Kunden em pfehlungen
Rezensionen von PFIFF:
Schwarz und Silber von Paolo Giordano
Babette ist unersetzlich
Die Architektin Nora und ihr Mann, ein Physiker, leben mit ihrem kleinen Jungen in Turin.
Babette ist Kindermädchen, Köchin, Mediatorin, einfach ein Faktotum, das nicht aus der Familie wegzudenken ist. Als sie an Krebs erkrankt und sich zurückzieht, merkt das Kleeblatt erst, wie sehr Babette zu ihnen gehört hat und versuchen, sie in ihren Herzen zu bewahren, sprechen über besondere Begebenheiten, bei denen Babette unersetzlich und treu war.
Giordano bewahrt in diesem autobiographischen Roman die Erinnerung an einen geliebten Menschen, der es ihm schwer gemacht hat, sie gehen zu lassen.
Rezensionen von PFIFF:
Schwarz und Silber von Paolo Giordano
Frauenschicksal während der Kriegswirren in London
Claire leidet nach einer tragischen Fehlgeburt und gibt die Schuld daran ihrem Ehemann. Es kriselt, obwohl sich ihr Mann liebevoll um sie bemüht.
Als ein Paket mit einer Fotographie und Briefen einer entfernten verwandten ihres Mannes auftauchen, versenkt sich Claire darin. Daisy, die Briefschreiberin, schickt 1943 jedes Monat einen Brief an ihre Cousine Elisabeth.
In jedem Brief beschreibt sie ein Gemälde der Londoner Nationalgalerie, das monatlich während der Kriegszeit ausgestellt wird und die aufkeimende Liebe zu einem Maler.
Claire beschließt, sich auf Daisys Spuren zu begeben und liest jeden Monat einen Brief und schaut sich das beschriebene Gemälde in der Galerie an. Dabei lernt sie einen sympatischen Mann kennen und verabredet sich mit ihm. Als dieser ihr zu nahe kommt, flüchtet sie und besinnt sich.
Die Aufarbeitung des Lebens und des tragischen Endes von Daisy haben auf Claire eine therapeutische Wirkung. Sie findet wieder zu ihrem Mann und wagt einen neuen Versuch, ein Kind zu bekommen.
Ganz behutsam und einfühlsam verknüpft McPherson die Schicksale der beiden Frauen durch die Aussage der bekannten Gemälde.
Eine berührende und kluge Geschichte.
Rezensionen von BookHook:
Simple von Diana Henry
Simple? Nicht immer - dafür sehr abwechslungsreich und international!
Zur Aufmachung:
Dieses im Hardcover-Umschlag mit Strukturprägung gebundene Kochbuch zählt in die Kategorie ?Schwergewichte?, ist es mit seinen Maßen von 25,0 x 19,5 x 3,0 cm (HBT) nicht gerade handlich und benötigt während des Kochens seinen eigenen Platz auf der Arbeitsfläche. Das 336 Seiten starke Kochbuch ist insgesamt sehr hochwertig mit griffigem Papier produziert.
Zu den meisten Rezepten gibt es ansehnlich in Szene gesetzte Fotografien, leider aber nicht zu allen Rezepten. Den Verzicht auf ein Lesebändchen finde ich bei einem Kochbuch dieser Preisklasse darüber hinaus sehr schade.
Zum Inhalt:
?Simple? ist das mittlerweile zehnte Kochbuch der britischen Food-Autorin Diana Henry, die bereits mit dem James Beard Award (gilt als ?Oscar der Küche?) ausgezeichnet wurde. Nach einem nur zweiseitigen Vorwort startet sogleich der Rezeptteil, der sich in die folgenden zwölf Kapitel unterteilt:
1. ?Eier?: 8 Rezepte, wie beispielsweise die deftigen ?Huevos rotos? (S. 16), die sich wirklich schnell zubereiten lassen, zumindest wenn man die Kartoffeln nicht schält
2. ?Salate?: 13 Rezepte, wie z.B. der exotisch-fruchtige Salat ?Tomaten, zarte Kräuter & Feta mit Granatapfel? (S. 33)
3. ?Toast?: 10 Rezepte für teilweise eher aufwendige Kreationen wie etwa bei ?Würzige Avocado mit schwarzen Bohnen, saurer Sahne & Käse? mit 18 Zutaten (S. 65)
4. ?Hülsenfrüchte?: 10 Rezepte mit den oftmals zu Unrecht vernachlässigten Hülsenfrüchten, wobei mir hier das ?Einfache Dal aus roten Linsen & Kürbis? (S. 77) besonders gefallen hat
5. ?Pasta & Getreide?: 17 sehr abwechslungsreiche, geschmacklich oft überraschende Rezepte, wie beispielsweise die ?Türkische Pasta mit Feta, Joghurt & Dill? (S. 103) mit zarter Zimtnote
6. ?Fisch?: 17 Rezepte zu vielen Fischsorten und oft mit frischem Geschmack, wie etwa das ?Pilaw mit Garnelen, Fenchel, Tomate & Minze? (S. 126)
7. ?Ofengerichte?: 14 sehr internationale Rezepte, wie z.B. der ?Balinesische Schweinebraten? (S. 174)
8. ?Koteletts & Würste?: 14 deftige Rezepte, die mich in ihrer Zutatenzusammenstellung durchaus (positiv) überrascht haben, wie beispielsweise die ?Lammkoteletts mit Cidre, Minze & Sahne? (S. 192)
9. ?Hähnchen?: 12 Rezepte, die zeigen, wie unterschiedlich Hähnchen schmecken kann ? mein persönlicher Favorit ist hier das ?Indisch gewürzte Hähnchen mit Mango & Kokosnuss? (S. 232)
10. ?Gemüse?: 21 spannende Rezepte in diversen Geschmacksvarianten, wie etwa der ?Blumenkohl aus dem Ofen mit spanischen Aromen? (S. 244)
11. ?Fruchtige Desserts?: 18 Rezepte abseits der allgemeinen Klassiker, wie z.B. die ?Heißen Kirschen mit Grappa & Eiscreme? (S. 294)
12. ?Andere Süße Sachen?: 9 sehr reizvolle Rezepte, von denen es mir insbesondere der ?Bittere Schokokuchen ohne Mehl mit Kaffeecreme? (S. 318) angetan hat
Abgerundet wird der Rezeptteil durch elf ?eingeschobene? ein- bis zweiseitige Artikel zu jeweils passenden Themen, von denen manche ganz informativ sind (wie z.B. ?Ei der daus? auf S. 19 mit Tipps zum richtigen Zubereiten), manche für mich eher entbehrlich sind (etwa ?Locker wie ein Sonntagmorgen? auf S. 167) und in einigen wiederum verstecken sich ganz unscheinbar kleine, aber durchaus feine Rezepte, wie bei ?Kleine feine Beigaben: Saucen und Relishes? (12 Rezepte, S. 152 / 153), ?Rein in die Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln? (8 Rezepte, S. 260 / 261) oder auch ?Mühelose Desserts? (12 Rezepte, S. 310 / 311). Ein übersichtliches Rezept- & Zutatenregister findet sich auf den S. 331 ? 335.
Wie man nun schon gemerkt hat, ist dieses Kochbuch sowohl sehr abwechslungsreich als auch international geprägt, was mir persönlich sehr gut gefällt. Auch merkt man diesem Buch sehr positiv an, dass sich die Autorin abseits der ?herkömmlichen? Gerichte bewegt, denn viele ihrer Rezepte sind in meinen Augen echte Neukreationen (was auch an der Internationalität liegen könnte) und keine Variationen landläufig bekannter Gerichte. Die Kehrseite der Medaille ist aber, dass für viele Rezepte durchaus seltene / ungewöhnliche Zutaten benötigt werden, wie z.B. Pimenton (geräuchertes Paprikapulver), Fregola (eine besondere Pastaart), Pul Biber (Aleppopfeffer), Limabohnen, Calvo Nero ( Palmkohl), Tamarindenpaste, Stubenküken etc. Hier wird das Einkaufen mitunter etwas aufwendiger! Auch kocht die Autorin sehr oft mit Alkohol, wie beispielsweise mit Cidre, Sherry, Wermut oder auch Schlehenlikör. Dies ist sicherlich nicht jedermanns Sache.
FAZIT:
Ein mit knapp 200 Rezepten sehr umfang- und abwechslungsreiches Kochbuch, das mich ein wenig mit gemischten Gefühlen zurücklässt. Hier die Vor- und Nachteile aus meiner Sicht:
(+) sehr viele & abwechslungsreiche Rezepte mit wenig ?redaktionellem Drum herum?
(+) viele internationale Rezepte rund um den Globus
(+) oftmals ausgefallene, sehr leckere Geschmackserlebnisse
(+) kleine ?Bonusrezepte? in den redaktionellen ?Einschüben?
(-) viele Rezepte sind nicht wirklich ?simpel?, geschweige denn schnell (Toasts mit 18 Zutaten!)
(-) oftmals mit ausgefallenen Zutaten, wie z.B. Pul Biber und Calvo Nero
(-) viele Rezepte mit Alkohol
(-) keine Angaben zu Zubereitungszeiten
(-) Keine Nährwertangaben
(-) nicht alle Rezepte bebildert
(-) kein Lesebändchen
Rezensionen von BookHook:
Phase Null - Die Auserwählten von Dashner James
Absolut packend ? ?Band 2? der Maze-Runner-Serie
Zum Inhalt:
Wir schreiben das Jahr 221. Der fast fünfjährige Stephen wird von Soldaten seiner Familie entrissen und in eine riesige Einrichtung gebracht. Dort wird ihm ein neuer Name verpasst ? Thomas ? und seine Persönlichkeitsentwicklung genau geformt, alles unter Drill und auch unter Schmerzen.
Denn Thomas ist ein ganz besonderer Junge, der in den Plänen von ANGST eine ganz zentrale Rolle spielen wird...
Meine Meinung:
?Phase Null? ist der neueste Band aus der Bestseller-Reihe ?Die Auserwählten / Maze Runner? des US-amerikanischen Autors James Dashner. Zeitlich ist ?Phase Null? nach ?Kill Order? und vor ?Im Labyrinth? angesiedelt und schließt somit als ?Band 2? eine sehr spannende Lücke.
Der Start der Geschichte ist sehr bedrückend, denn es ist teilweise schwer auszuhalten, was dort einem kleinen Jungen von nicht mal 5 Jahren alles angetan wird. Gleich zu Beginn hier auch mein einziger kleiner Kritikpunkt: So, wie Stephan / Thomas hier zu Anfang handelt und denkt, passt es für mich in keiner Weise zu einem Fünfjährigen, vom Verhalten her müsste Thomas hier mindestens Acht sein. Aber das ist wirklich nur eine Kleinigkeit, über die ich schnell hinwegsehen konnte.
Die Geschichte erstreckt sich über viele Jahre, in denen Thomas isoliert in der ANGST-Station aufwächst und nach den Plänen und Bedürfnissen der Organisation geformt wird. Ebenso wie Thomas erfährt der Leser hierbei die Hintergründe der Geschichte sowie Einzelheiten über die mysteriöse Organisation ?ANGST? nur Schritt für Schritt. Nach und nach kommen dabei weitere Charaktere ins Spiel, die die eingefleischten Fans schon kennen, wie z.B. Teresa, Newt, Minho oder auch der kleine Sonnenschein Chuck. Selbstverständlich nimmt auch Ava Paige eine bedeutende Rolle in ?Phase Null? ein. Besonders spannend fand ich es zu lesen, welche Charakterentwicklung Thomas im Lauf der Geschichte durchmacht.
Diese Geschichte schließt aber nicht ?nur? eine Lücke zwischen zwei Bänden, sondern bietet auch eine Story, die durch sehr spannende Sequenzen und immer wieder auch überraschende Wendungen gekennzeichnet ist. Hinzu kommen noch einige sehr actionreiche Szenen sowie viel Düsteres und Bedrohliches. Alles in allem ein toller Mix! Im rund letzten Drittel hatte mich die Geschichte so sehr in ihren Bann gezogen, dass ich das Buch kaum noch aus der Hand legen mochte.
FAZIT:
ANGST ist gut! Sicher? Spannend, überraschend und auch erschreckend: Für alle Fans der Maze-Runner-Reise ein absolutes ?Muss?!
Rezensionen von BookHook:
Die Krone der Sterne von Kai Meyer
Fantastische Welten - unendliche Weiten - Der Beginn eines neuen, großen Epos!
Meine Meinung:
Kai Meyer dürfte bereits vielen Lesern ein Begriff sein, nicht zuletzt seit seiner Bestseller-Trilogie ?Die Seiten der Welt?. Seinem Hang zu guter Fantasy bleibt Meyer aus diesmal treu, auch wenn er die Handlung seines neuesten Werkes in die fantastischen und unendlichen Weiten des Universums verlegt hat, woraus sich ein sehr interessanter und passiger Stilmix aus Fantasy und Science Fiction ergibt, wobei letzteres hier für meinen Geschmack deutlich überwiegt.
Bereits nach wenigen Seiten wird die Geschichte um die willensstarke Baronesse Iniza rasant, actionreich und spannend und diese Attribute ziehen sich durch das gesamte Buch hindurch. Die atemlose Flucht vor ihren Häschern quer durch das Universum zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch, dabei entdeckt der Leser zusammen mit der kleinen Crew die fantastischsten, surrealsten und unwirtlichsten interstellaren Orte. Hier schöpft Kai Meyer perfekt die unendlichen Möglichkeiten aus, die sich aus dem Unbekannten des Weltalls ergeben. Egal ob Glücksspiel-Planet, Schürfer-Asteroiden, die ?Klöster der Stille? mitten im dunklen Nichts, gigantische Raumkathedralen oder auch Kampfdrohnen, künstliche Musen und Laserbolzen ? hier gibt es Fantastik und SciFi pur! Da ich selbst bereits viel Science Fiction Literatur gelesen und auch die üblichen verdächtigen Filme und Serien kenne, hat mich die ein oder andere Stelle beim Lesen durchaus an andere Werke erinnert. Mal waren es Parallelen zu ?Star Wars?, mal zu Douglas Adams wunderbarem ?Anhalter durch die Galaxis? oder auch zum Film ?2001: A Space Odyssey? (1968). Doch an keiner Stelle hatte ich den Eindruck, Kai Meyer würde irgendwo abkupfern ? vielmehr habe ich es als liebevolle und ehrfürchtige Hommage an die großen Werke der Science Fiction verstanden.
Wie auch in seinen vorangegangenen Werken gelingt es Kai Meyer auch diesmal, scheinbar mühelos ein (in seiner Summe) ganz eigenes Universum zu erschaffen und eine sehr reiche und breite Geschichte bis in uralte Vergangenheiten zu kreieren. Immer wieder serviert der Autor seinen Lesern stückchenweise Informationen aus der Vergangenheit des galaktischen Reichs von Tiamande, wie beispielsweise die ehemalige Herrschaft der Maschinen über die Menschen im Allgemeinen oder das Auseinanderfallen des Hauses Talantis im Speziellen.
Sehr gut gefallen hat mir auch, dass der Kreis der Protagonisten die ganze Zeit über angenehm überschaubar bleibt. Allen voran natürlich die kleine, mehr oder minder vom Schicksal zusammengewürfelte Crew der ?Nachtwärts?. Erschien Iniza anfangs stellenweise durchaus noch anstrengend, hat sie mir im Verlauf der Geschichte immer besser gefallen, da sie eine taffe Persönlichkeit ganz ohne ?Prinzessinnen-Allüren? ist. Meine persönlichen Lieblinge waren aber Kranis , seines Zeichens der legendenumwobene, inzwischen aber etwas heruntergekommene letzte Waffenmeister von Amun, sowie die Alleshändlerin Shara Bitterstern, die bereits viele schwere Zeiten und Schicksalsschläge durchmachen musste und dennoch nie den Mut verloren hat. Lediglich Inizas treuer Begleiter Glanis ist in meinen Augen über den gesamten Verlauf der Geschichte doch recht blass geblieben. Eines haben aber fast alle Charaktere in ?Die Krone der Sterne? gemein: es gibt kaum Schwarz oder Weiß ? sprich eindeutig gut oder böse, denn fast alle Figuren sind eine Schattierung von grau, manche eben heller, andere dunkler.
FAZIT:
Faszinierend, fesselnd und atemlos ? ein im wahrsten Sinne des Wortes fantastischer Auftakt zu einem neuen, großen Weltraum-Epos.
Rezensionen von AngiF:
Das Hospital von Oliver Ménard
Eisiger Hauch im Hochsommer
Christine Lenève ist gerade erst von einer Fotoreise aus Nigeria zurückgekehrt, als ihr Freund Albert Heidrich am Flughafen-Kiosk in der Zeitungsauslage eine grausige Entdeckung macht: Nana wurde brutal ermordet. Nana war der Kopf einer Hacker-Gruppe, in der Albert jahrelang agiert hatte, bis er sozusagen von Christine abgeworben wurde.
Es sind zwar gerade erst zehn Monate vergangen, seit Christine einen Serienkiller überführt hat, doch es ist schnell klar, dass sie diesen neuen Fall Alberts zuliebe als investigative Journalistin übernehmen wird. Kriminalkommissar Tobias Dom, der ebenfalls in diesem Fall ermittelt, würde gerne mit Christine zusammen arbeiten, doch auch Benno, der mit Nana befreundet war, bietet seine Hilfe an ? Kann Christine den Täter schnell genug überführen, wie lange wird es dauern, bis er sich neue Opfer sucht?
In diesem zweiten Buch von dem Autoren Oliver Ménard sind ihm die Charaktere fast noch besser, noch intensiver und voller Realität steckend gelungen. Der Eismann, wie der Serienkiller bald genannt wird, versprüht in der Tat eisige Kälte ? trotz des Hochsommers, der in der Geschichte gerade herrscht - und verschafft dem Leser atemberaubende Hochspannung, die Gänsehaut ist garantiert. Die Story ist stimmig, im schnellen Tempo verfasst, der Spannungsbogen wird von Oliver Ménard ausgezeichnet gehalten, über die gesamte Länge des Buches hinweg. Ganz nebenbei erzählt der Autor auch viel über die Stadt Berlin selbst, ihre Menschen, das Milieu in den verschiedenen Stadtteilen, den Ton der Stadt. Die Sprache und der Schreibstil des Autoren beeindrucken mich zutiefst.
Von Herzen gerne vergebe ich diesem Thriller seine verdienten fünf von fünf möglichen Sternen und empfehle ihn absolut weiter. Liebhaber von Thrillern mit erstklassiger Hochspannung, ausgefeilten Figuren und einem brillanten Plot werden dieses Buch verschlingen, doch Obacht, schlaflose Nächte können die Folge sein.
Rezensionen von Gaby 2707:
Das Hospital von Oliver Ménard
Ein München-Krimi ganz nach meinem Geschmack
Rechtsmedizinerin Dr. Sophie Rosenhuth und ihr Exmann Kriminalkommissar Joe Lederer haben immer mal wieder Zoff. Einerseits wollen sie wieder zusammen ziehen, was im sündhaft teuren München nicht so einfach ist, wenn man nur ein begrenztes Budget zur Verfügung hat und auch noch unbedingt in Giesing bleiben will; andererseits nervt Joe immer wieder mit seiner Eifersucht.
Als die Verlobte des Juniorchefs der Giesinger Privatbrauerei Rößlbier Nathalie Grimm tot in ihrer Wohnung aufgefunden wird, stellt sich die Wohnungssuche erst mal in den Hintergrund und die Beiden ermitteln wie schon so oft gemeinsam. Als dann auch noch die Chefin der Brauerei tot in einem Gärfass treibend liegt, bekommt Joe massiven Druck von seinem Chef, denn das Bier ist des Münchners (fast) heiligstes Gut.
Dies ist nun schon der vierte Fall, bei dem ich mit Sophie und Joe ermitteln darf. Auch diesmal ist es Felicitas Gruber (Pseudonym der Autorinnen Brigitte Riebe und Gesine Hirsch) mir ein paar wunderbar leichte Lesestunden zu bescheren. Es ist immer wie nachhause kommen, wenn ich die schon bekannten Protagonisten wiederlese. Ich mag sie einfach, die im Beruf sehr akribische, im Haushalt total chaotische Sophie, die gerne isst und sich zwischen zwei Männern entschieden zu haben scheint; ihre Tante Vroni mit Freund und Hund Murmel; Charly, der sich immer noch um Sophie bemüht und Joe, den die Eifersucht auf Charly rasend macht; Frau Dr. Elke Falk (Dr. Iglu), die mir fehlen würde, würde sie nach Bozen gehen und Spike mit seiner Musikleidenschaft, der nun endlich seine Shirin heiraten wird.
Die Kriminalfälle, die diesmal zu bearbeiten sind, spielen im Bierbrauermilieu und ich habe einiges über die Braukunst erfahren. Auch wenn mir die Auflösung etwas vorhersehbar erschien, hat das der Spannung und dem Lesevergnügen keinen Abbruch getan.
Sozialkritisch und gut eingebaut finde ich auch die Geschichte um Faris, einen jungen Syrer, der sich integrieren möchte, der bei einer Schlägerei 4 : 1 schwer verletzt wird und dem Charlys Onkel Mecki, den ich richtig ins Herz geschlossen habe, hilft.
Für mich ist in dieser Geschichte vor allem auch das Münchner Flair, dass gerade Sophie und Vroni mit ihrem münchnerischen Dialekt herrlich rüberbringen wichtig. Zusammen mit immer wieder humorigen Szenen, die die Kriminalfälle etwas auflockern, ist die gesamte Geschichte eine absolut gelungene Unterhaltung.
Wer gut charakterisierte Protagonisten, einen spannenden Kriminalfall, in dem es nicht von Blut trieft, und den Münchner Lokalkolorit sucht, der hat dies alles mit diesem Buch gefunden.
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Das Hospital von Oliver Ménard
Marin, 8 Jahre aus Wien,
Es ist ein tolles Buch mit sehr bunten Bildern. Die Tierbeschreibungen haben mir besonders gefallen.
Es gibt auch sehr lustige Dinge, wie die Würgefeigen oder das Faultier, das auch im Schlaf am Baum hängen bleibt. Es gibt beim Durchschauen immer wieder Neues zu entdecken. Auch kann man viel über den Regenwald lernen.
Manchmal ist die Schrift ein bisschen klein.
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Zauberkätzchen - Ein magischer Sommer (Zauberkätzchen 1) von Sue Bentley
Anna, 6 Jahre aus Axams,
Es ist sehr spannend geschrieben, und in 2 Tagen habe ich es ausgelesen.
Flamme ist eigentlich ein junger weißer Löwenprinz, der in Gestalt eines Kätzchens auf die Erde kommt. Er flieht vor seinem Onkel Obsidian, der an seiner Stelle am Löwenthron herrschen möchte. Lisa verbringt ihre Ferien bei Tante Rose am Land und findet in der Scheune dieses besonders glitzernde Kätzchen, das sprechen kann.
Flamme findet Lisa nett und fühlt sich bei ihr sicher. Mit John, dem Nachbarsjungen, und Flamme verbringt sie aufregende Tage bei Tante Rose.
Doch lest selbst, wie Flamme immer wieder zaubert und sie den Wilderern auf der Spur sind.
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Das Ohrenmädchen von Evelyn Stein-Fischer
Isabel, 9 Jahre aus Salzburg,
Mia ist etwas Besonderes. Sie kann perfekt hören und spürt & sieht Geister. Ihr kleiner Bruder schreit die ganze Zeit nur rum und dann stirbt ihre Mutter auch noch.
Ich habe das Buch langweilig und nicht sehr fesselnd gefunden, es fehlt der Witz und die Spannung.
Die einzige Stelle, die mir gefallen hat, war die, wo Mia den Luft- oder Windgeist gehört hat.








