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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Renate Geissler:

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Gebete für die Vermissten von Jennifer Clement

Hart . Brutal . Real

"Gebete für die Vermissten" ist ein ungemein packend geschriebenes Buch. Es öffnet die Augen für die,offenbar allgegenwärtigen ,Schandtaten der Drogen - und Menschenhändler in Mexiko (aber sicher nicht nur dort !).
Ich hielt manches für "zu dick aufgetragen",, aber die Realität ist genau so, wie sich nach der tatsächlich stattgefundenen Enführung und wahrscheinlichen Ermordung von 43 (!) Studenten gezeigt hat.

Unbedingt lesens- und empfehlenswert !

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Gebete für die Vermissten

Rezensionen von britta70:

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Gebete für die Vermissten von Jennifer Clement

Australische Familiensaga

Die Nachricht von Tonys plötzlichem Tod trifft seine Exfrau Audrey und die gemeinsame, 11jährige Tochter Bronwyn ins Mark. Erstaunt erfahren sie von Tonys testamentarischer Verfügung, nach der die Beiden ihr Haus für Tonys Ehefrau Carol räumen und im Thornwood Haus einen Neuanfang machen sollen.

Während Bronwyn gleich begeistert ist, zieht Audrey es vor, mit der Vergangenheit abzuschließen und das Haus zu verkaufen. Doch es kommt anders als geplant. Als die Beiden das Haus besichtigen, fühlt Audrey sich gleich magisch angezogen, sie wirft ihren Entschluss und damit ihr bisheriges Leben über Bord. Bald schon ist sie tief in alte Familiengeheimnisse verstrickt und versucht herauszufinden, was es mit dem Tod mehrerer Familienangehöriger von Tony auf sich hat. Das Abenteuer beginnt...

"Das Rosenholzzimmer" spielt in Australien und besticht durch tolle Beschreibungen von Flora und Fauna. Die Grundstory hat mir gut gefallen. Es war spannend zu lesen, wie Audrey versucht, Licht in alte Familiengeheimnisse zu bringen. Gestört hat mich allerdings die immer wiederkehrende Vermischung von Traum und Realität, die Bedeutung von Audreys esoterisch anmutenden Visionen wurde mir am Ende nicht klar. Manche Passagen habe ich als recht langatmig empfunden, an anderen Stellen überschlugen sich die Ereignisse förmlich. Das Ende hatte schon was etwas von einem Thriller. Leider blieben für mich inklusive der Titelwahl einige Fragen ungeklärt. Meine Erwartungen haben sich nicht erfüllt, dennoch würde ich gerne noch mal ein anderes Buch der Autorin lesen.

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Gebete für die Vermissten

Rezensionen von HEYN Leserunde, Harald Schellander :

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Gebete für die Vermissten von Jennifer Clement

Menschenblut, ohne Zuckerguss

?Jemand hat ein Netz über dieses Land geworfen, und wir sind hineingefallen?, sagt die Mutter der Protagonistin Ladydi im letzten Kapitel des Romans. Das Land heißt Mexiko. Im anvisierten Fluchtland USA will die Mutter "Steakblut und Zuckerguss? von den Tellern waschen. Der Alptraum in Mexiko, den die Familie erlebt, besteht aus Menschenblut, ohne Zuckerguss aber mit viel Menschlichkeit mittem im Grauen, zum Beispiel unter den Gefangenen in der Frauenstrafanstalt.

Jennifer Clement hat zehn Jahre lang für diesen Roman recherchiert und viele Interviews mit vom Drogenkrieg betroffenen Mädchen und Frauen geführt. Daraus wurde, verpackt in knapper, journalistischer Sprache, eine unglaubliche Geschichte am Rande dessen, was man als Leser vertragen kann. Bestätigt und leider übertroffen durch aktuelle Meldungen über das brutale Vorgehen der Drogenkartelle in Mexiko...

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Gebete für die Vermissten

Rezensionen von thora:

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Gebete für die Vermissten von Jennifer Clement

Familienbande

Inhalt: Tony ein sehr bekannter Künstler verstirbt unerwartet. Er hinterlässt seiner Ex-Freundin Audrey und seiner Tochter Bron ein Haus in einem kleinen Dorf inmitten von Australien. Die Beiden verlieben sich bei der Erstbesichtigung des Grundstückes sofort in das Haus und ziehen von der Großstadt in das verschlafene Nest.

Dort werden sie in die Tragödien der Vergangenheit die Tonys Familie erlebt hat hineingezogen.

Das Buch ist für mich ein Meisterwerk. Es beginnt schon ein wenig traurig. Danach folgt sofort der Spannungsaufbau. Wir lernen dabei die handelnden Personen sehr gut kenne. Auch wurden sehr schöne Rückblicke in die Vergangenheit eingebaut. ich musst genau schauen in welcher Generationenebene ich mich gerade befinde.
Das macht für mich der Reiz dieses Buches aus.

Die Landschaft wurde sehr detailgetreu beschrieben. Ich konnte mich sofort in den australischen Busch und nach Thornswood versetzten. Zur besseren Orientierung für die Leser sind die gezeichneten Karten am Anfang des Buches sehr hilfreich. Ich konnte mich aufgrund der Karten ein sehr genaues Bild über die Umstände und Tatorte machen.

Der Titel passt für mich sehr gut. Es bezieht sich auf das Schlafgemach von Tonys Großvater. Diese ist meiner Meinung einer der Dreh- und Angel-punkte der Story.

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Gebete für die Vermissten

Rezensionen von MachDeineAugenAuf:

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Gebete für die Vermissten von Jennifer Clement

Nur kleine Makel, aber ansonsten gut gelungen

Inhalt:

Eines Tages stirbt Tony, der ein Künstler war, und hinterlässt seiner Ex-Freundin Audrey ? eine Fotografin ? und deren gemeinsamen 11-jährigen Tochter Bronwyn das ?Thornwood House? in Australien. Anfangs möchte Audrey das Haus verkaufen, um nicht ständig an ihren Ex-Freund erinnert zu werden, doch als sie das Anwesen mit ihrer Tochter besucht ist sie so fasziniert davon, dass sie mit ihr dort einzieht.

Im Rosenholzzimmer in dem Haus findet sie dann ein Foto von Samuel, dem vorherigen Besitzer des Anwesens. Angeblich soll dieser Mann vor einigen Jahrzehnten auf seinem Grundstück einen Mord begangen haben an Aylish ? seiner Geliebten. Audrey bekommt einige Visionen aus der Vergangenheit aus Aylish? Perspektive und kann nicht glauben, dass Samuel der Mörder von ihr gewesen ist. Dann findet ihre Tochter auch noch einen Rucksack auf dem Grundstück, in dem sich ein Tagebuch von einer gewissen Glenda befindet. Durch Fotos, Zeitungsartikeln, Briefe, dem Tagebuch und Informationen von Bronwyns Großmutter Luella, ihrer neuen Freundin Correy und einem alten Mann namens Hobe beißt sich Audrey durch das Familiendrama von Tony und seiner Familie. Nebenbei lernt sie auch noch den Mann Danny - Coreys Bruder - kennen und zwischen den beiden entsteht eine kleine Liebesgeschichte, die allerdings nie wirklich in den Vordergrund rückt.

Rezension:


Anfangs fand ich das Buch von Anna Romer ziemlich spannend ? der Prolog, die Beerdigung, die Einführung in Audreys Leben und das ?Thornwood House?. Allerdings hat es mich dann gestört, dass Audrey irgendetwas Anziehendes an dem Bild und dem Zimmer von Samuel findet. Schließlich hat sie ihn ja nie kennengelernt und daher verstehe ich nicht, wie sie so besessen von seinem Zimmer ist und unbedingt seine Unschuld beweisen möchte. Außerdem ist es auch etwas unlogisch, dass Audrey Träume (Visionen) von Aylish bekommt. Denn sie ist auch ihr nie wirklich begegnet und nicht mit ihr blutsverwandt.

Dann allerdings stieg die Spannung bei mir wieder, als Glenda ins Spiel kam. Ich konnte das Buch kaum noch weglegen, weil ich nun richtig in der Geschichte angelangt war. Ich verstand nun auch Audrey besser und sie und ihre Tochter wurden mir sympathisch. Auch Corey, Danny, Hobe und Luella gewannen an Persönlichkeit und auch wenn die Geschichte so gut wie die ganze Zeit von der Vergangenheit handelte, wurde ich nun endlich in die ?Gegenwart der Geschichte? geschleudert. Meine Aufmerksamkeit war nun bis zum Schluss des Buches geweckt.

Ansonsten war ?Das Rosenholzzimmer? eine super Geschichte und auch leicht zu lesen. Was vielleicht noch etwas besser gemacht werden hätte können, wäre, dass Anna Romer den Leser nicht schon so früh herausfinden lässt, wer der Mörder von Aylish und Glenda ist.

Fazit:

Das Buch "Das Rosenholzzimmer? ist eine interessante und verstrickte Familiengeschichte, die ab und an ein paar unlogische Stellen aufweist, aber doch die meiste Zeit die Spannung aufrechterhält.

Deshalb gebe ich dem Buch 4 Sterne.

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Gebete für die Vermissten

Rezensionen von Eva Knezicek:

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Gebete für die Vermissten von Jennifer Clement

Ein ergreifendes Buch

Dieses Buch ist das ,was ich unter einem Roman für Frauen verstehe. Ergreifend und doch distanziert in der Wahl ihrer Worte, macht die Schriftstellerin Jennifer Clement die Stimmen vieler Frauen aus Mexiko hörbar. Unbarmherzig und radikal werde ich als Leserin in die Lebenswelt junger Mädchen geworfen, sodass die zumal absonderliche Abstraktion der Sprache einen notwendigen Abstand bietet.

Wirklich gelungen dieser Auszug einer weiblichen Wirklichkeit !

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Gebete für die Vermissten

Rezensionen von regine egg-mitter:

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Courage. Im Schatten des Nanga Parbat 1934 von Bettina Hoerlin

Ein Buch, das sicher nicht nur Bergsteiger interessiert

Die Lebensgeschichte von Hermann Hoerlin und Käthe Tietz ist eine faszinierende, berührende und auch inspirierende Geschichte.
Hermann Hoerlin war nicht nur einer der ersten großen Höhenbergsteiger, er war auch ein erfolgreicher Physiker und ein liebender Ehemann und Vater. Bettina Hoerlin, seine Tochter, beschreibt anhand der vielen Briefe ihrer Eltern die Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland beeindruckend, oft fast beklemmend.

Man nimmt aus diesem Buch mehr Geschichtsunterricht aus dieser Zeit mit, als man in der Schule vermittelt bekam und auch wahrscheinlich heute nicht mehr vermittelt bekommt. Trotzdem aller Widrigkeiten und Schrecken verlief das Leben der beiden positiv, nicht zuletzt wegen ihrer Liebe zueinander und ihrem starken Willen.
Eine gut zu lesende Biographie zweier Menschen, die man gerne weiterempfiehlt - nicht nur Bergsteigern!

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Courage. Im Schatten des Nanga Parbat 1934

Rezensionen von regine egg-mitter:

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Courage. Im Schatten des Nanga Parbat 1934 von Bettina Hoerlin

Ein Buch, das man ewig weiterlesen könnte

Schon nach den ersten Seiten ist man gebannt von dem, was die beiden Autoren sich vorgenommen haben. Hinzu kommt die besondere Romantik, dass dieses Abenteuer ihre Hochzeitsreise sein wird und sie sich diesen Luxus eines gemeinsamen Jahres fernab des Alltags gönnen! Die wechselweise "Berichterstattung" der beiden erhaltet bis zum Schluss den Unterhaltungsfaktor.

Man erlebt fast hautnah die Höhen und Tiefen, man spürt in vielen Momenten die Situationskomik, man erinnert sich auch noch später an die Menschen, die die beiden Autoren getroffen haben und man kann sich oft auch - dank vieler wunderbarer Fotos - die Landschaften der Reise vorstellen.
Ich habe dieses Buch sehr genossen, oft stundenlang gelesen, bis die Reise wieder weiterging auf einen anderen Kontinent, die Routen auf den Karten verfolgt und dazwischen oft vor- und zurückgeblättert! Am Ende hatte ich das Gefühl, dass die Reise noch weiter gehen könnte und hoffe deshalb, die Autoren lassen wieder von sich hören!

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Courage. Im Schatten des Nanga Parbat 1934

Rezensionen von HEYN Leserunde, Maria Dörfler:

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Gebete für die Vermissten von Jennifer Clement

Packend und fast unerträglich

Das ist ein Buch für eine Nacht, es ist schwer, es wegzulegen. Die Umstände und Bedingungen, unter denen die Mädchen und Frauen leben, sind fast unerträglich - und doch leben sie mit großer Intensität und fast immer mit Angst. Keimt einmal ein Hoffnungsschimmer auf, wird er enttäuscht und dennoch - die Hoffnung stirbt zuletzt.

Es ist schwer, zu akzeptieren, dass hier reale Lebensumstände geschildert werden - die Tristesse ist absolut erdrückend - und irgendwie war ich auch froh, dass das Buch zu Ende war und ich nicht weiterlesen musste.
Warum habe ich nicht die beste Bewertung gegeben? Es scheint mir spürbar, dass es ein Blick von aussen ist, die Sprache wird den betroffenen Menschen gegeben, es ist nicht ihre Sprache, es ist eine engagierte Reportage, die versucht, den Menschen gerecht zu werden, den Opfern eine Sprache zu geben.

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Gebete für die Vermissten

Rezensionen von kurt:

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Ich weiß nicht, warum ich noch lebe von Friedrich Orter

Autorenlesung in Bad Schallerbach

Ich habe heute die Lesung von Dr. Friedrich Orter in Bad Schallerbach gehört und war tief beeindruckt. Ich war erschüttert vom Tod seiner Frau in Palleativstation. da auch meine lb. Frau am 8. Sept. 2014 erst verstorben ist.
Die Erzählungen und Berichte von ihrem Mann, die Angst und das Mitfühlen, Zittern und Bangen um den stets bedrohten Gatten hat sich bestimmt nicht positiv auf ihren Gesundheitszustand ausgewirkt.

Doch zu Titel des Buches "Ich weiß nicht, warum ich noch lebe" würde ich dem Autor den Vortrag von Kurt Tepperwein auf You tube "Die herrliche Kraft der Freude" empfehlen. Vielleicht wird er sich dann fragen, wie oft er schon gestorben ist, nach dem Schriftwort: "Unser Leben wird und nicht genommen sondern nur gewandelt." In einem Büchlein mit Trostworten habe ich die Zeilen gefunden: "Wenn ein Schiff hinter dem Horizont verschwindet, setzt es seine Reise dennoch fort und es gibt Andere, die sich auf seine Ankunft freuen"
Ich danke Herrn Orter für die herzliche Widmung

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Ich weiß nicht, warum ich noch lebe