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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Marianne H.:

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Lilli kocht von Heidi Strobl

tolles Kinderkochbuch

Das bunt präsentierte Kochbuch: "Lilly kocht? hat mir auf Anhieb sehr gut gefallen weil es total simpel aufgebaut ist und weil es tolle Bilder und Tipps beinhaltet.
Alle, die selbst heranwachsende Kinder haben, die gerne mal was in der Küche mithelfen oder gar selber kreieren wollen wissen, wie schwierig es ist, gute Lektüre für unsere zukünftigen Starkochs zu bekommen.

Lilly kocht ist in die 4 Jahreszeiten aufgeteilt, Zutaten werden verwendet die überall erhältlich sind und die Beschreibungen sind so dass es wirklich Kinder auch verstehen. Bin total happy mit dem Buch. Meine 12 jährige Tochter hat es schon zu ihrem Eigentum ernannt. Sie hat schon einiges darauf probiert und es ist fast immer so geworden wie es beschrieben ist.
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Lilli kocht

Rezensionen von Marianne H.:

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lawine. Das Praxis-Handbuch von Rudi Mair; Patrick Nairz

für Anfänger und Fortgeschrittene

Mit der aktuellen und überarbeiteten Neuauflage des Praxis-Handbuchs Lawine haben die Tiroler Lawinenexperten Rudi Mair und Patrick Nairz ein Handbuch der Extraklasse für alle begeisterten Wintersportfreunde veröffentlicht, die im Gelände unterwegs sind, ganz egal ob schon mit einiger Erfahrung oder ziemlicher Neueinsteiger.

Als Anfänger zum Thema Touren gehen und Lawinen habe ich mir das Buch besorgt und war sofort hell auf begeistert.
Das Buch ist super geschrieben, 100% verständlich keine unnötigen Fachbegriffe und wenn dann sofort mit Erklärung.
Aufgegliedert wird in 10 Lawinengefahrenmuster "(L)GM" z.B. "Neuschnee", "Frühjahrssituation" oder "Gleitschnee" und einen ganz allgemein gehaltenen Teil.
Zu den Gefahrenmuster gibt es meist ein Beispiel einer Lawine aus der Vergangenheit mit Bild und Legende super nachvollziehbar!
Dieses Buch vermittelt mir Basis- und Expertenwissen. Somit steht den nächsten Skitouren in den kommenden Wintersaisonen nichts mehr im Weg.

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lawine. Das Praxis-Handbuch

Rezensionen von krickel@t-online.de:

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Am Ende aller Zeiten von Walker Adrian J

Apokalypse von der Stange

Die Welt geht mal wieder unter. Das ist immer spannend und beängstigend. Nur inzwischen gibt es so viele Endzeitromane und auch Filme, dass man sich wirklich etwas einfallen lassen muss, um das Publikum noch in Erstaunen zu versetzen. Adrian J Walker hat es zumindest versucht.

Er schickt Ed auf eine Wanderung.

500 Meilen muss er durch das zerstörte Großbritannien laufen, um seine Familie wiederzufinden. Er war bislang ein schlechter Vater, ein gedankenloser Ehemann, einer, der sich gerne in die Kneipe verdrückt, wenn die Familie zu anstrengend wird. Das bereut er jetzt bitter, jetzt wo es fast zu spät ist.

Eindrucksvoll liest man hier, wie ein Durchschnittsschotte durch pure Willenskraft zum Marathonman wird und unterwegs mit unterschiedlichsten Gefahren fertig werden muss. Das ist spannend und aufreiben, nur leider hat man das Gefühl, man kennt das alles schon irgendwoher. Jeder apokalyptische Reisende bekommt es mit marodierenden Jugendlichen zu tun, durchsucht verlassene Häuser nach Lebensmitteln und verspeist gelegentlich Ratten. Ed findet Reisegefährten, die das Geschehen beleben könnten, die aber leider sehr blass bleiben.

Eigentlich geht es hier wohl gar nicht vorrangig um das apokalyptische Szenario. Das Augenmerk liegt auf Ed und seinem Weg, der gewissermaßen ein Selbstfindungstrip ist, was auch interessant sein könnte, wenn nicht schon auf den ersten Seiten hinlänglich geklärt würde, dass Ed nun mal ein schlechter Vater ist. Ed weiß es, der Leser weiß es und alle, die ihn kennen, wissen es auch. Trotzdem grübelt er unterwegs ständig darüber nach, ohne zu neuen Erkenntnissen zu kommen, was dann schon etwas ermüdet.

Was lernt er noch? Das Laufen. Er stellt fest, dass man sich durch pure Willenskraft zu Höchstleistungen antreiben kann und entdeckt das Laufen, das beinahe eine Droge für ihn wird. Auch das hätte einen gewissen Reiz haben können. Nur schmückt der Autor gerade diesen Aspekt reichlich aus mit philosophischen Gedanken zum Leben, Glauben, Willen, die sicher ausgesprochen klug sind, die aber Ed niemand abkauft. Es wirkt halbgar und aufgesetzt.

Mir kam dieses Buch vor wie die Apokalypse von der Stange. Man nehme ein paar gängige Endzeitelemente, eine Portion Drama und eine große Tüte Moral und rühre gut um. Das tut keinem weh, reißt aber auch niemanden vom Hocker.

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Am Ende aller Zeiten

Rezensionen von rewa:

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Amurante von Rico Forwerk

Gefangen!

Kayleigh Bringstine weiß nicht, was mit ihr los ist. Vor lauter Erschöpfung kann sie kaum noch arbeiten und erschöpft schläft sie ein. Was dann passiert, kann sie kaum glauben. Sie erwacht in einer alten Hütte mitten im Wald. Fern ab der Zivilisation teilt sie die Hütte mit einem alten Mann der kein Wort redet und mit der Zeit wird ihr klar, dass sie eine Gefangene ist von unheimlichen Mächten, die jeden Fluchtversuch sofort bestrafen.

Aber Kayleigh ist eine Kämpfernatur und es gelingt ihr die Flucht in eine nahegelegene Höhle, doch was sie dort zu sehen bekommt verschlägt ihr den Atem. Ein unheimliches Labor mit einer toten Kreatur, ein Tagebuch, dessen Schreiber scheinbar Selbstmord begangen hat und als ihr Entführer sie entdeckt kann sie nur zurück in die Hütte flüchten. Unheimliche und verwirrende Träume und Stimmen, wo sie nicht weiß ob sie wirklich existieren oder aus ihrer Fantasie entspringen, quälen sie ständig.
Als Kayleigh überraschender Weise Hilfe von einem Vogelwesen bekommt, beginnt für sie eine abenteuerliche Reise ins Land der Träume. Sie begegnet fleischfressende Gewächse, saugende Knollen oder tentakelnde Jäger. Und sie begegnet der einsamen Seele, die sie retten soll.
Gemeinsam stellen sie sich in der geheimnisvollen Höhle ihrem Entführer und ein Kampf auf Leben und Tod beginnt.
Amurante- Der Wald, ist der Debutroman von Rico Forwerk. Der Roman ist düster, aber auch spannend. Die Beschreibung von unheimlichen Kreaturen und Situationen, die sehr fantasiereich erzählt werden, sind gut gelungen. Interessant ist auch, dass ein doch sehr junger Autor Wörter wie changieren , atavistisch, Fanal oder eingedenk verwendet, was zeigt, dass er sich große Mühe mit seinem Erstlingswerk gegeben hat. Etwas störend waren aber in dem Roman Zeilen, wo nach nur einem Wort gleich die nächste begonnen hat und man somit immer wieder auf fast leer Zeilen gestoßen ist.
Die Geschichte ist so fantasievoll, dass es manchmal schon etwas zu viel war, da hätte man gezielter auf die Kernaussage kommen können, weil man dabei als Leser schon zu oft mit den Träumen und den Kreaturen zu kämpfen hatte.
Trotzdem ist es eine spannende Geschichte, die nicht uninteressant ist. Da es der Auftaktroman einer mehrteiligen Reihe ist, darf man schon gespannt sein, welche Einfälle der Autor dazu noch hat.

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Amurante

Rezensionen von Mel.E:

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Am Ende aller Zeiten von Walker Adrian J

Nach der Apokalypse

Nach Beenden des postapokalyptischen Romans "Am Ende aller Zeiten" wird mir wieder einmal bewusst, dass diese Art geschriebenen Wortes nicht zu meiner bevorzugten Genre gehört. Endzeitromane sind mir definitiv zu gefühlskalt und zu brutal. Der Kampf ums Überleben wird deutlich und jeder ist sich selbst der Nächste und geht im Zweifelsfall auch über Leichen.

Ich finde dieses Gebären beängstigend. Wenn ich mir das Weltgeschehen betrachte, ist es nicht fiktiv, sondern ganz aktuell, als wären wir schon mittendrin im Überlebenskampf.

Der Asteroidenschauer auf die Britischen Inseln, zerstört das bequeme Leben von Edgar und seiner Familie. Er selbst überlebt, da er sich im Keller verschanzt hat. Intuitiv hat er vorgesorgt und so können sie einige Zeit im Keller leben ohne zu verhungern oder zu verdursten. Edgar erscheint mir von Anfang an oberflächlich und dies ändert sich leider auch zum Ende hin nur geringfügig. Nachdem er von seiner Familie getrennt wurde, macht er sich mit einigen Männern im Schlepptau auf den Weg, der immerhin 500 Kilometer beträgt, um wieder mit seiner Familie vereint zu werden. Warum sich seine Frau darauf eingelassen hat evakuiert zu werden und ihren Mann zurückließ ist mir nicht logisch erschienen, aber vielleicht verhält man sich in Ausnahmesituationen anders?

Edgar hat nie Sport betrieben und ist daher nicht wirklich fit, um solch eine lange Reise zu Fuß anzutreten. Je mehr er geht, läuft oder joggt, um so kräftiger wird er. Unterwegs werden ihnen jede Menge Steine in den Weg gelegt. Meist sind es andere Überlebende, die völlig gefühlskalt reagieren, was ich der Tatsache schulde, dass es sich lediglich ums nackte Überleben dreht. "Am Ende aller Zeiten" ist oft emotionslos und daher lediglich eine nette Geschichte, die ich nun gelesen habe, aber wahrscheinlich sofort wieder vergessen werde, da ich weder Sympathie für Edgar hegte, noch Verständnis für seine Frau aufbringen konnte. Das Bemühen wieder mit seiner Familie vereint zu werden ist nett, aber irgendetwas fehlte. Ist es die Liebe zu Frau und Kindern? Ich kann es leider nicht benennen und fühle mich dennoch unzufrieden. Das Ende haut ein klein wenig der Oberflächlichkeit heraus, überzeugt aber nur bedingt.

Ich kann leider nur eine bedingte Leseempfehlung aussprechen, da "Am Ende aller Zeiten" für mich nicht das richtige Buch war, denn mir fehlten echte Emotionen. Emotionen die mich davon überzeugt hätten, das Edgar ein Mann ist, der zu echten Gefühlen fähig ist. Positiv zu vermerken ist, dass der Roman sehr zügig gelesen ist und es daher nicht als komplette Zeitverschwendung zu verbuchen ist.

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Am Ende aller Zeiten

Rezensionen von TanyBee:

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Am Ende aller Zeiten von Walker Adrian J

Läuferromantik im zerstörten Großbritannien

Großbritannien wurde durch Asteroideneinschläge weitgehend zerstört. Ed war vor dem Einschlag ein unsportlicher, demotivierter Familienvater, der zu viel trank und ungern Zeit mit seiner Familie verbrachte. Nun wird er von ihnen getrennt und seine einzige Chance sie wiederzusehen ist es nach Cornwall zu laufen.

Von Edinburgh aus. 500 Meilen.

Ich lese gerne apokalyptische Romane und habe mich deshalb auf diesen gefreut. Allerdings war er dann doch nicht so mein Ding. Insgesamt kam er mir vor wie ein Drehbuch zu einem Film, den ich nicht sehen will: ein Actionfilm mit viel Effekthascherei und wenig Substanz. Besonders gestört hat mich die ?Läuferromantik?, die einen großen Teil des Buches ausmacht. Ed, vorher unsportlich, muss nun bis Weihnachten die 500 Meilen überwinden, zusammen mit seinem ?Laufclub?. Wenn sie gehen, werden sie es nicht schaffen, also joggen sie. Sehr ausgiebig wird beschrieben was er dabei empfindet und wie er praktisch innerlich geläutert wird.

Einige der Charaktere blieben leider auch sehr blass. Zu Laura Grimes hatte ich nie wirklich ein Bild vor Augen, obwohl sie eine wichtige Rolle spielt. Bei anderen Protagonisten, wie Bryce oder Harvey ist das aber besser gelungen.

Viele Teile des Buches haben auf mich sehr konstruiert gewirkt und waren nicht immer logisch nachzuvollziehen. Nachrichten verbreiten sich durchs ganze Land, obwohl es keine Kommunikationsmöglichkeiten mehr gibt. Frauen mutieren zu wilden Killerbräuten und unterdrücken ganze Städte. Es gibt Rettungsschiffe, aber diese fahren nur an einem einzigen Tag. Warum das alles? Weil die Story es so brauchte.

Das soll aber nicht heißen, dass das Buch total schlecht ist. Einige Szenen fand ich sehr gelungen. Vor allem am Anfang (als noch nicht gelaufen wurde ;). Aber auch das Ende war überraschend gut, nachdem ich schon das Schlimmste befürchtet hatte. Deswegen wird das Buch bestimmt auch begeisterte Leser finden! Nur mein Ding war es nicht so.

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Am Ende aller Zeiten

Rezensionen von yesterday:

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Am Ende aller Zeiten von Walker Adrian J

Zwei, die sich belauern

Eine Journalistin, die sich die Story ihres Lebens erhofft und ein Interviewpartner, ehemaliges Bandmitglied von ?Klarstein?, der die Journalistin an ihre Grenzen bringt. Dies sind die Hauptzutaten für Michael Düblins Roman. Nebenbei wird noch ein Mord aufgeklärt, der innerhalb der Band passiert ist, aber schon Jahrzehnte zurückliegt.

Doch die ?Ermittlung? verkommt fast zur Nebensache, widmet sich der Autor doch intensiv den Gefühlswelten der beiden Protagonisten und ihrer sich scheinbar stets verändernden Beziehung zueinander. Jule Sommer ist redlich bemüht, Sebastian Winter auszuhorchen und ihn trotzdem frei erzählen zu lassen, was sich zu den so erfolgreichen Zeiten zwischen den Musikern ereignete. Alles befindet sich im Wechsel: das Wetter rund um Winters Anwesen in Griechenland, die Initiative der Gesprächspartner sowie Wohlbefinden der beiden und die Einschätzung, die sie vom jeweils anderen haben. Darf Jule ihm nun glauben? Ist sie eine ernstzunehmende Gegnerin für einen so gewandten Erzähler wie ihn? Und ist Winter ernsthaft an der Wahrheit interessiert oder nur an ihrem Körper?
Zu den kleinen Psychospielchen, die die beiden zwischen Pool, Flipperkasten und Aufnahmegerät austragen, passt auch der kleine ?Trick? mit den Namen der beiden sehr gut. Und obwohl er manchmal schon bildlich an der Klippe steht, kann der Autor gut vermeiden, doch zu sehr in Klischees abzudriften, die sehr oft dann lauern, wenn Mann und Frau so aufeinanderprallen.

Überrascht hat mich das Ende, teilweise wegen des Inhalts aber viel mehr der Gestaltung wegen. So, wie es ist, wäre sogar eine Fortsetzung denkbar, was ich aber nicht vermute. Dann müssten viele Details noch aufgeklärt werden und einige Fäden zusammengebracht werden. Schön ist auf jeden Fall, dass Jule und Winter doch irgendwie zu einem stummen Einverständnis kommen, was die Geschichte und ihre Folgen betrifft.
Hinter der Person Jules hätte ich insgesamt noch mehr Tiefe vermutet, was aber schwierig geworden wäre, da Winter viel Raum für sich beansprucht. Er ist für mich bis zum Schluss kein voll greifbarer Charakter, hat viele Ecken und Kanten, ist streitbar und dann wieder ein Ruhepol. Aber zu einem möglichen Mörder passt das wohl, dass man ihn nie ganz einschätzen kann und sich nahezu parallel zu Jule beim Lesen so seine Gedanken über diesen seltsamen ?Kauz? macht.
Wer sich hier ein packendes ?Mörder-Interview?, ähnlich wie eine Befragung vor Gericht wünscht, wird sicher teilweise enttäuscht. Natürlich geht es um eine Rückschau und eine Aufklärung, doch Winter darf ausreden, monologisieren und erzählt nicht nur Geschichten von damals. Nur zwischendurch gibt es einige spannungsgeladene Frage-Antwort-Momente. Wer sich von Winter aber gemütlich durch die Geschichte tragen lässt, lernt ganz nebenbei noch vieles über Aufnahmetechnik und die Musikbranche.

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Am Ende aller Zeiten

Rezensionen von Ambermoon:

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Am Ende aller Zeiten von Walker Adrian J

Thematik und Plot wären ja ganz gut, Lesevergnügen wird jedoch durch fehlerhafte od. nicht vorhandene Grammatik stark geschmälert.

Eigentlich hatte sich Anna Jäger, Ermittlerin bei der Mordkommission Berlin, auf ihren wohlverdienten Urlaub gefreut. Aber ein Anruf ihres Chefs verhindert ihre Pläne. Seine Nichte Christine wurde gerade ermordet im Tiergarten gefunden. Ein schreckliches Bild erwartet beide beim Fundort. Man hat Christine vollkommen ausbluten lassen.

Und sie bleibt nicht das einzige Opfer. Der Mörder will mehr Blut. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt...(Klappentext)

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Er liebt es jungen Mädchen mit seinen künstlichen Reißzähnen die Haut aufzureißen. Dieses Knacken wenn die Zähne die zarte Haut durchstoßen beflügelt ihn, sobald er ihr frisches Blut schmeckt und den sprudelnden Lebenssaft aussaugt ist es um ihn geschehen und erst wenn er sieht wie sich der Brustkorb ein letztes Mal hebt und dann zum vollständigen Stillstand kommt ist er zufrieden.
Doch dieses Opfer ist nicht irgendein Opfer, sondern die Nichte des Kriminalkommisars. Das gesamte Team ist erschüttert.
Anna, seine Kollegin, musste ihren Urlaub abbrechen und eilt ihrem Chef zu Hilfe. Alle arbeiten auf Hochtouren und selbst den Hartgesottenen geht dieser Fall an die NIeren.
Dann die schreckliche Erkenntnis - dieses Mädchen ist nicht sein einziges Opfer und sein Durst nach Blut ist noch lange nicht gestillt.

Es wird hauptsächlich aus der Perspektive der Ermittlerin Anna erzählt, doch hin und wieder bekommt der Leser auch Einblicke in die Sicht des Täters. Diese sind verstörend und beängstigend.
Die Thematik und der Plot sind durchaus interessant, die Vorgehensweise des Täters nicht 08/15, jedoch hatte ich den Täter relativ schnell auf meinem Radar und die Auflösungwar daher auch nicht wirklich überraschend.
Vom Motiv selbst erfährt man auch nichts. Man kann sich nur denken, daß es sich hierbei um einen Psychopathen handelt. Ich für meinen Teil hätte schon gern mehr darüber erfahren. Das Wieso, Warum, Weshalb, Seit wann, fehlt hier gänzlich.

Über diese Kritikpunkte könnte ich noch hinwegsehen. Was mir mein Lesevergnügen jedoch sehr schmälerte war der Schreibstil. Dieser wirkt noch sehr unausgereift.
Die Autorin schweift des Öfteren ab und verliert sich in Nebensächlichkeiten (das auf 164 Seiten hinzubekommen grenzt schon wieder fast an Kunst), Dialoge wirken aufgesetzt und der Humor erzwungen. Zudem kommt nur selten Spannung auf und falls doch kann man gar nicht so schnell gucken und man sitzt schon wieder in einer uninteressanten Nebensächlichkeit fest.
Ebenso scheint die Autorin von Krankenschwestern nicht viel zu halten. Entweder sind diese genervt, unhöflich, unterkühlt, schroff oder trinken Kaffee. Hier wird die gesamte Klischeepalette aufgefahren. Als Krankenschwester bin ich darüber natürlich nicht sehr amused, aber naja. Vielleicht musste die Autorin hier ihre schlechten Erfahrungen mit dieser Berufsgruppe aufarbeiten. Ich hoffe es hat ihr geholfen.

Deutschlehrern/Deutschprofessoren möchte ich vno diesem Thriller abraten.
Wiederholungen, verschluckte/fehlende Wörter, fehlerhafte oder nicht vorhandene Grammatik oder abstruse Satzstellung durchziehen die Story. Dies grenzt ebenfalls schon fast an Kunst so viele Fehler auf 164 Seiten einbauen zu können. Das schränkte meinen Lesefluß erheblich ein und obwohl ich keine Deutschprofessorin bin, war ich versucht den Rotstift zu zücken.

Fazit:
Die Thematik und der Plot sind durchaus interessant und man hätte darauf wirklich einen grandiosen Thriller machen können.
Jedoch zu wenig Spannung, dafür umso mehr Nebensächlichkeiten. Der Täter war sehr schnell erfasst und das Motiv fehlte gänzlich.
Hinzu kommt der noch unausgereifte Schreibstil. Was mich jedoch auf die Palme brachte, waren die extremen grammatikalischen Schnitzer, die fast auf jeder 2. Seite auftauchten.
Viele mögen das anders sehen, aber von mir gibt es nur eine bedingte bis gar keine Leseempfehlung.

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Am Ende aller Zeiten

Rezensionen von Ambermoon:

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Das verlorene Kind von Michel Bussi

Melancholisch, psychologisch, mit vielen überraschenden Wendungen und durchgehender subtiler Spannung.Das Ende war jedoch unglaubwürdig.

Malone ist ein ganz normaler Junge. Er spielt gerne mit seinem Stofftier und liebt es, Geschichten zu erfinden. Oder sagt er etwa die Wahrheit, wenn er behauptet, dass die Frau, bei der er lebt, nicht seine leibliche Mutter ist? Keiner glaubt ihm. Keiner außer dem Schulpsychologen Vasile, dem es nach und nach gelingt, aus Malones Erinnerungsfetzen, die Wahrheit zusammenzusetzen.

Doch plötzlich ist sein Leben in größter Gefahr und das von Malone ..(Klappentext)

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Malone hat ein Geheimnis. Ein Geheimnis welches er niemandem erzählen darf. Nur sein Stofftier Gouti weiß davon. Ihm kann er alles anvertrauen und Gouti erzählt ihm auch Geschichten damit er dieses Geheimnis niemals vergisst. Doch dann erzählt Malone dieses Geheimnis dem Schulpsychologen Vasil. Obwohl es eine eher unglaubwürdige Geschichte ist glaubt ihm dieser. Malone ist nämlich der Überzeugung, daß seine Eltern nicht seine richtigen Eltern sind und er zuvor schon ein anderes Leben hatte.
Vasil wendet sich an die Polizeiermittlerin Marianne. Diese nimmt Vasil und die Geschichte von Malone nicht für voll, hat sie doch gerade ganz andere Probleme mit einem hartnäckigen Fall.
Sie und ihr Team sind dabei die Überlebenden einer Gang aufzuspüren, welche vor fast einem Jahr mehrere Geschäfte überfiel und dabei eine Welle der Verwüstung hinterließ.
Mit diesem einen Schritt hat Vasil jedoch sich und den kleinen Malone in Gefahr gebracht, denn irgendjemand will, daß diese Geschichte ein Geheimnis bleibt.
Wird Marianne Vasil Glauben schenken? Und wenn ja, kann sie noch rechtzeitig handeln?

Dem Leser eröffnet sich hier ein genialer Spannungsroman in einem einzigartigen und tollen Schreib- und Erzählstil.
Hier wird zwischen mehreren Erzählsträngen geswitched. Hierbei hat mir vor allem die Perspektive des 5-jährigen Malones gefallen.
Diese kindliche Sichtweise mit all seinen Gedanken und Ängsten wurde gekonnt eingefangen. Die Märchen, welche ihm sein Stofftier Gouti erzählt, haben Tiefgang und auch etwas Rührendes. Kleiner Tipp - in jedem Märchen sind Hinweise versteckt, also heißt es aufpassen *g*.
Auch die anderen Charaktere sind gut gezeichnet, agieren und reagieren authentisch - zumindest bis knapp vor dem Ende.
Es ist immer eine subtile Spannung vorhanden, eingebettet in eine melancholische und drückende Atmosphäre. Als Leser spürt man wie die Zeit drängt.
Was mich begeistern konnte sind die vielen überraschenden Wendungen die diese Story enthält und welche zum Ende hin immer mehr zunehmen, bis es dann zur Auflösung kommt.

Im Großen und Ganzen wäre dies ein perfekter Spannungsroman, wenn da nicht dieses Ende wäre. Dieses ist für mich nämlich schon sehr unglaubwürdig und zwar im Ablauf und im Agieren mancher Charaktere. Das Ende ließ mich dann also etwas überrascht zurück, aber im negativem Sinne.
Die anschließenden Kapitel hätte ich auch nicht unbedingt benötigt.

Fazit:
Bis auf das Ende war es ein fantastischer Spannungsroman mit einer melancholischen und daher passenden Atmosphäre und einem unheimlich tollen Schreibstil der Wiedererkennungswert hat.

Obwohl ich so gut wie nie etwas zur Aufmachung eines Buches sage - hier muss es sein. Obwohl es broschiert ist, hat man hier nämlich wirklich gute Qualität in der Hand und daher greift man gerne zu diesem Buch, alleine weil es sich in den Händen unglaublich gut anfühlt, ebenso das Blättern darin.
Das Cover spiegelt diese im Buch vorhandene Atmosphäre wider und ich finde es wirklich gut gelungen. Mit der goldenen Schrift hat es Wiedererkennungswert und macht sich verdammt gut im Bücherregal.
So, nun genug der Lobhudelei über das Cover und ab zu meinem Ergebnis, denn im Grunde zählt der Inhalt. Und hierfür gibt es von mir eine absolute Leseempfehlung.
Dies war mein erster Bussi, wird aber nicht mein Letzter gewesen sein.

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Das verlorene Kind

Rezensionen von Wolly:

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Elanus von Poznanski Ursula

Spannend und aktuell wie immer, aber mit kleinen Schwächen

Inhalt:

Jona ist siebzehn, hochintelligent und anders. Anders als seine Altersgenossen oder überhaupt anders als die meisten Menschen.
So fällt es ihm schwer soziale Kontakte aufzubauen, denn was er an Intelligenz im Übermaß besitzt, fehlt ihm im zwischenmenschlichen Bereich. Das sorgt für ständiges Mobbing und Ablehnung ihm gegenüber.

Doch Jona weiß sich zu wehren. Kommt ihm jemand blöd, reicht eine SMS und schon kann der Jugendlich mit Hilfe von Elanus, seiner selbstgebauten Drohne, Überwachungsflüge starten. Was er auf diese Weise erfährt, kann er geschickt gegen die Person verwenden. Dumm nur, wenn man dem Falschen auf die Füße tritt und schnell merkt, das es plötzlich um Leben und Tod geht.

Meinung:

Mit Elanus widmet sich Ursula Poznanski wieder einem brandaktuellen Thema. Drohnentechnik und deren Macht und Risiken. Verpackt in einen Jugendthriller der auch das Thema Stalking nicht ausser Acht lässt, eine sehr interessante und spannende Grundgeschichte.
Gewürzt mit einem Protagonisten der alles andere als gewöhnlich ist. Jona hat Ecken und Kanten und zwar eine ganze Menge davon. Unsympathisch, rechthaberisch und arrogant präsentiert sich der Hauptdarsteller vor allem zu Beginn. Im Laufe des Buches wird er sozial verträglicher, aber in einem Maß das zu viel des Guten ist, um glaubwürdig zu sein. Das ist etwas schade. Ansonsten ist er allerdings ein prima Beispiel für große Intelligenz gepaart mit Naivität und Unvernunft. Nur weil ein Jugendlicher in dem Alter schon die höchsten wissenschaftlichen Rätsel lösen könnte, macht ihn das noch nicht zu einem reifen, verantwortungsbewussten Menschen.
Auch der Rest der Charakter ist durchdacht und gut gelungen. Hier gibt es nicht viel zu bemängeln. Besonders Marlene und ihre Listen waren ein liebevolles Detail.

Der Schreibstil ist wie immer bei der Autorin sehr schön zu lesen. Da wurde ich bisher weder hier bei Elanus noch bei einem ihrer anderen Bücher enttäuscht. Leicht, aber nicht anspruchslos, temporeich aber nicht überhastet.
Auch der Spannungsbogen war über weite Strecken sehr gelungen. Lediglich ab un an wäre etwas weniger mehr gewesen, was vielleicht dem Ende zu Gute gekommen wäre. Dies wirkte etwas überhastet und nicht konsequent genug bearbeitet.

Fazit:

Trotz kleiner Kritik muss ich aber sagen, das mich Ursula Poznanski wieder mal überzeugt hat. Alleine die Auswahl der sehr aktuellen Themen ist lobenswert und hilft hoffentlich dem ein oder anderen die Augen ein wenig zu öffnen. Mit Elanus auf Reisen zu gehen war auf jeden Fall spannend und besonders technisch Interessierte Thrillerfans dürften hier ihren Spaß haben.

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Elanus