Kunden em pfehlungen
Rezensionen von CanYouSeeMe:
Phase Null - Die Auserwählten von Dashner James
Phase Null
Bei diesem Buch handelt es sich um das Prequel zur Maze-Runner Trilogie und ich würde empfehlen ?Phase Null? erst zu lesen, wenn man die Trilogie schon kennt. An sich benötigt man kein Vorwissen und vieles ist selbsterklärend, allerdings finde ich, dass schon einiges erst richtig Sinn macht, wenn man die Hintergründe und Ausgänge bereits kennt.
Der Schreibstil liest sich angenehm und flüssig, die Sprache passt relativ gut zur Szenerie und den Charakteren ? ganz ähnlich wie in der Maze-Runner Trilogie.
Die Charaktere sind solide dargestellt, ich konnte mir von allein ein ausreichendes Bild machen (was nicht sonderlich schwer war, da ich die Trilogie bereits gelesen habe). Aber auch wenn man die Charaktere noch nicht kennt, bekommt man ausreichend Informationen und Beschreibungen zu den Personen, um sich ein tiefgehendes Bild der Personen zu machen.
Geschildert ist alles aus der Perspektive von Thomas, so dass man sich als Leser gut in ihn und seine Emotionen hineinversetzen kann. Alle restlichen Charaktere blieben für mich in dieser Hinsicht durchgängig undurchsichtig.
Die Handlung war für mein Empfinden langwieriger als nötig und daher stellenweise sehr fad und schwer zu lesen. Der Spannungsbogen war für mich zeitweise nicht mehr spürbar und es war, als würde der Autor krampfhaft versuchen, eine gewisse Seitenzahl zu füllen.
An Hintergrundinformationen zu ANGST und dem Labyrinth-Experiment mangelt es an diesem Buch nicht wirklich, jedoch ist die Verpackung nicht so sehr nach meinem Geschmack.
?Phase Null? hat eigentlich viel Potential, das m. E. nicht ausgeschöpft wurde, und so wohl eher nur für Liebhaber der Maze-Runner Trilogie eine wirklich interessante und spannende Lektüre ist.
Rezensionen von CanYouSeeMe:
Das Erbe der Macht - Schattenchronik 1: Das Erwachen von Andreas Suchanek
Das Erbe der Macht
Ich habe vorab durchweg positives über das Buch bzw. die Reihe und den Autor im Allgemeinen gehört. Dementsprechend hoch waren meine Erwartungen.
Mit dem Schreibstil des Autors habe ich durchgängig Probleme gehabt, mal etwas mehr, mal etwas weniger. Die Sätze wirkten auf mich oft etwas holprig und unmelodisch, die Sprache konnte mich nicht in ihren Bann ziehen, sie wirkte teilweise platt und langweilig.
Stelleneise habe ich mir mehr Beschreibungen bezüglich der magischen Aspekte gewünscht.
Die Charaktere waren mir größtenteils sympathisch, ich hätte mir aber vertiefende Details gewünscht, insgesamt blieb die Darstellung der Charaktere (sowohl Haupt-, als auch Nebencharaktere) doch sehr oberflächlich. Über Jen und Alex erfährt man als Leser bisher am meisten, dennoch blieben beide für mich nicht greifbar und durchaus eindimensional. Diese flache Darstellung hat es mir schwer gemacht eine Bindung zu den Charakteren herzustellen und mich in sie einzufühlen.
Die Handlung hat mich stellenweise sehr stark enttäuscht, ich habe mich oft gefühlt als würde ich ein Remake der Harry Potter Reihe lesen. Ich weiß, dass es schwer ist, in dem Fantasy-Genre mit neuen Ideen aufzuwarten, aber etwas mehr Kreativität oder zumindest eine stärkere Abwandlung hätte ich mir schon gewünscht.
Davon abgesehen konnte mich die Handlung nicht an sich fesseln, möglicherweise liegt es u.a. auch daran, dass die Charaktere, um die es geht, mir nicht am Herzen liegen.
Insgesamt ist das ?Das Erbe der Macht - Schattenchronik 1? ein solides Fantasy-Buch, das mein Herz jedoch nicht für sich gewinnen konnte. Die folgenden Bände werde ich nicht lesen.
Rezensionen von CanYouSeeMe:
Die Schwester des Tänzers von Eva Stachniak
Die Schwester des Tänzers
Ballett ist eigentlich nicht mein Thema und dennoch konnten mich der Klappentext und eine interessante Leseprobe überzeugen.
Der Schreibstil der Autorin ist für mich nicht immer leicht zu lesen gewesen. Die Sätze sind oft sehr lang, die Sprache nicht immer meinem Geschmack entsprechend. Die Sprache passt aber gut ins Setting und zu den einzelnen Figuren und wirkt somit authentisch.
Insgesamt empfinde ich den Schreibstil als durchaus anspruchsvoll, man kann ihn nicht einfach so ?weglesen?, sondern muss ihm seine volle Konzentration widmen.
Die Charaktere sind gut recherchiert und wirken sehr lebensnah. Bronia war mir zum Greifen nah und wirkte durchaus facettenreich. Facettenreichtum habe ich bei den restlichen Charakteren größtenteils vermisst, sie wirkten alle recht starr. Vielleicht ist das auch so gewollt und soll die starren gesellschaftlichen Strukturen spiegeln? Ich weiß es nicht. Wirklich sympathisch konnte mir kein Charakter des Buches werden.
Von der Handlung hatte ich mir anhand des Klappentextes und der Leseprobe mehr erhofft. Meine Erwartungen an das Buch waren relativ hoch und wurden enttäuscht. Die Erzählung der Lebensgeschichte der Geschwister Nijinsky ist sehr detailliert und ausführlich, so dass man inhaltlich definitiv auf seine Kosten kommt. Diese inhaltliche Fülle ist für mich jedoch oft ermüdend gewesen, die Nacherzählungen waren langatmig und konnten mich nicht fesseln.
Einerseits hat die Autorin die Geschichte von Bronislawa sehr feinfühlig und detailliert wiedergegeben und ausgeschmückt, andererseits ist gerade durch diese Detailfülle für mich viel Spannung verloren gegangen.
Insgesamt hat mir ?Die Schwester des Tänzers? gut gefallen. Es ist ein gut recherchierter, detaillierter Bericht über das Leben von Bronislawa Nijinska, der Aufschluss über ihr Leben und die damaligen Lebensumstände gibt, für mich fehlt aber etwas Schwung.
Rezensionen von CanYouSeeMe:
Die Spionin von Coelho Paulo
Die Spionin
Hauptfigur dieses Buches ist Margaretha Zelle, besser bekannt als Mata Hari, die mir vor der Lektüre dieses Buches nur ein vager Begriff war, dem ich keine genaue Personenbeschreibung zuordnen konnte.
Das Buch liest sich alles in allem wie ein angenehmer Bericht, fast schon wie ein Roman. Dass der Autor sich künstlerische Freiheiten genehmigt hat und daher einige Abläufe hinzugefügt, herausgelassen oder in eine andere zeitliche Reihenfolge gebracht hat, hat mich persönlich nicht gestört ? ich hätte auch nicht gewusst, wie es anders gewesen wäre.
Ich konnte mich sehr gut in die Perspektive von Mata Hari hineinversetzen und habe die Ausführungen mit großem Interesse gelesen. Insgesamt empfinde ich den Inhalt jedoch recht oberflächlich, in die Tiefe wurde nicht gegangen, was bei dem geringen Seitenumfang auch verwunderlich gewesen wäre.
Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und hat mich schon bei der ersten Seite ans Buch fesseln können. Die Beschreibungen waren durchaus bildlich, so dass ich mir ein gutes und detailliertes Bild von den Geschehnissen und Personen machen konnte. Auch die verwendete Sprache passte gut ins Geschehen und zu den Personen.
Dieses Buch war mein erstes von Coelho und durch die Themensetzung sicher nicht das exemplarischste seiner Werke. Dennoch konnte mich sein Schreibstil überzeugen, so dass ich mir in Zukunft das ein oder andere Buch von ihm zu Gemüte führen werde.
Rezensionen von Josetta:
Die Spionin von Coelho Paulo
Leseempfehlung für die Geschichte von Vinz und Arabella
Ein Engel für Vinz ist der 5. Band aus Lara Greystones Reihe ?Unsterblich geliebt?. Das Buch erzählt die Geschichte von Vinz und Arabella, zwei gute alte Bekannte, die bereits in vorherigen Bänden eine Rolle spielten. Aber keine Sorge, Neuleser dieser Reihe können ohne Bedenken ab Band 5 in Laras Vampirgeschichten einsteigen.
Alle relevanten Details rund um die Wächter werden noch einmal wiedergegeben, ohne dass Stammleser durch ständige Wiederholungen alter Anekdoten genervt sind. Das hat die Autorin sehr gut hinbekommen.
Die Story spielt in den 80-er Jahren. Das hat richtig Charme, diese Zeit der Walkmans, der Kassettenrekorder und der Münztelefone. Ich musste einige Male herzhaft lachen, als Vinz die trendigen Damen-Lifestyleprodukte der damaligen Zeit auskundschaftete.
Fazit: Der Roman ist stimmig, er wurde gut geschrieben und man findet leicht in die Story hinein. Besonders Arabellas und letztendlich auch Vinz Rettung aus der ziemlich aussichtslosen Situation incl. ihres Mahnmales, haben mir gut gefallen.
Einen Stern ziehe ich allerdings in meiner Bewertung ab. Im Gegensatz zu den Vorgängerbänden hat mich die im Mittelpunkt stehende Liebesgeschichte der beiden Hauptprotagonisten nicht sonderlich stark berührt. Das liegt zum einen vermutlich daran, dass ich hier erst Teil 1 in den Händen halte und die Geschichte noch keinen endgültigen Abschluss hat. Zum anderen macht mir Arabellas Charakter einen Strich durch die Rechnung. Sie wirkt nur sympathisch, wenn ihre kleine Tochter ins Spiel kommt. Bestimmt ist Aras oberflächliches Handeln von der Autorin beabsichtigt, schließlich blickt der Leser ins Haifischbecken der Modebranche und der High-Society. Für die große wahre Liebe reicht mir das nicht. Aber ich bin sicher, dass Lara Greystone im nächsten Band diesbezüglich die Kurve kriegen wird. Ich warte schon ganz gespannt auf die Fortsetzung der beiden und auf ein Wiedersehen mit all den liebgewonnenen Charakteren der Serie.
Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung. Fans von Fantasygeschichten mit Gefühl, Tiefgang und einem Hauch Erotik sollten bei dieser Geschichte zugreifen.
Rezensionen von Pearl:
Sweetgirl von Mulhauser Travis
Sweetgirl ein spannender Roman
Der Roman handelt von Percy die ein verwahrloses Baby rettet. Sie hat es aus Sheltons Haus mitgenommen, als sie ihre drogenabhängige Mutter dort sucht. Die Mutter findet sie nicht dort vor, dafür ein halberforenes Baby, deren Mutter auch total hight im Haus herumliegt. Sie nimmt das Baby Jenna kurzerhand mit und versucht es durch einen Schneesturm mitten durch tieferschneite Wälder ins Krankenhaus zu bringen.
Shelton der ebenfalls höchst drogenabhängig ist, bemerkt irgendwann, das das Baby verschwunden ist und macht sich auf die Suche. Für Percy beginnt eine abenteuerliche Flucht durch Schnee und Kälte, wobei ihr auch ein Ex ihrer Mutter aufopfernd hilft. Percy die ein Teenager ist, kümmert sich sehr liebevoll um das Baby. Der Roman ist sehr spannend, es sterben sogar einige durchgeknallte Typen, die sich Sheltons Suche nach dem Kind anschließen. Man fiebert mit Percy, ob es ihr gelingen wird das Baby zu retten. Eine fesselende Geschichte die einen mitreißt.
Rezensionen von ClaudiaWirth@t-online.de:
Das Erbe der Macht - Schattenchronik 1: Das Erwachen von Andreas Suchanek
Möge diese Reihe niemals enden...
Eigentlich bin ich ja eher im Genre Thriller zuhause, aber als ich dieses Cover sah, musste ich mir einfach die Leseprobe durchlesen. Zu sehen ist eine Hand, über der ein Feuerball schwebt und dieses Mystische hat mich sofort angesprochen. Es handelt sich hierbei um eine ebook-Reihe und in diesem Hardcover sind die ersten drei Bände vereint.
Als ich es dann endlich in meinen Händen hielt und zu Lesen beginnen konnte, war?s um mich geschehen.
Gleich zu Anfang lernen wir Alex kennen. Ein ganz normaler junger Mann, der seine Mutter und seinen kleinen Bruder unterstützen möchte. Doch schlagartig ändert sich alles, als ein grünes Licht in ihn fährt, das sogenannte Sigil und von diesem Moment an wird sein Leben im wahrsten Sinne des Wortes magisch. Denn von nun an gehört er zu einer Reihe Magier, die ihn in ihren Kreisen aufnehmen und ihm beibringen, was es heißt, ein Lichtkämpfer zu sein und nun auch die ?andere Seite? der Welt zu sehen. Doch ebenso schnell lernt er, dass es nicht nur die guten Zauberer gibt, nein, auch Schattenkämpfer existieren, die alles daran setzen, denn Wall zu zerstören, der die magische Welt vor den Nimags (Nichtmagiern) verborgen hält? und auch eine rätselhafte Schattenfrau taucht immer wieder auf, deren wahres Ziel erstmal wohl nur sie selbst kennt und deren Gesicht für die Lichtkämpfer ein Geheimnis darstellt.
Schon lange hatte ich bei keinem Buch mehr diesen ?Wow-Effekt?, den dieses Buch in mir ausgelöst hat! Schon die ersten Seiten haben komplett gefesselt und ich musste mich richtig zwingen, es auch mal wieder aus der Hand zu legen und mich meiner Family zu widmen ;-) Die Spannung war von der ersten Seite an da und wich keiner einzigen Zeile. Einfach unglaublich, was für eine Welt der Autor Andreas Suchanek in seinem Buch erschaffen hat! Der Schreibstil ist grandios, flüssig und ebenso witzig und schlägt einen sofort in den Bann. Die Charaktere sind meisterhaft gezeichnet und ich fühlte mich sofort wohl mit Alex, Jen, Kevin, Chris, Max, Chloe und Clara und auch die Unsterblichen habe ich sofort ins Herz geschlossen. Sehr schön, dass man auf diese Weise Größen der Menschheitsgeschichte wie Leonardo Da Vinci, Johanna von Orléans und Einstein wieder trifft! :-) Einfach eine geniale Idee, diese Charaktere in der magischen Welt einzubinden. Nicht nur einmal musste ich laut auflachen, denn manche Situationen sind einfach wunderbar witzig geschrieben und man kann sich unglaublich gut in die Szenen hineinversetzen. Freundschaft, Liebe, Verrat, Magie, überraschende Wendungen? alles ist zwischen den zwei Buchdeckeln wunderbar vereint und lässt den Leser manchmal auch nachdenklich zurück. Im Grunde könnte ich noch seitenweise von diesem Werk schwärmen, aber nachdem ich natürlich nicht spoilern möchte, hier alles kurz noch auf den Punkt gebracht: Welt, lies dieses Buch! Für mich ein absolutes Meisterwerk und ich freu mich sehr auf alle weiteren Bände, die folgen werden! DANKE Andreas Suchanek!
Rezensionen von S.L. :
Die Schwester des Tänzers von Eva Stachniak
Historisch und persönlich
Bronislawa Nijinska, im Jahre 1939, auf einem Schiff zwischen Europa und Amerika, versinkt in Gedanken an die Vergangenheit. 1890 (?) geboren, erinnert sich an ihre erste Begegnung mit dem Tanz, der ihr Leben bestimmen wird: sie war vier Jahre alt. Sie und ihre zwei älteren Brüder werden zu Baletttänzern ausgebildet.
Waslaw ist hochbegabt, ehrgeizig, erzielt schnell Erfolge und Berühmtheit. Streng fordert er auch von seiner Schwester Höchstleistungen. Sie bewundert und verehrt ihn, verlangt ihrem Körper alles ab. Im Rampenlicht steht immer zuerst Waslaw, entwickelt neuartige Ideen und revolutioniert das russische klassische Ballett. Bronia unterstützt ihn selbstlos. Verschiedene Engagements führen sie um die Welt, überall erregen sie Aufsehen. Bis Waslaws Geist sich trübt, er unberechenbar wird.
Schon vorher choreografierte Bronia, erzielte ebenfalls bedeutende Erfolge, heiratete, bekam Kinder, durchlebte die russischen Revolutionen, Bürgerkrieg, Theaterpleiten, persönliche Tragödien.
Ein faszinierender Einblick in Zeitgeschichte, besonders im vor- und nachzaristischem Russland und in die Welt des Ballets.
Sehr gut zu lesen, mitunter etwas zu ausschweifend, aber insgesamt ein tolles Buch. Sehr persönlich, ohne Selbstmitleid, sehr glaubhaft und realistisch.
Rezensionen von S.L. :
King - Er wird dich besitzen von T. M. Frazier
Wer ist Doe?
Doe wacht auf: hungrig, frierend, obdachlos; vor allem aber ohne Kenntnis ihrer Identität. Um zu überleben, hört sie auf den schlechten Rat einer dubiosen Freundin und sucht einen Beschützer in Bikerkreisen. King, gerade aus dem Gefängnis entlassen, ertappt sie bei einem vermeintlichen Diebstahl und beschließt, dass Doe jetzt sein Eigentum sei.
Die findet ihn faszinierend und akzeptiert das wenig später. Herausragende, immer wieder geschilderte Liebhaberqualitäten bestimmen jetzt ihren Alltag.
Kings Kumpel sind nett zu Doe, organisieren Drogengeschäfte, geraten in Konflikt mit einem anderen Drogenhändler und leben ein unstetes, wildes Bikerleben. Wenn King und Doe mal nicht im Bett sind, verfolgt er das Ziel, seine Tochter zu sich zu holen. Dafür schreckt er auch nicht vor einer Verzweiflungstat zurück.
Erwartet hatte ich eine unterhaltsame Story, vielleicht in Richtung Bonnie- und-Clyde. Bekommen habe ich eine Geschichte, in der traurige Schicksale, einige interessante Lesemomente und viele Bettszenen vorkommen. Nett.
Rezensionen von S.L. :
King - Er wird dich besitzen von T. M. Frazier
Packender Psychothriller
Johanna erwacht im Krankenhaus; schwer verletzt und ohne Erinnerungen an die letzte Wochen. Wer hat sie überfallen und warum? Hatte sie Schmuck oder andere wertvolle Gegenstände bei sich? Aber es gibt viele Ungereimtheiten, ein Raub war es wohl doch eher nicht. Johanna möchte ihre Gedächtnislücken schließen, findet aber keine Anhaltspunkte und bekommt ernsthafte psychische Probleme, Panikattacken, Verfolgungswahn, leidet ausserdem an physischen Einschränkungen.
Gegenstände verschwinden, Kollegen benehmen sich merkwürdig. Wer ist Freund, wer Feind?
Und immer mehr wird die Johnna von vor dem Unfall unsympathisch, hat sie wirklich ihre Ärztin verklagt? Ihren Freund betrogen?
Viele Spuren werden gelegt, alle sind vielversprechend, sämtliche Männer könnten es gewesen sein.
Anna Martens baut geschickt Spannung auf, man fiebert mit und kann Johannas Ängste sehr gut nachvollziehen. Das möchte man selber nicht erleben. Aber zu lesen war es bestens, ein toller Psychothriller.







