Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Andrea Ogris :
Das Buch der Spiegel von Chirovici E.O.
Des Menschen Wahrheit
Der Autor Richard Flynn schickt einen Auszug aus seinem Manuskript an den Literaturagenten Peter Katz. Dieser ist überwältigt vom Gelesenen. Thema ist der 25 Jahre zurückliegende Mord an Professor Wieder, der nie aufgeklärt wurde. Es zeichnet sich ab, dass Flynn mit seinem Buch zur Aufklärung führt.
Katz möchte das vollständige Manuskript, doch er ist zu spät! Flynn ist tot!
Nun gilt es, die ganze Geschichte zu erfahren, und Katz macht sich auf die Suche nach den Personen, die mit Flynn in Verbindung standen. Ein Strudel aus Rätseln, Lügen und Wahrheiten zieht ihn in den Bann des damaligen Geschehens.
Ich hatte einen intelligenten Plot und einen beeindruckend ungewöhnlichen Stil erwartet und auch genau das bekommen! Als Leser habe ich mich ständig auf der Hut gefühlt. Was kommt als nächstes? Kann ich die Handlung durchschauen oder voraussehen? Eindringlich wurde mir aber stattdessen näher gebracht, dass meine Erinnerung nicht immer der des anderen entspricht, oder gar mit der Wahrheit konform geht. Eigentlich keine außergewöhnliche Idee, aber hier so genial umgesetzt, dass etwas ganz Neues entstanden ist.
Ich habe das Buch, weil ich gar nicht anders konnte, in einem Rutsch durchgelesen.
Unbedingt lesen sollten diejenigen, die es gerne anspruchsvoller mögen und anschließend einen bleibenden Eindruck behalten, sowie einen neuen Lieblingsautoren ihrer Liste zufügen möchten.
Rezensionen von Gaby 2707:
Saures von Janssen Freddie
Interessantes Kochbuch
Mit Saures - Rezepte für Pickles, Kimchi, Fermentiertes und mehr von Freddie Janssen steht ein etwas anderes Kochbuch in meinem Kochbücherschrank. Es fällt nicht nur durch sein Äußeres auf, sondern durch seine insgesamte Aufmachung.
Ich kenne das Einlegen und fermentieren noch von meiner Oma.
Selbst habe ich mich aber nicht daran gewagt. Was sich jetzt bestimmt ändern wird.
Nach der Einführung durch die Autorin bekomme ich Wissenswertes, Tipps zum guten Gelingen und was ich benötige, was sich leicht und einfach liest. Ob dem so ist, wird sich zeigen.
Die Schritt für Schritt-Rezepte lesen sich einfach und machen durch die gelungenen Fotos richtig Lust, es auch zu versuchen. Witzige Zeichnungen lockern das ganz sehr gut auf.
Im Register sind alle Rezepte mit Seitenzahl noch mal aufgeführt, was das Suchen richtig einfach macht.
Ein nicht alltägliches Kochbuch, aus dem ich bestimmt das ein oder andere Rezept für Saures mal ausprobieren werde.
Rezensionen von StefanieFreigericht:
Glücksmädchen von Bley Mikaela
"Wenn man sich nicht mit dem Gepäck beschäftigt?"
"Wenn man sich nicht mit dem Gepäck beschäftigt?" Zitat von S. 264
" 'Angehöriger# gehörte zu den schlimmsten Worten, die sie kannte. Auf einer Ebene mit Opfer, jemandem, der keinen Einfluss auf seine Lage hatte." S. 246
Ellen, Kriminalreporterin eines Stockholmer TV-Senders, weiß, wovon sie spricht.
Seit ihrem achten Lebensjahr ist die übrig gebliebene Zwillingsschwester - Elsa starb damals, sie "verschwand", wie ihre Mutter sagt. Die Familie zerbrach darüber, auch Ellen leidet bis heute. Diesmal - kein "beschädigter Ermittler" im engeren Sinne, aber eine "beschädigte Kriminalreporterin" - die ermittelt.
Ellen kann nicht anders - sie fühlt sich zuständig. Und wirklich ist es zu Beginn auch sie, die die Suche nach der verschwundenen Lycke trägt, ein achtjähriges Mädchen, wie ihr eineiiger Zwilling damals, wie sie damals. Die Variation des Themas Trauma ist hierbei allerdings etwas weiter gesetzt, was für mich positiv kam; als gängige Ausgangslage habe ich mich ja damit abgefunden/daran gewöhnt. Insgesamt behält die Handlung dadurch durchgehend einen sehr passend düsteren Charakter.
Konnte die zweite Frau von Lyckes Vater wirklich so eifersüchtig auf das kleine Mädchen sein? Wo war Lyckes Mutter? Zu wem hält der Vater? Gab es Zeugen? Ellen erkennt bei ihrer fieberhaften Arbeit: "Diesen Blick kannte sie aus ihrer Familie ? deshalb erzählte sie nie, was passiert war, als sie acht Jahre alt war." S. 198 Gleichzeitig scheint Ellen im Handlungsfortschritt ein Opfer von Cybermobbing zu werden.
"Glücksmädchen" heißt im Original "Lycke" - "Lycka" bedeutet auf Schwedisch "Glück", daher wohl der deutsche Titel ohne für mich nachvollziehbaren Zusammenhang zum Krimi (der eher KEIN THRILLER ist) - aber das nebenbei. Das Debüt ist solide geschrieben, das Ermittlertrauma werte ich inzwischen eher als eine Art "running gag". Die Auflösung kam für mich überraschend und ist nach meiner Wertung sehr positiv einmal etwas abseits vom Üblichen. Der beste schwule Freund, der als Visagist arbeitet, ist ein wenig klischeehaft, aber nicht unrealistisch und war irgendwann meine Lieblingsfigur. Auch ungewöhnlich, wie mit krimitypischen Hinweisen umgegangen wird, zum Beispiel "Sie sah sich um und erinnerte sich plötzlich an die Mail.
Sie musste sie löschen." S. 68f - die Auflösungen in diesem Text folgen oft so gar keinem gängigen Muster, wann immer ich die Hinweise schon für durchschaubar hielt.
Auch wenn es um ein kleines Mädchen geht - es gibt keine übermäßige Gewaltdarstellung.
Rezensionen von Gaby 2707:
Spreewaldtod von Christiane Dieckerhoff
Spannender und interessanter Spreewaldkrimi
Ein Urlauber, der schon früh mit seinem Paddelboot unterwegs ist, findet in einem Fließ einen toten jungen Mann. Wie die aus ihrem letzten Fall immer noch psychisch angeschlagene Polizeiobermeisterin Klaudia Wagner zusammen mit ihrem Partner Peter Demel, der Alltagswaffe aus Königs Wusterhausen, den sie immer noch als ihren ?Feind? ansieht, schnell ermittelt, handelt es sich um einen rumänischen Saisonarbeiter, der auf einem der vielen Gurkenfelder beschäftigt war.
Als dann eine junge Rumänin erschossen wird, stellt sich die Frage: Warum werden diese jungen Leute gejagt?
Ich bin zurück im Spreewald, wo ich im vergangenen Jahr meinen ersten Fall mit Kriminalobermeisterin Klaudia Wagner und dem Team der Kripo Lübben gelöst habe.
Klaudia hat immer noch stark mit ihrer Vergangenheit zu kämpfen, die so plötzlich über sie herein bricht, wie ein Schwarm Mücken im Spreewald. Und immer noch hängt sie mit ihren Gedanken an ihrem Exmann Arno und dessen neuer Frau, die jetzt ihren Platz eingenommen hat.
Ich freue mich, die alten Bekannten wieder zu treffen: die alte Frau Nowak, Uwe Michalke, den Vermieter von Klaudia mit Tochter Annalene, Bahnu und dem Baby, Herrn Schieschick und Wibke von der SpuSi. Es ist, wie in Urlaub zu fahren und gute Bekannte wieder zu treffen.
Es ist kein Muss den ersten Band dieser Serie zu kennen, aber für´s Verständnis, gerade was Klaudia betrifft, wäre es bestimmt besser.
Das Buch liest sich leicht und flüssig. Die vielen Dialoge lockern den Fall auf und machen das Lesen sehr angenehm. Klatsch und Tratsch der Dorfidylle und hier und da ein Scherz lockern die Atmosphäre auf. Die Protagonisten wirken lebensecht und haben ihre Ecken und Kanten. Besonders leide ich gerade mit Uwe Michalke und seiner Tochter Annelene, die den Tod ihrer Mutter nicht verwinden kann. Das ich die Ermittler auch privat etwas näher kennenlerne, gefällt mir richtig gut. Der Kriminalfall ist sehr undurchsichtig, Spannung baut sich ab der ersten Seite auf und erst zum Schluss klärt sich alles auf. Ich war zwischendurch auf einer ganz anderen Fährte, aber die Ermittler haben sich nicht hinters Licht führen lassen.
Christiane Dieckerhoff lässt nach dieser eher ruhigen Geschichte Raum für weitere Fälle für Klaudia und Demel und ich hoffe sehr, dass ich bald mehr aus Lübben und dem Spreewald zu lesen bekomme. Vielen Dank für einige spannende und sehr interessante Lesestunden.
Rezensionen von Xirxe:
Rain Dogs von Adrian McKinty
Nordirland 1985
Eine Journalistin wird in einer verschlossenen Burg tot aufgefunden - vor einem hohen Turm liegend, von dem sie offenbar heruntergesprungen ist. Oder vielleicht doch gestoßen? Sean Duffy, der zuständige Detective, hat es zum zweiten Mal in seiner Karriere mit einem Fall zu tun, in dem ein Mensch in einem abgeschlossenen Raum gestorben ist.
Schon wieder ein Mord? Gibt es so einen Zufall?
Was dieses Buch von vielen Krimis unterscheidet, ist unter anderem die perfekte Verflechtung von Fiktion und realen Geschehnissen in Nordirland in der Zeit der Achtziger des letzten Jahrtausends. Nie wirkt es aufgesetzt oder konstruiert, sondern es ist ganz klar: So hätte es durchaus sein können. Der Besuch Muhammad Alis in Belfast und sein Zugehen auf die Skins; die Unruhen und Attentate auf die Polizei Nordirlands; die Pädophilenringe, über deren Existenz die Öffentlichkeit erst 2013 erfuhr. All dies und einiges mehr ist auf so natürliche Weise Bestandteil dieses Krimis, dass man sich voll und ganz in diese Zeit zurückversetzt fühlt.
Auch der Schreibstil ist teilweise eher ungewöhnlich: Insbesondere bei 'Momentaufnahmen' und alltäglichen Routineverrichtungen gibt es nur stakkatohafte Sätze. Beispielsweise 'Büro. Fenster. Lough. Kohlenschiffe. Regen.' oder 'Telefon. Früh.' Doch es passt zu Sean Duffy, der eher zu wenig als zu viel redet und seine Energien lieber für andere Dinge aufspart.
Es ist der fünfte Teil um diesen katholischen Bullen, der in Nordirland während der Unruhen in den Achtzigern seinen Dienst versieht. Keine Sorge, dieser Band lässt sich auch ohne Vorkenntnisse problemlos lesen, denn etwaige Anspielungen auf die Vergangenheit werden entweder kurz erklärt oder spielen schlicht keine Rolle. Mir gefiel dieser Krimi wirklich gut, auch wenn es deutlich weniger Überraschungsmomente gibt wie zum Beispiel in der Harry-Hole-Reihe von Jo Nesbø. Dennoch werde ich mir auch noch die anderen Bände dieser Reihe mit Sean Duffy mal näher anschauen.
Und was der Titel soll? Rain Dogs ist ein von Tom Waits 1985 veröffentlichtes, hoch gelobtes Album, das den Musikliebhaber Duffy sicherlich begeistert hat. Im Englischen steht diese Bezeichnung auch für "...die Betrogenen der Städte ? die Verlierer des Lebens, die im Schatten des großen Mammons verkümmern..." (Zitat von Barney Hoskyn), die zudem das Thema der Platte von Tom Waits sind. Bei McKinty sind damit vermutlich nicht nur die Opfer im Buch gemeint, sondern wahrscheinlich auch die Polizisten selbst.
Rezensionen von Apollo:
Sturmherz von Bomann Corina
Herzzerreißende Geschichte
Es ist eine Geschichte die berührt mit Hintergrund der großen Sturmflut in Deutschland 1962. Cornelia Petri hat die Sturmflut damals miterlebt, wobei sie ihre erste große Liebe vorlor und auch dadurch etwas von ihrer Lebenslust eingebüßte, zumal sie auch keine leichte Kindheit hatte. Ihre Tochter Alexa hat das immer zu spüren bekommen und deshalb hatten sie auch kein gutes Verhältnis zueinander.
Dann aber erleidet die Mutter einen Schlaganfall und liegt im Koma, sodaß sich Alexa um die Mutter kümmern muss und dabei auch ihre Sachen aufräumt. Dabei findet sie einen alten Brief der langsam Licht ins Dunkel bringt, warum die Mutter so geworden ist. Dazu erscheint auch noch ein mysteriöser amerikanischer Schriftsteller, der auch mit Cornelias Vergangenheit zu tun hat.
Corina Bomann hat durch ihren guten Schreibstil wieder einmal bewiesen, wie man spannende und einfühlsame Romane schreibt. Man taucht in den Roman und das Schicksal der beiden Frauen ein und wird nicht mehr losgelassen von der Geschichte, die mal in der Vergangenheit und dann wieder in der Gegenwart spielt.
Rezensionen von Blaetterwind:
Die Krone der Sterne von Kai Meyer
Rasantes Space-Abenteuer
Kai Meyers Science-Fiction-Roman "Die Krone der Sterne", bestehend aus 461 Seiten auf 56 Kapiteln, ist ein echter Pageturner, der seine Stärken vor allem darin gefunden hat, die Figuren und auch den Leser von einer actiongeladenen Szene zur anderen zu jagen.
Inhaltlich geht es um Iniza, eine Baroness und Tochter des Herrschers des Planeten Koryantum im galaktischen Reich Tiamade.
Dieses wird von Hexen beherrscht. In regelmäßigen Abständen werden junge Frauen dem Oberhaupt der Hexen, der Gottkaiserin, als Bräute ausgewählt und niemand weiß, was mit ihnen geschieht. Iniza soll genau dieses Schicksal der Braut ereilen, doch sie entschließt sich zur Flucht. Gemeinsam mit ihrem Geliebten Glanis bricht sie auf und sie treffen dabei auf den KopfgeldjägerKranit und die Alleshändlerin Shara, mit denen sie eine äußerst dynamische Gruppe bilden.
Alle Figuren haben ihre eigenen Beweggründe und agieren dementsprechend anders innerhalb der Gruppe. Teilweise widersprechen sich ihre Ziele und Handlungen, und dennoch müssen sie zusammen arbeiten. Kranit und Shara sind beide sehr spannende, aneckende Figuren mit einem interessanten, schlagfertigen und rauen Charakter. Zwischen ihnen entstehen meines Erachtens auch die interessantesten Dialoge im Buch.
Anfangs dominieren klar die Figuren von Kranit und Shara. Iniza begleitet man zwar von Anfang an und sie bringt den Stein erst ins Rollen, aber ihre Figur und ihr Charakter etabliert sich erst später. Während sie mir anfangs noch wie eine dickköpfige Adelige vorkam, hat sie sich im späteren Verlauf als mutig, schlagfertig und tough herausgestellt. Dagegen ist Blanis leider sehr blass geblieben und bleibt ein eindimensionaler Charakter, der zuweilen nur als Anhängsel von Iniza erscheint.
Insgesamt "leidet" die Beschreibung der Figuren insgesamt unter der hohen Spannungsdichte. Gemäß der Natur einer Flucht lässt die Geschichte einem kaum eine ruhige Minute. Man springt von einer Actionszene zum nächsten Cliffhanger, hinter gewaltigen Kulissen und atmosphärischen, detailierten Beschreibungen, die teilweise das sonst sehr schnelle Tempo drosseln - was gut ist, denn das braucht das Buch, um nicht zu schnell durch die Geschichte zu jagen. Durch die vielen (mehr oder weniger) überraschenden Wendungen bleibt es immer spannend. Dennoch würde ich sagen, dass das Buch in einigen Teilen recht vorhersehbar ist. Technisch gesehen sind die Wendungen immer so platziert, dass sie immer zum "geeignetsten" Punkt kommen, weshalb ich oft schon wusste, wann etwas neues kommt oder wann sich etwas ändern wird. Inhaltlich gab es gegen Ende recht viele Dinge, mit denen ich nicht gerechnet habe, was mir sehr gut gefallen hat.
Was mich leider doch gestört hat, waren die vielen Fragen, die das Buch aufgeworfen, aber nicht beantwortet hat. Natürlich bietet dies Stoff für einen zweiten Teil, aber mich lässt das nach einem Buch unbefriedigt zurück, wenn das Buch so viele Fragen offen lässt, dass es mir nicht mehr recht sinnig erscheint. Dies war hier leider der Fall.
Insgesamt bietet Die Krone der Sterne ein rasantes, fantasie- und liebevoll beschriebenes Action-Sci-Fi-Abenteuer mit einer Menge Spannung und unerwarteten Wendungen. Dadurch wird das Buch zu einem echten Pageturner - Kai Meyer hat hier bewiesen, dass er dies wahrhaft gut kann. Dennoch bin ich nicht uneingeschränkt begeistert. Die Figuren sind zwar alles andere als eindimensional, aber für meinen Geschmack nicht gut genug beleuchtet, ebenso wie viele Hintergrundinformationen, die ich mir noch gewünscht hätte.
Rezensionen von Ela_Ela:
Rock my Heart von Jamie Shaw
Rowan & Adam <3
Feiern, tanzen - einfach Spaß haben! Das ist der Plan von Rowan Michaels und ihrer Freundin Dee, als sie zu einem Konzert der Band "The Last Ones To Know" gehen. Dort trifft sie auf Adam Everest, den absolut heißen Sänger der Band. Sie lässt sich zu einem Kuss hinreißen - doch der wird ihr ganzes Leben auf den Kopf stellen.
Ich habe dieses Buch gesehen und wollte es unbedingt lesen. Da ich Rockstarromane relativ gerne lese.
Doch so einen megatollen Roman habe ich definitiv noch nicht gelesen. Dieses Buch hat mich in seine Seiten gezogen und diesem Sog konnte ich nicht widerstehen. .
Ich mochte die Charaktere unheimlich gerne, sie waren mir so schnell sympathisch also schon auf den ersten Seiten. Adam & Rowan fand ich so süß zusammen auch wenn sie nur FREUNDE sein wollten. Auch die Bandmitglieder habe ich in mein Herz geschlossen und natürlich Rowans beste Freunde Leti & Dee.
Fazit: Ich liebe diese wundervolle Serie und danke Jamie Shaw für dieses wundervolle Lesevergnügen und freu mich schon auf die weiteren Bände. Von mir bekommt dieses Buch 5 Sterne.
Serie:
1. Rock my heart (Adam)
2. Rock my body (Joel) erscheint im April 2017
3. Rock my soul (Shawn) erscheint im Juni 2017
Rezensionen von Ela_Ela:
Pusteblumentage von Rebecca Westcott
traurige Geschichte, die mich zu Tränen gerührt hat : /
"Ich schaue mir alle Fotos an, die ich von Mum gemacht habe. Was diese Fotos gemeinsam haben, ist, dass sie zeigen, wie Mum lebt ? so als ob jeder einzelne Tag von größter Bedeutung für sie wäre."
Livs Mutter beginnt plötzlich, ihr die wichtigen Dinge des Lebens näherzubringen. Deshalb muss Liv jetzt - ob sie will oder nicht
1.
den ersten BH kaufen (obwohl sie noch keinen braucht)
2. lernen, wie man Spaghetti Bolognese kocht (obwohl ihre Mutter nicht kochen kann)
3. ein Schminktutorial mit ihrer Mum absolvieren (obwohl sie sich erst mit 16 richtig schminken darf).
Doch als ihre Mutter Liv sogar erlaubt, sich endlich Ohrringe stechen zu lassen, weiß sie, dass irgendetwas nicht stimmt. Bisher war ihre Mutter strikt dagegen. Außerdem ist sie nun immer öfter erschöpft und schläft viel. Liv spürt, dass sie ihr etwas verheimlicht, etwas, was ihr Leben für immer verändern wird ?
Dieses Buch hat mich wieder mal vom Cover angesprochen. Doch vom Inhalt klang es richtig traurig, ich konnte mirschon denken worüber dieses Buch berichten wird.
Doch anscheinend wollte ich mich selber quälen und habe es zu lesen begonnen und ich war sofort von Anfang an in der Geschichte drinnen und konnte mir alles so gut durch Liv?s Augen vorstellen. Und durch die 200 Seiten war es auch relativ schnell gelesen.
Doch kurz vorm dem Ende musste ich es kurz weglegen, da ich vor lauter Tränen nicht mehr weiterlesen konnte. Und dann mit neuem Mut habe ich mich dann wieder an das Ende getraut.
Fazit: Eine sehr emotionale Geschichte über ein dreizehnjähriges Mädchen, das schon sehr früh mit so einem Verlust fertigwerden muss. Von mir gibt's trotzdem 4,5 Sterne und eine Empfehlung, da es sehr weise Abschiedsworte enthält.
Rezensionen von Schlaflos:
Fastenopfer von Leiss-Huber Anton
Abgründe im Wallfahrtsort
Zum Inhalt
Der Kommissar Max Kramer hat sich gerade mit einem fürchterlichen Kater aus dem Bett geschält - nicht ohne vorher entsetzt festzustellen, dass er dieses in der Nacht mit der Staatsanwältin geteilt hat ? als er schon zu einer Leiche gerufen wird. Der Verwalter des Tilly-Benefiziums ist am seinem Arbeitsplatz ermordet worden.
Max Kramer nimmt mit seinem Kollegen Fäustl die Ermittlungen auf. Doch vollends auf den Fall kann er sich nicht konzentrieren, da ist ja schließlich die Sache mit der Staatsanwältin, die so manches Problem mit sich zieht. Auch bei den anderen Charakteren des Buches läuft es nicht immer ganz rund. Der eine wird von seiner Haushälterin mit Pfeffi (Pfefferminzlikör) gequält und die Novizin Maria muss sich Schokolade über die Klostermauer schmuggeln lassen.
Zur Leseerfahrung
Der Krimi hat mir einige unterhaltsame Stunden beschert. Man darf allerdings keine atemraubende Spannung erwarten, dieses Buch ist eher die bayerische Variante eines Krimis. Ein bisschen langsamer, gemütlicher eben, aber unglaublich lustig. Die Beschreibungen des Ortes und Umgebung sind besonders für Leser, die Altötting kennen, sehr interessant.
Zum Fazit
Interessante Charaktere machen das Buch zu einem kurzweiligen und unterhaltsamen Lesevergnügen.
Zu den Eckdaten
Titel: Fastenopfer
Autor: Anton Leiss-Huber
Verlag: ullstein
ISBN: 978-3548288314
Seiten: 248
Preis: 9,99 ?











