Kunden em pfehlungen
Rezensionen von AngiF:
Kalle und Kasimir - Flitterwochen im Pfötchenhotel von Mirjam Müntefering
Flitterwochen im Schnee
Endlich ist es soweit: Linna und Mads heiraten! Kalle wird sogar die Rolle des Ringträgers übertragen. Gefeiert wird anschließend in einem Restaurant im Viertel. Einen Wermutstropfen gilt es für Kalle jedoch zu verkraften, denn Kasimir wird zu Hause gelassen. Aber Amanda, Kalles Freundin verrät Kasimir nicht nur, dass Kalle etwas bedrückt erschien sondern auch den Ort der Hochzeitsfeier.
Natürlich macht sich Kasimir sofort auf den Weg und so endet der Tag für alle Vier- und Zweibeiner doch noch glücklich. Damit die ganze Familie etwas von den Flitterwochen genießen kann, hat Mads zur Überraschung aller kurzfristig das Reiseziel umgebucht, anstatt auf einem Flug in die Sonne, zu dem nur Mads und Linna hätten antreten können, geht es nun stattdessen für alle Vier nach St. Andreasheim ins österreichische Skigebiet. Doch es wären nicht Kalle und Kasimir, würden sie nicht erneut in einen Kriminalfall stolpern, den es aufzulösen gilt ...
Wenn eine meiner Lieblingsautorinnen den nächsten Teil in einer Serie herausbringt, dann ist das für mich wie mit meinem Schiff in den Heimathafen einzulaufen. Gerade als bloggende Vielleserin ist es mir immer mal wieder ein Vergnügen zu bekannten und liebgewonnenen Charakteren zurückzukehren und mit ihnen in einer wunderbar erzählten Geschichte neue Abenteuer zu erleben. Mirjam Müntefering hat mich mit ihrem neuen Band ihres Mops- und Katzenkrimis mit den beiden Vierbeinern Kalle und Kasimir mit den ersten Zeilen eingefangen und gewohnt brillant unterhalten. Schreibstil und Sprache sind wie immer großartig und die Dialoge real mitreißend.
Von Herzen gerne vergebe ich erneut fünf von fünf möglichen Sternen und empfehle das Buch unbedingt weiter an Leser, die Kalle und Kasimir bereits kennen und lieben gelernt haben und an solche, die sie erstmals treffen mögen ? Kater Kasimir den wohl bald größten Privatdetektiv auf Erden und seinen Assistenten Mops Kalle. Spannende und kurzweilige Lesestunden sind garantiert.
Rezensionen von Gaby 2707:
Mein Herz ist ein wilder Tiger von Tanja Weber
Zirkuserinnerungen
1916 in Berlin geboren, im Zirkus Busch aufgewachsen, verliert die zweijährige Lotta Pignot ihre Eltern bei einem Rad-Akrobatikunfall. Die Zirkusdirektorin und die italienischen Pausenclowns Luigi und Zagarollo nehmen sich der kleinen Lotta an. Als sich für sie ein Engagement in einem Berliner Varieté anbietet, muss sie ihren Namen ändern.
Ab sofort heißt die Kleine Elisabeth Lanz. Später lernt sie ihren Mann kennen und lieben und reist als die Schlangenfrau Elly Simon mit ihm und seinen Tigern rund um die Welt. Jetzt, mit über 100 Jahren lebt sie im Berliner Seniorenstift an der Bergstraße.
Hier arbeitet der aus Somalia geflohene John Mbete seit drei Jahren als Betreuer. Die Beiden freunden sich an, Elly erzählt ihre Geschichte und die Beiden geben sich für kurze Zeit Halt und Geborgenheit.
Als Kind habe ich die Besuche im Zirkus geliebt und auch heute noch gehe ich hier und da in den Festbau des Circus Krone und lasse mich durch Menschen, Tiere, Sensationen überraschen.
Ich kann mir Elly sehr gut in ihrer Rolle als Kontorsionistin vorstellen. Die Autorin bringt Ellys Angst,als sie von einem der Tiger verletzt wird und sich im KKH fragt, ob sie je wieder auftreten kann, sehr gut rüber. Ich spüre ihre Anspannung, als sie in Rio de Janeiro ankommen und alles so ganz anders ist als in Berlin. Ihr Mann Hans, der mit seinen Tigern umgeht wie mit den eigenen Kindern, die er nie gehabt hat, hat die Gabe, ihr sämtliche Ängste zu nehmen. Ich war in dieser Geschichte beim Lesen die Dritte im Bunde und bin mit den Beiden um die halbe Welt gereist. Ich bin auch noch an Ellys Bett gesessen, als sie John ihre Geschichte erzählt. Auch seine Geschichte finde ich hochspannend und hoch brisant. Genau so, wie es gerade in unseren Breiten zugeht.
Das einzige, was für mich nicht so in die Geschichte von Elly, Hans und John passt, ist Kirsten Landmann mit ihren privaten Problemen und ihre Mutter Franziska Schlemmer, die ein Bett im Zimmer von Elly Simon bekommt. Sie hat mich aus der Zirkusmanege und aus Somalia immer wieder ?rausgezogen?.
Ich habe mich in die faszinierende Welt des Zirkus entführen lassen mit starken Männern, waghalsigen Kunststücken, liebenswerten Clowns und vielen Tieren. Und ich bekam einen Einblick in die trostlose Zukunft eines Landes wie Somalia, aus der die jungen Menschen fliehen um nicht in den Kriegswirren zugrunde zu gehen.
Ein wunderbares Buch, nicht nur für Zirkusliebhaber.
Rezensionen von Wolly:
Die Chroniken der Verbliebenen - Der Kuss der Lüge von Mary E. Pearson
Ein Beginn der neugierig macht, aber deutlich ausbaufähig ist
In diesem Buch begleiten wir die 17 jährige Lia. Doch sie ist kein gewöhliches Mädchen ihres Alters. Als erste Tochter des Königshauses Morrighan trägt sie viel Verantwortung und hat wenig Entscheidungsgewalt über ihr Leben. Selbst ihren Bräutigam darf sie nicht selbst wählen, denn zum Wohle ihrer Untertanen soll sie mit einem Prinz verheiratet werden, den sie noch nie gesehen hat.
Doch Lea entzieht sich ihrer Verantwortung und flieht kurz vor der Vermählung. Nur einmal leben wie sie es sich selbst aussucht, mehr möchte sie doch nicht. Aber schnell stellt sie fest, das sie sich auch fernab des Königshofes nicht vor ihrem Prinzessinnendasein verstecken kann. Sie trifft in ihrem selbst gewählten Exil auf zwei Männer, ihren unbekannten Prinzgemahl und einen Attentäter, der ausgesandt wurde um sie zu töten. Das Problem an der Sache? Beide Männer findet sie anziehend, doch sie weiß nicht, was hinter ihren Fassaden steckt.
Meinung:
Zu Beginn des Buches gibt die Autorin uns Rätsel auf. Wechselnd wird aus der Perspektive von Lia, dem Attentäter und dem Prinz berichtet ohne das die Männer ihren Rollen zugeordnet werden. So schwankt der Leser immer wieder und verdächtig mal den Einen und mal den Anderen. Ein schönes Stilmittel das mehr Spannung in die Geschichte bringt und den Leser zu ein bisschen Eigeninitiative verleitet. Die wechselnden Perspektiven geben zusätzlich ein interessanteres Gesamtbild auf die Situation.
Neben der Erzählweise gefällt mir auch der gesamte Schreibstil gut. Locker, leicht und flüssig passt er sich der Zielgruppe und der Geschichte an.
Die Geschichte selbst ist durchwachsen. Die Idee ist prima und stellenweise auch schön umgesetzt, leider unterstützen die Charaktere diese aber wenig. Die meisten bleiben eher blass oder fallen wie Lia, durch Naivität eher negativ auf. Schade, denn die Anlagen sind durchaus vorhanden. Es werden viele einzelne Erzählstränge angelegt und viele Fragen gestellt, auf die ich mir in den Folgebänden Antworten erhoffe. Allgemein würde ich mir für den nächsten Teil mehr Spannung, Tiefe und Erklärungen wünschen. So dümpelt eine eher halbgare Liebesgeschichte vor sich hin. Fantasyelemente werden angedeutet, aber nicht konsequent genug verfolgt und ich könnte das Buch ehrlich gesagt gar keinem klaren Genre zuordnen.
Fazit:
Nett zu lesen, aber eindeutig zu schwammig. Wenn sich die Autorin steigert, sehe ich schöne Möglichkeiten für die Folgebände. Eine Lesempfehlung möchte ich daher aber lieber erst nach dem nächsten Band aussprechen.
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Woodwalkers. Carags Verwandlung von Brandis Katja
Erik, 11 Jahre, aus Bludenz
Auf den ersten Blick sieht Carag aus wie ein ganz gewöhnlicher Junge, doch hinter seinen Grün schimmernden Augen verbirgt sich ein unglaubliches Geheimnis : Er ist ein Woodwalker - kurz gesagt: ein Gestaltenwandler, halb Mensch halb Puma. Er wuchs in der Wildnis der Rocky Mountains (Gebirge in den USA) auf und lebt erst seit kurzer Zeit in der Menschenwelt.
Er findet die meisten Sachen sehr interessant, doch er ist ein Einzelgänger und wird ständig von den Kindern gemobbt. Doch als er erfährt, dass es ein geheimes Internat nur für Woodwalker gibt und er dort aufgenommen wird, verspürt er ein Gefühl der Heimat. Hier lernt er Kampftechniken als Puma und auch als Mensch und auch wie sich Menschen verhalten. Dann wird ihm Einiges klar und er kommt zunehmend mit seinem Umfeld zurecht. Das Buch war toll und sehr spannend!
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Ingo, 11 Jahre aus Hall:
Carag lebt mit seiner Familie im Wald der Rocky Mountains. Er und seine Verwandschaft haben ein großes Geheimnis, sie sind Woodwalkers. Sie sind halb Puma halb Mensch. Doch Carag will lieber als Mensch leben und verlässt die Rocky Mountains. Eine Pflegefamilie nimmt ihn auf. Eines Tages erfährt er, dass es ein Internat für Woodwalkers gibt. Er findet auf der Schule schnell Freunde, unter anderem den Bison-Jungen Brandon. In der Welt der Woodwalkers gibt es aber auch viele Gefahren... Das Buch ist sehr spannend und interresant. Ich habe es in zwei Tagen durchgelesen.
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Tobias, 11 Jahre aus Bludenz:
Carag ist ein Berglöwen Wandler. Er möchte die Menschenwelt besuchen und geht auf eine Schule für Woodwalkers. Ein zweiter Berglöwen Wandler macht ihm das Angebot, zu seiner Wandler Armee dazu zu gehören. Carag bittet um Bedenkzeit. Nach drei Monaten müssen Carag und seine Freunde
eine Prüfung bestehen. Als sie diese bestanden haben, schlägt Carag das Angebot aus. Er findet die Absichten des zweiten Wandlers nicht gut.
Die lustigen Erzählungen haben mir besonders gut gefallen. Ich musste oft lachen. Das Buch wurde aus Sicht
der Tiere erzählt, das fand ich cool.
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Jan, 12 Jahre aus Innsbruck:
Die Geschichte von Carag handelt von einem Jungen, dessen Familie als Pumas in der Wildnis lebt und sich in Menschen verwandeln können. Der Junge verlässt seine Familie, weil er das Leben bei den Menschen kennenlernen will. Durch Zufall bekommt er die Möglichkeit, auf eine besondere Schule zu gehen, wo nur Gestaltwandler unterrichtet werden. In diesem geheimen Internat sind unterschiedliche, große gefährliche und kleine niedliche Wesen untergebracht. Dort lernt Carag viele Freunde, aber auch Feinde kennen und muss Abenteuer bestehen.
Ich fand das Buch sehr spannend und teilweise lustig. Leider war es zu kurz, ich hoffe es gibt bald einen zweiten Teil.
Rezensionen von Landbiene:
Wir zwei in fremden Galaxien von Ling Kate
Wir zwei in fremden Galaxien
Schreibstil:
Der Schreibstil der Autorin Kate Ling lässt sich flüssig und locker lesen. Sprachlich ist es eher einfach gehalten, was für ein Jugendbuch normal ist. Erzählt wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive von Seren. Normalerweise mag ich die Ich-Form, aber das Drumherum ist durch Serens Gedanken und Emotionen etwas verloren gegangen.
Ansonsten haben die Kapitel eine angenehme Leselänge und sind nummeriert.
Allgemeine Meinung:
Die Grundidee dieses Buches finde ich wirklich sehr ansprechend und interessant! Leider hat die Autorin viel zu viel Potenzial verschenkt, da ihr Fokus zu stark auf die Liebesgeschichte von Seren und Dom gerichtet ist. Die Liebesgeschichte hätte genauso gut in einer diktatorischen Gesellschaft oder sonst wo spielen können. Hauptsache es gibt feste Regeln und ein System, dass befolgt werden muss. Dabei fand ich gerade die Mission und die Ventura an sich total spannend. Die Umgebung, die Lebensweise und die anderen Menschen auf dem Raumschiff kamen einfach viel zu kurz. Viele Sachen wurden zwar angerissen, wie z.B. das sie Hühner und Fische züchten, aber für mich nicht ausreichend genug erklärt und beleuchtet. Auch wird nicht erklärt was sie sich von dem Signal erhoffen, wie es zustande kam die Ventura zu bauen, wer die Ventura in Auftrag gegeben hat und und und.... Zudem gibt die Autorin einem keine richtige Erklärung warum Seren überhaupt so rebellisch gegen das System ist, denn sie war es auch schon bevor sie verliebt war! Mir fehlt da die Entwicklung und ein klares Motiv. Die Liebesgeschichte von ihr und Dom schreitet sehr schnell voran, was vielleicht den ein oder anderen stören könnte. Mich persönlich hat dies allerdings nicht gestört, da es in diesem Alter "normal" ist.
Auch wenn Seren manchmal ziemlich nervig ist und eher trotzig als überlegen handelt, war sie mir sympathisch und ich konnte ihre Gefühle nachvollziehen. Auch die anderen Charaktere haben mir gefallen und blieben nicht farblos, auch wenn die Autorin hier ebenfalls mehr in die Tiefe hätte gehen können!
Fazit: Tolle Grundidee, die nicht optimal umgesetzt wurde! Da es aber dennoch fesselnd und spannend war knappe 3 Sterne!
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Wie eine Nuss mein Leben auf den Kopf stellte von Alexa Hennig von Lange
Elea, 12 Jahre aus Fulpmes
Lisa ist ein Mädchen das sehr ängstliche Eltern hat. Sie ist mit ihnen vom Stadtzentrum zum Rande der Stadt umgezogen. Dort langweilte sie sich sehr, denn in der Stadt hatte sie eine allerbeste Freundin gehabt, Alice. Aber Alice behandelte Lisa, seit sie umgezogen war, wie Luft. Kurz nachdem Lisa mit ihren Eltern im neuen Haus ankam, wurde die schöne Villa am anderen Ende der Straße zu einem Waisenhaus umfunktioniert.
Bevor die Waisenkinder in das große Haus einzogen, schlich Lisa sich heimlich zu ihm. Dort lernte sie einen Gärtner namens Lukas kennen, der ihr Leben ziemlich auf den Kopf stellte mit nur einer einzigen Nuss.
Ich finde dieses Buch sehr empfehlenswert, denn es geht um: Liebe, alte und neue Freundschaften, Geheimnisse und darum, jemanden anderen beizustehen. Ich empfehle dieses Buch Buben und Mädchen und hoffe auf einen zweiten Teil!
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Verena, 11 Jahre aus Matrei:
Lisa zieht in eine Straße, in der es nur alte Leute und kleine Kinder gibt. Sie zieht auch von ihrer besten Freundin weg. Ihre beste Freundin will nicht mehr mit ihr befreundet sein, weil sie nun Estelle als beste Freundin hat. Einmal entdeckt Lisa ein Haus auf einem Hügel. Sie fährt mit ihrem Fahrrad hinauf. Es ist ein Waisenhaus. Dort erzählt sie dem Gärtner, sie sei ein Waisenkind. Seine Frau stellt einen Korb Nüsse auf den Tisch und Lisa nimmt eine, obwohl sie weiß, dass sie auf Nüsse allergisch ist. Sie wacht auf einer Krankenstation wieder auf. Ohne jemanden was zu sagen, haut sie von der Krankenstation ab und trifft Lasse und Siggi. Sie werden dicke Freunde. Obwohl Lisa nicht von ihrem Umzug begeistert ist, hält diese Welt mehr für sie offen, als sie gedacht hatte.
Wenn ihr wissen wollt, wie es weitergeht, dann lest dieses Buch. Mir hat es sehr gut gefallen.
Rezensionen von yesterday:
Stiefkind von Tremayne S. K.
Kein tragisches Ende, aber eine unheimliche Aura
Düstere, aber auch schöne Umgebungsbeschreibungen kann der S.K. Tremayne als Reisejournalist natürlich überzeugend darstellen. Davon lebt dieser Thriller in jenen Phasen, in denen die Geschichte selbst nicht so mit Spannung überzeugen kann. Dass es mittels der Überschriften einen Countdown auf Weihnachten gibt, unterstützt zwar die Dramatik eines Teils der Geschichte, aber ohne die Zwischentitel könnte die ganze Handlung auch innerhalb weniger Wochen stattfinden.
Wer sich ein thrillerartiges, tödliches Ende erwartet mit viel Drama, wird hier möglicherweise enttäuscht werden. Auch das Rätsel um den unfreiwilligen Tod von Nina Kerthen, Mutter, Ehefrau und Herrin über Carnhallow House, entpuppt sich als weniger dramatisch als man zwischendurch annimmt. Trotzdem schafft es der Autor, durch die Lage des großen Hauses und die Vorgeschichten der beiden frisch Vermählten ? Rachel und David Kerthen, Witwer, eine unterschwellige unheimliche Aura über alles zu legen. Zu Beginn unverfängliche Unterhaltungen wandeln sich zu Minenfeldern. Wie Rachel wird der Leser misstrauisch gegenüber sämtlichen Ereignissen im und rund ums Haus und löst mit ihr nicht nur ihre traurige Vergangenheit, sondern auch die Rätsel rund um die tausende Jahre alte Familie Kerthen.
Rezensionen von vielleser18:
Volkslaufbuch von Ingo Froböse; Ulrike Schöber
Informativ, übersichtlich, motivierend
Das Volkslaufbuch von Prof.Dr. Ingo Froböse und Ulrike Schöber hat mich gleich angesprochen. Titelt es doch "Für Ensteiger & Freizeitläufer" - ich fühlte mich gleich angesprochen.
Das Buch ist ein echter Ratgeber, das sich in folgende Kapitel aufteilt (in Klammern meine Kommentar zu den einzelnen Kapiteln):
- Warum uns Laufen Spaß macht -------------- (Motivation)
-Laufen und Gesundheit----------------------------- (Erklärungen)
-Vor dem Start: Was ziehe ich an ------------------(kurz und knapp)
-Welches Laufen passt zu Ihnen, Geschwindigkeit, Trainingshelfer - .
..............................................................................(hilfreich !)
-Lauftechnik......................................................... (informativ)
-Verschiedene Wege zum Ziel: die Trainingsmethoden ............(wiederum informativ und hilfreich)
-Los geht´s: die Laufprogramme ......................(sehr gute Anleitung !)
-Regeneration: ein absolutes Muss ..................(wichtig !)
-Besser laufen mit Übungen...............................(nützlich)
-Richtig essen und trinken...................................(gehört auch dazu)
Anhang(z.B. Läuferbeschwerden).......................(nützlich)
Schon die einführende Worte der beiden Autoren, die von ihren eigenen Erfahrungen berichten, machen Mut, endlich auch Mal auszuprobieren was das Laufen so ausmacht. Es ist kein Hexenwerk, wenn man es richtig anfängt. Dazu macht der vorliegende Ratgeber Mut, leitet an und hilft beim Einstieg.
NIchts ist umständlich, alles ist hilfreich, informativ und optisch hervorragend gegliedert. Die Autoren wissen um den "inneren Schweinehund", den es zu überwinden gilt und dabei unterstützen z.B. auch Extra-Seiten, bei denen es z.b. ums Abnehmen (in Verbindung mit Sport) geht, kleine Test um den eigenen Lauftyp zu bestimmen oder auch nützliche Hinweise wenn es ums Lauftraining bei Kindern oder Senioren geht.
Es ist vor allem ein Motivationsbuch, ein Buch, bei dem man schon beim Lesen merkt, die Autoren verstehen etwas worüber sie schreiben. Es geht um den Spaß beim Laufen, aber auch um die gesundheitlichen Vorteile durch das Laufen. Es zeigt, dass (fast) jeder für diesen Sport geeignet ist, ein Sport, für den man wenige Hilfsmittel benötigt und der fast überall ausübbar ist.
Fazit:
übersichtlich, informativ, fundiert und vor allem motivierend. Ein Ratgeber für Einsteiger und Freizeitläufer !
Rezensionen von Maeddsche:
Billy the Beast. Ein Traum von einem Tiger von Menke-Peitzmeyer Jörg
Humorvoll und unterhaltsam
Das Buch:
In "Billy the Beast" von Jörg Menke-Peitzmeyer geht es um Bert Stutenkemper, der mit 16 Jahren bereits 101 Kilo wiegt und zu Beginn nicht den Anschein weckt, als würde sich daran etwas ändern.
In Berlin lebt er zusammen mit seiner alleinerziehenden Mutter, die von einer Affäre zur nächsten springt und ihren Sohn im Gegenzug mit Essen bei Laune hält.
Alles ändert sich, als er als Maskottchen der Ice Tigers zu einer kleinen Berümtheit wird und die schöne Cheerleaderin Lilly kennen lernt.
Mein Eindruck:
Das Buch ist sehr humorvoll geschrieben und somit auch sehr unterhaltsam. Mehr als einmal musste ich während des Lesens laut auflachen. Dieser Humor zieht sich durch das ganze Buch, wobei es gegen Ende etwas abnimmt. Allgemein ist der Schreibstil sehr locker und angenehm, sodass das Buch eine tolle Lektüre für zwischendurch ist - im positiven Sinne! Heißt: Das ideale Buch, wenn man zwischendurch ein wenig Zeit hat, die man zum Lesen nutzen möchte, aber keine komplizierte Geschichte möchte, in die man sich erst "reinarbeiten" muss.
An manchen Stellen ist für meinen Geschmack das Buch etwas unrealistisch, bzw. passieren einfach zu viele Zufälle. So scheinen die Ice Tigers im Buch nur einen einzigen Kontrahenten, nämlich die Ice Eagles, zu haben, sodass diese ihr einziger Gegner im Kampf um den Aufstieg sind. Zwar kenne ich mich im Eishockey nicht aus, bin mir aber ziemlich sicher, dass das in der Realität mehr Mannschaften wären.
Zudem fand ich es manchmal schwer dem Buch zu folgen, bzw. nachzuvollziehen was genau jetzt passiert ist und was das Ganze überhaupt mit der Story zu tun hat.
Fazit:
Alles in allem ein tolles Buch, das über die Tonspur des Humors vermittelt, wie schwer es Menschen mit Übergewicht haben können, was in einer solchen Person vorgehen kann und wie leicht es als "Überlegener" ist, so jemanden zu mobben.
Rezensionen von barry:
Billy the Beast. Ein Traum von einem Tiger von Menke-Peitzmeyer Jörg
Für stille Tage
Passend zur Jahreszeit, von Friede, Freude Eierkuchen keine Spur. Dafür nachdenklich und oft berührend.
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