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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von karin.gilmore:

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Darf ich bitten?

Zugegeben, als Lektorin dieses Buchs bin ich nicht ganz unbefangen. Dennoch finde ich persönlich das Parkett perfekt verlegt und möchte Ihnen einen Besuch in Gerhard Benignis Eigenheim daher ans Herz legen. Sie werden gar nicht mehr gehen wollen!

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Rezensionen von Tiniwiniii:

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Was fehlt, wenn ich verschwunden bin von Lindner Lilly

Schöner kann man ein Buch nicht schreiben

Ich denke, wenn Gefühle mit den richtigen Worten auf Papier gemalt werden, berühren sie auch Menschen, die gar nichts mit der Geschichte zu tun haben.? (Zitat aus ?Was fehlt, wenn ich verschwunden bin? von Lilly Lindner, S. 179).

In dem Roman ?Was fehlt, wenn ich verschwunden bin? von Lilly Lindner, geht es um zwei Schwestern, die sich in ihrer kleinen großen Welt gegenseitig Halt geben um eine Situation zu überstehen, für die sie beide eigentlich noch viel zu jung sind.

Denn Phoebes große Schwester April hat Magersucht und muss in eine Klinik. Um ihre Schwester bei der Bewältigung ihrer Krankheit zu unterstützen und ihr nah sein zu können, schreibt Phoebe Briefe. Briefe, auf die sie nie eine Antwort erhält. Und da ist niemand, der die vielen Fragen beantwortet, denn selbst die Eltern sind völlig überfordert. Wird April wieder gesund? Und was ist das überhaupt für eine Krankheit? Ist sie ansteckend? Wie ist es dort, wo April jetzt ist? Und wann werden sich die beiden Schwestern wiedersehen?

Lilly Lindner beschreibt in ihrem Roman eindrucksvoll und authentisch, was die Krankheit Magersucht mit dem Erkrankten und seinem Umfeld macht. Die Geschichte wird in Form von Briefen erzählt. Das ist zunächst etwas gewöhnungsbedürftig, man hätte es jedoch nicht besser umsetzen können. Der Schreibstil ist außergewöhnlich. Die Autorin sagt von sich selbst, sie setze Kommas an Stellen an denen sie atmet und sie setzt Punkte, obwohl der Satz noch nicht beendet ist. Schöne Lebensweisheiten werden in geschickten Wortspielen verpackt. (S. 17: ?Schwestern müssen schließlich zusammenhalten, weil man zusammen viel mehr halten kann als alleine. Gerade, wenn man so viel zu tragen hat wie du, ist das wichtig.?) Ganz oft begegnet man auch zusammengesetzten Nomen, die liebevoll erklärt werden. (S. 167: ?Wenn ich ein Wort wäre, dann wäre ich ein Bindungswort. Und dann würde ich so viele andere Wörter an mich binden, dass ich am Ende ein ganzer Satz wäre. Und dieser Satz würde alles über meine Bindungsfähigkeit aussagen.?). Die Art und Weise von Lilly Lindner mit Worten umzugehen, ist faszinierend und hat ihren ganz besonderen Charme. Jede Zeile hat mich sofort in ihren Bann gezogen und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Ich habe selten so gefühlvolle Texte gelesen, die so erbarmungslos ehrlich sind. Das öffnet die Augen und sensibilisiert für das Thema Magersucht. Vielleicht kommt es auch gerade deshalb so an, weil Lilly Lindner als Betroffene schreibt, mit Herz und Verstand und mit allem was sie hat. Die Charaktere ? besonders Phoebe und April ? wachsen einem so dermaßen ans Herz, dass es fast weh tut, sie am Ende der Geschichte loszulassen.

Für mich war das Buch eine echte Bereicherung, obwohl ich anfangs etwas verunsichert war, ob das Thema Magersucht wirklich an mich geht. Dabei geht es in dem Buch um so viel mehr, ich bereue keine einzige Seite. Stille hat für mich persönlich seither eine ganz neue Bedeutung bekommen. Das Buch hat mich zum Schmunzeln gebracht, nachdenklich gestimmt und zu Tränen gerührt, es hat mich schlicht und ergreifend einfach mitgerissen. Man überdenkt seine Sichtweisen auf bestimmte Dinge im Leben und allgemein bekommt man viele schöne Lebensweisheiten auf eine verspielte Art und Weise mitgegeben. Alleine der Sprachstil ist wirklich wahnsinnig toll. Unbedingt empfehlenswert!

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Was fehlt, wenn ich verschwunden bin

Rezensionen von Chiara-Suki:

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Was fehlt, wenn ich verschwunden bin von Lindner Lilly

Wunderschön!

"Was fehlt, wenn ich verschwunden bin" ist ein Roman von Lilly Lindner und ist 2015 im Fischer Verlag erschienen.
Es geht um die 10-jährige Phoebe, deren ältere Schwester April wegen Magersucht in der Klinik liegt. Phoebe schreibt ihr regelmäßig Briefe, in denen sie über ihre Liebe zu ihrer Schwester schreibt.

Sie weiß nicht recht, was mit ihrer Schwester geschieht, aber sie versucht ihr überall so gut wie möglich zu helfen. Doch die kranke April antwortet auf keinen ihrer Briefe, egal wie oft Phoebe ihr schreibt.
Zudem darf die Kleine ihre Schwester nicht besuchen, was Phoebe innerlich verletzt und verwirrt.
Zentral ist hierbei die große Liebe zu April, Phoebes Sehnsucht und die Krankheit.
Phoebes Gefühle kommen durch die Briefform sehr gut rüber, und man entwickelt eine große Sympathie zu dem Mädchen.
Allerdings hat mich der kindliche Schreibstil von Phoebe manchmal ein wenig genervt, aber es war schön, wie sie die Wörter verdreht hat und mit den Sätzen gespielt hat. Sie hat zum Beispiel einmal aus "Rücksicht nehmen" "zurück sichten" gemacht. Das war immer sehr witzig und hat ein bisschen überspielt, um was es in dem Buch eigentlich geht.
Fast alle Personen aus dem Roman sind mir ans Herz gewachsen, abgesehen von den Eltern der beiden Mädchen. Ihnen ist es recht egal, dass ihre 10-jährige Tochter allein durch halb Berlin mit ihrem Hund Gassi geht, und sie schreien April immer an. April war sehr lange magersüchtig, ohne dass sich ihre Eltern wirklich groß darum gekümmert haben, was ich extrem schlimm finde. Genau genommen ist April nur wegen ihren Eltern so geworden, aber ich möchte keine weiteren Details über die Geschichte verraten.
Der Roman "Was fehlt, wenn ich verschwunden bin" zeigt die Liebe, die sich zwischen zwei Schwestern entwickeln kann und rührt einen zu Tränen.
Wer leidenschaftlicher Fan von Büchern ist, in denen alles Friedefreudeeierkuchen ist, für den ist dieses Buch nichts. Es berührt den Leser und ist sehr emotional.
Für mich jedoch ist dieses Buch einen Kauf wert, da es trotz seiner Traurigkeit witzig und an einigen Stellen sogar fröhlich wirkt. Ich konnte mich sehr gut in Phoebe hineinversetzten, da ihre Gefühlswelt gut nachvollziehbar ist und sie mir wirklich ans Herz gewachsen ist.
Von daher kann ich Ihnen diesen Roman nur empfehlen!

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Was fehlt, wenn ich verschwunden bin

Rezensionen von stoll.dagmar@web.de:

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Was fehlt, wenn ich verschwunden bin von Lindner Lilly

Sehr emotionales Buch

Als ich den Klappentext gelesen habe, bin ich davon ausgegangen, dass es sich um ein Buch handelt, in dem Magersucht thematisiert wird. Das ist hier jedoch nur am Rande der Fall. In erster Linie geht es um die Schwestern April und Phoebe, die stark miteinander verbunden sind.

Das Buch berührt und wenn man selbst Geschwister hat versteht man, wie eng verbunden man mit diesen sein kann.

Phoebe ist die kleine Schwester, die ihre große Schwester April wahnsinnig vermisst. April wurde aufgrund ihrer Magersucht in eine Klinik eingewiesen. Phoebe schreibt täglich Briefe an April, obwohl sie keine Antwort bekommt.

Es sind Briefe, die eine kluge 9jährige verfasst, poetisch, ängstlich, manchmal auch einfach nur aus dem Leben gegriffen. Dinge, die sich in ihrem täglichen Leben ereignen.

Ich möchte nicht zu viel verraten, aber das Buch enthält Überraschungen und ist immer wieder sehr emotional.
Gerne würde ich noch ausführlich über einige Textpassagen berichten, aber ich glaube, dass man dieses Buch selbst entdecken muss.
Mein Lieblingszitat aus dem Buch möchte ich Euch aber nicht vorenthalten:

"Du bist der Grundstein in meinem Wortschatz, für einen glücklichen Satz." Buchseite 191

Ich hoffe, ihr habt einen Eindruck davon bekommen, wie poetisch das Buch an manchen Stellen ist. Und es gibt noch so viele Weisheiten und andere Zitate in dem Buch zu finden.

Mir war es für ein Jugendbuch manchmal schon zu emotional belastend. Auf jeden Fall sollte man Taschentücher bereithalten, denn ich bin mir sicher, dass dieses Buch fast jeden mindestens einmal zum Weinen bringt.

FAZIT:
Ein Buch, über das man auch nach dem Lesen noch nachdenkt. Es ist stellenweise sehr emotional und poetisch, an anderen Stellen zieht sich das Buch jedoch in die Länge.

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Was fehlt, wenn ich verschwunden bin

Rezensionen von t_geyer@gmx.de:

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Was fehlt, wenn ich verschwunden bin von Lindner Lilly

Rhetorisch und inhaltlich super

Dies ist ein Buch das nachwirkt, nicht nur durch die ausdrucksstarke Rhetorik. Die Geschichte lässt lächeln und auf ein hoffnungsvolles Ende spekulieren, doch sie macht ebenso traurig und ist bisweilen sogar schockierend. Besonders im hinteren Teil der Geschichte konnte ich manchmal nicht fassen was ich da lese und musste Pausen einlegen, um die Zeilen erstmal zu verdauen und über sie nachzudenken.

Wunderbar klare und ausdrucksstarke Worte über bedrückende Tabuthemen.

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Was fehlt, wenn ich verschwunden bin

Rezensionen von Silvana:

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Mein Erstkommunion-Messbuch - Kunstleder von Maria Radziwon

Kindgerechtes Messbuch

Dieses Erstkommunion-Messbuch sieht nicht nur schön aus, es hat es auch in sich. Es ist in einer kindgerechten Sprache verfasst und mit schönen Bildern versehen. Die unterschiedlichen Schriftfarben erleichtern das Lesen und zuordnen des Gelesenen. Die Kinder erfahren hier wirklich sehr schön beschrieben alles Wichtige zur Messe und auch für mich als Mama ist es eine tolle Auffrischung.

Geeignet ist dieses Buch sicher für jedes Kind zur Erstkommunion, wobei ich es schon in der Vorbereitungsphase schenken würde. Da kann es eine tolle Unterstützung sein.

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Mein Erstkommunion-Messbuch - Kunstleder

Rezensionen von Biest:

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Was fehlt, wenn ich verschwunden bin von Lindner Lilly

Wortgewaltig und gefühlvoll

Zum Inhalt:

Die neunjährige Phoebe hat eine wahrlich schwere Last zu tragen. Ihre Eltern ignorieren sie, wo immer es nur geht und ihre über allesgeliebte Schwester April kämpft in einer Klinik gegen ihre Magersucht.
Sie fehlt Phoebe. Um den Verlust erträglich zu machen und die Lücke in ihrem Leben zu füllen, fängt sie an und schreibt ihrer Schwester liebevolle Briefe.

Obwohl sie nie eine Antwort erhält, schreibt sie unermüdlich weiter, teilt ihre Sorgen, Ängste und Glücksmomente mit.
Der einzige Halt sind Jerry, Hazels Vater, und ihre beiden Freundinnen Paula und Hazel.


Meine Meinung:

Dieses Buch war für mich ganz schön harte Kost. Zu sehen wie Eltern so ihre Kinder behandeln, tut einem in der Seele weh. Dabei wollte Phoebe eigentlich nur glücklich sein, gemeinsam mit ihrer Schwester. Die junge Autorin Lilly Lindner versteht es ihre Leser zu fesseln und lässt uns Phoebe und April auf einem Stück ihres Lebens- und Leidensweg begleiten.

Ich hab selten ein Buch gelesen, was mir so an die Nieren gegangen ist. Das komplette Buch besteht ausschließlich aus Briefen, die sich Phoebe und April gegenseitig geschrieben haben. In der ersten Hälfte des Buches findet man Phoebes Briefe an April, die sie ihr bis zu ihrem Tod und noch darüber hinaus geschrieben hat. In der zweiten Hälfte sind dann Aprils Briefe an Phoebe, die sie heimlich, trotz Verbot der Eltern geschrieben hat. Diese gibt sie kurz vor ihrem Tod Jerry, damit er sie für Phoebe aufbewahrt.

Die Charaktere sind toll dargestellt, emotional und realistisch. Man hat ein klares Bild von April und Phoebe vor Augen und leider auch von ihren Eltern.
Die beiden Schwestern sind hochbegabt, was auch sehr deutlich herauskommt. Sie wirken teilweise sehr erwachsen, zu erwachsen für ihr Alter. Dem entsprechend fallen auch ihre Antworten gegenüber den Eltern aus, was diese an den Rand des Wahnsinns treibt und völlig überfordert.

Der Schreibstil und die Wortspiele fand ich unglaublich toll. Es ist voller wunderbarer Zitate, die zum Nachdenken anregen. Hatte das Buch in zwei Tagen durch. Einmal angefangen zu lesen, kann man einfach nicht mehr aufhören.
Das Cover gefällt mir ebenfalls sehr gut. Es ist schlicht gehalten, mit einem großen ?ICH? im Mittelpunkt, welches sich beginnt in Form von wegfliegenden Tauben aufzulösen.

Das Buch ist als Jugendbuch deklariert, weiß nicht ob ich das auch gemacht hätte, denn der Lesestoff ist doch schon ziemlich heftig.


Fazit:

Dieses Buch kann ich jedem uneingeschränkt empfehlen. Einfach toll geschrieben, sehr emotional und auch sehr realistisch.

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Was fehlt, wenn ich verschwunden bin

Rezensionen von angelique.sauerbrey@gmx.de:

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Was fehlt, wenn ich verschwunden bin von Lindner Lilly

Ein wunderschönes und gefühlvolles Buch!!!

Die neunjährige Phoebe ist ein wunderbares Mädchen, das eine schwere Last zu tragen hat. Ihre sechzehnjährige Schwester April ist in einer Klinik und kämpft gegen ihre Magersucht.
Phoebe vermisst April sehr, um diese Leere und Stille auszugleichen, schreibt sie lustige aber auch gefühlvolle Briefe an April.

Obwohl sie nie eine Antwort bekommt, schreibt sie unermüdlich weiter. Sie berichtet über die Familie, dem Hund Fork, ihren Freundinnen Paula und Hazel, alles was ihr gerade den Kopf geht, kommt aufs Papier. Ihre Worte sind lustig und traurig zugleich, immer wieder wird deutlich, wie wichtig und wie nah April Phoebe ist.
Traurig ist nur, dass sie keine Antwort bekommt.
Im zweiten Teil erfahren wir auch warum, hier lesen wir die traurigen Briefe von April an Phoebe.
Diese sind lange nicht so bunt, sie sind eher düster und machen mich auch wütend?.
Mehr will ich an dieser Stelle nicht verraten.

Mit "Was fehlt, wenn ich verschwunden bin" hat die Autorin Lilly Lindner ein wunderbares und gefühlvolles Buch geschrieben. Ihre Worte haben mich zum Lachen aber auch zum Weinen gebracht, das Paket Taschentücher lag immer neben mir. Auch hat sie mich zum Nachdenken gebracht, in den vielen Sätzen von Phoebe steckt soviel Wahrheit. Wie z.B. Zitat Seite 76: "Ich muss jetzt weinen und furchtbar toben, da ist nichts zu machen, weil etwas in mir ganz schrecklich wütet! Das geht erst weg, wenn es vorbei ist. Lass mich einfach in Ruhe enttäuscht und traurig sein." So ergeht es mir auch manchmal. Und wenn ich fertig bin mit dem Toben, geht es mir wieder besser.

Phoebe hat mich mit ihrer Lebensfreude aber auch mit ihrer Traurigkeit sofort in den Bann gezogen. Dieses Kind muss man einfach liebhaben. In einige Aussagen merkt man schnell, dass sie erst 9 oder 10 Jahre alt ist und dann kommen wieder Sätze, wo man denkt... huch... ziemlich erwachsen. Das ist kein Wunder, bei solch einem Schicksal wird ein Kind schnell erwachsen.
Ich liebe es, wenn Phoebe Worte so nimmt, wie sie auf den ersten Blick sein müssten...
Zitat Seite 82: "Der einzige Haken an der Sache ist, dass Herr Kohl leider ein Erwachsener ist, und bei denen muss man ja bekanntlich vorsichtig sein, wenn es um Versprechen geht; einige Erwachsene glauben nämlich, dass sich Versprechen von "ich habe mich versprochen" ableitet." Diese Wortgewalt ist echt enorm.
Die Eltern sind ziemlich hilflos und können Phoebe mit ihrer Traurigkeit nicht helfen.
Auch April ist ein wunderbares Mädchen, das sich nicht anders zu helfen wusste, als nicht mehr zu essen. Ihr Schicksal hat mich sehr berührt und ich werde noch öfter an sie denken.
Zitat Seite 296
"Und dann bist du gekommen.
Von da an durfte ich zugucken, wie eine richtige Familie funktioniert.
Nur mitmachen - das durfte ich nicht."
Hier wird klar, wie einsam und allein April sich innerhalb der Familie gefühlt. Allein Phoebe war ein Lichtblick.
Auch bei April haben die Eltern Fehler gemacht, mit ihr zu schimpfen und zu meckern, dass sie nichts mehr isst, ist aus meiner Sicht völlig kontraproduktiv. Ich hätte versucht, die Ursachen zu ergründen. Aber vielleicht habe ich auch leicht reden, denn ich bin nicht in dieser Situation.
Gerne hätte ich etwas aus der Sicht der Eltern erfahren.

Dieser Roman ist kein typisches Buch über Magersucht, sondern ein Buch über Geschwisterliebe, Hoffnung und großen Gefühlen. Ich kann es jedem weiterempfehlen, der sich mit diesem Thema auseinandersetzen möchte.

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Was fehlt, wenn ich verschwunden bin

Rezensionen von Mel.E:

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Atlantia von Ally Condie

........... als Wasser und Land noch eine Einheit waren

"Atlantia" war für mich das erste Buch der Autorin und nach Beenden des Buches war mir klar, dass ich die Cassia & Ky Reihe (Die Auswahl,Die Flucht, Die Ankunft) schnellstmöglichst lesen werde. Diese Entscheidung wird mir leicht gemacht, da die Bücher schon startklar in Töchterchens Regal stehen.

Rein optisch, wenn man nur das Cover betrachtet, ähnelt es den vorherigen Büchern der Autorin sehr. In die Hand genommen ist die Optik und der Wiedererkennungswert hoch. Die Story selbst konnte mich auch für sich einnehmen, da ich zwar nicht unbedingt ein großer Fan von Dystopien bin, aber mich Unterwasser immer sehr wohl fühle.
"Atlantia" lebt von Intrigen und echter Spannung, die sich nach und nach aufbaut. Erzählt wird die Geschichte zweier Schwestern, die voneinander getrennt werden. Rio, deren größter Traum es war, im "Oben" zu leben, bleibt völlig verstört zurück, nachdem sich Bay entschieden hat, die Reise an die Oberfläche anzutreten. Das "Warum" steht lange im Raum und hinterlässt in Rio einen bitteren Nachgeschmack, da Rio nun auf sich selbst gestellt zu sein scheint. Ihre Mutter verstarb und es gab nur noch Rio und Bay. Rio fühlt sich betrogen, da Bay ihr das Versprechen abgenommen hat, sich für das "Unten" zu entscheiden. Als alles zu kippen droht und Rio vor dem Nichts steht, bekommt sie unerwartet Hilfe von ihrer Tante Maire, die mir eher unsympathisch ist. Kann man Maire vertrauen oder bedient sie sich lediglich des Wissens um Rios besondere Gabe? Warum darf Rio ihre Gabe nicht ausleben, sondern muss sich einer anderen Stimme bedienen? Nach und nach lüftet sich das Geheimnis und offenbart Hinterhältigkeit und Boshaftigkeit. In Atlantia ist niemand mehr sicher und Rio selbst ist es, die ein Stück weit mitverantwortlich ist, dass sich Land und Wasser wieder versöhnen.
Eine runde, solide Story, die in sich abgeschlossen ist. Erwartet hatte ich erneut eine Trilogie oder einen Mehrteiler. Ein Unterwasserabenteuer der ganz besonderen Art, in der natürlich auch die Liebe nicht fehlt. Rio und True, dessen Name wirklich gut gewählt ist, denn ihm gelingt es Wahrheiten herauszufiltern und Lügen bloß zu stellen.
Ich empfand das Lesen als äußerst angenehm und bin überwältigt worden von sehr vielen Emotionen, da die erschaffene Welt der Autorin unserer nicht unähnlich ist. Wir Menschen sind darauf bedacht, immer das Beste für uns aus allen Situationen zu ziehen. Egoismus und der Wunsch nach Ansehen findet auch hier Platz und dabei ist es völlig egal, wer letztendlich dabei auf der Strecke bleibt.
"Atlantia" lässt sich aufgrund seines doch etwas größeren Schriftbildes leicht und flüssig lesen. Für die angegebene Zielgruppe ab 14 Jahren ist es definitiv geeignet, aber auch uns ältere Leser wird es zu packen wissen. Von mir eine Leseempfehlung und 5 volle Sterne, da mich die Story regelrecht packen konnte.

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Atlantia

Rezensionen von SweetSmile:

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Was fehlt, wenn ich verschwunden bin von Lindner Lilly

einfach bewegend...

"Was fehlt, wenn ich verschwunden bin" von Lilly Lindner hat mir besonders gut gefallen, da es für mich einzigartig und wirklich besonders ist!

Phoebe ist ein außergewöhnliches Kind, sie hat ein beeindruckendes Talent mit Worten umzugehen. Gleich auf den ersten Seiten habe ich die Kleine in mein Herz geschlossen und bin über ihre Briefe immer mehr in ihre Gefühlswelt eingetaucht! Ich finde es sehr bemerkenswert, wie Lilly Lindner es hinbekommt, dass die Briefe in vielen Momenten wirklich so wirken, als hätte sie ein Kind geschrieben! Faszinierend!

Auch April habe ich in mein Herz geschlossen.

Ich war erschüttert über ihre Geschichte. Von Seite zu Seite habe ich mir mehr gewünscht, für sie da sein zu können!

Die Geschichte der kleinen Phoebe und ihrer Schwester April hat mich sehr berührt. Kaum ein Buch, NEIN gar kein Buch hat in mir bis jetzt so viele Gefühle und Emotionen ausgelöst wie dieses! Es ging mir richtig ans Herz!!!

Ich finde es wirklich gut, in welcher Weise dieses Buch schlimme Themen wie Magersucht und Vernachlässigung behandelt! Es regt zum nachdenken an und ist ungeheuer bewegend.

Die Geschichte ist in Briefform erzählt, trotz dessen erfährt man wirklich viel über das Umfeld und gerade wegen der Briefform erfährt man natürlich wahnsinnig viel über die Gefühlswelt der beiden Mädchen. Anfangs war ich wegen der Erzählform ein wenig skeptisch, bin aber im Endeffekt wirklich begeistert.

Sehr gut haben mir auch die Wortspiele gefallen, die in den Briefen immer wieder auftauchen! Über vieles habe ich so noch gar nicht nachgedacht und finde es bemerkenswert, wie kreativ man sich manche Worte erklären kann.

Fazit:

Ein Buch über dessen Handlung man noch das ein oder andere mal nachdenkt, auch wenn es schon längst wieder im Bücherregal steht! Herzergreifend, erschreckend und leider doch immer wieder Realität. Jeder sollte es gelesen haben und sich mit Themen wie diesem auseinandersetzten!

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Was fehlt, wenn ich verschwunden bin