.
Ganz liebe Grüße,
Niknak
Rezensionen von Mrslaw:
Das Labyrinth der Lichter von Ruiz Zafón Carlos
Perfekter Abschluss einer wunderbaren Buchreihe
Mit dem neuen Buch ?Labyrinth der Lichter? schließt sich der Zyklus rund um den Friedhof der vergessenen Bücher.
In diesem Band ? welches man auch unabhängig von den davor erschienenen Bänden lesen und verstehen kann ? steht Alicia Gris, ein ?gefallener Engel? im Mittelpunkt der Erzählung.
Sie kehrt im Auftrag ihres Chefs nach Barcelona zurück um das Verschwinden des Ministers Mauricio Valls aufzuklären.
In seinem Besitz befand sich bei seinem Verschwinden ein Buch aus der Reihe ?Das Labyrinth der Lichter? und so verbindet sich Alicias eigenen Vergangenheit mit dem aktuellen Fall und führt sie erneut zur Buchhandlung Sempere & Söhne.
Am Anfang des Buches lernt man ganz unterschiedliche Charaktere kennen und es gibt viele Handlungsstränge, die am Ende meisterlich zusammengeführt werden. Die Liebe zur Sprache und zu Barcelona kann man richtiggehend spüren beim Lesen dieses Meisterwerks.
Es ist allerdings ein Buch für das man sich Zeit und Muße nehmen sollte um es richtig genießen zu können. Zum einen ist es mit über 900 Seiten sehr umfangreich, zum anderen ist die Geschichte sehr komplex und die anspruchsvolle Sprache erfordert die Aufmerksamkeit des Lesers. Wenn man sich aber darauf einlässt, so entfaltet sich die Magie der sprachlichen Finessen und man kann in der Welt rund um den Friedhof der vergessenen Bücher eintauchen.
Sehr schön fand ich auch die Schwarz-weiß Fotografien zu Beginn eines neuen Abschnittes, die die Stimmung perfekt transportiert haben.
Für mich ist das Buch der perfekte Abschluss, es liest sich flüssig und ist teilweise so spannend wie ein Thriller. Von mir eine klare Leseempfehlung!
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Das Labyrinth der Lichter von Ruiz Zafón Carlos
Fabian, 7 Jahre aus Wattens,
Das Buch hat mir sehr gut gefallen!!!
Der Aphoteker FRANK N.STEIN hatte im Keller ein Monster erschaffen und Olli und Ricky haben es entdeckt. Und dann hatte es gelebt. Dann war eine Verfolgungsjagd, die war richtig spannend. Das Monster war eigentlich gar nicht böse, es wollte nur Freunde haben und konnte die Jungs richtig verstehen, was sie gesagt haben.
Es hat sich im Spiegel gesehen, wie hässlich es ist. Da war es furchtbar traurig und zündete sich an.
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Lauf! Hase lauf! von Christine Rettl
Maja, 7 Jahre aus Aldrans,
D
ie Häsin hat drei Hasenkinder. Die drei Hasenkinder müssen sich verstecken, weil der Fuchs, der Schleicher, der Schlaue, kommen will. Ihre Mutter war gerade weg. Der Traktor ist der größte Feind. Die Hasenkinder kuschelten sich zusammen. Im Nest ist es warm und kuschelig.
Das Buch hat mir Spaß gemacht!
Rezensionen von Krimine:
Mord auf Shetland.Tl.1,4 DVDs von Christine Rettl
Typisch englischer Krimigenuss mit viel Atmosphäre
In einer Ausgrabungsstätte auf den britischen Shetlandinseln werden die Überreste eines menschlichen Skeletts entdeckt. Bevor allerdings geklärt werden kann, wie alt die Gebeine sind, ist die Besitzerin des Grundstücks tot und der Verdacht steht im Raum, dass sie von ihrem Kaninchen jagenden Nachbarn erschossen wurde.
Doch sie ist nicht die einzige Bewohnerin der Insel, deren Ableben unter merkwürdigen Umständen geschieht. Auch ein zu Recherchezwecken auf der Insel weilender Journalist, eine siebzehnjährige Babysitterin und eine anerkannte Vogelkundlerin werden Opfer eines Verbrechens, das geahndet werden muss.
Detective Inspector Jimmy Perez, der ursprünglich von den Shetlandinseln stammt, kehrt nach dem frühen Tod seiner Frau auf die landschaftlich karge Inselgruppe zurück. Hier möchte er gemeinsam mit seiner Stieftochter Cassie einen Neuanfang wagen, obwohl diese nicht begeistert von dem tristen Leben und von einigen seltsam agierenden Bewohnern ist. Denn immer wieder werden sie misstrauisch beäugt und wie Fremde ausgegrenzt und das vor allem, weil ihr mit den Mordermittlungen betrauter Stiefvater tief in die Geheimnisse ihrer eingeschworenen Gemeinschaft dringt. Unterstützt wird er dabei von dem Dorfpolizisten Sandy Wilson, dem der erste Fall persönlich schwer zu schaffen macht und von Detective Sergeant Alison McIntosh, die ihm als Einheimische so manchen Weg ebnet.
Die vier in sich abgeschlossenen Fälle befinden sich auf jeweils einer DVD und umfassen eine Gesamtlaufzeit von 480 Minuten. Basierend auf den Kriminalromanen der Bestsellerautorin Ann Cleeves zeichnen sie sich vor allem durch ihre Realitätsnähe und stimmungsvolle Atmosphäre aus. Hinzu kommen eine Vielzahl von Figuren, die genauso kühl in Erscheinung treten, wie die Landschaft selbst und ein Handlungsverlauf, der voller schwelender Konflikte steckt. Ein Krimigenuss, der ruhig in Erscheinung tritt, es aber ordentlich in sich hat.
Optisch weiß die eher nüchtern wirkende Produktion mit unverfälscht in Szene gesetzten Landschaften und natürlichen Farben zu überzeugen. Gut verständliche Dialoge, unaufdringliche Nebengeräusche und eine zur Atmosphäre passende Hintergrundmusik runden die stetig voranschreitende Handlung gekonnt ab. So kommt die Ruhe und Abgeschiedenheit der abgelegenen Insel gut zum Tragen, die zu einem großen Teil verantwortlich für die verschlossene und raue Art der Bewohner ist, ohne die den Fällen innewohnende Dramatik abzudrängen.
Fazit:
"Mord auf Shetland" überzeugt mit gut erdachten und in sich logischen Fällen, die mit akribischer Ermittlungsarbeit einhergehen und einen unverfälschten Einblick in die Eigenheiten der Shetland-Bewohner gewähren. Eine Empfehlung für alle Fans typisch englischer Krimis, die auch ohne Action und Effekthascherei sehenswert sind.
Rezensionen von Conny:
Mord auf Shetland.Tl.1,4 DVDs von Christine Rettl
Kurzweiliges für zwischendurch
Im Buch ?Neues von Frau Meyer ? Französische Zweigtomaten oder der ganz normale Alltagswahnsinn? bekommen wir Lustiges aus dem Leben der Autorin, Britta Meyer, erzählt.
Die Kurzgeschichten sind Alltagssituationen, die der Autorin wirklich passiert sind. So erfahren wir, was es mit den überteuerten französischen Zweigtomaten aus dem Titel auf sich hat.
Das Payback-Punkte allgegenwärtig sind. Wie das perfekte Passwort sein muss und was ?Am Arsch? damit zu tun hat. :)
Es werden dem Leser auch die Vorzüge eines Thermomix aufgezählt und wie dieses Gerät es schafft, so manche Frau glücklich zu machen. Auch sind die Hintergründe fremder Freundschaftsanfragen auf facebook ein Thema, ebenso ein Sex-Traum mit Jürgen Klinsmann und die erste Wohnung in einer fremden Stadt, die im Sommer viel zu heiß und im Winter viel zu kalt ist.
Es gibt auch noch Schaffner, die gebaut sind wie Chuck Norris, aber ?Rücken? haben. Andere Exemplare dieses Berufsbildes muss frau einfach lieben :) Der Urlaub in Spanien im Familienhotel entpuppt sich als feindliche Spatzenbrutstation samt Sonnenbrand und Mickey Mouse-Shirt.
Wir bekommen auch noch erklärt, was GGS sind (Grummel-Gesicht-Selfies) und dass man diese am Besten vermeiden sollte ? klar, oder? Außerdem kann auch Mettwurst romantisch sein. :)
Es macht Spaß, diese Kurzgeschichten-Sammlung zu lesen. Sie sind kurzweilig geschrieben und jeder von uns kennt mindestens eine erzählte Situation, die man selbst auch schon erlebt hat. :)
Rezensionen von Conny:
Sie werden dich finden von Rayburn James
Spionagethriller vom Feinsten
Bei dem Buch ?Sie werden dich finden? von James Rayburn handelt es sich um einen Spionagethriller vom Feinsten.
Die Geschichte beginnt mit Kate Swift und ihrer Tochter Suzie. Kate ist ehemalige Spionin der CIA und seit 2 Jahren versteckt sie sich zusammen mit ihrer Tochter vor ihren Feinden, allen voran ihr früherer Chef Lucien Benway.
Kate hat es die ganze Zeit über geschafft, ein normales Leben zu führen. Bis sie an der Schule ihrer Tochter einen Amoklauf verhindert. Somit sind ihr die CIA und auch Lucien auf der Spur. Lucien will Kate um alles in der Welt finden, denn er will Rache. Rache dafür, dass Kate ihn und die Machenschaften der CIA verraten hat. Lucien hat daraufhin seinen Posten und auch das Vertrauen der Regierung verloren. Kate hat ihn auffliegen lassen, nachdem Lucien die Ermordung ihres palästinensischen Ehemannes hat anordnen und ausführen lassen.
Auf ihrer Flucht bittet Kate ihren einstigen Mentor um Hilfe. Er soll sie zur CIA-Legende Harry Hook bringen. Was Kate noch nicht weiß, ist, dass Harry ist nicht mehr der ist, der er mal war. Seit seinem Fehler, der mehreren Menschen (darunter auch Frauen und Kinder) das Leben gekostet hat, ist er dem Alkohol verfallen. So findet sie ihn auch im Süden von Thailand vor ? abgehalftert und erneut zur Flasche greifend. Kann er ihr und ihrer Tochter wirklich helfen?
Ein Flugzeugabsturz im thailändischen Dschungel kommen Kate und Harry, der versucht sich zusammen zu reißen und zu helfen, sehr gelegen. Kate muss dafür nur einen ihrer kleinen Finger opfern. Dieser landet bei den Überresten der Maschine, nicht ganz ohne das Zutun eines alten ?Freundes? von Harry.
Auch Lucien erfährt vom vermeintlichen Tod von Kate Swift. Doch Lucien wäre nicht Lucien, wenn er es einfach so hinnehmen würde, dass seine Feindin tot ist. Daher schickt er seinen Handlanger aus, um die Sache zu überprüfen.
Zeitgleich macht Lucien seiner Frau Nadja das Leben zur Hölle. Sie sieht ihre Chance auf Rache gekommen, als Lucien mit dem Flugzeugabsturz und dem Tod von Kate in Verbindung gebracht wird. Als auch noch der Reporter, der diese Verbindung in der Öffentlichkeit hergestellt hat, getötet wird, scheint alles seinen Lauf zu nehmen...
Der Thriller hat etwas längere ?Erklärphasen?, die ich jedoch interessant finde, weil man so die Hintergründe der einzelnen Personen kennen lernt. Der Showdown gegen Ende des Buches war blutig und ich muss zugeben, auch etwas überraschend. Es lohnt sich auf jeden Fall, den Thriller zu lesen.
Rezensionen von Conny:
Perfect Girl - Nur du kennst die Wahrheit von Macmillan Gilly
Perfect girl ? wirklich?
?perfect girl ? nur du kennst die Wahrheit? ist der zweite Roman der Autorin Gilly Mcmillan.
Zoe hat es nicht leicht. In ihrem ?zweiten Leben?, wie ihre Mutter Maria es immer bezeichnet, weiß keiner was früher geschehen ist. Zoe war 14, als sie betrunken einen Unfall verursacht hat, bei dem drei Jugendliche, darunter ihre beste Freundin, ums Leben kamen.
War es wirklich nur ein Unfall? Beteuert sie doch immer wieder, nur eine Weinschorle getrunken zu haben. Oder hat Zoe den Wagen absichtlich verunglücken lassen? Hat sie mehr getrunken und ist absichtlich gefahren? Immerhin hatte sie einen sehr hohen Blutalkoholwert.
Zoe ist ein sogenanntes Wunderkind. Ihr IQ ist sehr hoch und sie ist musikalisch talentiert. Bei ihrem ersten Klavier-Konzert nach dem Jugendarrest, das sie zusammen mit ihrem Stiefbruder Lucas gibt, kommt es zu einem Zwischenfall. Der Vater einer der getöteten Jugendlichen steht plötzlich vor Zoe. Er kann nicht nachvollziehen, warum sie ihr Leben leben darf und seine Tochter diese Chance nicht mehr hat. Maria versucht den Mann zu beruhigen, doch später am Abend taucht er bei ihnen zu Hause auf. Zoes Stiefvater ist alles andere als erfreut darüber. Außerdem hat er keine Ahnung von Zoes und Marias Leben vorher. Er und auch Maria sind überaus bemüht, perfekt zu erscheinen. Doch was verbirgt sich hinter diesem gestellten Verhalten? Stunden später ist Zoes Mutter tot ? ermordet.
War es der Vater des toten Mädchens, der Rache nehmen wollte? Oder gar Zoes Stiefvater Chris, weil es in seiner perfekten Welt auf einmal nicht mehr so perfekt war? Es gibt auch noch ein ?Drehbuch?, geschrieben von Lucas, dass das Leben von Chris und seiner ersten Frau erzählt und Chris nicht gerade in einem guten Licht dastehen lässt. War es vielleicht sogar Zoe selbst? Konnte sie dem Druck, nicht sie selbst sein zu dürfen, einfach nicht mehr standhalten? Oder Zoes Tante Tess, die evtl. eifersüchtig auf das Leben ihrer Schwester war?
Es gefällt mir an dem Buch, dass es aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird. Meistens erzählen Zoe, ihre Tante Tess und der Anwalt Sam (er spielt eher eine nebensächliche Rolle) die Geschehnisse von damals und auch heute. Das finde ich sehr gelungen, man erfährt so, was damals zu der Zeit des Unfalls und nach dem Konzertabend passierte.
Rezensionen von Marianne Schaffer-Schellander:
Ein Festtag von Swift Graham
Ein Tag - ein Leben
Obwohl dieses Buch sein eigenes langsames Tempo hat und scheinbar nur von einem Tag erzählt , liegt darin die Dramatik, die ein ganzes Leben bestimmt.
Die feine Sprache des Autors, die zum Nachspüren einläd, bedient sich unterschiedlicher zeitlicher Perspektiven und erzeugt eine anhaltende Spannung.
Ein empfehlenswertes Buch für aufnahmefähige Leser.








