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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von thora01:

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In den Fängen des Bösen. Nordsee - Krimi von Andre Wegmann

Wo ist Jessica? - sehr harter Krimi

Inhalt/Klappentext:
In einem friedlichen Küstendorf verschwindet die siebzehnjährige Jessica zusammen mit ihrem Freund bei einem nächtlichen Bootsausflug. Schnell einigen sich die Behörden auf einen Unfall. Das leere Boot, das einsam auf der Nordsee treibend aufgefunden wird, ist die einzige Spur, und die Ermittlungen werden rasch eingestellt.

Jessicas Mutter will sich damit nicht abfinden und engagiert den Privatermittler Michael Jesko, der sich eher widerwillig bereiterklärt, der Sache nachzugehen. Niemand ahnt, dass er einen Wettlauf gegen die Zeit aufgenommen hat, denn Jessica ist nicht gestorben, auch wenn alle Hinweise dafür sprechen...

Meine Meinung:
Sehr spannender Krimi mit einem Hauch von Thriller. Die Geschichte konnte mich sofort fesseln und ich musste es unter einmal durchsuchten. Der Schreibstil ist sehr spannend und lässt einem sofort in die Geschichte eintauchen. Die Beschreibung der Orte fand ich sehr gut. Dadurch konnte ich mir das Umfeld in dem die Protagonisten agieren sehr gut vorstellen. Die Protagonisten finde ich toll. Sie sind mir sehr sympathisch. Ganz besonders Michael Jesko. Er wirkt sehr sympathisch und ist eine starke Persönlichkeit. Sehr schon wurde vom Autor die Unschlüssigkeit des Ermittlers dargestellt. Die Geschichte ist sehr spannend und undurchsichtig. Das Zusammenspiel der verschiedenen Akteure fand ich sehr spannend. Für mich war der rote Faden der sich durch das Buch zieht sehr gut versteckt. Der Schluss war actionreich und überraschend.

Mein Fazit:
Spannender Krimi. Er ist wirklich nur für Leser mit starken Nerven. Der Autor hat mich mit dem Täter ganz schön an der Nase herumgeführt. Ich wäre nie darauf gekommen, wer schlussendlich der Täter war.

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In den Fängen des Bösen. Nordsee - Krimi

Rezensionen von Janine2610:

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Spinner von Benedict Wells

In Selbstmitleid suhlend und notorisch lügend

In vorliegendem Roman geht es um den 20-jährigen Jesper Lier, der seit ungefähr zwei Jahren in einer Berliner Kellerwohnung haust. Wir erleben hierin eine Woche seines Lebens mit, die allerdings ganz und gar keine gewöhnliche ist, sondern eine, die sich "gewaschen" hat. Denn es passieren Dinge, also Jesper gerät in Situationen, die entweder sehr beschämend oder unfassbar, richtig traurig, gefährlich, aber irgendwie auch lustig sind.

Ja, es passiert in meinen Augen sogar so viel in diesen sieben Tagen, dass es von den aufwühlenden Gefühlen her bestimmt auch für ein ganzes Jahr gereicht hätte.

Einer, der an seine Träume glaubt

Den Protagonisten Jesper Lier zu beschreiben, fällt mir ziemlich leicht, da der Autor ihm recht eigene Charakterzüge zugeschrieben hat. Erstens fällt mit zunehmender Seitenzahl auf, dass Jesper gerne und viel lügt. Schnell erkennt man auch, dass er ein von Wehmut geplagter Typ mit Komplexen ist, der eine große Portion Unsicherheit (Frauen gegenüber) mit sich herumschleppt. Jesper ist Einzelgänger und beschreibt sich selbst als langweilig und traurig. Er verabscheut Menschen, die mutlos sind, ihre Träume aufgegeben haben und nur mehr dem Geld hinterherjagen; Traum- und Phantasielosigkeit kann und will er nicht akzeptieren.

~ Alle hatten Angst vor Lücken in ihrem Lebenslauf. Aber niemand schien Angst davor zu haben, seine Träume zu verraten. ~
(S. 99)

Jespers Alltag und sein aktuelles Leben wirkten auf mich wirklich sehr deprimierend und negativ. Der Protagonist war auch recht gut darin, gewisse Dinge zu ignorieren und einfach wegzuschauen, wenn es um seine Gesundheit und seinen Körper ging, was ein deutliches Zeichen dafür ist, dass er sich selbst überhaupt nicht wichtig nimmt. Erhärtet wird das durch Situationen, in denen er deutlich sein Selbstmitleid und seinen Selbsthass ausspricht - nein, nicht nur ausspricht, sondern sogar ausschreit, so sehr, dass es sogar mir als Leserin weh getan hat.
Und obwohl er den (für mich absolut nachvollziehbaren und wundervollen) Traum hegt, als Autor sein Geld zu verdienen, und mit »Der Leidensgenosse«, an dem er gut zwei Jahre gearbeitet hat und von dem er vollkommen überzeugt ist, bereits etwas vorzuweisen hat, habe ich für den jungen Mann trotzdem kaum Sympathie aufbringen können. Denn ich empfand Jesper einfach nur als bemitleidenswertes armes Würstchen. Nein, nicht mal liebenswert fand ich ihn, auch nicht zum Ende hin ...

~ Wie so viele vor mir hatte ich versucht, in meinem Leben das zu tun, was ich mir am meisten wünschte, und wie so viele vor mir war ich damit gescheitert. ~
(S. 268)

Ich habe mich, besonders das erste Drittel, gefragt, was mir der Autor mit Jespers kläglichem Dasein eigentlich vermitteln will. Worum genau soll es in dieser Geschichte denn gehen? Worauf soll das Ganze hinauslaufen? Nun, Jespers Leben wird von Ängsten und Niederschlägen eingenommen und es kristallisiert sich nach und nach heraus, dass es um nachhaltige Lebensveränderungen gehen soll, die getroffen und angegangen werden müssen, denn ansonsten droht ihm der vollständige Bachhinuntergang seines Lebens ...
Ob und wie Jesper sein Leben endlich in die Hand nimmt, will ich an dieser Stelle nicht vorweg nehmen, aber so viel sei gesagt: das, was in weiterer Folge passiert, hat mich auf alle Fälle wieder etwas versöhnlicher gestimmt, was die Hauptfigur betrifft.

~ Doch es gibt Fehler, die notwendig sind. Manchmal muss man ein kleines bisschen sterben, um wieder ein wenig mehr zu leben. ~
(S. 314)

Jespers Person umgibt soviel Negativität und immer wieder, in den unterschiedlichsten Situationen, hatte ich ein ganz unheilvolles Gefühl, dass ganz bald etwas Schlimmes passieren wird ... Es hängt fast über der gesamten Geschichte dieses Nachdenkliche, ein wenig Depressive und das hat das Buch für mich nicht gerade zum Highlight gemacht. Nichtsdestotrotz kommt der eine oder andere komische Auflockerungs-Satz ebenfalls vor, sodass das Lesen zu einer ziemlich erträglichen Angelegenheit geworden ist.

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Spinner

Rezensionen von rewa:

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Spinner von Benedict Wells

Es lebe Carlotta

,,Die feurige Carlotta´´ ein booksnacks von Bettina Wagner, entführt den Leser in eine witzige Geschichte aus dem Leben von Marion und Robert, die im verflixten 7. Ehejahr stecken. Beide sind unzufrieden mit ihrem Leben und es trifft sich gut, dass Marion für eine Woche verreist und ihre Zwillingsschwester Carlotta bei Robert einzieht und sein Leben gehörig auf den Kopf stellt.

Auf knapp 10 Seiten ist die Geschichte schnell erzählt, vor allem weil man gleich ahnt was passiert. Trotzdem ist es amüsant zu lesen, wie Robert an der Nase herum geführt wird und man schmunzeln muss, wenn man seine aufkommende Verzweiflung spürt. Eine kluge Frau, die weiß, was ,,Mann´´ braucht. Witzig geschrieben und humorvoll.

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Spinner

Rezensionen von Ping:

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Die Krone der Sterne von Kai Meyer

Spoilerfreie Lesermeinung:

Die ?Die Krone der Sterne? von Kai Meyer ist ein Sci-Fi-Roman und bildet zugleich den Auftakt einer Reihe, bei der momentan zwei weitere Bände angesetzt sind.
Es geht um das Reich Tiamade, welches von einem Hexenorden beherrscht wird. Diese fordern immer wieder Mädchen als Tribute. Dieses Mal soll die Wahl auf Iniza, welche wir am Anfang des Romans kennenlernen und Zeuge werden, wie sie einen Fluchtversuch unternimmt.

Ehe man sich versieht, befindet man sich mittendrin in einem Gerangel einer Nutzgemeinschaft, bei der jeder Charakter sein eigenes Ziel zu erreichen versucht.

Zu Beginn des Buches wird man mit einigen Neologismen konfrontiert, mit denen die Welt beschrieben wird. Das legt sich aber mit der Zeit und nach und nach kann man die Begriffe zuordnen. Das Worldbuilding ist in dieser Geschichte meiner Meinung nach gar nicht das wichtigste, sondern es geht mehr um die Beziehungen der Charaktere zueinander und wie sie ihre eigenen Ziele miteinander vereinbaren können.

Es wird immer aus der dritten Person geschrieben, wobei der Fokus sich manchmal auf andere Figuren verschiebt.

Ich persönlich kann mit dem Ende gut leben, für sehr neugierige Personen würde ich empfehlen, den nächsten Teil miteinzuplanen.

Besonders hervorheben möchte ich den Humor in dieser Geschichte. Wir haben es hier mit einigen sarkasmusliebenden Figuren zu tun und die Gespräche dieser sind Highlights in diesem Buch. Ich konnte mir nicht helfen und wurde unweigerlich an das Computerspiel ?Deponia? erinnert, was den Humor angeht. Ich kann mir Die Krone der Sterne ohne Probleme als ?Deponia im All? vorstellen, Spelunken inklusive!

Zu guter Letzt will ich noch ein paar Worte zur Aufmachung des Buches an sich verlieren. Es handelt sich um eine Klappbroschur, das Cover ist in Blau und Gold gehalten, wobei das Gold besonders schimmert. In der linken Klappe werden ein paar Begrifflichkeiten kurz beschrieben, im Inneren befindet sich eine Illustration zur Galaxis. In der rechten Klappe gibt es Informationen über den Autor und wenn man sie aufklappt, gibt es da eine schöne Zeichnung der Nachtwärts, ein Raumschiff, mit welchem man früh in der Geschichte Bekanntschaft schließt.

Der eigentliche Roman beginnt erst auf Seite 15, da davor noch echt coole Illustrationen von Jens Maria Weber eingeschoben wurden.

Ich würde diesen Roman Lesenden empfehlen, die Lust auf eine Science-Fiction-Reihe mit Raumschiff, Herrschaftsgerangel und einer guten Portion Sarkasmus haben, die jedoch nicht zu naturwissenschaftlich ausfällt.

Eine runde Geschichte, die man bei Bedarf weiterführen kann (Teil 2 und 3 bestätigt). Vom Humor her erinnerte es mich an die Deponia-Spiele.

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Die Krone der Sterne

Rezensionen von heinoko:

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Spreewaldtod von Christiane Dieckerhoff

Bilderreich und intensiv

Der schöne, sonnige Tag bricht sich durch die Bäume, spiegelt sich im Wasser - Idylle pur. So stimmt das Titelbild ein, und dann dieser fulminante Beginn mit einem im Wasser treibenden Menschenkörper, genau auf dem Scheidepunkt zwischen Leben und Tod. Genial beschrieben! Schon ist der Leser eingefangen, ist ins Netz der Autorin gegangen.

..

Kommissarin Klaudia Wagner hat einen neuen Fall: Ein junger Erntehelfer aus Rumänien treibt tot im Fließ. Die Geschichte führt uns tief in den Spreewald, zu den Gurkenbauern und der aktuell auf Hochtouren laufenden Ernte. Brütende Hitze, Mücken, Touristen - und noch eine Tote. Dazu die psychisch schwer angeschlagene Kommissarin, die mit unermüdlicher Willenskraft die Schatten ihrer eigenen Vergangenheit angeht. Viele Verdächtige, viele Spuren, die nirgendwo hin führen. Es bleibt bis zum Schluss sehr spannend.

Ohne Kenntnis des ersten Bandes, in dem offensichtlich die traumatischen Erlebnisse der Kommissarin geschildert werden, ist es in diesem Band für den Leser etwas ermüdend, von immer neuen Panikattacken der eigentlich sehr sympathischen Klaudia Wagner lesen zu müssen. Genauso anstrengend empfand ich die ständigen arg übertriebenen Körperreaktionen der handelnden Personen (glühende Pickel, Zunge wie Putzlappen, zuckende Krähenfüße und Blasendrang in allen Variationen). Etwas weniger wäre mehr gewesen. Da die Autorin sehr bildintensiv schreibt, hat man leider auch dieses Zuviel an unnötigen Beschreibungen im Kopf.

Fazit: Ein Buch, das man mit Spannung in einem Rutsch durchliest - und das Ende weist erfreulicherweise bereits auf eine Fortsetzung hin.

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Spreewaldtod

Rezensionen von yellowdog:

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Betrunkene Bäume von Dorian Ada

SibirischeWurzeln

Betrunkene Bäume ist nicht nur ein Roman mit originellem Titel sondern besitzt auch eine geschickte Erzählhaltung mit Handlung in Vergangenheit und Gegenwart.
Das erste Kapitel in Sibirien mit dem schweigsamen Wolodja, der einen jungen deutschen Forscher durch die Taiga führen wird, gehört für mich zu den besten Romananfängen seit langen.

Danach gibt es erst einmal einen Bruch in der Handlung und man erfährt von dem achtzigjährigen Erich, der alleine mit gesundheitlichen Beschwerden ein beschwerliches, einsames Leben führt. Die Beziehung zu seiner erwachsenen Tochter Irina ist schwierig, aber von der Autorin gut beschrieben. Dann gibt es noch die junge Ausreißerin Katharina, eine weitere gute Figur.
Sie wird Nachbarin von Erich und hat mit ihm sogar etwas gemeinsam. Sie verstehen sich gut!
Die Autorin schafft es, die Figuren so anzulegen, dass man sich für sie und ihr Leben interessiert.

Manchmal stockt die Handlung, einiges hätte weniger umständlich sein dürfen.
Es dauert eine Weile, bis man noch mal in die Taiga zurückkehrt und sich die Handlung wie ein Kreis umschließt.

Ada Dorian gehört zur neuen Generation deutscher Schriftsteller, die frisch wirken und sich nicht scheuen, Vergangenheit und Gegenwart einzubeziehen. Das ergibt ein gelungenes Debüt.

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Betrunkene Bäume

Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

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Auf die Füße, fertig, los! von Sif Birgitta

Martina aus der Kinder- und Jugendbuchabteilung empfiehlt,

Dieses Pappbilderbuch ist eine Liebeserklärung an die Macht der Fantasie und ein großes Vergnügen für Groß und Klein.Was unsere Füße so alles erleben, bis sie endlich müde werden.

Ein so schönes Buch!

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Auf die Füße, fertig, los!

Rezensionen von Schlaflos:

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Sturmherz von Bomann Corina

Flut der Emotionen

Zum Inhalt
Die junge Alexa steht erfolgreich auf eigenen Beinen, nachdem sie vor vielen Jahren die Zuneigung ihrer Mutter vergeblich gesucht hat. Ein Ereignis, dessen Hintergründe ihr nicht bewusst sind, hat sie damals auseinander gebracht ? und nun führt ein Ereignis sie wieder zusammen. Ihre Mutter Cornelia hat einen Schlaganfall und Alexa muss sich entscheiden, ob sie die Vormundschaft übernehmen will.

Eine schwierige Entscheidung, wenn man bedenkt, dass ihre Mutter ihr seit einigen Jahren keine Liebe mehr entgegengebracht hat.
Sie entscheidet sich jedoch trotz der Vergangenheit dafür, für ihre Mutter zu sorgen. Etwa zur gleichen Zeit trifft sie auf einen Mann, der ihr erzählen kann, wer ihre Mutter wirklich war und wieso sie sich verhalten hat, wie sie es tat. Alexa lernt ihre Mutter mehr und mehr kennen und beginnt zu begreifen, was damals wirklich geschah.

Zur Leseerfahrung
Das Buch hat mich schnell in seinen Bann gezogen. Die Perspektivwechsel bieten dem Leser verschiedene Blickwinkel und die Möglichkeit, alle handelnden Personen zu verstehen. Die Geschichte fesselt ungeheuerlich, indem Alexas Gegenwart mit Cornelias Vergangenheit in Verbindung gebracht wird. Auch die Erwähnung der großen Flut in Hamburg passt wunderbar ins Geschehen und vermittelt gleichzeitig interessante Einblicke in diese schicksalshafte Zeit.

Zum Fazit
Für alle Leser, die gut durchdachte Geschichten mit viel Gefühl und einer gewissen Tragik zu schätzen wissen, eine herzliche Leseempfehlung!
Das Buch macht durch die glänzende Oberfläche sogar als Taschenbuch einen sehr hochwertigen Eindruck und ist damit auch eine gute Geschenkidee.

Zu den Eckdaten
Titel: Sturmherz
Autor: Corina Bomann
Verlag: Ullstein
ISBN: 978-3548288390
Seiten: 524
Preis: 10,99 ?

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Sturmherz

Rezensionen von manu63:

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Sturmherz von Bomann Corina

Folge sieben

Folge sieben der Hörspielreihe Heliosphere 2265 Die Oper der Entscheidung des Autors Andreas Suchaneck lässt den Hörer eine ganze Palette von Gewalt, Mord und Intrigen erleben. Die Hyperion befindet sich in einer schier ausweglosen Situation, vieles wurde zerstört auch der wichtige Interlink Antrieb.

Die Gefolgsleute von Sjöberg, angestachelt von Johnston machen der loyalen Crew das Leben schwer und einige der Protagonisten werden schwer verletzt oder sterben. Die Vergangenheit einiger Crewmitglieder wird erhellt und der Hörer erfährt Wissenswertes aus dem Leben diverser Hauptcharaktere. Aber wie so oft wird die Hyperion aus der misslichen Lage befreit und fliegt einem ungewissen Schicksal entgegen.

Der Autor spielt in dieser Folge wieder geschickt mit dem Schicksal und lässt sich einiges einfallen um die Situation zu retten. Der Hörer kann sich auf jeden Fall wieder auf Spannung und Nervenzehrende Situationen freuen und auf Charaktere die sich weiter entwickeln.

Die einzelnen Sprecher verkörpern die Charaktere sehr gut und lassen durch entsprechende Stimmlagen die Situationen lebendig erscheinen. Müdigkeit und Resignation lassen sich gut heraushören und die Musik passt sich harmonisch in die Geschichte ein. Die Lautstärke der Musik ist gut abgestimmt auf die Sprecher und es gibt keine krassen Unterschiede in der Lautstärke. Insgesamt für mich die bisher beste Umsetzung der Heliosphere Reihe als Hörspiel.

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Sturmherz

Rezensionen von rainbowly:

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GötterFunke 1. Liebe mich nicht von Marah Woolf

Wow! Absolut genial!

Erster Satz
Prometheus hatte sich diesen lächerlichen menschlichen Namen gegeben.

Fakten
Autor: Marah Woolf
Verlag: Dressler
Erscheinungsdatum: 20.02.2017
Genre: Jugendbuch
Seiten: 464
 
Inhalt
Jess möchte im Sommercamp eigentlich nur eine tolle Zeit mit ihren Freunden verbringen.

Wäre da nur nicht dieser Junge mit den leuchtend grünen Augen, der all ihre Pläne durcheinander wirft! Und sie kennt ihn aus ihren Träumen! Aber das kann doch nicht sein, oder? Naja, bei Göttern & Titanen ist alles möglich. Das ist der Junge nämlich - Prometheus, der Titan. Und er hat auch noch seine ganze Götterfamilie mit dabei. Das verspricht spannend zu werden.
 
Gestaltung
Das Buch ist einfach der Hammer! Es vereint alles, was für mich eine perfekte Gestaltung ausmacht: ein wunderschönes Cover, ein außergewöhnliches Hardcover versteckt unter dem Schutzumschlag, besondere Details und eine tolle Gestaltung auch im Inneren des Buches!
Zuerst sei erwähnt, dass der Schutzumschlag nicht nur wunderschön aussieht, sondern sich auch toll anfühlt. Das Papier ist strukturiert, es schimmert und ist mit hervorgehobenen Glanzelementen bestückt. Das Hardcover ist nicht öde einfarbig sondern auch wunderschön gemustert - auch dieses scheint geradezu zu glimmern und glitzern. Im Inneren des Buches finden sich eine Karte, ein Stammbaum, ein Glossar und immer wieder kleine Ornamente. Ich bin schockverliebt und hoffe, dass auch der zweite Band so detailliert gestaltet wird wie dieser.

Sprache
Wir lesen die Geschichte aus Jess Sicht. Dadurch kommen natürlich die Gedankengänge der anderen Charaktere zu kurz, aber das macht ja auch genau die Spannung aus! Man weiß nie so recht, was die anderen vorhaben, was sie denken und was als nächstes passieren wird. Eingeschoben werden immer wieder Aufzeichnungen von Hermes dem Götterboten, der das Geschehen beobachtet. Von diesen Aufzeichnungen hatte ich mir etwas mehr Erklärungen versprochen. Diese sind aber gut in die laufende Geschichte eingewoben, so dass diese Einschübe für mich nicht notwendig gewesen wären.

Charaktere
Da will ich gar nicht zu viel verraten. Aber es ist auf jeden Fall alles vertreten: unsichere, aber mutige Protagonistin, eifersüchtige Mädchen, göttliche Jungs, gute Freunde, falsche Freunde, neue Freunde, mächtige Götter, gefährliche Götter? dazu einen Packen Abenteuer, Liebe, Eifersucht, Gefahr und Magie - fertig ist die perfekte Geschichte.

Fazit
Für mich ein absolutes Highlight! Nicht nur schön anzusehen, sondern auch eine packende Story. Außerdem ist die Thematik rund um Götter super interessant und spannend verpackt! Ich freue mich schon riesig auf Band 2!

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GötterFunke 1. Liebe mich nicht