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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Janine2610:

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Heute fahre ich nach Morgen von Kateryna Babkina

Eine Reise, die man so schnell nicht wieder vergisst

Kateryna Babkina hat mit »Heute fahre ich nach Morgen« einen Roman geschaffen, der mit einem wundervollen und leicht verständlichen Schreibstil bezaubert. Die Geschichte selbst hat irgendwie auch etwas Magisches, ohne jedoch ins Fantasy-Genre abzurutschen. Es ist von Zeit zu Zeit die Rede von Wundern und Dingen, die man sich nicht logisch erklären kann.

Die Protagonistin Sonja ist eine junge Frau, die herausfindet, dass sie schwanger ist und diese Tatsache zum Anlass nimmt, ihren Vater, den sie nie kennengelernt hat, aufzusuchen, um eine Beziehung zu ihm herzustellen.
Sonja war für mich nicht ganz greifbar auf der Gefühlsebene, dafür waren mir die 164 Seiten einfach zu knapp. Dennoch war sie mir sympathisch, vor allem, weil sie hin und wieder ihren Kopf in den Wolken hatte, also ein wenig verträumt war, und weil sie trotz ihrer Angst vor dem Baby in ihrem Bauch, von dem sie auch nicht wusste, wer der Papa ist, auf Reisen geht, um den verlorenen Part ihrer Familie zu finden.

~ »Man kann niemandem vertrauen. Aber manchmal lässt es sich nicht vermeiden.« ~
(S. 28)

Und so kam Sonja mir zeitweise auch vor: verloren und sich nach dem Lebenssinn fragend. Dieses Buch ist auf jeden Fall eines, in dem viel herumgereist wird: von der Ukraine nach Polen, nach Deutschland, nach Griechenland und schlussendlich noch einmal nach Deutschland. Sonja trifft auf ihrer Reise allerhand Menschen, die sie komischerweise fast alle kennt und die sie auf ihren verschiedenen Stationen auch immer wieder trifft. - Was für mich etwas eigenartig war, da mir irgendwie der Zusammenhang gefehlt hat. Mir kamen all die wiederholten Treffen der Buchfiguren sehr zufällig und unwahrscheinlich vor.

Die Suche nach Sonjas Vater hat sich für mich nicht wirklich als Suche entpuppt, sondern mehr als "ich-reise-einfach-mit-den-Menschen-mit,-die-mir-begegnen-und-schaue,-wer-oder-was-mir-sonst-noch-so-über-den-Weg-läuft".
Im Grunde war genau das aber ja auch das Spannende an der ganzen Geschichte: man wusste nie, wer oder was als nächstes auf Sonjas Reise auftauchen würde.

~ Sonja fühlte sich unsichtbar wie eine umherirrende Seele. Vielleicht passierte genau das mit Menschen, wenn sie etwas Derartiges ereilte? ~
(S. 151)

Die letzten Seiten des Buches fand ich sehr überraschend, da ich so überhaupt nicht damit gerechnet habe, was die Protagonistin über den Mann, mit dem sie gereist ist, herausfindet. Aber ob das Schockierende, was Sonja herausgefunden hat, überhaupt der Wahrheit entspricht, hat man als Leser am Ende leider nicht mehr erfahren, da Sonja eine in meinen Augen ziemlich überstürzte Handlung getätigt hat. Ich persönlich fand diese Ungewissheit nach dem Lesen des letzten Satzes etwas unbefriedigend, aber wenn ich mir die Art der Protagonistin jetzt noch einmal ins Gedächtnis rufe, war diese Reaktion am Ende eh zu ihr passend.

Alles in allem hatte ich meine Freude beim Lesen. Auch, wenn die Handlung an manchen Stellen für mich nicht immer ganz glaubhaft war und das Ende mich nicht völlig zufriedengestellt hat, so fand ich wenigstens den Schreibstil besonders und irgendwie magisch, zum Träumen einladend. Die Autorin hat es damit geschafft, mich zeitweilig komplett in eine andere Welt zu entführen!

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Heute fahre ich nach Morgen

Rezensionen von Janine2610:

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Heute fahre ich nach Morgen von Kateryna Babkina

Wo bleibt der werdende Papa nur so lange?

Vom Beginn des Buches war ich wirklich begeistert: mir hat der lockere Schreibstil und der Humor darin so gut gefallen. Die Protagonistin findet ja heraus, dass sie schwanger ist, kurz nachdem ihr Liebster für unbestimmte Zeit in den Nahen Osten abgedüst ist, um dort als Kriegsberichterstatter seinen Job zu tun.

Leider ist der Gute nicht erreichbar und so führt die schwangere Hauptfigur fast die ganze Geschichte über einen Monolog bzw. hängt ihren Erinnerungen nach, an die Monate und Jahre, bevor ihr Freund, mit dem sie eigentlich eine offene Beziehung führt, mal wieder abgereist ist. Sie macht sich Gedanken darüber, wie die gemeinsame Welt aussehen wird, wenn das Baby da ist, sorgt sich, ob ihr Freund rechtzeitig zur Geburt wieder da sein wird, und wirft sich vor, dass sie ihm nicht schon eher geschrieben hat, dass sie schwanger ist.

Im Grunde erzählt die Protagonistin in diesem Buch davon, was sie alles während ihrer Schwangerschaft erlebt hat, welche Ängste sie heimgesucht haben und welche Unglaublichkeiten ihr widerfahren sind. Und zwischendurch schweifen ihre Gedanken immer wieder zum werdenden Vater ab und zu der Frage: »Wo bist du?«. Dabei war ich mir ziemlich sicher, dass die werdende Mutter eher wissen wollte, wo der Papa BLEIBT und nicht, wo er sich genau befindet ... ;)

~ Ich will einfach nur, dass du wieder heil zu mir zurückkommst. Mir ganz egal unter welchen Voraussetzungen. Wenn du nur noch einen Arm oder nur noch ein Bein hast, ist mir das völlig egal. So lange ich dein Herz habe, ist mir alles recht. Und so lange du mein Herz auf deiner Reise nicht verloren hast ... ~
(S. 178)

Geschrieben ist das Ganze ziemlich witzig, der Humor ist absolut mein Fall und ich habe mich einige Male beim herzhaft Lachen oder Losprusten ertappt. Auch die Situationskomik bzw. die Art, wie die Buchfigur gewisse Situationen beschrieben hat, war für mich teilweise zum Brüllen komisch.

Was mir mit der Zeit ein bisschen auf den Keks gegangen ist, war die Frage »Wo bist du?«. Mir ist bewusst, dass der Titel so heißt und ich bin auch davon ausgegangen, dass diese Frage das eine oder andere Mal wohl auch im Buch auftaucht, aber irgendwann ist es mir so vorgekommen, als würde sie sich die Protagonistin permanent stellen ... und irgendwann empfand ich das eben als ein wenig langweilig und vom ewigen »Wo bist du?«-fragen ist bisher ja auch noch niemand wieder nach Hause gekommen, oder?

Mit der Protagonistin selbst bin ich recht schnell warmgeworden. Auch, wenn unsere Ansichten und Wahrnehmungen in mancherlei Hinsicht etwas auseinandergegangen sind, durch ihren großartigen Humor, ist sie mir so schnell sympathisch geworden und ans Herz gewachsen, dass ich sie mir sogar als Freundin hätte vorstellen können. ;)

Für mich war diese Geschichte - wenn man das häufige »Wo bist du?«-Gefrage jetzt mal außer Acht lässt - wirklich kurzweilig und unterhaltsam. Ich habe sie mit richtig viel Spaß und Freude gelesen und deswegen gibt es dafür gerne auch eine Leseempfehlung von mir!

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Heute fahre ich nach Morgen

Rezensionen von csac:

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Ich habe die Wolken von oben und unten gesehen von Karl Gabl

Eine Biographie über einen ?Schönwetterguru? und ?Sturmpropheten?

Vor vielen Jahren saß ich in einem Lawinenkurs von Karl Gabl und schon damals beeindruckten mich sein Wissen, seine Erfahrenheit am Berg und seine Leidenschaft für den Alpinismus. Sein Resümee nach vielen eingebrachten Beispielen bereits damals: Selbst jahrzehntelange Erfahrung, umfangreiches Wissen, Können und große Vorsicht sind letztlich kein Garant für absolute Sicherheit in den Bergen.

Diese seine Worte begleiteten mich als ständige leise Mahnung, in den Bergen achtsam zu bleiben.

Auch in diesem Buch weist er auf die Schwierigkeit von Prognosen zu Vorgängen in der Natur hin und wird doch oder vielleicht auch gerade deshalb von vielen als "Wettergott" bezeichnet.
Karl Gabl, einer der bekanntesten Expeditions-Meteorologen, jahrzehntelanger Leiter der Wetterdienststelle in Innsbruck, geprüfter Berg- und Skiführer, erfahrener Bergsteiger und leidenschaftlicher Alpinist, schildert in diesem Buch Stationen seines mittlerweile bereits 70-jährigen Lebens. Dabei kann man als Leser nur über die Fülle und den Reichtum der gemachten Erfahrungen staunen.

Er erzählt in chronologischer Reihenfolge, mit den Kindheitserfahrungen beginnend und in insgesamt 20 Kapiteln von Klettererlebnissen, Erfahrungen am Berg und mit Bergsteigern, Schicksalsschlägen und Glücksmomenten.
Sein Buch liest sich leicht und locker, die großen Passagen kommen eher auf leisen Sohlen daher. So etwa, als er von einer vierköpfigen Familie berichtet, die sich im Herbst in den Südtiroler Bergen verirrt und erst im Frühjahr entdeckt wird ? eng umklammert, um der Kälte zu trotzen.
Solche Textstellen berühren sehr und bleiben im Gedächtnis.
So auch seine Ausführungen zum furchtbaren Lawinenunglück in Galtür: ?Es schien, als ob es nicht mehr zu schneien aufhören würde?. Es sind solche Sätze, die bei mir als Leserin sofort das Bild der zunächst herrlichen weißen Pracht in jenem Februar 1999 heraufbeschwören, nach tagelangem Schneefall aber auch der angespannten Stille und besorgten Blicke, der Unruhe und der Angst.

Anhand dieser und unzähliger anderer Ereignisse beschreibt Karl Gabl ein Stück Regionalge-schichte. Momente, die für viele von uns alltäglich (Föhntage im Inntal), spannend (WM Arlberg), aufwühlend (Lawienenabgang Jamtalhütte) oder auch einfach nur furchtbar waren (eben besagter Lawinenwinter 1999). Er bringt damit auf den Punkt, was für Menschen, die wir in den Alpen leben, so vertraut und dennoch so erschreckend ist: Das Leben und der Tod in den Bergen, sie gehören zusammen.

Dazwischen erzählt der Autor von Erlebnissen am Berg, in Südamerika, den Alpen, mit 66 Jahren schließlich auf einem Siebentausender in Nepal. Aber auch von persönlichen Verlusten und Schicksalsschlägen. Aufgelockert wird dieses Buch durch die vielen eingeschobenen und humorigen Beiträge von Berggefährten und Freunden Karl Gabls, wie etwa Simone Moro oder Ralf Dujmovits.

Was nach Lesen dieses Buches bleibt? Der Eindruck, dass wir Karl Gabl viel zu verdanken haben, insbesondere im Bereich der alpinen Meteorologie und der Unfallprävention in den Bergen.
Und: Karl Gabl scheint mit seinem Kopf und auch seinem Herz oft in sehr hohen Gefilden zu schweben, mit seinen beiden Füße steht er aber offenbar fest und sicher auf dem Boden und ist trotz seiner Verdienste doch ein sehr bescheidener Mensch geblieben.

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Ich habe die Wolken von oben und unten gesehen

Rezensionen von csac:

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Besser Tiger als Schaf von John Porter

Besser Tiger als Schaf ? die facettenreiche Biographie eines Ausnahmebergsteigers

In diesem Buch folgen wir dem Lebensweg des Ausnahmebergsteigers, Juristen und Funktionärs beim BMC (British Mountaineering Council) Alex MacIntyre , der in seinem kurzen Leben von nur 28 Jahren mehr erlebt hat, als wahrscheinlich so mancher in seinem gesamten Leben.

In 380 Seiten lässt der Autor und Bergfreund John Porter das Bild eines sehr lebendigen, spontanen, eigensinnigen und von Leidenschaft geprägten Mannes wiederaufleben, der sich nicht nur in der britischen Bergszene, sondern auch international durch zahlreiche Erstbegehungen und waghalsige Kletterabenteurer einen Namen machte.

Gleichzeitig galt Alex MacIntyre als ?enfant terrible? der Bergsteigerszene: Mit seinem unangepassten und widersprüchlichen Verhalten polarisierte er Zeit seines Lebens, letztendlich wurde ihm sein Ehrgeiz und der Wunsch, ?der beste Bergsteiger der Welt zu werden? zum Verhängnis. Ein einzelner Stein löste sich an der Südwand der Annapurna und löschte das kurze, intensive Leben von Alex MacIntyre aus.

Der Autor John Porter beschreibt in 29 Kapiteln nicht nur den Werdegang von Alex MacIntyre, sondern wirft gleichzeitig auch einen Blick auf die Geschichte des britischen Bergsteigens in den 70er und 80er Jahren. Neben ausführlichen und pointierten Beschreibungen der Bergsteigerszene in Großbritannien, widmet sich der Autor immer wieder auch ethischen Fragen, die Bergsteiger bis heute beschäftigen: Wie weit soll Kommerz am Berg gehen? Wie weit soll der einzelne Bergsteiger zu einem Teil der ?Tourismusindustrie? verkommen?

Insgesamt ist das Buch recht interessant und kurzweilig zu lesen, einzelne Anekdoten über die wilden 70er Jahre regen zum Schmunzeln an. Dennoch ist es meines Erachtens aber weit davon entfernt, als eines der?spannendsten Bergbücher ever? bezeichnet zu werden, wie der Klappentext wirbt. Dafür versteht es mich als Leser streckenweise zu wenig zu packen, der Funke ist in vielen Kapiteln (etwa in jenen, in welchen über den BCM berichtet wird), nicht übergesprungen, so dass ich diese Seiten letztendlich überblätterte. Gerne hätte ich dafür noch mehr über den Menschen Alex MacIntyre erfahren, der trotz der zahlreichen und unterschiedlichen Facetten, die Porter aufzuzeigen versucht, dennoch blässlich bleibt ? und wenig greifbar.

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Besser Tiger als Schaf

Rezensionen von Nelebooks:

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Und nebenan warten die Sterne von Nelson Spielman Lori

Erika und Annie leben weiter

Allgemein: Das Cover ist stilistisch angepasst an die anderen beiden Romane der Autorin. Durch die Farbwahl wirkt es jedoch etwas kühler und unfreundlicher. Die Blume gefällt mir gut. Der Schreibstil ist sehr gut und ermöglicht ein wirklich flüssiges Lesen.

Meinung: Ich war gleich von Anfang an mitten in der Geschichte.

Es ist wirklich gut beschrieben und zieht einen in den Bann. Mit den Charakteren konnte ich mich nicht richtig anfreunden. Ich finde es gut, dass sie ihre Ecken und Kanten haben und nicht als perfekt dargestellt wurden. Auch dass sie sich in der Geschichte weiter entwickeln fand ich wirklich sehr schön und habe sie daher doch gerne begleitet. Die Geschichte macht nicht wirklich klar, wie das Ende aussehen könnte - Happy End hofft man natürlich, doch war es für mich nicht vorhersehbar. Es war interessant und die Seiten sind nur so dahin geflogen. Das Ende finde ich gelungen.

Fazit: Eine wirklich schöne Geschichte, die ich nur weiter empfehlen kann.

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Und nebenan warten die Sterne

Rezensionen von Weltensucher:

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Und nebenan warten die Sterne von Nelson Spielman Lori

Angenehme Lesezeit garantiert

Verlust, Trauer, Vergebung, Familie und Liebe. Lori Nelson Spielman verarbeitet die altbekannten Motive in ihrem neuen Roman in eine Geschichte der Selbstfindung und Erkenntnis über die wahren Werte im Leben. Es ist keine weltbewegende, die Literatur bis ins Mark prägende, eindrucksvolle Geschichte ? aber das muss sie in diesem Genre auch nicht sein.

Es ist leichte Lektüre, locker geschrieben, vielleicht hier und da ein wenig vorhersehbar, aber auch alltagsnah. Die Botschaft ? sich an den wichtigen Dingen im Leben zu orientieren, seine Zeit den Lieben statt der Arbeit widmen, das Übliche ? kommt zwar nicht spektakulär, aber doch deutlich zum Ausdruck.
?Und neben an warten die Sterne? ist ein netter (wobei ?nett? hier ganz und gar nicht abwertend gemeint ist), unterhaltsamer Roman für alle, die zwischendurch oder auch ständig gerne von ein wenig gutmütiger Moral lesen und sich nicht an der simplen, manchmal kitschigen Vermittlungsweise stören.

Aufgeteilt in zwei Perspektiven, die der Mutter Erika und ihrer Tochter Annie, wird die Zeit nach dem Tod ihrer Tochter/Schwester geschildert, welche bei einem Zugunglück plötzlich verstarb. Dabei haben sich die beiden verbliebenen Familienmitglieder über den gemeinsam erlebten Verlust entzweit ? während Erika sich in ihre Arbeit flüchtet und kaum noch Zeit für ihre Tochter findet, plagen Annie Selbstzweifel, Einsamkeit und die typischen Schwierigkeiten beim Erwachsenwerden. Beide wachsen im Laufe der Geschichte über sich hinaus; sie erkennen ihre Fehler, ihre Schwächen und machen eine charakterliche Entwicklung durch. Sie finden ihren Weg aus der Trauer heraus und auch wieder zueinander, indem sie das Wahre und Wichtige im Leben erkennen. Dabei spielen neben weiteren zentralen Familienmitgliedern natürlich auch der ein oder andere Liebhaber eine Rolle...

Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen; es wird eine angenehme und auch relativ schnelle Lesezeit geboten. Interessant ist die Ich-Perspektive aus Erikas Sicht und der Wechsel zum dritten Erzähler in Annies Kapiteln. Insgesamt ist die Handlung abwechslungsreich, mehrere Kulissen, der ein oder andere Wendepunkt kommt vor (wenn auch nicht immer überraschend) und die Unterschiede zwischen erwachsenem und jugendlichem Leben kommen in der Erzählung gut zur Geltung. Die ein oder andere Stelle hätte mehr Emotionen bedarft, zentralen Szenen fehlte oft das gewisse Etwas, die nötige Prise an angemessenen Gefühlen. Ansonsten ist die Hauptstimmung in dem Roman keineswegs durchweg traurig, wie vielleicht vermutet, sondern meistens freundlich bzw. einfach dem Alltag entsprechend. Kleine Sprüche und Lebensweisheiten, die im Text immer wieder Verwendung finden, passen durch und durch zu dem Charakter des Buches und fügen sich wunderbar ein.

Wer deshalb eine schöne, alltagsnahe und das Leben in seinen Höhen und Tiefen schildernde Geschichte lesen möchte, bei dem die zentralen ?romantischen? Motive erneut mit belehrendem Charakter verarbeitet werden ? oder auch nur einen lockeren, leichten und unterhaltsamen Roman sucht, ist mit ?Und nebenan warten die Sterne? eigentlich ganz gut aufgehoben.

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Und nebenan warten die Sterne

Rezensionen von rewa:

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Und nebenan warten die Sterne von Nelson Spielman Lori

Einfach nur Horror

,, Zwielicht Classic 3`` beinhaltet eine Anthologie von 11 Geschichten aus dem Genre Horror und Unheimliche Phantastik. Alle Geschichten sind zwischen 1993- 2010 bereits irgendwo einmal erschienen.
Die Geschichten reichen von humorvoll über unheimlich bis gruselig.
Zombies, die sich im Schnellrestaurant ( Friedhof) ihre Nahrung besorgen, zählt ob der oft wirklich witzigen Szenen zu einer meiner Lieblingsgeschichte in dem Buch.

Zombies anner Esso- Tanke von Max Lüthke
Aber auch die emotionale und sehr bedrückende Geschichte ,, Monster´´ von Andreas Flögel ist sehr gut gelungen. Die Gentechnik hat es geschafft, jeder Wunsch wie ein Kind sein soll, kann erfüllt werden, aber der zu zahlende Betrag ist unmenschlich.
Es gibt aber auch Geschichten, die zwar unheimlich , aber nicht wirklich verständlich sind . Wenn man am Ende nicht weiß, warum die Protagonisten so gehandelt haben oder warum die Geschichte so und nicht anders ausgegangen ist, lässt mich das mit einem unbefriedigenden Gefühl zurück. Manche Storys weisen eine atmosphärische Dichte auf, die man besser nicht hinterfragen sollte, wenn man nicht unbedingt eine Antwort auf seine Fragen möchte.
Wie gesagt es ist eine Mischung verschiedener Anthologien, wo sicher für jeden der Werwölfe, mordende Bilder oder sich selbst hypnotisierende Psychiater mag, seine Freude haben wird.

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Und nebenan warten die Sterne

Rezensionen von Bücherratten:

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Warcraft: The Beginning von Daniel Wallace

Warcraft: The Beginning von Daniel Wallace

?Warcraft: The Beginning? ist ein ganz spezielles Buch. Darin kann der Leser einen Blick hinter die Kulissen werfen und erhält fantastische Einblicke und wertvolle, ergänzende Informationen zum Film. Dabei besitzt das Buch ein Wendecover, also eine Seite Allianz, die andere Seite Horde, und kann somit von zwei Richtungen gelesen werden.

Ich persönlich habe mit der Allianz-Seite zum Lesen begonnen, da auch mein erster Charakter im Spiel von der Allianz war. Allerdings würde ich allen Lesern wärmstens empfehlen mit der Allianz zu beginnen, da es dort eine wunderbare Einführung bzw. Entstehungsgeschichte gibt. Zuerst werden die verschiedenen Spiele zur Warcraft-Serie beleuchtet und die Bedeutung des Filmes für die Fans erklärt. Außerdem wird sehr genau auf die Vorbereitungen zum Film eingegangen. Auf der Seite der Horde gibt es zwar auch eine Einführung, aber diese ist nicht so umfangreich wie bei der Allianz.

Sowohl bei der Allianz als auch bei der Horde werden zuerst die verschiedenen, wichtigen Charaktere vorgestellt. Dabei werden auch die jeweiligen Schauspieler und deren persönlichen Verbindungen zum Spiel beleuchtet. Der Leser erfährt zum Beispiel, dass einer der Schauspieler einst einer der besten WoW-Spieler weltweit war. Aber auch die Eigenschaften und Eigenheiten der Charaktere werden genau erörtert, und erklärt, wie diese im Film umgesetzt wurden. Bei der Horde wird zusätzlich noch beschrieben, wie die Orks animiert und wie ihnen Leben eingehaucht wurde.

Danach folgen die verschiedensten Landschaften und zum Schluss gibt es noch Waffen, Rüstungen und Gebäude der jeweiligen Seite. Auch hier werden wieder viele Hintergründe und Beziehungen zum Spiel erklärt. Viele dieser Details fallen zwar beim Ansehen des Films nicht direkt auf, sorgen aber für ein rundes Gesamtbild. Dabei wird auch klar, wie detailverliebt die Filmemacher sind und wie sie versucht haben, sich sehr nahe ans Spiel zu halten.

Da es sich um ein ?Hinter den Kulissen? Buch handelt, gibt es natürlich auch viele (große) Bilder, Konzeptzeichnungen, Entwürfe und Skizzen zu begutachten. Vor allem die Konzeptzeichnungen fand ich größtenteils wirklich atemberaubend schön. Was ich jedoch etwas schade finde ist, dass einige Szenen aus dem Film unscharf bzw. verschwommen wirken.
Zusätzlich zum Wendecover gibt es einen weiteren optischen Unterschied zwischen Horde und Allianz: Bei der Allianz sind die Seiten schwarz mit weißem Text, bei der Horde sind die Seiten weiß mit schwarzem Text. Diese ?Unterscheidung? fand ich grundsätzlich sehr gelungen, jedoch hatte ich bei den schwarzen Seiten teilweise etwas Probleme mit wiedergespiegeltem Licht, was das Lesen erschwerte.
Die Seiten des Buches sind angenehm dick und die Bilder haben allesamt sehr schöne, kräftige Farben. Das lässt das Buch sehr hochwertig wirken.

Fazit

Für Fans des Films, welche mehr über die wunderbare Welt von Warcraft erfahren wollen, ist ?Warcraft: The Beginning? eine schöne Ergänzung. Das Buch wirkt sehr hochwertig und enthält viele Hintergrundinformationen und Details. Daher gibt es 5 von 5 Sternen.

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Warcraft: The Beginning

Rezensionen von Lotta:

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Warcraft: The Beginning von Daniel Wallace

Gute Idee, aber richtig schlechte Umsetzung

Im Jahr 2031 ist nichts mehr so wie heute. Bei einem Militäreinsatz auf einer Gefangeninsel wird Samuels bester Freund Ben verletzt. Doch Jahre später keimt der Verdacht, dass Ben gar nicht mehr Ben ist...

Klingt spannend, doch schon am Schreibstil hapert es. Nach 50 Seiten ging mir dieser bereits auf den Senkel.

Das Buch ist sehr einfach geschrieben. Leider spricht auch nicht für dieses Buch, dass man beim Querlesen noch den Zusammenhang behält und sich sehr gut erschließen kann, was passiert ist.
Leider gab es auch extrem viele Zeitsprünge zwischen den Kapiteln, die in mehrere Perspektiven aufgeteilt sind.

Zu der dystopischen Welt ist nur zu sagen, dass alles dargestellte für diese Jahreszahl extrem unwahrscheinlich ist. Es solle quasi eine neue Europäische Gemeinschaft geben, doch für die Erklärungen liegt das Buch nicht weit genug in der Zukunft. Für mich macht eine gute Dystopie aus, dass sie wahrscheinlich ist und eine Warnung vermittelt. Dies war hier nicht der Fall.

Insgesamt eine wirkliche Enttäuschung. Schade nach der guten Idee. So gibt es 1 Stern von mir.

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Warcraft: The Beginning

Rezensionen von Lotta:

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Calendar Girl - Ersehnt von Audrey Carlan

Mittelmäßiger Abschluss einer Reihe

!Achtung es handelt sich hierbei um den Abschluss der vierteiligen Calendar-Girl Reihe!

Mia Saunders hat die letzten Monate damit verbracht die Schulden ihres Vaters abzubezahlen. Nun kann sie sich einen neuen Job aussuchen. Dafür zieht sie zu Wes nach Malibu.

Die letzten drei Monate sind geprägt von Familie und Wes Problemen nach seiner Gefangenschaft.

Leider hat mich hier gestört, dass die beiden versuchen jedes Problem mit Sex zu klären. Teilweise wurde das Buch so etwas langweilig.
Auch finde ich es sehr schade, dass Mia nicht wie zuvor erwartet weiterhin jeden Monat zu einem neuen Mann geht. Man begegnet zum Glück alten Gefährten wieder, jedoch bleibt hier die Spannung nach einem neuen Abenteuer aus.
Zudem ist das Buch phasenweise wirklich extrem vorhersehbar.

Der Schreibstil ist wie die letzten drei Bände sehr angenehm und leicht zu lesen. Man fliegt als Leser quasi durch die Seiten.

Insgesamt fand ich so das Buch recht mittelmäßig, aber besser als den vorhergehenden Band. Kennt man alle anderen, würde ich empfehlen, die Reihe auch zu beenden. Ich komme so auf 3 von 5 Sternen.

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Calendar Girl - Ersehnt