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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Ela_Ela:

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Das Herz der Quelle. Sternensturm von Falk Alana

Gute Idee aber fehlerhafte Umsetzung ; )

Es ist der größte Moment in Lilianas Leben und sie fürchtet ihn genauso sehr, wie sie ihn herbeisehnt. Endlich soll sie in die Gemeinschaft des Hohen Rates aufgenommen und mit ihrer Quelle verbunden werden. Denn jeder Magier braucht eine menschliche Energiequelle, um zaubern zu können. Doch es ist ausgerechnet Chris, der Liliana zugeordnet wird.

Chris, der sich der Gemeinschaft verweigert und dessen früherer Magier auf ungeklärte Weise ums Leben kam. In seinen Augen sieht Liliana nichts als Hass. Es beleibt nicht viel Zeit, um sein Vertrauen zu gewinnen, denn in den Tiefen unter Neuseeland braut sich eine schreckliche Katastrophe zusammen und nur Liliana und Chris können sie aufhalten.

Vorerst mal das Cover ist wunderwunderschön und lädt zum Träumen ein, aus diesem Grund ist es natürlich in mein Blickfeld gerückt und so war ich megagespannt aufs Lesen.

Doch leider war ich von Anfang an verwirrt, da es zwei Erzählstränge hat die für mich nicht nachvollziehbar waren, ich habe mir aber einfach gedacht dass sich das im Laufe des Buches sicher auflösen würde. Für dieses Buch hab ich jedoch länger gebraucht als gedacht, da ich nicht so richtig hineingefunden habe.

Erst 150 Seiten vor dem Ende der Geschichte hat alles begonnen sich aufzulösen und ich wollte es ab diesem Zeitpunkt nicht mehr aus der Hand legen. Doch ich war oft schon kurz davor das ich das Buch auf die Seite lege und nicht mehr weiterlesen wollte, doch ich habe mich durchgequält bis zum spannenden Ende.

Fazit: Eine wundervolle Idee für ein Jugendfantasybuch, die mir bisher noch nicht untergekommen ist und die mich sehr überrascht hat, doch leider konnte ich in den ersten Seiten nichts mit dem Buch anfangen, deshalb bekommt es von mir 3 Sterne.

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Das Herz der Quelle. Sternensturm

Rezensionen von Ela_Ela:

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Crazy, Sexy, Love von Kylie Scott

Vaughn & Lydia : )

Als Vaughan nach langer Zeit zurück in seine Heimatstadt kehrt, ist er auf alles vorbereitet - nur nicht auf eine tropfnasse und verzweifelte Braut in seiner Badewanne. Die wunderschöne Fremde heißt Lydia und hat gerade erfahren, dass ihr Verlobter sie betrogen hat. Mehrmals. Mit einem Mann! Eigentlich hat Vaughan einen Berg eigener Probleme.

Aber da der Ex-Rockstar und frisch gebackene Barkeeper es nicht übers Herz bringt, Lydia einfach ihrem Schicksal zu überlassen, nimmt er sie vorübergehend bei sich auf - nicht ahnend, dass sie mit ihrer toughen und zugleich verletzlichen Art seine Welt auf den Kopf stellen wird.

Dieses war mein erstes Buch von Kylie Scott, aber ich habe von vielen Seiten her gehört, dass ihre Rockstars-Reihe so toll sein soll. Und da habe ich mir gedacht ich probiere es mal mit dieser neuen Serie, ob die mir zusagen könnte.

Den Anfang des Buches fand ich sehr lustig, als Vaughn Lydia tropfnass in seiner Badewanne findet. Da konnte ich einfach nur Lachen. Der weitere Verlauf des Buches hat mir auch sehr gut gefallen, vor allem die vielen Charaktere fand ich alle toll, wie sie sich helfen und zueinanderhalten, auch wenn es oft in brenzligen Situation endet. Lydia fand ich auf Anhieb sympathisch und ihre Aussagen war einfach nur göttlich und megalustig.

Fazit: im Großen und Ganzen ein wahres Lesevergnügen, das mich kurzfristig gut unterhalten hat, nur kann ich die beiden Serien nicht vergleichen. Von mir bekommt es verdiente 4 Sterne.

Serie:
1. Crazy, Sexy, Love
2. Dirty, Sexy, Love (erscheint im Mai 2017)

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Crazy, Sexy, Love

Rezensionen von Gaby 2707:

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Totenrausch von Bernhard Aichner

Alles wird gut

Brünhild Blum, Bestatterin aus Innsbruck, ist mit ihren Kindern Nela und Uma auf der Flucht. Sie hat in Österreich 5 Männer umgebracht und wird weltweit gesucht. Von den Lofoten, wo sie die Sommerzeit verbracht haben, ziehen die drei über Norwegen und Dänemark nach Hamburg. Hier soll es eine junge Frau geben, die den dreien helfen wird.

Über sie gerät Brünhild an Egon Schiele, den selbsternannten Herrn auf St. Pauli. Sie braucht neue Pässe. Dafür bietet sie an, jemanden für Schiele zu töten, denn das kann sie ja...

Dies ist der dritte Teil einer Trilogie, deren erste beiden Bände Totenfrau und Totenhaus ich noch nicht gelesen habe. Das werde ich aber schnellstens nachholen. Trotzdem fühle ich mich über die Hintergründe der Geschichte und zur Person von Blum, zu denen es immer wieder Informationen gibt gut informiert.

Spannung ab der ersten Seite. Die Seitenzahlen und die Zahlen der Kapitel rot, wie mit Blut geschrieben erzeugen eine erste Spannung, die sich konstant hoch bis zum Schluss hält; schnörkellose kurze Sätze und Kapitel, die alles genau auf den Punkt bringen, sich nicht mit Unwichtigkeiten aufhalten und eine Schnelligkeit erzeugen, der ich kaum hinterher komme; Gespräche, bei denen man sofort weiß, wer mit wem spricht - das alles hat mich nur so durch die Seiten fliegen lassen.

Die Protagonisten, allen voran Blum und Schiele, sind sehr menschlich und mit ihren vielen Facetten detailliert beschrieben. Ich kann es spüren: ihre Wut, ihren Hass, ihren Schmerz und ihre Angst um ihre beiden Mädchen. Ich fühle mit Blum, deren Liebe zu ihren Mädels ich absolut verstehen kann und habe eine Abscheu gegen Schiele entwickelt. Mit seinen Beschreibungen facht der Autor auch meine Gefühle an, was ich so selten bei einem Buch gespürt habe.

Alles wird gut ? der Satz der Hoffnung gibt. Blum möchte aus diesem Teufelskreis raus und ihr Leben zurück. Aber wie wird bei dem Hintergrund alles gut werden, das habe ich mich sehr lange gefragt. Der Autor hat hier einen Schluss gefunden, der auch für mich alles gut werden lässt. Ich hätte nicht gedacht, dass er das so prägnant hinbekommt.

Ich habe einen Thriller gelesen, in dem viel Blut fließt, der nichts für zartbesaitete Seelen ist, der mich fest in seinen Bann gezogen und mich überrascht hat. Ich habe die Lesestunden sehr genossen.

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Totenrausch

Rezensionen von Janine2610:

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Das italienische Mädchen Roman von Riley Lucinda

Eine Besessenheit, die blind macht.

Liebe ist wohl eines der schönsten menschlichen Gefühle überhaupt und führt in den meisten Fällen zu positiven Handlungen und wundervollen Momenten. - Eine Liebe dieser Art ist selbstlos und alles annehmend und ruft im Normalfall auch jede Menge Verständnis und Akzeptanz hervor.
Auf der anderen Seite gibt es allerdings noch die egoistische, ausschließlich auf sich selbst bedachte Liebe, die auf Dauer nicht guttut - weder dem Umfeld noch einem selbst.

Bei Rosanna Menici, der Protagonistin im vorliegenden Buch, hatte genau so eine Liebe die Folge, dass diese junge begabte Frau mit der Zeit blind geworden ist für alles und jeden um sich herum. Und auf diese Weise hatten einige Menschen, die ihr sehr wichtig sind, das Nachsehen und letztlich hat sie damit nicht nur viele Leute vor den Kopf gestoßen, sondern auch noch zugelassen, dass jemand in ihrer Familie einen ernsthaften Schaden davonträgt.

~ »Liebe. Eine Liebe, so mächtig, dass sie mich für alles andere blind gemacht hat.« ~
(S. 539)

Wenn man bedenkt, dass wir Rosanna schon als junges liebes Mädchen im Alter von elf Jahren kennenlernen, sie bis ins Erwachsenenalter lesend begleiten und sie immer nur als sehr warmherzig und gutmütig erleben, wirkt ihre Entwicklung mit steigender Seitenzahl, je mehr sie sich in diese zerstörerische Liebe fallen lässt, ziemlich tragisch auf den Leser. Es mag sein, dass gewisse Menschen einem nicht guttun, das jedoch auch zu erkennen, fällt nicht immer leicht.
Rosanna liebt Roberto und er sie scheinbar auch - derweil hat der gute eine bewegende (Frauen-)Vergangenheit, die jede vernünftige Person eigentlich hellhörig machen sollte, hinter sich. Aufgrund von Robertos Leichtlebigkeit und Vorliebe für die körperlichen Genüsse, hätte Rosanna ahnen müssen, dass sie eventuell verletzt werden könnte. Ihr Umfeld hat sie genau davor ja auch gewarnt, aber in ihrer Blindheit wollte sie davon nichts wissen ...
Ich habe zwischen den Zeilen gelesen, dass Rosanna ebenso eine sehr unsichere Seite hat, sie erschien mir teilweise zu wenig von sich selbst überzeugt, hatte kaum Selbstbewusstsein. Dass sie sich mit einem solchen Wesen noch eher zu stark an einen Menschen hängt, den sie liebt, ist nur zu verständlich. Kurzfristig wirkt es sogar so, als wäre sie regelrecht besessen von Roberto. Doch der war leider sehr ungesund für sie und hat fast nur ihre schlechten Seiten zum Vorschein gebracht ...

~ Heute ist mir klar, dass man jemanden aus ganzem Herzen lieben kann, der nicht gut für einen ist. ~
(S. 445)

Rosannas Weg der Erkenntnis hat vergleichsweise lange gedauert. So lange, dass bereits etwas Schlimmes passieren musste, um ihr die Augen zu öffnen. Aber ist es nicht meist so? - Lernt man nicht erst, wenn man den Fehler gemacht hat und es schon (fast) zu spät ist?
Glücklicherweise ist es nicht in jedem Fall kurz vor knapp, aber vielleicht, wenn man sich das vor Augen führt, sollte man im Leben wirklich wesentlich öfter auf die Meinungen und Ansichten Außenstehender wert legen.

Dieser Roman bietet nicht nur eine fesselnde Geschichte mit großem Unterhaltungswert, sondern auch, wenn man die Botschaft erkannt hat, die die Autorin damit rüberbringen wollte, jede Menge Stoff zum Nachdenken.

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Das italienische Mädchen Roman

Rezensionen von rewa:

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Ach du liebe Fischgräte von Sabine Strobl

Heitere Katzengeschichten

Sie haben eine oder mehrere Katzen? Sie möchten wissen, was sich Vierbeiner über ihre Zweibeiner so denken? Prima, dann dürfen sie sich das Büchlein ( 90 Seiten ) von Sabine Strobl ,, Ach du liebe Fischgräte ! ´´ nicht entgehen lassen.
Heitere Geschichten aus dem Katzenalltag mit der Gattung Mensch, werden aus Katzensicht auf humorvolle und amüsante Weise erzählt.

Drei selbstbewusste Kater erzählen frech und witzig was man alles anstellen kann, um die Aufmerksamkeit seines Frauchens zu erlangen.
Dass man dabei seinen Zweibeiner richtig erziehen muss, ist natürlich klar. Den Lieblingssatz der Menschen ,, Am meisten mag ich an Katzen, dass sie einen eigenen Willen besitzen´´, merken diese spätestens dann, wenn die Katze unbedingt im Bett schlafen möchte, das Futter nicht nach ihrer Vorstellung schmeckt oder Streicheleinheiten wenn es sein muss auch mit sanfter Gewalt eingefordert wird.
Jedem Katzenbesitzer wird sicherlich die eine oder andere Szene bekannt vorkommen und er wird dabei schmunzeln müssen.
Da die drei Kater auch einen Blick in ihr Fotoalbum gewähren, werden die erzählten Geschichten noch lebhafter dargestellt.
Ein nettes Buch für Katzenliebhaber!

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Ach du liebe Fischgräte

Rezensionen von Xirxe:

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Die Sprache der Vögel von Norbert Scheuer

Eine kleine Geschichte über ein menschliches Drama

2003 geht Paul als Sanitäter der Bundeswehr nach Afghanistan. Nicht aus Überzeugung, sondern um dem zu entfliehen, was er verschuldet hat: Einen Autounfall, bei dem sein Freund Jan so schwer verletzt wurde, dass er seitdem körperlich und geistig behindert ist. Im Feldlager hält er in eher kurzen Tagebucheinträgen fest, was ihn bewegt und wie er den Tag verbringt.

Neben seiner eigentlichen Arbeit ist es die Beobachtung von Vögeln, wie es auch schon ein Urahn von Paul mehr als 200 Jahre zuvor getan hat, der ebenfalls unter anderem in Afghanistan war. Paul versucht zu vergessen und konzentriert sich auf die kleinsten Details, die er notiert und in aquarellartigen Bildern festhält.
Durch die verschiedenen Ebenen, die von Pauls Freundin Theresa, seinem Vater, seiner früheren Lehrerin und seinem Urahn handeln, erfährt man nach und nach die Geschichte von Paul, die immer mehr von Verlust und Tod geprägt ist. Dennoch ist es kein deprimierendes Buch, eher melancholisch und stellenweise einfach schön, gerade wenn es um die detaillierten Vogelbeschreibungen geht. Obwohl auch Angriffe, Verletzte und Tote nicht ausgespart werden, wirkte Afghanistan weniger wie ein Kriegsschauplatz auf mich, sondern eher eine fast schon märchenhafte Oase. Nicht dass hier etwas verklärt wird, ganz im Gegenteil. Die Schrecken dieses Aufenthaltes sind deutlich vorstellbar und man kann gut nachvollziehen, wie Manche den Druck nicht mehr aushalten und durchdrehen. Trotzdem gelingt es Norbert Scheuer, diesem Land mit seiner großen Vogelvielfalt einen besonderen Reiz zu verleihen, den ich nicht so schnell vergessen werde.
Ein schönes Buch in ruhigen Worten, wozu auch die anmutigen Vogelzeichnungen beitragen. Auch der feste Umschlag sollte erwähnt werden, der ebenfalls mit diesen Zeichnungen geschmückt ist. Dennoch muss ich zwei Dinge bemängeln: Mich störten die vielen Ebenen, eine oder zwei weniger hätte ich nicht vermisst, im Gegenteil. Und müssen die Abschnitte immer auf einer neuen Seite beginnen? Man wäre mit gut 50 Seiten weniger ausgekommen, doch hätte man dafür vielleicht keine zwanzig Euro verlangen können.

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Die Sprache der Vögel

Rezensionen von StefanieFreigericht:

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Die Geschichte eines neuen Namens - Jugendjahre (Neapolitanische Saga 2) von Elena Ferrante

Soghaft, beeindruckend, fesselnd - "im Kampf gegen den Rest der Welt"

("...im Kampf gegen den Rest der Welt?" S. 360) befinden sich die Mädchen Elena "Lenù" und Raffaella "Lila" auch im zweiten Band der auf vier Bände angelegten Saga nach "Meine geniale Freundin". Um es kurz zu sagen -? der Hype des "#FerranteFever" trägt.

Ich habe den ersten Band gerne gelesen, erst mit diesem zweiten jedoch bin ich dem Fieber erlegen. Wie das, warum die unterschiedliche Wertung? Nun, aus verschiedenen Gründen.

Ich hatte den ersten Band noch mit dem ähnlich für Deutschland zur gleichen Zeit angelegten "Das verborgene Wort" von Ulla Hahn verglichen, da es in beiden um Mädchen aus der Arbeiterklasse geht, die mit ihrem Interesse für Bildung sowohl unter den Beschränkungen gegenüber ihrer Herkunft als auch gegenüber ihrem Geschlecht zu kämpfen haben; Beschränkungen, die sowohl in den Köpfen ihres Herkunftsmilieus herrschen, als auch bei denen, für die Bildung selbstverständlich ist, sowie rein in der schieren Möglichkeit des Zugangs: wo Bildung kostspielig ist, wo Bücher, Brillen, Schulgeld, selbst ein einziger Koffer für den Umzug an die Universität weit über den üblichen Ausgaben liegen, wo Umgangsformen schlicht andere sind, blieb sie vielen verwehrt.

Was ist neu, was kann der zweite Band mehr? Vieles. Elena Ferrante gelingt es darzustellen, inwieweit selbst Geld, Ehrgeiz und Intelligenz allein nicht einen sozialen Aufstieg ermöglichen können. Wer von Hause aus keine Theaterbesuche kennt, nicht über weiterführende Ausbildungsmöglichkeiten informiert ist, für wen das Wort "Fakultät" ein so großes Fremdwort ist, dass eine Entscheidung über ein Studium schon allein an der Entscheidung für eine Ausrichtung scheitert, der wird unweigerlich scheitern. Es lässt tief blicken, als Elena einen Vortrag besucht - so ungewohnt für sie ist das, dass ihr die Situation wie eine Unterrichtsstunde für Erwachsene erscheint. Ungeachtet ihres eigenen Fleißes wird dargestellt, wie eine Weiterführung letztlich nur dank verschiedener Gönner gelingen kann.

Auch zum Wettkampf zwischen Elena und Lila, der mir im ersten Band meist seltsam erschien, gibt es hier auch die andere Seite der Medaille zu sehen - während "Meine geniale Freundin" nur mit den seltsamen Minderwertigkeitskomplexen von Lenù aufwartete, kann man im zweiten Band auch die Sicht von Lila erfahren, darf begreifen, wo ihre Motivation liegt, so Lila zu ihren Aktivitäten: "Vor allem war es eine Möglichkeit..., dir zu beweisen, dass ich etwas gut konnte, auch wenn ich nicht mehr zur Schule ging." S. 186 Die Darstellung der Freundinnen wirkt ausgewogener. War mir zuletzt Elena mit ihrem Neid fast unsympathisch, überwiegt jetzt die Wirkung, dass sie von der Autorin nur völlig distanzlos geschildert wird, ohne das Bedürfnis, gefallen zu wollen, sondern als realistische Person.

"Die Geschichte eines neuen Namens" beschreibt zudem ernüchternd das für die Zeit gängige Rollenverständnis eindringlich: "Wir waren mit der Vorstellung aufgewachsen, dass kein Fremder uns anrühren durfte, dass aber unser Vater, unser Verlobter, unser Ehemann uns ohrfeigen durfte, wann immer er wollte, aus Liebe, um uns zu erziehen und uns zu bessern." S. 64 Prügel, Vergewaltigung, die Unterwerfung unter den Willen des Ehemannes erscheinen als völlig normal - wer sich "anständig" benimmt, habe ja nichts zu befürchten. Die Mädchen, besonders Elena, sind ganz eindeutig Kinder ihrer Zeit, so dass sogar Elena genau diese Art von Ehe bei ihrer Freundin Lila beneidet: "Sie [Lila] wollte mich tatsächlich auf die Rolle von einer, die ständig über Büchern hockt, festlegen, während sie dagegen Geld hatte, schöne Kleider, eine Wohnung, einen Fernseher, ein Auto, sich alles nahm, sich alles leistete". S. 119

Elena begreift den Unterschied zwischen ihr und Lila: "Ich blieb zurück, wartend. Sie dagegen nahm sich die Dinge, wollte sie wirklich haben?" S. 379 - erst gegen Ende des Buches wird hier für beide junge Frauen eine Entwicklung deutlich. Gespannt warte ich auf den nächsten Band der Saga, vor allem dank der von Ferrrante ausgelegten Spuren zu zukünftigen Entwicklungen, Lila wolle das "auslöschen", was ihr an ihr nicht gefällt, an dem Ich, in das andere sie hinein nötigten.

Und, ernsthaft ? was kann ein Leser mehr wollen als Neuigkeiten über eine Figur wie Lila, von der geschrieben wird, sie "?versenkte sich bis tief in die Nacht in Romane, Zeitschriften und Zeitungen. Diese Sucht hatte sie erneut gepackt, als interessiere das wahre Leben sie nicht mehr." S. 450

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Die Geschichte eines neuen Namens - Jugendjahre (Neapolitanische Saga 2)

Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

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Die Geschichte eines neuen Namens - Jugendjahre (Neapolitanische Saga 2) von Elena Ferrante

Christoph, 12 Jahre aus Flaurling,

Jake reist schon sein ganzes Leben von Heim zu Heim. Eines Tages kam er in ein Internat für hoffnungslose Fälle. Aber Mount Caravan ist anders als alle anderen Internate. Hier lernt man sich in die Nimmerzeit (Zukunft) zu versetzten. Gemeinsam mit seinen Freunden Finley und Ava versucht Jake das Skriptum Futurum zu retten, erlebt unglaubliche Abenteuer und versucht die Zukunft ins Gleichgewicht zu bringen.

Mir hat das Buch nur teils gefallen, es ist eher kompliziert geschrieben und an manchen Stellen fehlte die Spannung.

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Die Geschichte eines neuen Namens - Jugendjahre (Neapolitanische Saga 2)

Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

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Die Geschichte eines neuen Namens - Jugendjahre (Neapolitanische Saga 2) von Elena Ferrante

Emma, 10 Jahre aus Aldrans,

Das Buch hat mir sehr gut gefallen.

Sophie ist jedes Jahr, die zweite Hälfte ihrer Sommerferien, bei Oma und Opa. Doch dieses Jahr ist etwas anders. Denn im Haus nebenan ist jemand eingezogen. Frau van Norden, ein berühmter Fernsehstar, und ihre Tochter Holly.
Mit Holly hält man es nicht länger als fünf Minuten aus, findet Sofie, weil sie so zickig ist.

Doch dann freunden sie sich doch an und Sofie darf sogar bei einem Film mitspielen. Nur leider ist am Tag der ersten Probe auch das Heuballenfest im Dorf, zu dem Sofie und ihre Großeltern jedes Jahr hingehen. Eigentlich würde Sofie es nicht schlimm finden, wenn sie sich nicht am Heuballenfest beim Kürbiswettbewerb als Bauernjunge verkleiden müsste. Noch dazu möchte Holly unbedingt mit dabei sein.

Das Buch beschreibt gut Freundschaft und wie man richtige Entscheidungen treffen muss.

Am Anfang wollte ich das Buch gar nicht lesen, weil es so komisch aussah. Das Buchcover hat mir überhaupt nicht gefallen. Aber es war sehr unterhaltsam zu lesen.

Greta, 10 Jahre aus Innsbruck:
Das Buch war sehr nett. Vor allem hat mir gefallen, dass Mädchen, die ganz unterschiedlich aufwachsen ("normales" Leben und Schauspielerei) richtige Freundinnen werden können. Die eine bekommt viel Materielles (tolle Kleider, grosse Geburtstagsfeier) und die andere dafür viel Liebe von ihren Eltern und Großeltern. In die Welt der Schauspielerei einzutauchen war richtig toll. Ich konnte mir gut vorstellen, wie es ist, berühmt zu sein oder eine berühmte Mutter zu haben.

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Die Geschichte eines neuen Namens - Jugendjahre (Neapolitanische Saga 2)

Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

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Ratten-Burger von David Walliams

Elias, 9 Jahre,

Zoes Vater ist arbeitslos geworden und ihre Mutter gestorben. Jetzt hat Zoe eine Stiefmutter, die ihren Hamsten getötet hat, weil sie keine Tiere in ihrer Wohnung leiden kann. Zoe will aber unbedingt ein Haustier. Da findet sie in ihrem Zimmer eine kleine Ratte, die sie Archibald nennt. Archibald nimmt sie nun überall mit, auch in die Schule, weil ihre Stiefmutter Ratten überhaupt nicht mag.

Bert, der die Burgerbude in der Schule betreibt, ist eigentlich blind und fährt trotzdem Auto. Zoe fährt dann eines Tages mit und erfährt, was in seinen Burgern ist ?

Tja, den Rest müsst ihr schon selber lesen!

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, weil es eine volle spannende, lustige, aber auch traurige Geschichte ist, weil Zoe ja ihre Mutter und ihren Hamster verloren hat.

Luis, 10 Jahre aus Aldrans:
Zoe ist verzweifelt: ihre Mutter ist tot, ihr Vater arbeitslos, gerade ist ihr Hamster gestorben und ihre Stiefmutter stopft sich ständig mit Krabbenchips voll und ist so rund wie eine Bowlingkugel. Als sie dann die Ratte Archibald findet, hat sie ihn sofort ins Herz geschlossen, sie will ihm sogar Kunststücke beibringen. Doch dem Traum stellt sich Bert, der Burgerbudenbesitzer, in den Weg?

Es ist ein sehr spannendes Buch, aber es ist eher nicht für Tierfreunde ... und man liest es besser nicht vor dem Essen?

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Ratten-Burger