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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Ela_Ela:

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Nächstes Jahr am selben Tag von Hoover Colleen

Colleen Hoover : D Ben & Fallon : )

New York - Los Angeles und dazwischen die große Liebe

Ausgerechnet an dem Abend, bevor sie von Los Angeles nach New york zieht, lernen sie sich kennen: die 18- jährige Fallon, Tochter eines bekannten Schauspielers und der gleichaltrige Ben, der davon träumt, Schriftsteller zu werden. Beide verlieben sich auf den ersten Blick ineinander und verbringen die Stunden vor dem Abflug zusammen.

Doch wie soll es weitergehen? Wollen sie sich wirklich auf eine Fernbeziehung einlassen und ihren Alltag nur halbherzig leben? Um das zu verhindern beschließen sie sich in den nächsten 5 Jahren jedes Jahr am 9. November zu treffen, dazwischen jedoch auf jeglichen Kontakt verzichten. Und wer weiß, vielleicht, so die Hoffnung klappt es am Ende der fünf Jahre mit dem Happyend. Doch fünf Jahre sind eine langen Zeit - und so kommt ihnen trotz aller intesiven Gefühlen, ganz einfach das Leben dazwischen....

Seit ich wusste das Colleen Hoover im März ein neues Buch herausbringt, wollte ich es unbedingt lesen. Durch Zufall durfte ich das Buch schon früher lesen und habe mich total darüber gefreut. Trotzdem habe ich beschlossen erst heute am Erscheinungstermin die Rezension zu veröffentlichen.

Jedoch gefällt mir das Cover beim englischen Buch viel besser. : D

Ich mochte Ben & Fallon von der ersten Seite an. Colleen Hoover schenkt uns mit jedem ihrer Bücher immer besondere Charaktere die man einfach nur gern haben kann. Ich habe das ganze Buch über mitgefiebert wie es mit den beiden weitergeht und ob sie es jedes Jahr zu ihren Treffen schaffen und natürlich wollte ih wissen wie es mite den beiden ausgeht. Ich fand die anderen Bücher von der Autorin schon überragend, aber dieses hat mein Herz im Sturm erobert. Denn kurzen Gastauftritt von Miles & Tate hat mich ebenfalls wieder total begeistern können. Es war schön wieder von den beiden zu lesennnnnn.

Ich hötte mich noch über mehr Seiten gefreut, obwohl es fast 400 Seiten hatte, aber ich bekam einfach nicht genug davon. Der Schreibstil war wieder megatoll und flüssig zu lesen. Was anderes hätte ich auch nicht erwartet.

Fazit: Ein megamäßig gelungener Roman von Colleen Hooer der mich von Grund auf wieder vollkommen überzeugen konnte und den ich total gerne gelesen habe. Von mir bekommt er natürlich wieder 5 Sterne.

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Nächstes Jahr am selben Tag

Rezensionen von Pearl:

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Meer Liebe auf Sylt von Claudia Thesenfitz

Ein Generationenroman

Alexandra Mutter einer zwei jährigen Tochter Emma, trifft sich auf Slyt mit ihrer Mutter Henrietta und Schwiegermutter Ulla, anlässlichst des Geburtstags ihrer Tochter.
Henrietta Karrierefrau 59 Jahre alt, ist Chefredakteurin eines Frauenmagazines und ein Luxusweib.
Ulla Mitte 50, Single, isoterisch unterwegs, Veganerin und Yogalehrerin.

Die beiden Frauen könnten nicht unterschiedlicher sein. Sie werden vor eine schwierige Aufgabe gestellt, als Alex einfach nach New York verschwindet um ihre Ehe zu retten und die beiden Omas mit Emma alleine lassen. Alex finde ich daher etwas egoistisch.
Das Chaos ist vorprogramiert, doch die Beiden wachsen an ihrer Aufgabe.
Eine humorvolle und herzerfrischende Geschichte die einen oft schmunzeln läßt. Ein Roman für jung und alt, es macht Spaß zu lesen wie die Omas mit der ungewöhnlichen Situation klar kommen.
Das Cover strahlt Sommer pur aus.

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Meer Liebe auf Sylt

Rezensionen von Tarika:

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Schattenkrone von Eleanor Herman

Antike und Magie

Der junge Prinz Alex steht im Schatten seines mächtigen Vaters. Er muss sich an einem Hof voller Verrat und Intrigen beweisen. Nur durch die kluge Wahl von Verbündeten kann es ihm gelingen, die von den Göttern verlassene Welt vor dem Untergang zu bewahren. Alex wählt die schöne Blutmagierin Kat.

Ihre Fähigkeiten könnten am Ende zwischen Sieg und Niederlage entscheiden. Doch Kat ist gefährlicher als er glaubt. Und sie hat einen Plan. (Klappentext)

?Schattenkrone? ist der erste Band des Fantasy-Epos ?Royal Blood?. Fantasy-Romane sind eh mein Ding, das Cover ist toll und der Inhalt hört sich ja auch erst mal vielversprechend an. Was mir zu dem Zeitpunkt noch nicht klar war, dass das Geschehen 340 v. Chr. stattfindet und einen tatsächlichen Hintergrund hat, was sich aber als sehr spannend herausgestellt hat. Die Autorin Eleanor Herman hat es tatsächlich geschafft, die Geschichte Alexanders aus Makedonien mit Fantasy-Elementen zu verbinden und eine interessante Erzählung zu verfassen. Der Teil ist ihr auch sehr gut gelungen, denn ich hatte wirklich immer wieder das Gefühl, dass ich mich in der Antike bewege.
Die Geschichte wird im Präsens erzählt, was zum einen für eine in der Vergangenheit spielende Geschichte irgendwie nicht so ganz glücklich ist, außerdem wirken durch die Wahl der Erzählzeit viele ergänzende Beschreibungen leicht fehl am Platz. Allerdings weiß ich nicht, inwieweit das den Übersetzerinnen in die Schuhe zu schieben ist. Dennoch fand ich es manchmal leicht befremdlich.
Was mir auch nicht so gefallen hat, aber das ist sicherlich Geschmackssache, ist die Tatsache, dass Namen der Protagonisten häufig abgekürzt werden. So wird Katerina zu Kat, Alexander zu Alex, Zofia zu Zo etc. Vielleicht kann man sich so die Namen leichter merken, aber mich hat es häufig ein wenig gestört, da es für mich nicht in diese antike Umgebung passt.
Das Buch ist insgesamt in fünf Akte aufgeteilt, die sich gefühlt auch an dem griechischen Drama orientieren. Der erste Akt dient zur Einführung der handelnden Personen, außerdem kündigt sich der dramatische Konflikt an. Ich muss hier gestehen, dass ich tatsächlich etwas gebraucht hatte, bis ich im Geschehen drin war, denn jedes Kapitel dient zur Vorstellungen eines Charakters. Weiterhin wechseln sich immer wieder die Erzählperspektiven ab. Im zweiten Akt verschärft sich die Situation und es kommt hier zu ersten Kämpfen, die wirklich sehr spannend beschrieben werden. Der dritte Akt stellt schließlich einen Höhepunkt in der Handlung dar, in dem wir eine ganze Menge erfahren. Der vierte Akt arbeitet auf die bevorstehende Katastrophe im fünften Akt hin. Das ist der Autorin tatsächlich gut gelungen. Dafür bleiben die Charaktere in mancher Hinsicht oberflächlich, manchmal sind ihre Beweggründe nicht ganz klar. Das Potential ist durchaus vorhanden, vielleicht wird es im nächsten Band besser. Dafür sind die Beschreibungen, um die Charaktere ins richtige Ambiente zu setzen, umso schöner geworden. Das Ende wirkt etwas offen, es gibt noch einige Fragen. Vor allem bleibt offen, was mit Zofia passiert, von der ich gerne noch mehr gelesen hätte, aber ich lege meine Hoffnung hier einfach in den zweiten Band.

An und für sich ist ?Schattenkrone? ein interessanter und spannender historischer Fantasy-Roman, der trotz kleiner Schwächen gut unterhält. Den zweiten Band werde ich sicher auch noch lesen.

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Schattenkrone

Rezensionen von Krimine:

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Das Haus der Hildy Good von Leary Ann

Ein lockerer Kleinstadtroman, der die Schwächen seiner Bewohner offenbart

Die erfolgreiche Immobilienmaklerin Hildy Good versteht es nicht nur imposante Häuser zu verkaufen, sondern hat auch ein Faible dafür, hinter deren gut gebauten Mauern zu schauen. Egal, mit wem sie eine Besichtigungstour unternimmt oder welchen Bewohner des kleinen Küstenstädtchens Wendover besucht.

Immer ist sie sofort im Bilde, was dieser vor anderen verbirgt. Mal sind es psychische Abnormitäten, die in Schach gehalten werden müssen, ein anderes Mal ist eine außereheliche Affäre, die aus dem Ruder läuft. Und während sie tief in die Seelen anderer Menschen schaut, kämpft auch sie mit einem Problem, das ihr zu entgleiten droht. Denn jeden Abend nach der Arbeit zieht sich Hildy Good in ihren Keller zurück, wo sie heimlich einen gut versteckten Rotwein genießt. Eine Sucht, die plötzlich außer Kontrolle gerät und fatale Ereignisse nach sich zieht..

?Das Haus der Hildy Good? ist ein lockerer Kleinstadtroman mit einer sympathischen Hauptfigur, der durch die in ihm verarbeiteten menschlichen Schwächen angenehm kurzweilig unterhält. Dabei ist es vor allem Hildy Goods turbulentes Leben, das als Dreh- und Angelpunkt für viele kleine Begebenheiten herhalten muss und sich, wie ein roter Faden durch die Handlung zieht. So erfährt der Leser aus ihrer Sicht, warum eine deprimierte Ehefrau und Mutter durch den Umgang mit Pferden ein neues Selbstwertgefühl gewinnt oder wie die Suche nach einem verschwundenen Jungen verläuft. Aber auch der alltägliche Tratsch macht vor ihrer Tür nicht halt, was in diesem Fall kein Wunder ist, da Hildy mit dem ihr gegebenen siebenten Sinn ausreichend Öl ins Feuer gießt. Doch neben allen diesen manchmal auch skurrilen Geschichten taucht der Leser tief in Hildys Leben ein und erlebt ihren immerwährenden Kampf mit und gegen den Alkohol. Ein ungeschönter Einblick, der ihre Abstürze und Lügen offenbart und ihre Bemühungen, diese vor anderen zu verbergen.

Fazit:
Ein Roman, der genauso vielfältig, wie das Leben ist und in wunderbar realistischer Weise Humor und Ernst in sich vereint.

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Das Haus der Hildy Good

Rezensionen von LadyIceTea:

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The Couple Next Door von Lapena Shari

Du glaubst, du kennst die Menschen ? doch du irrst dich!

Marco und Anne sind bei ihren Nachbarn Cynthia und Greg zu einem gemütlichen Dinner eingeladen. Da die Babysitterin abgesagt hat, bleibt Cora, ihr Baby zuhause. Beide sehen regelmäßig nach dem Kind und auch das Babyfon ist eingeschaltet und doch verschwindet Cora. Der Schock sitzt tief, Cora wurde entführt.

Von diesem Moment an, beginnt eine Odyssee des Grauens. Wer hat das Kind entführt und warum? Und werden sie Cora je wieder lebend zurückbekommen?

Ich habe das Buch bei einer Vorableserunde gewonnen und bin wirklich froh, dass ich mich beworben habe.
Ich habe das erste Buch der Autorin noch nicht gelesen und war zu Beginn ein wenig Skeptisch, ob die Geschichte auch wirklich spannend wird. Völlig zu unrecht.
Schon von den ersten Seiten an, baut die Geschichte Spannung auf und wird von Kapitel zu Kapitel rasanter.
Die Autorin hat einen flüssigen und treibenden Schreibstil. Ich bin nur durch die Seiten geflogen, ohne zu merken, wie viel ich eigentlich schon gelesen habe. Lange Sätze wechseln sich mit kurzen, knappen Sätzen ab, was ein gutes Tempo in die Geschichte bringt.
Schon recht früh wechselt die Autorin immer wieder die Erzählperspektiven. Wir erleben die Story mal aus Annes Sicht, mal aus Marcos und mal aus der Sicht des Detectives. Aber auch Annes Eltern und ihre Nachbarin werden uns dadurch nähergebracht.
Die Personen in ?The couple next door? sind wirklich gut gezeichnet. Nicht nur optisch werden sie gut gezeichnet auch ihre unterschiedlichen Charaktere und ihre jeweiligen Gedanken und Gefühle werden herausgearbeitet, ohne dass es zu viel oder zu wenig Information ist.
Am besten hat es mir gefallen, dass ich oft nicht wusste, was stimmt und was nicht. Wer sagt die Wahrheit und wer nicht. Ich habe wirklich mit dem Detective mitgerätselt und habe gespannt auf jeden neuen Hinweis gewartet.
Für mich war es auch immer wieder so, dass ich grade dachte, ich wüsste was als nächstes kommt und wäre dem Täter eine Spur nähergekommen, da gab es plötzlich total unerwartete Ereignisse, die die gesamte Geschichte in eine neue Richtung gedreht haben. Oft dachte ich mir nur ?wow, damit habe ich jetzt nicht gerechnet?.
Zu meiner Begeisterung haben sich diese Unerwarteten Geschehnisse bis zum Ende des Buches durchgezogen. Nicht einmal das Ende habe ich so erwartet.
Für mich ein absolut tolles Buch, dass ich jedem Thrillerfan nur wärmstens ans Herz legen kann. Einfach klasse!

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The Couple Next Door

Rezensionen von Caroline :

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Den Mund voll ungesagter Dinge Roman. 06.03.2017. Paperback. von Freytag Anne

Wie lernt man jemanden kennen?

Sophie ist fast 18 Jahre alt und hat keine Wahl. Da ihre Mutter niemals Teil der kleinen Familie war, bzw. es nicht sein wollte, beschließt ihr Vater zu seiner Freundin Lena nach München zu ziehen. Zwar hält Alex nicht sehr viel in Hamburg seit ihr allerbester Freund der Liebe wegen nach Paris gegangen ist.

Aber begeistert über den Umzug ist sie auch nicht. So kurz vor dem Abitur in eine neue Schule zu wechseln, entspricht nicht dem Versprechen, das ihr Vater gegeben hat. Wird sie sich im neuen zu Hause bei Lena und deren zwei Söhnen auch willkommen fühlen? Kann sie ihr altes Ich zurücklassen und einen Strich unter ihrer Vergangenheit ziehen und in München einen Neuanfang wagen? Ist ein Neustart überhaupt notwendig? Fragen, die sie sich stellt und die ihr im Kopf herumschwirren.


Wie hat es mir gefallen?


Vorab - ich denke, jeder sollte sich den Vergleich mit "mein bester letzter sommer" sparen. Die zwei Geschichten könnten nicht unterschiedlicher sein. Sie haben nur das Genre gemeinsam und die Autorin, aber sonst nichts mehr.


Die Geschichte greift neben einem Tabuthema (ein Wort, das mir persönlich überhaupt nicht gefällt, denn es sollte keine Tabus in dieser Hinsicht geben) auch das Thema Erwachsen werden auf.
Sophie ist eine vielleicht nicht ganz typische fast 18 jährige junge Erwachsene. Sie schlägt sich mit üblichen Problemen herum, aber gleichzeitig fragt sie sich selbst, ob sie nicht einfach nur recht seltsam ist. Sie macht Dinge, die sie im nachhinein mehr als nur bereut. Die neue Familie, mit Vater, (Stief)Mutter und zwei (Stief)Brüdern überfordern sie. Ihr Kopf ist voller unbeantworteter Fragen und sie vertraut niemandem außer ihrem besten Freund, den sie leider nur via Skype sprechen kann. Sie hat einfach das Gefühl völlig auf sich alleine gestellt zu sein. Selbst ihr Vater entgleitet ihr immer mehr, zumindest empfindet sie es so. Seine Freundin Lena versucht Sophie in die Familie zu integrieren. Das fällt ihr aber nicht so leicht.
Alex ist die gleichaltrige Tochter der Nachbarsfamilie. Sie besuchen die gleiche Schule und ganz langsam entsteht sowas wie eine Freundschaft. Beide Mädchen sind darauf bedacht nicht zu viel von sich selbst preis zu geben, um nicht verletzt zu werden.


Zwar sind seit meiner Teenager Zeit schon einige Jährchen ins Land gezogen, aber die Gefühle und Gedanken, die ich damals hatte, sind immer noch präsent. Denn nur weil man erwachsen wird, ändern sich manche Fragen nicht. So zum Beispiel die wichtige Frage "Wie lerne ich jemanden kennen?" Ist das etwas, das wir als Kinder im Kindergarten oder in der Schule lernen und damit niemals wieder vergessen? Wieso fällt es mir jetzt als Frau von 45 Jahren dennoch so schwer Freundschaft zu schließen.
Woher erlernt frau es Mutter zu sein, wenn frau selbst niemals eine Mutter hatte? Gibt es ein Muttergen, das sich im richtigen Moment entwickelt?
Wie merke ich, dass ich "normal" bin? Was ist denn eigentlich normal? Dafür hätte ich wahnsinnig gerne so was wie einen Leitfaden, mit Punkten, die ich abhacken kann, um nicht aufzufallen.


Die Geschichte bewegt auf jeden Fall. Egal, ob normal oder seltsam. Mich hat sich dazu angeregt, über eigentlich einfache Fragen, nachzudenken. Mich selbst und meine Entscheidungen zu hinterfragen, um schließlich zu Erkenntnis zu kommen, dass es gut ist, wie es ist.


Vielen Dank an den Verlag für das Überraschungspaket mit diesem ganz besonderen Buch.

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Den Mund voll ungesagter Dinge Roman. 06.03.2017. Paperback.

Rezensionen von Lizz:

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Der Mann, der Luft zum Frühstück aß von Radek Knapp

Ernsthafte Themen gepaart mit viel Humor - eine Gewinnerkombination!

"Wer in Halle A zur Welt gekommen und von der eigenen Mutter in Halle B entführt worden ist, für den wird alles zu einem überraschenden und unberechenbaren Abenteuer. Und der einzige, auf den man sich dabei verlassen kann, ist man selbst." (S. 12)

Als Walerian ein Jahr alt ist, gibt seine Mutter ihn bei den Großeltern ab und verschwindet.

Als er zwölf ist, taucht sie wieder auf und nimmt ihn ohne Vorwarnung von Polen mit nach Wien, wo sie fortan leben sollen. Der junge Bursche ist gezwungen, sich in einer völlig neuen Umgebung zurechtzufinden - dabei kann er nicht mal Deutsch.
Wir begleiten ihn bis ins junge Erwachsenenalter auf seinem Lebensweg und bei seinem Versuch, herauszufinden, wo und was Heimat für ihn ist - bis er letztlich ankommt.

Radek Knapp schreibt mit unglaublich viel Ironie und Humor, was den Roman sehr amüsant zu lesen macht - und doch behandelt er sehr ernsthafte und essentielle Themen: Auf was kommt es an im Leben? Welchen Weg soll ich gehen? Was bedeutet Heimat für mich? Diese Kombination aus Witz und ernsthaftem Inhalt ist für mich ein absoluter Gewinner.
Der Roman ist sehr auf die Hauptfigur zentriert und andere Figuren kommen nur am Rande vor. Gerne hätte ich manchmal noch etwas mehr über sie und Walerians Beziehung zu oder Gefühle gegenüber ihnen erfahren, doch finde ich es absolut passend, dass diese nicht in den Vordergrund gerückt werden. Schließlich soll es hier um Walerians Selbstfindung gehen.
Einzig den Buchtitel finde ich nicht ganz geschickt gewählt. Mit "Der Mann, der Luft zum Frühstück aß" assoziiert man doch etwas ganz anderes, als einen dann tatsächlich erwartet. Man erwartet eine ernsthafte Geschichte über den harten Überlebenskampf eines Mannes. Ich hätte mir daher stattdessen einen Titel gewünscht, der auf den ironischen Schreibstil des Autors anspielt - denn dieser ist wirklich ganz besonders.

Ich möchte "Der Mann, der Luft zum Frühstück aß" unbedingt weiterempfehlen - vor allem, wenn man mal Lust hat, herzhaft zu lachen und sich dabei doch Inhalt mit Tiefe wünscht.
Radek Knapp hat hier einen neuen Fan gewonnen und ich werde mir mit Sicherheit auch seine anderen Werke besorgen.

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Der Mann, der Luft zum Frühstück aß

Rezensionen von Ela_Ela:

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Elemental Assassin - Spinnengift von Jennifer Estep

Gin Blanco und ihre Zufälle : D

Eigentlich scheint endlich einmal alles perfekt in Gin Blancos turbulentem Leben: Ihre größte Gegnerin ist tot, sie versteht sich gut mit ihrer Schwester und ist rundum glücklich mit ihrem Lover Owen. Doch dann taucht Salina Dubois in der Stadt auf ? Owens Exfreundin, die grausame Rache üben will und alles daran setzt, zurückzuerobern, was einst ihr gehörte.

Die Südstaatenschönheit entpuppt sich als gefährliche Gegnerin, die nicht nur über mächtige Wasserelementarmagie verfügt, sondern auch ein undurchsichtiges Spiel spielt. Doch sie hat ihre Rechnung ohne Gin Blanco gemacht. Die macht sich natürlich sofort daran, Salinas Geheimins zu lüften ? koste es, was es wolle.

Nachdem ich beim letzten Band eine klitzekleine Kleinigkeit zu bemäkeln hatte, wurde in diesem Buch meine Sucht zu dieser Serie immer größer wurde und es schnell beendet habe muss ich jetzt wieder lange auf den nächsten Teil warten.

Ich mochte dieses Buch wieder megamäßig gern und Gin und ihre Geschichen werden mir nie zu fad, obwohl sich die Handlungen manchmal ein wenig wiederholen, doch der Schreibstil der Autorin ist richtig süchtigmachend.

Fazit: Wieder ein megagutgelunger Teil der Spinnenserie der von mir verdiente 5 Sterne bekommt.

Serie:
1. Spinnenkuss
2. Spinnentanz
3. Spinnenjagd
4. Spinnenfieber
5. Spinnenbeute
6. Spinnenfeuer
7. Spinnengift
8. Spinnenfalle (erscheint erst im September 2017)

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Elemental Assassin - Spinnengift

Rezensionen von Ela_Ela:

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Keeping Her - Nichts einfacher als das von Cora Carmack

Garrick & Bliss

Die Bonusstory zum E-Book-Bestseller "Losing It - Alles nicht so einfach"! Die Geschichte um Bliss und Garrick geht weiter: Als Garrick ihr einen Heiratsantrag macht, ist Bliss sich sicher, dass ihrem Happy End nichts mehr im Wege steht. Doch leider lässt es sich nicht vermeiden, dass sie vor der Hochzeit Garricks Eltern kennenlernen muss.

Und als die beiden nach London reisen, wird ihnen plötzlich klar, dass sie - egal, wie sehr sie sich lieben - für eine gemeinsame Zukunft noch nicht ganz so bereit sind, wie sie ursprünglich dachten.

Diese Kurzgeschichte ist wieder ein kurzer Einblick in die Losing it Geschichten. Hier geht es um Bliss und Garrick die wir im ersten Buch kennen- und liebengelernt haben.

Beide waren mir sofort wieder sympathisch und hier darf man auch die Sicht von beiden lesen war in Losing it nicht der Fall und was mir hier besonders gefallen hat.

Fazit: Ein kurzer Ausflug in die Losing it Reihe der mich wieder begeistern konnte und von mir verdiente 4 Sterne bekommt.

Serie:
1. Losing it - Alles ist nicht so einfach
2. Faking it - Alles nur ein Spiel
3. Finding it - Alles ist leichter mit dir
3,5. Keeping her - Nichts einfacher als das
3,6. Seeking her - Nie wieder ohne dich

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Keeping Her - Nichts einfacher als das

Rezensionen von begine:

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Sein blutiges Projekt von Macrae Burnet Graeme

Ungewöhnliches Projekt

Dieser Roman ist ein Ausflug in die jüngere schottische Geschichte.

Eine ungewöhnliche Idee des Autors. Es fängt mit einem Vorwort an, in dem der Autor erklärt, wie er zu der Geschichte kam.
Dann gibt .es Einschätzungen einiger Einwohner, die Roderick kannten und ihn unterschiedlich beschreiben
Jetzt kommt Roderiks Manuskript.

Dieser Lebensbericht ist eigentlich mehr als nur ein Bericht über einen Kriminalfall. Durch den frühen Tod der Mutter wird es zu einer tragischen Familiengeschichte.
Roderick Macrae ist ein intelligenter Junge, auch sensibel. Das lässt ihn die Härten des teilweise armseligen Lebens in den Highlands besonders bewusst wahrnehmen. Etwaige Chance, wie die Förderung seines Lehrers, kann er nicht ergreifen, weil sein Vater dagegen war.
Auch die Liebe zu Flora, des Nachbarn Tochter, ist aussichtslos.

Später kommen weitere Erzähler in diversen Berichten im Zusammenhang mit dem Prozess ins spiel und schließlich der lange Abschnitt des Prozess selbst. Das Buch liest sich spannend.

Graeme Macrae Burnet ist ein Schriftsteller, der einen guten, kraftvollen Stil besitzt.

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Sein blutiges Projekt